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Saarlaender

RCLine User

  • »Saarlaender« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Saarbrücken

Beruf: Energiemacher

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1

Montag, 6. Dezember 2010, 19:41

Phoenix 2000 vom Hobbyking

Hi,

hat schon jemand den Phoenix 2000 vom bösen Chinesen und diesen auch schon geflogen?
Meiner ist unterwegs, bin schon ziemlich gespannt.
Kumpel hat ihn schon zu Hause und bisher nur gutes berichtet, aber noch nicht eingeflogen.

Also wer kann noch was zu dem Modell beitragen?

Grüße
Thorsten
klagt nicht, kämpft!

.... dann komm ich halt in die Hölle... im Himmel kenn ich eh keinen! ;-)

schacky1970

RCLine Neu User

Wohnort: Homburg Saar

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2

Montag, 3. Januar 2011, 21:06

RE: Phoenix 2000 vom Hobbyking

Hi Thorsten,
vieleicht etwas spät aber egal.
Also ich habe ihn auch und heute mal ausgiebig getestet :tongue:
Er fliegt perfekt,Steigleistung ist auch Ok !
Ich fliege ihn mit 3s 1800er Turnigys.Die passen perfekt.
Alles in Allem ein klasse Teil!!!!

Gruß Thomas
Rex 500,V Stabi 4,Scorpion1600,Jazz80,1290,DX7,AR 7000
Robbe AMX 4s
Parkzone Trojan
Fun Jet
Airpac F16
Phoenix 2000

3

Dienstag, 30. September 2014, 22:11

Ich habe mal eine Frage an die Spezialisten.
Ich habe in meinen Phoenix die Klappen angelenkt und 3 Flugzustände auf einen 3-Stufenschalter programmiert. Schalter oben=normal, Schalter mitte=Klappe nach unten für Landung, Schalter unten =Klappe nach oben für Speedflug. In der Theorie o.k aber in der Praxis völlig bescheuert. Ein kleiner Rucker zu viel und es geht mit Speed in den Boden.
Wie machen das diejenigen die sich damit auskennen?

Gruß Leo

Klingeling

RCLine Neu User

Wohnort: Neuenstadt

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4

Dienstag, 30. September 2014, 22:36

Vllt. die Landestellung auf die unterste Schalterposition legen und die "Speed"stellung auf die oberste. Neutral natürlich in die Mitte.
Wenn dann irgendwas nicht passt, einfach den Schalter nach unten reißen.
Grüße,
Clemens
"Es gibt naive Fragen, langweilige Fragen, schlecht formulierte Fragen, Fragen, die nach unzureichender Selbstkritik gestellt werden, aber jede Frage ist ein Aufschrei, die Welt verstehen zu wollen. Es gibt keine dummen Fragen." ==[]
-Carl Sagan

5

Mittwoch, 1. Oktober 2014, 08:55

Ich habe bei meinem Phoenix da keine Einstellung für den schnellen Flug programmiert. So richtig schnell mag ihn nicht, wenn es nämlich hart um die Kurven geht, biegen sich die Tragflächen schon beängstigend durch.

Auf dem Dreiwegeschalter habe ich folgendes eingestellt:
Erstens normale Stellung
zweitens circa 3-5 mm nach unten für eine gute Thermik Annahme
Drittens circa 70-80° nach unten,Querruder leicht nach oben zum abbremsen und landen.

Viele Grüße Christian

6

Mittwoch, 1. Oktober 2014, 20:12

Ich habe in meinen Phoenix die Klappen angelenkt und 3 Flugzustände auf einen 3-Stufenschalter programmiert. Schalter oben=normal, Schalter mitte=Klappe nach unten für Landung, Schalter unten =Klappe nach oben für Speedflug. In der Theorie o.k aber in der Praxis völlig bescheuert. Ein kleiner Rucker zu viel und es geht mit Speed in den Boden.

