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raimcomputi

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1

Mittwoch, 22. März 2017, 17:57

XK Innovations K124

Heute ist bereits mein K124 eingetroffen. Natürlich wurde gleich ausgepackt und begutachtet. Auf den ersten Blick war soweit alles in Ordnung. Lediglich einer der beiden Kabelschneider vorn an der Haube war lose und lag einzeln im Karton. Mit einem Tröpfchen Sekundenkleber war das aber schnell behoben.

Das Binden mit der Devo10 war problemlos möglich.

Die Taumelscheibe stand auf den ersten Blick schön gerade. Genau so wie die Servohörner. Allerdings hatten die Rotorblätter bei Pitchknüppelmitte nicht mal annähernd 0 Grad Pitch. Ich mußte bei allen drei Anlenkgestängen die Kugelpfannen drei Umdrehungen rausdrehen.

Am Sender habe ich zunächst mal für Gas und Pitch die Werte nach Anleitung programmiert. Allerdings kam der Heli mit diesen Einstellungen nur ca. 20 cm vom Boden weg. Selbst mit 100 % Gas kam der Heli nicht hoch. Erst eine Erhöhung des Pitchwertes auf 85% führte zum Erfolg. Jetzt konnte ich auch das Gas wieder auf 80% reduzieren.

Ich bin die ersten zwei Akkus erst mal geschwebt. Die Flugzeiten betrugen 6 Minuten. Danach hatten die Akkus eine Leerlaufsspannung von ca. 3,7 Volt. Also OK soweit.

Was aufgefallen ist: Im 6G Mode driftete der Heli zügig nach links hinten. Im 3G Mode allerdings schwebte er sauber auf der Stelle. Also habe ich einen 6G Kalibrierungsschwebeflug durchgeführt. Und jetzt steht der Kleine auch im 6G Mode schön sauber in der Luft. Allerdings ist das Flugverhalten immer noch nicht mit dem eines Koaxhelis zu vergleichen. Wie es für einen CP normal ist, fängt er nach einigen Sekunden langsam an, in irgend eine Richtung zu driften. Aber das läßt sich, speziell im 6G Mode sehr leicht kontrollieren. 3G Mode im Wohnzimmer ist hingegen schon eine Herausforderung. Selbst mit 60% Dualrate und 20% Expo muss man die Gedanken ordentlich zusammennehmen, damit der Heli nicht irgendwo die Wand küssen will.

Was mir noch aufgefallen ist: Ab und zu will der Motor nicht anlaufen. Das heißt, er will schon, aber er schafft es nicht, den Rotor anzudrehen. Wenn ich jetzt den Rotorkopf ein kleines Stück weiterdrehe, dann läuft er wieder problemlos an. Der ganze Antrieb geht eben, wegen dem Brushlessmotor schon recht schwer. Wenn er mal läuft, dann ist aber alles prima.

Im großen und ganzen bin ich aber erst mal zufrieden mit dem Kleinen. Draußen ist leider zu viel Wind, deshalb kann ich ihn draußen nicht testen im Moment.
Helis: XK K124 EC145, Protos 500, 450ger Jet Ranger
Flächen: Sky Surfer, Champ S+
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »raimcomputi« (22. März 2017, 22:40)


2

Donnerstag, 23. März 2017, 16:21

. . . Was aufgefallen ist: Im 6G Mode driftete der Heli zügig nach links hinten. Im 3G Mode allerdings schwebte er sauber auf der Stelle . . .

. . . 3G Mode im Wohnzimmer ist hingegen schon eine Herausforderung. Selbst mit 60% Dualrate und 20% Expo muss man die Gedanken ordentlich zusammennehmen, damit der Heli nicht irgendwo die Wand küssen will . . .
:hä: 8( ???
Widerspricht sich da nicht irgendwas ? Oder versteh' ich da was falsch ? . . . sauber auf der Stelle schweben . . . Herausforderung . . . ?

raimcomputi

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3

Donnerstag, 23. März 2017, 17:00

Widerspricht sich da nicht irgendwas ? Oder versteh' ich da was falsch ? . . . sauber auf der Stelle schweben . . . Herausforderung . . . ?

