21

Montag, 27. November 2006, 22:00

Hallo,

Ich habe diesen Hubi, WASP V2 mit BL, gerade auf der Modellbaumesse in Hamburg in Aktion gesehen und er hat mich dort sehr beeindruckt. Dies erscheint wie ein guter nächster Schritt nach der Graupner Bell, die auch für mich der Einstieg war. Aber dazu habe ich auch noch mal eine Frage an die, die schon eine haben:

Das schöne an der Bell war auch, dass sie ein relativ "ungefährlicher" Hubi fürs Zimmer was. Auch wenn mal ein Möbel in den Weg gesprungen ist, sind diese Begegnungen meist für beide glimpflich ausgegangen. Im Zweifelsfall hat sich dann ehr mal ein Rotorblatt geopfert um das Möbel zu retten.

Ich stelle mir aber vor, dass der Rotor einer WASP mit BL ein anderes Kaliber ist. Ein grösserer Rotordurchmesser, nur ein Blattpaar und ein vermutlich schneller drehender BL Motor bringen wahrscheinlich etwas mehr Energie in eine solche Begegnung. Wie sind da die Erfahrungen?

Viele Grüsse,
Dirk
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22

Montag, 27. November 2006, 22:39

ich kenn das vom piccolo, der ist ja GLAUBE ICH die gleiche größe cirka...meinen schrank willst du nicht sehen!? :D
MfG Rob:w

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23

Mittwoch, 6. Dezember 2006, 18:13

So, heute ist meine Wasp V2 BL eingetroffen. Nachdem ich den Graupner Koaxheli schon ganz gut im Griff habe, soll dies der nächste Schritt werden.

Aufgebaut und flugbereit ist alles, aber jetzt brauche ich ein wenig Hilfe. Beim ersten "Rumrutschen" auf dem Fussboden stellt sich herraus, dass der Heli sofort nach links rutscht. Auch bei Vollauschlag rechts, kann ich ihn nicht auf der Stelle halten.

Ich habe mir schon vorgestellt, dass ich zunächst mit dem Trainingsgestell einfach ein wenig auf dem Boden hin- und herrutschen kann. Das "hin" klappt auch, aber "her" scheint nicht zu gehen.

Mir fällt auch auf, dass die Rotorkopf Mechanik sehr schwergängig ist. Ist das normal. Durch Druck auf die Paddel kann ich ja den Anstellwinkel der Blätter steuern. Aber diese Bewegung ist nur mit sehr viel Druck möglich. Ich hätte gedacht, dass ein kleines Antippen reicht. Immerhin soll das ja im Flug allein durch den Luftstrom gehen.

Wer kann helfen?

Danke,
Dirk
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fabian01

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24

Mittwoch, 6. Dezember 2006, 18:36

Dann ist etwas falsch. Meiner ist super leichtgaengig!

Checke alles durch, und alles etwas leicht einoelen :ok: mit nicht-verharzendem Oel.
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25

Mittwoch, 6. Dezember 2006, 18:48

musst mal mit der spitzzange die kugelköpfe ein bischen quetschen, ist halt so bei rtf
MfG Rob:w

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26

Mittwoch, 6. Dezember 2006, 19:50

Ich habe mal angefangen, den Kopf vorsichtig zu zerlegen. RTF? Da geht gar nichts leicht! Die Paddelstange ist in beiden Ebenen schwergängig aber was mir am meisten Sorgen macht, ist dass einer der Blattträger sich nur SEHR schwer dreht. Die beiden Lager scheinen nicht in einer Flucht zu sein. Ich weiss noch gar nicht, wie ich das hinkriegen soll.

Wie leicht muss es denn gehen? Auf leichtes antippen? Oder gar schon beim anblasen?

Danke für die Tips!

Dirk
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27

Mittwoch, 6. Dezember 2006, 20:12

die paddelstange so leicht wie möglich also die von meinem piccolo damals ist beim antippen einmal hoch und dann wieder zurück, wie bei meinem t-rex!!! also besser ist das schon das die wirklich leichtgänig ist, musst halt ein bischen biegen und quetschen bei dem plaste zeugs.
MfG Rob:w

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28

Mittwoch, 6. Dezember 2006, 23:24

Jetzt habe ich den Rotorkopf mal etwas leichtgängiger gemacht und wunder mich erst noch dass ich ihn immer noch nicht unter Kontrolle bekomme, da fällt mir auf, dass der Roll-Servo falsch rum läuft. Rechts und Links sind vertauscht und diese blöde Funke hat kein Reverse. Wie kann das sein???

