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Apo68

RCLine Neu User

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1

Mittwoch, 3. September 2014, 16:41

Kunstflugsegler mit E-Motor ?

Ich bin vor gut einem Jahr in den RC Flugmodellsport eingestiegen. Damals war ich der Meinung das es drei Arten von Modellflugzeugen gibt, Motorflugzeuge, Segelflugzeuge und letztere noch mit Hilfsmotor, soweit war wenigsten meine Erinnerung aus meinen Erfahrungen aus den frühen achtziger Jahren wo ich meinen Amigo zerbröselt hab und Modellfliegen doof fand. :dumm:
Jetzt hab ich so ein paar Modelle angetestet, siehe Sig.,teils gebraucht aber auch zwei gebaut und sehe so langsam wo meine Interesse beim Fliegen liegt und das es da doch noch ein paar mehr Flugmodelle gibt. 8(
Mein nächsten Modell soll was flottes sein, vor allem am Segelkunstflug finde ich gefallen, so sehr ich meinen Rival auch liebe, er kommt da so langsam an seine Grenzen, aber dafür ist er ja auch eigentlich nicht gedacht.
War die letzten Monate die FVK Backfire mein Favorit, http://www.fvk.de/Backfire.html, tendiere ich jetzt immer mehr Richtung Kunstflusegler, da wäre momentan X-Swift S1 2,5m (light Version) mein Liebling, http://thommys.com/modelle/scale-serie/x-swift.html.
Letztere sollte dann noch mit einem ordentlichen 4-5S Antrieb ausgestattet werden und da stellen sich mir auch schon einige Fragen.

Macht ein Kunstflusegler mit E-Motor wirklich Sinn, bzw. in wie weit beeinträchtigt die Klappluftschraube die Flugeigenschaften ?
Ich fliege am Niederrhein, die höchsten Berge sind hier Maulwurfshügel, passt da ein E-Kunstflugsegler hin ?
Wie sind die Unterschiede im "normalen" Segelflug (wir Thermik, Landen usw.) zwischen einem großen Hotliner und einem Kunstflusegler, bzw. in wie weit eigent sich eine Backfire für Kunstflug ?
Hier würde mich doch sehr die Meinung von Leuten interessieren die diese oder ähnliche Modelle schon geflogen sind.

Die beiden hier genannte Modelle sind exemplarisch, wer meint da einen besseren Modellvorschlag für mich zu haben, nur her damit. :ok:

Hier also nochmal die Eckdaten zu meinem "Winterwunschprojekt" :

Spannweite ca. 2,5 m, Fläche muss teilbar sein, max Länge von den Flächenteilstücken ca. 120cm
Einsatzgebiet im Flachland, in der Luft sollte er unzerstörbar sein.
50% Segelkunstflug
20% flottes bis schnelles Fliegen
20% flottes Steigen (Senkrecht muss nicht >=15m/s sollte aber schon drin sein :nuts: )
10% Segelfliegen (ansprechen auf Thermik usw.)
Plastikbomber (voll CFK/GFK)
Budget : 1300-1400€ (excl. Akku und Empfänger)

Bin schon auf eure Meinungen und Vorschläge gespannt ;)

Apo
FVK Rival
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Apo68« (3. September 2014, 16:57)


Minihawk

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2

Mittwoch, 3. September 2014, 21:48

Ein Segler mit guten Kunstflugeigenschaften und E-Motor mit Klapplatte mach meiner Meinung nach sehr viel Sinn. Die angelegte Latte hat so gut wie keine Auswirkungen. Das Mehrgewicht kann eher zu gutem Durchzug führen, stört eigentlich eher weniger.

Schwieriger wird es dann bei den Figuren, die man fliegen möchte. Rolle, Looping, das kriegt ein Easyglieder hin. Viertaktrolle, OK, Kubanische acht, da braucht es auch kein superspezielles Kunstflug-Modell.

Nett ist ne gerissene Rolle (Voll Höhe und Quer), da muss die Stabilität gegeben sein.

