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Deserteur

RCLine User

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Wohnort: Brandenburg

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1

Montag, 4. Juli 2005, 12:33

Modelltod durch Thermik....

Hallo allerseits,
vielleicht hat jemand Tipps wie man den Modellverlust durch zu hohes Thermiksegeln vermeiden kann.
Ich habe gestern einen neuen kleinen-E-Segler (Rippmax-Valero 1,40m H/S/M, kein Quer) atomisiert als auch ich endlich wunderbar im Bart rumsegelte...einfach fantastisch. Ich muß dazu sagen das ich mit Thermiksegeln noch nicht sehr geübt bin.
Schwer zu sagen wie hoch ich mittlerweile war, denke so 300-350m und etwa 200m Bodendistanz. Da mir bereits Bedenken ob der Reichweite aufkamen, wollte ich ihn wieder runterbringen, doch da passierte es schon.... Große Kreise... Abtreiben.... erhebliche Speedzunahme ohne das ich die Höhe reduzieren konnte. Dann mehrere Todeslooping und senkrecht aus ca. 250m mit Topspeed hinter eine Baumgruppe...fast eine Stunde gesucht, Brenneseln, Disteln, naja. Ca. 600m entfernt steckte er dann im Boden... Totalschaden :-( .

Ich verwende einen Jeti Rex5 als Empfänger, der ja angeblich mit 500m oder mehr(?) am Boden beworben wird, was mich nun sehr wundert...Die kurze Antenne ist/war im Rumpf verlegt.
Ich will gar nicht auf die üblichen selbstverständlichen Vorflugkontrollen weiter eingehen, sondern eventuelle Möglichkeiten der Vorkehr vor und bei Signalverlust ansprechen... z.B. Thermikbremse/Failsafe etc. Begriffe die ich mal gehört habe, aber die ich nur ansatzweise kenne. Da ich nur einen fossilen Sender habe (MC10) sind mir die Möglichkeiten ausgetüftelter Servokonfigurationen nicht möglich. Wächtermodule / Ortungspiepser funktionieren bei diesen Entfernungen auch nicht mehr, da sie übertönt werden (Wind/Blätter/Vögel). Wie schützt Ihr Euch vor dieser Art "Thermik-Tod"

Danke im Vorraus

Deserteur
Gruß Deserteur :dumm:

Christoph[GTI]

RCLine User

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2

Montag, 4. Juli 2005, 12:39

Also wenn Dein Segler wirklich über 200 Meter über Grund war, dürftest Du bei 1,40m Spannweite nur noch ein kleines Pünktchen erkannt haben. Bezweifle, dass du überhaupt so hoch warst...man überschätzt das oftmals!

Aber die eigentliche Höhe ist ja egal, sicheres Absteigen aus der Thermik funktioniert entweder mit Brems- bzw. Wölbklappen oder wie in meinem Fall mit einem Voll-GFK Segler - einfach anstechen und die Höhe stur abheizen mit Kunstflug und so... :ok:

Deserteur

RCLine User

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3

Montag, 4. Juli 2005, 12:51

Meine Angabe mit der Höhe ist natürlich nur eine Vermutung, aber ich nehme als Anhaltspunkt die Fernwirkung des vorbereiteten Modells am ca. 200m entfernten Parkplatz und das Modell war in der Luft deutlich kleiner (eben wie Du sagst ein Pünktchen oder Komma).

Ab welchem Moment oder geschätzter Höhe leitest Du einen Sicherheitssinkflug in der Regel ein?

Deserteur
Gruß Deserteur :dumm:

Jan S

RCLine User

Wohnort: Krefeld

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4

Montag, 4. Juli 2005, 12:54

Hallo!

