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21

Donnerstag, 19. Juni 2014, 13:33

Hallo Lichtl,

Das geht leider nicht, das Seitenleitwerk ist komplett verklebt. Von hinten kommt also man nicht bei. Der Leitwerkstäger selber besteht aus einem Balsarundholz, da kann man auch nichts von vorne reinstecken (s.h. Bild vom ersten Beitrag).



Ich habe es gestern noch mal mit der Schieblehre ausgemessen. Wenn die Materialstärke des CFK-Rohrs überall gleich dick ist, muss ich nur 3cm abschneiden (Ansonsten, wie du schon gesagt hast, noch ein bisserl beischleifen). Bleibt aber immer noch das Problem mit dem Bowdenzug. Ich werde mit dem Anpassen noch warten, bis ich das Ersatzseitenleitwerk habe.

Trotzdem, vielen Dank für den Tip. :ok:

Schöne Grüße, Gerhard

22

Sonntag, 29. Juni 2014, 16:06

Hallo zusammen,

Auch wenn es vielleicht so aussieht, der Baubericht ist noch nicht eingeschlafen. Heute kam die E-mail von Herrn Piechowski (pp-rc), dass das Ersatzleitwerk unterwegs sei. Es kommt hoffentlich bis zum Ende der Woche. :ok:

Bei der Odyssey geht es momentan in kleineren Schritten voran. Die Ferien sind leider schon wieder ne Woche rum, und so schaffe ich es nur am Wochenende an dem Flieger weiterzubasteln:

Die Querruder und die Wölbklappen habe ich ja bereits aus der Tragfläche getrennt. Jetzt habe ich sie wieder mit Tesafilm anscharniert (QR von oben und WK von unten).



Dann habe ich noch die Bohrungen für die Tragflächenaufnahme gemacht. Dem Bausatz liegen außerdem Kunstoffführungen bei, um die Löcher in der Tragfläche zu verstärken. Nach dem Anpassen habe ich diese eingeharzt. Sitzt, passt und wackelt nicht!




Danach habe ich mich um die Servoverkabelung gekümmert. Der Servokanal bei den äußeren Tragflächenhälften ist ausreichend groß. Im Tragflächenmittelteil ging es allerdings etwas beengter zu, da pro Tragflächenhälfte zwei Kabel eingeführt werden müssen (eines für das Querruder und das andere für die Wölbklappe). Nach mehreren missglückten Versuchen bin ich auf eine, für mich passende, Lösung gekommen:
Zuerst wird ein Bowdenzug durch den Kabelkanal gezogen. Am Ende wird mit einem Schrumpfschlauch (und einem Tropfen Sekundenkleber) ein flexibels Kupferkabel befestigt. An dessen Ende werden die beiden Servokabel wieder mit Schrumpfschlauch "verschweißt", wobei das Kabel für die Wölbklappen nur bis zum Servoschacht mitgeführt wird.





Im Anschluss wurden die Servos direkt mit dem durchgezogenen Kabel verlötet:




Um eine trennbare Verbindung mit dem Empfänger herzustellen, wurde ein MPX-Stecker an die Kabelenden angelötet. Die Plus- und Minuspole der vier Servos wurden auf die jeweils beiden äußeren Kontakte des MPX-Stecksystems gelegt.



Auch die Steckkontakte für die äußeren Tragflächenhälften wurden verbaut. (Falls sich jemand wundert, warum ich hierfür vierpolige Stecker verwende: Die dreipoligen waren zum Bestelltermin ausverkauft :nuts: )
Nach erfolgreichem Test der vier Servos konnten die Stecker und Buchsen in den Tragflächenhälften mit 5-Minuten-Epoxy eingeharzt werden.




Einen schönen Sonntag noch,

Puni.

23

Mittwoch, 10. September 2014, 15:59

Wiedermal ein Hallo und Guten Tag


Nach längerer Schreibpause melde ich mich mit der Fortführung des Bauberichts zur Odyssey zurück. Ich habe mich die letzten Wochen einfach nicht dazu aufraffen können, um an dem Flieger weiterzubasteln bzw. auch zu dokumentieren. Eigentlich gibt es ja nicht mehr so viel zu tun. Aber es sind halt oft die kleinen Dinge, die etwas Zeit brauchen, wenn sie sauber durchgeführt werden müssen. Und die hat mir aus beruflichen und privaten Gründen leider ein wenig gefehlt.