Nee, da widerspricht sich nichts. Klar schwebt der sauber auf der Stelle. Aber nur solange man die Knüppel in Ruhe lässt. Sobald man den Kleinen in Bewegung setzt, wird er schon ganz schön agil und zappelig. Für draussen genau das Richtige. Aber fürs Wohnzimmer ist mir der 3G-Mode zu heftig. Zumal der kleine Scheißer auch soviel Power hat, das ich die Rotorblätter ungern im Gesicht hätte. Aber dafür ist der 6G-Mode für drinnen wunderbar.

Ich habe übrigens direkt mal die Akkustecker ausgetauscht. Nachdem ich gestern mal versucht habe die Akkus mit 5A am Ladegerät zu entladen, war mir klar, das ich handeln mußte. Denn sobald ich den Entladevorgang gestartet hatte und die 5A anlagen, brach die Spannung auf 3,5 Volt ein und der Akkustecker wurde feuerheiß. Ich habe dann das gleiche Spiel nochmal mit ordentlichen Steckern gemacht. Und da brach der Akku nur auf 4 Volt ein. Also schon wirklich ein gravierender Unterschied. Und das zeigt sich auch massiv beim Fliegen. Mit den Orginalsteckern ging es 6 Minuten, wobei so ab 4 Minuten ein Nachlassen der Leistung spürbar war. Eben bin ich geflogen mit den neuen Steckern. Flugzeit waren 7,5 Minuten. Und die Leistung war bis auf die letzten 30 Sekunden absolut konstant. Ich werde den Timer jetzt auf 7 Minuten stellen.
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4

Donnerstag, 23. März 2017, 18:41

Ich habe übrigens direkt mal die Akkustecker ausgetauscht.

na, was sag ich den die ganze Zeit ;)
Und die Flugzeit hab ich auch so angegeben mAH = Flugmin
Selbst mit 100 % Gas kam der Heli nicht hoch.
Zumal der kleine Scheißer auch soviel Power hat,
manchmal kenne ich mich bei dir auch nicht ganz aus ;)

bei der AS350 als auch bei der K120 ist es so, das beide mit einer relativ flachen Pitchkurve und ca. 50% Gasgeraden schon extrem wendig und agil sind :) in beiden Modes 6G/3G
aber "Hannes" hat ja einen Schieberegler so programmiert, das er jederzeit im "Flugmode" ja nach Heli bis zu 30% die Gasgerade anheben oder absenken kann
dito mit der Pitchkurve - hier ist ein Drehregler so programmiert das ich die gesamte Kurve um 10% anheben oder absenken kann

:prost:
Ein guter RC-Pilot hat mindestens so viele Landungen wie Starts!

Rudi sagt: "Einmal Futaba, immer Futaba!" Rudi hat wie immer RECHT!!! 8)

raimcomputi

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Donnerstag, 23. März 2017, 18:58

Hannes, als ich gestern die ersten Flugversuche gemacht habe, da hatte ich den Pitch laut Anleitung eingestellt. Und damit hob der Heli nicht ab, bzw. Kam nur 20 cm hoch. Ich habe den Pitchwert dann deutlich erhöht. Und damit ging es dann. Aber wie ich inzwischen weiß, lag es an den Akkusteckern. Mir war ja klar, das die orginalen Murks sind. Aber das der Unterschied so krass ist, hätte ich auch nicht gedacht. Jetzt mit den neuen Steckern konnte ich sowohl die Gas, als auch die Pitchkurve reduzieren und der Heli hat trotzdem Leistung satt.