Hallo Leo,
so weit ich weiß hat der Phonix auch Wölbklappen und damit könnte man per Butterfly landen.
Einen 3-Wegeschalter habe ich für Speed/Normal/Thermik1 programmiert.
Den Schalter für die Landefunktion immer getrennt halten. In meinem Fall
ist es der Gasknüppel. Solltest du mal ein F3X-Modell besitzen hat man
sich das Landen per Schalter gleich falsch beigebracht.
Lieber die Landefunktion gleich auf den Gasknüppel legen.

Ich habe bei meinem Phoenix da keine Einstellung für den schnellen Flug programmiert. So richtig schnell mag ihn nicht, wenn es nämlich hart um die Kurven geht, biegen sich die Tragflächen schon beängstigend durch.

Mit dem Phoenix kann man sicher auch segeln. Die Speedstellung der Klappen ist nicht unbedingt dafür da mit
Vollgas das Modell noch schneller zu machen.
Mit den Speedklappen kann man bsw. beim Segeln ohne Motoreinsatz besser Strecke machen. Nur
eine von vielen Möglichkeiten, die Speedstellung Sinnvoll zu nutzen.
Richtig schnell und hart um die Kurve, gehört definitiv nicht da zu.
Was ich mir beim Phoenix auch schlecht vorstellen kann.

Gruß Tom
T8FG>FPV-Race, Hangflug | Ersatzbank>Helis, Flächenflieger kleiner 3Meter Spannweite

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Tom.S« (1. Oktober 2014, 20:26)


7

Donnerstag, 2. Oktober 2014, 21:26

der Phoenix segelt sogar hervorragend und nimmt Thermik prima an. Ich habe für den Thermikflug die Wölbklappen über einen Drehschalter nach unten gesetzt. Er fliegt damit langsamer und noch besser in der Thermik. Butterfly geht bei mir über Gas nicht, da ich nur 6 Kanäle habe. Als Versuch habe ich die Butterfly nun auf einenKippschalter gesetzt, dies aber in der Praxis noch nicht ausprobiert. Speedstellung gibt es bei mir nicht, der ist mir schon schnell genug. :)
Phoenix 2000, Minimag, Funcub, Panda Sport, arthobby Evolution,arthobby alpha

8

Sonntag, 5. Oktober 2014, 23:10

Hallo Tom.S,
kannst Du mir das mit dem Gasknüppel etwas näher erklären. Ich muss gestehen ich stehe völlig auf dem Schlauch. Gerne auch ein Link.

Gruß Leo

9

Montag, 6. Oktober 2014, 00:17

Ich bin Mode2-Daumen-Knüppeler und fliege immer ohne Motor.
Mein Gasknüppel liegt in der Neutralposition immer vorne
auf Anschlag. So lässt sich mit ausgestecken Daumen das
Seitenruder feinfühlig und über einen langen Zeitraum bequem bedienen.
Durch ziehen am Gasknüppel verstelle ich Stufenlos Quer, Wölb und Höhe(Butterfly).

Das ist bei den F3X-Piloten so üblich und hat sich so etabliert.

Wenn man mit voll gesetzten Klappen das Modell aufsetzt,
werden die Wolbklappen, Anlenkungen und Servos stark belastet.
Das es sogar zum Defekt kommen kann.
Das schnelle Zurückfahren der Klappen ist mit einem Schalter nicht
so einfach zu händeln wie mit dem Gasknüppel.

Bei Motorsegelflieger, die auch den Gasknüppel für Butterfly verwenden,
gibt es mehrere Möglichkeiten.

Z.b.
-Mit einem Schalter schaltet man zwischen Motorgas und Butterfly
den Gasknüppel um.
-Oder man legt Motorgas direkt auf einen 3-Wegeschalter.
Plus Motorgas auf einen Drehgeber um den Schalter abzusichern.
-Oder man hat die Hälfte vom Gasknüppelweg Motorgas und
die andere Hälfte Butterfly.

Alles ist Möglich. Hauptsache man kommt damit zurecht und Niemand
wird verletzt.

