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261

Donnerstag, 18. September 2014, 21:34

Theoretisch senkt ein 3-Blatt Prop das Bruch-Risiko sogar. Eine 2-Blatt 11x8 hat 13000 UPM als Drehzahlgrenze, eine äquivalente 3-Blatt 10x8 hat 16000 UPM.

Über die Veränderung des Wirkungsgrades bei Mehrblatt-Props gehen die Meinungen außeinander. Die ganzen Airbusse A400 und Antonovs haben jedenfalls nicht aus Spaß teilweise 7- bis 9-Blatt-Rotoren... Aber auch sehr hohe H/D-Verhältnisse...

262

Donnerstag, 18. September 2014, 21:38

Holger, deine Rechnung basiert auf den falschen Grundlagen.
1250 U/V ist für den Leerlauf gemeint.
je nach eingesetzten Regler und dessen Einstellungen kann das variieren.
Spannung unter Last kann man mit 3,6V/Zelle annehmen.
Macht 18000 U/V. unter Last kannst du optimistisch von 80% ausgehen. Eher weniger.
macht dann 14400 im optimistischen Fall.
Ungeachtet dessen, das du im Abwärtsflug Gas gegeben hast, wäre das nicht der erste Aeronaut Prop, der schon vorher aufgibt.
Bei dir ist es noch gut ausgegangen. Ich habe schon komplett aufgeblätterte Rümpfe gesehen.
Wenn dir dabei noch der Motor abhaut, wird der Rest unfliegbar.
Nimm es als gut gemeinten Rat.
bis bald Maik

263

Donnerstag, 18. September 2014, 22:14

Flymaik hat recht. So teuer sind gute CfK-Blätter auch nicht. Hätte nicht gedacht, dass so ein Blatt 30mm Holz durchschlägt...
Ich teste in den nächsten Tagen mal einen 3-Blatt und 4-Blatt 9x7, das ist einigermaßen equivalent zu einer 2-Blatt 10x8. Mal sehen, wie sich die Teile anhören und im Steigflug schlagen. So ein echter A-B Vergleich fehlt ja irgendwie noch...

264

Freitag, 19. September 2014, 08:49

Ich dachte mir auch schon, dass der keine 21.000 U/Min macht, wegen Effizienz und Zellenspannung. Bei der nächsten Bestellung werde ich mal ne RFM 10x8 mitbestellen. Ich werden den Bandit einfach nicht mehr beim Anstechen befeuern, dafür isser nicht da. Ich wollte nur schon mal für mich testen, wie sich Speed anfühlt außerhalb vom Steigflug, sozusagen als Test für meinen kleinen TurnLeft, der bals Premiere hat.

Gruß, Holger

265

Samstag, 20. September 2014, 07:32

Holger, wenn du weiter Spass und Interesse an E-Antrieben hast, dann investiere in geeignete Messgeräte und evtl. auch in einen Logger.
bis bald Maik

266

Samstag, 20. September 2014, 12:42

Holger, wenn du weiter Spass und Interesse an E-Antrieben hast, dann investiere in geeignete Messgeräte und evtl. auch in einen Logger.


Kann ich nur unterstützen. Bei Hotliner-typsichen "Überlast-Antrieben" sind Logger eigentlich Pflicht. Und man kann viel besser den Propeller optimieren.

Ich habe übrigens nochmal ein wenig mit "PropCalc" herumexperimentiert, wegen der 3-Blatt oder gar 4-Blatt Props. Es ist tatsächlich so, dass Props mit sehr großen Steigung-zu-Durchmesser Werten, also H/D > 1 deutlich unempfindlicher auf mehr als 2 Blätter reagieren als ein Prop mit z.B. H/D= 0,5. Ein 10x12 Prop kann locker als 4-Blatt-Prop genutzt werden und verliert relativ vielleicht 3% Wirkungsgrad, wohingegen ein 12x6 Prop mit vier statt zwei Blättern schon satte 10% Wirkungsgrad verliert.

