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Matthias R

RCLine User

  • »Matthias R« ist der Autor dieses Themas

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101

Freitag, 20. März 2015, 22:31

Die Antenne einfach rausführen ist als Übergangslösung brauchbar, bis ich solche Antennenverkleidungen hab. Ein Loch bohren muss ich sowieso (und für die 35MHz Antenne wäre auch ein Loch nötig).


Jetzt hab ich dich glatt vergessen, den Flügel "ARF" zu wiegen, bevor ich an den Servoeinbau gegangen bin :(

Die Servos liegen bisher nur lose drin, hier am Beispiel eines WK Servos.

Wie man sieht, hab ich mit der Schachtgröße gegeizt, um den schlanken Flügel nicht unnötig zu schwächen. Deshalb hab ich die Anschraubarme der Servos entfernt. Die Servos sind eingeschrumpft, die Klebeflächen im Flügel sowie auf dem Schrumpfschlauch sind angeschliffen. So lassen sich die Servos im Notfall auch wieder ausbauen, dafür muss nur der SChrumpfschlauch aufgeschnitten werden. Nach Entfernen der Servos lässt sich der Schrumpfschlauch erfahrungsgemäß ganz gut wieder rausreißen.
Noch eine Anmerkung zu den Schächten der WK Servos: Ich habe den Flügel durchleuchtet, bevor ich die Schächte endgültig angezeichnet und ausgeschnitten habe. Dabei ist mir aufgefallen, dass AH die Schächte der WK Servos zu weit vorne angezeichnet hat! Den Bleistiftstrich der Original-Anzeichnung sieht man noch. So weit vorne kann man die Schächte garnicht ausschneiden, dort ist nämlich der Holm!! :hä:
Meine WK-Servoschächte sind so knapp wie möglich hinter dem Holm.

So sieht der MPX Stecker zum Rumpf aus:

Wie man sieht, hab ich die Version mit doppelten Kontaktzungen verwendet. Was die Strombelastbarkeit steigert kann auch ganz allgemein für die Kontaktsicherheit nicht schlecht sein. Der Ausschnitt, in dem der Stecker sitzt, passt "saugend". Den Stecker hab ich rundum Tröpfchen für Tröpfchen mit dickflüssigem Sekundenkleber und Aktivator mit der Beplankung verklebt, damit der Kleber nicht sonstwohin laufen kann. Zur Not würde ich den Stecker auch wieder raus bekommen, falls das irgendwann mal nötig sein sollte. 5-Minuten Epoxi wäre genauso gegangen, mein 5-Minuten Epoxi ist aber schon "etwas älter" und wenn ich die Flaschen nicht kopfüber lagere muss ich es erst warm machen, damit es raus kommt. Und die Flaschen waren gerade weder kopfüber gelagert, noch waren sie warm. Das Harz kam also nicht raus zzz und deshalb hab ich auf Sekundenkleber zurückgegriffen.

So sehen die MPX Buchsen im Mittelteil aus, in die die Stecker des Außenteils kommen:

Sie sitzen auf der unteren Beplankung, die ich mit einer Schlüsselfeile vorher gesäubert hatte um einen geraden Sitz zu ermöglichen.
Wie man sieht, musste stellenweise die obere Schicht des 0,4mm- Rippensperrholzes beim Schleifen dran glauben. Das ist aber nicht beim Verputzen der Buchsen passiert, sondern schon beim Planschleifen der Rippen direkt nach deren Ankleben. Die haben offensichtlich nicht völlig gerade angelegen.

Und das gibt die Stecker, die in diese Buchsen greifen:

Einbau, weil ich trennfaul bin, in 2 Schritten. Zuerst mit kaum mehr als einem Tropfen Harz anheften und bei zusammengestecktem Flügel hart werden lassen. Aber ganz vorsichtig, damit der Tropfen nicht zwischen die Rippen läuft :nuts:
Im Anschluss dann mit gut gewärmtem 5-Minuten Epoxi den Spalt verfüllt, der beim Fixieren geblieben war.
Und weil ich zu sparsam angeheftet habe, ist einer der angehefteten Stecker gleich wieder abgefallen. Deshalb hab ich den Spalt bis jetzt nur bei einem verfüllt, während ich den anderen nochmal anheften musste :shy:
Gruß
Matthias

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Matthias R« (20. März 2015, 22:38)


lichtl

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102

Freitag, 20. März 2015, 22:58

Bernd,
Wie sieht das denn aus?
Igitt. Wie 1984...
...so viel Liebe, Mühe und Detailtreue und dann so n Pfusch auf der Zielgraden? Nee nee nee!