Zuallererst möchte ich mich noch bei Herrn Piechowski (pp-rc.de) bedanken. Das Leitwerk kam, wie im letzten Thread angekündigt noch in derselben Woche. :ok:

Nach einem erfolgreichen Check, ob die Bowdenzüge diesmal ihre Funktion erfüllen, konnte der Leitwerksträger dem Seitenruder angepasst werden. Ich habe, wie bereits erwähnt, das Kohlerohr nochmals um ca. 4 cm gekürzt. Nachdem der Übergang am Ruder mit Schleifpapier aufgeraut wurde, konnten die beiden Teile miteinander verklebt werden (Epoxidharz). Zuvor müssen allerdings die Bowdenzugrohre für Höhen- und Seitenruder mit den beiliegenden Verbindungsstücken verlängert werden (siehe Foto).



Im Anschluss wird der Leitwerksträger mit dem Rumpfboot verklebt. Im Klebebereich wurde der Rumpf wieder mit Schleifpapier aufgeraut. Um Kohlerohr und Rumpf vor hässlichen Klebespuren zu schützen, wurde der Übergang wieder Klebeband und Frischhaltefolie gesichert. Zum korrekten Ausrichten des Leitwerkträgers wurde die Tragfläche und das Höhenleitwerk aufgeschraubt, und immer wieder kontrolliert, ob auch wirklich alles in der Flucht ist. Hier leider kein Foto.

Damit der Akku im Rumpf vor Verrutschen gesichert werden kann, habe ich aus 6mm Pappelsperrholz eine kleine Halterung gebastelt. Nach dem Anpassen wurde diese mit 10-Minuten-Epoxy (angedickt mit Microballoons) im Rumpf eingeleimt.



Damit wäre dann der Rohbau tatsächlich abgeschlossen und es folgt der Teil, der bei mir immer sehr viel Zeit braucht: Das Anlenken der Ruder und die Programmierung der Fernsteuerung.

Höhen- und Seitenleitwerk werden mit 0,8mm Federstahldraht angelenkt. (Siehe Fotos)





Statt den beiliegenden Drähte (0,8mm) für die Querruder und Wölbklappen wurde 1,2mm Federstahl verwendet. Die offenen Enden der Drähte wurden mit kleinen Bowdenzugröhrchen und Sekundenkleber gegen Herausrutschen gesichert.



In dem Segler wird ein Empfänger von Multiplex verwendet (RX7 M-Link). Viel größer dürfte der Empfänger wohl auch nicht mehr sein, da in dem Rumpf nicht sehr viel Platz ist:



Die Antenne des Empfängers wird durch ein kleines Loch im Rumpfboot herausgeführt.



Bei der Programmierung der Ausschläge habe ich mich erst mal an die Bauanleitung gehalten. Den Ausschlag für die Wölbklappen habe ich der Homepage von arthobby entnommen. (Leider liegt dieser Arbeitsschritt schon ein paar Wochen zurück. Falls Interesse besteht, kann ich die Ausschläge nochmals genauer dokumentieren.)

Die Servoschächte in der Tragfläche wurden mit der GFK-Servoabdeckung und Tesafilm verschlossen. Sicherlich kann man die Deckel auch noch lackieren. Aber irgendwie gefällt mir der halbtransparente Look und bleibt deshalb auch erst mal so.




Neu ist für mich die Programmierung der Wölbklappen. Ich habe diese bei meiner Fernsteuerung (Royal Pro7 von MPX) als "Spoiler" angelegt. Mit einem Mischer, der auf einem Schieberegler liegt, werden diese angefahren. Ab der Mitte des Reglerwegs (WK haben dann ca. 45° Ausschlag) werden noch die Querruder mit Ausschlag nach oben dazugemischt => Butterflystellung). Ob das so Sinn macht? Keine Ahnung - ich werde es ausprobieren...

Vor dem Erstflug muss ich jetzt noch den Schwerpunkt einstellen. Dazu hatte ich heute aber keine Lust mehr.

Bis Bald,
Gerhard.

24

Sonntag, 14. September 2014, 17:39

Hallo zusammen,

Wie im letzten Thread erwähnt, habe ich im Rumpf ein Sperrholzbrett für den Akku eingeharzt. Um den Schwerpunkt einhalten zu können, muss der Akku bis ganz nach vorne geschoben werden. Damit dieser aber nicht an der Glocke des Außenläufers schleift, wurde nachträglich noch ein kleiner Aluwinkel auf das Brett geklebt.