Wie sieht das bei euch aus? Wenn ich von links auf den Heli sehe, habe ich das Roll-Servo vor mir. Der Servo-Hebel zeigt waagerecht nach links. Gebe ich auf dem Sender Rollen nach rechts, geht der Hebel runter und zieht die Taumelscheibe nach links. Gebe ich Rollen nach links, geht der Hebel hoch und drückt die Taumelscheibe nach rechts. Ist der Aufbau bei euch auch so? Aber wo kann man die Servos umpolen?

Was für ein Elend ....

Dirk
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29

Donnerstag, 7. Dezember 2006, 14:21

guck mal im sender hinten im akkufach. wenn da auch kein reverse schalter ist, dann sender aufschrauben, das poti mit den drei kabeln von quer packen, die kabel zurück bis zur platine vertauschen und die beiden äußeren kabel tauschen (löten) dann MÜSSTE es richtig rum laufen.
MfG Rob:w

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30

Donnerstag, 7. Dezember 2006, 14:21

:w

(----> Die Servostecker umpolen ist gemeint) Nein Umpolen geht auf keinen Fall. Denn dann polst du die Elektronik um nicht den Servomotor der drinsteckt ==[]

Bei meiner Walkerafunke gibts an der Rueckseite so DIP-Schalterchen zum Invertieren.

Pass auf das du nicht den vom Gas erwischst :wall: (mir schon 10000x passiert :D)

Oder du suchst ne andere Stelle fuer den Servo, und tust den Hebel andersrum drauf :)

Gruss Fabian :w
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Aggroslyder

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31

Donnerstag, 7. Dezember 2006, 14:48

das poti im sender kannst du ohne probleme umpolen, habe ich bei meiner lama gemacht...weis aber nicht was das genau für ein sender ist
MfG Rob:w

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32

Donnerstag, 7. Dezember 2006, 17:37

Jetzt geht es los!

Doch :-) Natürlich ist das "Umpolen" der äusseren Poti-Anschlüsse der richtige Weg, wenn es sonst keine Möglichkeit gibt, das am Sender einzustellen. Das war dann auch der Tip vom Händler, den es nicht überrascht hat, dass ich damit ein Problem hatte.

Die Kabel waren über einen verpolungssicheren Stecker mit der Platine verbunden aber ich konnte die kleinen Metallstifte vorsichtig ziehen und vertauscht wieder in den Stecker stecken. Jetzt ist soweit alles klar.

Zum schwergängigen Rotorkopf meinte er nur, dass sich das schon "einschleift". Nach spätestens zwei Stunden Laufzeit würde alles ganz leicht gehen ...

Der erste Akku ist bereits "leergehüpft" und ich merke, dass ein Koax dagegen doch sehr stabil ist. ich bin aber ziehmlich sicher, dass ich den Burschen irgendwann in den Griff bekomme. Er reagiert sehr gut auf die Steuerbefehle. Als zarter Anfang-Vierziger brauche ich aber wohl noch ein bisschen, bis das in Fleisch und Blut übergegangen ist.

Power hat er mit dem BL Motor jedenfalls ordentlich, dass merkt mann deutlich.

Dirk
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Donnerstag, 7. Dezember 2006, 18:19

RE: Jetzt geht es los!

bin dann mal über euren bericht gespannt:)
MfG Rob:w

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34

Donnerstag, 7. Dezember 2006, 19:42

Die ersten drei Akkus sind leer und jetzt ist ersteinmal Pause bis neue Rotorblätter da sind. Mehrere Kollisionen mit leichtsinnigen Einrichtungsgegenständen haben ihre Spuren hinterlassen. Gibt es zu den Balsablättern sinnvolle Alternativen oder sonstige Tricks um die Haltbarkeit zu erhöhen?