Matthias, die Niewöhner hatte leider keine Antennen-Hörnchen... :(

Findest du die Tragflächen Krüppel etwas schön die du da gepostet hast, sehen tut man dei Antennen im Flug schon mal nicht, was der meistnutung meiner Modelle entspricht.

Bleibt noch die Frage obs Aerodynamisch was Bringt wenn mit 3mm dicken teilen die Aerodramatik am Rumpf komplett versaut wird .

Wenn ich nicht auf die herausteheden Antennen hingewisen hätte hätte die eh nimand gesehen ==[]

Mathias ein oder 2 kurze stückchen Schumpfschlauch genügen als knickschut am Rumpfdurchlass und Du kannst das sinnlose Gerümpel im Laden lassen.
Nach über 2000 landungen mit den selben Antennekabeln am Empfänger ist das wohl eher eien Dauerhafte Lösung
Ich habe nun selten mehr als 3 Modell im Hangar die gefogen werden, Und nutze seit ~10 Jahren die gelichen 3 Empfänger .
Antennebruch , Fehalanzeige bei 1Futaba und 2Frsky klonen .

Von irgendwas muss der Modellbauhandel aber auch leben , klotzige Servoabdeckung und sogennate Aerodynamische Antenneabdeckungen gehören halt Dazu. ;)
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

Matthias R

RCLine User

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103

Samstag, 21. März 2015, 00:40

Diese Verkleidungen sind an Antennenverkleidungen angelehnt, wie es sie auch im manntragenden Bereich gibt.
Nur zu einem Segler passt das optisch nicht wirklich.

Ob es überhaupt irgendwas gibt, das die Aerodramatik auf der Rumpfoberseite knapp hinter dem Flügel noch irgendwie stören kann, wage ich zu bezweifeln. In dem Bereich ist bei der weit übergroßen Mehrheit der Modelle die Strömung so turbulent, dass man überlegen muss, ob man diesen Zustand überhaupt noch Strömung nennt.

Wenn bei mir ein Modell mal fliegt, ändere ich meistens nix mehr freiwillig dran. Ein funktionierendes Provisorium mutiert dann automatisch zur Dauerlösung :D
Gruß
Matthias

lichtl

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104

Samstag, 21. März 2015, 07:02


Wenn bei mir ein Modell mal fliegt, ändere ich meistens nix mehr freiwillig dran. Ein funktionierendes Provisorium mutiert dann automatisch zur Dauerlösung :D
Bei mir tw sogar zur Serienlösung, was Dauerhaft funktioniert und einfach ist, kann erst nicht schlecht sein.
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

iceman7777

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105

Samstag, 21. März 2015, 07:14

Na ja, Bernd, über Optik, Geschmack und Aussehen läßt sich bekanntlich vortrefflich streiten...oder eben auch nicht.
Die Position der Hörner hab auch nicht ich gewählt sondern der Stratair-Bauservice bzw der Vorbesitzer.
In 90° V-Form oberhalb des Rumpfes hätte ich persönlich schöner gefunden.
Und zum aerodynamischem: Ich glaub nicht, dass die Lösung mehr verursacht als eine im Wind flatternde, lange Antenne... ;)
Ich persönlich mag halt weder unabgedeckte Löcher im Rumpf noch flatternde Antennen.
Gruß Marcus

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »iceman7777« (21. März 2015, 10:33)


lichtl

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106

Samstag, 21. März 2015, 19:16

Das mag ich auch nicht , obe dei antenne Flattern? Das kann ich Dir nicht Sagen ich seh die nicht wenn das Modell mit über 200 vorbeifligt
Leichte neigung nach hinten werden die dann schon haben . Im Propllerstrahl neigen sie isch nur nach hinten flattern aber nicht.

