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borschten2

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Beruf: Orchestermusiker /Trompete

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1

Mittwoch, 9. November 2005, 21:16

"Problemchen" mit JK- Klapptriebwerk

Hallo Großseglerfreunde,
möchte mal nachfragen wer ebenfalls folgende Probleme hat, und wie man sie am besten Beseitigen kann.

Laut Empfehlung von Jk habe ich für meine 1:3 ASW15b folgende Komponenten
zugelegt.
Motor: HP 300/30/A2
Schulze future-32.40K .
17x13 Aeronaut Klappluftschraube.
26x RC Sanyo 2400
StefaMerz Klapptriebwerk Steuerung.

Vor wenigen Wochen wollte ich damit meine letzten Flüge für diese Saison machen,
als beim 2.ten KTW- Start plötzlich der Motor nicht mehr anlaufen wollte.
Ok, mal wieder der Regler überlastet und durchgebrannt....tat er auch beim ersten Trockentest im Keller vor 1/1,2 Jahren.
Ja und 2 Tage zuvor bei meinem Fliegerkollegen beim ersten Rollversuch mit seiner 1:3 ASW28-18 mit gleicher Ausrüßtung, nur 30 Zellen und 20x RASA Klappluftschraube. ;(
Also haben wir uns mal in Ruhe bei einem Gläschen Rotwein zusammengesetzt und über die Ursache der "Reglerabfacklung" nachgedacht.
Gut, theoretisch müßte der future 32-40k den Motor und die Luftschrauben bewältigen. Aber Sorgen macht uns das JK- thypische Anlaufproblem.
Erstens, öffnen die Luftschraubenblätter meistens nicht syncron, was beim hochlaufen des Motors zu kurzzeitigen Schüttelorgien führt.
Zweitens, kommt dann kurz danach noch das zurückschlagen der Blätter an die Führungsgestänge des KTW. ==[]
Einbau der JK- Blattnabe mit Rückschlagsicherung ist bei diesem Motor durch die sehr kurze Welle nicht möglich.
Vielleicht daher das Durchbrennen der Regler?
Also zwecks Reperatur und Fehlerfindung mit den Schulzemannen telefoniert...
Überlast, durch systembedingtes Anlaufproblem könnte möglich sein....
Ja, und nach einem etwas abendheuerlichen Verrechnungs und Versandproblem,
bekam ich dann für den Differenspreis den nächst stärkeren fut-32.55K.
Danke Schulze!!!
Doch jetzt kommt´s dicke.
Beim ausprobieren eines neuen Reglers an das hiesige KTW, bemerkt mein Fliegerkamerad einen "leichten Knick" am HP-Motor....!!! ???
Eingebaut wurde der Motor vor 1/1,2 Jahren.
In dieser Zeit wurde das KTW höchstens 40 mal eingesetzt, wobei die reine Motorlaufzeit selten länger als 5 Minuten beträgt.
Das sind nicht einmal 4 Stunden Laufzeit = Belastung für den „High End“ Motor.
In dieser Zeit haben sich 4 Schrauben von 6, vom Motorgehäuse verabschiedet
und die letzten zwei Schrauben hingen auch nur noch mit wenigen Umdrehungen im Gewinde... :hä:
Durch das lockere Gehäuse hatte die Welle warscheinlich keine ausreichende Führung mehr und verkanntete.
Auch dadurch könnte der Regler natürlich überlastet worden sein.
Laut HP, haben sich auch im Motorinneren Schrauben gelöst, und die Isolierung an der Feldwicklung musste ausgetauscht werden.

Also scheint das Hauptproblem wirklich durch die nicht gleichmäßig öffnenden Luftschrauben und die dadurch entstehenden Schwingungen und Resonanzen
zu sein.
Und das das ganz schön heftig ist, ist auch gut bei den ASW15b Onboard- Videoaufnahmen zu sehen und zu hören, wo beim Hochlaufen des Motors für einige Zeit die Aufnahmen der Kamera im Rumpf regelrecht verschwimmen, bis der Motor endlich rund läuft.
Auch könnte man bei einem solch teuren Motor erwarten, daß die Schrauben allsamt mit Loctide gesichert werden, und nicht nach jedem Flug einer aufwendigen Sichtprüfung unterzogen werden muss.

