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lichtl

RCLine User

Wohnort: Bayern voll inner pampa

Beruf: muß mann haben

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201

Dienstag, 25. November 2014, 06:44

Ich wünsch einen erfolgreichen Erstflug.
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

Horgul123

RCLine User

  • »Horgul123« ist der Autor dieses Themas

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202

Dienstag, 25. November 2014, 07:39

Danke!
Mal schauen wann das klappt.... Nachdem meine beiden kleinen Mädels jetzt krank sind und ich auch ne starke Erkältung hab kann das noch ein paar Tage dauern... Mal sehen....
Bye,
Oliver

Modelle: E-Segler, Nuris, Warbirds, E-Flieger, Quadcopter, Para-RC
Sender: FrSky Taranis
Mein Verein: Modellflugverein Bad Dürkheim - Ludwigshafen e.V.

zauselalter

RCLine Neu User

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203

Dienstag, 25. November 2014, 11:47

Vor dem ersten Start

Hallo Horgul,

erstmal gute Besserung für Deine beiden Mädels.

Das mit dem 'Laufen', wie vom Matthias beschrieben habe ich mangels 'Puste' erweitert und damit gute Erfahrungen gemacht - beim Einfliegen meiner zickenden Ente 'Robbe Kormoran' war das von unschätzbarem Wert:

Einen abgelegenen Feldweg in Windrichtung suchen. Sender ein - Akku an, Preflight Check. Am Auto linkes Seitenfenster runterkurbeln. Mit dem linken Arm durchs offene Seitenfenster, Modell fassen. Reinsetzen, Modell mit links übers Dach halten. Vorsichtig anfahren, mit linker Hand fühlen, ob Dein Baby zur Seite wegzieht, entsprechend korrigieren. Und fühlen, ob und wann das Modell mit zunehmender Fahrt leicht wird, in 'sein Element will. Ggfs. nachtrimmen.

Natürlich hatte ich die Befürchtung,das das Auto verfälschende Turbulenzen erzeugt. In der Praxis aber waren die unbegründet. Bei mir hat es immer funktioniert, meine Ente flog nach Trimm-Anpassungen wie eine Eins. Für mich eine extrem beruhigende Maßnahme vor Erststarts. Ich wiederhole: Einen abgelegenen Feldweg suchen. Denn wer diese Nummer (Auto fahren mit Flieger überm Dach) beobachtet, kann nur zu dem Schluss kommen, das der Fahrer eingeliefert gehört ;)

Motorzug: In der Tat - Matthias schreibt es: Eine mögliche, unangenehme Quelle für Überraschungen. Ich programmiere immer einen Drehpoti. Mit dem regle ich, wieviel Tiefe - oder im seltenen Fall Höhe - ich dem Gas beimische. Den ersten Aufstieg mit Gas muss man immer aussteuern - da hilft nix. Hat man aber Sicherheitshöhe und anschleißend Höhe und Quer ausgetrimmt, kann man nun mit dem Poti den gewünschten Trimm fürs Steigen anpassen. Meine Erfahrung: Weniger ist mehr - es braucht nur geringe HR-Trimm Anpassungen, bei mir zwischen 2 - 8% aufs HR. So programmiere ich den Poti so, das er bei Vollausschlag nur 10-12% Höhe/Tiefe zum Gas mischt. Damit ich orientiert bin, piept mein Poti in der Mittelstellung. Sollte für Dich mit der Taranis kein Problem sein, ggfs. helfe ich hier.

Bin einer der 'stillen Mitleser' im Forum. Schreibe wenig - lese und sauge KnowHow aber intensiv. Daher:

Chapeau vor Matthias und lichtl (Bernd) und all den anderen: Wie geduldig und kompetent ihr das Forum begleitet - auch bei Fragen, die fortgeschrittenen Modellbauern heftiges Kopfschütteln verursachen (sowas weiß man doch ...) - und permanet euer KnowHow ausschüttet - das ist von unglaublich hohem Wert.

Danke !

Werde über den Winter meinen 40 Jahre alten Marabu 6 von Robbe restaurieren und in 2015 einen Odyssey 2,7 kaufen und bauen.

