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Donnerstag, 25. September 2014, 15:50

Modell gesucht für Motor PERMAX BL-O 2816-0850F

Hallo zusammen,

ich habe hier einen Brushless-Außenläufer rumliegen (PERMAX BL-O 2816-0850F), der wahrscheinlich mal in einem Easyglider Pro verbaut war, nebst dazugehörigem Regler (die Teile lagen meiner bei der Bucht gekauften DX6i bei).

Hier die Beschreibung des Motors:
"Technische Daten

U min?¹/V: 850Zellenzahl NiXX/LiPo: 6-10/2S-3SOptimaler Arbeitsbereich: 10 A - 14 Amax. Strom für 15 s: 17AØ: 28 mmLänge: 33mmGewicht: 72gWellen Ø: 4mmBefestigung: Ø 16 mm/4xM2,5
"

Jetzt würde ich die Komponenten gerne nutzen, allerdings nicht gerade in einem Easyglider Pro, sondern lieber in einem etwas fortgeschrittenen Modell, gerne auch in einem Balsa-Bausatzmodell. Ich habe schon ein bisschen gestöbert, aber in den meisten Modellen scheinen Motoren mit einem Durchmesser von 35 mm (und nicht 28 mm) verbaut zu werden.

Habt ihr eine Empfehlung für mich? Es wäre mein drittes Modell (nach dem T2M SmartFly Junior und der Robbe Air Beaver, die ich beide sicher fliege) und ich suche prinzipiell etwas, das mal n bisschen länger in der Luft bleiben kann.
T2M Smartfly Junior
Robbe Air Beaver

lichtl

RCLine User

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2

Donnerstag, 25. September 2014, 20:26

da geht alles was in der gewichts und grössen Klasse kaüflich ist.

Richtig begeitert war ich von dem http://www.r2hobbies.com/rc-aircrafts/rc…-sailplane.html

Javelin beim Stuffenbiehl

Mit 2830 800kv und 10x6er propeller an 3s 1600mA/h immer 1 stund in der Luft. bei thermik duetlich länger.
Das modell kann auch recht flott beweget weden. Muß aber mit der gringe V Form auch geflogen werden.

Der Segler hat bei mir midestens 5 Satz der baluen paltikservos verbraucht die so nach ca 200 stunden den geist aufgeben .

Die im selben shop angeboten 2m version ist sicher auch nicht zu verachten.
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

3

Donnerstag, 25. September 2014, 22:54

Erstmal danke für die Antwort.

Ist es denn so, dass die Motoraufnahme/der Motorspant "einfach so" einen im Durchmesser kleineren Motor aufnehmen können? Die Frage ist vielleicht etwas naiv, aber ich habe noch kein Modell selbst gebaut... :shy:

Ich habe auch mal ein bisschen gestöbert und bin auf den eHawk 1500 gestoßen, den es auch als Bausatz gibt - kennt jemand dieses Modell?
T2M Smartfly Junior
Robbe Air Beaver

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »backinblack« (25. September 2014, 23:00)


lichtl

RCLine User

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4

Freitag, 26. September 2014, 07:14

Das konnt auf die konstrucktion des Spantes an und ob man die Bohrungen für die kelinern Motoren machen kann.
Ein verbauter Motorspant ist aber mit eien passenden schnell aufgedopppelt durch aufkleben auf den Orginalspant.

Die Modelle passend für größere Motordurchmesser haben benötigen dann oft auch größere Spinner und diese haben breiter Mitnehmer für die Klapppropleller.

Breiter Mitnehmer am selben Propller fordern dem Motor mehr Leistung ab weil sowohl Propellerdurchmessung als auch Steigung grösser werden.
Hier wäre dann Strom messen , und ev Propller anpassen nicht falsch .

Es gibt aber schon Spinner mit pasenden , mit auswechselbaren Mitnehemern zu kaufen zb. bei Reisenauer.de

Die Frage ist keineswegs naiv, weil sie auch oft bei fertigmodellen die mit eigenen Komponeten bestückt werden auftaucht.

Der E hawk ist ein schönes Modell, und ich kenne den Baustaz nicht, die erleichterten Profilrippen isd aber zum bauen sicherlich nicht Einsteigertauglich.

Einfach zu bauende Bausätze gibts unter anderm bei himmlischen Höllein die nicht geleich überfordern .

Hier im Forum wird dir sicherlich geholfen wenns probleme gibt.

Die Frage nach einem Baustatz für Einsteiger in der 1,5-2m Klasse würde ich nochmal extra stellen , da bringt mit sicherheit eien menge intressanter Ergebnisse. Ich bin da nicht auf dem laufenden... weil ich den letzen Holz baustaz als Jugendlicher gebaut habe.
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

Matthias R

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5

Freitag, 26. September 2014, 20:45

Das ist der Motor, oder? http://www.hoelleinshop.com/Alles-fuer-d…c=20292&p=20292 (ich hoffe der Link funktioniert)
Mal wieder ein Beispiel für die Unsinnigkeit von Angaben wie "xxx-Watt-Motor" bei einem akkubetriebenen Motor :shy:
Vorgabe ist 175W mit 2S bis 3S Akku und 10-14A Dauerstrom bzw. 17A Spitzenstrom.
Mit 2S sind die 175W nicht erreichbar, weil dafür zu viel Strom nötig wäre.
Und mit 3S sieht's so aus:
175W / 11,1V (Nennspannung) = 15,8A --- das kann eigentlich nicht gemeint sein. 175W / 12,6V (Max.spannung) = 13,9A --- das scheint gemeint zu sein.
Die Ladeschluss-Spannung als Referenz ist aber unrealistisch, so viel Spannung liegt selbst mit dem besten Akku nichtmal 3 Sekunden lang an. Mit einer durchschnittliche Lastspannung von 3,6V/Zelle -> 10,8V und dem maximalen Dauerstrom von 14A kommt man auf auf 151,2W :shy:
Alle Zahlen auf eine Nachkommastelle gerundet. Der Strom ist durch passende Propellerwahl einzustellen.