Ich bin allerdings mit den Akkusteckern trotzdem noch nicht glücklich. Die 2mm Goldkontaktstecker sind einfach zu sperrig. Und die EC2 sind meiner Meinung nach zu groß, so das man die schwer unterbringt. Bliebe nur noch Minidean. Aber da hört man wieder, das das Löten ein Krampf wäre.

Ich hatte mir noch einen zweiten Akku mit dazubestellt. Leider ist der deutlich schlechter, als der beim Heli mitgelieferte. Da kann ich jetzt schon absehen, das der nicht lange lebt. Bei einem Preis von 8 Euro sollte das eigentlich nicht passieren.

Überhaupt zum Thema Akku. Der Platz ist sehr begrenzt. Altenativakkus dürfen keinesfalls breiter und dicker sein. Und auch in der Länge hat man höchstens so 2mm Reserve.

Auf jeden Fall muss ich sagen, das dieser Heli meine Erwartungen bisher voll erfüllt. Er fliegt sich absolut präzise. Man hat das Gefühl, ein deutlich größeres Modell zu bewegen. Wenn er jetzt auch noch lange hält, bin ich zufrieden.
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raimcomputi

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Donnerstag, 23. März 2017, 19:04

Hannes, als ich gestern die ersten Flugversuche gemacht habe, da hatte ich den Pitch laut Anleitung eingestellt. Und damit hob der Heli nicht ab, bzw. Kam nur 20 cm hoch. Ich habe den Pitchwert dann deutlich erhöht. Und damit ging es dann. Aber wie ich inzwischen weiß, lag es an den Akkusteckern. Mir war ja klar, das die orginalen Murks sind. Aber das der Unterschied so krass ist, hätte ich auch nicht gedacht. Jetzt mit den neuen Steckern konnte ich sowohl die Gas, als auch die Pitchkurve reduzieren und der Heli hat trotzdem Leistung satt.

Ich bin allerdings mit den Akkusteckern trotzdem noch nicht glücklich. Die 2mm Goldkontaktstecker sind einfach zu sperrig. Und die EC2 sind meiner Meinung nach zu groß, so das man die schwer unterbringt. Bliebe nur noch Minidean. Aber da hört man wieder, das das Löten ein Krampf wäre.

Ich hatte mir noch einen zweiten Akku mit dazubestellt. Leider ist der deutlich schlechter, als der beim Heli mitgelieferte. Da kann ich jetzt schon absehen, das der nicht lange lebt. Bei einem Preis von 8 Euro sollte das eigentlich nicht passieren.

Überhaupt zum Thema Akku. Der Platz ist sehr begrenzt. Altenativakkus dürfenkeinesfalls breiter und dicker sein. Und auch in der Länge hat man höchstens so 2mm Reserve.

Auf jeden Fall muss ich sagen, das dieser Heli meine Erwartungen bisher voll erfüllt. Er fliegt sich absolut präzise. Man hat das Gefühl, ein deutlich größeres Modell zu bewegen. Wenn er jetzt auch noch lange hält, bin ich zufrieden.

Hannes, der K124 wiegt knapp 86 Gramm, also einiges mehr, wie die K123. Aktuell habe ich eine Gasgerade von 80%. Und der Schwebepitch liegt damit bei 68%. Ich kann mir von daher schlecht vorstellen, das der Heli mit 50% Gas und einem akzeptablen Pitchwert ordentlich hochkommt. Aber ich werde mal testen, wie weit ich runterkomme.
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Donnerstag, 23. März 2017, 20:04

ja, aber bevor das alles nicht durch-gecheckt ist schreib ich nicht einmal so, und einmal so ;)


Hast Recht, bei der EC145-NE-Vorgängermodell ist bei mir auch der Gaswert bei 75%

bzgl. Akku - naja ein bisschen Fantasie musst dabei schon entwickeln :D


so hab ich es bei der NE-EC145 gemacht - unter die Platine im Akkufach eine dünne Platte eingeklebt die soweit vor schaut das der EC2-Stecker genau Quer aufgelegt werden kann und ebenfalls verklebt ist.
Als Kleber verwende ich da immer Loctite-Professional - der hat den Vorteil das er super hält aber auch leicht mit einem kleinen Schraubenzieher wieder gelöst werden kann

ich denke, das geht sich bei der K124 auch aus - zumindest werde ich es versuchen sobald ich eine hab 8)