Anschließend habe ich noch die EWD mit einem Winkelmesser überprüft. Das Ergebnis: 2,5°. :ok:



Der letzte Schritt vor dem Erstflug ist das Auswiegen des Schwerpunkts. Hierfür habe ich wieder meine Sperrholzwinkel verwendet. Laut Anleitung liegt der Schwerpunkt 78 mm hinter der Flügelvorderkante. In diesem Abstand habe ich eine Stecknadel in die beiden Sperrholzwinkel gesteckt, um eine kleine Auflagefläche zu bekommen.



Hier kam dann doch ein kleiner Schock. Bei Verwendung eines dreizelligen Lipos (2200mAh, ca. 190 Gramm) mussten noch ca. 75 Gramm Ballast in Form von Stahlvierkant in der Rumpfnase Platz finden.



Hier muss man leider der tollen Optik eines T-Leitwerks Tribut zollen. Ich hoffe allerdings, dass sich das Mehrgewicht nicht all zu negativ auf die Flugleistungen auswirkt. Allerdings lässt der Rumpf auch noch die Verwendung eines größeren (und damit schwereren) Akkus zu, um das Mitführen von "unnötigen" Ballast zu vermeiden. Gewichtsfanatiker sei deswegen empfohlen, beim Kauf der Odyssey auf die Kreuz- oder V-Leitwerksvariante auszuweichen.



Das Bild oben zeigt einen Blick in den vorderen Teil des Rumpfes. Direkt hinter dem Motor befindet sich der Akku. darauf findet das Ausgleichsgewicht seinen Platz, das bei Verwendung eines größeren Akkus entfernt werden kann. Hinter dem Akku sitzt der Regler (roter Schrumpfschlauch) - hier noch ein Turnigy-Plush 40A-Regler (dazu später mehr). Die Telemetriedaten werden durch das UNI-Sens-Modul von SM-Elektronik übermittelt.

Zum Thema Gewicht: Laut Hersteller beträgt das Fluggewicht ca. 1080 Gramm. Nun, ich weiß nicht so recht was ich falsch gemacht habe, aber mein Flieger wiegt 1100 Gramm + 190 Gramm Akku + 75 Gramm "Blei": Also ca. 1365 Gramm. Vielleicht bezieht sich die Gewichtsangabe aber auch auf den "trockenen" Flieger. Dann wäre ich gewichtstechnisch nicht so weit von der Herstellerangabe entfernt. ;)

Egal, der Flieger muss endlich die beengten Verhältnisse des Bastelkellers verlassen und in die Luft. Vor dem Erstflug habe ich obligatorisch noch zwei Fotos gemacht (man weiß ja nie was so passieren kann ;-) Die Fotos möchte ich euch nicht vorenthalten:






Nach einem Reichweitentest konnte der Flieger endlich seinem Medium übergeben werden. Motor angestellt, Flieger mit leichtem Schwung geworfen und..... nix. Fröhliches Steigen, nicht rasant, aber der Größe angemessen. Schon beim Anstieg macht sich bei mir ein vertrautes Gefühl breit. Der Flieger reagiert auf Befehle, wie man sich das wünscht. Nach ca. 150 Metern Höhe wurde der Steigflug beendet und in den Gleitflug eingeleitet. "Kreist wie ein großer" - geht's in meinem Kopf herum. Allerdings habe ich gehofft, dass der Gleitwinkel etwas besser ist. Vielleicht doch das Mehrgewicht? In zwanzig Metern Höhe merke ich, dass die Luftschraube munter weitergedreht hat, obwohl der Motor auf aus ist. Mist - vor lauter Vorbereitung habe ich vergessen, die Motorbremse am Regler zu aktivieren. So wird das auch nichts mit einem passablen Gleitflug. Nachdem sich nach dem zweiten Anstieg die Luftschraubenblätter wieder nicht angelegt haben, habe ich die Landung eingeleitet. Als der Flieger auf dem Boden angekommen ist, muss ich doch noch - trotz weit eingeteiltem Landeanflug - ca. 50 Meter über die Wiese zu meinem Flieger laufen.
Trotz "Luftschrauben-Bremse" verspricht der Flieger äußerst gute Flugeigenschaften zu haben. Nachdem die Programmierkarte für den Regler im heimischen Keller liegt, habe ich meine Sachen etwas enttäuscht aber trotzdem erleichtert wieder eingepackt.

Beim Programmieren des Reglers ist mir dann allerdings aufgefallen, dass die Programmierkarte eine aktivierte Bremse angezeigt hat. Ich vermute, dass der Regler eine zu schwache Bremse für die große Luftschraube hat (vielleicht hat ja ein Forumsmitglied schon ähnliche Erfahrung gehabt???).