Würde mich über eure Erfahrungen und Lösungsvorschlägen über das JK freuen.

Gruss Micha
Zwei Dinge sind unendlich. Das Universum und die Dummheit der Menschen.
Bei ersterem bin ich mir noch nicht ganz sicher...ALBERT EINSTEIN!

Daniel_Just

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2

Donnerstag, 10. November 2005, 06:52

Hallo Michael,

wegen des Reglers: Auf welcher Seite hattest Du die Kabel verlängert? Zwischen Regler und Motor oder Regler und Akku? Letzteres mögen diese Regler ja garnicht... (Wobei ich allerdings davon ausgehe, dass Du diese Fehlermöglichkeit bereits von vorneherein ausgeschlossen hattest)

Grüße,

Daniel

borschten2

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3

Donnerstag, 10. November 2005, 17:48

Hallo Daniel,

ja, verlängert nur vom Regler zum Motor.
Verwendet wurden die dicksten Silikonkabel die noch zur Störunterdrückung
Zopfähnlich verflochten wurden.

Gruss Micha
»borschten2« hat folgendes Bild angehängt:
  • DSC01061JK.jpg
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c.r.

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4

Freitag, 11. November 2005, 15:14

Hallo Michael,

ich habe auch das JK seit ein paar Monaten im Einsatz.
1940er Lehner mit 6:1 und 17x10 an 8 Lipos bei ca 32-35 A( habs nicht mehr genau im Kopf)

Bei den Probeläufen im Keller mit 8 Zellen hatte ich ebenfalls das "Schüttelphänomen" Nach dem Einbau der engültigen 8Lipos war Ruhe. Allerdings schlagen die Blätter dann auch an die Strebe, trotz Überschlagsicherung.
Ich hab mir einen Abweiser gebaut, an dem das Blatt nun entlangrutschen kann.

Ich mache heute Abend mal ein Foto.

Dann fing ich an den Regler und die SM-Steuerung auf möglichst sanftes Anlaufen
einzustellen.
Ich hatte gehoft so das Überschlagen zu vermeiden. Ab einem gewissen Punkt fing das Geschüttel wieder an.
Mein Fazit, der Motor darf nicht zögerlich anlaufen sonst klappen die Blätter nicht schnell- bzw. gleichmäßig genug aus.

Hast Du das schon einmal getestet?
Auch auf die Gefahr hin, das die Blätter anschlagen.
Wobei, wenn die Blätter bei dir die vorderen Klappen nicht wegschlagen rutschen sie doch auch ganz gut an den Streben längs so das ich mir nicht vorstellen kann, das dadurch so eine hohe Stromspitze entsteht. Zumal diese ja auch eher sehr kurzfristig ist.

Also bei meinem Triebwerk sieht man bei der Strommessung keinen Unterschied ob das Blatt nun anschlägt oder nicht.

Evtl. könnte man noch etwas die Neigung des Motors verändern um so mehr Abstand zwischen den Blattspitzen und den Streben zu bekommen?


Also Zusammenfassend wär mein Vorschlag erst einmal das Schütteln beseitigen durch zügoges Anlaufen, dann kann man sich um das Anschlagen kümmern.

PS. Hätte man bei HP nicht eine längere Welle einbauen können ?
bis dann.... Christian

5

Freitag, 11. November 2005, 22:34

Hallo Micha,

Sorry for not answering your mails about the different KTW's - Just been too busy at work since we came back from Fiss.


Regarding your problem with the vibration in the KTW, this spring I was flying a Multiplex bontio with a Plettenberg 10 cell motor at around 100amp - I was using Aeronaut CAM props and one broke off - it almomst killed the plane - the gearbox came lose, höhenrudder could move 5mm up and down - near disaster, because of the unbalanced props - of course loosing a blade is extreme but, as I remember when I saw your ASW 15 in Fiss there was a slight vibration - over time I could imagine it shaking motor and KTW from each other....
Solution? - Elicker?

Regarding the Schulze, have you mentioned to them that you are using motor cables longer than 20cm? - I have burned 2x 12.30futures in a twinjet because of cables 5cm to long, I returned them to schulze and they where modified - and now they work!!?