»Exbird« hat folgendes Bild angehängt:
  • EC145_NE.jpg
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raimcomputi

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Donnerstag, 23. März 2017, 20:15

Deine Steckerlösung wird nicht funktionieren, da die Orginalakkus straff ins Akkufach reinpassen. Wenn da noch eine Platte drin ist, auch wenn sie noch so dünn wäre, geht der Akku nicht mehr rein. Der eine der beiden Akkus, die ich gekauft habe, ist nur wenige zehntel Millimeter dicker, als der andere. Und der geht schon nur noch mit leichter Gewaltanwendung rein. Und auch nach vorn ist nicht soviel Platz, das der EC2 Stecker noch hinpasst. Da geht die Haube nicht mehr drauf.

Die kleinsten Stecker, die ich gefunden habe, sind diese.
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Exbird

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Donnerstag, 23. März 2017, 20:37

ich kann mir fast nicht vorstellen, das die gegenüber dem Vorgängermodell das Akkufach geändert haben.
Jedenfalls waren bei meinem Modell auf der Oberseite des Akkufachs 4 so Bügel/Erhebungen die den Akku fixieren sollen.
Die hab ich mit einem Cuttermesser raus geschnitten - diese Erhebungen entsprachen genau der Platte die ich eingeklebt hab.

Aber wie gesagt - bei der K124 muss ich mir das erst anschauen :)
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raimcomputi

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Donnerstag, 23. März 2017, 21:09

Ich habe mir das Akkufach eben extra angeschaut. Das Akkufach ist glatt, oben wie unten. Und die Akkus passen saugend rein. Da bekommst du kein Blatt Papier dazwischen. Im übrigen sind die Orginalakkus nicht ganz 9 Millimeter dick, sondern ca. 8,7 mm. Mit 9 mm dürfte es auch schon eng werden.

Ich habe eben nochmal mit der Gaskurve rumgespielt. Also mit 50% Gas hebt der Heli nicht ab, war aber zu erwarten. Mit 70% fliegt er. Aber erstaunlicherweise ist der Stromverbrauch höher als mit 80%. Liegt wohl an dem höheren benötigten Pitch. Nach meinen bisherigen wenigen Flügen scheint es so zu sein, das die Flugzeit mit 80% am längsten ist. Wobei ich mit 100% noch nicht probiert habe.
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Freitag, 24. März 2017, 14:55

. . . Klar schwebt der sauber auf der Stelle. Aber nur solange man die Knüppel in Ruhe lässt. Sobald man den Kleinen in Bewegung setzt, wird er schon ganz schön agil und zappelig . . .
Also gut, dann war's SO gemeint - alles klar. :prost:
Womit ich aber nicht einverstanden bin :
. . . Nachdem ich gestern mal versucht habe die Akkus mit 5A am Ladegerät zu entladen, war mir klar, das ich handeln mußte. Denn sobald ich den Entladevorgang gestartet hatte und die 5A anlagen, brach die Spannung auf 3,5 Volt ein und der Akkustecker wurde feuerheiß. Ich habe dann das gleiche Spiel nochmal mit ordentlichen Steckern gemacht. Und da brach der Akku nur auf 4 Volt ein. . .
Hast du da nicht die Messergebnisse vertauscht ?
Die "schlechten" Stecker, also die mit dem höheren Widerstand, bilden ja quasi einen "Schutzwiderstand", stellen sich dem Stromfluss entgegen, begrenzen ihn, der Akku bricht weniger ein als mit den "guten Steckern".