Noch am selben Abend habe ich bei Staufenbiel einen neuen Regler (Dymond Smart 40) bestellt. Dieser ist am Samstag gekommen und wurde sofort eingebaut und programmiert. Fazit: Bremswirkung auf jeden fall spürbar. Jetzt warte ich allerdings auf besseres Wetter, um die Odyssey noch weiter austesten zu können. Für ein endgültiges Fazit ist es an dieser Stelle leider noch zu früh.

Bis bald.
Gerhard

Matthias R

RCLine User

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25

Sonntag, 14. September 2014, 19:16

Herzlichen Glückwunsch zum gelungenen Erstflug :)

Ich bin ernsthaft am überlegen, mir auch eine Odyssey zuzulegen. Ursprünglich war ja ein Castor oder Orion angedacht. Aber 20cm extra machen schon was her und Streckung läuft bekanntlich. Wenn sie nur nicht so teuer wären, diese letzten 20cm und die Wölbklappen mit ihren beiden Servos. Mal sehen. 4 Servos, passende Servoabdeckungen und Empfänger liegen schon bereit, Akkus passender Größe sind auch vorhanden. Der Rest fehlt noch.

Zitat

Anschließend habe ich noch die EWD mit einem Winkelmesser überprüft. Das Ergebnis: 2,5°. :ok:

Das kam mir beim lesen gleich sehr viel vor. Gleich mal nachgesehen, da steht in winzigklein 1,2 -1,4°. Zu viel EWD ist wie ne angezogenen Handbremse. Ich glaub, da hast Du noch Optimierungspotenzial. Zusammen mit der EWD rutscht dann auch der Schwerpunkt noch ein kleines Stück nach hinten.


Zitat

Laut Hersteller beträgt das Fluggewicht ca. 1080 Gramm. [...] mein Flieger wiegt 1100 Gramm + 190 Gramm Akku + 75 Gramm "Blei": Also ca. 1365 Gramm
Und das Leergewicht (oder was ist "Glider weight" in der Tabelle sonst?) soll 640g sein.
mal schnell überschlägig geschätzt :shy:
170g Motor und Propeller
25g Regler
200g Akku mit Befestigung
90g 6 Servos mit Kabel etc.
15g Empfänger
-------
500g eingebaute Technik + 640g leer = 1140g. 1080g sind also schon rechnerisch nicht ereichbar, außer man betrügt sich selbst bei den angenommenen Komponentengewichten.
Falls 640g nur das Gewicht der gelieferten Bauteile ist, kommt noch Kleber, Lack usw. dazu, das macht locker 100g aus, also Fluggewicht 1240g + X . Dazu kommt bei Dir ein geringes Mehrgewicht des T-LW und via Hebelarm ein Mehrfaches davon an Trimmgewicht. Und das Unisens hast Du auch noch drin.

Zitat

Gewichtsfanatiker sei deswegen empfohlen, beim Kauf der Odyssey auf die Kreuz- oder V-Leitwerksvariante auszuweichen.
V wird leider nicht angeboten. Das Kreuzleitwerk wird nur wenige Gramm weniger wiegen als das T.

Trotzdem ist das Modell für seine Größe relativ leicht, mit knapp 35g/dm² Flächenbelastung bei Deinem Setup. Mit leichterem Leitwerk, ohne Blei und Telemetrie, entsprechend meiner o.g. Überschlagsrechnung wären es kapp 32g/dm².
Das Gewicht passt schon.

Dymond Smart war immer baugleich mit Turnigy Plush. Ob Staufenbiels V4 was anderes ist als Turnigy V3.1 weiß ich nicht. Die Progcard ist jedenfalls kompatibel.

Hast Du mal interessehalber den Strom gemessen?
Gruß
Matthias

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Matthias R« (14. September 2014, 19:40)


Sting 249

RCLine User

Wohnort: Bayern / Nähe Ingolstadt

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26

Sonntag, 14. September 2014, 20:17

Servus

Sauber gebaut, kann man nichts sagen und natürlich glückwunsch zum Erstflug. Die EWD würde ich noch auf 1-1,2° einstellen.
Kannst ja den Heckausleger um 15 cm kürzer machen und die EWD auf 1°, dann sparst du dir vorne das Blei, hab ich bei meiner Serenity auch so gemacht. Fliegt trozdem gut oder desswegen gut :D .

MFG

Christian
Motorflug macht Spaß :D
Hangflug macht süchtig :dumm:
Und runter kommen sie alle. Die Frage ist blos: wie? :evil:

27

Sonntag, 14. September 2014, 20:51

Vielen Dank für eure Glückwünsche zum Erstflug.