Schade um deinen Segler!
Bei der Empfängerfrage knan ich dir leider nicht viel sagen. Aber zur Abstiegshilfe:
Ich habe auch einen HLG ind er Größe mit Motor (400gr). Mit dem habe ich auch immer die selben Probleme, der steigt und steigt in der Thermik, und will nicht runter. Für den ganz krassen Fall habe ich mir einfach auf einen Kippschalter im Sender eine Servoposition gelegt: So viel Höhe wie möglich ( fast 90 grad).
Damit bekomme ich den Segler eigentlich immer sicher wieder herunter, weil das HÖhenruder wie eine Bremsklappe wirkt.
Gruß Jan
www.schleppseilwinde.de.tl

Deserteur

RCLine User

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Wohnort: Brandenburg

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5

Montag, 4. Juli 2005, 13:25

Hallo Jan,

das klingt schon mal nicht schlecht, wie hast du das am Sender programmiert?, und wirkt das z.B. auch bei Signalverlust?

Gruß Deserteur
Gruß Deserteur :dumm:

Jan S

RCLine User

Wohnort: Krefeld

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6

Montag, 4. Juli 2005, 13:33

Hallo!

Das ist jetzt ein bisschen schwierig das zu erklären.
Bei meiner MC 24 kann ich das einfach über Dual Rate machen, ich weiss nicht wie das bei anderen Fernsteuerungen geht.
Bei Signalverlust kann dir der Sender nicht helfen. Es gibt aber Empfänger, die bei Signalverlust die Servos auf eine vorher bestimmte Position fahren.
Ich habe in meinem Segler einen Webra Nano S6 drin. Der hält einfach das letzte Signal, dass vom Sernder gekommen ist so lange, bis ein neues kommt.
Gruß Jan
www.schleppseilwinde.de.tl

pstoehr

RCLine User

Wohnort: Scheßlitz

Beruf: Informatiker

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7

Montag, 4. Juli 2005, 13:53

RE: Modelltod durch Thermik....

Hi,

Zitat

Original von Deserteur
Schwer zu sagen wie hoch ich mittlerweile war, denke so 300-350m und etwa 200m Bodendistanz. Da mir bereits Bedenken ob der Reichweite aufkamen, wollte ich ihn wieder runterbringen, doch da passierte es schon.... Große Kreise... Abtreiben.... erhebliche Speedzunahme ohne das ich die Höhe reduzieren konnte. Dann mehrere Todeslooping und senkrecht aus ca. 250m mit Topspeed hinter eine Baumgruppe...fast eine Stunde gesucht, Brenneseln, Disteln, naja. Ca. 600m entfernt steckte er dann im Boden... Totalschaden :-( .

Ich verwende einen Jeti Rex5 als Empfänger, der ja angeblich mit 500m oder mehr(?) am Boden beworben wird, was mich nun sehr wundert...Die kurze Antenne ist/war im Rumpf verlegt.

ich kann mir nicht vorstellen, dass da der Empfänger schon schlapp gemacht hat. Ich fliege den Jeti Rex 5 auch in einem E-Segler und hatte noch nie damit Probleme, auch bei entsprechenden Entfernungen nicht.

Viele Grüße
Peter
Mein Verein: Modellflieger Club Merkendorf
Ich: Homepage
Mein zweites Ich: PDPS

Deserteur

RCLine User

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Wohnort: Brandenburg

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8

Montag, 4. Juli 2005, 14:07

RE: Modelltod durch Thermik....

@ Peter: Zum Signalverlust habe ich ja auch keine Erklärung, ich weiß das hier im Forum viele sehr gute Distanzerfahrungen mit dem Rex5 gemacht haben, das war schließlich auch der Grund ihn in meinem Segler einzusetzen. Ob dann die Funke das Problem ausgelöst hat, oder die Lage der Antenne oder die Quarze, oder das Flugfeld und und und - ich weis es nicht...(Gehört auch eher in die Gruppe RC-Elektronik).

@Jan: sowas wie Dual-Rate gibts -glaube ich- auch in meiner MC-10 (habe ich jedenfalls der Bedienungsanleitung mal entnommen) bisher aber nie benutzt, weil ich nichts mit anfangen konnte, auch Expo usw. sind mir praktisch Fremdwörter... ???