Und noch ne Frage ... Der Pitch ist ja einstellbar. Bisher bin ich mit der "default" Einstellung geflogen. Wenn ich es aber richtig verstehe, dann ist der Heli bei geringerem Pitch (= höhere Drehzahl) stabiler im Flug. Habt ihr das zum Üben auch gemacht? Macht sich dieser Effekt stark bemerkbar oder ist das nur minimal.

Wieviele andere WASP Flieger gibt es denn hier eigentlich? Bisher scheinen Fabian und Tom so ein Teil zu haben. Sonst noch jemand?

Dirk
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35

Donnerstag, 7. Dezember 2006, 20:46

Hallo Dirk,
Ich habe gehoert das man Schrumpfschlauch um die Blaetter ziehen kann um die Haltbarkeit zu erhoehen. Das habe ich mal bei einem KOAX-Heli gesehen.

Ich habe leider keine Wasp, ich hatte mal einen Dragonfly4.

Gruss Fabian :w
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36

Montag, 11. Dezember 2006, 11:48

@Fabian, da hab ich deinen Kommentar ("Dann ist etwas falsch. Meiner ist super leichtgaengig!") wohl zu speziell interpretiert. Dann ist Tom wohl doch der einzige andere WASP-Flieger hier. Tom, liest du noch mit hier?

Mittlerweile ist die Mechanik schon erhblich leichtgängiger. Insbesondere die Drehbarkeit der Blatthalter hat sich stark verbessert.

Auf die Verstellung des Pitchwinkels reagiert die WASP deutlich. Während sie in der Normalstellung bei ca. 1/3 Gas abheben will, braucht es nach der Verringerung des Pitchs um eine Gewindeumdrehung schon fast 2/3 Gas. Ich hab' jetzt mal eine halbe Umdrehung eingestellt.

Leider habe ich gleich dannach einen weiteren Crash gehabt und die höhere Drehzahl hat wohl auch dazu beigetragen, dass es einen Kugelkopf in der Mechanik abgeschert hat. Das passende Ersaztteil, der "Pitchabgriff", ist bestellt. Dieser steht auf der Bestsellerliste des Herstellers übrigens auf einem der Topplätze. :O, hätt man also vorher wissen können. So eine Bestsellerliste ist eigentlich für die Anlage eines präventieven Ersatzteillagers ganz praktisch.

Dirk
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pompebled

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37

Montag, 11. Dezember 2006, 12:13

Zitat

Original von Mekonikum
Ich gebs ja zu, nach dem Reinfall mit der Wasp1 interessiert mich nun auch nicht die Wasp2 sondern die billigen BL komponenten für eigenbau Versuche. :D


Da ich mit den Wasp V1 liebäugele, möchte ich gerne wissen was mit "dem Reinfall der Wasp 1" gemeint war.

Bitte klärt mich auf.

Gruss, Jan.
Bootsfahrer sind nette Leute.
www.modelzeilen.nl

fabian01

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38

Montag, 11. Dezember 2006, 16:24

Wahrscheinlich:

Viele Stoerungen
Nicht aus der Verpackung raus zu fliegen
Akku's schnell ausgelutscht
Zerbrechliche Teile, Sch**ss Qualitaet halt einfach.

Darum wagt er es nichtmal mehr die Wasp V2 anzufassen :D

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Mekonikum

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39

Dienstag, 12. Dezember 2006, 12:19

So ähnlich, aber zu der Miesen Qualität kam auch noch das die Servos nicht sauber liefern sondern ruckelten über ihren Stellweg (auch ohne das schwergängige Gestänge dran) und das der Motor so dermassen fest ans Hauptzahnrad gedrückt wurde das sich der Motorträger unwiderrufbar verzogen hat.

Übrigens bin ich in meinem Thread dazu damals natürlich von den Wasp1 besitzern gesteinigt worden, mit so blöden Sprüchen von wegen das war ich selbst usw... .
Das Thema Wasp ist für mich gegessen, nicht nur weil sie nichts taugt sondern auch weil die Community dahinter nicht besonders nett und ehrlich ist.
(Es war nicht in diesem Forum :w )
Zum Glück hat der Händler die Kiste damals zurück genommen sonst wäre sie im Bullerjan gelandet.

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