Gruß Tom
T8FG>FPV-Race, Hangflug | Ersatzbank>Helis, Flächenflieger kleiner 3Meter Spannweite

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tom.S« (6. Oktober 2014, 00:22)


10

Montag, 6. Oktober 2014, 23:05

Danke für die Anregung. Da werde ich mich morgen mal hinsetzen und ein bisschen programmieren.

Gruß Leo

zauselalter

RCLine Neu User

Wohnort: Nideggen

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11

Dienstag, 7. Oktober 2014, 12:09

Phoenix und Flugzustände

Hallo Leo,

Der Phoenix war mein erster 4-Klappensegler und ich habe mir Zeit genommen und eine Weile in den unterschiedlichsten Quellen gelesen und experimentiert, bis ich das Set-Up gefunden habe, mit dem ich am besten zurecht komme.

Meine Erfahrung dabei ist, das es Sinn macht, auf die persönliche Ergonomie den größten Wert zu legen. Alles ist möglich – wie Tom es schrieb. Wenn es aber so eingerichtet ist, das Du es leicht bedienen kannst und die Wechsel der Flightmodes nach Eingewöhnung im Schlaf beherrschst, wirst Du kritische Situationen öfter, erfolgreicher meistern und auch in rauhen Bedingungen entspannt und mit Spaß fliegen.

Mein Set-Up ist daher nicht der Stein der Weisen, den gibt es nicht, jeder hat seine eigene Ergonomie. Also – eine Anregung.

3 Flight-Modes:

1 Normal, Schalter vorn:
Gas, Seite, Höhe, Quer, alles wie gehabt.

2 Thermik, Schalter Mitte:
Es gibt kein Gas, Motor bleibt aus. Der Gasknüppel verwölbt proportional die Fläche (QR und Flaps):
Gashebel vorn: QR/Flaps ca. 1,5mm rauf für Speed.
Gashebel mitte (In der Pos. bekomm' ich einen Orientierungs-Beep) QR/Flaps neutral.
Gashebel zurück: QR/Flaps ca. 3mm runter für mehr Auftrieb.
Vorteil: Sehr feinfühliges, unmittelbares Nutzen von Ver- bzw. Entwölbung beim Thermikfliegen.
Nachteil: Kein Gas am Gashebel ist gewöhnungsbedürftig, ebenso die Bedienung Seite, weil der Gasknüppel ja nach Bedarf an einer anderen Stelle steht. Nachteil auch, das man zur Orientierung (wie ist eigentlich meine Fläche im Moment gerade verwölbt?) nur den Beep in der Mittelposition hat. Wie geschrieben, Ergonomie ist sehr persönlich. All diese Nachteile machen mir jedoch nichts aus, andere kommen womöglich damit nicht gut zurecht.

3 Landen, Schalter zurück:
Gashebel hat 2 Funktionen: Gas und Butterfly:
Gashebel vorne: Vollgas. Zieht man den Hebel zurück, geht die Drehzahl runter, aber bereits in der Mittelposition (Orientierungs-Beep) ist der Motor aus.
Gashebel weiter zurück bewegt proportional Flaps nach unten und OR rauf (=Butterfly/Crow)
Vorteil: Landeanflüge können komfortabel und direkt verlängert/verkürzt werden, Gas, wenn zu kurz, Butterfly wenn zu hoch/zu schnell. Bei Bedarf durchstarten.
Nachteil: Man muss sich an den jetzt nur noch halben Gasweg im oberen Bereich gewöhnen. Auch die Landekurve, ohne Gas, ohne Butterfly mit Gashebel genau in der Mittelposition halten, will geübt sein.

Bei mir war es aber so, das ich mich an diese 3 Modes, deren Reihenfolge und Wechsel sehr schnell gewöhnt hatte – mir ging das leicht ins Hirn:
Mode1: Aufsteigen (oder herumturnen, je nachdem auf was ich Lust hab)
Mode 2: Oben nach Thermik schnüffeln und kurbeln, da brauch ich kein Gas sondern Ver- bzw. Entwölbung.
Jetzt entweder nochmal/wieder rauf: Klick auf Mode 1 oder wenn ich landen will:
Mode 3: Gashebel in die Mitte (Beep). Nach Bedarf mit oder ohne Gas die Landekurve einleiten, Landeanflug, nach Bedarf mit Butterfly abbremsen, dann aufsetzen oder durchstarten, grad wie es passt.