Andere Figuren erfordern enormes Geschick beim Piloten, Achtzeiten-Rolle, Rollenkreis und so ein Kram, aber das ist vielleicht sowieso ne Kategorie zu hoch gesteckt ...

http://mingsing.de/videos/232/4-takt-und…it-dem-minihawk


Minihawk

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3

Mittwoch, 3. September 2014, 21:59

Das Video (das kam beim Vorschlag für mein Video vom Minihawk) zeigt ja wohl, der Easyglieder ist die richtige Wahl :)



Ich muss mal fragen, wie viele Kameras der an Bord hatte, und wo die Front-Kamera angebracht war ...

lichtl

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4

Donnerstag, 4. September 2014, 07:52

Servus Apo
der Quirl vorne ist zwar Stilbruch aber wenn du nicht hoch genug werfen kannst und fligen willst ohne F Schlepp oder Hochstart sicher eien Maßnahme.

Ich flieg auch auf einer Futterwiese... ;)
Damit hat sich das Propellerweiderstandsthema eigentlich fast komplett erledigt.

Antreib : die Kunstflugkisten sind generell eher nicht so leicht weil man Durchzug in den Manövern braucht.
Den Start kennst du ja da ist es nett wenn man Kraftentwicklung an der Latte hat, noch netter und unscaler wäre schon mit Tempo aus dem steigen heraus zukommen, für den Kunstflug ;) .
Nehmen wir mal so um die 4kg abfluggewicht an da sollte beim Handstart schon was Kommen .= proprller graupner 18x10 mit über 6000U/min oderACC 16x13 ebenfalls über 6000 U/min... oder grösser
Bei Getreibe frei geht das halt in der 400gr motorenklasse los was dann nicht mehr so zu deiner Light version passt.Zudem kommst Du mit 4 s bei 60mm Motren kaum an die Drehzahlen . Denkbar wäre ~ 5050 430kv an 5s ansonsten was mit Getreibe .
Auflasten mit dicken akkus geht aber immer .

Ich kenneden Swift von Thommys nicht die Profielierung ist eigentlich f3b und somit für duchzugsfreudige Manöver nicht das schlechteste.
Die Wölbklappen werden das Einsatzspektrum deutlich erweitern in richtung deiner Allrond wünsche.
Negative manöver ? Da dürfte aber entwöben schon auch helfen !

Ideal für den Kunstflug, + ein wenig Allround wäre das Hn 951 nur bietet niemand ein Modell in der grösse mit der Profilierung an .

Intressant wäre zu dem Modell wie es sich im Lamgsamflug verhält . Das Video sieht ja vielversprechend aus was Flott betrifft.
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

lichtl

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5

Donnerstag, 4. September 2014, 08:25

Hier http://www.rc-network.de/forum/showthrea…ift-von-Thommys
steht dann schon mal alles was Du wissen willst über den X swift
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

Apo68

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6

Donnerstag, 4. September 2014, 11:06

@Minihawk
Wenn ein versierter Pilot Kunstflug ausführt, sind die wirkenden Kräfte auf den Flieger um einiges geringer, als wenn ich Kunstflugeinsteiger die Funke bediene ;(
Ich hab mir bisher alles selbst mit "Try an Error" beigebracht und mit Pitts und Bandit hab ich ja auch zwei Modelle die einiges aushalten in der Luft.
Allerdings übe ich gerne in einer guten Sicherheitshöhe, bei meiner Reaktion sind da >100m schon nicht verkehrt, da ist die Sichtbarkeit der beiden Flieger aber zu schlecht.
Fliege ich sie auf einer Höhe wo die Fluglage gut zu sehen ist, ist mir die Grasnarbe zuweilen viel zu nah. :no:
Da ist es mit dem Rival eigentlich angenehm zu üben, hat eine gute Sichtbarkeit und hält schon einiges aus, allerdings entstehen bei mir immer dann extreme Kräfte auf den Flieger wenns mal noch nicht so gut klappt, bei meinen ersten Fassrollen Versuchen ist mir der Flieger ein paar mal ganz gut ausgebrochen/abgeschmiert, bei dem darauf folgenden Rettungsmanöver greift man dann ja doch mal etwas herzhafter in die Ruder als eigentlich gewollt.
Da hat die Fläche zuweilen kurzzeitig schon ein ganz interessante V-Form angenommen die so wohl nicht vom Entwickler angedacht ist. :nuts:
Vielleicht sollte ich jetzt im kommenden Winter doch mal auch einen Flugsimmulator konsultieren ...