Hope its ok that I write in english - I read German fine, but my written i more than rusty..

Regards,

Kasper & Simone
Dänemark..

borschten2

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6

Freitag, 11. November 2005, 22:39

JK- Problemchen

Hallo Christian,

also die "Problemchen" lassen sich bei mir auf Dauer nicht richtig beseitigen.
Egal welchen Weg ich gehe.
Zuerst versuchte ich durch einen langsameren Anlauf über die Merz Steuerung das
Rückschlagproblem zu minimieren, mit der Folge das die Schüttelerscheinung zwar nicht ganz so heftig, dafür aber über einen längeren Zeitraum anhielt.
Und noch ein weiteres Problem wurde erst durch die eingebaute Videokamera sicht und hörbar.
Der Regler erzeugt in der längeren Teillastphase recht starke "Störpegel",
(vielleicht auch nur bei meinem Regler) die sich mit
kräftigem Servozucken und stottertem Motorlauf bemerkbar macht.
Ist der Vollastbereich erreicht, ist wieder Ruhe in der Kiste.
Ja, und durch den höheren Winddruck im Flug, schlägt das Blatt dann wieder recht hörbar an, was er im Stand nur selten tat.
Also wie du schon richtig erwähnt hast, ist es dann doch besser den ganzen Stör und Rüttelablauf möglichst schnell zu überwinden.
Aber wie gesagt, sind dann die Belastungen durch die auftretenden Schwingungen
bei mir so hoch gewesen, daß sich der "Highend Motor" in diesen 1/1,2 Jahren
bzw. 4 Std. Betriebszeit schier in seine Einzelteile aufgelöst hat.
Also irgend etwas sinnvolles zur Vermeidung des asyncronen Aufklappvorganges
sollte sich da JK doch mal einfallen lassen.
Da ist Thermoflügel mit der "THEKLA" vom Konstruktionskonzept (Spindelantrieb, Syncronblattführung mitsamt KTW- Steuerungselektronik) doch einiges voraus.
Siehe Info "Betriebssicherheit", wo speziel auch die Blattmechanik mit ihren Problemen angesprochen und gelöst wird.
Wie man schön auf den neuen schwenkbaren Inboard - Videos von TF sehen und hören kann, läuft die ganze Sache beim ausfahren und hochfahren des Motors absolut rund ab.
Genauso umgekehrt.
http://www.thermofluegel.com/deutsch/zub…triebwerke.html
Was mir auch recht gut gefällt, ist der vom Piloten regelbare Motor,
was bei meiner Merz Steuerung nicht geht.
Aber gut, hab angefangen vor über 5 Jahren mit dem Ulli Mayer "Urklapptriebling" in
einer 1:5 ASH25, und die fliegt immer noch.
Das Teil hatte in der Praxis auch seine kleinen Macken die ich in den Griff bekam.
Das JK ist dem gegenüber einen erheblichen Schritt weiter und ich denke es wird in
absehbarer Zeit auch eine Lösung für dieses Problem geben.
Momentan sind die Würfel für meine neue große "Rosental" 1:3 DG 1000, zugunsten
der THEKLA gefallen, weil es momentan die ausgereifteste Konstruktion in dieser
für mich noch erträglichen Preisklasse zu sein scheint.
Ein "Problemchen" scheint´s aber jetzt doch schon zu geben.
Die lange Wartezeit, bedingt durch die " Einmannshow" und den gesundheitlichen Problemen, wie man so hört.
Wer es natürlich unbedingt Scale mag oder braucht, und auch den großen Rumpfausschnitt nicht scheut, wird sich sicherlich dafür nicht erwärmen,
genauso wenig wie für das JK.
Also her mit weiteren mechanichen Lösungsvorschlägen, wir werden das Ding doch noch zum rundlaufen bringen.

Gruss Micha



:w
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c.r.

RCLine User

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7

Sonntag, 13. November 2005, 20:28

RE: JK- Problemchen

Hi Michael,

schade, das hört sich ja alles nicht so dolle an. Wie gesagt, bin ich im Vergleich zum alten EMS-Triebwerk nun vom JK hellauf begeistert.