Alternativ legen sich andere Piloten Ent- und verschiedene Verwölbungen auf Schalter. Die bevorzugen feste Positionen der Flächenleitwerke, 1mm rauf, 1,5mm runter, 3,5mm runter, je nachdem was dem Modell gut tut. Wer die betreffenden Schalter gut erreicht und im Flug weiss wo er ist, ist damit gut bedient.

Es gibt sehr sehr viele Möglichkeiten, der Phoenix ist weit verbreitet, die meisten Infos gibt es wohl bei RCGroups (allerdings englisch) hier .

Eine m.E. sehr informative Sammlung von Videos zum P2K mit Flugeigenschaften und auch Set-Up Details findet man bei SpeedsterDEN, dem Sören . Der kann es wirklich, bringt es auf den Punkt, seine Videos waren für mich sehr informativ und machen Staunen mit Spaß.

Wenn gewünscht, kann ich noch mehr ins Detail gehen, in Wahrheit hab ich noch einen weiteren Flightmode und einiges an anderen Verfeinerungen.

Für heute mal schöne Grüße aus der Eifel

von Wolfgang
Gruß, Wolfgang

Taranis 9XD, Turnigy 9x mit OpenTX auf: (Ur-)Taxi mit Schwimmern, Graupner – Kormoran (Ente), Robbe – Bit, Robbe – Swing, Kosta – Jabato, Modelhob – Ultimate, Reely – Phoenix Evo 2,6 / 1,6, Lanyu/Volantex – Elegance, SF-Models - ROC Hobby V-tail, MotionRC (=Mistral V, Staufenbiel) – Marabu 6, Robbe - Tundra, Durafly

Horgul123

RCLine User

Wohnort: Heßheim (Pfalz)

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12

Dienstag, 7. Oktober 2014, 12:51

3 Landen, Schalter zurück:
Gashebel hat 2 Funktionen: Gas und Butterfly:
Gashebel vorne: Vollgas. Zieht man den Hebel zurück, geht die Drehzahl runter, aber bereits in der Mittelposition (Orientierungs-Beep) ist der Motor aus.
Gashebel weiter zurück bewegt proportional Flaps nach unten und OR rauf (=Butterfly/Crow)
Vorteil: Landeanflüge können komfortabel und direkt verlängert/verkürzt werden, Gas, wenn zu kurz, Butterfly wenn zu hoch/zu schnell. Bei Bedarf durchstarten.

Danke für die Idee! :ok: Hab keinen Phoenix, aber das Setup löst eins meiner Probleme :shine:
Bye,
Oliver

Modelle: E-Segler, Nuris, Warbirds, E-Flieger, Quadcopter, Para-RC
Sender: FrSky Taranis
Mein Verein: Modellflugverein Bad Dürkheim - Ludwigshafen e.V.

13

Dienstag, 7. Oktober 2014, 13:08

Das Landen eines Elektroseglers scheint ja
komplizierter zu sein wie gedacht.
Da bin ich recht glücklich, das ich die volle Konzentration ganz
aufs fliegen legen kann.

Gruß Tom
T8FG>FPV-Race, Hangflug | Ersatzbank>Helis, Flächenflieger kleiner 3Meter Spannweite

Horgul123

RCLine User

Wohnort: Heßheim (Pfalz)

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14

Dienstag, 7. Oktober 2014, 13:17

Mit ausreichend Platz unbd ohne bestimmten Landepunkt ist das kein Problem :D
Man hat einfach nur bei nem E-Segler diverse Möglichkeiten sich die Landung einfacher/anders zu gestalten. Grad Landeklappen usw. helfen da :D

Du kannst den aber auch wie jeden anderen Motorflieger ohne Klappen auf ner Wiese absetzen.... ;)
Bye,
Oliver

Modelle: E-Segler, Nuris, Warbirds, E-Flieger, Quadcopter, Para-RC
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Mein Verein: Modellflugverein Bad Dürkheim - Ludwigshafen e.V.

