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1

Donnerstag, 25. November 2010, 17:16

Discus 2c Eco von Lindinger für Forschungsprojekt

Hallo ihr..!!

Ich bin ganz neu hier und das hier ist mein erster Thread, also bitte verzeiht mir Anfängerfehler..! :(

:angel:

Nunjaa..
Jetz erstmal zum eigentlichen Thema..

Wie oben schon angedeutet, habe ich vor den Discus von Lindinger für ein Forschungsprojekt zu missbrauchen, allerdings soll das ganze Projekt über Sponsoren laufen und um Fehlkäufe zu vermeiden hoffe ich auf eure kritischen Meinungen..!!

Der Discus soll mit einem Eigenbauklapptriebwerk ausgestattent werden, um unabhänging von Schleppern zu sein..

Gute Idee oder nicht so..?!
Jemand schon Erfahrungen evt. Tipps..?!
:)
Vielleicht sogar schon nützliche Vorschläge für Komponenten..?!
:)

Apropos Komponenten..

http://www.ready2fly.com/shop/USER_ARTIK…c0aec8dda6c3559

Reichen die für den Flieger..?!

Hier der Segler..

http://shop.lindinger.at/product_info.ph…oducts_id=61439


Ich hoffe ihr könnt mich da ein bisschen Beraten..!!
:)
Ich schreib auch nachher einen Bericht über das Projekt und poste natürlich immer die Fortschritte..!
:-p

Liebe Grüße..!!

leomotion

RCLine User

Wohnort: schweiz

Beruf: schüler/ temp.MSW-aviation

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2

Donnerstag, 25. November 2010, 17:20

hallo,

du darfst ihn einfach nicht zu schwer machen, der hat eher weiche flügel...
ein ktw. würde ich dir aber nicht empfehlen, 4.5m wirkt zwar gross, ein grosssegler ist er aber eher nicht, er wurde nämlich gestreckt (somit dann in echt 18m, ca. 1:4)
ich würde ihn dir eher weniger empfehlen, für ihn spricht vor allem die optik (und der preis) ich würde im äussersten fall einen motor in die schnautze bauen oder nen motoraufsatz (pfui!) verwenden...

um dir etwas genaueres zu empfehlen, musst du uns aber schon verraten, um was es denn geht, in deinem "projekt"...

lg leo
mein aktueller thread:
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »leomotion« (25. November 2010, 17:26)


3

Donnerstag, 25. November 2010, 18:14

Hey..
Danke erstmal für die schnelle Antwort.. :)

Also wir haben vor in der Endstufe des Projektes ein Segelflugzeug autonom fliegern zu lassen..
Es soll Thermik finden und erlfliegen..
Außerdem sollen Sensoren angebraucht werden um Feinstaubbelastung und weiteres zu untersuchen.


hmm..
Das ist wirklich schade, aber es leuchtet ein, dass der Discus nicht so gut ist..
Andere Vorschläge wären supii..
:)

lg

4

Donnerstag, 25. November 2010, 22:46

Halloo..

Hier nochmal ein Nachtrag zur genaueren Beschreibung des Seglers..!!

Er sollte:

- Platz in der Kabine haben um Sensorik unterzubringen. ( das ist relativ zu sehen)
- eine gute Gleitzahl haben bzw. gute Thermikeigenschaften
- der Einbau eines Klapptriebwerks sollte mögllich sein. ( wäre natürlich das non plus ultra.. ich sprach ja schon die Unabhängigkeit an.. )

Grüße!

