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1

Sonntag, 26. Juni 2005, 09:56

Höhenmacher für HS-3m-Segler

Hallo!

Ich habe relativ preiswert einen 3m Segler mit Höhe uns Seite erworben. Hab ihn schon einmal bei ganz schwachen Bedingungen am Hang fliegen sehen. Da wurde er von einem Kollegen vorgeflogen.
Nun hab ich aber nicht immer einen Hang zur Verfügung und brauche eine Aufstiegshilfe für die Ebene.

Eine Arbeitskollege meinte, dass es auch durchaus üblich sei, kleine Verbrennungsmotoren mit einem Pylon über dem Schwerpunkt zu montieren. Nun kann ich mir aber nicht so viel drunter vorstellen. Welcher Hubraum würde denn wohl reichen um einen 3m Segler gemütlich auch Höhe zu schaukeln?
Welche Luftschraubengröße muß ich mir den ungefähr vorstellen? Bremst dann so eine stehende Luftschraube nicht ganz schön im Segelflug? Wie schwer ist dann so ein Motor inkl. Tank und ggf. Servo um den Spritschlauch zuzuklemmen?
Können Klappprops (mit 3p) verwendet werden?

Kann ich eine ähnliche Performance auch elektrisch erreichen ohne unendlich viel Gewicht (Akkus) reinpacken zu müssen?


Viele viele Fragen.
Ich hoffe es erbarmt sich mal jemand und hilft mir auf die Sprünge.

Vielen Dank und netten Gruß
Carsten
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2

Sonntag, 26. Juni 2005, 10:28

RE: Höhenmacher für HS-3m-Segler

was ist denn in dich gefahren?
rückschritte???

was wiegt der segler denn mit equipment ohne antrieb?
wieviel blei ist drin?

übrigens ist der 4x-ditto fertig. wow.

reas

RCLine User

Wohnort: Kümmersbruck, Bayern

Beruf: Spacemanager

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3

Sonntag, 26. Juni 2005, 10:32

RE: Höhenmacher für HS-3m-Segler

hallo

hatte früher mal so einen pylon mit integrierten tank. bei uns im ferein wurde das so gehandhabt, das der motor nur vollgas lief und soviel sprit in den tank kam wie man höhe wollte. muss man natürlich ausprobieren wieviel sprit man braucht, erst wenig und dann steigern bis man die gewünschte höhe erreicht. die motorenwahl kommt natürlich auf das gewicht deines seglers ann, aber ich denke ein guter 2,5ccm motor dürfte reichen.
andere möglichkeit wäre natürlich eine winde, aber diese möglichkeit hat natürlich nicht jeder.

gruß andreas
http://www.modell-movies.de/

Das neue Videoportal für den Modellbau

4

Sonntag, 26. Juni 2005, 10:55

Guten Morgen!

Also der Segler hat so geschätzte 1,5-1,6kg.
Ich glaube einfach nicht dran, dass man das elektrisch bei dem gleichen Gewicht hinbringt. Der Rotsh (hier auch Forummitglied) meinte, dass es kaum leichter als mit einem kleinen Verbrenner geht.

Eine Eigenbauwinde habe ich ja, aber die wird wohl den großen nicht schaffen, vermute ich mal.

@Dr.O ;) :
Das Problem ist ja, dass ich die Nase nicht absägen will und somit muß der Antrieb auf nen Halter über den Flächen. Das begrenzt imho die Größe der Luftschraube. Und dann noch ordentlich performance rauszuholen wird sicher schwierig. Da müssen ja dann auf jeden Fall Lipo Akkus rein und da bin ich in der Summe schnell über dem Preis den mich ein kleiner Verbrenner kosten würde.

@Reas: Yo einfach über die Spritmenge die Steigzeit zu bestimmen hatte ich auch vor. Kann man ja erstmal am Boden ausprobieren.

Netten Gruß
Carsten
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5

Sonntag, 26. Juni 2005, 11:08

hi mü!
da hast du recht- wenn die nase dran bleiben soll...
allesdings hast du das durchmesser/performanceproblem auch mit dem verbrenner.
vernünftig schub wirst du da kaum hinkriegen.
steigwinkelmäßig bist du ja nun voll verwöhnt.


wenn du mit der motorwelle 10 cm über die fläche gehst, bleibt es bei einer 9" latte.
das problem für eine klapplatte ist der pylon selber. die blattaufnahme müsste dann 10cm vor dem pylon stehen, kaum machbar.

6

Sonntag, 26. Juni 2005, 11:41

Wegen der Klapplatte: Wieso müßte die Aufnahme soweit vorne sitzen. Er muß doch nur anklappen ohne wieder auszuklappen.

Ich hatte ehrlich gesagt eher Sorgen wegen der Festigkeit der Blätter bei der stoßartigen Belastung durch einen Verbrenner. Oder ist das nicht so arg?