@lichtl
Danke für den Link, da hab ich schon google tagelang gequält und im RC-Network Forum rumgesucht, aber der Thread ist mir bisher verborgen geblieben, da hab ich ja erstmal neuen Lesestoff. :)
Mit Thommy hatte ich mir auch schon kurz Gedanken zum Antrieb gemacht, er meint auch das ich bei einem Direktantrieb mindestens 5S brauche, wenns mit >10m/s aufwärts gehen soll. Ich weiss, man soll Flieger nicht nach den Akkus kaufen, sondern andersrum, aber ich fliege fast alles mit 4S und habe entsprechend Akkus mit 4S von 2200-4000 mAh. Jetzt steht halt die Überlegung an mir zwei ordentliche 5S Akkus zu holen für einen Direktantrieb, oder die 100-150,-€ für die Akkus in einen Getribeantrieb zu investieren und vllt. auch eine ordentliche Antriebskombination mit 4S zu realisieren.
Eigentlich hoffe ich auch ein Abfluggewicht unter 3,5 Kg zu erreichen.
Für den Antrieb will ich dann mal den Reisenauer zu Rate ziehen, aber der ist noch bis Anfang Oktober im Urlaub.

Apo
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Wolf10

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7

Donnerstag, 4. September 2014, 16:48

:) Hallo

Kunstflug ist nicht gleich Kunstflug.

Zum Herumballern mit viel speed eignet sich ein Hotleiner hervorragend.Hat sicher auch seinen reitz.

Beim klassischen Segelflugkunstflug hat man nur die Energie die man durch das Segeln aufbaut.Was eben diesen besonderen kik ausmacht.Also Motor nur für den Aufstieg auf ca.500m.(Wenn kein Schlepper vorhanden)

Dann kann man ein Programm abfliegen.Das Schwierige sind nicht einmal die Figuren selber,sonderen deren Aufteilung und Harmonie zueinander. Da hat man schön lange was zu üben. :tongue:

Selber hab ich auch nur einen 3,75 m Fox mit Nasenmotor,und bin total begeistert von dem beschriebenen klassischen Segelkunstflug. :shine: Da denk ich noch nicht einmal an Wettbewerb.

Wie sieht deine Definition von Segelkunstflug aus ?

mfg Wolf
HK-T 500,TG 7000+DS 0606,Scorpion Motor
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Apo68

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8

Donnerstag, 4. September 2014, 17:56

Nachdem ich mir im Frühjahr den Bandit geholt hatte, hätte ich mich eindeutig eher den "Heizern" zugeordnet, 200 Höhenmeter in möglichst kurzer Zeit wild abzubauen, mit engen Turns, Loops, Rollen usw. dann pfeifend über den Platz jagen und senkrecht gen Sonne :nuts:
Macht mir immer noch Spass, für ein bis zwei Akkuladungen. Aber mich fasziniert es auch immer mehr mir bestimmte Manöver vorzunehmen und mit den Luftraum quasi einzuteilen und ein Programm darin abzuspulen.
Segelkunstflug ist für mich ein bisschen wie eine Eislaufkür im Himmel, schnelle, radikale Manöver kombiniert mit technisch sauberen Flugfiguren, allerdings bin ich davon noch weit entfernt. Da ich mir alles selbst abgeschaut hab bei anderen Fliegern oder über Videos im Web, weiß ich bei vielen Flugmanövern auch gar nicht wie die heißen. 8(
Mit der Theorie sollte ich mich mal im Winter mehr beschäftigen :D

Apo
FVK Rival
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Donnerstag, 4. September 2014, 23:15

Intressant wäre zu dem Modell wie es sich im Lamgsamflug verhält . Das Video sieht ja vielversprechend aus was Flott betrifft.