Als erster Holzbausatz, ohne vorherige Erfahrung mit Holzbearbeitung, kommt fast nur ein hochwertig gefertigter, bewährter Bausatz in Frage. Rohrholm und Verzicht auf Beplankung mch die Sache am Anfang deutlich eifacher.
Für Deinen Motor zum Beispiel Libelle Surpreme, Resolution E oder Climaxx Compact E von Höllein. Das sind aber alles reine Obenbleiber und nix zum heizen ;)
Gruß
Matthias

6

Freitag, 26. September 2014, 20:52

Genau, das ist der verlinkte Motor. Deine Berechnungen kann ich nachvollziehen. Sehe ich das richtig, dass der Strom mit schneller drehendem Propeller (kleinere Steigung?) zunimmt, aber maximal (P=U*I) die genannten 150W oder so beträgt?

Die genannten Modelle schau ich mir gleich mal an.
T2M Smartfly Junior
Robbe Air Beaver

Matthias R

RCLine User

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7

Freitag, 26. September 2014, 21:00

Der Strom ist ohne Propeller am kleinsten (logisch :D ) und steigt mit zunehmender Propellergröße, egal ob Durchmesser oder Steigung vergrößert werden. Gleichzeitig sinkt die Drehzahl. Wenn man die Steigung reduziert, während man den Durchmesser vergrößert, kann der Strom auch konstant bleiben.
Wenn Du den Propeller zu groß wählst, wird der maximal zulässige Strom überschritten. Dann ist der Motor überlastet und überhitzt.
Deshalb gehört ein Wattmeter (z.B. Watts Up oder ein vergleichbares Gerät ) heute zur Standardausstattung jedes Elektrofliegers. Jeder neu zusammengestellte Antrieb sollte einmal gemessen werden (Wattmeter dazwischen hängen, Gas geben, ablesen), um festzustellen, ob die Werte in der Realität so sind, wie vorher in der Theorie geplant.
Gruß
Matthias

8

Sonntag, 28. September 2014, 11:12

Mal wieder ein Beispiel für die Unsinnigkeit von Angaben wie "xxx-Watt-Motor" bei einem akkubetriebenen Motor


Unsinnig ist m.m.n. etwas unzutreffend ;)

Unzureichend triffts eher.
die alleinige Angabe der Leistung sagt halt nicht aus, an welchem Betriebspunkt diese ereicht wird.
Spannung und Strom sowie die Dauer, oder Kurzzeit ( wie lange?) wird einfach weggelassen.
Wenn man es dann genau hinterfragt, kommt man (zu) oft zu der Erkenntnis, das die angegebe Leistung beim geplanten Einsatzweck nie erreicht wird.
Was einem Großteil leider immer noch nicht klar ist, das es sich hier nur um die Eingangsleistung handelt und das diese nicht grundsätzlich vorhanden ist,
sondern abhängig von Spannung und Last ist.
Was letzlich durch den Wirkungsgrad an der Welle real anliegt ist, eine andere Geschichte und die eigentlich entscheidende.
Die etablierten Hersteller sind das etwas genauer.
bis bald Maik

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »flymaik« (28. September 2014, 14:01)


Matthias R

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9

Sonntag, 28. September 2014, 12:29

Eine Tabelle mit Messwerten von ein paar typischen Anwendungsfällen müsste her. Und zwar mit ehrlichen Angaben zu verwendeten Antriebskomponenten, Spannung, Strom; Leistung und Drehzahl. Im Idealfall ergänzt mit Wirkungsgrad, Standschub und Strahlgeschwindigkeit.
Es gibt inzwischen sogar ein paar Chinesen, die das besser machen als manche der alteingesessenen Läden ==[]
Gruß
Matthias

10

Sonntag, 28. September 2014, 14:01

solange die von Halbwarheiten genährte Kundschaft, einzelnen, reiserischen Zahlenwerten hinterher hechelt.
(siehe auch C Rating bei Akkus) ;) wird sich daran nicht viel ändern. Und das ist leider die traurige Mehrheit. :(
Der ehrliche Anbieter bleibt der Dumme.
bis bald Maik

lichtl

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11

Sonntag, 28. September 2014, 20:19

Eine Tabelle mit Messwerten von ein paar typischen Anwendungsfällen müsste her. Und zwar mit ehrlichen Angaben zu verwendeten Antriebskomponenten, Spannung, Strom; Leistung und Drehzahl. Im Idealfall ergänzt mit Wirkungsgrad, Standschub und Strahlgeschwindigkeit.
Es gibt inzwischen sogar ein paar Chinesen, die das besser machen als manche der alteingesessenen Läden ==[]

Mal abgesehen von Maßen und Gewicht wäre vor allem in Kombination mit 2oder 3Propellern die Drehzahl intressant bei Spannung und Strom.
Genau Spannug strom und Drehzahl am Propeller ist aussagekräftig für die wirkliche Leistungsumstezung die am Modell intressant ist.

Ich kenne jetzt nur eien Hertseller/vertreiber der geanu das auch angibt für seine Produckte.... Reisenauer.de

Die dort gepoestete Prüfstanddaten verwende ich unter anderm sehr gerne als Referenz für Dirktantreibe auch Getunte.

Die Hilfsmittel wie Drive Calc und E Calc sind da auch nicht schlecht wenn man mal weiss welchen Propeller an welcher Drehzahl das Modell benötigt.

An was es leider meistens Mangelt sind gemessen Leitungs Diagramme für Käufliche Propller ;)
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok: