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gog

RCLine User

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Beruf: faules Studentenpack

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1

Mittwoch, 14. April 2004, 16:22

kleiner Allround-E-segler à la MiniEllipse

Ahoihoi allezusammen! :)

Seit längerer Zeit trage ich mich schon mit dem Gedanken mir einen allround Elektrosegler zuzulegen.
Eigenschaften:
- Spannweite ca. 1,5m (max. 2m)
- wie gesagt: möglichst "allroundig" :D (d.h. thermikgeil, aber halt auch mal flott unterwegs)
- krasse Motorisierung (senkrecht sollte schon drin sein)
- mit diesen "Hotlinereigenschaften" läufts ja wohl auf voll GFK raus...
naja mehr fällt ma im mom net ein...

so! und dann hab ich mich schlau gemacht, und am meisten wird ja über die MiniEllipse geschrieben (die ich übrigens selbst auch schonmal testweise gefogen bin, und sagen wir mal: "ganz ok" fand :D )

Jetzt meine Frage an euch: gibts da noch andere interessante Modelle, die in meine Spezifikationen passen, bzw. von Interesse sind? oder bringt Jaro Müller demnächst sogar etwas neues raus? :D also plaudert mal ein bisschen über eure Favoriten! :)


Nun zum zweiten Teil des Threads:
Falls ihr mir hier nicht eine Bombenalternative bietet favorisiere ich die Minielli.. und da hab ich mir mal folgende Komponenten rausgesucht:
  • Antrieb:
    -moderat: Kontronik Drive 200: FUN 400-42 Motor mit 4,2:1 Getriebe SMILE 45-6-12 Drehzahlsteller (wird sehr gerne eingesetzt, guter Kompromis)
    -power: Kontronik Drive 501: FUN 480-33 Motor mit 4,2:1 KPG25 Getriebe SMILE 45-6-12 Drehzahlsteller (is der evtl. überdimensioniert??)
    insgesammt wollte ich schon eins der beiden DriveLines nehmen (ziemlich gutes Preis Leistungsverhältniss, wie ich finde. Habt ihr sonst noch Vorschläge?)
  • Akku:
    -beliebt: 8 bis 10 x Sanyo TS 1700 AUP ca. 32g (meist sieht man 8 von diesen Zellen, gehn auch 10??)
    -klein: 8 bis 10 x 700AR oder 800AR ca. 30g (würd ich nicht den 1700ern vorziehen, was sagt ihr?)
    -weitere Alternativen??
    wieviele Zellen kann man jetzt ind er MiniElli unterbringen?? hat da einer Maße des Innenraumes?
  • Servos:
    -leicht: Dymond D60: Gewicht: 9 g, Größe: 9,2 x 24 x 27 mm, Stellkraft: 1,8 kg/cm, Stellzeit: 0,16 sec (reichen die aus?? hab von einem gelesen, dass er sie eingebaut hat und voll zufrieden ist / die werden ja auch teilweise in den 18Zellen Hotlinern eingesetzt..)
    -stark: HS81/HS81MG: Stellkraft in Ncm 4,8 / 6,0 V: 26 / 30, Speed 60° 4,8 / 6,0 V: 0,12 / 0,10, Maße: 29x12x29mm, Gewicht: 16 g (wohl die Standart wahl auf diesem Gebiet)
  • Empfänger:
    -Simprop Scan 7: Abmessungen:65x22,5x12 mm Gewicht:18g (da ich ne Evo9 mit Synthi hab, is ein ScanEmpfänger quasi obligatorisch, aaaber: wo bau ich den im Rumpf ein?? normalerweise ja hinter den zwei servos gaaanz weit hinten, aber da käm ich wohl kaum noch an die Programiertaste ran, oder?
  • Luftschraube:
    -Aeronaut Cam Carbon: 12x8 / 12,5x7,5 / 12,5x9 / 13x8 (kann sein dass die 13" Latte schon gegen den Flügel schlägt?? aber sonst lieg ich doch mit diesen Größen in der richtigen Dimmension, oder? evtl. noch etwas mehr Steigung, beim Powerantrieb)

naja, das wär's mal für's erste, bitte beantwortet mal die Fragen, bzw. gebt euren Senf dazu ab, aber auch andere Vorschläge sind willkommen.. ganz besonders freuen würd ich mich darüber, wenn jemand diese Konfiguration mal mit Motorcalc oder so durchrechnen könnte und Ergebnisse hier rein stellt. *hoff* :)
mhm, eins fällt mir aber noch ein: is bei der minielli schon ein Motorspant mit dabei?
so das war's nun wirklich.. :D


JungeJunge, meine Posts werden immer zu lange :D
naja dann haut mal in die Tasten!

Gruß, Georg :ok:

ps.: die jenigen die schon eine Ellipse haben können auch hier rein schreiben, wie begeistert sie sind, das freut mich auch ;)
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2

Mittwoch, 14. April 2004, 16:29

Hi Georg

Ich habe den Megalight 1,8 E . Dort habe ich das Drive 200 mit 8 gepushten 1950 FAUPs. Dazu noch ne 12x8 Luftschraube. Der Flieger geht senkrecht und hat suuuper Thermikeigenschaften.
Gruß Robert

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Robert« (14. April 2004, 16:30)


hugo555

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3

Mittwoch, 14. April 2004, 20:09

Hallo Georg,

also ich flieg die Mini Elli als E-Version (allerdings gemässigt mit Hacker B20-18L 1:4 an 12x8 und 10 Zellen Kan 1050) und bin absolut begeistert von ihr.
Die ME hab ich eigentlich immer dabei. Sie geht bei Bedarf höllisch ab und genausogut kannst Du mit ihr stundenlang in der Thermik kreisen.

Ich hab auch den Seglerrumpf und damit fliege ich mit ihr am Hang und da macht sie eigentlich noch viel mehr Spass.
Heute war ich mit ihr bei sehr schwachen Bedingungen (Wind kaum spürbar und keine Thermik) am Hang und anfangs wollte ich Sie gar nicht rausschmeissen, aber was soll ich Dir sagen - es ging mit der Mini Elli trotzdem. Sie reagiert wirklich auf die kleinsten Aufwindfelder.
Ich glaub die ME wird immer ein Klassiker bleiben.

so aber jetzt genug geschwärmt

LG
Hugo

Ampf

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4

Mittwoch, 14. April 2004, 21:09

Hallo,
ich halte den Mini-Graphite von FVK für ein ziemlich gutes Modell. Alle Eigenschaften die du gerne hättest kann dieses Modell erfüllen.
www.fvk.de
MFG Andi :ok:

5

Donnerstag, 15. April 2004, 07:54

starling von ed-modellbau

Da gibts auch nen Thread drüber!!!

Sonst hat modellbau-bichler glaube ich noch ne mini-E-ellipse gebraucht günstig..

http://www.modellbau-bichler.de/datenban…arkt/boerse.htm
Holm und Dingsbumsbruch

Tobias_Schlegl

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Wohnort: D-74939 Zuzenhausen

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6

Donnerstag, 15. April 2004, 10:55

RE: kleiner Allround-E-segler à la MiniEllipse

Hi Georg!

Ich stand kürzlich vor der gleichen Frage. Eigentlich war der Ocelot mein Favourit, den gab's aber in Sinsheim nicht, an Thommy mit dem Banana war gerade schlecht ranzukommen, deshalb ist's der Mini-Dragon von Schmierer geworden. Der hat mir auch besser gefallen als die Banana und war auch schon für 4-Klappen vorbereitet. Es gibt ihn auch als Arrow von Staufenbiel (dann wohl aber nur ohne Wölbklappen) und als Fredy (z. B. Bichler). Ich hab zwei davon genommen und einen elektrisch gebaut und Ostermontag eingeflogen. Der hat viele der Komponenten drin, die Du aufgeführt hast:
Den Kontronik Drive 200 mit 8 1950 FAUPs. Mit der 12x9 Aeronaut fließen an die 40 A, so dass die 1700er schon überfordert sein dürften. In der Fläche sind 4 Dymond D60 und für's V-Leitwerk zwei HS-55 im Rumpf. Der Scan 7 passt saugend hinter die Flächen, davor sind 5 cm Platz für Kabel und um den Empfänger rausziehen zu können, dann die Servos, direkt davor die Akkus (ebenfalls saugend) die mit dem Rumpf perfekt abschließen, so dass nix in die Aufstecknase ragt. Der komplette Flieger ist mit fast 1300 gr. recht schwer (die Seglerversion hat schon genau 900 gr.), da wird nicht viel mit Thermik gehen, ein leichterer Ocelot, Mini-Elli oder Banana wäre dafür wohl vorzuziehen. Die Flugleistungen und Steigleistung waren so, wie erhofft. Senkrecht in maximal 10 s. auf gewünschte Höhe, pfeift schön je nach Verwölbung (ich werd mal eine Klappensequenz programmieren, mit der das Modell ein Liedchen pfeift ;-)), mit Butterfly sehr langsam und punktgenau zu landen und keinerlei Bösartigkeit beim Überziehen.

Tobi

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tobias_Schlegl« (15. April 2004, 13:40)


Aschi

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7

Donnerstag, 15. April 2004, 22:49

Hallo Tobi

jetzt hast du alles an deinem Flieger aufgezählt, nur das Blei am Rumpfende hast du unterschlagen. :D :D
Das Drive Set ist doch vorne viel zu schwer.
Ich hab den Freddy auch allerdings mit der leichten LMT einheit, und meiner ist schon genug kopflastig.

mfg
Thomas

Tobias_Schlegl

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8

Freitag, 16. April 2004, 10:27

Hi Thomas!

Zitat


jetzt hast du alles an deinem Flieger aufgezählt, nur das Blei am Rumpfende hast du unterschlagen. :D :D
Das Drive Set ist doch vorne viel zu schwer.

Es waren tatsächlich nur 20 Gramm nötig um den Schwerpunkt auf 65 mm zu bekommen. Allerdings kann der Schwerpunkt nach Test in der Aufwind noch gut 15 mm zurück (63-65 mm sind vom Hersteller angegeben). Ich hab allerdings auch die Nase um etwa 1 cm gekürzt.

gog

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9

Freitag, 16. April 2004, 20:43

Hallo Leute,

danke für die zahlreichen Antworten (was aber nicht bedeutet, dass ihr jetzt damit aufhören sollt :) )

@Robert: an den Megalight, bzw. Highlight Speed bzw. Highlight Acro hab ich auch schon gedacht, da er mir optisch auch sehr gefällt!! allerdings geht er schon sehr in die richtung Thermikschleicher und wegen der Bespannung denke ich, dass er nicht sooo vollgasfest wie ein Voll GFK Flieger ist.
=> ich würde die ME immer noch vorziehen... (obwohl du mit den Highlight schon meinen Geschmack getroffen hast!)

@Andreas: sorry, aber die Mini Graphite find ich nicht so gut! das geht schon zu krass in die Richtung Hotliner (sieht doch aus wie ne cruise missile mit angepappter Fläche ;) ) nix für ungut, aber einfach nicht mein Geschmack!

@modellbobby: den Starling find ich auch sehr geil! Stehe gerade auch intensiv mit Holger in Kontakt, der ihn ja im mom baut und den Thread eröffnet hat!
Für den Preis ist der wirklich Komplett muss ich sagen!! nur bin ich am zweifeln, ob der Starling (mit seinem Steckbaren Flügel) die gleichen Tortouren mitmachen kann, wie die Mini Ellipse?!?!?!?

@Tobias: das hört sich alles sehr nett an, aber ich werde wohl doch bei der ME bleiben, die ganzen anderen Flieger, die du aufgezählt hast, hab ich mir auch angeguckt, aber sind nicht so ganz nach meinerm geschmack.. nix für ungut, aber darüber lässt sich ja bekanntlich nicht streiten. :)
allerdings hören sich deine Antriebsdaten doch vielversprechend an.
zu den Akkus: ich werde wohl gepushte 1700er AUP von Hopf verwenden, die sollen Ströme von ca. 40 Amp. noch gut abhaben können (wurde auch schon von diversen anderen Leuten bestätigt).. zur not kann ich immer noch auf die 1950er umsteigen.


@ALLE:
wie schon oben geschrieben wirds wohl eine Mini Ellipse werden, also können wir den Thread jetzt in einen solchen umfunktionieren :) :
meine favorisierten Komponenten (im schnelldurchlauf):
-Kontronik Drive 200: FUN 400-42 Motor mit 4,2:1 Getriebe
-SMILE 45-6-12 Drehzahlsteller
-8 x Sanyo TS 1700 AUP
-vier Dymond D60 Servos (dürften wohl auf jedenfall ausreichend sein)
-Simprop Scan 7
-Aeronaut Cam Carbon: 12x8 / 12,5x7,5 / 12,5x9 / 13x8
was sagt ihr dazu??

hierbei: http://brantuas.com/ezcalc/dma.asp komme ich damit auf einen minimalen statischen Schub von über 1750 gramm (bei ner 12 x 8 er Latte) setz ich krassere Latten usw. ein sind auch über 2kg Schub machbar!! das halte ich für ein bisschen zu hoch gegriffen!! sind diese Angaben realistisch??
mit einem Schub-Gewichtsverhältniss von über 2:1 wär ganz ordentlich für so nen kleinen allrounder... :nuts:
Bitte sagt mal euere Meinung dazu bzw. rechnets mal mit euern Programmen nach, ich wär euch sehr verbunden!

so dann hätt ich nur noch ein paar kleine, schnell zu beantwortende Fragen:
1.) wieviel Platz is im Innenraum? bekomm ich da einen 8 ZellenBlockpack der 1700er rein? (also 2x2x2er Pack)
2.) als AkkuAlternative: wieviele Amps kann man den 700 oder 800 AR entlocken?
3.) hab mitlerweile gelsen, dass ein Motorspant drin ist, sind da schon bohrungen für den Kontronik antrieb vorbereitet?
4.)was is an zubehör dabei, bzw. was wird noch benötigt?
5.)welche Lackierung gefällt euch denn so am besten?? :D
6.)Gibts sonst noch was zu beachten oder irgendwelche Tipps??

phuu, das wars auch schon wieder.. jungejunge, schon wieder so ein langer Post... ich verzweifel noch :)

Gruß, Georg :ok:
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10

Freitag, 16. April 2004, 21:06

Zitat

Original von gog
komme ich damit auf einen minimalen statischen Schub von über 1750 gramm (bei ner 12 x 8 er Latte) setz ich krassere Latten usw. ein sind auch über 2kg Schub machbar!! das halte ich für ein bisschen zu hoch gegriffen!! sind diese Angaben realistisch??


Das mit die 2 Kilo Shub kannste vergessen ;)

Meiner hat ca 1200g Schub (mit ner 12x8 )
Gruß Robert

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Robert« (16. April 2004, 21:07)


11

Samstag, 17. April 2004, 00:45

Nettes Programm, wieviel kg ist = 1 OZ???
Und irgendwann lerne ich das doch!!!! ;)

gog

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12

Samstag, 17. April 2004, 19:03

1oz (Ounce bzw. Unze) = 28.34952g (gram)

aber sowas guckt man lieber mal selbst nach (dauert evtl. mal ne minute oder so), anstatt ne Frage zu posten, die erst nach mehreren Stunden beantwortet wird.

Stattdessen wär es mir lieber, wenn mal hier ein bisschen auf meine Fragen eingegangen werden könnte, die da wären:

1.) wieviel Platz is im Innenraum? bekomm ich da einen 8 ZellenBlockpack der 1700er rein? (also 2x2x2er Pack)
2.) als AkkuAlternative: wieviele Amps kann man den 700 oder 800 AR entlocken? bzw. was gibts noch für passende, gute zellen?
3.) hab mitlerweile gelsen, dass ein Motorspant drin ist, sind da schon bohrungen für den Kontronik antrieb vorbereitet?
4.)was is an zubehör dabei, bzw. was wird noch benötigt?
5.)welche Lackierung gefällt euch denn so am besten??
6.)Gibts sonst noch was zu beachten oder irgendwelche Tipps??

neu: 7.) was ist der größte mögliche Luftschraubendurchmesser??? geht eine 13"- Latte noch, oder schlägt dich schon an der fläche an??

Bitte lasst euch net lumpen Leute, und haut mal ordentlich in die Tasten! *hoff*

Gruß, Georg :ok:
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Cumulunimbus

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Beruf: Chemielaborant

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13

Sonntag, 18. April 2004, 21:17

In meiner Elli werkelt ein Lehner 1020 mit Reisenauergetriebe an einer 10x6 Latte, geht nicht ganz senkrecht, aber für mich total ausreichend.
Zum Akku: Ich hab 8 700AR drin, die passen in Würfelform gerade noch durch die Rumpföffnung. Die halten die 20A locker aus und sind sehr robust und in 15 Minuten vollgeladen, es gehen meist 800-900 mAh rein, wieviel wieder rauskommt weiss ich nicht, sie sind von Hopf und gepusht.
Ich würde haute aber KAN 1050 reinbauen, die sind leichter und haben mehr Kapazität und sollten mit den 20A noch zurecht kommen. Leider hätte ich dann allerdings ein Schwerpunktproblem, der Lehnermotor ist so leicht, dass ich mit dem schweren NiCd-Akku soweit vorne wie möglich gerade noch zurechtkomme.
Ich kenne noch jemand, der die TS 1700 AUP drin hat, die passen also auch rein. Mir persönlich reicht die Motorlaufzeit der 700er und finde nicht, dass man so große Zellen braucht.
Im Rumpf geht es schon sehr eng zu, ich hab aber trotzdem noch ein Variometer (Picolario) reinbekommen :D
Die Mini Ellipse ist ein klasse Flieger der Mords Spass macht, man sollte sie aber nicht als Hotliner mit schwerem Antrieb missbrauchen, da gibt es bessere.
Der Witz an der Mini Elli ist nämlich, dass wenn man sie leicht baut sie genial in der Thermik geht, also unbedingt aufs Gewicht achten, meine wiegt ca 850g, wenn ich es noch richtig weiss, schwerer würd ich sie auf keinen Fall machen, dann geht die Thermikleistung in den Keller.
Der Bausatz ist soweit komplett und man braucht keine Kleinteile kaufen, Verarbeitung erste Sahne. Ich habe allerdings Kohlestangen zur Anlenkung des V-Leitwerks genommen, sehr zu empfehlen, da viel leichtgängiger.
Der Einzigste Schwachpunkt ist das Einkleben des V-Leitwerks, wenn man nicht aufpasst stimmt die EWD nicht mehr, unbedingt aufpassen. Ausserdem vorher gut anschleifen, sonst verabschiedet sich das Leitwerk bei einer harten Landung.
Viele behaupten, man müsse den Rumpf mit Kohle verstärken, find ich total überflüssig, hab keine Probleme und meine fliegt schon seit über 3 Jahren.
Meine Elli ist Weiss und unten Purpur, ich find´s schön.
Und ein Seglerrumpf macht auch riesen Laune, fast noch mehr als die Elektroversion.

Stefan

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Cumulunimbus« (18. April 2004, 21:25)


gog

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14

Montag, 19. April 2004, 17:28

Hallo Stefan,

danke für die vielen Infos! so ein Lehner Antrieb is natürlich immer ne tolle Sache!
aber da ich auch etwas auf den Preis achten muss hab ich mich quasie schon für das Drive 200 entschieden (das passt ziemlich gut in meine berechnungen).