Das Modell ist übrigens das hier:




Ich finde daran würde ein Frontantrieb auch irgendwie nach Stilbruch aussehen.


Netten Gruß
Carsten
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7

Sonntag, 26. Juni 2005, 12:23

solange du die zugelassene drehzahl nicht überschreitest...


die rumpfform ist klasse!
der könnte mir auch gefallen.
mit einem sptzen spinner sollte auch diese nase hübsch aussehen.

wenn er dann noch gelb ist, siehst du ihn garnicht mehr.

und für den reinen hangeinsatz kommen die blätter ab.

ein pylon würde ihn noch mehr verhunzen.

domi76

RCLine User

Wohnort: daheim

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8

Sonntag, 26. Juni 2005, 12:34

DIe gebräuchlichste Klapplatten dürfen generell nicht an Vernrennern eingesetzt werden !

Lest einfach mal im Beipackzettel nach.

Aber was eine schäne Idee ist, die dir wirklich helfen könnte......
die habe ich mit meinem Bruder ganz am Anfang so praktiziert:

Modell war die kleine ASW17 von CArrera, Motor ein 1,5er OS auf nem Pylontank....

das besondere war nun, dass der Tank auf einem Sperrholzgestell befestigt war, das UNTER dem Rumpf in zwei kleine Löcher eingehakt wurde.... der vordere Bolzen hatte eine Querbohrung, wo ein Stift durch ging, der mit dem Seitenruder gekoppelt war........ also Motor unter Flieger, einer hält, Motor an, Segler werfen..... STeigflug... wenn Motor aus, passend zum WInd fliegen, einmal voll Seitenruder, Motor löst sich und fällt ab..... zweckmässigerweise hatten wir dann natürlich ncoh einen Fallschirm einer Leuchtkugel als Motor-Aufschlag-Fallbremse eingebaut, is klar..... aber so ging es sehr sehr gut, und Modellsport war ab 5m/s auch wieder wirklich Modellsport für einen schönen Nachmittag !

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »domi76« (26. Juni 2005, 12:36)


Glide

RCLine User

Wohnort: Wien Umgebung

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9

Sonntag, 26. Juni 2005, 12:39

Hi,

ich schreib hier mal alles hin was mir dazu einfällt und ignoriere mal ganz stur, dass du was von "Nase nicht absägen" in Verbindung mit "Stilbruch" gesagt hast.

Findest du wirklich, dass ein Verbrenner auf nem Pylon weniger Stilbruch ist als ein Prop vorne?

Ich glaube außerdem, dass ein Motor auf nem Pylon oben drauf den Segeleigenschaften nicht zugute kommen kann. Ein E-Mot in der Nase verursacht da wesentlich weniger Widerstand.
Du willst ja bestimmt nicht nur schnell nach oben, sondern auch lange oben bleiben, oder?

Wenn du z.B. 8-10 GP 2200 verwendest, dann bleibst du mit dem Gewicht auch recht niedrig und die reichen für 3-4 Steigflüge.
Nochdazu kannst du ja dann BEC verwenden, weil du ja nur 2 Servos drinnen hast.
Als Motor dann noch ein Ditto und das ganze wird dann noch billiger als ein Verbrenner.

Ein Verbrenner auf nem Pylon auf nem Floater *schauderüberdenrückenlauf*

Grüße, Andi
Je mehr Käse desto mehr Löcher,
Je mehr Löcher desto weniger Käse,
Je mehr Käse desto weniger Käse?

10

Sonntag, 26. Juni 2005, 12:40

Also Motorabwurf find ich nen bißchen gar arg. Zumal man den ja dann aus einer gewissen Höhe abwirft. Das wär mir zuviel Streß. Ich will ja schließlich auch mal alleine fliegen können. ;)

Das mit den Klapplatten hatte ich mir ja schon gedacht. Also doch zu krasse Maschinendynamik. ;)


Ralph, könnte man das Monster 3 an dem 3m Segler einsetzen. Was müßte ich da an Spannungen / Strömen investieren um ihn sauber nach oben zu bringen.

@Andreas: 8-10 GP? Wiegt da nicht eine 40g? Das wären quasi schon 400g Akkugewicht? Das ist mir zu bitter?

Netten Gruß
Carsten
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »MrMue« (26. Juni 2005, 12:43)


11

Sonntag, 26. Juni 2005, 12:59

den sollte man dann umwickeln.(etwas schärfer)
und einen rückschluss drüberziehen.
mit 3s und 2p wärst du mit etwa 30° steigwinkeldabei.
also 10V unter last und 25A

latte - U -I-rpm

14 x 7 - 9,63 - 17,400- 4771

13 x 6,5 - 10,20 - 12,830 - 5466

14 x 8 - 9,45- 18,070 - 4601

wären ausreichend schubstarke varianten mit deiner blechzahl.
bewicklung 9 x 0,8. 20P

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »ano0013« (26. Juni 2005, 12:59)


12

Sonntag, 26. Juni 2005, 13:04

Hallo Ralph,

kommt man bei 4S vielleicht mit 1P aus?
Muß ja wirklich nur 1-2 Steigflüge machen.