Daran seid - neben SpeedsterDEN Sören - auch Ihr Schuld :prost:

Holm und Rippenbruch wünscht

Wolfgang

P.S.: @lichtl: Lass Dich von gelegentlichen Nörgeleien anderswo über Deinen Schreibstil von Usern, die den Hintergrund nicht kennen, bitte NICHT ärgern. Die meisten und ich wissen, das es so gut ist. Wers nicht kapiert, soll Deine Posts zweimal lesen. Sie sind wertvoll genug. (Off topic Ende)
Gruß, Wolfgang

Taranis 9XD, Turnigy 9x mit OpenTX auf: (Ur-)Taxi mit Schwimmern, Graupner – Kormoran (Ente), Robbe – Bit, Robbe – Swing, Kosta – Jabato, Modelhob – Ultimate, Reely – Phoenix Evo 2,6 / 1,6, Lanyu/Volantex – Elegance, SF-Models - ROC Hobby V-tail, MotionRC (=Mistral V, Staufenbiel) – Marabu 6, Robbe - Tundra, Durafly

lichtl

RCLine User

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204

Dienstag, 25. November 2014, 13:59

Wolfgang ich bemüh mich ;) .

Hogul
das wichtigste ist das du dir nicht ins Hemd machst vor dem Ertsflug.
Das modell ist ja keien eigenkonstsuckttion im Try and Errror Verfahren hergestellt.Wenn die Ewd Passt.
Schwepunt kontrolle Ruder kontrolle 2 mal , Vollgas und Werfen .

Das risiko bei so einem fast fertig Modell von Art Hobby ist doch recht gering das das ganze nicht Steuerbar ist oder nicht fliegt.
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

Horgul123

RCLine User

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205

Dienstag, 25. November 2014, 16:09

Ich werd's überleben.... Das Modell hoffentlich auch :D

Danke für eure Hilfe auf dem Weg bis hierher!
Bye,
Oliver

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lichtl

RCLine User

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206

Dienstag, 25. November 2014, 16:33

Keine Ursache bis hier her.
Kontnummer iban uns swift hab ich ja :evil: :tongue:
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

Horgul123

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207

Donnerstag, 27. November 2014, 13:45

Also fliegen tat sie super....
Bis sie aus ner Rolle nicht sauber raus kam und ich danach die Lageerkennung verloren hab :(

Fazit:
Heckleitwerk ist quasi nicht mehr existent, Rumpf ist vor der Ausnahme des Heckrohrs gebrochen...

Die Frage: Was nun?
Problem 1: Kann man das an der Stelle irgendwie kleben?
Problem 2: Die Bowdenzüge habe ich am Ende des Rumpfes eingeharzt. Der Teil steckt jetzt ja ein gutes Stück im Heckrohr.... Die Bowdenzüge sind leider massiv geknickt und laufen nicht mehr sauber, müssen also ausgetauscht werden..... Hab nur keien Idee wie ich die alten rausbekommen soll....
und ob ich noch 2 durchbekomme möchte ich bezweifeln, da der Platz am Heck sehr begrenzt ist, da dort ja das Leitwerk verschraubt ist und es schon ziemlich tricky war die beiden jetzigen durch zu bekommen....

Hat jemand Vorschläge wie ich am besten vorgehen sollte?

Die Tragfläche hat fast gar nichts abbekommen, die lässt sich in ein paar Minuten reparieren. Der Rest vom Rumpf und alles andere scheint auch OK zu sein...

Maximal würde ich wohl diese Ersatzteile brauchen, oder?
Fuselage pod with canopy €37.00
Tail boom €27.00
Pushrod M1 €1.60
V-tail set €17.00
V-tail horns 9mm €1.40
»Horgul123« hat folgendes Bild angehängt:
  • bruch.jpg
Bye,
Oliver

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208

Donnerstag, 27. November 2014, 17:57

Mist ..

Beileid, Oliver, das hätte es nicht gebraucht ..

Ganz ehrlich, ich würde die Ersatzteile kaufen .. so kommst Du schneller und vor allem garantiert wieder in die Luft. Oder hast Du die Zeit und die Erfahrung, dass Du sagst, ein Samstagvormitag reicht für die Reparatur und schon geht es weiter?

