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1

Donnerstag, 12. Februar 2015, 11:32

Hotliner = F5...?

Hi,

mal ne Frage aus Interesse: Wenn man nicht unbedingt Wettbewerbe fliegen will und sich über "Hotliner" informieren möchte, in welchen Flugzeug-Kategorien muss man den dann suchen?

F5D ist Pylon, ok. Ich würde meinen, dass das, was mit Hotliner bezeichnet wird, in die F5B Kategorie einsortiert wird? Demnach wäre z. B. ein Raketenwurm ein "Hotliner"?

Danke & Gruß, Holger

2

Donnerstag, 12. Februar 2015, 12:34

F5B ist richtig
F5F gehört auch noch dazu; )
bis bald Maik

3

Donnerstag, 12. Februar 2015, 13:07

Danke, so hatte ich das dann ja richtig verstanden.

Hmmm, der FVK Speedfire F5B wär schon was ;)

Gruß, Holger

4

Donnerstag, 12. Februar 2015, 18:50

Hallo Holger,

Darf ich das ergänzend noch etwas weiter erläutern?

Auf vielen Modellflugplätzen wird generell ein schnelles Elektromodell als Hotliner bezeichnet was grundsätzlich nicht zwangsläufig falsch ist da der Begriff Hotliner eigentlich nirgendwo klar definiert ist,jeder hat da sein eigenes Bild vor Augen.

Auf Wettbewerbsklassen übertragen gibt es 3 Klassen die eben den Bereich "schnelle Elektromodelle" abdecken: F5D, F5B und F3Speed mit unterschiedlichen Flugaufgaben und Anforderungen,die Modelle sind grundsätzlich "ähnlich" allerdings mit durch eben die unterschiedlichen Flugaufgaben bzw Reglements einigen signifikanten Unterschieden.

Ums etwas anschaulicher zu machen hier jeweils ein Video eines Wettbewerbsdurchgangs zu den Klassen sowie Links zu den passenden Internet-Seiten:

F5D Pylonrennen mit Elektromotor




http://www.f5d.org/wordpress/


F5B Elektro-Segelflug




http://www.f5b.de/


F3Speed Speedflug



http://www.speedscene.eu/


Die Klassen sind noch unterteilt bzw. haben Einsteiger/Limitierte Klassen mit aber jeweils der gleichen Flugaufgabe.


Maik hat recht,F5B/F5F kommt dem klassischen "Hotlinern" am nächsten.

Holger,
In F5B gibt es,wie in den anderen genannten Klassen,eine stetige Weiterentwicklung und Optimierung auf die Flugaufgabe..sowie Anpassungen auf Reglementsänderungen.

Die FVK Speedfire ist ein aktuelles Modell wobei es da auch eine neuere Version gibt:
http://www.f5b.cz/de/Speedfire-2-F5B-3/

Vergleichbare ,käufliche Modelle wären:

Raketenwurm 4

http://www.stratair.com/Produktdetail.aspx?ArtId=1386

Surprise 17

http://shop.modellbau-freudenthaler.at/i…3cspuba0lirrfe4

Oder Avionik B10

http://www.soaringusa.com/Avionik-B10.html

Bei den Preisen bitte beachten dass teilweise die Servos schon drin sind....

Diese Modelle repräsentieren den aktuellen Stand der Wettbewerbstechnik und zeigen sowohl bei Speed und Kurvenperformance, als auch beim langsamen Segelflug beeindruckende Performance sowie eine überragende Festigkeit und Alltagstauglichkeit.

Wer nicht unbedingt das Letzte aus den Kisten rausholen will bzw keine Wettbewerbsambitionen hat kann durchaus auch mit älteren Modellen sehr gut bedient sein...die Einbussen bei Speed oder im Segeln sind dabei sicher auch vom Funheizer zu spüren...allerdings gibt es dann auch eine erkleckliche ,posive Bilanz im Geldbeutel.. ;)

Klassische Vertreter hierfür wären Hawk:

http://www.modellhobby.de/Staufenbiel-HA…c=20973&p=20973

Raketenwurm 1

http://www.stratair.com/Produktdetail.aspx?ArtId=400

http://shop.lindinger.at/product_info.ph…ucts_id=9705447

Oder Surprise 6

http://shop.modellbau-freudenthaler.at/i…duct=RFM%205400

(Wobei man zumindest beim Hawk und beim RW1 Eco auch auf Abstriche bei der Festigkeit gefasst sein sollte.)

