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Sonntag, 8. November 2015, 20:14

arthobby evolution V-Leitwerk ballastieren

Hallo liebe Gemeinde,

bin nach langer Bauzeit nun im Endspurt und muss, da Motor und Akku gegenüber dem V-Leitwerk recht schwer sind, etwas Ballast in den Flieger bringen. Die Frage ist nur wie? Bekanntermaßen ist der Rumpf lang und dünn. Ich muss ca. 30- 40 g anbringen. Welche Möglichkeiten habe ich? Verschieben des Akku nach hinten ist nicht mehr möglich.

Grüße :D

Michael
Phoenix 2000, Minimag, Funcub, Panda Sport, arthobby Evolution,arthobby alpha

2

Sonntag, 8. November 2015, 23:01

Die Frage ist nur wie?

Macht ja auch keiner.
Ballast im Heck, ist Gift für die Segelflugeigenschaften.
Vor allem für die dynamischen Parameter.
Lösung des Problems: Übermotorisierung entfernen und durch einen
arttypischen Antrieb ersetzen.

Wenn du ein reiner Motorartist bist, klebe die Servos unter das Leitwerk.
Das ist zwar äußerst gruselig, habe ich aber bei ein paar Kanidaten, hier im
Forum schon gesehen. :evil:

Wenn du hinten 30gr. benötigst, ist der Motor+Accu ca. 120gr. zu schwer.
Mögliche Gewichtsersparnis 150gr. !!! Das ist ne Menge.
Der Segler von Arthobby ist echt Klasse. Ich würde ihn, durch so etwas
nicht versauen.
Fliegen tut er auch mit Blei im Heck, aber spätestens wenn es zu schnellen Lastwechsel
am Heck kommt, machen sich die 30gr., Negativ bemerkbar.

Gruß Tom
T8FG>FPV-Race, Hangflug | Ersatzbank>Helis, Flächenflieger kleiner 3Meter Spannweite

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Tom.S« (8. November 2015, 23:26)


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Montag, 9. November 2015, 10:02

Hallo Tom,

danke für deine Ausführung. Ich hatte nicht erwähnt, dass ich etwas anderes als den von arthobby angebotenen Motor verwende. Dann werde ich mal bei arthobby nachfragen müssen. Motor, Regler, Akku, alles so eingebaut, wie es auch arthobby in seiner Zeichnung zum Aufbau des Fliegers angibt. Dass dann der Motor bei einem leichten V-Leitwerk den Flieger nach unter zieht, ist ja schon fast normal, oder?

Gruß

Michael
Phoenix 2000, Minimag, Funcub, Panda Sport, arthobby Evolution,arthobby alpha

4

Montag, 9. November 2015, 16:36

Ich hatte es immer so gehandhabt, erst das Modell fertig bauen.
Also bis auf Motor Regler und Accu und schauen wieviel darf es denn maximal
wiegen. 3 Dummis aus Blei gebastelt und geschaut ob ich ohne Blei im Heck
auskomme.
Mit ca. 120gr zuviel im Rumpfboot (bei der kurzen Schnauze), ist dein Antrieb
doch arg überdimensioniert.

Dummis basteln und schauen welcher Antrieb kommt in Frage.

Der von Arthobby empfohlener Motor (Art-1800) wiegt 127gr.
Mit einem 3S/1300-2200mhA. Das sind dann auch nochmals
124gr.-208gr.
Wenn das nicht hinkommt, würde ich mich ev.
für diesen Motor entscheiden. 25gr. gespart.
Nachteil, die Welle muss gedreht werden.
Und gemütlicheres Steigen.

Gruß Tom
T8FG>FPV-Race, Hangflug | Ersatzbank>Helis, Flächenflieger kleiner 3Meter Spannweite

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Montag, 9. November 2015, 19:09

Hallo Thomas,

da bin ich mal gespannt was arthobby sagt. Ich habe das Set genau so in Friedrichshafen bei arthobby gekauft. Das heist, es war deren Empfehlung.
Danke für deine Motorempfehlung. Vielleicht bringen andere Lipos auch noch was. Jetzt habe ich den Flieger endlich fertig......... ???

Gruß

Michael
Phoenix 2000, Minimag, Funcub, Panda Sport, arthobby Evolution,arthobby alpha

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »conshox« (9. November 2015, 19:35)


6

Montag, 9. November 2015, 20:02

.........es war deren Empfehlung.