Proxima

RCLine Neu User

Wohnort: Österreich

Beruf: Gastgewerbe

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5

Freitag, 26. November 2010, 07:21

Hy
Ich persönlich würde aber keine Servos mit Plastikgetriebe in einen 4,5 Meter Segler einbauen der 550 Euro kostet.
Würde mir schon welche mit Metallgetriebe kaufen.
mfg

leomotion

RCLine User

Wohnort: schweiz

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6

Freitag, 26. November 2010, 16:30

hallo,

ich würde dir einen segler empfehlen, der am besten 6klappen hat.
und keine störklappen! störklappen bremsen nämlich bei anstellwinkel plötzlich sehr extrem, ein gut eingestelltes butterfly hingegen schön linear.
nimm einen segler von gewalt oder müller/ rosenthal. den könnt ihr ja dann so bauen lassen, wie ihr das wollt.
als profil ein hqw2.5/13. 13% dicke ist ok, da ihr ja explizit thermik suchen wollt und der flieger schwerer wird als normal.
desweiteren würde ich eine speziell verstärkte version nehmen.
die klappen sollten zudem recht tief sein.
der typ segler ist im prinzip 2.-rangig. wichtig ist bloss, dass er mindestens im masstab 1:3.3 ist, kleiner (1:3.5) trägt er die sensorik kaum noch und ist dabei noch thermikstark, grösser geht immer, wird aber immer teuer und braucht platz.
die spannweite ist folglich so ca. ab 5m (wenn das original 15m hat) und grösser.
theoretisch am besten sind flieger, die im original 17-18m haben, grösser macht keinen sinn, da wird's mit dem bauen kompliziert (selbstbauen !)

platz hat es in jedem grosssegler genug, da brauchst du dir keine sorgen zu machen...

mit ktw autonom zu starten ist vermutlich sehr schwer, da das schon mit aussteuern nicht einfach ist... (mir ist schon klar, dass ihr das mit gyros macht, aber ich habe schon einige piloten gesehen, die so den startvorgang vereinfachen wollten... mögen die reste in frieden stecken...)

am besten du redest mal mit hans müller, der kennt sich aus...

lg leo
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7

Freitag, 26. November 2010, 16:39

Meiner Meinung nach würde sich ein Elektrosegler mit Fahrwerk besser eignen. Kein anfälliges Klapptriebwerk, keine Probleme der Stabilisierung um die Längsachse beim rollen am Boden. Keine Probleme beim lenken am Boden.
Viele Grüße, Michael

8

Freitag, 26. November 2010, 17:12

Hey...

Hm..
Das sind viele gute Ideen ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll.

Erstmal ich hab was wichtiges vergessen.. 8(

Start und Landung erfolgt manuell..!!

Erst in sicherer Höhe übernimmt der Autopilot..!

Außerdem haben wir uns überlegt das Projekt in drei "Teilprobleme" zu unterteilen.

1. Messen
2. Autonomes Erfliegen von GPS Positionen
3. Thermiksuche und erfliegen der Thermik

Im ersten Schritt, der jetz erstmal in Angriff genommen wird, geht es also nur darum einen Flieger mit Sensoren zu bestücken und erste Testmessungen zu machen.

Die weiteren Schritte folgen aber..!


Habt ihr konkrete Links zu Fliegern..?!
Ebenfalls sind Ratschläge für Komponenten, nicht nur für den Segler, sondern auch für das Klapptriebwerk willkommen..!! :)

Liebe Grüße..!

leomotion

RCLine User

Wohnort: schweiz

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9

Sonntag, 28. November 2010, 18:07

hallo

das kommt alles auf's budget an!
top sind die ktw's von dr. thoma (->google)
und florian schambeck (->google...)

segler von: http://www.tragflaechenbau-mueller.de/

gehst du zu "katalog"

in frage kommen: asw24, 5m
asw27, 5m
dg600, 5.66m
discus/ventus 5m
duodiscus, 5.3m und 6.7m (duo ist optimal für ktw)
ls4 6.5m

lg leo
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bie

RCLine User

Wohnort: D-21029 Hamburg

Beruf: Journalist

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10

Montag, 29. November 2010, 17:54

Jonathan,

um dir noch besser zu etwas raten oder von etwas abraten zu können, müsste man wissen:

Wieviel Flugerfahrung hast du bzw. diejenigen, die am Projekt fliegenderweise beteiligt sind?

Welche Größe soll/muss/kann das Modell haben?

Muss das Modell ein vorbildgetreues Modell sein oder kann es auch ein Zweckmodell sein?

