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1

Samstag, 9. August 2014, 22:47

Easyglider, 2S oder 3S?

hi,

die Suchfunktion hat mir nicht weitergeholfen, darum frage ich jetzt mal.

Ich habe einen alten EasyGlider Electric aus der "ersten" Serie gebraucht erstanden. Der Flieger ist in sehr gutem Zustand und so langsam erwacht er mit neuem Empfänger, Akku und ein paar Kleinreparaturen wieder zum Leben. Als Motor ist ein Himax HA2815/3100 mit einem Getriebe verbaut, die Klappluftschraube hat also auch noch den alten schwarzen Spinner, die Blätter sind nicht beschriftet, von der Lagerwelle bis zur Blattspitze messe ich 12,5cm, eine Angabe zur Steigung habe ich nicht.

Beim ersten Lauftest mit einem 3S-Lipo hatte ich fast Gefühl, dass er senkrecht aus der Hand starten wollte, auch mit einem 2S-Lipo scheint mir noch ausreichend Schub dazu sein. Weil ich hier aber gerade weit ab von jeglichen Ersatzteilen in der dänischen Pampa bin, frage ich mir vor dem ersten Testflug, ob ihn besser mit 2s oder 3S starten lasse? Hat da jemand einen Ratschalg für mich. Mit einem Easy-Star II komm ich klar, aber den Glider möchte ich nicht gleich zerbröseln.

lichtl

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2

Dienstag, 12. August 2014, 23:33

Ordentlich sekrecht setigen hält der Eg aus! Schneller höhe gewinne macht keien brösel und beim Segeln ist der Motor aus.
Ob der Strom an 3s zu hoch ist musst du Messen.Das hann den regler und oder den Motor zerstören .
Ferndignose ist leider unmöglich mangel genauen Propelrrdaten und Daten zur Getiebeunterstzung
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

3

Mittwoch, 13. August 2014, 00:16

Scheint eine 2S-Combo zu sein.
Link
Wenn der Ege damit fliegt, reicht das dicke und satt für den EG.

Gruß Tom
T8FG>FPV-Race, Hangflug | Ersatzbank>Helis, Flächenflieger kleiner 3Meter Spannweite

4

Mittwoch, 13. August 2014, 11:19

Hi,

danke für die Starthilfe :D

Den abgebildeten Teilen aus dem Tuningset (Multiplex #332629) nach scheint da in der Tat das 2S-Set verbaut zu sein, leider sind weder Propeller noch Gebtriebe beschriftet. Strömemessen kann ich mangels Messgerät gerade nicht und wie es aussieht scheint hier die nächsten 2 Wochen auch kein Flugwetter zu sein, ehe Sturm und Gewitter :( Bleiben noch ein wenig basteln und Trockenübungen über, die Querruder fahren unterschiedlich weit aus, beim Maximal-Ausschlag sind das mal gerne ca 2,5 mm, das kann im Landeklappenbetrieb nicht gut gehen ;) :(

Dix

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5

Mittwoch, 13. August 2014, 12:03

2S langt. Die Brushless-Motorisierungen sind allesamt stärker als der alte Getriebebürsti.
Auch diesem Gurkenpropeller würde ich nicht allzuviel Vertrauen schenken und daher die Finger von der Turbodrehzahl mit 3S sein lassen.
Der EGel ist ein gemütlicher Motorsegler. Den wirst Du nicht gleich zerbröseln. Die Giga-Mega-Powermotorisierung steht ihm meiner Meinung nach garnicht.

Meine Empfehlung: 2S reinmachen, fliegen gehen und genießen! Wenn Du den ES fliegst, dann kannst Du auch EG fliegen, da bin ich mir sicher.
Liebe Grüße
Dirk

6

Mittwoch, 13. August 2014, 12:39

die Querruder fahren unterschiedlich weit aus, beim Maximal-Ausschlag sind das mal gerne ca 2,5 mm, das kann im Landeklappenbetrieb nicht gut gehen ;) :(

Das hört sich nach einer nicht synchron laufenden Anlenkung an.
Die Ursachen liegen im unterschiedlichlichen Hebelverhältnis,
des angelenkten rechten und linken Querruder.

