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1

Mittwoch, 14. September 2005, 12:12

Max. Flächenbelastung für Thermikflug

Hallo
Ich libäugle mit einem kleinen schnellen Segler (habe mich noch nicht genau entschieden) mit Lipos und Brushlessantrieb.
Er ist in Voll Gfk Bauweise erstellt, und hat ein dünnes Profil, also wenig Widerstand (so ein "mini Hotliner").
Er soll in erster Linie so geflogen werden wie ein Hotti, wäre aber toll wenn er trotzdem auf Thermik anspricht, so dass man auch entspannt ein paar Schläuche auskreisen kann (evtl. mit nach unten gestellten Querrudern).
Meine Frage:
Bis zu welcher Flächenbelastung kann man damit rechnen, dass so ein Teil eingigermassen Thermiktauglich ist?
Wäre froh um ein paar Erfahrungswerte.

mfg
Jurgis

2

Mittwoch, 14. September 2005, 14:52

Servus,

die Flächenbelastung ist nur eine relevante Größe - wichtiger ist das Profil.


Schlangafanga

3

Mittwoch, 14. September 2005, 16:06

ok, das profil wird wohl etwas rg 15 mässiges, schnell eben, (ca.8% Dicke)
Müsste es für Thermik flug dicker sein?

4

Mittwoch, 14. September 2005, 16:07

oder anders gefragt, was sind typische Thermikprofile?
Wie dick sind sie?

5

Mittwoch, 14. September 2005, 17:50

Hallo Jurgis,

die Frage läßt sich so nicht beantworten. Jedes Modell läßt sich in der Thermik "nach oben fliegen", wenn die Steiggeschwindigkeit der Luft höher ist als die Sinkgeschwindigkeit des Modells und wenn der minimale Kurvenradius bei nicht mehr als 45° Rollwinkel klein genug ist um in der Thermik zu bleiben. Und dann spielt u.a. auch der Wind noch eine Rolle.

Du siehst, daß es eine ganze Menge Einflußgrößen für erfolgreichen Thermikflug gibt ;-)) Früher bin ich in Süddeutschland geflogen und hatte mit Wind eigentlich nie Probleme. Jetzt im Norden lebend brauchen wir relativ schnelle Modelle um auch gegen den Wind die Gegend nach Thermik absuchen zu können.

Mit steigender Eigengeschwindigkeit Deines geplanten Modells steigt auch der minimale Kurvenradius. Die Sinkgeschwindigkeit muß dabei nicht schlechter - im Gegenteil - sein als bei einem "Floater" - was aber häufig subjektiv anders erscheint auf Grund der höheren Eigengeschwindigkeit. Ob Du dann den Kreisflug noch als "gemütlich" empfindest, kann ich Dir nicht sagen...

Es gilt nach wie vor: Die "eierlegende Wollmilchsau" gibt es nicht und wird es nie geben. Du mußt Dich selbst entscheiden und/oder ggf. zwei verschiedene Modelle beschaffen.- Übrigens, vom Profil als primäre Einflußgröße war bis jetzt noch gar keine Rede ;-))

Gruß
Herbert Eberbach

6

Mittwoch, 14. September 2005, 18:23

Dass das Problem nicht allgeimgültig lösbar ist, sehe ich nun auch ein, es spielen einfach zu viele Parameter (auch unbekannte) mit.
Habe mich auf www.aerodesign.de eingelesen, und werde mir dann wohl noch ein Buch holen.
Ich versuche jetzt mal als obere Grenze 40 g/qdm einzuhalten, so kann man ja einen leichten voll gfk Flieger schon recht gut motorisieren, und es sind wohl auch noch ausgedehnte Thermik flüge drin, hoffe ich zumindest.

mfg
jurgis