Macht man die 2-, 3- und 4-Blatt Props äquivalent, also gleiche Schub-Parameter, bekommt man folgende Werte bei 750W Wellenleistung:

10x8, 2-Blatt: > 80% Wirkungsgrad bei 33-46m/s Fluggeschwindigkeit, Optimum 85%
9x8, 3-Blatt: > 80% Wirkungsgrad bei 35-47m/s Fluggeschwindigkeit, Optimum 83%
8,5x8, 4-Blatt: > 80% Wirkungsgrad bei 37-46m/s Fluggeschwindigkeit, Optimum 82%

Die Umrechnungsformel habe ich mir von Martin Hepperle ausgeliehen, dem Schutzpatron aller aerodynamisch interessierter Modellflieger :nuts: .

Mann sieht also, warum die Speedflieger so gern Mehrblatt-Props einsetzen: Bevor die Blattspitzen die Schallmauer durchbrechen oder die Blätter explodieren, verteilt man die Belastung lieber auf mehr Blätter mit weniger Durchmesser, aber gleicher Steigung. Und Hotlinern ist eigentlich ja wie Speedfliegen, nur mit der Schwerkraft im Nacken ;( und schneller Beschleunigung 8). Als netten Nebeneffekt kann man auch am Sonntag auf den Platz gehen und Speedflug üben, da der Lärm beträchtlich reduziert wird.

Ich bin schon gespannt wie ein Flitzebogen auf die Experimente mit den 3-Blatt oder 4-Blatt Propellern :D . Schade nur, dass es keine 9x8 oder 8,5x8 von Aeronaut gibt...

grossiman

RCLine User

Wohnort: Engelau, Schleswig-Holstein

Beruf: KFZ-Meister, spez. Karosserieinstandsetzung

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267

Samstag, 20. September 2014, 14:50

Hallo.

@ Lightmare

Wenn es keine geeigneten Prop`s geben sollte, wie sieht es dann mit verschränkten Mittelstücken aus? Ok, gibt es meines Wissens nur für 2 Blatt, die müsste man dann wohl selbst anfertigen bzw. anfertigen lassen. Und dann gleich mit Versatz, so das die Prop`s sauber am Rumpf anliegen :nuts: .


Gruß Andreas
Theorie ist, wenn man alles weiss, aber nichts funktioniert.
Praxis ist, wenn alles funktioniert, aber keiner weiss warum.
Einige verbinden beides miteinander:
Nichts funktioniert und keiner weiss warum ??? .

Matthias R

RCLine User

Wohnort: Reinheim / Odw.

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268

Samstag, 20. September 2014, 15:26

Die müssten dann aber vom Material her auch relativ großzügig dimensioniert sein. Schließlich erfolgt die Krafteinleitung nicht geradelinig, wie bei einem normalen Mittelstück.
Gruß
Matthias

269

Samstag, 20. September 2014, 22:36

dann investiere in geeignete Messgeräte



Ich habe keine Telemetrie an der DX7, aber ein Dymond Wattmeter (http://www.modellhobby.de/DYMOND-Wattmet…6&t=9&c=19&p=19), dass u. a. den Max Strom misst. Damit habe ich alle meine Klappis durchgemessen und habe die 10x7 für 4S als Optimum herausgefunden. Was sollte ich sonst noch wissen und womit messe ich es?

Gruß, Holger

grossiman

RCLine User

Wohnort: Engelau, Schleswig-Holstein

Beruf: KFZ-Meister, spez. Karosserieinstandsetzung

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270

Sonntag, 21. September 2014, 01:12

Hallo.

@Holger

Wie ich schon erwähnt habe zeichnen diese Geräte leider nur die Min- und Max-Werte auf. Zugegeben, sie sind günstig und verhindern das Schlimmste. Wenn Du aber vernünftig Optimieren möchtest brauchst Du auch die Werte dazwischen.
Warum? Ganz einfach. Beispiel Start, der Akku ist randvoll, der Gashebel wird zügig betätigt, und schon war es das. Der Anlaufstrom schießt kurzzeitig hoch, und je nachdem wie schnell der Gashebel betätigt wird und wie das Anlaufverhalten des Reglers programmiert ist bis zu über 20% mehr.
Diese Werte speichert Dein Gerät, alle weiteren Steigflüge nicht mehr. Diese Maximalwerte benutzt Du nun um den Antrieb abzustimmen, mit der möglichen Folge das er bestimmt im sicheren Bereich betrieben wird, aber noch lange nicht zu 100%.
Das Gas geben und Anlaufen des Motors spielt sich meistens innerhalb einer Sekunde ab, danach geht der Strom meist sehr schnell runter, zusammen max 2 Sekunden und dann ist die eigentliche Stromaufnahme erreicht, die dann weiter fällt je höher das Modell kommt und je schwächer der Akku wird.
Es gibt natürlich auch Ausnahmen, da dauert der Abfall der Stromaufnahme länger, gerade bei Hotlinern. ich selbst habe ein Modell welches erst nach 5 Sekunden auf max. Steigleistung beschleunigt hat, so lange dauert auch der Stromabfall.