Das lässt sich zur Not über die Servoendpunkte, an der Fernsteuerung wieder richten.
Besser ist es die Anlenkung zu überprüfen und rechts wie links gleich einzustellen.

Gruß Tom
T8FG>FPV-Race, Hangflug | Ersatzbank>Helis, Flächenflieger kleiner 3Meter Spannweite

Dix

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7

Mittwoch, 13. August 2014, 13:18

In der Tat können 2,5mm Differenz sehr unangenehm werden zur Landung.

Das lässt sich zur Not über die Servoendpunkte, an der Fernsteuerung wieder richten.

Besser erstmal die Trimmungen in die Mitte stellen, die Servomittelpunkte in die Mitte stellen und dann die Servohebel symmetrisch aufstecken.
Zum Thema Anlenkungen und Hebelverhältnisse bzw Ruderkinematik gibts gute Magazinbeiträge bei RC-Network.de

Besser ist es die Anlenkung zu überprüfen und rechts wie links gleich einzustellen.

Wenn die Anlenkungen der beiden Servos spiegelbildlich symmetrisch zueinander sind, dann ist das ein guter Anfang.
Liebe Grüße
Dirk

8

Donnerstag, 14. August 2014, 00:47

Besser erstmal .....................und dann die Servohebel symmetrisch aufstecken.

Das kann daran liegen, muß aber nicht. Wenn das eine Ruderhorn zur Scharnierlinie etwas versetzt ist,
kann man das sogar, in den man den Servohebel einen Zacken versetzt+die länge des Gestänge ändert, kompensieren.

Im Idealfall stehen die Querruder beim Servoneutralpunkt schon ca.10-15° nach oben
und der Servohebel 90° zur Servoebene. Danach werden die Querruder zurückgetrimmt
bis sie wieder im Strak stehen.
Das gibt einem die Möglichkeit, die Hebelverhältnisse so zu setzen, das man fast den
kompletten Servoweg fahren kann.
Vorteil: Steife und (fast)spielfreie Anlenkung+ Expo und Differenzierung inclusive.

Aber, wir lassen die Kirche mal im Dorf.
Hier geht es um einen Easyglider und nicht um einen verbastelten 3000€ Segler.
2,5mm Differenz bei Vollausschlag am EG sind nicht die Welt und die lassen sich mit einer
halbwegs moderen Fernsteuerung schnell wieder auf Kurs bringen.
Ob man hier den Unterschied zu einer präzisen Anlenkung oder einer
getrimmten Steuerung merkt, mag ich zu bezweifeln.

Gruß Tom
T8FG>FPV-Race, Hangflug | Ersatzbank>Helis, Flächenflieger kleiner 3Meter Spannweite

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tom.S« (14. August 2014, 01:41)


Dix

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9

Donnerstag, 14. August 2014, 10:03

Tom, natürlich ist die gewünschte Ausrichtung der Servohebel nur der erste Schritt zur Justierung.
Asymmetrische Gestängekinematik ist schon eine kleine Herausforderung!

Was Du vorschlägst würde ich nicht machen:
Ich würde nur in absoluten Ausnahmefällen den Servonullpunkt verschieben. Ein normaler Ruderantrieb (mit beidseitigem Ruderausschlag) zählt nicht dazu.
Der Grund ist, dass mit den elektronischen Verstellmöglichkeiten kein Einfluss auf die Stellkraft genommen wird.

im Klartext: Unnötig verschenkte Stellkraft und Präzision. Erhöhte Servobelastung.