Die 1700AUP sind genauso groß wie die 700AR und nur 2 oder 4 gram schwerer glaub ich! werde aufjedenfall die 1700er einsetzen.

mit meinen Komponenten komme ich jetzt auf ca. 850 bis 880 gram (je nach servotyp) Gesammtgewicht, unter 900 gram werde ich also aufjedenfall bleiben (was mir schon des öfteren als die sinnvolle Grenze genannt worden ist).

beim verkleben des V-leitwerks sollte man den Schaumklotz erst nach der Monatge entfernen, so behält man die korrekte EWD bei, hab ich gelesen, kann das jemand bestätigen? (nicht, dass es dann doch nicht stimmt und nachher alles krum ist)

Mal sehn, ob ich es für nötig erachte ein bischen zusätzliche Kohle reinzubauen :D


So und nun wieder zu den obligatorischen Fragen (ein paar haben sich mitlerweile erledigt):

1.)sind im Motorspant schon bohrungen für den Kontronik antrieb vorbereitet?
2.)was genau ist an zubehör dabei, bzw. was wird noch benötigt?
3.)welche Lackierung gefällt euch denn so am besten?? (speziell: ist eine Blaue Unterseite sinnvoll? bzw. gut zu erkennen?)
4.)Gibts sonst noch was zu beachten oder irgendwelche Tipps??
5.) was ist der größte mögliche Luftschraubendurchmesser geht eine 13"- Latte noch, oder schlägt dich schon an der fläche an??

neu: 6.) Thema Servos:
was haltet ihr für geeigneter: HS 81 (bzw. mit MG) oder Dymond D 60 ? ? ?
die Aussparungen in der Fläche sind wohl eher für die HS 81 vorbereitet, wie werden diese dort befestigt? kann man die Schrauben oder ist Kleistern angesagt??
Die D60 kämen sich wohl etwas Verloren in der Aussparung vor, oder??
sind im Rumpf die D60 (wegen Abmessungen) vorzuziehen??

BITTE HELFT MIR!!! (ich bin doch so unwissend) ;)

Gruß, Georg :ok:
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hugo555

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15

Montag, 19. April 2004, 21:08

Hallo Georg,

wie schon der Stefan gepostet hat wird die Elli ziemlich komplett geliefert.
Du brauchst natürlich noch das Servobrettchen oder eine Servobefestigung deiner Wahl. Die Anlenkung mit Kohlestangen ist sicher eine Überlegung wert, ist aber sicher kein "Muss", da die eingebaute Anlenkung bei mir tadellos und nahezu spielfrei funktioniert.
Ich würde die HS 81 MG in den Flächen und im Rumpf verbauen. Hab ich auch so gemacht und bin absolut zufrieden.
Ich hab die Servos eingeschrupft und direkt mit Silikon eingeklebt.
Den Rumpf hab ich teilweise mit Kohle verstärkt - reine Vorsichtsmassnahme - obs nötig ist weiss ich auch nicht genau. Sinnvoll ist sicher die Verstärkung am Rumpf bei der Flächenstiftaufnahme da hier sicher die Gefahr des Ausbrechens am größten ist wenn Du zb ein Rad schlägst. Am Anfang hatte ich anstatt des Stahlstifts in der Fläche ein Stück 3mm Bowdenzugrohr genommen, um eine "Sollbruchstelle" zu haben - ist aber bei einiger Flugerfahrung sicher nicht nötig.
Was den Motorspant und den Kontronik Antrieb angeht würde ich sagen daß es sicher passt - und falls doch nicht kannst du ja sehr leicht die passende Bohrung vornehmen.
Luftschraubenmässig sind 12,5" sicher das äusserste Maximum - ich verwende eine 12" - 13" geht sicher nicht.
Farbmässig ist natürlich pers. Geschmackssache, aber wenn dir blau am besten gefällt würd ich mir bez. Erkennbarkeit keine grossen Gedanken mache, da du die ME ja sicher nicht in 300 Meter Höhe jagst ( ausser du fliegst mit Fernstecher).