Das ist echt ärgerlich. Da kommt auch keiner drauf, das es nicht passen könnte.

Gruß Tom
T8FG>FPV-Race, Hangflug | Ersatzbank>Helis, Flächenflieger kleiner 3Meter Spannweite

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Dienstag, 10. November 2015, 12:17

Ich denke mit leichteren Lipos, meine 3s-2200 wiegen zwischen 172 und 202 g (?), arthobby Lipos 170g, könnte ich wieder annähernd in die Balance kommen. Werde ich noch testen.

Gruß und danke nochmals für die Anregungen :ok:

Michael
Phoenix 2000, Minimag, Funcub, Panda Sport, arthobby Evolution,arthobby alpha

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Dienstag, 10. November 2015, 23:04

Schwerpunktfrage Evolution

Hi Michael!

Danke für die PN, die ich leider irgendwie nur in meiner Mail-Benachrichtigung finden konnte. Mein Evolution hat einen Compact 400Z 1000kV von Graupner als Antrieb (~130g, ~33€) an einem Skywalker 40A UBEC (20€) an einer 11x7 CamCarbon, das ganze an 4s 1800mAh SLS 45C (etwa 230g). Damit geht der Flieger bei 550W Eingangsleistung mit gut 22m/s senkrecht, der Motor macht das seit zwei Jahren klaglos mit. Bezüglich des Schwerpunktes hatte ich keine Probleme, ich habe aber aus Faulheit die Servos direkt in das Höhenleitwerk eingebaut, macht vielleicht 15g am Heck:






Als Servos habe ich D47-ähnliche verbaut. Was soll ich sagen. Der Flieger geht super, er kommt mir nicht träge in der Querachse vor. Auf das Höhenruder habe ich etwas Expo gegeben, weil die Wirkung ziemlich direkt ist. Durch die windschnittige Verkleidung der Servos und der Anlenkung bleibt der Evolution auch angenehm flott. Übrigens, so selten ist die Idee, Servos direkt in das Leitwerk zu bauen nicht. Mir würden spontan mehrere Flieger einfallen, bei denen man das so macht. Es kommt halt wohl immer darauf an, ob man für einen Wettbewerb 3% mehr Flugleistung rausholen kann, oder eben zuhause herumgurkt.

Der Evolution ist jedenfalls ein toller Flieger, im Urlaub in der sächsischen Schweiz hat mich eine Wahnsinns-Thermik innerhalb von wenigen Minuten von 200 auf 600m hochgetragen, danach bin ich im Stechflug ausgestiegen und hatte ein übles Querruderflattern. Danach habe ich bessere Servos mit weniger Spiel an die Querruder gebaut und die Querruder diagonal mit GfK verstärkt, damit das nicht nochmal vorkommt :dumm: . Naja. Jetzt hält der Flieger noch mehr Speed aus und ich bekomme keine Schweißausbrüche mehr an den Knüppeln

Beste Grüße,

Dirk

P.S.
Hier noch ein Bild von meinem Schmuckstück.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Lightmare« (11. November 2015, 21:07)


9

Mittwoch, 11. November 2015, 10:27

Hallo Dirk,

vielen Dank für deinen Beitrag. Dein Flieger sieht richtig gut aus. Mir waren in einem anderen Breitrag von dir die "Ohren" aufgefallen zu denen du geschrieben hast, dass der Winkel deiner Flächen vermutlich zu gering ausgefallen war. Das ist bei mir auch so. War halt der erste Flieger den ich komplett aufbauen musste. Gestern war maiden. Leider waren wir sehr spät dran und die Dämmerung setzte ein. Ich habe den Akku sehr weit nach hinten gesetzt und noch ein paar Gramm im Heck verbaut, dann ging es eigentlich mit der Balance. Obwohl ich die Ausschläge begrenzt hatte, muss ich daran noch arbeiten. Beim zweiten Flug habe ich in einer Kurve in geringer Höhe (wollte landen), einen Abriss bekommen. Der Evo trudelte zu Boden und bewies, dass er sehr stabil ist. Außer der vorderen Tragflächenschraube, Kunstoff, ging nichts kaputt. Glück gehabt. Jetzt muss ich noch mehr expo einstellen und den Flieger flotter bewegen. Das ist noch ein kleines Problem bei meinen Flugkünsten. Vermutlich werde ich noch etwas leichtere Akku`s anschaffen, wobei mich wundert, dass du einen Motor und Akku fliegst, die locker meine Gewichtsdaten überschreiten (Originalmotor 127 g, Akku 172 g). Wo liegt bei dir der Akku?