Ich gehe mal ganz stark davon aus, das Du den Prop schon 100x gewuchtet hast :)
Was ist denn mit den Federn, wäre das evtl. eine Fehlerquelle. Wenn die ungleichmäßig Spannung haben? ....

Ich hatte mir auch schon eine Zwangssyncronisation ausgedacht:( aber noch nicht ganz zu Ende gedacht)
An der Blattwurzel jedes Blattes einen kleinen Kugelkopf befestigen. Auf der Welle, entweder vor dem Prop oder hinter dem Prop einen Hebel aufschieben ( wie ein doppelseitigen Servoarm). Dort auch 2 Kugelköpfe einschrauben. Dann jeweils die Kugelköpfe(Hebel-Blatt) mit einem Gestänge verbinden.

Die zweite Variante. Den kompletten Blatthalter auf der Welle verschieblich lagern und die Blätter wieder mit Gestängen an einem Fixpunkt an der Welle befestigen.
Ähnlich wie beim Heli am Rotorkopf.

PS.

Beim Kollegen in seiner 16 Kg. ASH funktioniert das Triebwerk (mit 20x13 glaube ich), bis auf ein leichtes Anschlagen, absolut problemlos .

Hast Du die Möglichkeit mal einen anderen Regler zu testen ?? Ich denke das Anschlagen ist die eine Sache, aber dieser "ruckelige" Anlauf hört sich irgendwie merkwürdig an.
bis dann.... Christian

Matthias_Schwenk

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Wohnort: München-Trudering

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8

Sonntag, 13. November 2005, 22:15

RE: "Problemchen" mit JK- Klapptriebwerk

Hallo Klapptriebwerkler!

Jetzt, da mich Michel eh schon angesprochen hat, muss ich mich auch mal zu Wort melden:
Meine Idee der Zwangssynchronisation nimmt schön langsam Formen an, das Funktionsprinzip ist aus den Bilder einfach ersichtlich. Dadurch, dass nur noch eine zentrale Feder das Einklappen bewirkt ist das Problem der ungleichen Federspannung eliminiert, und mit einem integrierten Anschlag (Alurohr innen in der Feder, kurz bevor sie "auf Block" fährt) hoffe ich auch das Problem des Anschlagens in den Griff zu kriegen. Nur, wie sich der 14 mm Versatz der Blattwurzeln auswirken wird, das muss erst der nächste, auf dem Prüfstand lauffähige Prototyp zeigen (der Versatz wurde notwendig, um den ganzen "Klapperatismus" zwischen die Blätter zu bekommen; die italienischen F3B'ler haben so was schon mal mit Erfolg gemacht, glaube ich mich zu erinnern; die hatten den Versatz zwar aus anderen Gründen, nämlich dem besseren Anliegen der Blätter an die Rumpfkontur, trotzdem "aussermittig bleibt aussermittig").




Damit mich keiner der Fahrlässigkeit bezichtigt: natürlich ist das gezeigte nur ein Funktionsmodell, um die Kinematik und Funktionsweise auszuprobieren!Dieses Anschauungsmodell wird nie rotieren!! Der lauffähige Prototyp wird den Blatthalter wie auch die (zur Blattwurzel formschlüssigen) Hebel als gefräste Aluteile enthalten.

Wenn Interesse besteht, kann ich ja über die weiteren Schritte berichten, ob's ein Erfolg wird oder im Flop endet...