Werd mich mal mit beschäftigen

Gruß Deserteur
Gruß Deserteur :dumm:

Rudy F

RCLine User

Wohnort: Wien

Beruf: Medizintechniker/ Biomechanik in Pension

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9

Montag, 4. Juli 2005, 14:07

Hallo Freunde,

trudeln eure Modelle nicht mit voll Seite und Höhe? Das ist für ein Modell weniger Beanspruchung als jeder Speedflug!
:w Rudy

Postings Irrtum vorbehalten.

10

Montag, 4. Juli 2005, 14:42

Hallo !

Zitat

Ab welchem Moment oder geschätzter Höhe leitest Du einen Sicherheitssinkflug in der Regel ein?


Kann "SO" nicht allgemeinverbindlich gesagt werden, kommt auf persönliches Sehvermögen, Modellgröße, Sichtverhältnisse etc. an.

Ich mache einen "Abstieg" wenn ich erste (!!!) Probleme mit der Fluglagenerkennung habe.

Oft ist es auch dann schon höchste Zeit, de "ES" oft wie in einem Lift hinauf geht.

Zitat

trudeln eure Modelle nicht mit voll Seite und Höhe? Das ist für ein Modell weniger Beanspruchung als jeder Speedflug!


... sollte man einmal ohne Thermik üben.

Ist auch meiner Meinung nach die schonendste Methode des "runterkommens".

Trauen sich aber viele nicht, da sie "ES" noch nie probiert haben.

Dein Problem dürfte eher ein Empfangsproblem (Empfänger, Antennenverlegung, Stromversorgung etc.) gewesen sein.

LG

Bernhard

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bkramer« (4. Juli 2005, 14:43)


wurpfel1

RCLine User

Wohnort: CH-rheintal

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11

Montag, 4. Juli 2005, 15:45

Hi Leutz

mein beileid, bleib dran :ok:

ich besitze als einzigen segler eine ROBBE LO100. habe sie superleicht gebaut, kampfgewicht ist 95gr. dank einem minilogger kann ich sagen das sie in 200m höhe sehr klein wirkt. :nuts:

trudeln nützt bei dem teil nicht so viel..sie sinkt nur mit 3m/s :evil:
besser ist RÜCKENFLUG. einfach *voll drücken und warten.

*ist natürlich je nach modell unterschiedlich, klappt bei bei thermikseglern mit grosser EWD vorzüglich. probierts aber vorher aus!
bin schon zu alt zum spielen.. macht aber gleichwohl spass ;-)

Ludger

RCLine User

Wohnort: Oer-Erkenschwick/NRW

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12

Montag, 4. Juli 2005, 17:24

Ein Modell mit 150 cm Spannweite müßte man auch in 200 m Höhe noch gut gerkennen.Ich bin mal mit einer manntragenden Sportmaschine über unseren Modellflugplatz geflogen,und da konnte man alles noch sehr genau erkennen(Menschen,Modelle,Autos,usw.).Weiß nicht mehr 100 genau wie hoch wir waren,aber ich meine mich zu erinnern das es so 500- 600 m waren.
Höhe schätzen ist nicht so einfach,aber ich behaupte mal das ich einen
3 m Segler auch in 600 m Höhe noch gut erkenne.
Für den Abstieg aus der Thermik ist trudeln eine gute Lösung.Die Freiflieger haben auch eine gute Methode,denn dort nach klappt nach einer vorher eingestellten Zeit an der Zeitschaltuhr das Höhenleitwerk um ca. 45-60 Grad komplett nach oben und das Modell sinkt dann durch einen Sackflug.Läßt sich im RC-Modellflugsport natürlich schlecht bewerkstelligen.