Abgesehen davon stelle ich es mir sehr schwierig vor, als Anfänger die Querruder zuerst mit Ausschlag zu montieren, nur um dann das Zeugs elektronisch wieder einzufangen. Dass dabei Mist rauskommt in puncto Symmetrie der Ausschläge ist leider sehr wahrscheinlich.

Nochmal:

Zitat

mit einer halbwegs moderen Fernsteuerung schnell wieder auf Kurs bringen.
... ist das heute übliche Bekämpfen der Symptome, nicht der Ursache.
Wenn einer seinen Easyglider damit hinfummelt kann es schon klappen. Aber verstanden hat derjenige dann noch lange nicht, was er da gerade getan hat. Ich bin da eher für Nachhaltigkeit durch Verständnis...
Liebe Grüße
Dirk

10

Donnerstag, 14. August 2014, 11:59

im Klartext: Unnötig verschenkte Stellkraft und Präzision. Erhöhte Servobelastung.

??? Da wurde aber einiges nicht verstanden. Genau das Gegenteil ist der Fall.
Ein normaler Segler benötigt nunmal kaum Querruderausschlag nach unten.
Steht mein Servoneutralpunkt zwischen Endausschlag nach oben und
Endausschlag nach unten, fährt das Servo in beiden Richtungen
den gleichen Weg (z.b. +-50%).
Durch ein längeres Ruderhorn oder die Anlenkung wird näher der Servodrehachse
positioniert, bin ich in der Lage weiter zu Untersetzen, mit nahezu +-100% Servoweg.
Es entsteht eine Anlenkung mit höchstmöglicher Stellkraft, Präzision, geringster Servobelastung + das was ich oben
noch aufgeführt habe.
Hat man dann noch in einem superstabilen CFK-Segler Gegenlager verbaut,
kann man die Querruder fast als Nagelschere benutzen.

Gruß Tom
T8FG>FPV-Race, Hangflug | Ersatzbank>Helis, Flächenflieger kleiner 3Meter Spannweite

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tom.S« (14. August 2014, 12:05)


Dix

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11

Donnerstag, 14. August 2014, 16:03

Ich glaube, wir schreiben aneinander vorbei.

Es ging doch gerade darum, dass Du dieHebel in Mittelstellung hast und dann die Querruder dabei hochstehen. Dann korrigierst Du am Sender die Mittelstellung.
Das halte ich für unklug. Lieber die Hebel beide um den gleichen Winkel 20-30° nach vorne stellen. Und dann die Querruder auf Null justieren.

Von der Fummelei am Sender halte ich nicht viel. Die Hebelgesetze gelten immer und man kann sie nutzen zur Verminderung von Spiel und Verbesserung der Kräfte. Wenn man das nicht tut, verschenkt man unnötig Kraft und Präzision. Und genau das ist wahrscheinlich wenn man mechanische Probleme mit Senderprogrammierung begegen will.

Mehr wollte ich nicht sagen.
Liebe Grüße
Dirk

12

Donnerstag, 14. August 2014, 23:54

Schon verstanden.
Genau das macht den Unterschied.
Mit deiner Methode(so wie ich es Anfangs auch gemacht habe)
verschenke ich Servoweg.
Bei den Wölbklappen macht man es ja auch nicht anders und
"dreht" die Klappen im Klappenmenü per Offset in den Strak
zurück.
Mit anderen Methoden wo man auch den Klappenweg
erreicht, muß man eine viel zu große Übersetzung in der
Hebelei wählen.
Das Resultat: Viel Spiel, "weiche" Klappen,
wenig Stellgenau, große Belastung für das Servo, unsw.

Einige Namhafte (nicht unkluge) Wettbewerbspiloten machen das so
wie ich es zu Anfang beschrieben habe.
Gut die legen sich noch eine
Kurve auf das Querruder und verändern die Geschwindigkeiten
um die Querruderausschläge mit den Wölbklappen
zu syncronisieren.
Letzteres beherrscht meine Steuerung(T8FG) leider schon nicht mehr.
Was eine FX32 immer näher rücken lässt.