Wenn Deine Anlage nicht telemetriefähig ist fällt mir momentan nur ein Gerät ein, der UniLog2 von SM-Modellbau. OK, kostet das 4-5 fache wie Dein Wattmeter, aber auf Dauer wirst Du es nicht bereuen. Das Teil kann auch noch einiges mehr als nur Strom, Spannung und Kapazität messen ;) . Kleiner und leichter ist es auch noch und die Daten werden auf eine Micro-SD Karte geschrieben, die nach dem Flug am PC/Laptop ausgelesen werden können.

Anbei ein Log von einem Thermiksegler, kein Start, sondern Motorbetätigung im Flug. Das Regler-Anlaufverhalten ist auf "medium" eingestellt. Obwohl ich den Gashebel anfangs langsamer betätigt habe geht der Anlaufstrom auf 29 A hoch, eine halbe Sekunde später ist er auf 23 A gefallen. Das ist die eigentliche Strombelastung des Motors während des Steigflugs.

Dann noch ein Log von meinem alten Rabbit, der ist schon flotter. Hier habe ich an der Funke eine Verzögerung von 3 Sekunden programmiert, sonst liegt der
Anlaufstrom bei ca.90 A , muss nicht sein. Deutlich ist auf dem Log zu sehen wie der Motor innerhalb 3 Sekunden hochfährt, ohne ausgeprägte Stromspitze. Der maximale Strom von knapp 75 A entspricht fast der Stromaufnahme im Stand. In den folgenden 5 Sekunden beschleunigt das Modell und die Stromaufnahme sinkt auf ca. 62 A. Während der Beschleunigungsphase ist auch gut zu sehen wie sich die Steigrate erhöht und auch die Motordrehzahl noch etwas zunimmt.

Wie man sieht kann man mit einem Log wesentlich mehr anfangen und Rückschlüsse ziehen als nur mit ein paar Maximalwerten. Ich habe nun nicht alle Werte auf der Log-Grafik, sonst wird es unübersichtlich ;) .

Gruß Andreas
»grossiman« hat folgende Bilder angehängt:
  • Stromaufnahme Flug.jpg
  • Stromaufnahme2.jpg
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271

Sonntag, 21. September 2014, 09:11

Holger, der Unilog ist d a s Standartgerät für sowas und seinen Preis absolut wert.
Den Funktionsumfang bekommst du m.w. nicht anderweitig geboten.
Leider hast du dir mit deiner Wahl auf Spektrum, ein paar Möglichkeiten des Gerätes verbaut.
bis bald Maik

272

Sonntag, 21. September 2014, 14:13

Mooooooin!

So, nachdem ich viele Wochen lang eine Pause eingelegt habe überlege ich gerade, ob ich meinen verunglückten Bandit wieder herrichte.
Flächen sind schon wieder super, es fehlt jetzt nur noch der Motorspant und der Antrieb...

Bei letzterem hoffe ich auf ein wenig Hilfe von euch.

Ich würde gern den Antrieb gerne so auslegen, dass ich auch mal problemlos auf der "Geraden" mit Vollgas durchziehen kann - Einschaltzeiten von maximal 2-3 Sec. sind also nix für mich.
Aktuell habe ich hier noch eine RFM 10x17, 3s 2,1Ah oder alternativ 6s 2,1Ah, einen YGE 60 hätte ich auch noch liegen.
Ich fände einen Getriebeantrieb mit 6S und YGE 60 ziemlich interessant...
Dieser Motor an einer 15x16 schaut eigentlich recht vielversprechend aus:
http://www.reisenauer.de/artikeldetails.php5?aid=1624

Vielleicht lässt sich aber die 10x17 auch noch mit irgend etwas sinnvoll kombinieren?
Bei den Akkus bin ich leider etwas festgelegt, da ich nur P-Ion fliegen möchte.

