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1

Freitag, 6. März 2015, 09:19

V Form der Tragflächen, Auswirkung ?

Hallo Miteinander,
sorry für den etwas sperrigen Titel der Anfrage. Folgendes "Problem". Ich baue momentan meinen arthobby evolution auf. Die beiden mittigen Tragflächenhälften habe ich zusammengesetzt und den Angaben von arthobby nach auf 8 cm eine Tragfläche unterlegt um die V-Form zu erhalten. Nun ist die V-Form zwar da, aber leider sind die Maße nicht bei 8 cm, bzw. 4 cm auf beiden Seiten. 8(
Meine Frage: welche Auswirkung hat die nun geringere V-Form auf das Flugverhalten? Wäre ein Nachbearbeiten möglich, oder muss ich von vorne anfangen, sprich neue Flächen ordern?

Gruß

Michael
Phoenix 2000, Minimag, Funcub, Panda Sport, arthobby Evolution,arthobby alpha

mcxer

RCLine User

Wohnort: bei Köln

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2

Freitag, 6. März 2015, 09:48

Hallo Michael,

es ändert sich dadurch natürlich das Flugverhalten, mehr V-Form bedeutet mehr Eigenstabilität, weniger V-Form im Umkehrschluss natürlich auch weniger Eigenstabilität.

mfg
Roland
DX4/9/18, jede Menge umx Flieger

lichtl

RCLine User

Wohnort: Bayern voll inner pampa

Beruf: muß mann haben

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3

Freitag, 6. März 2015, 10:08

Servus :)
ohnen das jetzt Aerodramatisch zu behandeln warum das so ist.

Der vwinkel in den Tragflächen in den Tragflächen bewirkt:
-ein stabileres Flugverahlten um die Rollachse und ein selbst ausrcihten des Modelles um die Rollachse im geradeausflug um beidseitg weider den gelichen Auftreib zu ehalten.

Für den Kresisflug bedeute das:
Die Kreis inner fläche ist langsamer und hat weniger Auftrieb als die äüssere Tragfläche .
Mit V Form liegt hat die kreisinnere Flächen dann zur Schwerkraftoder zum Sinken hin mehr Wirkfläche und ab einer gewissen schräglage des Modells ist das Kräfteverhältniss dan ausgeglichen und das Modell hält die Fluglage im Kreisflug alleine.(rein teohretische Vorstellung)

also erleichter die V form den Kresiflug und verlangt nach weniger Korrektur Eingriffen bei dem selben.

Bei 2 Achsern die nur mit Höhe und Seite gestuert werde hat man relativ viel V form , die neigen sich allein mit Seitenrudereinsatz in die Kurve und können mit gegenlenken auch weider aus der Schräglage herausgeholt werden.
Je weniger V winkel desto weniger Einfluss hat das Seiteruder auf die Rollage, Du hast ja auch Querruder.


Zu deiner 2ten frage Thermikflug geht auch ganz Ohne V Form muss aber wesentlich intesiver über alle Achsen gesteuert werden.
Man lernt also wirklich kontrolliert zu Fliegen :evil:

Wenn du jetzt 1° weniger V form hast als gepalnt wirst du nichts davon merken solage Du das Orginal nicht kennst.
Im kreis und Kurvenflug wird eventuell mehr nach Steuern fällig.
Dafür ist das Modell weniger anfällig auf Rollagenveräderung bei Seitenwindböhen .

Also ran an die Baustelle, fertig bauen und in der Luft Spass haben :ok:
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »lichtl« (6. März 2015, 10:13)


Rudy F

RCLine User

Wohnort: Wien

Beruf: Medizintechniker/ Biomechanik in Pension

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4

Freitag, 6. März 2015, 10:28


Dafür ist das Modell weniger anfällig auf Rollagenveräderung bei Seitenwindböhen .
!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
:w Rudy

Postings Irrtum vorbehalten.