Und das schöne ist ja, dass er wirklich superlangsam ist.
Also kann man eine riesige Latte verwenden.

Netten Gruß
Carsten
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MrMue« (26. Juni 2005, 13:09)


Glide

RCLine User

Wohnort: Wien Umgebung

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13

Sonntag, 26. Juni 2005, 13:11

Hi,

400g Akku ist schon Bitter... aber ein Verbrenner aufm Rücken eines Floaters?
Wenn nur 25A gefordert sind, währen die neuen 2000er GPs villeicht auch noch eine Überlegung wert (~35g glaube ich).
damit währen 280g Akku + ~200g (?) Motor möglich.

oder wenns Lipolys sein dürfen gehts natürlich noch leichter.

Mir gefällt ja die Idee mit dem Motorabwurf auch sehr gut....

Grüße, Andi
Je mehr Käse desto mehr Löcher,
Je mehr Löcher desto weniger Käse,
Je mehr Käse desto weniger Käse?

14

Sonntag, 26. Juni 2005, 13:19

Lipos gehen schon in Ordnung. Aber nur Becherzellen.


Das mit dem Motorabwurf muß leider ausfallen. Sonst bekommt das Ding noch einer vor den Kopf.

Ich glaube mal nicht, dass wir 200g für den Motor brauchen, oder Ralph? Das Monster was hier liegt hat 97g.

Netten Gruß
Carsten
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15

Sonntag, 26. Juni 2005, 13:29

rechne mal mit 120g für den motor.
die 6 konions 270g.
und in der nase gilt: motor= bleiersatz.
latte+spinner+mittelstück= 30g.
regler ca. 35g.
motorlaufzeit ca. 9min.

glaube nicht, daß mit einem verbrenner die rechnung besser aussähe.

16

Sonntag, 26. Juni 2005, 14:07

Na angeblich soll man mit einem Verbrenner, Motoraufsatz und kleinem Tank schon mit 150g zurecht kommen. Es entfallen ja Regler und Akkus. Die 30ml vom Tank fallen ja kaum ins Gewicht.

Bei 4S säh es schon wieder etwas besser aus. Und einen 4S Pack habe ich ja bald sowieso für den Helios.

Ich glaube in der Nase ist aber tatsächlich einiges an Blei. Bekomme das Modell erst morgen. Da kann ich dann auch mehr über Gewicht etc. sagen.

Wie groß können wir den Prop bei angepaßten Wicklung am Monster 3 machen? Geht die 18x9 oder noch mehr?

Netten Gruß
Carsten
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17

Sonntag, 26. Juni 2005, 22:29

ein verbrenner unter 150g incl. tank?
toll.

an 4s wird die latte eher kleiner als größer.

aber ein schub von mehr als 1,5kg sollte doch wohl voll reichen...

Rotsh

RCLine User

Wohnort: 98574 Schmalkalden

Beruf: Student

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18

Montag, 27. Juni 2005, 11:25

hoi mü,

das schöne an dem Verbrennerantrieb über Pylon ist ja dass Du das ohne große
Änderungen am Flieger erstmal ausprobieren kannst. Am Hang ist der Aufsatz auch ganz schnell wieder demontiert. Mal die Optik (am Boden) aussen vor gelassen (die mir aber durchaus sehr gut gefallen würde), bin ich der Meinung, dass man da im Flugverhalten (vom Gewicht mal abgesehen) kaum einen gravierenden Unterschied in Form von bremsenden Aufbauten merken wird.
Wir können aber hier gern noch weiter im Trüben fischen, oder aber Du
fräst dir mal die nötigen Teile um meinen 1,7-er os drum rum und wir setzen den mal da rein. falls es dir dann a)zu kraftlos b)zu laut c)zu dreckig d)zu augenkrebsich ist kannst du dann immernoch Geld und/oder Zeit in ein Elektrokonzept stecken.

Grüße

Rotsh
:nuts: fazit ; nach dem fliegen den kanister nicht leersauffen ==[]

http://flyto.doublemind.de

19

Montag, 27. Juni 2005, 13:36

Alter Sportsfreund - klug gesprochen, aber wenn das Modell wegen Deinem schlecht eingestellten Motor erstmal süffig ist, ist es zu spät. Späßle.

Erstmal kommt der sowieso ohne Antrieb in die Alpen. Und dann mal schauen wieviel Blei in der Nase ersetzt werden will.


Netten Gruß
Carsten
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20

Dienstag, 28. Juni 2005, 10:22

Oder was sagen die eingefleischten Segelfans dazu?

Gruß Carsten
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