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Freitag, 5. August 2016, 21:05

Staufenbiel Challenger (2,4m)

Mahlzeit!

Nach dem Maxi Swift und dem ACT BAT ist die Staufenbiel Challenger das dritte Modell, das ich nach über 5 Jahren Pause weiter baue. Heute ging es weiter:

-Einbau von Motor & Regler
-Einbau vom Höhenruderservo und der Anlenkung
-Ausfräsen der Öffnung für Höhenrudergestänge und eines Luftauslasses im Heck unten
-Anfertigen der Ruderhörner für Seiten- und Höhenruder
-Einbau von Höhenleitwerk und Seitenruder

Hört sich erstmal nach wenig an, allerdings halten die kleinen Details und Anpassungsarbeiten echt auf, so gehen Stunden ins Land... :O
Morgen gehts dann weiter, da sind die Tragflächen dran. Zur Tragflächensicherung muss ich mir dann auch noch Gedanken machen...


Technische Daten:
-Spannweite: 2400 mm
-Länge: 1000 mm
-Tragflächeninhalt: 36 dm²
-Fluggewicht: 1580 g (laut Anleitung)
-Profil: RG-15 mod.


Ausrüstung:
-Funke: Graupner MX-20 HOTT
-Empfänger: Graupner GR-16 HOTT
-Motor: Torcster Gold A3548/5-900
-Regler: Torcster Pro SBEC 40A
-Servos: Dymond DS 1550 MG digital
-Akku: SLS XTRON 2200 3S 40C
-Propeller: Aeronaut CAM Carbon 13x6,5

















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Sonntag, 7. August 2016, 14:36

Mahlzeit!

Also diese verfi... äääh... verdammte Höhenruderanlenkung hat mich jetzt schon echt Stunden meines Lebens gekostet! :wall:
Kurz gesagt: Anders als original vorgesehen kommt man nicht weiter, weil einfach kein Platz ist. Die beste Option ist echt ein kleines Horn kurz hinter der Scharnierkante und die Anlenkung mit einer gebogenen Stange...

Was die Anleitung nicht erwähnt: Das oberste Scharnier des Seitenruders ragt sehr weit ins Innere hinein und kommt so natürlich ins Gehege mit der Höhenruderanlenkung. Das ist natürlich doof, wenn man die Scharniere schon verklebt hat. Zum Glück hatte ich das noch nicht gemacht...



Und jetzt kommt noch der große Hammer: Von den 6 Dymond-Servos hat einer Parkinson. Der zittert schon in Neutrallage deutlich rum (ist auch zu hören) und von Rückstellgenauigkeit brauchen wir erst gar nicht zu sprechen. Ich hab mal ein kurzes Video gemacht:



Jetzt muss ich wohl das Servo vom Seitenruder nehmen und die Kabel umlöten und dann anderes Servo an dessen Stelle einbauen. Irgendwie hab ich für heute den Kanal voll... :shake:
















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Dienstag, 30. August 2016, 22:24

Mahlzeit!

Die letzten Tage hab ich an der Challenger weitergebastelt. Die Ruderanlenkungen haben mich noch etwas Nerven gekostet, letztenendes habe ich die originalen Anlenkungen für Querruder und Wölbklappen verwendet. Die Ruderspalte habe ich mit diesem speziellen Klebeband abgedeckt. Das Einziehen der Kabel in den Rumpf war wie zu erwarten echt fiddelig, ein langer Draht mit umgebogenen Ende war da definitiv hilfreich.

Beim Auswiegen des Schwerpunktes zog ich erstmal ein langes Gesicht: Der 2200er 3S ist zu leicht! Um auf die angegebenen 55mm zu kommen, muss ich ZWEI 2200er Akkus einsetzen! 8( :wall:
Das treibt das Gewicht natürlich auf 1762g, was gewichtige 48,9 g/dm² bedeutet... :hä:



Tja, und dann bin ich aufs Feld geschlumpft und hab das Ding mal in die Luft geschmissen. Erste Eindrücke: Fliegt langsam echt scheiße (SP 55mm) und die Querruder haben fast null Wirkung. Bei zuuu langsam kippt sie über eine Seite weg. Bei verwölbter Fläche (5mm) wird sie richtig zappelig, deutlich mehr Strömungsabrisse. Mit Motor an oder im Abschwung wird die Sache deutlich besser, die Challenger braucht etwas mehr Fahrt - ist wohl auch dem Übergewicht geschuldet. Rauschen/Pfeifen tut sie ganz gut, bei den ganzen Spaltmaßen auch kein Wunder... :D :O

Beim zweiten Flug hab ich dann geändert:
-Akku(s) etwas zurückgeschoben, dürfte einen SP von 58-59mm ergeben
-Expo auf den Querrudern entfernt
-mehr Expo auf das Höhenruder (70%)
-Tiefe im Butterfly reduziert

Der Abfangbogen schaut besser aus und auch das Langsamflugverhalten ist nichtmehr ganz so kippelig. Insgesamt hab ich so langsam den Dreh raus, wie der Flieger wann wo reagiert. Höhe absurfen oder Nase in den Wind stellen mag die Challenger lieber als langsames Rumdümpeln. Also ist sie eher zum "Rumheizen" oder fliegen bei mehr Wind geeignet...

Landung: Trotz nur etwa 55° auf den Wölbklappen kann man die Challenger ganz easy reinschweben lassen...


Was meint ihr, haut das mit dem Schwerpunkt so hin? Mich wundert es nur, daß ich sooo viel mehr Gewicht auf der Nase brauche, um auf die 55mm zu kommen... :shy:


Mehr Bilder: http://www.manuel-aka-mdk.net/gallery3/index.php/RC-Modellbau/Modelle/Staufenbiel-Challenger?page=7