Welche Nutzlast bzw. wieviel Nutzlast (in Gramm/Kilogramm) soll es tragen können?

Welche finanziellen Mittel stehen zur Verfügung bzw. welcher finanzielle Rahmen wurde gesteckt?

In welcher Entfernung bzw. Höhe muss das Modell noch zu sehen sein?

Spielt Geschwindigkeit eine (große) Rolle?

Bei welchen Wetterbedingungen soll geflogen werden? (Temparaturen, Windgeschwindigkeiten, etc.)

Das wären so einige der Fragen, die man sich vorher stellen sollte. Wenn diese Fragen (und eventuell andere) beantwortet sind, dann kann man ziemlich genaue Vorschläge machen.

Ein Wort zum Thema Klapptriebwerk: Ich fliege selbst einen Segler mit KTW (4,42 m Spannweite, 14,5 kg Flugmasse, JK K-10 mit Plettenberg HP 300/30/A2 5:1 Getriebe, 20"x13"-Klapp-Prop und 8S-Lipos). Ein KTW ist ein mechanisch anspruchsvolle Angelegenheit, um die man sich immer wieder mal kümmern muss. Wenn ihr euch bei eurem Forschungsprojekt auf das zu Erforschende konzentrieren wollt, dann rate ich von zusätzlichen Erschwernissen wie Einziehfahrwerk und Klapptriebwerk und dergleichen ab und empfehle einen Motor in der Rumpfspitze - Scale-Optik hin oder her (falls es überhaupt ein Scale-Segler wird).
Grüße,

Andy

------------------

Erstflug-Verschieber

11

Dienstag, 30. November 2010, 16:05

Ich bin der andere

Hi
ich bin einer von Jonathans Mitstreitern bei diesem Forschungsprojekt. Deshalb antworte ich hier jetzt mal für ihn.
Erfahrung: Jonathan ist mehrere Jahre lang aktiver Modellflieger gewesen und fliegt seit einigen Jahren 1:1 Segelflugzeuge. Ich selbst fahre seit mehreren Jahren Wettbewerbsmäßig RC/Cars.

Zum Flieger: Die Tragkraft sollte mit eingebauter Elektronik noch mindestens ca. 500g sein. Ob Scale- oder Zwecksegler ist eigentlich egal. Wichtiger ist da der Platz im Modell. Wie groß die Elektronik genau wird ist schwer zu sagen. Die Grundfläche wird denke ich in etwa die Ausmaße eines DIN A6 Blattes haben, Allerdings ist es ja kein Problem die Platine schmaler und dafür länger zu machen oder umgekehrt.
Geschwindigkeit spielt keine große Rolle, jedoch sollte das Modell auch langsam zu fliegen sein aufgrund der Thermiknutzung. Wettermäßig sollte der Flieger ein Allrounder sein. Schließlich sollen ja Wetterdaten auch verglichen werden.

Budget: Der Flieger sollte mit RC Komponenten (ohne Funke) möglichst nicht mehr als 1300€ kosten. Das ist unsere alleroberste Schmerzgrenze.

Ich hoffe das hilft weiter.
MfG
Lukas

bie

RCLine User

Wohnort: D-21029 Hamburg

Beruf: Journalist

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12

Mittwoch, 1. Dezember 2010, 14:57

Und ich bin immer noch derselbe…

Hallo Lukas

Zitat

Original von Luhuck

Budget: Der Flieger sollte mit RC Komponenten (ohne Funke) möglichst nicht mehr als 1300€ kosten. Das ist unsere alleroberste Schmerzgrenze.



deine Beschreibung hilft doch schon mal sehr viel weiter! bei einem Budget von max. 1300 Euro scheidet ein Klapptriebwerk (es sei denn, ihr würdet es selbst bauen) praktisch aus.

Mein Vorschlag: Definiert eure Anforderungen noch genauer - speziel über das aufzunehmende Gewicht bzw, die voraussichtlichen Dimensionen der Nutzlast. Dies ist notwendig für die Bestimmung der Rumpfgröße.

