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1

Donnerstag, 7. Mai 2015, 17:21

Die Flaps mit den QR mitlaufen lassen - warum ?

Servus ihr,

ich bin Klaus und fliege seit ca. 6 Jahren. Warens am Anfang noch Schaumwaffeln, habe ich nu meine "Liebe " zu den größeren E-Segler mit wölbklappen gefunden. Spannweite bis 4 Meter. Wölbklappen nutz ich eigentlich nur in der Thermikstellung und dann als Butterfly zum Landen. Wenn ich nu in nen engen Bart einkurbel, muss ich ja die QR leicht gegenläufig zum SR ziehen, um net abzukippen. Soweit - so gut !

Was aber ist eigentlich denn der Sinn, wenn die Wölbklappen " leicht " zu den QR synchron mitlaufen ?

Gruß und gute Flüge

Klaus
ASW 17, Chinnok, Arcus Talent, Jodel Rubin

Frankymaxde

RCLine User

Wohnort: - Rathenow/ Brandenburg

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2

Donnerstag, 7. Mai 2015, 17:44

Hallo Klaus , ich bin nicht so der Segelflieger aber bei "grossen " Spannweiten (zB. Tigerhai 2,60) wirken die Queruder mit der Zumischung der Wöbklappen wesentlich besser . Das "System" Wölbklappen habe ich bis heute nicht verstanden :nuts: , ich segele einfach nur so rumm ! Gruss Frank

SirMKay

RCLine User

Beruf: Elektroniker für IT

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3

Freitag, 8. Mai 2015, 06:42

Hallo,
Bei einer Zugabe der Wolbklappen zum Querruder verkleinert sich der Ausschlag deines Querruder.
Du benötigst sozusagen nur 20%zum einreisen mit Zumischung,während ohne du 30%benötigst z.B.
Das hat den großen Vorteil, dass deine Ausschläge nicht so groß sind und du damit weniger Reibung in der Luft zum Wind hast.
Du bekommst sozusagen wesentlich später einen Stromungsabriss. Dadurch dass dein Luftwiderstand kleiner ist während dem steuern der Querruder mit Wolbklappen behältst du eine bessere Flugeigenschaft.
Diese Flugeigenschaft ist z.B. Dass du in Kurven weniger Höhe verlierst.
Gruß Michael

4

Donnerstag, 28. Mai 2015, 14:33

Bei einer Zugabe der Wolbklappen zum Querruder verkleinert sich der Ausschlag deines Querruder.
Du benötigst sozusagen nur 20%zum einreisen mit Zumischung,während ohne du 30%benötigst z.B. Das hat den großen Vorteil, dass deine Ausschläge nicht so groß sind und du damit weniger Reibung in der Luft zum Wind hast.

Die Ausschläge sind geringer, dafür schlagen aber auch die Flaps aus. Und die sind weiter innen und wirken daher weniger. In Summe sollte es also schlechter werden.

Zitat

Du bekommst sozusagen wesentlich später einen Stromungsabriss.

Das kann tatsächlich sein, da es hier um den Winkel geht.

Zitat

Dadurch dass dein Luftwiderstand kleiner ist während dem steuern der Querruder mit Wolbklappen behältst du eine bessere Flugeigenschaft.

S.o. - nicht die Flaps vergessen.

Ich nehme es hauptsächlich fürs Rumturnen, wenn man starke QR Wirkung haben will. Beim reinen Segeln nicht.

RK

5

Donnerstag, 28. Mai 2015, 17:31

Mal abgesehen das die Flaps so gut wie nur nach oben ausschlagen
und die Innenflügelseite durch Entwölben beschleunigt,
ist die Zeit fürs "einlenken" kürzer.

Im Normalflugzustand nehme ich die Flaps immer mit,
egal bei welchem meiner Segler.

Thermikstufe1 ist es schonmal unterschiedlich.
Der F3F-Segler hat ohnehin sehr lange Querruder und
da lasse ich die Flaps stehen.
Beim F3Jler nehme ich die Flaps mit, damit er noch
agil bleibt.

Thermikstufe2
Da lasse ich bei allen Seglern die Flaps stehen,
weil man bei dünnen Verhältnissen eh langsam
unterwegs ist und tendenziell die Kurven etwas flacher
fliegt, mit möglichst wenig ungewollten Höhenverlust.

Gruß Tom
T8FG>FPV-Race, Hangflug | Ersatzbank>Helis, Flächenflieger kleiner 3Meter Spannweite

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Tom.S« (28. Mai 2015, 17:45)


JaRa

RCLine User

Beruf: Physiker

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6

Freitag, 29. Mai 2015, 09:27

Bei einer Zugabe der Wolbklappen zum Querruder verkleinert sich der Ausschlag deines Querruder.
Du benötigst sozusagen nur 20%zum einreisen mit Zumischung,während ohne du 30%benötigst z.B. Das hat den großen Vorteil, dass deine Ausschläge nicht so groß sind und du damit weniger Reibung in der Luft zum Wind hast.

Die Ausschläge sind geringer, dafür schlagen aber auch die Flaps aus. Und die sind weiter innen und wirken daher weniger. In Summe sollte es also schlechter werden.


Das stimmt zwar, aber bei Querruderausschlag alleine macht die Auftriebsverteilung am QR-Rand einen Sprung, der sich negativ auf den induzierten Widerstand auswirkt. Nimmt man die Wölbklappen mit, ist die Auftriebsverteilung gleichmäßiger und das könnte unterm Strich besser sein als nur mit QR. Ob der Effekt überwiegt, hängt sicher auch von den Details der Konstruktion ab.

7

Sonntag, 7. Juni 2015, 16:59

Moinsen , bin gerade dabei einen Epsilon Competition mit der DX8 zu verkuppeln. Als Grundprogramm habe ich die SPM-Datei von Rennschüsselfahrer aus dem Modellspeicher Thread genommen.
Da beim EC die Wölbklappen nur 3mm nach oben gehen , hab ich sie im Mischer jeweils nur nach unten dem jeweiligen Querruder angepasst.
Würde das Faßrollen ergeben ,weil ja die gegenüberliegende Fläche nur mit dem Querruder nach oben ausschlägt ?
Hätte es schon selbst getestet ,doch mir ist ein Wölbklappen Servo ausgestiegen und ich warte noch auf die Ersatzlieferung.
Gruß von der Küste ,Joachim


Fläche : Dynam Pitts Python S12--PZ Extra 300--Dynam Hawker Tempest
Segler : MPX EG Pro--Baracuda 1500 E -
Speedo Pro MK II--Schweißgut Chinook II - Thor - Nuri XXs - Nuri163 - Green Wing - Strong Mini - Miro Light - EPP Hai
Wasser : TT-Outlaw JR OBL
Erde: HSP Torche Pro...Märklin-Spur Z
TX : DX6i/DX8

__________________
http://www.mfc-tarp.de