Das Alles ist für den Easyglider irrelevant.
Mein Tipp für die 2mm.
Servoendpunkte anders einstellen und fliegen gehen.
Das ist alles was es braucht.
So jetzt bin ich aber hier raus. :w

Gruß Tom
T8FG>FPV-Race, Hangflug | Ersatzbank>Helis, Flächenflieger kleiner 3Meter Spannweite

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Tom.S« (15. August 2014, 01:57)


13

Freitag, 15. August 2014, 09:51

OK OK OK, bevor sich hier jetzt zwei Mann die Köpfe einschlagen habe ich mal versucht umzusetzen was ihr geschrieben habt.

Dass ich die unterschiedliche Stellung für den Landanflug am Sender hätte auskorrigieren können, war mir von Anfang klar und die Versuchung war gross das so "schnell und schmutzig" aus der Welt zu bekommen. Letztenende habe ich mir dann aber doch mal die ganze Mechanik genauer angesehen und dabei zum einen festgestellt, dass die Servohebel in Nullstellung nicht gleich stehen und zum anderen bei dem betroffenen Querruder auch der Hebel nicht gerade aufgeklebt ist sondern sich zum Flügel hin neigt.

Nun habe ich wenig Lust beim Versuch den Querruderhebel abzulösen das Querruder selbst zu beschädigen, also habe ich mich erst mal dem Servohebel zugewandt und den um einen Zahn versetzt so dass dieser jetzt eher zur Flügelvorderkante als zur Klappe hin neigt. Damit steht jetzt zwar immer noch nicht spiegelbildlich zum anderen Flügel und wohl eher zufällig (?) ergibt sich jetzt zusammen mit dem schief aufgeklebten Klappenhebel eine bis auf ca 0.5mm gleichmässige Stellung der Klappen, was vermutlich auch im Rahmen der Messgenauigkeit liegt. Dabei soll es jetzt erstmal bleiben, alles weitere wird sich bei der praktischen Flugerprobung ergeben , die aber witterungsbedingt wohl noch was warten muss. Aktuell hat es hier tagsüber 5 - 7 Bft, da geben schon die ersten Drachen auf ;)

Es scheint wohl in der Tat auch ein 2S-Antrieb zu sein, mit den Flächen nur auf zwei Sessellehnen aufgelegt will der Glider wenn man etwas Gas gibt sich gerne in Bewegung setzen.

Vielen Dank nochmal an euch zwei, wenn ich auch noch nicht alles verstanden habe, was ihr geschrieben habt, habt ihr mir trotzdem sehr geholfen :ok: :prost:

Dix

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14

Freitag, 15. August 2014, 10:25

Lesestoff von nebenan!

Liebe Grüße
Dirk

15

Samstag, 6. September 2014, 18:30

Kurzes Feedback :)

Mittlerweile hat der Easysglider einige erfolgreiche Flüge hinter sich, Windstille und Thermik sind in jedem Fall sein Zuhause, Wind scheint er nicht wirklich zu mögen, da fehlt dem Antrieb wohl etwas Druck. Aber segeln tut er gut und das gefällt mir. Der Akkustrom geht bei 2S und Vollgas zwischen 19 und 18 A, damit sind Regler und Motor ausgelastet, an 3S ist mit diesem Setup nicht zu denken. Aber er fliegt auch so mit Seite- und Querruder sehr angenehm. Nochmal vielen Dank für eure Ratschläge, sie haben einem nicht mehr ganz tauffrischen Flieger wieder Leben eingehaucht :D

lichtl

RCLine User

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16

Samstag, 6. September 2014, 21:06


Bei Du fliegst wei du einstellst habe ich bei Bild 2 aufgehört zu lesen.

Schlechter kann man die Stellkraft und die Stellschritte eines servos nur noch ausnutzen wenn man am Ruderhorn kürzer einhängt.

