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mathi

RCLine Neu User

  • »mathi« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Rostock

Beruf: wissenschaftl. Mitarbeiter

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1

Dienstag, 8. Juli 2003, 23:52

Golden Oriole - wieviel Querruder?

Hallo zusammen,

ich möchte gerne in die Segelfliegerei einsteigen und habe mir von Robbe die Golden Oriole zugelegt. Ich habe jetzt aber ein Problem mit den Querruderausschlägen.

In der Anleitung steht wieviel mm Seitenruder- und Höhenruderausschläge man einstellen soll, aber für die Querruder gibt es keine Angaben. Kann mir da jemand einen Tip geben?

Im Moment habe ich das Gestänge ins zweite Loch der Ruderhörner eingehängt (beim dritten schleift das Gestänge). Mit meiner FC16 habe ich bei etwa 75%-80% Knüppelstellung den maximalen Ruderausschlag erreicht. Dicht am Rumpf gemessen sind das etwa ±10 - ±11mm, reicht das aus, oder ist das schon zu viel?

Die Frage ist natürlich modellspezifisch, aber ich hoffe, das mir jemand wenigstens einen Anhaltspunkt geben kann.

Danke und Gruss mathi

2

Donnerstag, 10. Juli 2003, 01:15

Hallo mathi,

ich fliege die Golden Oriole nun seit bald 5 Jahren, zuerst mit dem Original-600er und jetzt mit Brushless (Jeti 30/3) und es ist eines meiner liebsten Modelle, obwohl es von der Qualität (und Festigkeit) sicher besseres gibt. Kunstflug geht mit etwas Aufpassen gut (nur der Durchzug ist nicht so der Hammer), vor allem die gerissenen Rollen kommen sehr gut.
Nun aber zu Deiner Frage: Gerade weil ja die Golden Oriole (unter anderem) ein Kunstlugtrainer ist, kann man eigentlich fast nicht genug Ruderausschlag haben! Gerissene Rollen z.B. sind sogar erst damit möglich. Komisch, in meiner Antleitung sind auch die Querruderausschläge angegeben: +-10mm. Also hast du bereits die richtige Einstellung.

Viel Spass mit der Oriole und: Weil die Oriole keine Landehilfe hat, fliegt und fliegt und fliegt sie in Bodennähe....also weit ausholen. Aber mit etwas Übung ist dann das kein Problem mehr.


Gruss

Jerry
Meine Flotte:

-Sirius (Gerasis) - FUN 480-33, 10xGP2200 :nuts:
-Golden Oriole (robbe) - Jeti 30-3, 8xFAUP1950 :ok:
-77cm- Ultimate - Micro-6-3D, 3xEtec 1200 ;)

mathi

RCLine Neu User

  • »mathi« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Rostock

Beruf: wissenschaftl. Mitarbeiter

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3

Donnerstag, 10. Juli 2003, 10:09

Hallo Jerry, danke für die Infos. Da bin ich beruhigt, denn mehr wäre wohl auch nicht drinn gewesen. Die Ruderschaniere sind ganz schön straff.

Weil die Oriole keine Landehilfe hat, fliegt und fliegt und fliegt sie in Bodennähe....also weit ausholen.

Super, das wäre meine nächste Frage gewesen. Flugverhalten beim Landen. :ok:

Gruss mathi

chrissie

RCLine Neu User

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Beruf: Selbständiger Handelskaufmann

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4

Freitag, 11. Juli 2003, 18:48

Hy Jerry!

Wenn QR durch je ein Servo in den Flächenhälften angesteuert, könntest Du auch versuchen, den Gleitwinkel im Landeanflug durch Hochfahren der QR zu regulieren > zu verringern? Kenn die G.O. nur von Kollegen, der Vorschlag funktioniert aber bei meinem 2,4m-Jantar (HF-Modell) tadellos, die Steuerung der Querlage bleibt problemlos, auch ohne große Korrektur übers HR kann man den Flieger schön dosiert rein setzen.

Es sollte doch auch zu schaffen sein, das bei einem E-Segler zu realisieren? Es muß ja nicht stufenlos sein (Umschaltung des K1-Knüppels von Motor zu "Bremsklappe") wenn das sendermäßig schwierig wird, es geht vielleicht einfacher über einen 2-stufigen Schalter.

Da Du die G.O. schon so lange fliegst: wie siehst Du die Sache 1 oder 2 Servos? Würd mich interessieren, ob´s lösbar / hilfreich im für mathi ist!

mfg

christian

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »chrissie« (11. Juli 2003, 18:52)


5

Freitag, 11. Juli 2003, 19:46

Hallo Christian!