Schöne Grüsse
Matthias

staroman

RCLine User

Wohnort: D- Leipzig

Beruf: Techniker

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9

Montag, 14. November 2005, 22:42

Hallo,
Bei mir im Verein fliegt der Entwickler von JK, Johannes Köllner seit Jahren mit seinem Ventus 2CM. Probleme mit Vibrationen oder Fehler beim Aufklappen der Propeller konnte ich bisher noch nicht beobachten.
Vielleicht liegt´s an der Feinabstimmung SM-Steuerung und Regler für den sanften Anlauf des Motors??
Es gab bei den ersten Reglertypen Schwierigkeiten beim Anlauf - daraufhin hat Fa. Schulze (speziell für JK-Klapptriebwerk??) ein Update generiert. Vielleicht mal bei Schulze direkt auf den Betrieb mit JK Klapptriebwerk ansprechen.
Hinsichtlich des Lösens von Schrauben zwei Anmerkungen. Die Vibrationen beim Anlauf sind kurzzeitig und niederfrequent und führen vermutlich nicht zu Lösen der Schrauben. Eventuell ungesicherte Schrauben?
Wichtig auch mal die Propeller auf Restunwucht kontrollieren. Btw, als Heliflieger weiß ich aus eigener leidvoller Erfahrung - immer mal Schrauben kontrollieren und evtl. nachsichern. Alles was sich bewegt oder rotiert kann sich irgendwann mal lösen.
Werd Euer Problem mal an den Fliegerkollegen Köllner weiterleiten - ruft Ihn doch mal an. Er ist kompetent und jederzeit hilfsbereit. Kontakt unter www.jk-klapptriebwerke.de .
In meine ASH26 werd ich das neue Klapptriebwerk K7 einbauen. Der Praxis-Betrieb auf unserem Flugplatz ist echt überzeugend.

Gruss Jan

c.r.

RCLine User

Wohnort: D- Buxtehude

Beruf: Bauing.

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10

Dienstag, 15. November 2005, 12:34

Hallo Matthias,
das sieht ja super aus !!

Mit dem Blattversatzt würde ich auch keine Probleme sehen.
Sollen beim "Testmodel" den auch die Blätter nur einseitig gehalten werden ?
Da hätte ich sonst schon eher Bedenken.

Wenn das soweit funktioniert wird das Anschlagen ja kein Thema mehr sein, weil man den Motor dann gaaanz sanft anlaufen lassen kann :)

Bitte berichte weiter.
Toll wenn man die Möglichkeiten hat so etwas herzustellen. ( Neid;)
bis dann.... Christian

Matthias_Schwenk

RCLine Neu User

Wohnort: München-Trudering

Beruf: Dipl.Ing (FH) / Maschinenbau

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11

Dienstag, 15. November 2005, 23:14

Hi Christian,

Neid braucht keiner aufkommen, ich selbst habe keine Möglichkeiten der Metallbearbeitung und bin auf die Hilfe von Arbeitskollegen angewiesen. Das gezeigte Funktionsmodell auf den Bildern ist prinzipiell aus „OBI Material“ zusammengeschustert, lediglich das Messingrohr (Steckungsrohr 10 innen, 11 aussen) und die aufgelöteten Führungen aus 2x3 mm Messingprofil aus dem Modellbauladen werden in der „lauffähigen Version“ auch nicht anders ausschauen.
Zum „einseitigen Halten“: das sieht auf den Bildern nur so aus, das andere Ende krallt sich im Teppichboden ein (die Hand brauchte ich um die Kamera zu halten..). Trotzdem sollte es eigentlich funktionieren, hier hat allerdings das 14 mm lange Gleitstück (10er OBI-Alu) im Rohr zu viel Luft, sodass es sich relativ leicht verkanten kann. Im Original dann mit, sagen wir mal 0,05 bis 0,06 Spiel, hoffe ich schon, dass das zweite Blatt durch Ausklappen des anderen Blattes voll und synchron mitgeht. In der Praxis wirkt ja die Fliehkraft immer auf beide Blätter, sodass die Koppelstange dann nur noch die Synchronisierung leisten muss.

Ich sehe die Schwachpunkte woanders:

A.)
Zum einen die Verbindung Blattwurzel <-> Hebel: da ich versucht habe mich den original (=bewährten) JK Federkräften anzunähern (Blattspitze jeweils eingeklappt und ausgeklappt auf die Küchenwaage gedrückt; ca. 1N / 2,5N) kommen bei den Hebelübersetzungen (Blattspitze 235mm / Hebel 18 mm) doch recht recht grosse Kräfte zusammen. Deshalb die gefrästen Hebel, damit ein Formschluss bestehen bleibt auch wenn sich die Klebung mal lösen sollte (UHU plu endfest 300), so kann’s höchstens „nackeln“ aber nicht davonfliegen. Das einfach mit Sekundenkleber angepappte hier im Modell ist mir übrigens schon beim ersten Versuch des „einseitigen Öffnens“ abgeplatzt.
Weiterhin wird auch der Blatthalter selbst ganz anders aussehen: was jetzt der einfache weisse Nylonklotz ist wird auch ein Alu-Frästeil, damit die Halteschraube nicht zusätzlich auf Biegung beansprucht wird, also von daher trotz dem Mittenversatz die selben Bedingungen für die Blattaufnahme wie beim gewöhnlichen Mittelstück herrschen.