Zu Dean-Steckern (Mini-Dean)
Leider gibt's welche auf dem Markt aus einem Thermoplast, die werden schon beim Löten kaputt . . .
ich hab's geschafft, einige Akkus zu töten indem ich beim Löten "einen Kurzen gerissen hatte". Heute würde ich ein Stück Kaptonfolie zwischen die Pins legen um sowas zu verhindern.
Also mit 50% Gas hebt der Heli nicht ab, war aber zu erwarten. Mit 70% fliegt er. Aber erstaunlicherweise ist der Stromverbrauch höher als mit 80%. Liegt wohl an dem höheren benötigten Pitch.
So isses . . .
Mit sinkender Drehzahl brauchst immer mehr Pitch, das Mastmoment steigt, der Heckrotor plagt sich auch.
Mit steigender Drehzahl brauchst immer weniger Pitch, das Mastmoment sinkt - doch irgendwann schlägt der Luftwiderstand der Blätter zu und das Mastmoment steigt wieder an.
Es gilt also, den optimalen Punkt zu erwischen - bei dir so um die 80%.

raimcomputi

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12

Freitag, 24. März 2017, 15:09

Nein Gerhard, ich habe keine Messergebnisse vertauscht. Mit den schlechten Steckern bricht die Spannung viel stärker ein, als mit den guten. Genau aus dem Grund ist ja auch die Flugzeit mit den gammeligen Steckern soviel kürzer. Die Spannung bricht stärker ein, weil viel Leistung über die Stecker verbraten wird. Mit den alten Steckern war es so, das der Heli nach 6 Minuten vom Himmel fiel. Die Akkuspannung lag danach aber noch bei 3,8 Volt. Der Akku konnte also gar nicht komplett genutzt werden. Jetzt mit den guten Steckern fliege ich 7,5 Minuten, bevor die Leistung anfängt nachzulassen. Die Akkuspannung liegt jetzt bei knapp 3,7 Volt. Die Akkus sind also weitgehend leer.

Ich habe mir jetzt mal die Micro Deans bestellt. Meine Goldis sind zu sperrig. Und die EC2 sind meiner Meinung nach nicht unterzubringen.
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Freitag, 24. März 2017, 16:45

weil viel Leistung über die Stecker verbraten wird.
Vollkommen richtig :ok:
Jetzt mit den guten Steckern fliege ich 7,5 Minuten
willst du die Akkus längere Zeit benützten, würde ich nicht über 7 min gehen
Und die EC2 sind meiner Meinung nach nicht unterzubringen.
Geht nicht - gibt`s nicht 8) 8) 8) wegen der K124 stell ich mein System sicher nicht um - wetten das es geht - hoffe Wilfried bekommt nächste Woche die Lieferung, dann werden wir sehen :D
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raimcomputi

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Freitag, 24. März 2017, 17:13

Hannes, ich fliege auch 7 Minuten. Aber ich wollte natürlich wissen, was geht. Und nach 7,5 Minuten beginnt die Leistung nachzulassen. Bei 7 Minuten merke ich noch nichts. Jedenfalls bei dem einen Akku. Der zweite ist schlechter. Da ist nach 6,5 Minuten schon Feierabend.

Mit den EC2 bin ich gespannt, wie du das löst. Viel Platz ist jedenfalls nicht.

Gerhard wegen dem höheren Spannungseinbruch bei schlechteren Steckern mal kurz eine Erklärung. Das ohmsche Gesetz lautet doch R=U/I. Stellt man diese Formel nach U um, ergibt sich R mal I = U. Nehmen wir jetzt also an, der Widerstand meines Akkus plus der Widerstand vom Kabel plus der Widerstand vom Stecker wäre 100 Milliohm. Und es fließt ein Strom von 5A. Dann ergibt sich daraus folgende Gleichung: 0,1 Ohm mal 5A = 0,5 V. Ich hätte also in dieser Konstellation einen Spannungsabfall von 0,5 Volt. Schaffe ich es jetzt, den Widerstand durch Akkus mit höherer C Rate, sowie durch bessere Stecker zB. auf 40 Milliohm zu reduzieren, dann ergibt sich bei identischem Strom folgende Gleichung: 0,04 Ohm mal 5A = 0,2 Volt. Das heißt, der Spannungsabfall beträgt jetzt nur noch 0,2 Volt. Aus diesem Grund ist es ja auch so, das schlechter gewordene Akkus einen höheren innenwiderstand haben und deshalb stärker in der Spannung einbrechen.
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Freitag, 24. März 2017, 18:49