Von den Postionen her bevorzuge ich eien antenne sekrecht hinter der trgfläche und wirklich aus dem Cfk rumpf raus. un eine seitlich schräg nach unten . diese ebenfalls ordtentlich aus dem Rumpf raus.
Mit der Positioniereung und Länge kann weder CFK Rumpf noch CFK Tragfläche beide Antennen abdekcken, egal in welcher Flulglage.
Somit fallen die Hörnchen schon aus ;) .

Die Optmale lage rder antennen kann man mit Rückanal beim reichenweitenst ganz gut testen , indem man das modell im 300m entfernung mal in alle Richtungen dreht. Da lässt sich eine Abdckung für bestimmte fluglagen recht schnell ausmachen , weil der Rückkannal schächelt oder ausfällt.

Es gibt eien mege anderer möglichkeiten ein Modell zu verlieren , eine abdeckung der Funkstrecke muss nicht sein, da geht mir die Sicherheit dann vor Optik und Aerodramatik.
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

107

Sonntag, 22. März 2015, 15:26

Hallo Bernd,

das hattest du mir geantwortet:

@ Michael schau doch mal in den Baustellen Thread 3m Thermikseger auf Basis des Funliners

Dort kann man schön nachlesen wieman mit ein Paar löchern und einfschen Hilfmitteln Tragflächenprofile Passgenau zusammenfügt .

super Berichte, aber ich finde die Stelle nicht, mit Sicherheit habe ich es übersehen, könntest du mir bitte die Stelle angeben?

viele Grüße

Michael
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Matthias R

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108

Sonntag, 22. März 2015, 17:36

Soo, die WK sind fertig :ok:

Die Servoabdeckungen hab ich vor einiger Zeit bei ebay gefunden und passend gestutzt.

Wenn das nicht bremst, weiß ich auch nicht :D


Am QR fehlt noch die Gestängesicherung am Ruderhorn, außerdem ist das Ruder noch nicht endgültig anscharniert.
Gruß
Matthias

lichtl

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109

Sonntag, 22. März 2015, 22:15

Soo, die WK sind fertig :ok:
index.php?page=Attachment&attachmentID=220042
Die Servoabdeckungen hab ich vor einiger Zeit bei ebay gefunden und passend gestutzt.

Wenn das nicht bremst, weiß ich auch nicht :D
index.php?page=Attachment&attachmentID=220043

Am QR fehlt noch die Gestängesicherung am Ruderhorn, außerdem ist das Ruder noch nicht endgültig anscharniert.
index.php?page=Attachment&attachmentID=220044


Wenn das nicht bremst, weiß ich auch nicht :D
index.php?page=Attachment&attachmentID=220043

Am QR fehlt noch die Gestängesicherung am Ruderhorn, außerdem ist das Ruder noch nicht endgültig anscharniert.
index.php?page=Attachment&attachmentID=220044
das Bremst gaz sicher ausreichend auch im Senkrecht runter .
Als schnelle Sicherung am ruderhorn gehen paasendes Bowdenzugröhrchen mit seku oder auch Schrumpfschlauch.

Voll professionell sind http://shop.lindinger.at/product_info.ph…oducts_id=34610
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

110

Sonntag, 29. März 2015, 11:21

Hallo miteinander,

ich bin bei meinem Evo jetzt an den Ausschnitt der Flächenservos gegangen, die Rippen habe ich noch nicht ganz fertig, da getraue ich mich nur stufenweise ran, könnte aber was werden. Also meine Frage bezieht sich auf die Kabellänge der Servos. Außenflügel kein Problem, Kabel reichen bis Steckverbindung (MPX, danke für die guten Fotos Matthias), die Wölbklappenservos haben ähnlich kurze Kabel und die reichen nicht bis zum Rumpf. Wie verbinde ich diese Kabel, bzw. verlängere sie?