Was meint ihr?

Beste Grüße
Sven

273

Sonntag, 21. September 2014, 17:35

10x17 wird den Bandit eher wie einen Pylon-Flieger gehen lassen. Wenn Du lange Überflüge in der Waagerechten machen willst, sind 10x17 schon gar nicht schlecht. Du mußt aber mit der Leistung sehr vorsichtig sein und vor allem gut kühlen, wenn der Motor mehrere 10 Sekunden eingeschaltet sein solll. Wenn Du schnelle Überflüge machen willst, ist ein 15x16 vielleicht auch nicht so das wahre, zu wenig Pitch-Speed bei zu viel Schub... Ein guter Kompromiss wäre bei 6s möglicherweise ein Außenläufer mit 750kV mit 150-200g Gewicht und eine 10x12 CamCarbon von Aeronaut. Das sollten schon 200km/h waagerecht und mächtig Schub sein. Bei guter Kühlung...

274

Sonntag, 21. September 2014, 19:07

Moin moin,

es gibt einen Scorpion mit 780KV.
Damit wäre bei 6s die maximale Drehzahl von 16k u/min von der AeroNaut schon überschritten :(
4s klingt an solch einem Motor recht sinnvoll, aber eigentlich fand ich ein 6s Setup interessanter :ok:

275

Montag, 22. September 2014, 09:17

UniLog2

Hi, habe mir eben mal den UniLog2 angesehen, der kann ja eine Menge. Kann man mit dem Strom- und Spannungssensor (z. B. 80A, oder sollte ich gleich 150A nehmen?) auch die Drehzahl mit messen, oder benötige ich den zusätzlichen Brushless Drehzahlsensor zusätzlich? Ein Staudruckrohr für die Speedmessung wär auch nicht schlecht... oder der Temperatursensor für den Motor ...

Danke Leute für den guten Tipp, mal wieder viele Euros zu investieren ;)

Gruß, Holger

276

Montag, 22. September 2014, 13:01

@ sdda: So einfach ist das nicht! Du kannst nicht einfach die kV mit der Spannung multiplizieren. Für solche Simulationen brauchst Du Drivecalc! 10x12 Cam Carbon dürfte (Da nicht in DC vorhanden) so ganz grob einer 12x8 Cam Carbon entsprechen. 10x12 an einem Scorpion 3026 mit 710kV dürfte schon so um die 1300-1500W ziehen. Bei guter Kühlung geht da schon gewaltig was, aber länger als 10s würde ich das auch nicht anschalten ;-)!

@ Holger: Das hängt davon ab, was Du willst. Wenn Du 150A erreichen willst, dann nimm einen 150A-Sensor. Kurzzeitig geht mein 80A-Sensor an meinem UniLog auch bis 100A. Wie gesagt, bei Hotlinern würde ich Leistung immer über hohe Spannungen erreichen, das ist einfach preiswerter. 3s und 150A sind halt ungleich teurer als 6s und 75A, abgesehen von den fetten Kabeln und Steckern, die man dann braucht. Warum nicht auch mal 8s probieren? 4s, 1800mAh in Reihe geschaltet und dann ab dafür. Ist im F5B-Bereich nicht umsonst immer beliebter geworden :-).

Beste Grüße, und Schutzbrille nicht vergessen ;-)!

grossiman

RCLine User

Wohnort: Engelau, Schleswig-Holstein

Beruf: KFZ-Meister, spez. Karosserieinstandsetzung

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277

Montag, 22. September 2014, 17:54

auch die Drehzahl mit messen, oder benötige ich den zusätzlichen Brushless Drehzahlsensor zusätzlich?
Ja, den brauchst Du extra. Mit dem UniLog2 hat man die Möglichkeit die Drehzahl mit einem BL-Drehzahlsensor zu messen ( wird einfach an irgend einer der drei Motorkabel angeschlossen), oder mit einem optischen Drehzahlsensor, z.B für Verbrenner oder E-Bürstenmotoren.
oder der Temperatursensor für den Motor ...
Das lohnt wohl nur bei einem Innenläufer. Bei einem BL-Motor entsteht die Wärme an der Wicklung, und die ist bei einem Aussenläufer innen. Du könntest nur an dem Feststehenden Gehäuseteil messen, aber da ist die Temperatur bei weitem nicht so hoch wie im Inneren des Motors. Und wahrscheinlich wirst Du auch einen Turbospinner verwenden, so das der Sensor, da vorn angebracht, auch gleich schön gekühlt wird. Dann zeigt er Dir 40-50°C an und im Inneren sind 100°C schon überschritten :dumm: .