HenrikG

RCLine User

Wohnort: Gummizelle

Beruf: Azubi zum Feinmechaniker

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13

Montag, 4. Juli 2005, 20:19

Hallo,

war dei Rumpf aus Kohle??
Wenn dein Rumpf nähmlich aus Kohle
ist(war),darfst du die Antenne nicht im Rumpf
verlegen!!Denn Kohlefaser hat eine abschirmende Wirkung!! ==[]


Henrik
Viele Grüße, Henrik :w

Ich lüge prinzipiell immer. Nein, das stimmt nicht. Ich lüge eher selten, aber dann gerne und oft.

reas

RCLine User

Wohnort: Kümmersbruck, Bayern

Beruf: Spacemanager

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14

Montag, 4. Juli 2005, 20:48

hallo

hatte mit meinen f3b voll cfk-segler auch probleme mit dem empfang, weil antenne im rumpf verlegt war. habe sie dann aussen verlegt und jetzt gibts kein probleme mehr. wenn die antenne bei dir aussen verlegt ist dürftest du auf keinen fall probleme mit der reichweite haben. mit dem höhenabbau kannst du beim nächsten mal versuchen die querruder nach oben zu stellen. erzeugt enormen abtrieb musst halt dabei kräftig am höhenruder ziehen, weil sonst geht er in einen vielleicht zu schnellen speedflug über.

gruß andreas
http://www.modell-movies.de/

Das neue Videoportal für den Modellbau

15

Montag, 4. Juli 2005, 21:06

Hi

Zur Höhe: Mit dem Stork 2 (3,3 Meter) war ich laut Vario schon auf über 700. Die Erkennbarkeit ist je nach Wetter noch gut. Bei 1,5 Meter Spannweite sollte der Flieger auf 300 Metern etwa gleich gross erscheinen.

Zum Empfang: Antenne ist im Rumpf verlegt, ca. 10 cm ins Leitwerk, Empfänger ist Schulze 840.

Grüsse

Matthias

16

Montag, 4. Juli 2005, 21:50

Ich denke auch, dass es ein anderes Problem war. Jeder normale Sender/Empfänger sollte mit 200m oder 400m keine Probleme haben. Ich persönlich fliege bei Höhenflügen aber nur Original-Empfänger und Quarze (mx-22,mc-15 mit mc-12,mc-17-Empfängern) und hatte nie Reichweitenprobleme. Grösste selber geflogene Höhe (piccolario): >600, nicht in Deutschland (um einem Aufschrei vorzubeugen). Hier (Davos) fliegen wir vom Boden aus öfter durchaus Gipfelhöhe, was höher ist als der unkontrollierte Luftraum in D.
Flüge in grossen Höhen sind m.E. nur mit Vario sinnvoll/sicher/möglich, da man die Lage um die Querachse optisch nicht mehr erkennen kann.
Ein 4,5m Segler in 1000m Höhe ist so gross wie ein Airbus in 10 km (also deutlich grösser als der oben erwähnte "Punkt"), und mit Vario durchaus sicher wieder herunterzubringen. Dauert aber (rechne mit 2 Std.), also Doppelstrom usw. Und einen ausrteichend geladenen Sender !!

Ich habe mehrfach Segler (reine Segler) mit Trudeln heruntergeholt. Gerade mit Anfängerseglern ist das absolut problemlos! Einfach Knüppel nach rechts unten. Und mit der Höhe (dabei Seite immer Vollausschlag lassen) kann man die Abstiegsgeschwindigkeit regeln.
Bei leicht gebauten E-Seglern würde ich mich es aber nicht trauen. Mein Elipsoid hätte das wohl nicht ausgehalten - er ist letztendlich in einer einfachen Kurve auseinandergefallen.

