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TheGertL

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Dienstag, 1. Februar 2011, 19:25

"Baubericht" Sweet von Topmodel CZ

So, dann starten wir mal mit dem Bericht...

Also, zu bauen ist bei diesem Modell nicht viel.

Der Grund für meinen Kauf war, dass ich am Freitag letzter Woche meinen E-Hawk 1500 nach einer Störung zwischen den Ohren durch einen Baum passiert habe...
Am Samstag bin ich dann zum Modellfachgeschäft meines Vertrauens gefahren (DMT Modellsport in Dobl) und habe mich dort nach einem Nachfolger umgesehen.

Anforderungen:
günstig
ARF
E-Segler mit Rippenfläche und Querruder
E-Hawk Komponenten (Motor, Regler, Akku, Servos) sollten passen.

Der Baukasten ist recht gut bestückt (Gabelköpfe für die Anlenkungen, recht gut aussehende Bowdenzüge für die Anlenkung von Höhen und Seitenruder,...).
Ja gut, ich musste die Folie nach Fertigstellung noch nachbügeln, aber das wars dann auch schon.

Angefangen habe ich mit den Flächen.
Diese ist dreiteilig aufgebaut. Als erstes zog ich die Kabel für die Querruderservos durch den Mittelteil. Hier ist eine dicke Nylon-schnur durch die Fläche gezogen, links und rechts mit einem Stück Balsa fixiert und in der Mitte sind zwei Löcher durch die die Kabel in den Rumpf gelangen.
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Dienstag, 1. Februar 2011, 19:32

und weiter...

Ich habe als erstes zwei stück verdrilltes Kabel mit ca 45 cm abgeschnitten. Anein Ende habe ich eine normale JR Buchse geklemmt, das andere habe ich mit Hilfe der schnur durch die Fläche gezogen. erst von der einen, dann von der anderen Seite. dann wurde es knifflig. Wie bringe ich die Buchse dazu nicht in die Fläche zu rutschen?!? ???
Gelöst habe ich das durch ein Stück 5mm Balsa das so zugeschnitten wurde, dass es die Buchse hält, und in die Öffnung in der Fläche geklebt werden konnte.
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Dienstag, 1. Februar 2011, 19:46

und weiter...

Nachdem beide Kabel in die Fläche eingezogen und die Buchsen VERKLEBT!!! waren (mir ist eine in die Fläche geflutscht und konnte erst nach einigen Minuten nervenraubender angelversuche wieder herausgeholt werden... 8( ) lötete ich einen Multiplex 6-Pol stecker an die beiden Kabel. Für die Verbindung sorgt eine Buchse mit 2 Steckern Richtung Empfänger.

Nun Stand der Servoeinbau am Programm.
Hier musste ich mit entsetzen feststellen, dass meine HXT 900 aus dem E-Hawk nicht unter die Abdeckung passte :shake:
Gottseidank lagen noch zwei Dymond Servos in der Werkstatt in der Gegend herum, also wurden diese verbaut. (WICHTIG!!! ES GEHN NUR MAX. 9MM SERVOS DRUNTER!!!) Für die Anlenkung zu den Querrudern, die im Übrigen einfach mit Schanierklebeband angeschlagen wurden, war eine Gewindestange vorgesehen, die mit einer Z-Zange gekrümmt in das Ruderhorn gesteckt werden sollte... das Ding hatte 2mm Durchmesser!! Also wurde Kurzerhand eine Löthülse für einen Gabelkopf angebracht. jetz laufen die Ruder (fast) spielfrei.

Die Servos werden mit zwei Schaumböcken in Position gehalten. Erst war mir das etwas suspekt, doch nachdem ich sie eingeklebt hatte verflog mein Zweifel: Wenn man die Servos nach dem Einlegen mit etwas Tesa-Band fixiert gehen die nie raus.
Die Kabel der Servos habe ich einfach durch den Gang in der Fläche gezogen. Die Kabel sollten etwas länger sei, da man sie ja noch mit der Buchse verbinden muss.
Die stecker habe ich jedoch nicht in der Fläche verklebt.
Bevor man die Anlenkung jedoch einstellt sollte man sicher gehen, dass die Servos auf Neutralstellung sind, sonst gibts ein böses Erwachen! :evil:
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Mittwoch, 2. Februar 2011, 09:23

ein paar Bilder

hier nun einige Bilder zum Bau bis jetzt
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Mittwoch, 2. Februar 2011, 09:23

...

...
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Mittwoch, 2. Februar 2011, 09:32

Leitwerk

Nun War das Leitwerk an der Reihe.
Erst wusste ich nicht ganz genau, was die da wollten und fands auch recht kurios das Rohr einzuschneiden...

