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Stifla

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1

Samstag, 17. Juli 2004, 15:28

Motorwelle zu kurz; Luftschraube lässt sich schlecht montieren

Hi,
ich habe mir vor 2 wochen von einem Vereinskollegen einen gebrauchten "Soft-Hotliner" (noch-nicht-ganz-Hotliner) gekauft. Wir wissen leider nicht, wie der Heißt und von welchem Hersteller der ist. Dazu einen gebrauchten Kellermotor KE 25/8. Leider ist der Motorträger für den Motor zu Dick und der Motor hat eine relativ kurze Achse.

Die Achse schaut also nur ein kleines Stück heraus.

Jetzt lässt sich der Luftschraubenmitnehmer zwar montieren, kann sich aber nur auf einem 5mm langen Achsstück vom Motor festklemmen. In der Anleitung von der Latte (Camprop) steht, man soll die Luftschraube auf mindestens 1cm Motorwelle Klemmen, wo bei mir aber der Rest im Träger steckt und ich wegen dem Rand am Mitnehmer nicht weiter reinkomme.

Da Die Scheibe einen bißchen größeren Durchmesser als die Rumpfspitze hat, sieht das ganze auch nicht so elegant aus. Jetzt würde gerne wissen, ob ich den Alurand einfach wegfeilen kann, sodass die ganze Einheit näher am Rumpf sitzt und der Spannkonus ein Stück im Rumpf verschwindet, oder ob da irgendwie Stabilität verloren geht oder so... Dann hätte ich vielleicht ausreichen Motorwelle zur verfügung.
Was kann ich sonst noch machen?
Der träger ist aus so gelben zeug (ich kenn mich da noch nicht so gut aus) und entfernen geht da denk ich schlecht.
Kürzen will ich den Rumpf auch nicht, da ich nicht so präzise sägen kann, um den Motorsturz und -Seitenzug beizubehalten.

Erst mal Danke, Gruß Stephan
Tue es gleich!

markimb

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2

Samstag, 17. Juli 2004, 16:12

RE: Motorwelle zu kurz; Luftschraube lässt sich schlecht montieren

Hallo Stephan,
ich würde auf deiner Stele wohl auch den Rand vom mitnehmer abfeilen, bzw. wenn die Möglichkeit besteht, abdrehen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass du da irgend was an Stabilität verlierst.
Und wie du schon sagst, schlägst du 2 Fliegen mit einer Klappe.

Gruß...
F3B Victor / Skorpion F3F/ Shadow F3J / Speedwing

Stifla

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3

Samstag, 17. Juli 2004, 16:28

Hallo,
abdrehen kann ich leider auch nicht, wird Zeit dass wir mal unsere werkstatt an das Modellbauhobby anpassen und aktualisieren.
Eine Unwucht entsteht dadurch auch nicht, oder?
Mit welchem Werkzeug kann ich denn Alu abdrehen? Dann könnte ich evtl. einen Träger für den Kellermotor auf ein Brett basteln, den Motor hinschrauben, Spinner ohne Prop montieren, alles einschalten und dann das Ding mit entsprechendem werkzeug abdrehen...
Aber ich glaub, da bin ich mit der Feile schneller und so ungenau wirds da auch nicht.
Gruß Stephan
Tue es gleich!

Matthias R

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4

Samstag, 17. Juli 2004, 17:01

RE: Motorwelle zu kurz; Luftschraube lässt sich schlecht montieren

Der Motorspant is aber wirklich sehr dick. Wieviel isses denn genau?
Sieht aus wie Sperrholz mit reichlich Harz eingeklebt. 4mm sind meines Erachtens dicke genug. Alles was mehr ist kann weg.

Musst halt sehen, dass du rundrum gleich viel weg schleifst. Am besten malst du einen Ring um die Nase, so dass genug Spantdicke übrig bleibt (bei sagen wir 8mm Spantdicke also 4mm hinter der Vorderkante), dann schleifst du das Material bis zum Ring weg ;)

Nicht feilen, GFK macht die Feile stumpf :hä:

Matthias
Gruß
Matthias

Stifla

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5

Samstag, 17. Juli 2004, 17:54

Hi,
sind ganze 11mm! 8( Aber Sperrholz ist es denk ich nicht, weil auf der Innenseite ist das Zeug auch so Gelb. Und Holzfasern konnte ich nicht erkennen.

Mit der Möglichkeit hätte ich auch wieder meine 2 Fliegen gefangen. Aber wie male ich den Ring auf, dass der schön gleichmäßig ist? Und mit was schleife ich das ganze weg? Nach dem wegschleifen müsste ich halt die Nase wieder weiß lackieren...

Gruß Stephan
Tue es gleich!