Aus dem, was ich bisher gelesen habe, kann man auf zwei Schienen fahren:

Ihr nehmt einen aktuellen Zwecksegler (evtll Voll-GFK) aus der F3J/B-Klasse mit ca. 3.00 Meter bis 3.50 Meter Spannweite: Vorteil: Ist problemlos bei verschiedenen Bedingungen zu fliegen, leicht zu elektrifizieren (mit Motor in der Schnauze) und kann gewichtsmäßig die Nutzlast aufnehmen. Nachteil: Der Rumpf wird relativ schmal sein (wegen des geringeren Widerstandes).

Ihr nehmt ein vorbildgetreues Modell in der Klasse von 3.50 Meter bis ca. 4.00 Meter Spannweite (am besten mit Wölbklappen, als z. B. ASW-27). Das lässt sich auch gut fliegen (wenn auch nicht so universell und leicht wie ein Zweckmodell), man kann es mit einem Motor in der Nase ausrüsten, und ihr seid sowohl gewichtsmäßig als auch vom Platz her nicht so eingeschränkt.

Der im ersten Thread ins Auge gefasste Discus2c würde zwar auch gehen, aber er hat

1) keine Wölbklappen

2) ein (für eure Zwecke) nicht notwendigs Einziehfahrwerk (bringt Gewicht, kostet Platz, ist beim Handstart überflüssig und bei der Landung nicht notwendig)

Vom gleichen Hersteller gibt es auch einen Ventus2c (das Schwestermodell zum Discus mit Wölbklappen)…
Grüße,

Andy

------------------

Erstflug-Verschieber

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »bie« (1. Dezember 2010, 15:03)


13

Mittwoch, 1. Dezember 2010, 16:41

RE: Und ich bin immer noch derselbe…

Hallo..

Mit der Anmerkung zum Klapptriebwerk stimm ich voll mit dir überein..!
Das wird finanziell nicht tragbar sein..!
Ein EMA der Firma Schambeck allerdings schon und ich muss zugeben, ich bin von dieser Lösung wirklich angetan.

Das heißt aber keineswegs, dass wir für andere Ansätze nicht zu gewinnen sind..!

An die Umsetzung es Projektes mit einem Flugzeug der F3J/B-Klasse habe ich auch schon gedacht, allerdings bezweifel ich, dass wir im Rumpf genug Platz finden für Platinen und so weiter.

Zu deiner anderen Idee kann ich leider nicht viel sagen, da ich den Flieger leider nicht kenne, ein Link wäre super..!
:)

Danke für eure tatkräftige Unterstützung..!!

Liebe Grüße


Jonathan

bie

RCLine User

Wohnort: D-21029 Hamburg

Beruf: Journalist

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14

Mittwoch, 1. Dezember 2010, 16:46

Guckst du Schweighofer Topmodel Ventus 2cx

Jibbet bei Lindinger auch, aber die Lieferampel steht auf ROT

Die EMA-Idee wird auch funktionieren, ist allerdings teurer als ein Motor in der Schnauze…
Grüße,

Andy

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Erstflug-Verschieber

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »bie« (1. Dezember 2010, 16:51)


15

Mittwoch, 1. Dezember 2010, 20:48

Hmm..
vermutlich schon.
Aber ich finde die Lösung doch noch ein bisschen eleganter..
Nunjaa..
Dann hätten wir das mit dem Antrieb wohl weitesgehend geklärt..!!
Danke..!
:)

Ventus oder Discus.
Das ist noch die letzte Masterfrage.

Wenn ich das richtig gelesen habe, hat der Ventus sowohl Wölb- als auf Bremsklappen richtig..?!

Ein klarer Pluspunkt.