Erst musste sowieso das Leitwerk zusammengesetzt werden.
Als erstes mussten Höhen und Seitenruder angeschlagen werden, da mann später (vor allem beim Höchenruder) keine Möglichkeit mehr dazu hat.

Der Leitwerksaufbau besteht aus drei teilen.
Ich habe erst den unteren Teil des Leitwerks auf das Höhenruder geklebt (RECHTER WINKEL!!!) und dann erst das Seitenruder montiert.

Was auch noch wichtig ist: Ich habe vor dem Zusammenbau des Leitwerks noch die Ausnehmungen für die Ruderhörner in die Leitwerke geschnitten, da das zu einem späteren Zeitpunkt nur mehr schwierig zu bewerkstelligen ist.

Für die Montage des Seitenruder habe ich das Höhenleitwerk mit dem bereits angelierten Seitenleitwerk (Ich habe alles mit 5-min. Epoxy verklebt) an einer Tischkante fixiert, die genau 90 Grad maß. Es ist auch notwendig den rechten Winkel von der andere, dem Tisch abgewandten Seite zu kontrollieren, sonst hat man ein schiefes Seitenruder...
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Mittwoch, 2. Februar 2011, 09:38

jetzt wirds knifflig

Da das Seitenleitwerk nun fertig war musste ich es am Rumpf befestigen. Laut Beschreibung (tschechisch, englisch) sollte man einen 4mm breiten und 51mm langen schlitz oben und unten in das Rohr sägen. ???

Ich habe mir dazu eine Schablone gebaut.
2 Bretter 2mm Sperrholz, in der Mitte oben genannten Ausschnitt. Ich habe die beiden bretter mit einem Balsaklotz so zusammengeklebt, dass das Heckrohr recht stramm darin gehalten hat. Nach einigen Winkelmessungen, ob es wohl wirklich 90 Grad sind, habe ich das Rohr links und Rechts noch mit 2 weiteren Balsaklötzen gesichert.

Nun konnte ich einfach mit einer Trennscheibe die Ausnehmung herausschneiden.
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Mittwoch, 2. Februar 2011, 09:48

Rumpfboot

Da ich es für einfacher befunden habe Arbeiten im Rumpfboot vor dem Ankleben des langen Heckrohres vorzunehmen, war es nun an der Zeit den Motor einzubauen, bzw. zu sehen in wie weit er hineinpasst.

Da es sich beim Rumpf der Sweet um den gleichen handelt wie bei der Astra meines Vaters wusste ich, dass die Motormontage, und vor allem die Kabelführung bei Aussenläufern schwierig wird.
Es ist sehr wichtig zuerst die Lufthutze einzubauen und dann erst zu sehen wie der Motorspant verklebt gehört, ansonsten kann es passieren, dass man keine Möglichkeit hat die Hutze sinnvoll zu verbauen (oben oder unten, geht beides nicht)
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Mittwoch, 2. Februar 2011, 09:54

Motoreinbau

Der Motor, sofern ein Aussenläufer mit mehr als 24mm Durchmesser, kann nur durch die Öffnung unter der Fläche in den Rumpf eingeführt werden. Ich habe für das Einpassen in den Rumpf den Motorspant auf den Motor geschraubt und nach vorne geschoben. Nachdem der Motor so eingerichtet war, dass die Kabel in der Lufthutze laufen konnten markierte ich die Stelle im Rumpf und am Motorspant, sodass ich die gleiche Stelle wieder treffen konnte.

Der Motorspant wurde ebenfalls mit 5-min Epoxy geklebt.
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Mittwoch, 2. Februar 2011, 10:04

Rumpf

Als nächstes verklebte ich die beiden Rumpfteile.
Dazu ist ein ordentlicher Klecks Epoxy und etwas Augenmaß gefragt.
Der Dorn am Ende des Rumpfbootes wurde mit Sandpapier aufgeraut, das Heckrohr mit einer Feile bearbeitet. Dann habe ich den Dorn mit einer ordentliche Ladung Epoxy eingeschmiert und das Hekrohr aufgesteckt.

Damit das auch gerade am Rumpf sitz habe ich ein Lineal auf die Flächenauflage gelegt und, in der Annahme dass die Auflage gerade ist, das heckrohr nach dem Lineal und dem Höhenruder ausgerichtet. Dazu hielt ich den Rumpf genau so, dass ich mit einem Auge Lineal und Höhenruder auf einer Linie sah.

Nach einigen Minuten genau in der selben Position verharrend fixierte ich die beiden Rumpfteile mit einem Streifen Tesaband und kontrollierte den korrekten Sitz des Höhenleitwerks nochmal.