"Walkera Stecker"

Nur um einmal zu wissen, worum's geht :
"Normale" Hochstrom-Steckverbindungen sind recht gut dokumentiert, z.B. von Gert Giese hier sowie ältere Systeme hier.
Leider wird hier im Gegensatz zur Natur nach unten hin die Luft dünn, über Microsysteme findet man kaum was, aber die Gold-Rundstecker sind bis 0,8 mm dokumentiert, sollte für unsere Zwerge bei weitem reichen (Dauerstrom 8A, Widerstand kleiner 2,5 mOhm).

Schwierig zu finden sind die "berüchtigten" Walkera-Stecker. Sind aber keine Bosheit der Chinesen sondern kommen genauso als Massenware aus der Industrie z.B. als Molexstecker Baureihe 52006-200 . Unter den Produkteigenschaften ist dort der Dauerstrom mit 2.0 A (!!!) angegeben. Na ja . . . Aber OK, vergessen wir nicht, womit das alles begonnen hatte (Walkera 4#3) . . .
Ich verweigere mich ja seit langem der beliebten Walkera-Massenexekution - weil mir Motorlauf- bzw. Flugzeit nie ein wesentliches Kriterium war - werde mich aber jetzt trotzdem einmal hinsetzen und schau'n, was denn die Zwerge so an Strom konsumieren. Und dann schau'n mer weiter . . .

Nur noch kurz dazu :
Nein Gerhard, ich habe keine Messergebnisse vertauscht. Mit den schlechten Steckern bricht die Spannung viel stärker ein, als mit den guten.
Also Moment mal . . .
Ich hab mich auf dein Lade-Entladegerät Experiment bezogen. DIESE Ergebnisse halte ich für vertauscht.

Weiters :
Der Akku selbst bricht eher bei den guten Steckern ein als bei den schlechten. Die "schlechten" Stecker "schützen" ihn ja davor. Hast du ja selbst feststellen können, bei den "schlechten" Steckern war die Spannung höher als bei den "guten".

Das klingt zwar paradox, ist aber einfach zu erklären :
Dem Akku ist es nämlich erst einmal völlig wurscht, was ihm da angestöpselt wird, solange die Verbraucher sich schön brav hintereinander "anstellen" - seriell, wie's so schön heisst.
Je nach Ladezustand presst nun der Akku seinen Saft in die Leitung - je potenter, sprich : je höher seine Spannung, desto mehr Strom kann er auf die Reise schicken. Dieser muss nun wie ein Hürdenläufer die sich ihm entgegenstellenden Hindernisse überwinden.
Als erstes stemmt sich im der erste Steckkontakt entgegen - und nimmt dem Hürdenläufer schon mal je nach Höhe des Hindernisses den ersten Schwung. Sodann hat der Gute mit dem Rest seiner Kraft die "Tretmühle" Motor zu durchlaufen um dann mit der allerletzten Reserve das "Retour-Hindernis" zweiter Steckkontakt zu überwinden ehe er sich zu Hause (im Akku) der wohlverdienten Ruhe hingeben kann . . .
Langsam aber sicher geht dem Akku die Puste aus . . .
Jetzt ist es aber so, dass für die "Tretmühle" Motor ein gewisses Mindestmaß an Power mitgebracht werden muss, um das Werkel in Gang zu setzen. Und die Hürden sind ja auch noch da. Irgendwann geht sich das nimmer aus, die Hürden verbrauchen so viel Kraft dass unser Sportler in der "Tretmühle" erschöpft liegen bleibt . . . Nichts geht mehr . . . Es fließt nun kein Strom mehr. Was auch der Akku noch an Reserven zu bieten hätte, es geht sich leider ned aus . . .