@ Matthias

Hab ich gar nicht gesehen, dass da ne EWD drin steht. Da brauchts ja ne Lupe... 8( Danke für den Hinweis :ok:

Jetzt stellt sich allerdings die Frage auf was sich die 1,2-1,4° beziehen: Entlang der Auflagefläche oder entlang der Profilsehne?. Ich messe ja entlang der Profilsehne. Und da kommen mir 2,5° eigentlich nicht zu viel vor, sondern liegen nach meinem persönlichen Erfahrungsschatz im grünen Bereich - ich lasse mich da aber gerne eines besseren belehren. Der Flieger ist allerdings noch keinen ganzen Flug alt. Im Laufe der Zeit wird hier auf jeden fall noch ein bisschen rumexperimentiert.


  • Zitat:
    "500g eingebaute Technik + 640g leer = 1140g. 1080g sind also schon rechnerisch nicht ereichbar, außer man betrügt sich selbst bei den angenommenen Komponentengewichten.
    Falls 640g nur das Gewicht der gelieferten Bauteile ist, kommt noch Kleber, Lack usw. dazu, das macht locker 100g aus, also Fluggewicht 1240g + X . Dazu kommt bei Dir ein geringes Mehrgewicht des T-LW und via Hebelarm ein Mehrfaches davon an Trimmgewicht."

Auf die Überlegung hätte ich auch mal selbst kommen können. Alleine die Baukastenteile wiegen bei mir ca. 600 Gramm und Motor mit Spinner und LS ca. 200 Gramm (s.h. 1.Thread). Also doch alles im grünen Bereich. Wie der Hersteller allerdings auf seine Gewichtsangaben kommt ist fraglich... (Gibt's aber nicht nur bei Arthobby)

  • Zitat: V wird leider nicht angeboten. Das Kreuzleitwerk wird nur wenige Gramm weniger wiegen als das T.

Hmmm, ich dachte ich hätte auch mal ne V-Leitwerksversion gesehen... Da hätte ich vor dem Posten besser recherchieren sollen - Sorry, für die Falschinformation.





  • Zitat: "Dymond Smart war immer baugleich mit Turnigy Plush. Ob Staufenbiels V4 was anderes ist als Turnigy V3.1 weiß ich nicht. Die Progcard ist jedenfalls kompatibel."

Der Ansicht war ich eigentlich auch. Den Dymond Smart habe ich auch mit der Progcard von Turnigy programmiert. Warum allerdings der Plush überhaupt keine Bremswirkung gezeigt hat bleibt mir ein Rätsel. Zumal ich mit den Reglern bisher immer sehr zufrieden war/bin. Ich weiß jetzt allerdings auch nicht welche Version der Plush hat. Der liegt schon ne Weile bei mir rum...



  • Zitat: Wieviel Lack hast Du gebraucht? Hast Du die 2. Dose anfangen müssen?
    Hast Du mal interessehalber den Strom gemessen?

Nee, die zweite Dose steht unangebrochen noch rum. Ich zitier mich mal selber: Thread vom 15.6.2014:

"Vor Auftragen des Lackes wog die Tragfläche 401 Gramm, danach 437 Gramm.
Von der 250 ml Lack sind noch ca. 50 ml übrig (nachgewogen). "

Strom liegt laut Unisens bei ca. 26 A für 5600 Umdrehungen (gemessen im Stand mit Aeronaut KlappLS 16*8 )


@Christian

Vor dem Einkleben habe ich von dem gelieferten Rohr insgesamt ca. 12-13 cm abgeschnitten. Im Nachhinein schnippel ich am Rohr ungern rum. Das bleibt jetzt so. Dann greif ich lieber zu nem schwereren Lipo ;-) Und wie der Matthias so schön ausgerechnet hat: 35g/dm² ist doch ein passabler Wert für 2,7m Spannweite. Ich hab ja keine Wettbewerbsambitionen.

Liebe Grüße, Gerhard.

Matthias R

RCLine User

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28

Sonntag, 14. September 2014, 21:28

Zitat

Entlang der Auflagefläche oder entlang der Profilsehne?
Grundsätzlich immer entlang der Profilsehne.
Ich hab die EWD Angabe auch erst nicht gesehen. Weil die Übersichszeichnung ansonsten aber gut gemacht und komplett ist, hab ich genauer hingesehen und dann die EWD-Angabe doch noch gefunden.