B.)
Die Aufnahme der Kugeln an der Koppelstange im Gleitstück: um das ganze nicht zu klobig werden zu lassen, habe ich mich auf 2mm-Kugelköpfe beschränkt. Unten am Hebel wird die Kugel direkt mit der M2 Schraube geklemmt, da besteht m. E. keine Gefahr des Abreissens der Schraube infolge zusätzlicher Biegemomente. Im gespannten Zustand drückt die Feder doch mit fast 85N drauf!
Die Gestänge selbst werden ja nur auf Druck belastet, hier als auch keine Gefahr. Aber oben an der Stange sieht’s anders aus: hier kommt ein wesentlicher Anteil an Biegung zu den Scherkräften hinzu. Jetzt ist es noch eine M2 Gewindestange, verspannt in der Reihenfolge „Mutter-Kugel-Messingdistanzrohr-Gleitstück-Messingdistanzrohr-Kugel-Mutter“.
Wie gesagt, hier im Demo-Modell hält’s, aber laufen lassen möchte ich das so nicht. Ich bilde mir ein, ein entsprechendes Drehteil aus Stahl (ins Gleitstück eingeklebt) müsste halten.

Mal sehen, was dabei rauskommt; jetzt bin ich erst mal auf meinen Kollegen angewiesen, der mir die Teile drehen/fräsen kann.

@Jan: Von Schulze hab‘ ich Abstand genommen, nachdem mir beim ersten Testlauf im Modell dieser abfackelte und beinahe das ganze Modell mit in die Hölle genommen hätte (dem armen Pfannmüller-Pilot hat’s den Ärmel versengt und die Bordwand, an der der Schulze angeklettet war ist daumennagelgross total verkohlt...) habe ich mit jetzt den 77A Jeti zugelegt. der Michel übrigens auch, dem sind schon zwei der Schulze (future32.40K) abgeraucht.
Tests mit dem Jeti stehen aber noch aus, in Verbindung mit der neuen Nabe.

Servus dann, bis bald
Matthias
:w

borschten2

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12

Donnerstag, 17. November 2005, 18:18

HALLO AN ALLE,

zunächst mal vielen Dank für eure Tipps und Schreibarbeit, die Ihr für mich aufgebracht habt um mein bzw. unser "JK-Problemchen" in den Griff zu bekommen.
So wie es momentan ausschaut scheine ich ja Gottseidank nicht der einzige zu sein der das Anschlag- und Anlaufunwuchtproblem mit dem JK hat.
"Gottseidank" deshalb, weil es sonst nicht so klevere Leutchen wie Matthias und Christian gäbe, die sich für mich den Kopf zerbrechen und das Problem an der "Wurzel" anpacken. ;)
Matthias@ ich finde das absolut SUUUUUPPPPER, das du für uns alle ohne jede
Geheimniskrämerei oder gleich mit dem Hinweis eines "Patentrechtlich Geschützten" Nachbauverbot,
die "Synchronblattmechanik" zugänglich machst.
Ich hoffe ich kann mich in Bälde mit einigen Fläschlein "Montes" revanchieren. :ok: :ok: :ok:
Bin natürlich allen anderen Anregungen auch nachgegangen.
Das die Federn auf´s Gramm genau gleichmäßig spannen sollten ist richtig, aber warscheinlich in der Praxis nicht zu realisieren.
Und die neuen Blätter werde ich mir von "Profis" vor der Montage nochmals 1000x wuchten lassen.
Beim neuen Schulzeregler fut-32.55k hoffe ich, daß die Stotter- und Störprobleme beseitigt sind, zumal ich ja extra auf den JK Betrieb hingewiesen habe.
Er wird gemeinsam mit dem neuen "Jeti" aber erst mit der neuen Blattregelung von Matthias ausprobiert....vorsichtshalber.
Ein erneutes Abfackeln aus welchem Grunde auch immer, kann ich mir finanziell nicht mehr erlauben.
So, jetzt hoffe ich das die "Blattsteuerung" von Matthias bald den Zustand der Serienreife erreicht hat, damit wir zum Praxistest übergehen können um Euch zu berichten.

