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Fraett

RCLine User

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1

Donnerstag, 31. März 2005, 18:23

Cu-Lackdraht als Kabelbaum?

Hallo!

Vorgeschichte:

Ich möchte bei meinem Elipsoid (2,8m Thermiksegler) die Servos in die Dämpfungsfläche des Seitenleitwerkes einbauen. Als Servos habe ich HS-81 geplant. Als Akku werde ich 8 Zellen GP2200 stehend verlöten, und das Pack dann hochkant direkt hinter den Motor stellen.

Da ich den Schwerpunkt gerne nach Möglichkeit ohne/mit möglichst wenig totem Ballast (Blei) erreichen möchte, habe ich mir überlegt wo noch hinter dem Schwerpunkt Gewicht zu sparen ist. Dabei bin ich auf die Servokabel gekommen.

Frage:

Hat jemand schon probiert Servokabel durch Kupferlackdraht zu ersetzen? Das wären ja 4 Adern die ich bis zum Leitwerk bräuchte. Wenn ich jetzt für + und - jeweils 0,5mm Draht und für die Signale je 0,3mm Kupferlachdraht nutze, die Drähte gegen Störungen entsprechend Verdrille und zum Schutz gegen Aufscheuern am GFK-Rumpf noch in Schrumpfschlauch einpacke, dann sollte das doch eigentlich funzen.... oder? ???

Oder wird das schwerer als ich denke?

Hat jemand schon mal Praxiserfahrungen in nem Segler gemacht?

Gruß, Jan F. Boldt

kaipla

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2

Donnerstag, 31. März 2005, 19:10

also bei nem segler hab ichs noch net probiert aber bei den slowies geht es ja auhc super. ich denke das du mit kula ne ganze menge an gewicht sparen kannst. aber wenn du es mit schrumpfschlauch gegen scheuern sicherst, wird es glaub ich zu schwer. ich würde mir einfach servokabel aus demfachgeschäft hohlen und die dann auf der platine anlöten mit der länge die du brauchst und am ende halt einen servostecker dranmachne ich denke das das die einfachste lösung ist.
mfg kai
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3

Donnerstag, 31. März 2005, 20:50

Naja ich habe so meine zweifel. Bei nem Slowflyer/Funflyer lasse ich mir das alles gefallen. Bei nem Segler mit 2,8m und Motor kommst du mit Sicherheit auf roundabout 2,5kg Gewicht. Und hier an den wichtigsten Servos bzw. deren Zuleitungen sparen???

Nimm lieber Servokabel 3 Adrig (0,25mm²), "ziehe" es auf und verdrille es; jedoch nicht als 3 sondern als 4 Adrig wie du es beschrieben hast.....
Kurze und trotzdem ausreichend lange Verbinungskabel bringt imho mehr als immer die Angst im Nacken dass sich die Leitungen gegenseitig aufscheuern.
Dann ist Essig.
Ausserdem frage ich mich wieso du den ganzen Act auflegst, bist du so dermassen am Gewichtslimmit dass es dir auf ein paar Gramm ankommt? Dein modell fliegt auch mit 50g mehr noch.... Statt Blei würde es auch ein stärkerer motor tun :D
Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem. :D

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ralfi« (31. März 2005, 20:54)


Fraett

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4

Donnerstag, 31. März 2005, 22:55

Holla!

Also 2,5kg kommt net ganz hin... Das Gewicht wird unter 2kg bleiben. ;)

Das mit dem Aufscheuern der Lackschicht sehe ich jetzt nicht wirklich als Problem. Da wird durch den eng sitzenden Schrumpfschlauch alles so fixiert, das sich im Kabel nimmer wirklich was bewegen kann. In der Leitfähigkeit sehe ich gar kein Problem, da hier ca 0,4 qmm (Cu-Lackdraht) gegen 0,25 qmm (Litze) in der Stromversorgung liegen. Mit die Signalleitungen dürften mit 0,3 mm (ca. 0,14 qmm) auch ausreichend dimensioniert sein. ;)

Das einzige RICHTIGE Problem was ich sehe ist die Gefahr das die Kupferdrähte zu oft hin und hergebogen werden, und dann irgendwann brechen. Das sollte sich aber auch lösen lassen, in dem das Kabel an mehreren Stellen im Rumpf fixiert wird. Ich würde den Kupferlackdraht nicht direkt bis an den Empfänger führen, sondern vorher ein Stück Litze nehmen, damit das letzte Stück zum Empfänger nicht so bruchgefährdet ist. Bei den Servos dem entsprechend auch ein kurzes Stück Litze.

Es wär halt schon schön, wenn ich ganz ohne Blei auskommen würde, da der Motor und so weiter eigentlich schon genug wiegt... Ich habe schon mit Absicht die 2200er GP Zellen ausgewählt, weil acht 1950mAh FAUP zu leicht gewesen wären.