Zitat

Wie der Hersteller allerdings auf seine Gewichtsangaben kommt ist fraglich...

Durch rein theoretisches Zusammenrechnen der Komponentengewichte vielleicht ???
Die Gewichtsangaben stimmen aber wirklich bei den meisten Herstellern nicht. Ist ähnlich wie mit den Verbrauchsangaben bei Autos ==[]

Zitat

Da hätte ich vor dem Posten besser recherchieren sollen
Nicht nur Du. Hätte ich vor dem Posten nochmal alles von Anfang an gelesen, was ich in der Zwischenzeit wieder vergessen hatte, dann hätte ich mir nicht nur die Blöde Frage sparen können, sondern auch meine Gewichtsschätzung wäre genauer ausgefallen.
Man könnte ja mal bei PP-RC oder bei Arthobby direkt anfragen, warum es kein V-LW gibt oder ob man vielleicht doch eins bekommen kann. Ich finde, ein V steht einem so schlanken Segler besonders gut :O

Zitat

Zumal ich mit den Reglern bisher immer sehr zufrieden war/bin. [...] Ich weiß jetzt allerdings auch nicht welche Version der Plush hat
Bei der V3.1 steht 3.1 drauf. Ich benutze diese Regler gerne, meiner Meinung nach so ziemlich die Besten in ihrer Preisklasse. Einen Defekt hatte ich aber auch schon, das war ein Regler, der plötzlich Anlaufprobleme bekommen hat.
Auch mit Dymond Label hab ich welche, aber nicht die aktuelle Version.

Zitat

ca. 26 A für 5600 Umdrehungen
Scheint echt ein guter Antrieb für solche Modelle zu sein :ok: . Die 650UpM/V Wicklung hab ich bei dem Motortyp noch bei keinem anderen Anbieter gesehen, anscheinend hat Arthobby da eine eigene Version fertigen lassen. Die gehäuseteile sind jedenfalls China-Standard und wenn man genug auf einmal abnimmt, erfüllen Hersteller bekanntlich auch Sonderwünsche.
Ich war am überlegen, meinen arbeitslosen Mega 16/15/3 mit einem Getriebe auszustatten. Der würde dann die gleiche Leistung mit nur ca. 100g Lebendgewicht bringen. Aber das Getriebe kostet fast 100 Euro. Und das Gewicht in der Nase ist ja offensichtlich nötig.

Zitat

Vor dem Einkleben habe ich von dem gelieferten Rohr insgesamt ca. 12-13 cm abgeschnitten.
Ist der Rumpf jetzt kürzer als in der Zeichnung? Oder nur kürzer als geliefert?
Gruß
Matthias

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Matthias R« (14. September 2014, 21:35)


29

Sonntag, 14. September 2014, 22:00


Ist der Rumpf jetzt kürzer als in der Zeichnung? Oder nur kürzer als geliefert?
Sowohl als auch. Insgesamt 12cm kürzer als bei Lieferung und ca. 4 cm kürzer als in der Zeichnung.

Zitat

Ich benutze diese Regler gerne, meiner Meinung nach so ziemlich die Besten in ihrer Preisklasse.
Da geb ich Dir vollkommen recht. Ich find das Regelverhalten sehr geschmeidig.


Zitat

Ich war am überlegen, meinen arbeitslosen Mega 16/15/3 mit einem
Getriebe auszustatten. Der würde dann die gleiche Leistung mit nur ca.
100g Lebendgewicht bringen. Aber das Getriebe kostet fast 100 Euro. Und
das Gewicht in der Nase ist ja offensichtlich nötig.
Ursprünglich hatte ich auch überlegt ne Brushless-Getriebe-Kombi einzubauen.
Die hätte mir sehr gut gefallen: http://www.reisenauer.de/artikeldetails.php5?aid=1801
Jetzt bin ich doch recht froh den schwereren (und günstigeren) Antrieb verbaut zu haben.

30

Dienstag, 16. September 2014, 08:54

Hallo Matthias

Ich habe mir gestern nochmal den Turnigy-Plush-Regler genauer angesehen. Auf dem Etikett steht Version 3.1. Ich hab die Einstellungen (mit Progcard) nochmals an einem anderen Motor getestet, mit dem gleichen Resultat. Die Bremse hat bei mir keine Wirkung. Eigentlich ist es jetzt ja egal, der neue Regler ist schon verbaut. Wundern tut es mich aber trotzdem ???