Grüße aus stürmisch Südwest

Michael

P.S. mit welcher Maßnahme verhindere ich, dass Teile die nicht mit Epoxy verklebt werden sollen, davon frei bleiben. Hab irgendwo etwas gelesen, finde die Stelle aber nicht mehr. ???
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Matthias R

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111

Sonntag, 29. März 2015, 13:55

Ich schneide bei Flächenservos die Kabel immer in Servonähe (3-5cm) ab und löte die passende Länge dran. In Servonähe aus dem einfachen Grund, weil das Reststück dann meistens lang genug ist, um vom Flügelanschluss-Stecker zum Empfänger zu reichen ;)
Wer will und kann und eine feine Lötspitze hat, kann auch im Servo auf der Platine das Kabel ablöten und ein Kabel passender Länge dort anlöten. Ich brutzele aber nicht gerne auf Platinen rum.
Verlängerungskabel nehme ich solches: http://www.hoelleinshop.com/Alles-fuer-d…2&c=3244&p=3244

Um was für Teile handelt es sich denn? Davon hängt ab, mit was man trennt. Teilweise reicht es abzukleben oder eine nicht klebbare Folie zwischenzulegen, andere Sachen müssen gewachst oder zur Not auch gefettet werden.




Akku- und Kabinenbefestigung :O . Hinten ein Kohlestab, vorne Magneten (ja, ich weiß, das man das meist andersrum macht). Die Kabine besteht aus nur einer Lage dünnem Kohlegewebe, man würde also von außen sehen, wenn innen was helles aufgeklebt wird. Deshalb hab ich das Harz mit CFK-Schleifstaub versetzt und die Rückseite vom Magnet schwarz angemalt.
Die Magneten sind etwas klein, reichen aber. Eine Kabinenhaube ist schließlich nicht dafür da, Akku oder Kabel runterzupressen, die soll nur sich selbst festhalten.
Gruß
Matthias

112

Sonntag, 29. März 2015, 15:22

Hallo Matthias,

danke, dann werde ich die Servokabel auch abschneiden, bzw. genau so verlängern. Meine Lötkunst ist nicht weit her, Platine würde ich mich nie trauen.
Ich möchte, wie du es auch gemacht hast, die MPX Stecker mit Harz (möglichst mit länger bindendem Harz) einkleben und dann die Flügel zusammenstecken damit das 100% passt. Dabei sollen ja nicht die Rippen und die Steckungen verkleben. Deshalb die Fragen mit was kann ich "abdecken". Hab doch noch mal gesucht und den Hinweis auf Vaseline etc. gefunden. Passt das?
Ach ja, wie sind den die Kabelbelegungen? Ich habe rot/weiß/schwarz von HK auch gedrillt ?

Gruß

Michael :D

P.S. Ich habe auch Magneten für die Kabinenhaube gekauft und bedanke mich auch hier für die Anleitung und die Bilder. Macht das Ganze für mich als totalen Bauanfänger etwas einfacher
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Matthias R

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113

Sonntag, 29. März 2015, 16:23

Zitat

Ach ja, wie sind den die Kabelbelegungen? Ich habe rot/weiß/schwarz von HK auch gedrillt ?

Wie am Servo auch :O

Rot ist immer Plus
Schwarz oder Braun (ganz selten auch Blau) ist Minus
Weiß, Gelb oder Orange ist Signal


Bei den Magenten muss man darauf achten, dass sie sich genau treffen und aufeinander anliegen, ohne den Sitz der Haube zu stören.
Der Einfachheit wegen sitzt mein Magnet im Rumpf im schrägen Teil des Haubenrahmens. Dort hab ich eine Vertiefung passend zum Magnetdurchmesser eingefräst. Dann beide Magneten aufeinandergesetzt, trocken in diese Vertiefung gesetzt und die Haube aufgesetzt, um zu überprüfen, ob ich schon tief genug gefräst hatte. Die Haube muss genauso auf dem Rumpf sitzen wie ohne Mageten auch. Die Rückseiten der Magneten sollte man etwas anschleifen, damit der Kleber besser hält.
Als die Tiefe gepasst hat, hab ich den Magnet in den Rumpf eingeklebt Nachdem das trocken war, hab ich den anderen Magneten auf den Rumpfmagneten gesetzt, einen kleinen Tropfen dickflüssigen Sekundenkleber oben drauf gemacht und dann die (vorher an der Klebefläche angeschliffene) Haube aufgesetzt und mit einem Haushaltsgummi fixiert. Dadurch passen die Magenten genau aufeinander und eine Falschpolung ist auch ausgeschlossen. Der Tropfen Sekundenkleber muss komplett hart sein, bevor man die Haube wieder vom Rumpf abnimmt, die Klebefläche nur auf der Magnetrückseite ist nämlich so klein, dass es passieren kann, dass die Magnetkraft stärker ist als die Klebung. Anschließend kommt Epoxi um den Magnet drum rum, damit er nicht mehr abfallen kann.
Wie man sieht, hab ich das Epoxi vor dem Magneten wieder reduzieren müssen, weil es beim Schließen der Haube im Weg war. Die Magneten sollen glatt aneinander liegen und die Haube glatt auf dem Rumpf, da darf nix im Weg sein.
Noch besser ist es, wenn man den Rumpf nachdem man den Rumpfmagnet eingeklebt hat eintrennt, also mit einem Trennmittel behandelt und dann den Haubenmagnet direkt mit Epoxi verklebt. Dann hat man hinterher keine Nacharbeit.