Kannst ja immer noch versuchen, den Rumpf an einem Regentag zu reparieren, um dann Ersatz zu haben.
ArturoBandini .. Modellbauer und Sammler

lichtl

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209

Donnerstag, 27. November 2014, 21:43

sch.. ;(

Reperatur geht sicher .
Bowdenzüge inneleben entfernen Und die Zugrohre mit passenden Kunstoffrohr oder Schrumpfschlauch aussen muffen.

Bei dem Rumpf musst du wohl von aussen ran zur Reperatur und eien Helling zum ausrichten der teile wäre dann nicht falsch.

Dsa übliche Anschleiffen, Längsrovinggs Aunflaminieren und Gewebe draüber.... spachteln schleiffen... mehfach Weiderhoheln und Lackieren.

Immer diese Rollen :puke:
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

Horgul123

RCLine User

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210

Donnerstag, 27. November 2014, 23:31

Also geht für mich ne Reparatur eher nicht.... Der Aufwand mit dem zu erwartenden (nicht)erfolg und Anschaffung von irgendwelchen Dingen lohnt sich für mich nicht... Mist :(
Also Großbestellung.... Hurra.... :(

Normalerweise sollte eine Rolle um die Längsachse ja kein Problem sein, oder?
Aber nach ca. ner dreiviertel Rolle ist sie nach unten weggebrochen. Und bis ich raus hatte wo oben und unten ist war es zu spät.....
Bye,
Oliver

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Matthias R

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211

Freitag, 28. November 2014, 00:02

Verdammt. Sowas ist superärgerlich :(

Wie bzw. mit was hast Du denn die Bowdenzüge eingebaut?
Festgeklebt sind die kurz hinter den Servos und kurz vor dem Rumpfende. Oder noch wo anders?
Die da raus fräsen bzw. raus bohren ist echt mühsam, weil es eng ist und man nix sieht. Aber es geht. Vorausgesetzt, die Züge sitzen nicht in zentimeterdicken Harzpfropfen.

Die beiden Rumpfhälften wieder verbinden ist kein echtes Problem, artet aber in Arbeit aus. Mit einer provisorischen Helling, zusammengesägt aus Bastelsperrholz und anderen gerade rumliegenden Materialien und auf einem Baubrett befestigt, ausrichten und mit Sekundenkleber fixieren. Dann vorbereiten fast wie für Plätzlitechnik, aber nicht nur mit Plätzlis flicken, sondern auch Rovings verwenden.
Das Leitwerk aus Balsa nachbauen, dabei die grob zusammengepuzzleten Reste vom Original als Schablone nehmen.

Das ist natürlich einfach gesagt, wenn man eine Großteil vom nötigen Material nur zusammensuchen, aber nicht neu kaufen muss. Da zahlt es sich aus, dass Modellbauer nix wegwerfen :O . Für Dich ist es wieder mit einer Investition verbunden. Vorausgesetzt Du hast das Baubrett schon, kostet es aber weniger als ein neuer Rumpf, zumal Du ja vermutlich noch Laminierzeugs von der Vitesse hast.

Normalerweise sollte eine Rolle um die Längsachse ja kein Problem sein, oder?
Aber nach ca. ner dreiviertel Rolle ist sie nach unten weggebrochen. Und bis ich raus hatte wo oben und unten ist war es zu spät.....
Ich hab gerade mal auf der Suche nach einer Antwort im Kaffeesatz gerührt. Der hat sich aber auch nicht klar ausgedrückt, hat irgendwas von zu langsam genuschelt oder so :shy:
Sowas probiert man in reichlich Sicherheitshöhe aus. Genug Höhe, um bei Verlust der Lageerkennung einfach mal ziehen zu können, also mit genug Platz auch für einem halben Looping nach unten. Da wo das Modell hin fliegt, wenn man zieht, ist oben. Dann muss man nur noch rausfinden, ob man von sich weg, oder auf sich zu fliegt, bei so schlanken Konstruktionen ist das aus manchen Perspektiven kaum zu erkennen.
Gruß
Matthias