Matthias R

RCLine User

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6

Samstag, 17. Juli 2004, 18:53

Methode1:
Du schnitzt dir aus Balsa (oder was du eben nehmen willst) einen kleinen Abstandhalter. Also ein L-förmiges Teil. Ein Schenkel ist genau so lang, wie du Material abtragen willst. Der andere ist länger und auch breiter, damit du ihn gut anfassen kannst. Dann legst du das Teil an, machst einen punkt oder kurzen Strich, legst knapp dabene wieder an, Punkt, neu anlegen, Punkt, ....

Methode2: Du nimmst ein Stück feste Pappe, schneidest ein Kreisrundes Loch rein, das genau den Durchmesser der Rumpfnase hat, steckst es auf und malst drum rum.

Methode1 würd iuch jetzt mal bevorzugen, bis das Loch in der Pappe die richtige Größe hat und dann auchnoch exakt sitzt hat man den L-Winkel gebastelt und sich drum rum gepunktet ;)


Wenn der Spant nicht aus Holz/Harz ist, dann ist er wohl aus Harz mit einem "Füllstoff", also Harz mit Microbaloons oder baumwollflocken, oder kurzen Glasfaserschnitzeln oder so.

Das Zeug ist sehr fest und deshalb in der Bearbeitung "etwas" widerspenstig.

Entweder du nimmst einen Schleifklotz und recht grobes (80er?) Schleifpapier (da gibt es so Gewebezeug auf der Rolle) und sparst dir das Fitness-Studio, oder du stellst den Rumpf auf den Bandschleifer (und wechselst hinterher das Schleifband), GUT festhalten nicht vergessen....

edit:

Zitat

Nach dem wegschleifen müsste ich halt die Nase wieder weiß lackieren...
Wieso? is doch der Spinner davor :O

Wenn kein Holz drin is, lieber einen mm mehr stehen lassen ;)


Matthias
Gruß
Matthias

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Matthias R« (17. Juli 2004, 18:55)


Stifla

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7

Samstag, 17. Juli 2004, 19:15

Jo, dann werd ich den Rumpf mal "abtragen". Kann man das später wieder Rückgängig machen oder kann man da was falsch machen? dann mach ich erstmal 4mm weg und schau, obs reicht.
Die Andere Möglichkeit mit dem Mitnehmer abfeilen lass ich, weil ich sonst neue Löcher für den Motor bohren müsste, die alten sind zu groß. Und wenn der rand noch dran ist, kann da der schraubenkopf drunter verschwinden.
Gruß Stephan
Tue es gleich!

Matthias R

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8

Samstag, 17. Juli 2004, 23:26

Na dann viel Spaß, ich hoffe das Material ist nicht ganz so widerspenstig wie ich befürchte :shy:

Zitat

Kann man das später wieder Rückgängig machen
Einfach wieder was drauf harzen ;)

Zitat

oder kann man da was falsch machen?
achte drauf, dass es gerade wird und genug stehen bleibt.


Matthias
Gruß
Matthias

Stifla

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9

Sonntag, 18. Juli 2004, 13:20

Nagut, dann werd ichs mal angehen! :ok:
Gruß Stephan
Tue es gleich!

Stifla

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10

Dienstag, 16. November 2004, 15:17

Hi (nach langem mal wieder),
im Sommer bin ich leider nicht so recht vorwärts gekommen mit dem Flieger, aber gestern hab ich jetzt mal weng weiter gemacht. Mit dem Dremel erst einen Teil abgenommen, war dann voll uneben und hat garnimmer gescheit gepasst. Also soviel wie möglich abgenommen, dabei bin ich aber nicht in die Ecken vom Rumpf gekommen und da war halt dann noch das ganze zeug dran. Dann hab ich, wie mir mein Flugkollege empfohlen hat, den vorderen Abschluss vom Rumpf so rausgefräst, dass das ganze halt ein fettes Loch ist, bis auf einen kleinen rand. Jetzt ist das Zeug fast ganz draußen. Mein Kollege gibt mir dann eine kleine Carbonplatte, die ich dann als neuen Spant reinharzen soll. Also ist jetzt eigentlich alles soweit in Ordnung.
Nur eine kleine Frage hätt ich noch wegen dem RC-Einbau: Da der Regler so riesig ist, hab ich nicht genug Platz an der Schnauze, um den Empfänger möglichst störungsfrei einzubauen, weil er einfach zu nah am Regler, den Kabeln und dem Motor liegen würde. Jetzt wollte ich wissen, ob der Akku selbst auch störungen verursacht, weil dann könnt ich den Regler ganz einfach und sauber, ohne großem Kabelkaos unter dem Akkuträger festmachen und trotzdem da immer noch problemlos zugriff auf Quarz und Stecker und so haben. Geht das ohne große Störungen?
danke, Gruß Stephan
Tue es gleich!