Liebe Grüße


Jonathan

leomotion

RCLine User

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16

Donnerstag, 2. Dezember 2010, 11:59

hallo,

ventus und discus sind beide sehr ähnlich. wenn es unbedingt einer der beiden sein muss, dann natürlich der, den man verwölben kann.
hinzuzufügen ist aber, dass du mit nem müller-segler (oä) wesentlich das bessere modell bekommst, das fertigungstechnisch noch einiges besser ist und somit auch ua sehr alltagstauglich.
dazu kommt, dass, falls du nen ktw einbauen willst (wovon ich abrate!),
gleich dein geld in was rechtes investierst.

wenn du bodenstarten willst, dann kannst du aber auch ein katapult verwenden.
ich starte so alle meine elektrifizierten grosssegler.
bei uns im verein sind aber auch motoraufsätze mittlerweile recht verbreitet.
zum start wird als hilfe, um die richtung vorzugeben ein einzieger (f3b?) gummi ausgelegt, der das modell bei der beschläunigungsphase sicher ausrichtet.

auf eflite.ch gibt's übrigens nen sehr brauchbaren antriebs-calculator.

lg leo
mein aktueller thread:
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bie

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17

Donnerstag, 2. Dezember 2010, 12:10

Hallo Jonathan,

Zitat

Original von flyingjona
Ventus oder Discus.
Das ist noch die letzte Masterfrage.

Wenn ich das richtig gelesen habe, hat der Ventus sowohl Wölb- als auf Bremsklappen richtig..?!



der Ventus2c hat sowohl Wölbklappen als auch Störklappen (die gerne mit Bremsklappen verwechselt werden).

Was ich mich bei eurem Projekt frage, ist folgendes: Worauf liegt der Schwerpunkt?

Ihr habt geschrieben:

Also wir haben vor in der Endstufe des Projektes ein Segelflugzeug autonom fliegern zu lassen.. Es soll Thermik finden und erlfliegen.. Außerdem sollen Sensoren angebraucht werden um Feinstaubbelastung und weiteres zu untersuchen.

Das ist eine ganze Menge Holz! Da geht es also um

- autonomes Fliegen (nach manuell ausgesteuertem Start und mit manuell ausgesteuerter Landung)

- das Finden von Thermik

- das Erfliegen von Thermik (soll wohl heißen: selbstständig in der Thermik steigen)

- Mitnahme von Messequipment zur Untersuchung von Feinstaubbelastung (und weiterem)

Jeder einzelne dieser Punkte stellt schon eine nicht zu unterschätzende Entwicklung dar (falls ihr alles selbst entwickeln wollt). Da ist es fast schon ein Muss, dass die dafür notwendige Trägerplattform (vulgo: das Flugmodell), so einfach wie möglich gehalten ist, damit man sich hier nicht auch noch mit mechanischen. aerodynamischen, elektrischen und elektronischen Herausforderungen herumschlagen muss.

Was ich meine: Wenn ihr ein Scale- bzw. Semi-Scale-Modell dafür einsetzt, dann verschenkt ihr damit in der Regel Leistung, weil der Rumpf schon mal größer ist als er es für das reine Fliegen sein müsste. Wenn ihr jetzt noch ein Stecktriebwerk daraufbaut, dass ja dann beim Thermikfliegen auch für zusätzlichen Widerstand und zusätzliches Gewicht sorgt, erschwert Ihr euch zusätzlich das Leben, weil die Chance, z. B. Thermik zu finden und zu erfliegen, damit geringer wird - leichte Thermik wird von einem schweren und schnelleren Modell im Vergleich zu einem leichteren und zweckoptimierten Modell nicht wahrgenommen (diese Aussage gilt natürlich immer nur innerhalb bestimmter Grenzen).

Wenn ihr hauptsächlich Flugspaß haben wollt, dann könnt ihr jedes Modell nehmen, das euch gefällt, aber dann tritt das Projekt deutlich in den Hintergrund.