Sting 249

RCLine User

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31

Dienstag, 16. September 2014, 09:28

Servus

Ich meinte ja nicht, dass du den Rumpf nochmal kürzen sollst, sondern wollte damit nur sagen, dass wir bei den 13 Art Hobby Fliegern die bei uns im Verein fliegen den Schwerpunkt immer über die Rumpflänge eingestellt haben. Wir haben nur die Ibis mit T-Leitwerk, hatten aber vor der Ibis schon 6 andere fertig. Bei denen ist es natürlich einfacher, den Rumpf etwas abzuschneiden, da man hald dann auf die schraubbare Befestigung der Leitwerke verzichten konnte, und die Kurzerhand dann fest verklebt hat bei den ersten 3. Da hatten wir auch den direkten Vergleich zwischen kurzem und langem Rumpf. Das einzige was etwas schlechter ist, ist die Wirkung des Seitenruders beim V-Leitwerk. Da haben wir die ausschläge um 5mm größer gemacht und dann war die Wirkung wieder gleich. Beim Höhenruder ist fast kein unterschied festzustellen.

MFG

Christian
Motorflug macht Spaß :D
Hangflug macht süchtig :dumm:
Und runter kommen sie alle. Die Frage ist blos: wie? :evil:

Matthias R

RCLine User

Wohnort: Reinheim / Odw.

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32

Donnerstag, 9. Oktober 2014, 22:58

Ich habe mal bei Arthobby nachgefragt, warum es kein V-LW gibt und auch Schwerpunktprobleme kurz angesprochen.
Mail auf englisch gesendet und gut 2 Stunden(!!!) später ebenfalls auf englisch eine umfassende Antwort bekommen :ok:

kurz zusammengefasst:
Mit dem Kreuzleitwerk und den empfohlenen Kompoenten soll der Schwerpunkt genau stimmen. Es wurde kein V-Leitwerk verwendet, weil das klassische Leitwerk flaches Thermikkreisen ermöglicht, ohne mit dem QR nachhelfen zu müssen. So die Aussage von Arthobby.
Gruß
Matthias

33

Sonntag, 12. Oktober 2014, 11:01

@Matthias

Vielen Dank für deine Information. Die schnelle Antwort zeugt auch von einem kundeninteressierten Hersteller.

Ich bin auch nach ca. 15 Std. immer noch in der "Erprobungsphase" meines Fliegers. Im Moment bereiten mir die Programmierung der Wölbklappen und aufgestellten Querruder noch Schwierigkeiten. Liegt aber nicht am Flieger, sondern an meiner Unfähigkeit die RoyalPro7 vernünftig zu programmieren...

Bei Gelegenheit werde ich mal ein Filmchen hier hochladen. Vielleicht gibt's ja den ein oder anderen Interessierten.

Schönen Sonntag noch,

Gerhard

lichtl

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Wohnort: Bayern voll inner pampa

Beruf: muß mann haben

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34

Sonntag, 12. Oktober 2014, 19:19

die gibts immer :ok:
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

Horgul123

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35

Montag, 13. Oktober 2014, 10:07

So isses :) Ist echt ein schönes Teil geworden :)
Bye,
Oliver

Modelle: E-Segler, Nuris, Warbirds, E-Flieger, Quadcopter, Para-RC
Sender: FrSky Taranis
Mein Verein: Modellflugverein Bad Dürkheim - Ludwigshafen e.V.

Horgul123

RCLine User

Wohnort: Heßheim (Pfalz)

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36

Mittwoch, 15. Oktober 2014, 21:39

@Puni: Kannst Du vielleicht mal in meinem Thread vorbeischauen? Hab da ein paar Fragen.... :)
Bye,
Oliver

Modelle: E-Segler, Nuris, Warbirds, E-Flieger, Quadcopter, Para-RC
Sender: FrSky Taranis
Mein Verein: Modellflugverein Bad Dürkheim - Ludwigshafen e.V.

37

Montag, 3. November 2014, 20:28

Hallo Puni,

als Besitzer eines nagelneuen Evolution (Messe Friedrichshafen) bin ich dir für den ausführlichen Bericht sehr dankbar :ok: . Das ist mein erster Flieger der "richtig" gebaut werden muss und ich mit Problemen beim Umsetzen der englischen Anleitung rechnen muss. Der Evolution wird mit Sicherheit ein Winterprojekt und erst im Frühjahr zum maiden ausgeführt. Dennoch hast du mir viele Fragen schon beantwortet. Ich habe den Flieger mit dem von arthobby empfohlenen Motor gekauft, weil ich es sinnvoll fand einen gut abgestimmten Motor einzubauen (na ja, der Typ von arthobby hat mir auch so viel von dem Motor und seinen Eigenschaften berichtet, dass ich gar nicht anders konnte). Da ich bisher eher "günstige" Servos fliege, würde mich aber doch interessieren, welche Servos hier empfohlen werden (bislang geht die Spannweite die mit dem Flieger bei manchen Anbietern empfohlenen Servos von 19.90 Euro bis 38,- Euro).