Horgul123

RCLine User

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212

Freitag, 28. November 2014, 08:47

Ich hatte die Bowdenzüge am Ende des Rumpfes eingeharzt. Das hat da super funktioniert... Aber da komme ich nicht mehr dran... Das ist jetzt ein paar Zentimeter im Heckrohr....
Für mich ist der Aufwand der Reparatur zu hoch, da sind Ersatzteile billiger und einfacher... Hab auch echt nicht mehr die Nerven zu basteln an der Stelle :D

Ich vermute fast auch, dass die Geschwindigkeit das Problem war... Naja... Das nächste Mal weiß ich es.....
Bye,
Oliver

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zauselalter

RCLine Neu User

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213

Freitag, 28. November 2014, 09:37

Au Mann, Oliver. Das zu lesen machte mir einen tiefen Stich ins Herz und holte traurige Erinnerungen an die eigenen Abstürze wieder hoch. Mein Fliegerbeileid – aber Kopf hoch – DIESEN Fehler wirst Du wohl nie wieder machen. Ich würde wohl auch Geld in die Hand nehmen und neu bauen, aber den Schrott sorgfältig aufheben. Mit zunehmender Erfahrung kommt eines Tages in der weiteren Zukunft die Lust, Rumpf und Leitwerk zu restaurieren, dann hast Du einen Zweitrumpf und was zum experimentieren.

Ich hatte 2013 meine erste 4-Klappen Schaumwaffel gerade soweit, das sie sauber eingetrimmt alles machte, was sie mit OpenTX sollte: Camber/Reflex, Butterfly(Crow) mit passendem HR Mix, SnapFlap, Wölbklappen den QR zugemischt, 3 Flugmodi, - hach, was war ich stolz, glücklich. :) :shine: Da nahm mein Phoenix Evo in 70m Höhe einfach die Nase nach unten, ignorierte jegliche Befehle und fiel vom Himmel. Ich hatte zuvor eine Empfängerantenne nachlöten müssen – aber (jetzt schreibe ich mit Scham :shy: ) ich WUSSTE damals einfach nicht, das eine 2,4 GHz Antenne eine Seele UND eine Abschirmung hat und nicht wie in den alten 27/35 MHz Zeiten einfach nur eine Kupferlitze. So hatte ich einen perfekten Kurzschluss gelötet – das wars dann. ;( 8( :wall:

Der Schrott lag eine ganze Weile. Aber ich fand die entscheidenden Reparaturtipps online. Heute fliegt mein Phoenix besser denn je und wenn sie in der Luft ist, sieht man die Spuren nicht mehr.
Thema Rollen: Ich dachte früher immer, Rollen ist einfach ordentlich Fahrt, QR voll rein und dann wird’s schon, wenn der Trimm passt. Dementsprechend bekackt sahen die meisten Rollen auch aus :( . Aber auch diesbezüglich half das Netz. Nach der Lektüre von Andis Kuntflugseiten rc-kunstflug.de war ich erleuchtet, aber auch schockiert: Diese Steuerfolge für saubere, langsame Rollen braucht schon eine Weile, bis sie so zwischen meinen Ohren sitzt, das sie zur jeweiligen Lage des Modells passt. So übe ich noch heute am Simulator und in der Luft. Aber es wird jedesmal besser.

Dir für heute alles Gute aus der Eifel.
Gruß, Wolfgang

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Horgul123

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214

Freitag, 28. November 2014, 09:49

Danke für den Link.... Ich versuch mal zu verstehen wieso man das so steuert :)
Bye,
Oliver