viele Grüße

Michael :D
Phoenix 2000, Minimag, Funcub, Panda Sport, arthobby Evolution,arthobby alpha

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Mittwoch, 11. November 2015, 12:25

Hi Michael

Da hast Du ja echt noch mal Glück gehabt. Wegen der Trudel-Neigung: Hast Du nochmal den Schwerpunkt genau geprüft? Das ist bei dem Flieger schon echt wichtig. In dem Zusammenhang habe ich den Akku bis an die vordere Flächenschraube als Anschlag nach hinten geschoben. Damit haute der Schwerpunkt gut hin. Du kannst das auch leicht im Flug testen. Der Schwerpunkt stimmt so halbwegs, wenn sich der Flieger im Stechflug (sagen wir mal 30° nach unten geneigt fliegen lassen) gerade noch in einem weiten Bogen selbst abfängt.

Wenn Dir das schlagartige Abkippen des Fliegers im langsamen Kurvenflug auf die Nerven geht, würde ich mir an Deiner Stelle für ein paar Euro Turbulator-Zackenband kaufen und es wie folgt verkleben: An der "Endrippe", also wo der Randbogen anfängt, etwa 30% der Profiltiefe ab Nasenleiste, dann bis etwa zur Mitte bis Flächensteckung auf 40% Profiltiefe ab Nasenleiste. So ähnlich sieht man es auf dem Foto von meinem Evolution.

Ich denke nicht, dass der Evo schlecht konstruiert ist, aber ich wollte ihn etwas gutmütiger im langsamen Kurvenflug haben, um ordentlich Thermik kurbeln zu können. Im Schnellflug verliert man mit Turbulatoren natürlich etwas Leistung. Mit etwas Übung kann man sicherlich auch etwas flotter kurbeln und dann ohne Turbulator, Arthobby sagt ja selbst, dass der Evo eher etwas schneller unterwegs ist. Sicherlich ist das alles Geschmackssache. Die Turbulatoren haben jedenfalls die Langsamflug-Kurvenflug-Eigenschaften ganz deutlich verbessert, mein Evo dreht im Schleichgang quasi auf der Flächenspitze, und das ging ohne Turbulator eher nicht so gut. Ein bißchen basteln lohnt sich!

Beste Grüße,

Dirk

P.S.
Hast Du deinen Evo eigentlich mit Wölbklappen gebaut? Damit kann man auch noch ein paar entschärfende Maßnahmen einbauen.

P.P.S
Die sächsische Schweiz während der Getreideernte im Sommer ist absolut empfehlenswert zum Thermikfliegen. Schroffe, hügelige Landschaft und riesige Getreidefelder machen klasse Thermik, und landen kann man auf den abgeernteten Flächen auch sehr gut. Vor- und Nachmittags war ich mit meiner Familie wandern, und während des Mittagsschlafes der Tochter ging es raus zum Fliegen. Oft hat ein Steigflug gereicht, um Anschluss an Thermik zu finden.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Lightmare« (11. November 2015, 20:35)


11

Mittwoch, 11. November 2015, 14:35

Hallo Dirk,

danke für den Tip mit dem Band, werde gleich später schauen ob mein Händler hier so etwas führt. Der Akku war sicher ebenfalls, wie bei dir, bis zur Schraube geschoben. Der erste Flug ging ja gut. Das trudeln kam sicher durch den zu langsamen Flug. Ich tue mich noch schwer mit schnellem Flug, muss mich also mit dem Evolution weiter entwickeln. Mein Flieger hat Wölbklappen, da ich auch im Phoenix 2000 die Klappen aufgebaut und auf "Butterfly" gespeichert habe. Also Motor mit Kippschalter, Landung mit Knüppel. Sehe ich das richtig, dass du im Flug die Wölbklappen etwas absenken möchtest damit der Flieger langsamer wird? Das wäre noch eine Idee.
Zum Thema Thermik: Ich habe zwei Flugfelder auf den habe ich mit dem Phoenix 300m in der Thermik geschafft, 200 - 230 m öfters. Wir möchten auch an den Hängen des Kaiserstuhl/Baden fliegen (Weinberge) und haben dort einen idealen Platz für den Evo.