Daher nochmal meine Anregung: Denkt erst einmal über ein Zweckmodell nach - eventuell mit einem für eure Verhältnisse optimierten bzw. veränderten Rumpf und Antrieb in der Schnauze. Wenn es da nix gibt, dann sucht euch ein relativ einfach gehaltenes mittelgroßes Semi-Scale-Modell (möglichst ohne zuviele Klappen etc....
Grüße,

Andy

------------------

Erstflug-Verschieber

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bie« (2. Dezember 2010, 12:10)


18

Donnerstag, 2. Dezember 2010, 19:40

Hi
Jonathan und ich haben uns eben nochmal beraten und sind zum Entschluss gekommen, dass ein Semi-Scale/Scale Modell für uns das beste ist. Ein reiner Elektrosegeler mag zwar besser auf Thermik ansprechen, allerdings haben diese einen Nachteil, der ihnen im Bezug auf dieses Projekt den Todesstoß versetzt hat: der Platz. In so einem Modell wird die Elektronik nur schwer unterzubringen sein. Und sind wir mal ehrlich: Die Platine duch Kabel in mehrere Teile aufteilen oder den Rumpf verändern ist doch Käse. Damit würden wir nur neue Fehlerquellen schaffen und haben noch weniger Zeit fürs eigentliche Projekt. Bei einem Semiscalesegler hingegen kann man einfach die Cockpiteinrichtung weglassen und hat genug Platz ür dei Elektronik.
Beim Antrieb sind wir noch zwischen dem EMA und einem Motor in der Schnauze am schwanken. Beide haben ihre Vor- und Nachteile, was wir schlussendlich nehmen wird wohl auch eine Frage des Preises sein.
MfG
Lukas

bie

RCLine User

Wohnort: D-21029 Hamburg

Beruf: Journalist

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19

Freitag, 3. Dezember 2010, 10:36

Hallo Lukas,

nehmt, was euch am zweckmäßigsten erscheint. Aber:

Zitat

Original von Luhuck
Und sind wir mal ehrlich: Die Platine duch Kabel in mehrere Teile aufteilen oder den Rumpf verändern ist doch Käse. Damit würden wir nur neue Fehlerquellen schaffen und haben noch weniger Zeit fürs eigentliche Projekt.


Das kann man ja so nicht stehen lassen:

1.) … kann man ja mal nach einem Zwecksegler suchen, der eure Platine (Größe ca. DIN A 6-Blatt, das ist ca. 15 x 10 cm x ?Höhe?) aufnehmen kann.

2.) ...ist es nicht so schwer, den Rumpf eines Zwecksegler entsprechend umzubauen bzw. etwas anzulaminieren, um die Elektronik aufzunehmen

3.) ...wird euer Scale-Modell für die Erfassung von Feinstaubbelastungen, wenn sie denn flächenmäßig und nicht nur punktuell erfolgens sollen, vermutlich zu schnell fliegen (Achtung: keine gesicherte Aussage, sondern eine Annahme meinerseits).

4.) ...denke ich bei euren Anforderungen eher an einen Schleich (Thermik-Modell, 5 Meter Spannweite, großer Rumpf, langsamer Flug)

Aber: Wenns mit dem (Semi-) Scale-Modell auch geht, warum nicht? Viel Erfolg!
Grüße,

Andy

------------------

Erstflug-Verschieber

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »bie« (3. Dezember 2010, 10:39)


20

Donnerstag, 9. Dezember 2010, 19:27

Hallo.. :)

Erstmal vielen Dank nochmal für eure ganzen Tipps..!!
Wir konnten diese Woche leider nicht so viel schreiben, da die Klausuren langsam wieder losgehen und wir leider lernen mussten.

Nunjaa..

Nachdem wir uns ein bisschen beraten haben, sind wir nun zu dem Entschluss gekommen es erstmal mit dem Ventus anzufangen.
Wenn nachher alles steht, satteln wir dann auf ein leistungsstarkes Thermikmodel um.
Vielleicht haben wir bis dahin auch noch mehr Sponsoren, die uns unterstürzen..! :)

Vor der Bestellung müssen wir nur noch schnell eine Frage klären...

Welche Servos..?!


Vielen vielen Dank nochmal an alle die sich so interessiert beteiligen..!!


Liebe Grüße,


Jonathan