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fabian161

RCLine User

  • »fabian161« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Riedstadt

Beruf: Industriekaufmann

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1

Freitag, 16. Januar 2004, 23:35

Libelle Competition (E) , Substitute (E) , HLG

Gude Leutz

naja Sinsheim kommt und ich weiß nicht ob die Libelle Competition und der Substitute von Höllein was sind ??? !?!? Könnt ihr mir helfen ? Wie fliegen denn die beiden als Segler oder Elektro ? Was habt ihr für RC benutzt und was wiegt euer Fliegerschen ?
Wenn ihr alternativen zu den Modellen habt könnt ihr mir die auch bitte sagen ?!?!

Danke schon mal FABIAN

2

Samstag, 17. Januar 2004, 16:19

Moin,
meine Libelle Competition wiegt ca. 470g (Seglerversion). Geflogen bin ich leider noch nicht so viel. :(
RC-Einbau1: 2xGrp.c3341, Webra Nano s6
Rc-Einbau2: 2xMicro BB von Staufenbiel, Jeti Rex 5, Zellen jeweils 4x350 mAh
(Das Gewicht vom 2. Vorschlag weiß ich leider nicht, es muss allerdings geringer sein als das der 1. Version.)

Gruss Michi
~~(,,°>

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Michael S.« (17. Januar 2004, 16:22)


Matthias R

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Wohnort: Reinheim / Odw.

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3

Sonntag, 18. Januar 2004, 03:48

Mit der Libelle wurde unser kleiner HLG Wettbewerb schon min. 2Mal gewonnen :ok: :ok: . Das Modell ist recht weit verbreitet bei uns, aber nur als Segler, habe mir selbst aber noch keinen geleistet. Fliegt offensichtlich sehr gut. Wurf- und Gummistarts super. Ist erstaunlich stabil die Kiste, ich hab selbst bei rabiaten Würfen :evil: noch nie gesehen, dass sich was biegt.
Am besten mit Secbabb und Aktivator kleben, Rumpfunterseite vorne mit leichtem(!) Gewebeband verstärken, Rumpf und LW nur mit Porenfüller (a.k.a. Clue Schnellschleifgrundierung) streichen, Fläche Oralight, 2* C261, kleine Zellen (welche ??? ), Pico4/5. Dann wiegt das Modell unter 400g :ok: , ich glaub 360.

Den Substitute kenn ich nur von Hörensagen, soll in der E-Version ein echtes "immer-dabei-haben" und Urlaubsmodell sein und sehr angenehme Flugeigenschaften haben.
Gruß
Matthias

fabian161

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  • »fabian161« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Riedstadt

Beruf: Industriekaufmann

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4

Sonntag, 18. Januar 2004, 11:18

Danke für eure Hilfe !!! Matthias kannst du mir bitte ma sagen was ihr bei euren HLG Wettbewerben so macht ???

Fabian

Matthias R

RCLine User

Wohnort: Reinheim / Odw.

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5

Sonntag, 18. Januar 2004, 16:23

Hallo,

die genauen Regeln hab ich grad nicht greifbar, deshalb keine Gewähr :nuts:

Der Wettbewerb besteht aus 2 Teilen.

Teil 1: Es gibt eine Zeitvorgabe, glaube 6 Minuten und ein Startquadrat ca. 5*5m. In dieser Zeit muss man per Wurfstart soviel Flugzeit wie möglich sammeln, Zwischenlandungen sind unbegrenzt auch außerhalb des Startquadrats erlaubt, wiedergestartet werden darf aber nur aus dem Quadrat. Es wird nur die reine Flugzeit gezählt.
Man ist also gut beraten so lange wie möglich am Stück zu fliegen und immer möglichst nah am Standplatz oder in der Hand zu landen um wenig Zeit beim Modell holen zu verlieren.
Teil 2: Gummiseilstart, möglicht lang fliegen. Für Landungen im Quadrat gibt es Landepunkte, wie genau gezählt wird weiß ich nicht mehr. 3 Durchgänge Teil 2 werden geflogen.

Flugzeiten T1+T2 in Sekunden (+Landepunkte) zusammengezählt ergibt die Endpunkte, wer die meisten hat, hat gewonnen.

Das ist zwar kein sehr anspruchsvoller Wettbewerb, aber bei uns steht der Spaß im Vordergrund und man soll auch mit bezahlbarem Gerät ne Chance haben.

Hier gibt es Bilder vom letzten Jahr (ich war nicht dabei): http://www.lsv-gross-umstadt.de/fotos/HL…ettbewerb03.htm

Matthias
Gruß
Matthias

axman

RCLine User

Beruf: Elektroingenieur

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6

Sonntag, 18. Januar 2004, 20:15

Hallo,

ich fliege Libelle Competition seit langem als Segler und seit 1 Jahr auch als Elektroversion. Die Elektroversion arbeitet mit genau wie vom Höllein vorgeschlagen mit 400er Motor, Getriebe 4,5:1, 13x8 Klappschraube und 7x 1000mAh Mignon.

Als Segler ist die Kiste betreffend Flugstabilität und Flugleistung ausgezeichnet. Als 2-Achser ist die optimale Ausnutzung aller Flugmöglichkeiten am Hang, im Hochstart (Gummiseil) und aus der Hand drin. Ich habe häufiger mit sehr modernen HLGs im Vergleich vom Hang aus in die Thermik geflogen. Zwar sind moderne HLGs mit QR und Wölbklappe wendiger.Jedoch ist die Thermikempfindlichkeit gleich und die mechanische Stabilität z.B. des Rumpfes überlegen. Mit etwas Ballast gehts auch auch für den mittleren Wind.

Als Elektroflieger ist der Vogel viel kritischer zu fliegen. Im Steigflug erreicht man ca. 6mal um die 300m Höhe und das mit einem Steigwinkel von ca. 45Grad. Allerdings muss man aufpassen, dass die Kiste nicht überzieht und immer schön per minimalem Tiefenruder diesen Steigwinkel einstellen. Im Segelbetrieb ist der schöne Gleitwinkel schon deutlcih schlechter als in der Seglerversion, aber durchaus noch tauglich. Die Ruderausschläge sind bei der höheren Flächenbelastung und Geschwindigkeit deutlich empfindlicher. Mit einem Akku kann man bei schlechten Bedingungen so ca. 20min fliegen. An warmen Tagen, wenn die bodennahe Thermik schon lange abgehoben hat und die Thermik sich erst in ein paar 100m Höhe abspielt, kann man die Libelle per Elektroantrieb dort oben z.B. unter eine Wolke einklinken. Gute Augen und kontrastreiche Bespannung (bei mir nur mit Oracover nicht mit Oralight) vorausgesetzt. Ich habe die Kiste bei zu starker Thermik schon häufiger im Spiralsturz runtergeprügelt, die Fläche hat es ohne Probleme ausgehalten.

Ich werde mir auf jeden Fall immer ein flugfähiges Teil erhalten. Sowohl die Seglerversion als auch die Elektroversion können sich durchaus in ihren Flugleistungen mit grösseren Modellen messen. Leider gibt es keine 3-Achsversion. Den nächsten Flügel mal ohne Knicke bauen mit QR ?

Grüsse

Axel

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »axman« (18. Januar 2004, 20:20)