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Detract

RCLine User

  • »Detract« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Gummersbach

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1

Mittwoch, 11. August 2004, 17:14

Probleme mit den Landeklappen

Hallo ich habe einen Junior Sport Plus, ich weiß ist ein Elektrosegler, aber das Thema passt hier besser. Zur Landung kann man die Querruder laut Beschreibung hochstellen. Eigentlich dachte ich mir, dass das Flugzeug so an Fahrt verliert und Höhe abbaut. Letzteres tut es auch sehr abrupt indem es einen Sturzflug einleitet. Von ner ruhigen und unkomplizierten Landung kann da nun keine Rede mehr sein. Auch wenn man die Querruder nur leicht anstellt, ist dieses Verhalten zu beobachten.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder kann mir sagen was da schief läuft???

bie

RCLine User

Wohnort: D-21029 Hamburg

Beruf: Journalist

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2

Mittwoch, 11. August 2004, 18:26

Hi,

wenn du Höhe dazu mischst, kannst du den Bahnneigungswinkel entschärfen und deinen Fluggewohnheiten angleichen.

Bei meiner kleinen B4 stelle ich auch die Querruder hoch und das Modell kommt dann ganz zahm herein.
Grüße,

Andy

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Erstflug-Verschieber

3

Mittwoch, 11. August 2004, 18:48

Hallo Detract,

beim Hochstellen der Querruder zu Bremszwecken ändert sich das Gesamtmoment des Fliegers mehr oder weniger drastisch in Richtung SCHWANZLASTIG.

Ich nehme an, daß sich das Modell kurz aufgebäumt hat und dann auf die Nase gekippt ist, was Du als (bodennahen?) Sturzflug erlebt hast.

Wichtig ist, daß Du mit dem Hochstellen der Querruder TIEFENruder zumischst in der Größenordnung von durchaus 20% oder ggf. mehr. Dadurch wird das Aufbäumen vermieden und das Modell geht in einen gebremsten Sinkflug über. Dieser Sinkflug ist allerdings sehr stark von der Höhenruderstellung abhängig - deshalb in größerer Höhe ausprobieren!

Viel Erfolg

H. Eberbach

P.S. Der Kommentar von bie geht vermutlich davon aus, daß das Modell DIREKT in einen "Sturzflug" gegangen ist.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »h.eberbach« (11. August 2004, 18:53)


Detract

RCLine User

  • »Detract« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Gummersbach

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4

Mittwoch, 11. August 2004, 19:02

Erstmal danke für die Antworten.

Das mit dem Aufbäumen des Fliegers ist nicht passiert. Es liegt auch kein Strömungsabriss vor. Der verhält sich so als wenn man den Knüppel einfach voll nach vorne drückt. Allerdings schaft man so ein schnelles Einleiten eines Sturzfluges nicht mit dem Höhenruder.

Das mit dem dazumischen vom Höhenruder, habe ich mir auch schon überlegt. Allerdings dachte ich das würde auch anders gehen, weil Graupner da nichts von erwähnt in der Bauanleitung.

Am liebsten würde ich die Landeklappen garnicht mehr benutzen. Ich bin jetzt schon 2 mal in nen Baum geklatscht, weil ich so erschrocken von der Reaktion des Fliegers war.

Ich werde mal die Mixer ausprobieren, wenn die Tragflächen wieder heile sind ;(

mosi

RCLine User

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Beruf: Cutter, Kameramann

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5

Mittwoch, 11. August 2004, 22:41

Hallo,
nach meinen Erfahrungen ist das Verhalten durchaus normal,wenn du nur Querruder benutzt. Fahrt wird kaum abgebaut, nur der Sinkwinkel vergrößert sich. Um Fahrt abzubauen. brauchst du einen 4-Klappen Flügel (Butterfly oder Krähe genannt)
Da hilft nur Landestellung dosiert einsetzen (mit Knüppel, nicht mit Schalter) und wie schon gesagt, Höhenruder dazu mischen.
Gruß, Rene

6

Donnerstag, 12. August 2004, 11:29

Hallo Detract,

nach Deiner neueren Beschreibung "unterschneidet" also Dein Modell beim Hochfahren der Querruder. Daraus würde ich schließen, daß die Trimmung (Schwerpunkt und EWD) im Normalflug sehr "spitz" ist, d.h. mit geringem Stabilitätsmaß.

Ich würde zuerst noch mal die Trimmung überprüfen und dann erst weitere Bremsversuche machen.

Gruß
H. Eberbach

Detract

RCLine User

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Wohnort: Gummersbach

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7

Donnerstag, 12. August 2004, 12:25

Hallo Herbert,

was bedeutet denn "spitz"?? Akku nach vorne oder Akku nach hinten??

bie

RCLine User

Wohnort: D-21029 Hamburg

Beruf: Journalist

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8

Donnerstag, 12. August 2004, 12:34

Hallo zusammen,

Herr Eberbach hat natürlich Recht: Die Reaktion auf ein Hochstellen der Querruder ist in der Regel die, dass das Modell die Nase hochnimmt. Da es nicht beschrieben war, verleitete mich das zum Tipp mit der Höhenruderbeimischung.

Hatte letzens ein Schreckenserlebnis, das genau mit dieser Aufbäumtendenz beim Einsatz von Butterfly zu tun hatte:

Im Landeanflug meines 4-Meter-Lunaks habe ich in einer Höhe von ca. 25 bis 30 Metern den Bremsknüppel voll gezogen (WK gehen runter, QR gehen rauf). Der Lunak wollte daraufhin mit seiner Nase den direkten Weg Richtung Erdmittelpunkt nehmen. :D Ich konnte ihn gerade noch wieder abfangen, traf dann ob meines tiefsitzenden Schreckens die Landebahn nicht mehr, konnte aber sicher auf einer daneben liegenden Wiese landen. 8(

Des Rätsels Lösung: Es waren 29 Prozent Tiefe zugemischt - eindeutig zu viel (und ich hatte das aus irgendeinem Grund vergessen, in Sicherheitshöhe auszuprobieren). :nuts:

Jetzt sind es 19 Prozent Tiefenzumischung und die Sache passt. :ok:
Grüße,

Andy

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Erstflug-Verschieber

9

Donnerstag, 12. August 2004, 19:20

Akku nach vorne => Schwerpunkt wandert nach vorne => Höhe muss leicht "gezogen" getrimmt werden. Der Flieger wird eigenstabiler.

Mein Sprinter kommt (auch ohne HR-Beimischung) lammfromm herein, wenn die QR ca 8mm nach oben gestellt sind. Der Gleitwinkel ist richtig gut zum Landen, die Lenkbarkeit kaum beeinträchtigt und die Geschwindigkeit recht langsam. Bei doppelt hoher Aufstellung ist die Lenkbarkeit über QR sehr schlecht und der Flieger wird sehr zickig. Das benutze ich nur für ein paar Sekunden im Geradeausflug, wenn ich deutlich zu hoch 'reinkomme und stark bremsen muß.
Der Sprinter ist aber auch ein schnelleres Modell mit einem anderen Profil (MH30)

Grüße,
Malte

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DrM« (12. August 2004, 19:28)