Diese Modelle entsprechen dem alten F5B Reglement vor 2004 und sind etwas kleiner als die Aktuellen mit geringerer Streckung..


Natürlich kann man auch einen Flieger aus der Ära dazwischen nehmen,z.B. eine Raketenwurm 2b

http://shop.lindinger.at/product_info.ph…ucts_id=9705448

Oder eben die Speedfire 1 ;) (eventuell direkt bei Petr Janku nachfragen könnte preislich interessant sein und gibt eventuell mehr Design/Ausstattung-Optionen)




Sorry für die Ausschweifungen... sitze gerade fern von der Heimat und langweile mich...

Gruss
Yello

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »yello« (12. Februar 2015, 20:51)


5

Donnerstag, 12. Februar 2015, 21:52

Hi Yello,

danke für deine interessanten Ausführungen. Bst du auch Dienstreiser? Ich kenne das mit dem abendlichen Rumsitzen, bin auch grad von einer Dienstreise wieder daheim angekommen.

Mein TurnLeft ist ja eher im F5D Bereich. Als Einsteiger-Warmliner habe einen Bandit mit Direktantrieb und hätte eigentlich mal Lust auf einen "richtigen" Hotliner so ab 2m SPW. Die FVK Qualität finde ich sehr gut, weiß nicht ob die Stauffi-Modelle da mitkommen. Wegen FVK bin ich ja auch auf den Speedfire gekommen. Aber mit Servos und Antrieb ist man ja fast vierstellig. Als Wildflieger muss es m. E. auch kein Wettbewerbsmodell sein. Aber dann liege ich ja mit meiner Ahnung, was ein "richtiger Hotliner" nun ist, nicht falsch und kann mich da mal umsehen.

Hoffentlich klappt an diesem Wochenende endlich mal der Saisonstart bei besserem Wetter.

Gruß, Holger

6

Freitag, 13. Februar 2015, 00:59

Hallo Holger,

Naja, klassisch Dienstreisender bin ich auch zeitweise ...irgendwie....im gegebenen Fall ists halt nur ne Flugverspätung gewesen.

Wie auch immer es gibt sicher das "richtige" F5B Gerät mit einer klaren Definition der Anforderungen... den "richtigen" Hotliner muss halt jeder selbst für sich finden mangels eben der klaren Definition....

Zitat

so ab 2m SPW
passt dann nicht ganz perfekt auf die klassischen F5b Wettbewerbsmodelle, die Aktuellen liegen da knapp, die etwas Älteren schon deutlichdrunter mit ca 170 cm SPW.

2m + riecht eher nach F5F,die üblichen Verdächtigen haben da um 210-230cm Spw, von Pert Janku gibst die Backfire mit sogar etwas über 240cm SPW (auch im Vertrieb von FVK)

Bei F5F wird Reglementsbedingt weniger Leistung geflogen als in F5B( Energielimit 1350 W und Maximal 4S) dazu einen grösseren Mindestflächeninhalt.

Als Grössenvergleich dazu mal ein Bild eines Teasers mit F5B und F5F Fläche:



Generell würd ich bei F im Vergleich zu B die Gewichtung da eher beim Segelflug als beim puren Heizen sehen, was aber sicher nicht bedeuten soll dass die F Kisten langsam sind..das sind schon richtige Rennmaschinen..allerdings mit mit sehr guten Allroundeigenschaften...

Fvk ist übrigens nur der Vertreiber,gebaut werden meines Wissens die Speedfire und Backfire bei Petr Janku ( ein tschechischer Wettbewerbspilot) und die Qualität steht ausser Zweifel.

Als Wildflieger wäre mir persönlch ein 4-Klappenflügel und eine Karbon-Flügelschale (oder zumindest ein stabiler Glasaufbau) wichtig,desweitern ein Kevlar oder Hybrid Rumpf was alles den Hawk schon mal ausschliesst.


Eventuell wäre für dich auch noch der Kamelot interessant,passt in dein FVK Beuteschema( ;))....