Aber :
Wenn nun die Hürden etwas tiefer gestellt wären gingen sich noch zwei, drei Runden aus, die Reserven des Akkus könnten noch ein bissel länger genutzt werden . . .

Also :
Nicht der Akku bricht ein, sondern der Motor - eigentlich wurscht, der Effekt ist derselbe . . .
Der Akku kann dem Motor nicht seine ganze Klemmenspannung zur Verfügung stellen, sondern nur was abzüglich des Spannungsabfalls an den Steckern übrigbleibt. Und in dem Moment, wo Strom fließt, wird halt überall Spannung verbraten - wie wir ja wissen . . . Der Motor kriegt das was übrigbleibt.

ps. . .
hat sich mit vorherigem Post überschnitten . . . dazu später . . .

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »GerhardH« (24. März 2017, 19:02)


raimcomputi

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Freitag, 24. März 2017, 18:59

Also Moment mal . . .
Ich hab mich auf dein Lade-Entladegerät bezogen. DIESE Ergebnisse halte ich für vertauscht.

Weiters :
Der Akku selbst bricht eher bei den guten Steckern ein als bei den schlechten. Die "schlechten" Stecker "schützen" ihn ja davor. Hast du ja selbst feststellen können, bei den "schlechten" Steckern war die Spannung höher als bei den "guten".

Gerhard, du kannst es nun glauben oder nicht. Ich habe den Akku zuerst mit dem Orginalstecker ans Ladegerät gesteckt und mit 5A entladen. Die Folge: Die Spannungsanzeige am Ladegerät ging augenblicklich auf 3,5 Volt runter. Jetzt habe ich genau das selbe mit den Goldkontaktsteckern gemacht. Ergebnis: Die Spannungsanzeige ging nur auf 4 Volt runter. Und genau das selbe passiert im Heli. Dort wird doch auch die Spannung gemessen. Und wenn aufgrund schlechter Akkus, oder schlechter Stecker die gemessene Spannung einen bestimmten Wert erreicht, dann regelt die Elektronik den Heli runter. Nur ist der Akku noch gar nicht leer. Aber sowohl das Ladegerät, als auch die Helielektronik meinen das.

Jedenfalls war es so, das bei den 5A, die ich im Ladegerät eingestellt hatte, der weiße Walkerastecker innerhalb von Sekunden kochend heiß wurde. Und im K124 fließen etwa 5A. Die Microdeans sind bei Gerd Giesse mit 10A Dauerstrom angegeben und sollten somit ausreichend dimensioniert sein.
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Freitag, 24. März 2017, 20:45

:D Leute macht nicht wieder einen Glaubenskrieg/Elektrostudium draus :D


Fakt - bessere Stecker, bessere Leistung, bessere Funktion der einzelnen elektr. Bauteile weil gleichmäßigere Stromversorgung, langlebigere Akkus....... :ok:
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raimcomputi

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Freitag, 24. März 2017, 21:05

Fakt - bessere Stecker, bessere Leistung, bessere Funktion der einzelnen elektr. Bauteile weil gleichmäßigere Stromversorgung, langlebigere Akkus....... :ok:

Bis auf das längeres Akkuleben kann ich alles unterstreichen. Ich verwende ja auch schon mittlerweile seit einigen Jahren vernünftige Stecker. Aber egal was ich anstelle, egal welche Akkus ich verwende, also egal ob Billiglipos vom Chinesen, egal ob Orginalakkus vom Hersteller, oder Markenlipos. Nach spätestens 70 Ladezyklen sind die Dinger bisher immer hinüber gewesen. Und ich lade die 1S Lipos immer nur mit 1C. Ich entnehme nie mehr wie 80%. Aber es hilft alles nichts. Sie leben einfach nicht länger. Meine größeren Mehrzeller halten alle viel länger. Aber bei den Kleinen ist einfach nichts zu wollen.

