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PikJoker

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1

Sonntag, 9. Mai 2004, 19:23

Wer kennt diesen Flieger und hat Daten dazu?

Moin zusammen,

ich habe gerade über EBAY den Flieger da unten erworben:



Spannweite: 248 cm, Länge: 112 cm, 2-Achs-Steuerung

Da der Flieger aus einem Nachlass stammt, konnte der Verkäufer keine näheren Angaben wie Schwerpunkt, Hersteller und so was machen.

Wer hat so einen Segler und kann mir weiterhelfen?

Lässt sich das gute Stück auf E-Segler umrüsten?

Genaue Daten wie Gewicht und so was liefer ich noch nach, sobald er bei mir eingetroffen ist.

Danke für die Hilfe, Gruß Lothar
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2

Sonntag, 9. Mai 2004, 23:33

RE: Wer kennt diesen Flieger und hat Daten dazu?

Hallo Lothar,

kenne den Flieger leider nicht, fliege aber einen, der von der Flächenform und V-Stellung nahezu identisch scheint. Bei diesem Flieger und bei fast allen gilt eine Schwrpunkt-Faustregel.
Er liegt bei 1/3 (von vorne) der Tragfläche.
Leichte Neigung nach vorn.
Leicht Kopflastig ist nicht so schlimm wie Hecklastigkeit. (Aus meinen Erfahrungen.)

Zum E-Segler..

Ich glaube, daß der Rumpf zu klein fürs Akku sein wird, scheint auf dem Foto zumindestens. Aber spätestens beim Schwerpunkt wirds wirklich haarig.
Wenn du nen 500 Motor dranschraubst + 7-8 Zellen Akku, ich denke das sollte die minimale Motorisierung sein, wirds vorn schon ganz schön schwer. Blei ans Heck kleben (schätze mal 400 gr.!!!)
Schon hast du einen kleinen Bomber, der kaum noch hochkommt.

Mit nem ultraleichten BS Motor, bekommst du den Flieger warscheinlich schon mit 6 Zellen hoch (Der Segler scheint ja sehr leicht zu sein.) zwei Miniservos, Miniempfänger, dann könnte es klappen, kannst ja schwere starre Rudderanlenkungen benutzen, brint ein bisschen mehr Gewicht nach hinten, und ist nicht so unnütz wie Blei.

Gibt natürlich auch noch die Möglichkeit den Motor nicht nach vorne zu bauen, sondern auf die Flächenmitte. Würde das Schwerpunktproblem sicherlich mindern.
Da hab ich aber leider keinerlei Erfahrungen, aber die Kollegen im Forum haben bestimmt auch noch einige Ideen, und bestimmt auch mehr Fachwissen. (Freue mich schon auf Kritiken meiner Ideen) ;-))

Also, viel Spaß beim Fliegen.

Timo

PikJoker

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3

Sonntag, 16. Mai 2004, 09:39

Welche Servos sind empfehlenswert?

Moin zusammen,

Segler ist eingetroffen. Befindet sich in recht ordentlichem Zusatand.

Bringt ohne RC-Ausstattung 1090 Gramm auf die Waage.

Erhebt sich jetzt für mich als bis Dato reiner Slowflyer und Light-Cat Pilot die Frage, was ich da für Servos reinbauen sollte. Also Größe, Gewicht und notwendiger Stellkraft für einen Flieger dieser Baugröße.

Ach ja, Höhenruder ist ein Pendelleitwerk, vielleicht noch wichtig wegen der Servogröße.

Gibt es eine günstige Alternative zwischen Preis und Leistung?

Danke für die Tipps, Gruß Lothar
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Prof._Dr._YoMan

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4

Sonntag, 16. Mai 2004, 12:40

Ich denke ein Dymond D200 wird reichen. Vielleicht sogar schon ein D60.

Mit dem Pendelleitwerk hast du wenigstens immer die richtige EWD. :) Spielfrei sollten die Servos und die Anlenkung sein.
Meistens haben Platzhirsche eine hohe Beratungsresistenz, dafür eine geringe Wahrnehmungsfähigkeit..... (Claus Eckert)

PikJoker

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5

Sonntag, 16. Mai 2004, 13:57

Moin zusammen,

@ Holger, wenn das D60 ausreichend sein sollte, dann kann ich auch meine SES170BB benutzen, haben die gleichen Werte.

Wäre aber interessant, von den Anderen zu hören, ob diese 9g Servos für so einen Flieger ausreichend sind, oder ob es auf jeden Fall eines in der Größenordnung D200 sein muss.