In dem Video sieht man auch wie die Swift zur Landung rein kommt.
Das sieht dann meist aus wie ein kontrollierter Absturz.
Wobei der Thomas schon ein top Pilot ist.
Ich habe das auch schon ein paar mal live miterlebt,
wie schnell und heftig die schweren Kunstflugkisten zur
Landung reinkommen. Nichts für Piloten mit schwachen Nerven.
Die Art von Modellen würde ich empfehlen wenn man schon alles
geflogen ist und noch den besonderen Kick
am Hang oder der Steilküste sucht.
Meine Empfehlung, gerade mit dem Rival als Vorgängermodell, wäre ein F3F oder F3B Modell mit
Kreuzleitwerk. Die können auch Kunstflug und noch vieles mehr.

Gruß Tom
T8FG>FPV-Race, Hangflug | Ersatzbank>Helis, Flächenflieger kleiner 3Meter Spannweite

Sting 249

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10

Freitag, 5. September 2014, 00:58

Servus

Ich persönlich fliege eine Backfire von FVK und eine Swift S1 von Modellstudio CZ mit 2,9 Metern (wenn Bedarf besteht, kann ich meinen Baubericht der Swift wieder neuschreiben). Vom Runterheizen und Speedflug machen sie beide gleich viel Spaß, nur dass die Swift deutlich länger schnell bleibt und auch mehr Durchzug hat als die Backfire (6,6Kilo zu 1,8). Gerissene Rollen kann man mit beiden machen nur dass die Swift da auch deutlich agiler ist auf den Rudern. Grade was den Kunstflug wie z.B. Abrissfiguren, Rollenkreis und Messerflug angeht, hat die Swift aber die Nase deutlich gegenüber der Backfire vorne. Meine muss ich noch etwas Abspecken, die 10s 4000er werden durch 3000er ersetzt, es kommt ein Monster BEC rein, so dass der Emcotecschalter mit samt den 2x2s Lipo 1600mah rausfliegt. Das sollte ca. 800g bringen. Dann sollte die auch wieder "Thermik" annehmen. Denn der Segler mit seinen 5,5 Kilo nimmt die schon hier und da mal mit. Auch die Wirkung des Seitenruders ist bei einer Swift deutlich besser, da sie kein V-Leitwerk hat.
Für den Einstieg würde ich versuchen, einen Segler mit CFK unterlegten Apachiflächen zu bekommen, da die deutlich leichter zum richten sind, wenn mal bei den ersten Landungen was schiefgeht. http://www.ebay.de/itm/MDM-Fox-von-MS-Mo…=item23403056f6. Von den Festigkeitsreserven in der Luft ist da natürlich eine Tommys Swift deutlich stabiler aber auch teuerer.
Antrieb: An deiner Stelle würde ich dann 2x 4s als 8s zusammenschließen. Dann hast mehr reserven :D.

Hoffe das hilft dir weiter

MFG

Christian
Motorflug macht Spaß :D
Hangflug macht süchtig :dumm:
Und runter kommen sie alle. Die Frage ist blos: wie? :evil:

Apo68

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11

Freitag, 5. September 2014, 11:21

@Tom
Ich meine die Swift vom Thomas auf dem Video wiegt fast 5Kg und der kommt da bei der Landung schon mit Seiten/Rückenwind rein.
"Meine" Swift würde erstmal eine "Leicht-Version" werden, Anfangs erstmal mit CFK Verbinder und einen Getriebemotor, da ist dann ein Abfluggewicht von ca. 3,3 Kg realistisch.
Und einen Vorteil hat der Niederhein auch, ich habe hier jede Menge Platz für die Landeeinteilung und kann immer optimal gegen den Wind landen, also was Landung angeht mach ich mir da jetzt weniger Sorgen.
Mit F3F habe ich auch schon geliebäugelt, aber ich tue mich mit diesen Besenstilrümpfen so schwer und Auge fliegt ja auch ein bisserl mit ;)