Das wärs dann für Samstag gewesen...
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Mittwoch, 2. Februar 2011, 10:23

Restarbeiten

Sonntag Vormittag und es standen nur mehr Restarbeiten an...

Als erstes Stand die Montage der Fläche am Programm.
Als erste musst das Fleisch für die Einklebemuttern in den Rumpf geklebt werden. Ich habe den Fehler gemacht und hab angenommen, dass die Flächenverschraubung noch weit im GFK der Flächenauflage sein würde. So habe ich das Brettchen unter diese geklebt, was ein Fehler war, wie sich später noch herausstellte.

In der Fläche (im Mittelstück) ist in der Mitte an der Nasenleiste eine Öffnung für den Flächendorn welcher dem Bausatz ebenfalls beiliegt. In den Rumpf bohrte ich daher genau in der Mitte, nicht auf der Nah, sondern der gemessenen Mitte, Ein Loch für den Dorn.

Danach konnte die Fläche ausgerichtet werden. Wie einige von euch wahrscheinlich wissen, müssen die Abstände zwischen Randbögen der Fläche und Randbögen des Höhenruders genau gleich sein.. bevor die Fläche fixiert wird das also ganz genau nachmessen. am besten funktioniert das mit zwei rutschenden knoten auf einem langen Stück Garn. hält man diese beiden Knoten dann links an den beiden Randbögen (Fläche, Höhenruder) an, sollten rechts der Gleiche abstand sein.

Wenn das der Fall ist kann die Fläche mit Tesa fixiert werden und die Markierungslöcher durch die in der Fläche vorhandenen Schraubenführungen gebohrt werden.

Und genau zu diesem Zeitpunkt habe ich gemerkt, dass die Fläche doch nicht weit über das GFK hinaussteht, sondern nur 3mm... :angry:
Also das Brettchen herausgebrochen, weiter vorne wieder eingeharzt und das Ganze von vorn.

Nachdem die Löcher jetzt passten konnte ich die Muttern für die Schrauben auch einkleben.


PS: Das Servo brett das am Bild zu sehen ist, ist nicht mehr dort sondern weiter vorn
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Mittwoch, 2. Februar 2011, 10:27

Servobrett, Anlenkungen und fertig...

Nun waren die Bowdenzüge für Höhen und Seitenruder an der Reihe

Für das Höhenruder machte ich das Loch in etwa an der Stelle wo der Unterteil des Seitenleitwerks anfing. Dazu bohrte ich ein Loch mit 1mm und bearbeitete diese mit einer feinen rundfeile bis der Bowdenzug genau passte.

Selbiges fürs Seitenruder, nur deutlich weiter hinten.
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Mittwoch, 2. Februar 2011, 10:28

...

Ausnehmung für den Bowdenzug fürs Seitenruder.

Geklebt wurden diese mit CA und etwas Füllstoff
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Mittwoch, 2. Februar 2011, 10:41

Servobrett

Da nun die Bowden züge eingebaut waren konnte ich die richtige positzion für das Servobrett eruieren.
Die Bowdenzüge Schnitt ich etwa unter der Flächenverschraubung ab. zur Fixierung im Rumpf schnitt ich noch ein ca 2cm langes Stück 5x3mm Balsa aus in das ich zwei Löcher für die Bowdenzüge bohrte.Eingeklebt wurde das wieder mit epoxy. Einschmieren und bis zum Anschlag zurückschieben, dann hät das :D

Die Ruderhörner in den beiden Rudern habe ich noch nicht eingeklebt, da diese mit einem Z im Draht verbunden werden und die Montage später etwas schwierig werden könnte.
Der Draht wird mit einem (dem Bausatz wieder beigelegten) Gabelkopf mit dem Servo verbunden. Da ich es für etwas schwierig befand im Rumpf die Löthülsen aufzulöten wurden auch diese wieder mit Harz geklebt. Das hält ganz gut.
Zuerst wurden natürlich die Drähte auf die korrekte Länge geschnitten. Nach der Montage der Gabelköpfe klebte ich das (neu ausgeschnittene) Servobrett an seinen Platz. Nun noch die Servos anschließen auswiegen...

Zuvor musste allerdings noch die Haubenfixierung erledigt werden. dazu klebte ich ein kleines Stück Sperrholz unter das GFK. in diese Sperrholz schraubte ich dann genau in der Mitte des Rumpfes eine kleine Schraube (auch im Bausatz), fräste einen passenden Schlitz in die Haube und fertig.
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Mittwoch, 2. Februar 2011, 10:50

Fertig!!!