Ist zwar bei der Spannweite etwas kleiner hat aber einen recht tiefen Flügel und relativ viel Flächeninhalt ,vergleichbar F5F.
Er geniesst bei den Amperejunkies einen guten Ruf, Qualität ist für den Preis wohl gut,hab ihn mir mal auf ner Messe angeschaut.
Etwas höheres Leergewicht und von der Leistungsfähigkeit warscheinlich (eher sicher ;) ) nicht ganz bei F5F oder F5B dabei.. dafür aber teilbaren Flügel....

Meineswissens hat Andreas da schon 5KW reingepackt,dann aber bitte nicht zu hart fliegen.....wenn du in diese Richtung gehen willst müsst ich nochmals nachschauen welcher der bessere war,Kamelot1 oder Kamelot 2.... irgend was war da....

http://renicke.de/html/kamelot.html

Gruss
Yello

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »yello« (13. Februar 2015, 01:27)


7

Freitag, 13. Februar 2015, 11:30

Hi Yello, der Kamelot würde mich in der Tat sehr reizen, aber ... das geht ja ganz schön ins Geld, hätte ich nicht so erwartet. Einen 600er Heli wollte ich mir nicht leisten, dachte, hol dir mal einen Hotliner. Aber das kommt ja finanziell auf's Selbe raus :) Ich werde mal die Augen in den Börsen offen halten.

Ich könnte natürlich wahlweise auch den Bandit mit 140cm SPW motormäßig aufmotzen, aber mit dem Profil hat das mit ausgedehntem Segeln nix zu tun :) Der ist nur für Rauf/Runter :)

Danke & LG, Holger

lichtl

RCLine User

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Beruf: muß mann haben

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8

Freitag, 13. Februar 2015, 15:09

Leicht Seglet der Bandit gar nicht so schlecht nur halt nicht mehr Flott. Weniger gewicht fordert auch weniger Auftrieb. Das schliesst aber eine Satte Motrorisreung nicht aus wie man an Eyellows Flipper erkennen kann. Ob das nun das Ziel ist schneller Rauf wie Runter ist da dann die Entscheidungsfrage.
Nur Kurz und effizient zu Steigen um lang und gemütlich zu Seglen ist aber nicht unbedingt Hotlinertypisch.
Die Profilauslegungen im Zusammenhang mit dem gewicht geben halt im langsamen Gleitflug an vermeintlich hohem Auftrieb vor allem hohen Weiderstand her . Was zu schlechten Gleitwinkeln führt.

Angertsherum könne diese modell Beschlungt aber gute Gleitwikle an niedrigen Weiderständen und Im spassflug ergibt das halt richig flott über den ganze Platz zu fegen und nach 500m Waagerecht noch satten Höhengewinn ohne Motor .

Wenn man jetzt die anforderung an F5b nimmt und dahin optimietre Modelle auch mit der Vorgeschreiben Flächenbalstung steht im Lastenheft für den Segleflug
Streckenflug!
- Das Ding muß wiederstandsarm Laufen allerdings bei ~200km/h aufwärts .
-Und mit den Geschwindikeiten Wiederstndsarm in Optimalen Radius um die Wenden gehen die ja zum Streckenflug dazugehöhren .
Das Funktioniert mit wenig Profiltiefe und Strckung an geringer Profil Wölbung recht gut weil die Re Zahlen passen.
In der Wende schätze ich einen auftribsbeiwert maximal Ca 0,5-0,6 und das schon mit Wölbklappenunterstutzung.

Die Segelflugaufgabe 300 Sek. mit 1 mal Steigen braucht dann bei Sinken von 1m/s eben 300m Höhe.
Entsprechnde antriebe laufen dafür 2-3 sekunden und es geht dann noch 100m sekrecht weiter hoch.
Geflogen wird die seglflugaufgabe dann mit Geschätzt 60km/h aufwärts und Ca 0,5 -0,6 was für ein ausreichnd gutes Sinken mit der Flügelfläche , Streckung und Flächenbelstung ausreichend ist.

Damit allerdings oben beliben zu wollen braucht gute Thermik oder Aufwind .

Also laufen lassen und Spass haben, je nach Motoriesiung auch im Steigflug, der fast unvermeidlich immer weider stattfindet.