Als Trennmittel geht zur Not jedes Fett, oder Vaseline, Nivea oder sowas. Wichtig ist, dass wirklich die ganze Fläche, die später nicht kleben soll, völlig lückenlos gefettet ist.

Fräsen tut man GFK übrigens mit Hartmetallfräsern oder einem groben Schleifstein. Ein HSS Fräser ist weicher als Glas, der wird seeeehr schnell stumpf ;)
Gruß
Matthias

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Matthias R« (29. März 2015, 16:28)


114

Sonntag, 29. März 2015, 19:19

Danke Matthias für die ausführliche Erklärung. Ich hatte mir bisher zur Belegung der Kabel keine Gedanken gemacht/machen müssen, deshalb die ....Frage. Ich bin beim basteln vorhin auf eine für mich gute Lösung gestoßen was das Verlängern der Kabel betrifft. Ich habe die Servostecker nicht abgeschnitten, sondern abgelöst/aufgeschnitten. Die KAbel sind jetzt noch an den kleinen Steckern, so kann ich die Verlängerung besser anlöten. Ein weiterer Vorteil, sie passen auf die Pins der MPX Stecker und sind so auch gut anzulöten. In den nächsten Tagen werde ich alle Servoschächte freilegen und für den Servoeinbau bereits machen. Die Rippen sind auch soweit fertig. Hier werden ich auch den Rat beherzigen, dass die Steckverbindung für die Sicherung eingedreht werden soll.

viele Grüße

Michael :ok:
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Matthias R

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115

Sonntag, 29. März 2015, 20:23

:hä: ???

Servostecker muss man nicht aufschneiden. Man hebt mit einer Messerspitze die Plastikzungen an, die die Stecker (die technisch Buchsen sind) im Plastikgehäuse halten, dann kann man sie rausziehen. Nur so weit anheben, dass die Metallteile rausrutschen können, dann kann man die Gehäuse nochmal verwenden.
Aber warum ???

Hab ich Dich richtig verstanden? Du lötest die Verlängerungskabel an die Stecker?
:shake:
Mit Deiner Methode hast Du 2 Nachteile :no:
1. wird das nach dem Löten und Einschrumpfen ziemlich dick und könnte in den engen Kabelkanälen Probleme machen.
2. musst Du für den Anschluss an den Empfänger neue Kabel mit Steckern kaufen.
Außerdem wird das schwerer und Du verbrauchst mehr Schrumpfschlauch.

Was soll daran einfacher zu löten sein ???
Besorg Dir eine "Dritte Hand" http://www.ebay.de/itm/2709053270622 (die Lupe ist bei Nicht-SMD-Arbeiten nur im Weg -> abschrauben). Außer der Dritten Hand braucht man eine Unterlage, auf die Lötzinn tropfen darf. Also nicht unbedingt der nackte Couchtisch. Und falls Du nur einen einfachen Lötkolben hast, brauchst Du noch was, um Schmodder von der heißen Lötspitze abzustreifen, zur Not feuchtes Zewa (einige Lagen aufeinander).
Beide zu verlötende Kabelenden 2-3mm lang abisolieren (Mit ner scharfen Klinge ohne Druck einritzen, Rest mit den Fingernägeln. Oder gleich mit den Zähnen :D . Seitenschneider beschädigen meist auch die Litze.), verzinnen, mit Hilfe der Dritten Hand zusammenführen und parallel ausrichten und dann verlöten. Eine gute Lötstelle glänzt. Und nicht vergessen den Schrumpfschlauch draufzustecken, sonst musst Du es nochmal auflöten.
Lötzinn sollte 0,5 bis 1,0mm dick sein und Flussmittel innen drin haben. Also nicht so 3mm dickes Zeug zum Wasserleitungsbau, sondern Elektroniklot. Selbstverständlich wird bleihaltiges Lotzinn verwendet, das bleifreie Zeug ist schwieriger zu verarbeiten und dadurch nicht anfängertauglich.