Aus Ästhetischen gründen wurde noch die Klebefolie auf der Fläche angebracht. Ohne sieht das sonst so schöne Modell eher kahl aus...

Nun zum Auswiegen:
Laut Beschreibung sollte der Schwerpunkt bei 70-75mm liegen. Wie bei den meisten Modellen sollte man den Schwerpunkt zwar einigermaßen auf diesen Wert einstellen, doch den für jemanden passenden Schwerpunkt kann man meines Erachtens nur erfliegen...

Da ich einen relativ kleinen Akku fliege (1250 mAh) musste ich noch 25 g Blei unter die Haube kleben...
mit einem größeren Akku hat man da dann wohl keine schwierigkeiten.

Und so sieht das Ganze dann fertig aus.
Leider war es schon dunkel bis ich fertig war, aber am Montag wars dann soweit!!
Das Ding geht, das is Abnormal!!! Motorleistung könnte etwas mehr sein, aber ich hatte den Motor gerade noch und es muss ja nicht immer senkrecht sein. Der Gleitwinkel der Sweet ist enorm jedoch braucht sie etwas Geschwindigkeit um auf diesen zu kommen. Man kann aber auch ganz langsam kreisen, was sich sicher auf das Thermikflugverhalten auswirken wird. Da aber gerade eine kilometerdicke Hochnebeldecke über mir hängt ist es unmöglich das Thermikverhalten zu testen

Videos folgen noch, siehe Link unten...
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Mittwoch, 2. Februar 2011, 11:05

...

Nur nochmal so zur Timeline:
Freitag ca. 15:00: E-Hawk im Baum versenkt
Samstag ca. 10:30: Flieger gekauft
Samstag ca. 15:00: Baubeginn
Sonntag ca 17:00: flugfertig, nur noch einstellen
Montag ca 09:00: erstflug :) :)

Also lang dauert das Bauen für diesen Flieger echt nicht!!

Noch ein Foto des Fliegers von unten

Daten zum Flieger:
Spw: 1800mm Motor: OBL 2928/09 (aus einem e-Hawk 1500)
Abfluggewicht: 766g Luftschraube: CAM Carbon 10X6
Flügelfläche: 30,2 dm2 Akku: 1250mAh Rhino
Flächenbelastung 25,36g/dm2 Servos: 2x Dymond 9mm, 2x e-sky digi 10mm
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17

Mittwoch, 2. Februar 2011, 21:44

Video!!

Und wie versprochen hier das Video
http://www.youtube.com/watch?v=AdN0jhBIEBs
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Gert

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kalle123

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18

Mittwoch, 2. Februar 2011, 22:04

Gert :ok: :ok:

Hab selber die eHawk 1500. (Querruder servo 2 x)

Hatte die Sweet auch ins Auge gefasst.

Wie sieht dein direkter Vergleich aus?

Danke für eine kurze Antwort - Grüße KH

TheGertL

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19

Donnerstag, 3. Februar 2011, 12:03

Vergleich

Hi KH!!
Die beiden sind schwer zu vergleichen.
Der E-Hawk is doch einer der etwas flotteren Sorte ;) und die Sweet is eher ein gemütlicher Schleicher...
wenn man unbedingt will kann auch sie recht schnell werden, aber ihr metier ist eher das thermikschnüffeln würd ich sagen.

Ich bin selbst bis jetz erst 3 mal geflogen und bin noch beim Einstellen (Schwerpunkt, Ausschläge, Flugphasen...) aber bis jetzt ist sie eher auf der gemütlichen Seite unterwegs.

Sie ist aber auf jeden Fall ein guter Nachfolger für den e-Hawk.

Was ich aber vermutlich noch machen werde ist, dass ich Wölbklappen einbauen werde. die Landegeschwindigkeit und somit auch die Landeanflugsdistanz ist ziemlich hoch für meine Begriffe...
man kann sie zwar mit hochgestellten Querrudern bremsen, doch viel bringt das leider nicht. ausserdem leidet dann die Steuerbarkeit darunter...

Naja, ich werd mich wieder im thread melden wenn ich alle einstellungen perfekt justiert habe, dann gibts auch infos zum Thema Ausschläge genauer Schwerpunkt usw. bis dann und noch viel Spass mit dem e-Hawk!! :) :)
Grüße aus der schönen Steiermark
Gert

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kalle123

RCLine User

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20

Donnerstag, 3. Februar 2011, 12:20

RE: Vergleich

Super Service aus der Steiermark, Gert.

Bin auf deine weiteren postings schon gespannt. :ok:

Gruß aus dem Rheinland - KH