Gruss Micha
Zwei Dinge sind unendlich. Das Universum und die Dummheit der Menschen.
Bei ersterem bin ich mir noch nicht ganz sicher...ALBERT EINSTEIN!

c.r.

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13

Samstag, 19. November 2005, 19:53

Video vom JK

Hallo noch einmal,

hier noch einmal ein Bild von dem Abweiser, der nur dazu da ist den Prop von der Klappe fern zu halten. (Der Prop gleitet auf der vorderkante des Abweisers entlang)




und ein Video von meinem KTW.

Ab Boden schlägt es nicht mehr an. In der Luft ganz leicht. Aber das stört nicht weiter. Am Prop oder Triebwerk sind jedenfalls keinerlei Spuren vom Anschlagen zu sehen. :)
bis dann.... Christian

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »c.r.« (19. November 2005, 19:55)


borschten2

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14

Mittwoch, 23. November 2005, 18:13

Jk

Hallo,

hier nochmals mein Hauptbroblem, wie ich es auch schon bei RCN eingestellt habe.
Die Blattaufnahme ist schlicht eine andere, ohne Rückschlag- Sicherungsmöglichkeit. Weil durch die Getriebeeinheit des HP Motors die Welle sehr kurz ist, habe ich leider auch keinen Platz auch nur so etwas ähnliches dazwischen zu bauen.
Aber wie man bei Christian trotz der Rückschlagsicherung sehen kann, hat er trotzdem eine Blattführung zusätzlich angebracht.
Aber darum sind wir ja Modellbauer um Lösungen zu finden. (siehe Matthias :D )
Das Perfekte KTW wird es wohl nie geben, aber wie man bei Schambeck und Thermoflügel sehen kann, gehen halt die "Neuen" einen Schritt weiter in der KTW Entwicklung.




Gruss Micha
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15

Mittwoch, 23. November 2005, 20:07

vorweg mal ich hab sowas nicht Klapp... kam durch Zufall hier vorbei daher eine Überlegung zur Lösung des Problems

Was wäre wenn man an der Feder was macht !

also die Feder versuchen stärker zu machen wobei da wert drauf gelegt wird das die zum Schluß hin wenn die gespannt wird schwerer geht ... aber nicht von Anfang an ......

hier ein Zeichnung - wie gesagt ist nur eine überlegung die mir al unbeteiligter dritter einfällt :D

grüße gerhard
»oegeat« hat folgendes Bild angehängt:
  • 23.11.2005---.jpg
mit freundlichen Grüßen
Gerhard
----------------------------------------------------------
Brokervorschlag.de - daxswings.com - darlehensberater.com

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »oegeat« (23. November 2005, 20:08)


c.r.

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16

Montag, 28. November 2005, 19:35

Hallo Michael,
wahrscheinlich ist es nicht zu ändern, aber ich finde Dein Triebwerksarm ist in ausgefahrenem Zustand noch relativ weit nach hinten geneigt. Dadurch ist der Abstand vom Prop zum Arm natürlich nicht so groß, wie er sein könnte.

Wenn ich bei mir von der Seite peile, sieht man nur einen kleinen Spalt zwischen Streben und Arm.
bis dann.... Christian