Die meisten Hotliner die Aerodynamisch so ausgelgt sind dann auch noch reglerecht Handzahm zu Landen. Es fehlt an Auftrib im Langsamflug und wenn man nicht gnadenlos überzieht sind die dünnen Profile recht abrissfest.



@ Holger 4 stellig ereicht man bei einem Zeigemäßen und Wettberbstauglichen Antriebstrang für einen Hotliner Locker, hat aber dann noch kein Modell das das den Antriebsstrang beheimatet :evil: .

Ein 600er Heli Segelt halt gar nicht, geht nicht mit 2-300km/h hoch und so schnell nur Runter wenn die rotrblötter auf 300m höhe davogflogen sind.
Der hat auch deutlich weniger Strecke mit der selben ungewandelten Energiemenge zurückgelegt wenn Du den Landen musst. :prost:
Die Entscheidung musst Du aber selber treffen. :prost:
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

9

Dienstag, 17. Februar 2015, 17:54

Hi Bernd, nun komme ich mal dazu hier zu antworten. Wie gesagt, Wettbewerbe stehen für mich nicht auf dem Programm. Ich wollte eben nur mal wissen, nach was ich denn suchen muss, wenn ich mir mal einen "richtigen" Hotliner zulegen wollte. Der Bandit wird ja immer als softer Warmliner (wenn überhaupt) mit einfachem Profil beschrieben. Spaß habe ich mit dem aber trotzdem :)

Wenn ich mal dazu komme, wäre ich am ION Plus und am FVK Kamelot interessiert, dann aber mit Getriebeantrieb. Die echten F5B Wettbewerbsmaschinen übersteigen mein Hobby Budget doch ein wenig ;) So'n schicker 600er Heli ist doch auch was Feines? Da ist dann weniger Speed die Hauptsache, als nette Kunstflugfiguren und ein beeindruckendes Flugbild :)

Danke & Gruß, Holger

iceman7777

RCLine User

Wohnort: Mühltal bei Darmstadt

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10

Samstag, 21. Februar 2015, 21:59

Hallo Holger,
Yello hat ja schon vortrefflich geantwortet. Was soll man da noch schreiben?
Vielleicht n Tipp:
Du hast ja schon Erfahrungen mit dem Bandit gesammelt. Ein GFK oder gar CFK Hotliner ist noch mal ein ganz andere Nummer. Fliegt deutlich besser und geleitet ohne Ende.
Selbst bei einem älteren Modell wie der Raketenwurm 1.

Ich habe mit nem Hawk von Staufenbiel angefangen.
M.E. für den Preis ein klasse Flieger. Wirklich.

Auf Messen (wie in Dortmund oder Anfang März in Sinsheim) bekommst Du den für 200.-
Motor:
Wenn Du es ganz preiswert haben willst (35,-) Turnigy SK3 3858 840kv an 4S mit 12x9.
Nächste Stufe und schon ein Getriebemotor: Polytec 490 um 140.-
Dann Kontronik Kira 500 um 245.-
Passt alles von den Bohrungen an den serienmäßigen Spant.

Regler:
Z.B. YEP oder Blue Mystery vom HK oder
den 125A bzw 200A Hi Model aus China um 35.-. Prima Regel und da muss es kein 300 - Euro -Kontronik-YGE-FAI-Teilchen sein.

Servos:
Wirklich gute, genaue und kräftige Servis sind wichtig und das A und O. Mit 5.- Teilen vom HK kommst Du nicht weit.
Meine Empfehlung: Graupner DES 448 ca. 28.- das Stück.

So kannst Du für unter 400.- einsteigen (so hab ich auch angefangen).
Und der Hawk ist ausbaufähig - bis 2 oder 3kw sind locker drin.

ABER Achtung! nach oben gibts kaum Grenzen.
Mein Raketenwurm 2b kam so auf über 1.800,- und ist max obere Mittelklasse... ;)

Aber sei gewarnt: Hotlinern kann süchtig machen. ;) ;) ;)
Gruß Marcus

11

Montag, 23. Februar 2015, 13:25

Hi Marcus, hab jetzt mal Zeit zum Antworten.

