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Freitag, 17. Januar 2003, 13:30

GY-401 Einstellung des Servoweges?


Liebe Hubi-Piloten,

ich habe eine Frage zum Knüppelweg für das Heckrotorservo:

Ich verwende ein GY-401 und eine MC-24. Wenn ich das Heckrotorservo direkt am Empfänger auf Kanal 4 anstecke funktioniert es ganz normal.
Wenn ich aber das GY-401 dazwischenstecke, so wie es gehört, habe ich schon den vollen Servoausschlag sobald ich den Knüppel nur 56% bewege.
Ich kann zwar die Wegbeschränkung am GY-401 auf 140% stellen, aber das ist nicht die Lösung, weil das Servo dann bei 70% Knüppelweg auf 140% ausgeschlagen hat.
Eine Wegbeschränkung der MC-24 halte ich nicht für sinnvoll, weil ich dann nicht mehr so feinfühlig steuern kann.

Über Lösungen freue ich mich.

Danke
Gerald

Wohnort: D-59821 Arnsberg ....das Sauerland, unendliche Weiden....

Beruf: technischer Angestellter

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2

Freitag, 17. Januar 2003, 13:40

Re: GY-401 Einstellung des Servoweges?


Moin,

das ist völlig korrekt und gut so.

Der Kreisel kompensiert hier sein eigenes Übersteuerverhalten. Will sagen: wenn der Heli eine gewollte Bewegung um die Hochachse macht hält der Kreisel auch dagegen. Die max. Drehgeschwindigkeit würde
stark eingeschränkt. Also muss er den Knüppelausschlag am Sender 'verstärken' und man kommt eben bei ca. 50% schon an den Anschlag.
Wenn der Heli 'frei' ist steigert sich trotzdem über 50% Knüppelweg die Drehrate weiter weil das Servo eben noch nicht angeschlagen ist.

Wichtig: den Limiter nach dem korrekten Einfliegen nach Anleitung im Normalmode so einstellen das die Pitchhülse am Heck / die Gestänge nicht anschlagen.
Für die ersten Versuche ruhig voll aufdrehen. Beim Einschweben kann, korrekte mechanische Voreinstellung vorausgesetzt, nichts anschlagen, es sei den Du fängst gleich mit PiurettenFlips an[wink1].


Gruß
Jörg
Letzte Änderung: Jörg Rautenstrauch - 17.01.03 13:40:28

3

Freitag, 17. Januar 2003, 13:47

Re: GY-401 Einstellung des Servoweges?


Hallo Jörg,

danke - das hilft mir weiter.
Ich brauche als nur dafür sorgen, daß das Servo mechanisch nicht begrenzt wird?
Dass ich bei 56% den Endausschlag erreiche, kann ich also so lassen? - das mit der notwendigen Verstärkung verstehe ich zwar nicht, aber wenn du sagst, daß sich das für mich unerwartete Verhalten im Flug
positiv auswirkt, bin ich zufrieden.

liebe Grüße
Gerald

Wohnort: D-59821 Arnsberg ....das Sauerland, unendliche Weiden....

Beruf: technischer Angestellter

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4

Freitag, 17. Januar 2003, 14:10

Re: GY-401 Einstellung des Servoweges?


Moin,

richtig, das Servo darf mechanisch nicht anlaufen (Pitchhülse / Gestänge etc). Das wird dann zum Schluss mit dem Limiter eingestellt. Ob das jetzt bei 45%, 50% oder 56% Knüppelweg am Sender ist, ist Wurst.
Am Sender brauchst Du nichts zu ändern, ausser höchstens noch den Servoweg zu erhöhen wenn die die max. Drehrate noch nicht reicht und futaba 100% servoweg ca. 125% Graupner Servoweg entspricht.

Zur Verstärkung:
ganz einfach: stell Dir vor Du gibst die 56% Knüppelweg auf das Heck, der Heli wird um die Hochachse drehen, der Kreisel bemerkt das und hält dagegen -> die Bewegung wird gebremst bzw. erreicht erst
gar nicht die Geschwindigkeit die Du haben willst. Also in dem Fall nicht 56% der max. Drehrate sondern z.B. nur 20%.
Da der Kreisel am Boden sich aber eben nicht bewegt hält er nicht dagegen und das Servo erreicht so schon viel zu früh den Anschlag.

Dieses Verhalten ist daher sozusagen 'dynamisch' vom Flugzustand des Helis abhängig.

Daher ist es wichtig den Limiter einzustellen damit der Kreisel 'weiss' wo das Servo anläuft.


Gruß
Jörg

5

Freitag, 17. Januar 2003, 18:35

Re: GY-401 Einstellung des Servoweges?


VIELEN DANK! - jetzt hab ich es kapiert.

liebe Grüße
Gerald