viele Grüße aus Südwest

Michael
Phoenix 2000, Minimag, Funcub, Panda Sport, arthobby Evolution,arthobby alpha

38

Dienstag, 4. November 2014, 07:41

Hallo Michael,

Erst mal vielen Dank für Dein Lob zu dem Baubericht. Freut mich, wenn jemand von meiner Arbeit sogar noch einen Nutzen hat.

Ich stand vor einem ähnlichen Problem, bei einer Anzahl von sechs Servos schlägt das natürlich extrem zu Buche, zumal der Flieger mit Zubehör (für mich) ein recht großes Loch in der Hobbykasse hinterlassen hat. Ich habe hier bewusst den verbauten Servotyp nicht genannt, weil ich Angst hatte, hier eine Diskussion über "Billigservos" loszutreten. Nachdem Du aber so freundlich nachgefragt hast, lasse ich die Katze jetzt aus dem Sack:

Auf allen Rudern arbeiten bei mir HK939MG Servos von Hobbyking. :nuts:

Leider kann ich Dir im Moment keinen Link schicken, da die Seite von Hobbyking grad nicht (bei mir?) funktioniert. Deswegen kann ich dir auch keine genaueren technischen Daten geben. Sie haben die gleiche Baugröße wie die vom Hersteller vorgeschlagenen HS65, haben Kugellager und Metallgetriebe, arbeiten dadurch sehr stark, leise und "zitterfrei". Das kleine Spiel im Getriebe ist für mich zu vernachlässigen (gibt es übrigens auch bei Servos die über 30 € kosten), da wirkt sich das Spiel durch die Anlenkung (Bowdenzüge in Kombination mit dem gebogenen L an beiden Drahtenden) wesentlich mehr aus. Ich habe es schon einmal erwähnt, ich hege keine Wettbewerbsambitionen. Deswegen arbeiten die Servos für mich sehr gut. Fazit: ich würde die Servos wieder einbauen.

Ich wünsch Dir viel Spaß mit deiner Evolution. Falls weitere Fragen aufkommen, immer her damit. Hier wird Dir (nicht nur von mir) geholfen.

Schönen Tag noch,

Gerhard.

P.S: Hobbyking geht grad wieder, deswegen hier der Link: HK939MG

lichtl

RCLine User

Wohnort: Bayern voll inner pampa

Beruf: muß mann haben

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39

Dienstag, 4. November 2014, 08:08

Die Servos sind kein bisschen schlechter als das Empfohlene Hitec servo.

Leider wird bei den 929 und 939 das Abtriebslager oft 1mm zu tief gestezt und daher haben sie Kopfspiel
wenn man ein solches oder mehere dabei hat Servo öffnen das lager mit 2 kleien schraubenziehern 1mm anhebn und weider zusammenabuen und das Spiel reduziert sich auf das natürliche Lagerspiel was recht klein ist.

@ Puni
Die gesamten anlekungen so Speilfrei wie möglich zu halten hat wenig mit Wettbewerbsflug zu tun. Sauber und feinstellende Ruder mit hoher Rückstellgenaugkeit ermöglichen aber genaueres Steuern ... das fliegt sich auch Entspannter . ;)
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

40

Dienstag, 4. November 2014, 10:52

Hallo Gerhard,

vielen Dank für deine Antwort. Ich habe in meinem Phoenix 2000 von HK alles Original gelassen und der fliegt seit über einem Jahr ohne Probleme weder mit den Servos, noch den oft beschumpfenen Anlenkungen. Daher bin ich für deine "ehrliche" Antwort dankbar. Ein Bekannter, der auch 4 m Segler fliegt, berichtete, dass es auch mit HS Servos Probleme geben kann/gab. Ich habe zu wenig Erfahrung um hier mitreden zu können und freue mich, dass deine Servos an diesem herrlichen Flieger funktionieren.
Ich werde mich gerne melden, wenn ich Fragen habe.
@lichti: danke für deinen Rat

auch dir einen schönen Tag :w

Michael
Phoenix 2000, Minimag, Funcub, Panda Sport, arthobby Evolution,arthobby alpha

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