Wenn ich einen Hawk mit einem HK Motor an 4S befeuere, dann wird der wohl so in der Liga wie mein Bandit spielen. Der läuft ja auch mit dem SK 3548 840Kv an 4S mit 12x9. Hatten wir uns ja mal überlegt, ob der 3858 840Kv der gekapselte 3548 ist. Der Kappsler ist etwas leistungsfähiger, aber Welten werden nicht dazwischen liegen. In der Steig-Performance wird der 170cm Hawk mit 3858 nicht viel schneller sein, als der 140cm Bandit mit dem 3548. Jetzt müsste man wissen, ob das MH-30 Profil vom Hawk "besser" ist, als das RG14 vom Bandit. Ist aber auch egal, mein nächster Hotliner würde eh einen Getriebeantrieb bekommen.

Ich möchte (und kann) nicht so viel Geld investieren, das ist zwar mein Hobby, aber nicht um jeden Preis :) Ein RW für 1800,-- käme bei mir finanziell nicht in Frage. Als Alternativen hätte ich an den FVK Kamelot oder den ION Elektro Pro(+) gedacht (ist sogar günstiger als der Hawk).

Na ja, sind alles Zukunftsgedanken. Mal sehen, was draus wird. Von der Steigleistung ist mein Bandit ja fast ausreichend :) aber er Segelt eben nur mäßig, weil er mit dem 2200 4S Akku doch recht schwer ist. Ein 50g leichterer 1800er 40C ist aber schon fast unterdimensioniert (bei 75A max.).

Gruß, Holger

12

Montag, 23. Februar 2015, 18:45

die 3858 840 fliege ich in einem 3,20er E-Segler mit 2,4kg. Insgesamt ein preiswerter Motor, aber schaut man sich mal den Wirkungsgrad an, wird einem schwindlich. Um einen einigermaßen brauchbaren Schub zu erreichen, zwingt die entsprechende Propellerwahl den Wirkungsgrad regelmäßig in den Bereich von 60-65%. Dementsprechend ist der Motor auch rel. warm unterwegs. Der vergleichbare Dymond X-Max ist hier aber nicht viel besser. In einem E-Segler als Hilfsbungee ist das zu verschmerzen.

dem vorher genannten 4s Setup mit 12,9 (ich nehme mal den Aeronaut an nem 42er Mittelstück) wären das 57A bei ca. 850W. So flog ich ihn.

Der Dymond im Hawk knackte nicht mal die 30m/s trotz 850W auf dem 650W Motor. Mehr Max.Leistung als reale 650 W hat der SK3 übrigens auch nicht. HK gibt hier wie so oft utopische Werte an. Bei 850W und 65% Wirkungsgrad setzt er 300W Wärme frei. Was das im schlanken F5B oder Segler Rumpf bedeutet kann man sich vorstellen. Die Kapsel machts dem Hitzetod da gleich noch einfacher. Bei 3 Sekunden Einschaltzeit überlebte er aber die Torture :tongue: .


Glücklich war ich aber nicht damit, da man jeden Moment an den Hitzetod dachte.


Bei solchen Angelegenheiten (F5B) hat so ein Motor nichts verloren. Ein perfekt auf die Latte abgestimmter Getriebemotor wiegt weniger und hat Wirkungsgrade umdie 80%. Es gibt auch Top Getriebe - Außenläufer - Kombinationen, es muss nicht immer ein Innenläufer her (Außenläufer viel leichter). Bei mir wurde z.B. im Hawk der Dymond in einen Peggy Pepper 2524 2950 KV mit Micro Edition 5:1N 4plus Inject inkl. Torqueritzel (T) getauscht. 6,75 kg Schub bei 164 kmh Vpitch auf 4s bei im Flug 98A mit ca. 1550W ergibt das gleich mal ca. 80% Wirkungsgrad. Steigleistung 55-58 m/s gelogged. 5s Setup mit gleicher Latte bei max. 3 Sekunden Einschaltzeit ist vom Hersteller sogar freigegeben. Aber ob das dem Hawk dann so gefällt? :evil:






iceman7777

RCLine User

Wohnort: Mühltal bei Darmstadt

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13

Montag, 23. Februar 2015, 20:43

Ei ei ei, zwischen nem Getriebemotor a la Kira 500 und dem 3858 840kv liegen ja auch schlappe 210.-
Wäre traurig wenn die "gleich gut" waren.
Der Hawk steigt mit ner 12x9 mit dem SK3 an 4S ca. 30m/sek
Für den Anfang reicht das sicher !