Die Stecker passen übrigens nicht durch die Kabelkanäle! Stecker anlöten kommt also erst in Frage, wenn die Servos in den Schächten liegen und die verlängerten Kabel durchgeschoben sind.
Die Kabelkanäle waren bei mir innen glatt genug, um die Kabel mit ein bisschen Gefühl ohne sonstige Hilfsmittel durchschieben zu können.

Es ist empfehlenswert in den Servoschächten das Servokabel in eine 2-4cm lange (Umfang) Schleife zu legen. Dann hat man's sehr viel einfacher, falls man irgendwann ein defektes Servo tauschen muss.
Gruß
Matthias

116

Montag, 30. März 2015, 12:33

:w hallo Matthias, bitte um Nachsicht, wie beschrieben, bin ich Anfänger. Also das mit den Steckern geht klar, ich habe eine Lötstation und eine dritte Hand.

"Ich schneide bei Flächenservos die Kabel immer in Servonähe (3-5cm) ab
und löte die passende Länge dran. In Servonähe aus dem einfachen Grund,
weil das Reststück dann meistens lang genug ist, um vom
Flügelanschluss-Stecker zum Empfänger zu reichen ;)"

O.K. jetzt habe ich es verstanden. Die Kabel meiner Servos sind relativ kurz, sind Dymond Servos. :D
Dass die Stecker nicht durch den Kabelkanal passen....., aber die restlichen Tips waren wieder super, vielen Dank. :prost:
Michael
Phoenix 2000, Minimag, Funcub, Panda Sport, arthobby Evolution,arthobby alpha

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »conshox« (30. März 2015, 17:31)


Matthias R

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117

Montag, 30. März 2015, 17:31

ok, nochmal gaaaanz langsam :shy:

Du benötigst 3 Trennstellen:

1x zwischen den Mittelteil und dem Rumpf (MPX grün 6-Pol)
1x zwischen dem Mittelteil und dem rechten Außenflügel (MPX grau 3-Pol)
1x zwischen dem Mittelteil und dem linken Außenflügel (MPX grau 3-Pol)

Außerdem benögist Du 4 Anschlusskabel - für jedes Servo eins - zwischen dem Empfänger und dem MPX 6-Pol Stecker, der zum Mittelteil geht.


In der Ausgangssituation - BEVOR Du irgendwas geschnitten oder gelötet hast - hast Du folgendes:

4 Servos mit den serienmäßigen Kabeln und Steckern
1 Paar MPX grün 6-Pol
2 Paare MPX grau 3-Pol
3-adriges Verlängerungskabel als Meterware ohne Stecker
passender Schrumpfschlauch in ausreichender Menge

Und daraus bast Du Dir Deinen Kabelbaum.