Vieleicht liegt es ja an der blöden Devo. Vieleicht killt die meine Lipos immer vorzeitig. Keine Ahnung. :D
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Freitag, 24. März 2017, 23:11

Vielleicht schaust immer recht finster, wenn du mit den Akkus sprichst :D :D :D
Scherz beiseite, hier mal ein kleiner Ausschnitt meiner Akkuliste:


links die Akkunummer - dann die Zyklen - dabei handelt es sich um die Walkera 600mAh/1s orig. Akkus des V120D02S.
geflogen werden damit die 3 BO-105, 2 EC145, V120..., UH1D, Teilweise auch der Zeyrok....

;)
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  • IMG_20170324_225851.jpg
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Freitag, 24. März 2017, 23:47

Ich glaub dir das ja, was du sagst über deine Akkulaufzeiten. Keine Ahnung wie du das anstellst. Wobei es natürlich ja auch noch die Frage ist, wie lange man die Akkus nutzt. Ich mustere die bei mir immer aus, wenn sich die Flugzeit um ein Drittel verringert hat. Wenn ich zB. immer 12 Minuten fliegen konnte, dann sortiere ich die Akkus aus, wenn die Flugzeit nur noch 8 Minuten beträgt. Oder wenn ich halt vorher 6 Minuten fliegen konnte, dann kommen die weg, sobald die Flugzeit nur noch 4 Minuten beträgt.

Was ich auf jeden Fall beobachten konnte im Laufe der Jahre, das es bei den 1S Lipos völlig unerheblich ist, aus welcher Quelle sie stammen. Wie ich schon weiter oben schrieb, habe ich schon alles durch, von ganz billig bis ganz teuer. Es macht keinen Unterschied. Wobei es aber bei meinen größeren Mehrzelligen Lipos sehr wohl deutliche Unterschiede in der Leistungsfähigkeit und auch der Zyklenfestigkeit gibt. Da ist es sehr wohl so, das gute Markenlipos deutlich besser sind, als günstige Lipos von zB. Hobbyking.

Aber auf jeden Fall muss ich sagen, das ich von der K124 sehr begeistert bin. Der Heli liegt sowas von satt und ruhig in der Luft. Das ist für die geringe Größe schon beeindruckend. Der Regler wird recht warm, aber der Motor bleibt kalt. Ich muss morgen mal die Rotordrehzahl messen. Bei 80% Gasgerade müßten das ca. 4100 RPM sein. Das ist eigentlich gar nicht mal so viel. Vom Sound her hätte ich da mehr erwartet. Aber Leistung ist ja ausreichend vorhanden. Und der Stromverbrauch hat sich jetzt bei mir auf 85mAh pro Minute eingepegelt. Also genau eine mAh pro Gramm Abfluggewicht. Das ist nicht wenig. Mein 500er Heli kommt mit der Hälfte aus. Aber es ist eben so, je kleiner um so ineffizienter werden die Helis. Und vor allem haben die großen Helis auch viel mehr Reserven. Meinen dicken kann ich mit 50% Gas immer noch gut bewegen. Da kommt die kleine EC 145 nicht mehr vom Boden weg. Aber alles in allem ist der Heli schon toll. Es wäre noch schön, wenn es Akkus mit einer höheren C-Rate gäbe, die reinpassen würden. Denn die Orginalakkus sind schon am Limit und werden ziemlich warm. Der Lebensdauer dürfte das nicht förderlich sein.
Helis: XK K124 EC145, Protos 500, 450ger Jet Ranger
Flächen: Sky Surfer, Champ S+
Funke: Walkera Devo 10
Simulator: Clear View, Heli-X

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »raimcomputi« (24. März 2017, 23:58)