Dein Vorschlag auf zwei Servos umzubauen "schwirrt" mir auch schon längere Zeit im Kopf herum... Leider hat die Golden Oriole ja nur ein zentrales Querruderservo (Standardgrösse). Nicht nur das fehlende Hochstellen der Querruder beim Landeanflug, sondern noch zwei weitere Nachteile ergeben sich hierdurch:

- Die Anlenkung wird durch die Umlenkung mittels Drähten nicht sehr präszise
- Die Querruder neigen beim Schnellflug durch das Spiel, das aus den Drähten und der Umlenkung resultiert, zum Flattern

Da ich jetzt gerade einen Flieger endgültig aufgebe (Kyosho F-16) und dadurch 4 Servo der 16g Klasse arbeitslos werden, wäre ein Umbau in nächster Zeit sicher möglich. Ich werde auf alle Fälle berichten.

Gruss

Jerry :)
Meine Flotte:

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6

Freitag, 8. August 2003, 23:17

Hallo,

ich habe nun meine Golden Oriole umgebaut:

-Neue gelbe Bespannung
-2 Querruderservos HS 81
-50g leichter!

Mal sehen, was sich für Möglichkeiten ergeben mit dem nun möglichen Hochstellen bzw. Tiefstellen der Querruder und der exakten Differenzierung. Ich nehme an das Modell wird an Leistung gewinnen.

Da ja die Golden Oriole Streifenquerruder besitzt, habe ich mir überlegt, dass es ja eigentlich möglich wäre in der Thermik oder zum Landen (Langsamflug) die Ruder nach unten zu stellen. Das Modell wäre dadurch doch nicht kritischer, da die Auftriebserhöhung über die gesamte Fläche hinweg erfolgt, oder ???
Wie seht ihr das?
Meine Flotte:

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7

Samstag, 9. August 2003, 08:52

So, heute hab ich das Teil das erste mal mit Modifikationen geflogen. Dinge, die mir aufgefallen sind:

-präzisere Steuerung um die Längsachse (2 Servos) :ok:
-besserer Kurvenflug (Differenzierung) :ok:
-geringeres Sinken (50g leichter plus Verwölbung der Querruder im Langsamflug) :ok:
-schnellerer Topspeed möglich, da keinerlei Flattern mehr der Querruder :ok:

Leider ist mir dann heute bei der Landung in etwa 50cm Höhe eine etwas höher gewachsene, zähe Wiesenpflanze in den Kurs gehüpft, wodurch sich die Höhenruderklappen bei der Touchierung verabschiedeten ==[] . Aber halb so schlimm.

Insgesamt ist das Ergebnis des Umbaus:

:ok: :ok: :ok: :ok: :ok: :ok: :ok: :ok: :ok: :ok: :ok:

Gruss


Jerry
Meine Flotte:

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8

Dienstag, 25. November 2003, 15:48

Sodala, das richtige Thema für mich...
ich hab selbst mit der Golden Oriole das Fliegen gelernt, zum etwas "aggressiveren" Fliegen sind jetzt sicher einige Modifikationen nötig.
Die Flächen hab ich jetzt schon mal ordentlich verbunden und auch das Leitwerk wesentlich stabiler befestigt.
Das einzige was mir jetzt noch Sorgen macht sind die mit einem Servo angelenkten langen Querruder, die bei etwas schnellerem Flug zu flattern beginnen und mir sicher irgenwann mal um die Ohren fliegen.
Mein Gedanke war auch Flächenservos einzusetzen, eine andere Abhilfe gibts wohl nicht, oder?

@Jerry
Gehen bei dir die Querruder noch immer über die ganze Fläche, oder sind sie gekürzt? Ich habe mir eigentlich gedacht, dass ich eventuell die Querruder nur mehr ca. halb so lang am äußeren Teil der Fläche habe. Die Wendigkeit würde mir wohl sicher noch reichen. Wenn ich sie über die ganze Fläche lasse, habe ich noch immer Bedenken, dass sie trotzdem flattern!
Hast du eventuell Bilder von deinem Umbau?

MfG Ernst

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bierfräsn« (25. November 2003, 15:50)


9

Dienstag, 25. November 2003, 20:11

Hallo Ernst,

die Querruder gehen noch immer über die ganze Fläche und ich würde das auch so belassen, denn bis jetzt ist bei mir seit dem Umbau noch NIE wieder ein Flattern aufgetreten. Auch bei höchstem Topspeed (voll angestochen). Wenn du das Servo etwa in der Rudermitte einbaust (wie ich), dann musst du nichts mehr befürchten. Das Flatterproblem kommt offensichtlich wirklich von der Umlenkung der Einservovariante oder von der Lage der Ruderhörner (ganz innen am Ruder->aussen rel. viel Spiel).

Insgesamt lohnt sich ein Umbau sehr! Das Flugzeug ist mit diesen Modifikationen und einem Brushlessmotor (Jeti 30-3 mit inzwischen Aeronatu 11x8) wirklich nicht mehr wiederzuerkennen.

Bilder des Umbaus hab ich leider mangels Digicam keine, wenn du aber Fragen hast, beantworte ich die natürlich gerne

Viel Erfolg

Jerry
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