5

Freitag, 6. März 2015, 10:40

Hallo Michael,
jetzt wo die V-Form soweit reduziert ist,
wird es beim engen Kreisen nötig sein,
über Kreuz zu knüppeln.
Wie es Bernd schon beschrieben hat,
wird beim Kreisflug die Innenfläche etwas
schneller abtauchen und durch stützen
mit den Querrudern wird das verhindert.
Für den Erstflug würde ich auf die Querruderausschläge
nach unten, ganz verzichten.

Gruß Tom
T8FG>FPV-Race, Hangflug | Ersatzbank>Helis, Flächenflieger kleiner 3Meter Spannweite

Rudy F

RCLine User

Wohnort: Wien

Beruf: Medizintechniker/ Biomechanik in Pension

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6

Freitag, 6. März 2015, 12:42

Hallo Michael,
jetzt wo die V-Form soweit reduziert ist,
wird es beim engen Kreisen nötig sein,
über Kreuz zu knüppeln.
Wie es Bernd schon beschrieben hat,
wird beim Kreisflug die Innenfläche etwas
schneller abtauchen und durch stützen
mit den Querrudern wird das verhindert.
Für den Erstflug würde ich auf die Querruderausschläge
nach unten, ganz verzichten.

Gruß Tom


Gehe ich recht in der Annahme, dass Du damit Ruderausschläge für das Absinken der Flügelhälfte meinst, also mechanische Ausschläge nach oben ?
:w Rudy

Postings Irrtum vorbehalten.

7

Freitag, 6. März 2015, 13:21

Gehe ich recht in der Annahme, dass Du damit Ruderausschläge für das Absinken der Flügelhälfte meinst, also mechanische Ausschläge nach oben ?

Mechanischer Ausschlag nach oben soviel wie geht und nach unten (fast) nichts.

Hat das Modell einen starken Neigungswinkel und man möchte das Modell
wieder in die Horizontallage bringen, wird der Flügel, der bei der Kreisbahn
innen liegt, durch Querruderausschlag nach unten, abgebremst.
Bei sehr wenig V-Form und wenig Fahrt, kann es zu ungeliebten Reaktionen kommen.

Meine F3Jler (viel V-Form) vertragen wesentlich mehr Querruderausschlag nach unten,
als meine F3B/F3Fler(wenig V-Form).

Bei Kunstflugmodellen mit (annähernd)symetrischen Profil, wird das wohl anders sein.
Dazu kann ich aber nichts sagen, da ich so etwas nicht besitze.

Grundsätzlich lassen sich die Differenzierungen nur erfliegen und damit steht
letztendlich der Ausschlag nach unten fest.

Gruß Tom
T8FG>FPV-Race, Hangflug | Ersatzbank>Helis, Flächenflieger kleiner 3Meter Spannweite

lichtl

RCLine User

Wohnort: Bayern voll inner pampa

Beruf: muß mann haben

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8

Freitag, 6. März 2015, 13:35

@ Tom das ist ja alles so Richtig, aber wir wissen gar nicht wieveil V Vorm jetzt wirklich vorhanden ist.
Da steht nur keien 8cm was für mich eher 7 oder 6cm bedeutet.

Eien gesunde Differnzierung und bei Verwölbt ev keien weiterer ausschalg nach unten der Querruder sind allerdings schon sinnvoll wenn das Modell zum enger Eindrehen neigt im Kreisflug bei Querruderstützen.

Das ist aber in der Baupahse erst mal kein Schritt der zu beachten ist sondern eien verfeinerung der Einstellunegen beim Optimieren des Flugverhaltens .

Die Arthobbys die ich einegeflogen habe nach Zusammenbau flogen sich mit der angegebenen Differzierung recht neutral und und unkritisch was wohl auch den eher nicht so tiefen Ruderflächen aussen am Querruder geschuldet ist.

Warten wir erst mal ab was Michael noch schreibt.
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

9

Freitag, 6. März 2015, 20:17

Euch allen schon mal meinen herzlichen Dank. Für mich war wichtig, dass ich den Flieger so weiter bauen kann. Es dürften ca. 1,5 cm weniger auf beiden Seiten sein. Das mit den Querrudereinstellungen habe ich verstanden. Ich denke, dass ich den Flieger irgendwann in diesem oder spätestens zu Beginn April maiden werde und dann, wenn mir das Flugbild überhaupt nicht gefällt in den sauren Apel beissen und die inneren Tragflächen neu aufbauen, sprich kaufen werde. Ich habe einen Vergleich, da ein Kollege auch den Evolution besitzt und bei ihm die V-Form stimmt.