15

Dienstag, 7. Oktober 2014, 14:36

Mit ausreichend Platz unbd ohne bestimmten Landepunkt ist das kein Problem :D

Ist zwar OT.
Das man für den Phoenix nicht unbedingt eine Landehilfe benötig,
ist mir klar.
Sich eine Landehilfe zu programmieren ist für den späteren
Umstieg auf deutlich leistungsstärkere Modelle von Vorteil
und beschert dem teueren Nachfolgemodell unter
Umständen ein längeres Leben.

Im Resume Prop Pro und Contra bedeutet das für mich,
mit Prop hat man zwar eine Auftiegshilfe aber beim
Landen gibt es bedingt durch die schwierigere Steuerung
eine höhere Fehlerquote.
Springt der Antrieb weit weg, in relativ niedriger Höhe nicht mehr an
(Accu fast leer; Defekt) ist das Modell so gut wie verloren.

Wo ist denn jetzt der Sicherheitsgewinn?

Gruß Tom
T8FG>FPV-Race, Hangflug | Ersatzbank>Helis, Flächenflieger kleiner 3Meter Spannweite

Horgul123

RCLine User

Wohnort: Heßheim (Pfalz)

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16

Dienstag, 7. Oktober 2014, 14:56

Die Logik verstehe ich jetzt nicht ganz...
Beim Landen ist der Antrieb normalerweise aus, also verhält sich ein E-Segler wie ein normaler Segler. Man hat nur die Option nochmal durchzustarten wenn man merkt, dass man nicht rechtzeitig (oder zu frph) runterkommt....
Bye,
Oliver

Modelle: E-Segler, Nuris, Warbirds, E-Flieger, Quadcopter, Para-RC
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zauselalter

RCLine Neu User

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17

Dienstag, 7. Oktober 2014, 15:36

Beim Landen ist der Antrieb normalerweise aus, also verhält sich ein E-Segler wie ein normaler Segler. Man hat nur die Option nochmal durchzustarten wenn man merkt, dass man nicht rechtzeitig (oder zu frph) runterkommt....

Oliver, genau das war meinerseits gewollt, als ich mich für dieses Set-Up entschied. Grund: Ich fliege in der Eifel, dort gibt es oft wechselde Windstärken und Böen. Damit ist die Option den Landeanflug bei Bedarf zu verlängern/verkürzen sehr angenehm. Ist der Wind konstant, wenig/keine Böen aktiviere ich den Mode auch nicht. Am Hang aber immer - da möchte ich auf Böen, die meine Vogel plötzlich nach oben/unten drücken schon vorbereitet sein.

Und Du hast ja die Taranis (neidischguck) Ich hab im Vorgänger, der 9X, auch OpenTX und liebe es. Macht ja richtig Spaß, damit die Feinheiten setzen zu können, z.B. via einer Kurve den Bereich in der Mittelposition des Gasknüppels zu erweitern, in dem weder der Motor anläuft, noch Crow aktiv wird. Viel Spaß beim programmieren.

Gruß Wolfgang
Gruß, Wolfgang

Taranis 9XD, Turnigy 9x mit OpenTX auf: (Ur-)Taxi mit Schwimmern, Graupner – Kormoran (Ente), Robbe – Bit, Robbe – Swing, Kosta – Jabato, Modelhob – Ultimate, Reely – Phoenix Evo 2,6 / 1,6, Lanyu/Volantex – Elegance, SF-Models - ROC Hobby V-tail, MotionRC (=Mistral V, Staufenbiel) – Marabu 6, Robbe - Tundra, Durafly

Horgul123

RCLine User

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18

Dienstag, 7. Oktober 2014, 15:47

OT: Hab das über zwei Kurven gemacht.
Die erste macht Butterfly zwischen -100 und 0 (Knüppelweg ist zwischen -100 und 100) so, dass da der Butterfly zwischen 0 und 100% gesteuert wird, zwischen 0 und +33 fährt der Butterfly linear wieder ein
Die zweite Kurve läuft von -100 bis +33 auf -100, dann linear bis +100 hoch. Darüber wird der Motor gesteuert.