Alles in Allem würd ich mir keine allzu großen Gedanken machen, da Du mit der Mini Elli einen perfekten Flieger in der 1,50 Meter Klasse bekommst - es ist einfach Jaro Müller Qualität.

Aber ruf doch mal den Hrn. Miny an, der berät Dich absolut perfekt und kann dir möglicherweise noch Tips geben.

LG
Hugo

gog

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16

Dienstag, 20. April 2004, 20:54

Hallo Hugo,
auch Dir nochmal vielen Dank, sehr aufschlussreich das alles.

Hab allerdings wie immer noch'n paar kleine Frägelchen:

Ich musste noch nie Servos einkleben: da muss ja alles gute angeraut sein, gell?
aber was ist das für ein Silikon? ich wollte das eigentlich mit epoxy machen, aber was ist das nun wieder für ein Silikon? aus'm Baumarkt oder was? was sind die Vorteile von Silikon?

Telefon werd ich bestimmt in den nächsten Tagen mal bemühen, aber solang kann ich euch ja mal ausquetschen.. :]

Gruß, Georg :ok:
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hugo555

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17

Mittwoch, 21. April 2004, 06:32

Hallo Georg,

ob Du Epoxy oder Silikon verwendest ist eigentlich Geschmackssache.
Ich verwende gerne Silikon (transparentes aus dem Baumarkt - dieses kleine fürs Bad von Henkel) weil ich bei Bedarf das Servo aus dem Schrumpfschlauch schneide und dann den Schrumpfschlauch mit dem Silikon vorsichtig aus der Fläche popeln kann.
Wenn Du allerdings Epoxy verwendest, würde ich kein 5-min sondern ein 30 min Epoxy nehmen, da hier die Erwärmung nicht so stark ist und die Fläche nicht ausgebeult wird (ist meinem Freund bei seinem ersten GFK Flieger passiert) und das wäre gerade bei der schönen Mini Elli sehr schade.

LG
Hugo

gog

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18

Donnerstag, 22. April 2004, 18:24

hallo,

bin da noch etwas skeptisch mit dem Silikon...
kann man dafür jedes x-beliebige Silikon nehmen? hab gelesen, dass manche dafür Aquariensilikon nehmen, das soll wohl ziemlich gut sein...
Aber weswegen ich hauptsächlich am knobeln bin ist vorallem dies:
wenn ich das Servo mit Silikon einklebe mag es ja sein, dass es relativ gut haftet, aber ist es dann nicht auch "schwingend" gelagert?? ich stelle mir das konkret so vor, dass der Servoarm zwar den autretenden Kräften entgegenwirkt aber da es ja nur in silikon eingebettet ist, das ganze servo ein weing weggedrückt wird....

wer kann was dazu sagen??

Gruß, Georg :ok:
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gog

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19

Sonntag, 25. April 2004, 23:40

hab mir jetzt mal Aquariensilikon geholt!
manche schwören ja dadrauf und behaupten es würde ganze Flieger zusammenhalten...

gibts da spezielle anwendungstechniken bzw. wie kleister ich den jetzt konkret das servo in die Fläche rein??
gibts Bilder von solchen aktionen?
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hugo555

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20

Dienstag, 27. April 2004, 16:40

Hallo Georg,

also ich hab das Servo eingeschrumpft und dann einfach mit ein wenig Silikon bestrichen und dann eigeklebt und nach ca. 2-3 Stunden (je nach Silikon) sollte es fest sein - ich würde es allerdings 24 h durchtrocknen lassen.
Von meiner ME Fläche kann ich Dir leider kein Foto zeigen da ich die Servoabdeckungen geklebt habe - hier aber ein Foto von meinem Risk-Rumpf in welchen ich das Höhenruder Servo ebenfalls mit Silikon eingeklebt habe - hier hab ich allerdings um einiges mehr an Silikon verwendet damit das Servo schön eingebettet ist. Hält bombenfest und das Höhenruder hat so gut wie kein Spiel.



LG
Hugo