@Christian
Auf Deinen Beitrag hab ich gewartet, Du und Deine Beiträge (Vids) sind einer der "Schuldigen" weshalb ich so für die Backfire schwärme, mal davon abgeshen das ich bisher von FVK sehr überzeugt bin.
War ja zu "befürchten" dass Du auch eine Swift fliegst, genau sowas wie Deinen Modellvergleich habe ich gesucht. Und so wie Du den Durchzug von der Swift beschreibst bekomme ich hier gerade Bluthochdruck und der "will-Swift-haben-Effekt" steigt gewaltig. :ok:
Allerdings wenn ich mir gerade Deine Swift mit 10S vorstelle, will ich lieber nicht wissen wieviel m/s die Senkrecht geht, sonst kommt ich noch auf dumme Gedanken.

Hätte ich jetzt mal einfach so ein paar Servos und einen einfachen Antrieb hier rumfliegen, wäre so eine Angebot wie dort auf Ebay schon interessant für mich, hab aber nichts hier rumliegen. Noch dazu bin ich auch keine begnadeter Modellbauer, kann allerdings immer auf die Vereinswerkstatt und was noch wichtiger ist die Erfahrung der Vereinskollegen zurückgreifen. Von der leiben viel zu kanpp bemessenen freizeit mal ganz abgesehen ...

Gibts noch vergleichbare Flieger zu der Swift vom Thommy in der Größenordnung ? (Anforderungen s.o. :w )
Bzw. spricht etwas gegen ein Modell vom Thommy, was man so im Nachbarforum liest hört sich das ja unterm Strich alles ordentlich an, oder liege ich da falsch ?

Apo
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Apo68« (5. September 2014, 11:27)


Wolf10

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12

Freitag, 5. September 2014, 20:08

Hallo

Stingray fällt mir da noch ein.Etwas mehr Spannweite hat noch nie geschadet.

Mfg Wolf
HK-T 500,TG 7000+DS 0606,Scorpion Motor
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lichtl

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13

Freitag, 5. September 2014, 21:17

der Stachelrochen ist aber eine megaheisse auslegung zum rumballern.

Die 5kg grenze für Wildfliger kann man da getrost vergessen .

Aber wolf hat recht ein 3,5m sgler mit 5kg wird einfach besser laufen als ein 2,5m segler mit 3kg... spannweite bwz streckung ist einfach nur durch selbe zu ersetzen ;)
Zum thema Sehelkustflug gibts im rcn einen guten Tread auch für Wettbewerbsambitionen ... da kristallisirt sich aber auch heraus das es nicht unbedingt 5m aufwärts sein müssen und vor allem Anfänger in der 3m Klasse durchaus Erfolgreich einsteigen.

Ich halte das modell von Thommys nicht für die schlechteste wahl weil Elektrisch noch realiv leicht zu halten zum üben. Das ksotet zwar erst mal Höhenmenter wegen fehleden Durchzug, aber mit etwas übung am knüppel wird das schon.
Das noch relativ niedreige Gewicht ist aber speziell beim Landen nich ganz falsch .
Im normalen geshwindigkeitbereich sollten die flächen in der Luft dann auch alles aushalten.

Vorsicht ist allerdings geboten wenn man Ablasser aus 300m und höher fliegt beim Abfangen , es ist einfach ein satter trugschluss das da bei "leicht" geflogen die flächen weniger aushalten müssen als im aufgelasteten Zustand , selbst profile mit nur 1% wölbung könne dann Auftribsbeiwerte weit über ca 1 . Bei leichten modellen wird der Abfandbogen dem ensprechend enger weil der Auftreibsanstig dann dementsprechend hoch ist und man kommt locker an die 60G.

ich geh jetz mal schauen was der x Sting für ne Profilierung hat ;)
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

14

Freitag, 5. September 2014, 22:20

ich geh jetz mal schauen was der x Sting für ne Profilierung hat ;)

HN163TA vom X-Swift
und der Stingray ein SD 6061(Segelkunstflug mit viel Flächenbelastung). Der Stingray kann, trotz des hohen Fluggewichtes
von ca. 6Kg, relativ langsam gemacht werden.