Holger,
zwischen nem Hawk und dem flügellahmen Bandit mit dem bescheidenen RG14 liegen Welten. WELTEN!!!!
Punkt. Und da gibts nix zu diskutieren. Angucken und dann siehst Du das selbst.

Und wenn Du was zum "rumgurken mit dauernd Motor an" suchst bist Du bei den Hotlinern falsch. Sorry.
Und wenn Du nach 30,- Preisunterschied beim Modell schaust, ist auch das Thema Hotliner eher nix für Dich. ;)
Der ION PRO+ (wenn dann käme überhaupt der ION Neo in etwa an sowas wie F5B ran) hat HOLZ-Flächen, nicht GFK mit CFK-Einlagen wie der Hawk.
Und in dem Geschindigkeitsbereich kämen für mich geteilte Flächen auch nie in Frage...

Also bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen - und / oder einfach noch n bisschen sparen und dann ein vernünftiges Modell kaufen. Es lohnt sich.



Hier der GPS-Log (mit GPS-Logger von SM Modellbau) des Hawk V1 mit nem DYMOND X-MAX X36-L800, 12x9 mit Turnigy 4S 3000mAh 40-50C, Gewicht um 1350g

https://www.dropbox.com/s/5djuas5fwm8cwt…Marcus.kmz?dl=0


vmax: 244kmh -- angestochen, logischer Weise "mit Motor aus!"
max Steigen: 30,6m/sek

Der 1/2 so teure 3858 fliegt sich gefühlt wirklich genau so wie der Vmax, nicht gemessen.
»iceman7777« hat folgendes Bild angehängt:
  • VMAX_4S_12x9_im_Hawk.jpg
Gruß Marcus

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »iceman7777« (23. Februar 2015, 21:15)


lichtl

RCLine User

Wohnort: Bayern voll inner pampa

Beruf: muß mann haben

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14

Dienstag, 24. Februar 2015, 06:16

in der ~ 1,5m 1,5kg klasseund 4s bringt die Peggy Pepper http://www.reisenauer.de/artikeldetails.php5?aid=1785
in einer vernüftigen Preiskalsse noch eien satten schub nach Oben.
Flach anbeschlunigen ist allerdings auch sinvoo das die schmale Latte greift.

Auf deine Profilfrage für Flott würd ich zum Rg14 mit 7,5 % greifen , alledings ist das Profil zickig im Langsamflug.

Für Hobbyhotti piloten in der 1,5m klasse mit schlanker fläche profilierung Hn756sr das Profil ist fürs rumfetezen mit wenden Loopings und ähnlichen unglaublich Dynamisch und Glänzt mit geringen weiderstaänden und ist unkrtisch im Langsamflug ..... nur das baut niemand in Serie .
Vorbeschlunigt sieht das in der Ebene fast aus wei dynamischer Hangflug mit Aufwind.
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

15

Dienstag, 24. Februar 2015, 09:25

Mensch Marcus, jetzt haste mich auch bei RC-N erwischt. Da wollte ich doch nur mal heimlich zum Ion Pro recherchieren :)



Und wenn Du was zum "rumgurken mit dauernd Motor an" suchst bist Du bei den Hotlinern falsch. Sorry.

Darum ging's mir ja hier auch gar nicht, das habe ich ja aus dem Thread "Einstieg in den Speedflug" gelernt und eure Tipps beherzigt und mir zum Dauernd-Motor-An-Fliegen einen TurnLeft geholt :)

Um 30€ Unterschied ging's mir jetzt auch nicht so direkt, auch wenn es vllt. so verstanden wurde. Aber wenn ich einen "richtigen" Hotti nur für 1800€ (nur das Bsp. vom RW von oben) bekomme, dann sollte ich es wirklich lieber sein lassen. Es muss doch was in meiner Hobby-Mittel-Preisklasse an Hottis geben, die auch welche sind, die natürlich nicht F5B Wettkampftauglich sind - sollen sie ja auch nicht. Ich nehme jetzt mit, dass für mich dann "eigentlich nur" der Staufi Hawk V2 in Frage kommt? ich dachte der Ion Pro könnte da mitspielen (gleiches Profil, ähnliche Spannweite, 2-teilige Fläche, ähnliches Gewicht). Dann ist es "nur" der Unterscheid in der Fläche Voll-GFK vs. Styro/Abachi? Styro/Abachi disqualifiziert einen Flieger als Hotliner?