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Knatt

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215

Freitag, 28. November 2014, 11:18

Hallo, auch von mir großes Beileid. Vielleicht hilfts ein wenig, dass das allen schon mal passiert ist ;-S. Ich hab sicher schon 4 oder 5 neue Modelle verhunzt weil ich zu unvorsichtig, schlampig oder einfach dumm war.
Ich hab mittlerweile eine fast kranke Prozedur eingeführt, die schon fast an echte Flugzeuge erinnert ;-)
- Probelauf im Keller, Strom messen, Temperatur messen, Akkulaufzeit ermitteln. Servostrom messen ob was in den Anschlag geht
- Funke komplett sauber durchprogrammieren, Flugmodi mit viel und wenig Servoweg programmieren, damit ich bei Problemen schnell reagieren kann, Klappen programmieren, bei Kreisel programmier ich immer: Kreisel aus, wenig Kreisel (20%) und mittel (50%), da passt dann meistens ein Setting halbwegs. Kreisel aus ist ganz wichtig, löst sich was im Rumpf wird der Flieger mit Kreisel unfliegbar
- simulierter Flug im Keller mit Timer. Motorlauf und Servoeinsatz - du glaubst nicht wie oft ich da schon ne lockere Schraube Kabel Vibration etc gefunden habe....
- Erstflug nur bei idealem leichten Wind um Landegeschwindigkeit niedrig zu bekommen
- 1ter Akku nur Trimmung und Landeanflug, bei fatalem Schwerpunkt auch sofort landen und nachbessern, aber erstmal den falschen Schwerpunkt austrimmen, sonst wird die Landung noch schwerer. Minimale Fluggeschewindigkeit und Verhalten bei Strömungsabriss in sicherer Höhe ermitteln (mit und ohne Klappen)
- 2ter Akku Schwerpunkt fein Justage, Landeanflüge
- 3ter Akku nur bei klarem Wetter, auf maximale Höhe und dort zum Teil auch ohne Motor die ersten Versuche, Rollen, Rückenflug etc. bei 60% Akku/Flugzeit wieder runter und Landeanflüge üben, da darf kein Stromstress auftreten, sonst gehn mir die Nerven durch ;-)
- 4-10ter Akku Üben in geringerer Höhe, aber immer Platz für einen Notlooping lassen.

So hab ich zumindestens die letzten drei Modelle sauber ohne Kratzer in die Luft bekommen und ich hab bei jedem was gefunden, dass zu einem Totalschaden hätte führen können. Vermutlich bin ich einfach zu schlampig ;-)

Gruß Thorsten
DX6i DX8
Blade NQX, MSR, NanoCPX, MCPX, 130x, 450 3D
UMX SBACH, UMX Beast 3D, Inverza 280, Visionaire
HK F16, HK F22, HK F35, HK Rafale
PZ Radian Pro, PZ Corsair
HK Slick 360 3D 50"
E-Flite Slick 3D 480 42"
E-Flite Beast 60e

Horgul123

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216

Freitag, 28. November 2014, 11:35

Denke nicht, dass das am Modell lag.. War einfach zu langsam, dann ist sie nach unten abgeschmiert... :(
Bye,
Oliver

Modelle: E-Segler, Nuris, Warbirds, E-Flieger, Quadcopter, Para-RC
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Knatt

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217

Freitag, 28. November 2014, 11:52

Schwer zu sagen, könnte auch ein fataler Schwerpunkt gewesen sein. Wenn du Nasenlastig bist und das mit Höhe gegentrimmst fliegt er bei einer Geschwindigkeit relativ stabil gerade aus weil sich Nasenlastigkeit und Höhenruder aufheben. Aber beim Rückenflug in der Rolle wirken beide Kräfte nach unten und es geht aus der Rolle steil nach unten. Ein Rolle kurz vorm Strömungsabriss geht aber auch sicher nicht gut ;-) Aber auch hier hilft nur Höhe und/oder Motorleistung. Deswegen in sicherer Höhe erst das Modell kennenlernen, dann kannst du sowas viel leichter abfangen. Komm erst mit dem Vogel runter, wenn du deinen Flieger in allen kritischen Situationen in ausreichender Höhe kennengelernt hast. Bis auf nen schwachen Jet im Flachtrudeln lässt sich fast alles abfangen, wenn die Höhe reicht.

Gruß Thorsten
DX6i DX8
Blade NQX, MSR, NanoCPX, MCPX, 130x, 450 3D
UMX SBACH, UMX Beast 3D, Inverza 280, Visionaire
HK F16, HK F22, HK F35, HK Rafale
PZ Radian Pro, PZ Corsair
HK Slick 360 3D 50"
E-Flite Slick 3D 480 42"
E-Flite Beast 60e

Horgul123

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218

Freitag, 28. November 2014, 11:57

Er ist ohne Trimmung perfekt geflogen... War selbst überrascht :)
War einfach ein blöder Fehler meinerseits... Zu langsam und nicht hoch genug um das Problem auszugleichen... Dann hat das teil noch blöd gestanden, dann ich die Lage nicht sauber erkannt habe.... Merke: Keine blöden Manöver mehr :D
Bye,
Oliver

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zauselalter

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219

Freitag, 28. November 2014, 15:35

Danke für den Link.... Ich versuch mal zu verstehen wieso man das so steuert


@Oliver Tja, das mit den sauberen Rollen, die die Profis im Schlaf können und die sich unsereins mit üben üben üben erst mühsam ins Hirn prügeln müssen. Der alte Goethe, der gute, sagt es: Das was bedenke – doch mehr bedenke WIE.