Eine alternative dazu wäre noch die Mü 28.
Das Modell hat einen brutalen Durchzug und die Flächen sind dank der Hartschalentechnik,
kaum zu zerstören. Die Vorführung von Herr Schüler mit der Mü28 hat mich jedenfalls
schwer beeindruckt.



Gruß Tom
T8FG>FPV-Race, Hangflug | Ersatzbank>Helis, Flächenflieger kleiner 3Meter Spannweite

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Tom.S« (5. September 2014, 23:44)


Sting 249

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15

Samstag, 6. September 2014, 07:33

Servus

http://www.youtube.com/watch?v=gGQlOz1eTX4
Ich hab für meine Swift mit 2 Rümpfen und 2 Höhenruder 420€ gezahlt, und da war das EZFW schon dabei. Bestellt habe ich direkt bei Modellstudio CZ. Ich hab die Vollkohlefläche, was da drin ist weis ich nicht, aber biegen tut sich da nicht viel. Mein Bruder hat seinen Goblin 700 auf HV Servos umgebaut, die "alten" sind in meiner Swift gelandet :evil:. Seitenruder 0,04 Sek Stellzeit, Höhen und Querruder 0,08 :nuts: und 12,4 Kilo Zugkraft.
Logs hab ich leider keine, aber Steiggeschwindigkeit sollten um die 110 km/h, was ca 30m/s sein sollten, denn die rechnerische Strahlgeschwindigkeit sind 140 km/h. Und der Antrieb schiebt ca.10 Kilo auf 6,6 Kilo Segler aber schmeissen kann man die leider nicht mehr, mein Vater sagt zu seinem Glück :D.

Hoffe das hilft dir weiter

MFG

Christian
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Hangflug macht süchtig :dumm:
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Apo68

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16

Donnerstag, 18. September 2014, 17:27

Danke für die ganzen Tips !
Ich habe jetzt Kontakt zu zwei E-Swift S1 Besitzern gehabt, im Prinzip sind Ihren Aussage kurz ausgedrückt :
Tolles Modell, leicht ist möglich, aber schwer macht mehr Spass, schwere Swift in der Ebene geht bedingt, aber wirklich Spass machts eben erst am Hang, also lass ich es doch erstmal mit einem reinen E-Kunstflugfsegler.
Man rieht mir für den Kunstflugeinstieg im Flachland eher zu einer F3B mit Motor.

Will dem jemand wiedersprechen :evil: oder würde ihr die Meinung soweit teilen, dass es da für mich vllt. doch geeignetere Kunstflug-Einsteiger-Flieger fürs Flachland gibt ?

Und da taucht dann natürlich wieder "meine" Backfire in den Träumen auf !
Wie muss ich mir den die Unterschiede zwischen F3B und F5F vorstellen, vor allem in Bezug auf Kunstflug(!) aber auch auf Thermik.
Motorleistung steht für mich nicht im Vordergrund, 15-20m/s sollten es sein, mehr kann, muss aber nicht.
Sonst, siehe Anforderungsprofil oben ;)

Apo
FVK Rival
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Sonntag, 21. September 2014, 21:43

Meine Empfehlung, gerade mit dem Rival als Vorgängermodell, wäre ein F3F oder F3B Modell mit
Kreuzleitwerk. Die können auch Kunstflug und noch vieles mehr.
Man rieht mir für den Kunstflugeinstieg im Flachland eher zu einer F3B mit Motor.

Will dem jemand wiedersprechen :evil:

Wie muss ich mir den die Unterschiede zwischen F3B und F5F vorstellen?
Das war jetzt nicht unbedingt überraschend.