Du testest zuerst alle Servos. Wenn sie einwandfrei funktionieren, schneidest Du die serienmäßigen Kabel ca. 3cm vom Servo entfernt ab.
Dann entfernst Du die Isolierung auf den letzten 2-3mm aller 3 Adern aller beim Schnitt entstandenen Kabelenden. Auch an den "Reststücken", dazu später mehr.
Außerdem entfernst Du die Isolierung auf den letzten 2-3mm aller Adern des Verlängerungskabels auf beiden Seiten (nicht wundern, weiter machen)
Diese abisolierten Kabelenden verzinnst Du dünn.
Die Steckerpaare steckst Du jeweils zusammen und verzinnst alle Anschlusspins dünn.
Anschließend nimmst Du Deine Querruder-Servos, das Verlängerungskabel und Schrumpfschlauch. Auf die Adern des Verlängerungskabels schiebst Du Schrumpfschlauichstücke, mindestens 4cm weit, damit sie nicht unabsichtlich heiß werden.
Dann lötest Du die Querruderservos an das Verlängerungskabel und isolierst die Lötstellen mit dem Schrumpfschlauch. Du hast jetzt ein langes Kabel, das an jedem Ende ein Servo hat. (sieht komisch aus, aber es ist ja auch noch nicht fertig)
Wenn Du so weit gekommen bist, legst Du das erste Querruder-Servo in seinen Schacht und führst das Kabel außerhalb des Flügels, parallel zum Kabelkanal, zu der Stelle an der Wurzelrippe, an die später der Stecker soll. Das Kabel schneidest Du jetzt so ab, dass es ca. 4cm über die Wurzelrippe hinaus ragt. Auf diese Weise erzeugst Du sicher genau die richtige KLabellänge und vermeidest Verschnitt.
Diesen Arbeitsschritt wiederholst Du für das andere Servo.
Danach hebst Du die Servos wieder aus ihren Schächten, entfernst auf den letzten 2-3mm der Kabel die Isolierung, verzinnst sie und drehst sie wieder sauber zusammen.
Im Anschluss schiebst die Kabel ganz durch die Kabelkanäle, bis die Servos wieder in ihren Schächten liegen.
Als vorerst letzten Arbeitsschritt nimmst Du die 3-poligen Stecker und Schrumpfschlauchstücke und lötest die Stecker an die Kabelenden, die aus den Wurzelrippen der Flügelaußenteile ragen und isolierst die Lötstellen mit dem vorher aufgesteckten Schrumpfschlauch.

Jetzt kannst Du die Flügelaußenteile zur Seite legen, Stecker und Servos fest einbauen kommt später.


Beim Mittelteil gehst Du sinngemäß genauso vor. Unbedingt auf die Polung achten, die muss mit der Polung an den Steckern der Außenteile übereinstimmen.
Dabei musst Du entscheiden, ob Du die Wölbklappenservos mit vollständigen 3-adrigen Kabeln versiehst und somit 4 Stück 3-adrige Kabel zum 6-Pol-MPX Stecker führst, ODER ob Du die Wölbklappenservos auf die Plus und Minus Adern lötest, die vom Querruder-Servo kommen und somit nur 2 Stück dreiadrige Kabel und dazu 2 einzelne Adern für das Servosignal der Wölbklappenservos zum 6-Pol MPX Stecker führst.
Erstere Lösung ist vom Löten her etwas einfacher, verursacht aber eventuell Platzprobleme im Kabelkanal und am 6-Pol Stecker und wiegt mehr. Letztere Lösung erfordert ein kleines bisschen mehr nachdenken.

Und jetzt kommst Du zu den Kabeln mit Steckern, die Du ganz am Anfang von den Servos abgeschnitten hast. Die sind lang genug, um vom Empfänger bis zum Flügel zu reichen. Und weil ein Modellbauer nix wegwirft, was er noch brauchen kann, nimmst Du diese Kabel und lötest sie an eine MPX-6Pol Buchse, die später auf den 6-Pol Stecker am Flügelmittelteil gesteckt wird. Auch hier auf die richtige Polung achten. Und Schrumpfschlauch nicht vergessen.
Gruß
Matthias

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Matthias R« (31. März 2015, 20:48) aus folgendem Grund: Tippfehler korrigiert


118

Dienstag, 31. März 2015, 20:19

:prost: Perfekt, vielen herzlichen Dank für deine Mühe so einen ausführlichen Plan zu schreiben, es hilft mir immens. Noch bin ich mir unsicher, ob ich die Kabel in der Mitte zusammenführe oder zwei Leitungen auf jeder Seite lege. Ich werde hirnen, was mir mit deiner Anleitung leichter fallen wird. :applause:
Über Ostern werde ich mich, aufgrund der schlechten Wettervorhersage, an die Arbeit machen. Passende Schrumpfschläuche habe ich heute beim Elektronikladen besorgt.

viele Grüße

Michael
Phoenix 2000, Minimag, Funcub, Panda Sport, arthobby Evolution,arthobby alpha

119

Freitag, 3. April 2015, 19:53

Hallo Matthias,

wie und mit was, verdünne ich den Lack von arthobby? Ich hatte bei beiden "Anstrichen" mit der Walze immer das Gefühl, dass der Lack nicht alle Stellen gleichmässig "erreicht".

Gruß

Michael
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Matthias R

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120

Freitag, 3. April 2015, 21:31

Nitroverdünnung funktioniert einwandfrei.
Gruß
Matthias

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