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Sonntag, 16. November 2014, 20:38

Reichard Elipsoid 1 (alte Version) Aufbaufragen

Hallo,

ich habe heute zusammen mit einem anderen Flieger den Elipsoid für einen sehr schmalen Taler erstanden.
Den wollte ich mir nun aufbauen. Es ist definitiv der alte, nicht der Evo.
Der Rumpf ist ca. 1170m lang und die Flächen blau bespannt (Folie).
Vorhanden ist ein Turnigy 3542 mit 1000kv und ein passender Regler.
Ich hab schonmal mit einem 2200er 4s Akku den Schwerpunkt ermittelt. Das war nix, der Akku und Rest war zu leicht um es bis in den Schwerpunkt zu bringen. Er ist zu hecklastig.
Gefühlt müssten noch fast 100g in die Nase.

Hat jemand einen guten Link zum Aufbau oder ein paar Tipps?
Ist der Motor ok für den Segler? 4s oder besser 3s? Welcher Prop, Servos?

Sorry wegen der vielen Fragen, aber die Art Flugzeug ist ein bisschen was anderes als meine vorherigen Schaumwaffeln.

MfG Marco
MfG Marco

Strom kann man sehen, wenn man ganz viel davon durch eine kleine Leitung schickt! Er ist rot!!!!

Multiplex ASW20, Reichard Elipsoid I, Spirit Evo V, T2M Infinity, HK Yak55, HK Edge 540, HK Mini Swift, div. kleine Helis

Rainer B.

RCLine User

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2

Sonntag, 16. November 2014, 20:46

Hi !

Ohne Blei geht es nicht. Ich habe bei meinem bestimmt 200Gramm Blei gebraucht. Mit 4 S kannst du vergessen. Mit diesem Motor wären das ja 16000 Umdrehungen. Der Elipsoid ist kein Hotliner. Ich fliege meinen mit 3 S Fepo-Zellen und da geht er schon ziemlich steil nach oben. Verwende 3 S aber nicht mehr.





Gruß Rainer

3

Sonntag, 16. November 2014, 20:56

Hallo Rainer,

hast du auch Version 1?
Zum Aufsteigen sollten 3s auch reichen. Ich will ihn auch nicht überfordernd schnell machen, sondern eine gute Steigleistung haben.
Kann mir jemand einen Prop empfehlen?
Wie stark sollten die Servos für dieses Modell sein? Die Ruder gehen alle sehr leicht, jedoch sieht das ja anders mit Strömung aus.

MfG Marco
MfG Marco

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lichtl

RCLine User

Wohnort: Bayern voll inner pampa

Beruf: muß mann haben

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4

Montag, 17. November 2014, 09:27

Servus Marco
bevor Du Blei in die Nase packst ... das Blei kann man recht gut gegen Leitung und Kapazität Tauschen.

4260-500kv 4s Akku Propeller 16x10 macht sicheren handstart mit schubbs aus der Hand und Effektifes Steigen An max. 55A
Oder gelicher Motor an 3s und 19x10 oder 18x11 ~45A

Der 3540 1000kv kann so bis 12x8" an 42mm nabe und ist dann schon recht grenzwertig betrieben an 3s ~50A

Wenn du eh gewicht in der Nase brauchts würde ich auf effizeintes Steigen an Grossen Propllern nicht verzichten .
Gleichzeitig ist das Elektrisch steiegn dann Leise .
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

5

Montag, 17. November 2014, 09:52

Hi Marco!

Je schneller Du steigen willst, um so kleiner darf der Prop werden.
Bernd hat vollkommen recht, wenn man eh vorne mehr gewicht braucht, kann man auch gleich einen
größeren Motor nehmen. Das rechnet sich vom Wirkungsgrad her.
Was wiegt denn der Flieger voll beladen? Soll es senkrecht nach oben gehen oder reicht auch 45?°?
Wenn es senkrecht sein soll, kann ich Dir auch ein bißchen was simulieren.

Beste Grüße,

Dirk

6

Montag, 17. November 2014, 12:48

Hallo!
Ich habe den gleichen "alten" und fliege ihn seit Sommer mit einem Turnigy GliderDrive SK3 Competition Series - 3850 - 3.5 960kv und einer 13x6,5 Klappschraube an einem 40A YEP Regler. Ein super Setup, da steigt er fast senkrecht und mit einem 3200mah 3s Akku brauche ich vorne noch nicht einmal Blei. Wenn etwas Thermik da ist, reicht mir der Akku für den ganzen Flugtag und ca. 5-7 Steigflüge auf über 250m.
Alles in allem kommst Du mit dem Setup für ca. 50-60€ an wirklich viel Leistung. Drivecalc hatte mir mal einen Schub von ca. 2200g bei 28,5A ausgegeben, meiner zieht so ca. 27A bei Vollgas, was ich wirklich beachtlich für die Schubleistung finde.