Bernd, du sagst RG14 kann durchaus flott sein? Der Bandit hat ja RG14 und für den Anfang fand ich den gar nicht so langsam, bis auf eben die schlechten Segeleigenschaften. Ist das MH-30 Profil der Hobby-Hottis dem RG 14 nun überlegen? Oder ist der Bandit mit RG14 wegen seiner gedrungenen Bausweise flügellahm?

Danke für die Diskussion, Gruß, Holger

Crischi74

RCLine User

Wohnort: Mötzingen

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16

Dienstag, 24. Februar 2015, 09:46

So kleine und "billige" VollGFK Geräte wie der Hawk sind am Ende schlicht zu teuer.
Warum? Wegen der Haltbarkeit. Beim Hawk wirst du schon nach wenigen , vielleicht durch die fehlende Erfahrung, etwas härteren Landungen, Risse im Rumpf und Leitwerk, oder auch den Flügelenden haben. Für Wildflugwiesen völlig ungeeignet. Du wirst ständig am GFK Ausbessern sein.
Spaß macht das nicht. Beim Hawk sollte man den Rumf sowieso von vornherein oderntlich verstärken.

Mein Tipp:
Hol dir was mit Abachifläche, Richtung ION, Liftoff, Streamtec. Keinen Turnleft.
Was mit dem du Senkrecht hoch und senkrecht runterballern kannst, aber eben auch normal segeln und anfängergerecht landen kannst.
Wer nicht viel weiss muss viel glauben. ¯\_(ツ)_/¯
Schaut mal rein. http://500px.com/ChristianDamm
oder https://www.instagram.com/chrischi74/

17

Dienstag, 24. Februar 2015, 10:15

Hi Holger

Was sich MH30 und RG14 geben oder nehmen, dürfte im Flugalltag kaum auffallen. Ich bezweifle, dass eine Tragfläche in Sandwichbauweise überhaupt genau genug zu bauen geht, um diese Unterschiede wirklich messen, geschweige denn "erfliegen" zu können. In der Tat ist der Bandit-Rumpf recht voluminös, aber Volumen ist nicht gleich Luftwiderstand. So einfach ist das auch nicht.

Ich würde Crischi recht geben. Hol Dir einen Flieger in Sandwichbauweise und bau Dir einen ordentlichen Außenläufer vorne rein. Da schafft man ohne Probleme auch 50m/s mit sehr guter Beschleunigung. Der Wirkungsgrad so einer Lösung ist insgesamt nicht soo viel schlechter als bei einem Getriebeantrieb. Das habe ich ja schon mal gerechnet. Hier hat sich schon mal jemand die Mühe gemacht, Direktantrieb und Getriebeantrieb in einem Mini-ION zu vergleichen. Das Ergebnis spricht für sich. Wenn man nicht gerade Wettbewerbe fliegt, ist ein Außenläufer mit moderat großem Prop total ok, auch vom Wirkungsgrad her.

Mann kann so einen Styro-Furnier-Flieger immer auch noch gehörig aufmotzen. Allein eine Lage Glasgewebe 49g diagonal auf den Flügel laminiert (v.a. auf die Querruder!!) für 20€, bringt schon massiv was an Torsionsfestigkeit. Wenn Du einen Sparhotliner bauen willst, würde ich das so machen. Ich kann Dir auch ein paar Antriebe rechnen, die sehr gut "abgehen", aber nicht viel kosten. Eventuell wäre der ION Neo von Freudenthaler auch was für Dich.



Frag mal, ob man da einen Außenläufer mit 38mm Durchmesser da rein bekommt und ob die Querruder mit diagonalem Gewebe verstärkt sind. Der Ion Neo hat ordentlich Streckung auf der Fläche und ist in Styro-Abachi-Bauweise. Der sollte ordentlich was wegstecken.

