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Gregor

RCLine User

  • »Gregor« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Rheinberg

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1

Montag, 8. August 2005, 21:00

Mit welcher Flugweise kann man am längsten „Obenbleiben“??

Mit welcher Flugweise kann man am längsten „Obenbleiben“??


Wir machen ein mal im Jahr einen Wettbewerb im E-Dauerfliegen.
Im ersten Durchgang wurde das Fluggewicht durch das Akkugewicht geteilt und dann mit der Flugzeit multipliziert. Bei diesem Durchgang konnte ich mit meiner mini Ellipse und einem Thunderpower 2100 1,13 Stunden in der Luft bleiben. (ohne Thermik) Das war Platz eins.
Beim 2ten Durchgang wird nun die Flugzeit in Minuten mit der Kapazität des Akkus (ah)
mal genommen. Das soll der Chancengleichheit dienen.
Wie fliegt man denn nun am besten oder besser am längsten?
Mit Vollgas in den Himmel und dann Motor abstellen und segeln. Danach wieder Vollgas hoch und segeln.

Oder

Schön mit Halbgas auch Höhe „tuckern“ und dann segeln.

Natürlich geht es am besten mit Thermik. Das kostet am wenigsten Strom. Aber davon gehe ich jetzt mal nicht aus.


Vielen Dank

Gregor
90% aller Privatinsolvenzen haben einen Flachbildschirm und ein Premiere-Abo!
Super, dann kann mir das schon mal nicht passieren....

2

Montag, 8. August 2005, 21:23

RE: Mit welcher Flugweise kann man am längsten „Obenbleiben“??

steigflüge im optimalen steigwinkel (nicht senkrecht!) bei vollast aber mit angepasster luftschraube auf eta- max-drehzahl des motors für den entsprechenden betriebsspannungsbereich und dann höhe absegeln.

das genau rauszufinden macht aber etwas arbeit und erfordert eine große luftschraubenkiste und einen logger bzw. ein vario mit höhenansage.
für den optimalen steigwinkel gibtsauch ein excel-sheet.
und seinen motor sollte man sehr genau kennen. (lastkurve)
am besten einen langsamläufer mit einer möglichst großen latte (höchter spezifischer schub und propellerwirkungsgrad)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »ano0013« (8. August 2005, 22:09)


David S

RCLine User

Wohnort: Wien

Beruf: Student

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3

Dienstag, 9. August 2005, 12:48

und dann wenn wenig Wind geht und es sonnig bzw. etwas Sonne oder sogar bedeckt ist- möglichst hoch hinaufsteigen oder event. schon in der Thermikablösung den Motor abstellen.

Wenn mehr Wind ist, die anderen beobachten :D

David

Kebmo

RCLine User

Wohnort: bei Verden

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4

Mittwoch, 10. August 2005, 11:27

Bei unserem letzten E-Flug-Treffen haben wir auch so einen Wettbewerb gemacht.
Mit meinem Telemaster konnte ich mit 1700er Zellen (10 Stck) weit über 20 Minuten obenbleiben. Um die Modell vergleichen zu können, muß das Modellgewicht und die zur Verfügung stehende Energie berücksichtigt werden. Auf meiner Homepage unter "Telemaster" findet man eine Berechnung dazu.

Am besten fliegt man mit einem Motormodell so, daß man bei eingschaltetem Motor einfach nur die Höhe hält. Bei diesem Strom sollte der Motor dann natürlich einen guten Wirkungsgrad haben.

Segler haben es da einfacher, da gelegentlich Thermik mitgenommen werden kann und der Motor dann abgeschaltet werden kann. Deshalb gab's bei unserem Wettbewerb die Vorgabe, daß der Motor den ganzen Flug über laufen muß :D

Trotzdem hat ein E-Segler gewonnen. Der braucht halt am wenigsten Leistung für den Horizontalflug. In dem Segler waren übrigens nur 7 Zellen und ein Bürstenmotor mit Getriebe 8(

Gruß
Heiko
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domi76

RCLine User

Wohnort: daheim

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5

Mittwoch, 10. August 2005, 12:08

Hier sollte man mal über den Tellerrand schauen in das unendliche Tal des Solarflugs etc...... "damals" als noch keiner glauben konnte, das irgendwann mal elektrisch geflogen werden kann von der breiten Masse, gab es tatsächlich ein kleines Grüppchen von Modellbauern, die es schafften Glockenankermotoren umzubauen und zu optimieren, dass gar unglaubliche Flugzeiten möglich waren.... Modelle mit Fliegengewicht und Flugzeiten die in Stunden und nichth in Minuten gemessen wird (ob Solarzellen oder nicht, egal).....

Ich denke genau die könnten dir am besten weiterhelfen.

6

Mittwoch, 10. August 2005, 12:48

es gab auch weltmeisterschaften im dauerfliegen.

in einer alten elektromodell ist ein solcher flieger beschrieben.

taktik war so, wi ich es oben geschrieben habe.
der motor(lehner bl mjit getriebe) konnte im flug von stern auf dreieck umgeschaltet werden (servobetätigte microschalter).
stern zum höhe halten, dreieck zum höhe machen.
eine langsamdrehende 24" latte war dran.
der regler war voll teillastfest und hatte eine rückspeisung.
flugzeit war über 8 stunden.

mit einem auf langsame drehzahl optimierten aussenläufer einer großen (meine hat 23") latte und einem jazz regler mit 4s li ausreichender kapazität (3200mAh) befeuert sind einige (regelmäßig 3 -4) stunden auch ohne große thermik heute kein großes problem mehr.

dabei ist das modell nichtmal gewichtsoptimiert und sehr einfach aufgebaut (balsakasten mit cfk-angelrute und carrera 320cm-sb10-flächen)