Der Speedsensor ist wohl nur interessant wenn man die Geschwindigkeit im normalen Gleitflug wissen möchte.
Beim senkrechten Steigen oder senkrechten Sturzflug brauchst Du nur die max. Steiggeschwindigkeit oder Sinkgeschwindigkeit , die in m/s angegeben wird, einfach mal 3,6 nehmen, das ergibt dann K/mh. Beispiel: 25m/s x 3.6 = 90K/mh .
Der Speedsensor ist nicht gerade günstig und sollte ausserhalb des Propellerstrahls montiert werden, also etwa mittig an einer Flächenhälfte. Problem dabei: der (Staudruck)Schlauch müsste vor dem Bau der Fläche in dieser eingebaut werden. Wenn man Glück hat kann man den Schlauch auch durch den Kabelschacht für das Querruderservo mit hindurchziehen.

Was Du auf jeden Fall zum UniLog2 brauchst ist der Stromsensor und der BL-Drehzahlsensor, dann steht dem Optimieren nichts mehr im Weg ;) :prost: .

Gruß Andreas
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Nichts funktioniert und keiner weiss warum ??? .

278

Montag, 22. September 2014, 19:43

Wenn du Spectrum nutzt dann ist eventuell auch der Unilog 1 durchaus noch interessant, dann eben ohne Telemetrieanbindung.
Wird nicht mehr gebaut aber gibts teils sehr günstig gebraucht als Set mit vielen Sensoren.
Hab mitlerweile 5 oder 6 Stück davon den letzten hab ich mit 2 Temp Sensoren, 2 Stromshunts und optischen Drehzahlsensor(nutzlos) für knapp 50 Euro in der Bucht geschossen.

Der Logger hat auch eine Limiter Funktion, wenn dich der Hafer sticht kannst du damit im Turn Left auch direkt und ohne viel Aufwand F5d-Limited Wettbewerb fliegen.

Der Speedsensor ist eine echte Bereicherung,damit kann man perfekte Propvergleiche erfliegen, in Logview lassen sich dann 2 Speedgraphen übereinanderlegen und somit Beschleunigung und Speed über der Leistungsaufname direkt vergleichen.

Gruss
Yello

279

Dienstag, 23. September 2014, 09:58

Beim senkrechten Steigen oder senkrechten Sturzflug brauchst Du nur die max. Steiggeschwindigkeit oder Sinkgeschwindigkeit , die in m/s angegeben wird, einfach mal 3,6 nehmen, das ergibt dann K/mh. Beispiel: 25m/s x 3.6 = 90K/mh .
Diese Information kommt dann indirekt aus der integrierten Höhenmessung, die das UniLog2 schon an Bord hat?

grossiman

RCLine User

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Beruf: KFZ-Meister, spez. Karosserieinstandsetzung

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280

Dienstag, 23. September 2014, 17:29

Diese Information kommt dann indirekt aus der integrierten Höhenmessung, die das UniLog2 schon an Bord hat?
Genau so ist es. Du kannst allerdings nur die maximale Steig- oder Sinkgeschwindigkeit umrechnen (m/s x 3.6 = K/mh). Wenn Du aber auch die tatsächliche Geschwindigkeit im waagerechten Flug wissen möchtest, dann brauchst Du den Speedsensor.
Lade einfach die Bedienungsanleitung vom UniLog2 herunter, da sind Beispielabbildungen was angezeigt werden kann (bei Telemetriebetrieb), und was der UniLog2 alles messen und aufzeichnen kann (Anleitung Seite 7). Später am PC kannst Du mit "LogView" die Daten als Grafik (Kurvendiagramm, wie z.B. in Beitrag 270 Bild 2) oder als Liste anschauen.

Bedienungsanleitung: http://www.sm-modellbau.de/shop/shop_content.php?coID=100

Gruß Andreas
Theorie ist, wenn man alles weiss, aber nichts funktioniert.
Praxis ist, wenn alles funktioniert, aber keiner weiss warum.
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