Grüße

Michael :D
Phoenix 2000, Minimag, Funcub, Panda Sport, arthobby Evolution,arthobby alpha

10

Freitag, 6. März 2015, 20:47

@ Tom das ist ja alles so Richtig, aber wir wissen gar nicht wieveil V Vorm jetzt wirklich vorhanden ist.

Grob gerechnet: 2,5Meter Spannweite davon die Hälfte wären es 1250mm.
Mittels Winkelfunktion, bei ist 40mm Höhenunterschied= 1,8°
Soll 80mm= 3,7°
Also, pro Seite nehme ich mal an, ansonsten wäre die Grundauslegung
des Seglers im Sollzustand, schon recht sportlich.

3° pro Seite(Mittelstück 1°+Außenohren 2°) sind es beim meinem
F3F Boliden.
ca. 5° bei meinem F3J.

Gruß Tom
T8FG>FPV-Race, Hangflug | Ersatzbank>Helis, Flächenflieger kleiner 3Meter Spannweite

Matthias R

RCLine User

Wohnort: Reinheim / Odw.

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11

Freitag, 6. März 2015, 21:14

Laut Zeichnung sollen beidseitig 40mm unterlegt werden, bzw. einseitig 80mm.

Wieviel ist es denn jetzt wirklich geworden? Also nachgemessen ;)


Du könntest auch außerhalb der QR die Flügelenden, laut Zeichnung ca. 10cm lang, abtrennen schräg nach oben angewinkelt wieder ankleben. Das beeinflusst das Kreisflugverhalten auch deutlich positiv :ok:
Gruß
Matthias

lichtl

RCLine User

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Beruf: muß mann haben

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12

Sonntag, 8. März 2015, 21:48

Mathias lies Beitrag 9 nochmal bitte :evil:
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

13

Dienstag, 10. März 2015, 10:44

Hallo,

nochmals vielen Dank für eure Erklärungen. Matthias, danke für deinen Hinweis, ich glaube aber, dass ich nicht so fit bin, den Flügel derart zu beeinflussen. Ich versuchs mit den Differenzierungen und hoffe, dass der Evolution dann immer noch schön segelt.

Grüße

Michael :D
Phoenix 2000, Minimag, Funcub, Panda Sport, arthobby Evolution,arthobby alpha

Matthias R

RCLine User

Wohnort: Reinheim / Odw.

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14

Dienstag, 10. März 2015, 11:06

Wenn Du pro Seite nur 25mm statt 40mm Erhöhung hast, wirkt sich das schon auf das Kreisflugverhalten aus. Das lässt sich mit erhöhter Differenzierung nur zu einem kleinen Teil ausgleichen, weil die Differenzierung dabei nur indirekt wirkt. Mit genug V-Form bleibt ein Segler (fast) von allein im Kreis, mit zu wenig muss man deutlich mehr steuern.
Du kannst das Modell natürlich erstmal so fertig bauen und ausprobieren. Flugfähig ist's auch so.

Wenn's es beim Kreisen wirklich Probleme gibt, kannst Du den Flügel auch mittig wieder trennen und mit der richtigen V-Form neu zusammenkleben. Das ist aber eine Heidenarbeit, weil man, wenn's kein Pfusch sein soll, auch das Glasgewebe wieder runterschleifen muss. Und die Bohrungen muss man dann auch wieder herstellen oder zumindest nachbessern. Der ganze Bauabschnitt 'Mittelteilzusammenbau' müsste also wiederholt werden. Das geht übrigens einfacher, wenn Du's gleich machst. Nachträglich sind die QR-Kabel bzw. Stecker im Weg :shy:
Gruß
Matthias

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Matthias R« (10. März 2015, 11:16)