Ich werde berichten, allerdings haben wir in den nächsten Tagen zuviel Wind

viele Grüße

Michael 8)

P.S. hast du die Außenflügel nicht komplett mit Tesa (die Lücke zwischen Innen- und Außenflügel) abgeklebt?
Phoenix 2000, Minimag, Funcub, Panda Sport, arthobby Evolution,arthobby alpha

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Mittwoch, 11. November 2015, 19:42

Hi Michael

Wenn der Flieger beim Landen schon auf Butterfly (Querruder hoch, Wölbklappen runter, meistens etwas Tiefenruder dazu) eingestellt ist, hat das schon alles seine Richtigkeit. Ja, ich fixiere die Flächenenden immer nur mit einem Streifen Tesafilm an der Oberseite. Hat eigentlich immer gehalten, und der Spalt ist so schmal, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass da Luft durchpfeift. Meinst Du, das könnte Leistung kosten?

Beste Grüße,

Dirk

P.S. Wie hoch ist der Kaiserstuhl?

13

Mittwoch, 11. November 2015, 21:05

Kennst du den "Melden"-Button? Da steht:
Diese Funktion ist ausschließlich zu verwenden bei: Spam, Werbung und anderen problematischen (rassistischen, gewaltverherrlichenden, agressiven, beleidigenden oder sexistischen) Beiträgen.

Nochmal wegen der ziemlich genau 12g mehr im Heck: Vermutlich wird das Modell etwas träger in der Quer- und Hochachse. Das könnte eine Rolle spielen beim Ansprechen auf Thermik und beim Einkreisen mit dem Seitenruder. Der Unterschied zur Anlenkung mit Bowdenzügen kann aber so katastrophal nicht sein, weil es viele Modelle gibt, die es so machen,
Wow von Hype,
Fenrir von Küstenflieger,
Hawk F5b von Staufenbiel,
Erwin XL von PCM,
Mandarin F5J, gesehen hier
Free Willy F5J, gesehen hier

Daher: Ich habe nicht gesagt, dass es egal ist, ob man Servos in das Leitwerk baut oder nicht, sondern dass der Flieger auch mit 12g mehr im Leitwerk nach meiner Meinung sehr gut fliegt.

Frieden?

Dirk

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Lightmare« (11. November 2015, 21:18)


14

Mittwoch, 11. November 2015, 21:23

Dirk, Maik.
So zu streiten bringt nichts, außer sich voneinander zu entfernen.
Hier im Forum trifft man sich ja, um zusammen zu kommen.
Das hoffe ich jedenfalls.

@Dirk
Ist mir gerade aufgefallen, das du eine Lüsterklemmung
als Befestigungslösung für deine Hebelei gewählt hast.
Meine Erfahrungen damit sind: entweder sind die Schrauben
nicht fest genug angezogen und irgendwann rutscht ein Draht durch
oder sie sind fest genug und es ensteht eine Sollbruchstelle im Draht.
Das kann nach ein paar Flugstunden oder auch erst nach ein paar
Jahren passieren.

Gruß Tom
T8FG>FPV-Race, Hangflug | Ersatzbank>Helis, Flächenflieger kleiner 3Meter Spannweite

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Mittwoch, 11. November 2015, 21:31

Hi Tom.

Eigentlich habe ich ja nichts gegen eine fachliche Diskussion, solange man nicht agressiv und beleidigend, bzw. persönlich wird.

Danke für den Tip mit der Lüsterklemme. Da muß ich mir nochmal was einfallen lassen...

Eine Frage an Dich und an die Runde: Hat jemand schon mal einen A-B-Vergleich mit einem Gewicht am Leitwerk gemacht?

Beste Grüße,

Dirk

16

Mittwoch, 11. November 2015, 21:54

Eine Frage an Dich und an die Runde: Hat jemand schon mal einen A-B-Vergleich mit einem Gewicht am Leitwerk gemacht?

Ja. Eine Reparatur am Leitwerk hat mich dazu gezwungen. Bzw. waren es 2Leitwerke an 2Modellen.
Da waren es nur einmal +8gr.und +12gr. Mehrgewicht am Leitwerk, bei deutlich größeren Modellen
als den evolution von arthobby.
Nicht umsonst betreiben die Hersteller von Leistungszweckseglern einen riesen Aufwand um
das Leitwerk so leicht wie möglich zu bauen.
Die Hersteller die Servos von vornerein für das Leitwerk bestimmen machen das,
weil es ein Kreuz oder T-Leitwerk ist oder weil durch das Antriebsaccu dafür kein Platz im
Rumpf ist oder als reine Verzweiflungstat.
Beim V-Leitwerk gibt es kein Anlenkungsproblem wenn die Servos im Rumpf sitzen.
Nur schlechte Bauausführungen, die dann zum Anlenkungsproblem werden.