Danke für die Hilfe, Gruß Lothar

P.S. das Pendelleitwerk hat übrigens ne Tiefe von 11cm !!!
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »PikJoker« (16. Mai 2004, 16:53)


Patrickk

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6

Sonntag, 16. Mai 2004, 17:24

Hallo Lothar,

Zitat

Original von PikJoker
@ Holger, wenn das D60 ausreichend sein sollte, dann kann ich auch meine SES170BB benutzen, haben die gleichen Werte.


man http://www.gws.com.tw/english/dealer/dealer.htm Staufenbiel steht da zwar nicht bei, aber weiß man's? ;-)

Zitat


P.S. das Pendelleitwerk hat übrigens ne Tiefe von 11cm !!!


Ist wurscht, weil a) hat's einen statischen und dynamischen Ausgleich und b) die Anlenkung eine Riesenübersetzung.

servus,
Patrick

PikJoker

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7

Sonntag, 16. Mai 2004, 17:41

Moin Patrick,

kannst mal ausführlicher werden? Ich steh grad auf dem Schlauch!

Gruß Lothar
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Patrickk

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8

Sonntag, 16. Mai 2004, 20:44

Hallothar (sorry, mußte mal sein ;-),

a) soll heißen daß die Servos eh größtenteils aus derselben Presse kommen.

b) Ein Pendel-HLW braucht keine stärkeren Servos, weil es vor dem Drehpunkt auch Fläche hat, die aerodramatisch verstärkend wirkt, auch gewichtsmäßig als Ausgleich für die Fläche hinter dem Drehpunkt. Und es hat nur einen recht geringen Ausschlag, was die Übersetzung hochhält, also auch nur geringe Stellkräfte beansprucht.

servus,
Patrick

PikJoker

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9

Sonntag, 16. Mai 2004, 22:51

Moin Patrick,

danke für die Erläuterung, dann hau ich doch einfach mal meine 9Gramm Servos mit 1,7kg Stellkraft rein und sehe, was sich ergibt.

Das Seitenleitwerk hat ja wohl auch nicht die Aufgabe, den Flieger am fliegen zu halten.

Wo stand noch mal geschrieben ... was nicht wieder runter kommt, muss ein Vogel sein!

In dem Sinne, Gruß Lothar
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10

Montag, 17. Mai 2004, 09:13

Zitat

Original von PikJoker
Das Seitenleitwerk hat ja wohl auch nicht die Aufgabe, den Flieger am fliegen zu halten.

Eine Richtung vorgeben zu können hat manchmal schon so seine Vorteile. :dumm:
Meistens haben Platzhirsche eine hohe Beratungsresistenz, dafür eine geringe Wahrnehmungsfähigkeit..... (Claus Eckert)

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11

Montag, 17. Mai 2004, 19:38

Seit wann sind Seitenleitwerke Weiblich?

:nuts:

Duck und schnell wech ...
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12

Sonntag, 23. Mai 2004, 18:50

Heute war Erstflug. Enttäuschend

- der Vogel muss schnell geflogen werden, um sich steuern zu lassen
- Ruderwirkung zu gering im Langsamflug
- V-Form des Flügels wohl zu groß, (sind mindestens 4-6°) da ihn Seitenwind aus der Bahn wirft

Fazit : er muss umgebaut werden:

- Querruder
- weniger V-Form
- Eventuell Bremsklappen in Form von Butterfly
- Vielleicht sogar das Höhenleitwerk zurück auf Standart, da bei hohem Gras zu empfindlich.

Der Flügelumbau könnte wie folgt aussehen, aber da frage ich die Fachleute noch mal:



Was auf den Bildern wegend der Übersichtlichkeit nicht aufgeführt ist:
- Rippen mit 2 mm (Rippen geben die Positionen der Ruder vor)
- Endleiste 25 mm
- Flächenstärke am Rumpf 24mm
- Fläche Aussen 14 mm
- die Fläche ist unten Glatt, kein Profil

Nun meine Fragen:
- gibt es irgend wo einen Baubericht, in dem so ein nachträglicher Umbau beschrieben ist?
- was sollte ich auf alle Fälle beachten?
- kommt das so mit den Maßen hin?

Zu guter letzt: Anschliessend voll beplanken oder wieder bespannen? Das Material ist ja relativ empfindlich.

Danke für die Hilfe, Gruß Lothar

Eine Alternative ist mir noch eingefallen:
- gibt es einen günstigen, reinen Flügelbausatz für einen Vogel mit 2,5m in dem QR und Bremse vorgesehen sind? Dann würde ich die Flügel so lassen und günstig anbieten, falls sie Jemand brauchen kann.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »PikJoker« (23. Mai 2004, 19:02)


PikJoker

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13

Donnerstag, 3. Juni 2004, 20:26

Moin zusammen,

da ich bedingt durch körperliche Abwesenheit noch nicht zum Umbau gekommen bin, hol ich den Thread noch mal vor.

Hat denn keiner der Baukünstler eine Meinung zu meinen Ideen? Ich gehe mal davon aus, dass sie nicht der Weisheit letzter Schluss sein können und es wäre nett, Kritik zu lesen, bevor ich mir die Flächen ruiniere!

Danke, Gruß Lothar
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