Bertram
it's not speed that kills but the sudden stop

Deserteur

RCLine User

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17

Dienstag, 5. Juli 2005, 11:40

guten Morgen,

Mensch, danke erst einmal für die rege Anteilnahme, bin doch überrascht wie viele Leute dazu Hilfe und Tipps anbieten :ok:

Habe gestern mal eine "Schadensbestandsaufnahme" angefangen, aber nach der 2. A4-Seite frustriert aufgehört.... Das einzige was ohne Schäden blieb, sind ein Servo (das Paar war nagelneu), der Regler, der Flugakku, und die Ruderhörner...Der Rest hat Mängel. Selbst Motorwelle und Gestänge sind verbogen. Zum Empfänger sag ich mal nix, den muß ich jetzt erst mal systematisch trocken testen... Kanäle sprechen jedenfalls auf 10m "normal" an. Werd ihn wahrscheinlich zur Sicherheit nur noch in meinem Nuri zum "rumblödeln" einsetzen....

Zu Euren Vorschlägen:

@Rudy, bernhard, wurpfel
das mit dem Trudeln ist zugegeben eine Überwindungs-/Erfahrungssache...
außerdem habe ich noch kein rechtes Vertrauen in die Leichtbauweise der Tragflächen und der Leitwerksanbindung gehabt (war ja quasi der Erstflug der Maschine...) Wie sich gestern Abend zeigte sind genau diese Teile im Sturzflug strukturell überlastet worden und nicht nur durch den Crash total hinüber.
Die EWD war -denke ich- nicht sonderlich groß, weil doch guter Gleitspeed in Normallage möglich war.

@Ludger / Matthias

Interessante Aussagen... ich denke auch das die Entfernungseinschätzung von mir nicht soweit daneben lag, auch wenn zur realen Höhe noch die Horizontalentfernung berücksichtigt werden muß (c²), komme ich auf einen Abstand der noch innerhalb der Empfangsreichweite liegen sollte.

Das mit der Zeitschaltuhr ist natürlich sicher, gab ja auch mal die Glimmschnur-Methode. Aber ich dachte an eine simple Art Automatismus (Failsafe-mäßig) der bei "längerem" Signalverlust ( so 1-2 sec.) einsetzt und das Höhenruder betätigt, oder (aufwendiger) eine Störklappe anspricht. Wenn also mein Ortungspiepser bei Signalverlust lospiepst, kann er ja auch zudem oder statt dessen eine andere elektrische Funktion ausführen (Relais, Servo was-weis-ich) ???
Übrigens die Ruder habe ich (dummerweise?) auf sehr geringen Ausschlag gestellt, da ich erst mal ganz vorsichtig rangehen und keine Überzieher produzieren wollte .

@Henrik/ reas

War ein Glasfaserrumpf... habe allerdings (damit parallel zur Antenne) ein Kohlerohr als stabilisierende Führung der Höhenruderanlenkung eingebaut... Das wäre eine Ursache... Allerdings lag das Rohr über der Antenne, diese war also eigentlich nicht abgeschirmt, der Empfänger selbst war in Alufolie und Moosgummi verpackt.
Querruder gab's bei dem kleinen Kerlchen nicht, wird aber mein nächster Segler auf jeden Fall haben. Weiß nur nicht ob mit meiner MC-10 da auch eine Störklappenkonfiguration möglich ist ... ???

@Bertram

ich denke das auch, allerdings beinhaltet mein Thread genauer Zwei Themen...
1. Ursache des Kontrollverlustes
2. Vermeiden desselbigen

Wenn du über 600 hoch warst, dann musst du ein großes Vertrauen in Deine Komponenten haben... beneidenswert :( mein Vertrauen ist stark beansprucht zur Zeit ;)
Zum schnellen Höhenabbau habe ich ja schon erwähnt, das ich noch kein rechtes Vertrauen in die strukturelle Stabilität des Modells hatte und darin auch noch nicht sehr geübt bin...

Eine ganz andere/ weitere Möglichkeit der Ursache könnte doch auch der Sender sein? Wie "weit/stark" ist die Signalabstrahlung eigentlich normalerweise (gehört ja eigentlich in eine andere Themengruppe)... Kann man das ohne Aufwand/Spezialtechnik messen ??? (habe leider auch keinen zweiten Sender zum Vergleich).