Ein Hotliner für 1800€ muss es nicht sein. Es sei denn Du brauchst die letzten 20% Wirkungsgrad von Antrieb und Flugzeug für Wettbewerbe.

Beste Grüße,

Dirk

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lightmare« (24. Februar 2015, 22:29)


18

Dienstag, 24. Februar 2015, 10:51

Hallo Leute,

irgendwie ist das alles ziemlich kontrovers, aber so muss Forum nun mal sein!

Ziel: Ein "echter" Hotliner im Mittelklasse-Segment mit Mittelklasse-Getriebeantrieb. Raketenwürmer etc. scheiden wg. Kosten aus. Rechteckige Loops müssen nicht sein, maximal schnell rauf und runter mit passablen Segelpassagen ist gewünscht.

Erfahrung: Einen Bandit (Styro Abachi) mit Außenläufer-Direktantrieb 3548 840Kv an 4S mit 12x9 Klapp habe ich schon (75A max). Der geht für Direktantrieb max. schnell hoch, segelt aber schlecht, der Antrieb ist ausgereizt. Ein größer Hotliner wieder mit Direktantrieb wird m. E. relativ gesehen nicht mehr bringen als der Bandit.

Einschränkung: Einen TurnLeft habe ich ja, den betreibe ich aber als Pylon, der spielt bei der Hotliner Betrachtung keine Rolle. Mit dem habe ich allerdings von Anfang an Probleme mit den Flächen/QR, so dass ein LiftOff eher nicht in Frage kommt. Die Staufenbiel Modelle sind bzgl. der Haltbarkeit der Rümpfe/Flächen - wenn man den vielen Forenbeiträgen Glauben schenken darf - eher "einfacher".

Frage die ich mir selbst beantworten muss: Kann ein Sandwich Mittelklasse/Hobby Hottliner in meinem Preisrahmen mehr, als der Bandit, den ich ja schon habe? Lohnt sich die Anschaffung eines weitern "Günstig-Teils" oder ist - wie Marcus bemerkte - eine merkliche Verbesserung erst durch ein besseres/teureres Modell zu bekommen.

Favorit: Ist nach wie vor der ION Pro+ oder ION Neo. Der FVK Kamelot wäre schon für das leere Model preislich an der Obergrenze, Speedfire, Surprise & Co. sind schon jenseits. Ich werde mir vllt. demnächst einen Ion Pro+ mal live ansehen können.

Danke für eure rege Beteiligung, Gruß, Holger

19

Dienstag, 24. Februar 2015, 11:00

"Merkliche Verbesserungen" sind aus meiner Sicht immer relativ. Ohne Logs und sonstige Messungen ist das nicht so leicht zu beurteilen. Grundsätzlich ist es so, dass große, schwere Modelle bessere Flugleistungen haben (Wenn es ums "Heizen" geht), weil die meisten Profile bei hohen Re-Zahlen mehr Auftrieb pro Luftwiderstand erzeugen. Was auch noch wichtig ist, ist eine glatte Außenhaut, windschnittige Anlenkungen und ein widerstandsarmer Rumpf. Du glaubst nicht, was eine schlecht am Rump anliegende Klappluftschraube an Widerstand erzeugt. Oder Servoabdeckungen an der Fläche, die so dick wie Streichholzschachteln sind. Oder Pinselstreifen auf einer schlecht gemalerten Tragfläche. Oder eine wellige Beplankung, die einem die Profiltreue vermurkst. Oder dicke Endleisten an Leitwerk und Tragfläche. Oder, bei schlecht gemachten GfK-Fliegern, die Trenn-Naht an der Nasenleiste.
Will sagen: Wenn man auf solche Details achtet, kann man auch mit nachträglich verstärkten Fliegern in Sandwichbauweise eine Menge Spaß haben. Wir betreiben doch immerhin ModellBAU, wenn Du weißt, was ich meine.

Beste Grüße,

Dirk

20

Dienstag, 24. Februar 2015, 11:19

wenn Du weißt, was ich meine.


YEP :)

ich werde mich mal weiter belesen und informieren. Am Besten wohl mal direkt anschauen. Die IONs finde ich im Moment als sehr guten Kompromiss. Na mal sehen, was es wird und ob überhaupt :)

Gruß, Holger