Zum WAS: QR definiert die Rollrate, (wie schnell/langsam). HR/SR Eingaben bezwecken, das Modell in der Längsachse zu halten, jeglichem Ausbrechen, vor allem nach unten, was Du ja leidvoll erlebt hat ;( , entgegenzuwirken.Und das zeigt die verlinkte Seite von rc-kunstflug.de.

Zum WIE: Ich musste lernen, das 'viel hilft viel' beim QR der falsche Weg ist, Zu viel QR bewirkt unnötig speed nehmenden Widerstand – also nur soviel QR wie nötig um mit optimaler speed zu rollen und so wenig wie möglich, geringster Widerstand. Zum lernen fliege ich am Anfang immer mit ¾ Gas um genug speed zu haben/halten, je besser es geht desto weniger Gas gebe ich.
Timing wie viel Seite/Höhe in jeder Phase: Hier übe ich zu Beginn immer nur eine halbe Rolle und lege das Modell auf den Rücken. Rückenflug trainiere ich so auch gleich, das ist schon gut, wenn man hier sicher ist. Dann zurück und wieder normal. Dann die halbe Rolle immer langsamer, also mit immer weniger QR fliegen. Man bekommt dann mehr Zeit zu SEHEN, wohin das Modell aus der Längsachse ausbricht und welche Dosis HR/SR es zum Ausgleich braucht. Das ganze over and over again, rechts, links, rechts links, um sich keine 'Schokoladenseite' anzugewöhnen. Irgendwann setzt man dann 'auf den Rücken' und 'von Rückenflug zurück zum Bauchflug' zusammen und hat eine halbwegs saubere Rolle. ;)

Am Sim üben – dann in real life mit Sicherheitshöhe nachvollziehen. Vielleicht erhöht das Deinen 'Mumm', künftig Deine restaurierte Sky-EV erneut rollen zu lassen. Und vielleicht hat ja wer einen besseren Tipp zum lernen. Aber ich gebe Thorsten uneingeschränkt recht: All das ERST DANN, wenn man nach vielen Starts sein Modell kennengelernt hat.

@Thorsten (knatt): Fast genauso wie Du checke ich vorher auch. :ok: Ergänzend prüfe ich immer die aktuelle Stellung aller Leitwerksflächen QR, Wölbklappen, HR, SR. Gerade bei meinen Schaumwaffeln kommt es immer wieder vor, das irgend ein Leitwerk trotz unveränderter Sendertrimmung etwas abweichend steht. Vielleicht wg. Temperatur > Gestängelängenänderung oder aus was für Gründen auch immer. Das pflege ich dann immer gezwungenermaßen nach. :angry:

Aber man kann sich auch 'zu Tode checken' und trotzdem übersieht man was. Das Restrisiko bleibt immer und irgendwann erwischt es einen. (Phrasendreschen – Ende :) )
Gruß, Wolfgang

Taranis 9XD, Turnigy 9x mit OpenTX auf: (Ur-)Taxi mit Schwimmern, Graupner – Kormoran (Ente), Robbe – Bit, Robbe – Swing, Kosta – Jabato, Modelhob – Ultimate, Reely – Phoenix Evo 2,6 / 1,6, Lanyu/Volantex – Elegance, SF-Models - ROC Hobby V-tail, MotionRC (=Mistral V, Staufenbiel) – Marabu 6, Robbe - Tundra, Durafly

Horgul123

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220

Freitag, 28. November 2014, 18:17

Danke für die Erklärung!
eigentlich klar, dass man da steuern muss.... Meine Corsair und das UMX Beast rollen auch nur mit Quer, aber die sind auch schneller (auch was die Rollrate anbelangt).... Das hab ich vergessen :(
Bye,
Oliver

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