borschten2

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17

Dienstag, 29. November 2005, 16:58

Hallöchen,

Gerhard@ ja, anfangs dachten wir auch, daß wir das Problem mit Veränderungen an den Federn in den Griff bekommen könnten. Leider vergebens. :no:
Wie ich schon geschrieben habe ist es einfach unmöglich zwei 100% gleichspannende Federn, die auch noch den absolut 100% Auflagepunkt an der Luftschraube haben, zu bewerkstelligen.
Ohne "Synchronblattmechanik" a la Schwenk oder Göller, wird eine Anlaufunwucht mehr oder weniger bestehen bleiben.
Wie Christian schon richtig bemerkt hat, ist zur zeitlichen Verminderung des Schüttelns ein schnelles anlaufen des Motors sinnvoll, aber leider kontraproduktiv zur Vermeidung des Nickmomentes beim Bodenstart.
Da wiederum wäre ein sanfter kontinuierlicher Anlauf des Motors zweckmäßiger, um ein auf die Nase gehen zu vermeiden.
Segler mit "Tandemfahrwerk" wie ASK21, ASK23, usw. sind da klar im Vorteil!
Ich habe das bis jetzt bei meiner ASW15b mit einem abschraubbaren Starthaken ca.250mm unterhalb der Rumpfspitze und Gummiflitsche gelöst.
So klappt der Start selbst bei kürzesten Plätzen und höherem Gras problemlos und spart noch für weitere Steigflüge Energie ein. :D

Christian@
da scheint das Foto etwas zu täuschen.
Der Neigungswinkel ist wie von Köllner/Braeckler auf dem Plan angegeben im Rumpf eingebaut worden, und im Steigflug soweit auch alles ok.
(Start u. Steigflug = Trimmung am Sender auf Hoch)
Der Abstand vom Propeller zum Arm bzw. Streben ist wie ich schon geschrieben habe, durch die kürzere Motorachse geringer als bei dir. :(
Die Mechanik von Matthias macht langsame aber beständige Fortschritte.
Bin gespannt.

Gruss Micha
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18

Dienstag, 29. November 2005, 18:15

aha die nächste überlegung ist am probeller was zu machen als dort wo man ihn nachvorklappt was draufzukleben das er net so weit aufgeht .. schau mal

die kostruktion was ich vorne sah ist meiner meinung alles zu schwer und aufwendig

so mein letzter vorschlag .. vorerst :tongue:
»oegeat« hat folgendes Bild angehängt:
  • 29.11u.2005.jpg
mit freundlichen Grüßen
Gerhard
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Matthias_Schwenk

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19

Montag, 13. März 2006, 14:15

So, Freunde,

die "Ein-Feder-Zwangssynchronisation" hat sich leider als totaler Fehlschlag herausgestellt. Das Öffnen geschieht dermassen schlagartig, dass es nach wenigen Tests schon die ganze Mechanik überbeansprucht hat.
Jetzt bin ich wieder zurück zu der Originallösung und werde, wie schon geraten, mein Glück mit der Abstimmung des Regleranlaufs versuchen. Wobei, so mein erster Eindruck, der Jeti-Pro wesentlich besser macht als der zuvor eingesetzte Schulze, trotzdem läuft der Motor immer noch recht hart an.
Vielleicht probier ich's nochmal mit einem Anschlag an der Nabe, aber zuversichtlich bin ich nicht, denn der zur Verfügung stehende max. Hebelarm ist verdammt kurz (max. Hüllkreisdurchmesser 62 mm wegen des Rumpfausschnitts, also r=31; radius der Blattaufnahme: 19, bleiben also gerade mal max. 12 mm übrig) und somit die zu erwartenden Kräfte recht hoch. Und nach Christians Erfahrung schlägt's ja trotz Nabenanschlag an den Streben an.

Nun ja, sollte es nicht funktionieren, habe ich keine Lust auf weitere Experimente: dann kommt die ganze Mimik raus, Deckel zugeharzt und die ASW28 wird halt schweren Herzen als reiner Segler betrieben. Also Projektziel "Segler eigenstartfähig und alltagstauglich" voll verfehlt. Und von einem Schambeck-Einblatt (das m. E. momentan einzig Wahre) kann ich nur träumen...die Kinder wollen auch versorgt sein.

Matthias

20

Montag, 13. März 2006, 14:22

Matthias hast dir mein Bild angesehen ?

mein Vorschlag ist nicht an der feder rum zu experimentieren sondern das Aufklappen zu begränzen ! Siehe Bid - das gelb eingezeichnete.

grüße Gerhard
mit freundlichen Grüßen
Gerhard
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »oegeat« (13. März 2006, 14:27)