Der Elipsoid geht damit fast senkrecht und man muß achtgeben, daß man das Fliegerchen nicht zu sehr strapaziert mit dem Antrieb.

Grüße
Christian

7

Montag, 17. November 2014, 13:13

@Christian

da sagst Du was Wahres.
Ich möchte den Segler nicht zum Hotliner machen und nur eine vernünftige Steigleistung erreichen.
Motor und Regler sind halt schon vorhanden.
Die Gliderdrive hatte ich auch schon mal im Auge. Muss aber mein Budget nochmal überdenken.
Einen neuen Akku würde ich mir schon dazu gönnen.

@Dirk
ich werde ihn mal wiegen. Kann ich aber erst heute abend nachreichen.
Servos sind auch noch keine drin.

@lichtl

So dachte ich mir das auch. Allerdings wäre das ein komplett neues Setup. (Budget ist immer ein Thema bei mir. Deshalb bestelle ich auch gern beim Chinamann)

Mfg Marco
MfG Marco

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Matthias R

RCLine User

Wohnort: Reinheim / Odw.

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8

Montag, 17. November 2014, 16:55

Wenn es senkrecht sein soll, kann ich Dir auch ein bißchen was simulieren.

Deine Hotlinerantriebe zerreißen den Leichtbau-Schleicher im senkrechten Steigflug ==[]
Gruß
Matthias

9

Montag, 17. November 2014, 17:08

Neee, habe ich nicht vor, Matthias :nuts:. Ich habe doch selbst auch so einen Thermikschleicher, schau mal hier. Der geht auch nicht senkrecht :) .

10

Montag, 17. November 2014, 17:53

So, hier mal die Gewichte

Rumpf 450g
Flächen je 280g
Der 3542 wiegt 170g mit Spinner
der Regler 55g

Empfänger nochmal 15g
es fehlen noch 4 Servos und der Akku

Turnigy 3s2200 = 175g / Zippy 4s2200 =215g

also ohne Zusatzgewicht in der Nase wären das augenblicklich ca. 1480-1520g
MfG Marco

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11

Montag, 17. November 2014, 18:36

Du wirst die 100 Gramm in die Nase entweder mit Blei machen müssen oder Du nimmst einfach einen 3200mah Akku 3s, der wiegt meist 100g mehr als der 2200mah.

Matthias R

RCLine User

Wohnort: Reinheim / Odw.

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12

Montag, 17. November 2014, 19:16

Das Modell war mal für einen 240g Bürstenmotor gedacht, bzw. mit Getriebe ca. 280g. Daher der Bleibedarf :shy:

Statt Blei würde ich einen überdimensionierten Motor empfehlen. Am besten mit der spezifischen Drezahl (KV) weit runter gehen, also einen Motor nehmen, der eigentlich für 4S oder sogar 5S gedacht ist. Diesen dann mit nur 3S betreiben und den Propeller so wählen, dass die Steigleistung den Erwartungen entspricht. Damit hast Du einen effizienten, leisen, thermisch unkritischen und langlebigen Antrieb. Und sollte das Modell irgendwann ausgemustert werden, ist der Motor auch noch für größere Aufgaben verwendbar.

Wenn Gewicht fehlt, ist es auch nützlich, einen Aluspinner zu verwenden. Der ist schwerer als die meisten Plastikspinner und dieses Extragewicht ist weiter vorne als Blei im Rumpf, die Hebelverhältnisse sind also günstiger. Die Alumutter, mit der der Spannkonus gespannt wird, kann man durch eine Stahlmutter ersetzen (außer bei Spinnern die aus Platzgründen eine extra dünne Mutter haben), das ist nochmal etwas Extragewicht ganz vorne.
Gruß
Matthias

13

Montag, 17. November 2014, 19:25

Je schneller Du steigen willst, um so kleiner darf der Prop werden.


[...]
Passagen entfernt. Matthias



hier sucht jemand Rat und keine Auslegung die nicht zum Charakter des Modells passt

das Modell kann und will nicht schnell!

@Ts
optimal sind LS 15x8, 15x10,16x10, 16x8, oder 17x9
je nach gewünschter Performance und Drehzahl des Motors.
3s, wie schon von meinem Vorpostern geschrieben, sind völlig ausreichend.
dazu passen Drehzahlen um die 500U/V
Strom bleibt dann auch unter 40A
passt fur kleine Zellen
Schau halt, das du das fehlende Gewicht duch den Motor ausgleichst.
bis bald Maik

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Matthias R« (17. November 2014, 22:10)


Matthias R

RCLine User

Wohnort: Reinheim / Odw.