Ich habe ja auch meine Zweifel. Ich weiß auch, das die Steuerfunktionen allesamt Sicherheitskritisch sind. Aber leider führt mich gerade das zu den Überlegungen am Kabel zu sparen, da die Servos recht groß und damit schwer ausfallen. Mit 9g Servos im Leitwerk hätte ich das SWP-Problem nicht... :dumm:

Ich werde mir wohl mal die Mühe machen die Gewichtsverhältnisse von 4*0,25qmm Litze und 2*0,5mm+2*0,3mm Cu-Lackdraht mit Schrumpfschlauch zu ermitteln und dann mal zu sehen, wie Bruchfest die Cu-Lackdrähte sind.

Ich würde mich trotzdem noch über Rückmeldung freuen, fall jemand das oder etwas ähnliches mal mit Erfolg ausprobiert hat. :)

Gruß, Jan F. Boldt

5

Freitag, 1. April 2005, 15:05

Ich würde keinen Starrdraht sondern in jedem Fall Litze nehmen, denn auch im Segler, vor allem mit Antrieb gibts immer Vibrationen, die auf die Dauer spätestens an den Steckverbindern einfach die Kabel brechen lassen.

Ein 0,5mm Kupferkabel hat übrigens weniger Querschnitt als ein 0,25mm² Kupferkabel, nämlich nur knapp 0,2mm².

Aber Du könntest ja mal nach sündhaft teurer HF-Litze suchen (Motorbauer aufgepasst...), die hat auch ein relativ gutes Verhältnis von Verpackung (Isolation) zu Inhalt (Kupferdraht).

Fraett

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6

Sonntag, 3. April 2005, 18:13

Hallo!!

Nachdem ich mir meinen Akku zusammengelötet habe, konnte ich den SWP endlich noch ein bischen realistischer abschätzen. Ich werde mit meiner Ausstattung wohl den SWP aus der Anleitung (55mm) nicht ganz genau ohne Blei erreichen, wenn ich normales Servokabel benutze. Ohne die Abschlussleiste und die Servos eingeklebt zu haben liegt der SWP ca. 2-3 mm dahinter. Also bei 57-58mm ab der Nasenleiste. Da ich schon auf mehreren Webseiten einen erflogenen SWP von 60-61mm gefunden habe, werde ich wohl normales Servokabel nehmen. Vor dem SWP wird allerdings noch die Akkufixierung eingebaut. Bei der kann ich das Gewicht leider nur schlecht schätzen.

Leider bin ich mit dem Empfänger der da eigentlich reinsollte extrem unzufrieden. Ich habe den Simprop Scan7 jetzt gegen einen Schulze Alpha835 getauscht. Dem Scan 7 trau ich, nachdem ich die Störungen die ich in nem Flieger von nem Freund gesehen habe nicht mehr über den weg. Wenn der Empfänger mit lose gerade herutnerhängender Antenne und 4 HS 81 beim Reichweitentest im Nahbereich mit eingeschobener Senderantenne Ausschläge bis zum Anschlag des Servos bringt, dann kommt mir sowas nicht in ein Modell. Noch nichtmal in einen EPP-Combatflieger. :no: :no: :no:

Das mit den Querschnitten ist mir mittlerweile auch aufgefallen. Ich habe wohl die Formeln für den Umfang und den Querschnitt ein bischen durcheinandergebracht. Ist ja aber jetzt eh egal... :)

Gruß, Jan

Prof._Dr._YoMan

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Wohnort: D-76137 Karlsruhe

Beruf: Hard-/Software Ingenieur

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7

Sonntag, 3. April 2005, 20:13

Keine Problem mit dem SCAN7 hier, wobei ein Schulze sicherlich eine gute Wahl ist, wenn man auf Synthie verzichten mag.
Meistens haben Platzhirsche eine hohe Beratungsresistenz, dafür eine geringe Wahrnehmungsfähigkeit..... (Claus Eckert)

Fraett

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8

Sonntag, 3. April 2005, 20:59

Holla!

Na ja, Auf Kanal 71 sind die Störungen auf dem Teufelsberg in Berlin absolut reproduzierbar und eindeutig zu heftig. Ich muss mit dem Scan wohl nochmal auf den Teufelsberg mit ein paar mehr Senderquarzen. Bin mir grade unsicher ob er das rumgezappel auch auf anderen Frequenzen gemacht hat. Wenn nicht, dann könnte ich ihm noch ne Chance geben.

Eigentlich hätte ich schon gerne die Quarzlosen Frequenzwechsel. Aber die sichere Funktion von nem Empfänger ist mir wesentlich wichtiger.... :(

Von den möglichen Verletzungen durch nen Absturz oder auch einfach nur einen durch ne Störung nochmal anlaufenden Motor mal abgesehn, was sind 65€ für nen Schulze mit Quarz im vergleich zu nem ganzen Ellipsoid mit nem Vario an bord.

Gruß, Jan