P.S. Bowdenzüge lassen sich auch hervorragend in die Rumpfröhre einkleben.
Dazu braucht es nur ein Stahldraht, mehrere Neodym-Magnete und ein bisschen
dickflüssigen Seku. . Mit den Magneten richtet man den Bowdenzug in der Rumpfröhre aus.
Ich habe es selber noch nicht gemacht. Aber unsere Hangpiloten, die es bisher anwenden mußten, waren
alle schwer begeistert von dieser Methode.

Gruß Tom
T8FG>FPV-Race, Hangflug | Ersatzbank>Helis, Flächenflieger kleiner 3Meter Spannweite

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tom.S« (11. November 2015, 22:27)


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Mittwoch, 11. November 2015, 21:57

Mensch Flymaik. Was ist denn nun Dein Problem?

Ich erkenne ja durchaus an, dass das Gewicht des Leitwerks eine Rolle spielt. Ohne alles wiegt das Leitwerk vom Evolution so etwa 30g. Mit Servos dann eben 42g. Das wird mit Sicherheit die Flugleistungen beeinflussen, aber nicht so, dass es nicht immer noch ein toller Flieger ist. Die oben gennanten Flieger sind wahrscheinlich auch alle sehr brauchbar, auch wenn sie die Servos im Leitwerk haben. So what? Das sagte schon Miles Davis...

Tom, kannst Du ein paar Takte zu dem Unterschied nach der Reparatur sagen? Das würde mich echt interessieren.

Grüße,

Dirk

18

Mittwoch, 11. November 2015, 22:30

Mensch Flymaik. Was ist denn nun Dein Problem?


Ich hab keins, weil ich so ein Gruscht nicht mache :D

Es sind eben nicht nur deine schön geredeten 12g
Durch den Hebelarm summiert sich die Belastung auf den Leitwerksträger.
Eine Schiebelandung , o.ä. Dinge führen schnell mal zum Bruch des Rumpfes.
Kannst ja dann zu deinem Tip noch das Taschentuch reichen. :(
Dessen sollte man sich bewußt sein, und nicht mit irgendwelchen unbewiesenen 3% und der lange schon totgeritten Sau,
namens "Wettbewerb " die Sache zu verharmlosen.
Wenn das bei einigen doch so gemacht wird, hat das verschiedene Gründe, bis hin zur genannten Verzweiflungstat.
Jedenfalls darf man davon augehen, das der Rumpf auch dementsprechend ausgelegt sein sollte.
Alles aufzuzählen, würde zu weit führen.
Aber das bei einer filigranen Konstruktion, wo es von haus aus nicht vorgesehen ist, runterzuspielen, ist recht gewagt.
Das Thema gab es hier im Forum auch nicht das erste mal.
bis bald Maik

19

Mittwoch, 11. November 2015, 23:10

@Dirk

Das trägere Verhalten bei Lastwechsel, hatte ich ja schon angesprochen.
Das wirkt sich aus beim langsamen, flachen Kreisen.
Korrekturmaßnahmen mit Seite und oder Höhe, werden etwas
träger, schwammiger und unpräzieser umgesetzt.
Meist ist dabei auch mehr Ruderauschlag nötig.
Die Grenze des Fliegbaren, bei geringer Thermik ist schneller erreicht.
F3F-Wenden kommen nicht so knackig rüber und sind mit mehr
Korrekturmaßnahmen verbunden.
Im Prinzip leidet die ganze Agilität des Seglers.

Da gibt es sicher noch einige andere Nebenwirkung.
Auf die ich jetzt nicht eingehe, da sie sich meines achtens,
in einem sehr feinfühligen Bereich abspielen.

Die Zusatzbelastung bei einer Schiebelandung, hatte Maik ja schon angesprochen.

Gruß Tom
T8FG>FPV-Race, Hangflug | Ersatzbank>Helis, Flächenflieger kleiner 3Meter Spannweite

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Donnerstag, 12. November 2015, 09:15

Hm. Langsam bekomme ich echt Lust, den Evolution nochmal umzubauen, um einen A-B-Vergleich zu haben...
Meint ihr, dass D47 Servos für das V-Leitwerk ausreichen?

Beste Grüße,

Dirk