Das alter des Betreigs suggeriert servos die +- 45° stellweg haben , bis auf ein paar wenige hanbe heutzutage Sevos bis zu +- 90° Stellweg.

Bleiben wir bei den +- 45°. Wo benötigt man soclhe aussschläge am ruder... gewöhnlich nicht ausser bei Wölbklappen die für Butterfly 90° nach unten gestezt werden. Am Querruder gewöhnlich 15° hoch und max 10° runter. Dabei belben wir jetzt mal .
Mit Toms ausführungen und voller nutzung des Servowegs und am ruder gesamt 25° ausschlag haben wir dann .
90°:25° = 3,6 also 3,6fache kraft am Ruder als mit der Dargestellten Anlekung.
Gleichzeitig alle Stellschritte des Servos für geaueres Stellen.
+ ein um das 3,6 fach entlastets Servo, also weniger Stellstrom, weniger Lager und Getreibeblastung.

Ohne den Servohebel neu innerhalb der vorgebenen Löcher zu verbohren für den Gestängeanschluss bei der darstellung ist das Optimum so nicht möglich.
Bei Standart Tragflächenservos mit etwa 160° Stellweg ist für Butterfly 90° Runter und entwölben 10° hoch immer noch eine Kraft Weg unterstzung von 1/1,6 möglich.

Die möglichkeiten nicht zu Nutzen bedutet:
das man ev Kräftigere servos benötigt
Stelgenauikeit und somit Flugleistung verschenkt.
Zu hohe Ströme im Empfängerstromkreis in kauf nimmt.
Und erhöten Servoverschleiß in Kauf nimmt.

der einzige Nachteil ist die Ruder lafuen lastlos langsamer, aber nur lastlos weil durch entsprechde Untestzung das ruder unter unter last schneller läft weil der Motor nicht so stark gebremst wird.

Noch ein risen Vorteil ist das man bei Kurzen anlenkunegn am servo oft auch in recht Dünnen flügel in den Normalflugzustaänden keine überstehenden Servohörner hat und das Gestänge erst weit hinten an den Tragflächen zu Tage tritt, was die für die Aerodynamik ganz schlechten Servoabdeckungen vollkommen unnötig macht.

Siehe heir Funliner eine spaßige, flotte Eigenkonstruktion. ab Beitrag 23.
In den Querruder Kasten hat ein 8mm dickes Servo gerade noch so Platz .
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

17

Sonntag, 7. September 2014, 01:34

Bei Du fliegst wei du einstellst habe ich bei Bild 2 aufgehört zu lesen.

Hallo Bernd,
so ist es mir bei den ersten beiden Links zu der Ruderkinematk auch gegangen.
Die scheinen eine Einführung der Ruderkinematik für Anfänger zu sein.
Die von Oscar Czepa ist richtig gut und enthält auch das benötigte Wissen.
Sehr gut dargestellt(unter Drehbereich, Servoweg, Gestängekraft) sind auch die unterschiedlichen Kräfte bei
den Winkelpositionen des Servohebels. So habe ich schon alleine wenn die Ruder/Klappen
im Strak stehen, fast die doppelte Stellkraft zur Verfügung.
Nur weil die Servohebel ca.50° angewinkelt sind.
Was bei hohen Fluggeschwindigkeiten den recht hohen Anlaufstrom der Servos nochmals
deutlich reduziert. Ein noch nicht genannter Vorteil.

Was die Wölbklappen betrifft, habe ich bei meinen neuen Segler Fahrradspeichen
zur Anlenkung verpasst und der Drehpunkt liegt 4,5mm über Servoachse-Mittelpunkt.
Das Resultat: +-120% Servoweg und die Klappen können maximal 10° nach
oben und 75° nach unten fahren. Mit den 90° nach unten lässt es sich
zwar einfacher landen, ist aber so auch kein Problem.

Gruß Tom
T8FG>FPV-Race, Hangflug | Ersatzbank>Helis, Flächenflieger kleiner 3Meter Spannweite