Danke und Gruß Deserteur
Gruß Deserteur :dumm:

jowe

RCLine Neu User

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18

Dienstag, 5. Juli 2005, 12:59

Hallo,
ich glaube noch nicht mal, das die Ursache in der Empfangsanlage zu suchen ist. Bei Versuch Höhe kaputt zu machen, ist das Modell extrem schnell geworden und hat angefangen zu unterschneiden. Einmal drin, bringt man das Modell mit Höhenruder fast nicht wieder raus; Tiefenruder hätte ggfls. geholfen.

Gruß
Josef

Deserteur

RCLine User

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19

Dienstag, 5. Juli 2005, 13:41

@ Hallo Josef,

das war in dem Moment eigentlich auch mein Eindruck. Das ganze ging ja los als ich mich entschloss ihn runterzubringen.... also leicht Tiefe geben... das er da schneller wird war mir schon klar. Das ich aber quasi die Kontrolle total verloren habe, also keine sichtbare Reaktion mehr auf mein Rumgeknüppel erkennbar war, schließe ich jetzt nur auf einen Signalverlust. Du kannst aber Recht haben. Eine Beobachtung meiner Steueraktionen ist mir relativ unerfahrenem "Flieger" zugegeben bei der geflogenen Höhe auch nicht mehr möglich gewesen... Dazu kam die plötzliche extreme Speedzunahme durchs Abtörnen, dadurch dann wieder Steilaufschwünge, alles ohne meinen Einfluss... Unterschneiden ...wäre gut möglich ... zumindest im letzten Sturz, kann sein das da auch schon die H-Anleknung rausgerissen war...oder durch den Speed keine Ruderwirkung mehr angreifen konnte... ging auch extrem schnell alles. Erst dümpelst du da oben so entspannt rum... dann verstehst du die Welt nicht mehr :hä:
Werde es nie erfahren.... jedenfalls wars sehr schockierend diesen "Amoklauf" ansehen zu müssen.

Deserteur
Gruß Deserteur :dumm:

20

Dienstag, 5. Juli 2005, 21:32

Liess dir meinen Beitrag mal hier durch: >> K L I C K <<

Mein Modell ist trotz gesetzter Butterfly GESTIEGEN, (hörbar durchs Vario). Wenn dein Modell so hoch war hast du sehr unwahrscheinlich keinen empfang mehr gehabt, ich tippe auf Fluglage verkannt (wäre bei meinem ersten richtigen Thermikflug auch fast so ergangen) im Knüpppel rumgerührt, das Modell nicht mehr geflogen sondern umhergeworfen, evtl ist schon eine Anlenkung ausgestiegen (verhakt, gebrochen etc..) dazu deine "Korrektureingriffe" und das wars. Das was du erlebt hast würde ich als "Mörderthermik (zumindest für dein Modell) beschreiben.

Da du schreibst dass du sehr unerfahren bist im Thermischen Kreisen, solltest du wissen dass die Luft pro 100m höhe um etwa 0,7 Grad kühler ist als eben 100m tiefer. Das bedeutet dass das steigen in der Thermikblase imm stärker wird, die Blase kühlt ja nicht so schnell aus da sie in nnur wenigen secunden steigt. Bei 2m/s steigen braucht sie gerade mal 50 secunden....... Bei 4m/sec. nur noch 25secunden. Solltest du wirklich auf einen guten Baart gestossen sein, den du vielleicht erst in der höhe von 200m getroffen hast dann ist es durchaus möglich dass dir deine "Knüppelspiele" das Modell gekostet haben.

Gegenmaßnahmen VOR dem Flug

1. gute Augen
2. geeineteres Modell mit Motor(der Propeller)/Stör-/Wölbeklappen/Vollgasfest
3. Polarisierende Sonnenbrille
4. Vario an Bord ( das tiefe brummen kann auch erlösend sein ;) )
5. Ausreichende Accucapacität
7. Starke Nerven
8. ein wenig Glück und etwas können.
Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem. :D