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14

Montag, 17. November 2014, 22:11

OT ist jetzt in der Plauderecke. Noch geschlossen, weil noch nicht ganz fertig, aber gleich wieder auf ;)

senkrecht oder so
Gruß
Matthias

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Matthias R« (17. November 2014, 22:23)


lichtl

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15

Montag, 17. November 2014, 23:45

Bei der Gewichtsbilanz dürfte dein Motor an 3s und 12X8 mehr als ausreichend sein.
Steck das ding mal zusammen und ab auf die Schwerpunkt Waage.
Wenn der Regler sietlich im Rumpf und der akku direkt hinterm Motor liegt...

Erst probieren dann Kaufen.


Budget ja das kenn ich doch... :tongue: meist ist keines Vorhanden aber wünsche hab ich schon :dumm:
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

hsh

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16

Montag, 17. November 2014, 23:53

Was die Antriebssetups angeht - vergiss alles unter 14"
Aus dem Bauch heraus würde ich sagen, dass man für das Modell mit einem 600rpm/V Motor der 150-180g Klasse und 18x6 an 3s das Auslangen finden müsste. Je nach Schwerpunkt kann man mehr Gwicht in den Motor, Akku oder eben in Blei investieren. Sofern bei dem Modelle das Seitenruderservo hinten sitzt, würde ich dieses nach vorne verlegen. Beim Höhenruder würde ich zugunsten der spielfreien Anlenkung, das Servo im Heck belassen.

Was sich bei Modellen dieser Art immer lohnt, sind Verstärkungen im Bereich der Kabinenhaube, Flächenaufnahme und Seitenleitwerk.
Da ich das Modell selbst nicht kenne, kann ich dir leider keine passende Antriebsempfehlung geben. Aus meinen Erfahrungen würde ich eher zu einem Setup auf 3s Basis mit niedriger spez. Drehzahl tendieren. Bei 4s dürfte es eher auf einen Getriebeantrieb hinauslaufen. Vom Gesamtwirkungsgrad dürfte das auch die bessere, wenngleich teurere Lösung sein.
mfg Harald

17

Dienstag, 18. November 2014, 00:29

Also der Motor soll erstmal bleiben. Regler ist passend auch schon vorhanden.
Ich werde in einen schwereren Akku investieren. Ich bin mir nur nicht sicher, mit welcher Klapplatte ich dann das ganze betreibe.
Der Motor hat wohl ca. 450Watt an 3s mit ca.47A.
Es ist ein Turnigy SK3542-6 an 1000kv. Vom Durchmesser passt auch kaum mehr in die Nase des Seglers, wegen der Anschlusskabel. Eine weitere Idee wäre die Montage des Motors vor dem Motorspant, was allerdings reichlich hässlich aussehen würde.
Das Seitenruderservo sitzt vorne im Rumpf und kann nicht nach hinten versetzt werden. Das ist beim neuen Modell so.
Ich werde morgen Motor und Regler, sowie Servos mal einsetzen und dann das nötige Akkugewicht ermitteln.

Vielleicht wäre jemand so nett und rechnet mir mal eine passende Latte zu dem Motor und Modell (ca. 1500g) aus oder zeigt mir einen Link, wo ich mir das anschauen kann. Drivecalc konnte ich wegen meines Tabletts nicht laden, aber es gibt ja bestimmt auch eine http-basierte Version?

Gruß Marco
MfG Marco

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lichtl

RCLine User

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18

Dienstag, 18. November 2014, 05:56

das Maximum ist 12 x7" an 42mm mitnehmer weil mit längern Steigflügen zu Rechnen ist.

Laut drive Calc : 9200u/min, 1,6lg standschub . Pitch 99km/h ~40A an 9,8 V

Das wird jetzt meiner einschätzung nach nicht steil nach oben ziehen aber zügig vorwärts gehen und somit vollkommen ausreichent sein für Hoch.

Motor vor den Spant ist was für Speeder. Segler sollte eigentlich gar keinen haben aso schön verstecken im Rumpf :evil:
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

19

Dienstag, 18. November 2014, 09:37

Danke Bernd,

das hört sich sehr gut an und wird so gemacht.
Das mit dem Motor vor dem Spant war nur so eine Idee, um das Gewicht noch weiter nach vorne zu bringen.
Für die Flächen habe ich bei HK Flächenservos mit Metallgetriebe gefunden. Die machen 4kg an 6V und wiegen 22g.
Für Höhe und Seite habe ich welche mit 4,6kg bei 6V mit 22g.
Gehen die Flächenservos so in Ordnung oder können sie ruhig kleiner?

MfG Marco
MfG Marco

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Dienstag, 18. November 2014, 11:01

Ich war mal so frei, Bernds Antriebsvorschlag zu simulieren:



Der Flieger geht im Prinzip senkrecht, und das mit guten 10m/s. Aber wahrscheinlich geht der Flieger besser, wenn man ihn nicht ganz senkrecht an den Prop hängt. Sieht auch einfach besser aus.

Beste Grüße und viel Spaß!

Dirk