(Versteht man das?)

Im Endeffekt kann ich also auf der unteren Hälfte des Knüppelwegs den Butterfly steuern. dann kommt bei Mittelstellung ein Beep, dann fährt beim ersten Drittel der oberen Hälfte der Butterfly wieder ein und danach der Motor hoch.

Beim Durchstarten ist der Butterfly also wieder weg und ich bin wieder im "normalen" Flugmodus...

Heute abend mal in die Funke einspielen und testen :D
Bye,
Oliver

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19

Dienstag, 7. Oktober 2014, 17:17

Die Logik verstehe ich jetzt nicht ganz...
Beim Landen ist der Antrieb normalerweise aus, also verhält sich ein E-Segler wie ein normaler Segler. Man hat nur die Option nochmal durchzustarten wenn man merkt, dass man nicht rechtzeitig (oder zu frph) runterkommt....

Ganz einfach, weil man es nicht gewohnt ist den Segler weiter weg, ohne durchstarten zurück zu holen
oder gar zu landen. Wenn das Landen in der Nähe schon Probleme bereitet, wie wird das in
weiter Ferne aussehen?
Im Prinzip ist eine Art von Durchstarten ohne Motor auch möglich.
In dem man einfach die Klappen wieder zurück fährt und weiter fliegt.
Mit der Technik und Fahrtüberschuß, kann man sich gezielt auf einen
sehr kleinen Landepunkt konzentrieren.
Das benötige ich überwiegend aber nur im Gebirge wo man aus dem Lee heraus
auf einem Handtuch landen muß.

Gruß Tom
T8FG>FPV-Race, Hangflug | Ersatzbank>Helis, Flächenflieger kleiner 3Meter Spannweite

Matthias R

RCLine User

Wohnort: Reinheim / Odw.

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20

Dienstag, 7. Oktober 2014, 17:18

Zitat

Das Landen eines Elektroseglers scheint ja komplizierter zu sein wie gedacht.
Wer unbedingt will, kann sich echt alles kompliziert machen. Vieles geht aber auch einfach, wenn man es will. Ob man da wie ein Wilder programmiert oder eine ganz einfache Lösung verwendet, bleibt doch jedem selbst überlassen. Wenn der Landeanflug stimmt, unterscheidet sich die Motorseglerlandung übrigens garnicht von einer Seglerlandung.

Springt der Antrieb weit weg, in relativ niedriger Höhe nicht mehr an
(Accu fast leer; Defekt) ist das Modell so gut wie verloren.

Die Wahrscheinlichkeit eines Defekts lässt sich auf ein Minimum reduzieren, wenn man qualitativ anständige Technik verwendet und in gutem Zustand hält.

Akku leer ist ein ganz klarer Fall von Pilotenfehler. Einen E-Segler betreibt man entweder mit Vollgas oder mit Motor aus, die Uhr für die Motorlaufzeit ist also aussagekräftig. Wenn zwischen den Steigflügen wirklich ausgedehnte Segelflugphasen liegen, zieht man überschlägig 25-30% ab und fliegt zur Sicherhit nicht mehr so weit und tief weg. Dann hat man nie Probleme mit überraschend leeren Akkus. Wer das nicht beachtet, ist selbst schuld.

Wer ohne Antrieb in großer Entfernung absäufst und nix mehr findest, hat in jedem Fall ein Problem. Mit Motor und vernünftiger Laufzeitplanung erreicht man auch dann sicher wieder den Startplatz.
In großer Entfernung hoffnungslos absaufen ist aber auch ein Stück weit ein Pilotenfehler, da wurde dann zu viel gewagt.


Ich finde es affig, dass es immer wieder Theater um die "reine Lehre" gibt und Motorseglern pauschal und mit fadenscheinigen Argumenten die Daseinsberechtigung abgesprochen wird :dumm:
Gruß
Matthias