Ein F5F Modell hat im Verhältnis zur Spannweite ein sehr kleines Leitwerk
und ein etwas längeren Rumpf als ein F3B/F3F Modell.

Beim F3B werden auch kaum Modelle unter 3Meter Spannweite geflogen.

Kleine Leitwerke haben weniger Strömungwiederstand und für
eine ausreichende Wirkung am Höhenruder braucht es einen
langen Hebelarm. Daher der lange Rumpf.
Der Öffnungswinkel bei den V-Leitwerklern ist auch
relativ groß um die Höhenruderwirkung zu verstärken.
Damit sinkt die Seitenruderwirkung zusätzlich.
Zum Thermikkreisen und Kunstflug (außer Rollen fliegen)
ist diese Combo eher ungeeignet. Auf die Seitenruderfunktion
wird beim F5F, meines Wissens, auch verzichtet.
Den F5F Modellen fehlt es zu den F3B Modellen auch noch 1Meter
Spannweite.

Insgesamt sind diese beiden Modellarten sehr Unterschiedlich
und fast nicht miteinander Vergleichbar.

Für dein Anforderungsprofil sehr gut geeignete F3X Modelle.
Piranha
Ambrosia
Europhia2K
Die Chinamodelle, die auch oft angepriesen werden, kosten in
der Anschaffung weniger, aber der Gegenwert zum Geld,
ist auch deutlich geringer als bsw. bei einer Ambrosia, Piranha und Europhia.

Gruß Tom
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Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von »Tom.S« (22. September 2014, 10:38)


Apo68

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18

Montag, 22. September 2014, 16:34

Hi Tom,

Danke für Deinen Vergleich.
Ich tendiere jetzt auch immer mehr Richtung F3B/F3F, bisher erschienen mir die "Besenstiele" immer so filigran, aber ich kannte eigentlich vom Zusachauen auch nur die superleichten F3J.
Hab jetzt über das "Nachbarforum" jemand kennengelernt der einen Viking 2 E (double carbon), abzugeben hat, er meint das wäre ein Modell was in der Luft fast unzerstörbar ist, dabei verdammt flott unterwegs sein kann, durchaus auch für den Kunstflugeinstieg taugt, aber in der Ebene auch noch fliegt und auf Thermik anspricht.
Und sollte ich es doch mal an einen Hang schaffen, da wäre dann eine Viking erst richtig "zu Hause".
Da solche Modelle keine Sonderangebote sind schaue ich mir den Flieger demnächst mal an, ist nicht so weit weg und lasse mir mal was "vorfliegen'". :ok:

Apo
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19

Montag, 22. September 2014, 20:24

der einzige Nachteil von den Besenstiehlmodellen ist die ehlende Seitenfläche des Rumpfes für Messerflug.

Selbst ei 4 zeiten rollen mit 2 st 1/2 seküdigen messerlagen geht da mit den Bestihlen schon rcht zäh vor allem in der 2ten Messerlage ausser man hat satt Geschwindigkeitsüberschuss .
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

20

Montag, 22. September 2014, 23:21

Die Viking 2 ist ein gutes Modell. In der double-carbon Ausführung
ist die für dein Vorhaben etwas Oversize. Die leichteren F3B-Modelle
sind dynamischer zu fliegen und machen auf Dauer mehr Spaß.
Auch der Einsatzbereich ist viel größer. Schwerer kann man die
immer noch machen. Durch aufballastieren.
Wenn die Viking 2 Flugfertig über 2,6Kg wiegt würde ich sie
in jedem Fall da lassen wo sie ist. Das ist dann wirklich nur etwas für den Hang
und DS ab 3 Windstärken.
Zum hottlinern gehts auch in der Ebene, allerdings nur
so lange wie das Accu für den Antrieb "Saft" liefert.

Gruß Tom
T8FG>FPV-Race, Hangflug | Ersatzbank>Helis, Flächenflieger kleiner 3Meter Spannweite

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Tom.S« (22. September 2014, 23:32)


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