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1

Samstag, 15. September 2007, 18:38

wie ist dass den mit dem pitch un so

HALLO ZUSAMMEN
wenn man einen heli hat der pitch hat steuert man doch mit dem knüppel der normalerweise gaas is das pitch oder ? aba wo hin macht man dann das gaas un was is eine gaaskurve ???
könnt ihr mir sagen wie man dass ganze macht ? (ich hab ne mc-12)

VIELE GRÜßE HANNES
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HenrikG

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Beruf: Azubi zum Feinmechaniker

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2

Samstag, 15. September 2007, 19:32

Ja, Pitch auf den Gasknüppel. Gas kommt dann auf nen Schalter, den Du in deiner MC12 problemlos einbauen kannst. Eine Gaskurve sorgt dafür dass z.B. bei einem Verbrenner Heli die Drehzahl nicht durch die Belastung die vom Anstellwinkel der Blätter auf den Motor kommt einbricht.Sprich, Du gibst mehr Pitch und gleichzeitig auch mehr gas. so sol die Drehzahl konstant gehalten werden. Wenn Du einen E-Heli hast brauchst Du das in der Regler nicht da der Regler von sich aus versuch die Drehzahl zu halten. Es seidenn Du hast nen Regler der das nicht kann.
Viele Grüße, Henrik :w

Ich lüge prinzipiell immer. Nein, das stimmt nicht. Ich lüge eher selten, aber dann gerne und oft.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »HenrikG« (15. September 2007, 19:34)


3

Samstag, 15. September 2007, 20:38

Wie Du das auf deinem Sender einstellst weiß ich nicht. Aber die Grundlagen sind folgende:

Gas ist einfach nur Drehzahl. Da die Rotorblätter ohne Profil gestaltet sind gibt es keinen Auftrieb, wenn man nur die Drehzahl erhöht.

Pitch bedeutet, dass die Blätter nicht mehr waagerecht zum Boden bleiben sondern gekippt werden: vorne hoch und hinten runter (=positives Pitch). Und schon hat man Auftrieb je nachdem wie stark man die Blätter kippt bzw. wie viel Pitch man gibt.

Nun kann man entweder die Drehzahl immer auf vollen Touren laufen lassen und durch die Knüppelbewegung nur durch Pitchveränderung den Auftrieb verändern oder man kann eine Gaskurve verwenden.

Bei der Gaskurve wird zuerst einfach nur die Drehzahl erhöht und ab einer bestimmten Drehzahl später dann Pitch automatisch dazugemischt.

Gruß,
Kue.
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4

Samstag, 15. September 2007, 21:04

Hi ,
Wenn das mal was wir mit euch?
Also , richtig ist das Pitch dort ist wo bei Drehzahlgesteuerten Heli´s die Drehzahl ist.Das ist genau so wie du es beschrieben hast.

Beim Pitchheli kommt es nun da rauf an ob du einen Regler oder einen Steller verwendest. Beides wird programmiert Bei einem Regler nennt man es Gasgrade , das bedeutet bei einer 5 Punkt Programmierung z.b. 80 80 80 80 80% , im Stellermodus wir eine V-Kurve programmiert z.b. 100 75 50 75 100 % .
Gestartet wird der Motor mit Stick Mitte bei 0,0° Pitch über einen Schalter .
Pitch wie Gas sollten Linear eingestellt sein. Aber für Anfänger kann man den negativen Pitchwert im Sender kleiner setzen z.b -4° wo bei + Picht nicht verringert wird.

Der normale lineare Pitchwert ist -10 und +10 ° das ist aber Heli abhängig .Es gibt auch Helis da geht der Pitchweg von -14° bis +14°.
Gruß
(DL4DI) Manfred

Ennepe Park

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Manfred Dienstuhl« (15. September 2007, 21:06)


Basstom

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5

Samstag, 15. September 2007, 23:13

Sehr gängig bei E-Heli-Fliegern ist, sich eine Kurve zu programmieren, wo bei Hebel unten Gas 0% (Motor aus) und Pitch z.B. -2° betragen. Hebel oben wären dann z.B. 100% Gas und +10° Pitch.
Mit Einstellungen dieser Art kann man gut erste Schwebeübungen machen. Über einen Schalter aktiviert man dann eine 2. Flugphase, in der bei Hebelmittelstellung Pitch wie schon erwähnt 0° ist, unten/oben z.B. -10°/+10°. Gas dann ähnlich wie von Manfred beschrieben.
Ist gut, wenn man ´nen einfachen Motorregler ohne Sanftanlauf hat. So kann man den Heli erst einmal langsam auf Drehzahl bringen und dann in den 3D-Modus umschalten.
Munter bleiben, Tom.

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Basstom« (15. September 2007, 23:14)


Flat

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6

Sonntag, 16. September 2007, 09:15

RE: wie ist dass den mit dem pitch un so

Zitat

Original von HannesK
HALLO ZUSAMMEN
wenn man einen heli hat der pitch hat steuert man doch mit dem knüppel der normalerweise gaas is das pitch oder ? aba wo hin macht man dann das gaas un was is eine gaaskurve ???
könnt ihr mir sagen wie man dass ganze macht ? (ich hab ne mc-12)

VIELE GRÜßE HANNES


HH (Hallo Hannes), :D
ich hoffe meine Vorredner haben dich nicht zu sehr verwirrt.
Du wirst wohl um die "Suchen"-Funktion nicht herumkommen. :evil:

Ach, ja, an deiner Schreibweise solltest du noch ein wenig arbeiten, liest sich dann besser. :w
viele Grüsse

Bernd

Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile (Aristoteles)

Die Anrede "Jungs" gilt im Rahmen der Vereinfachung für Personen beiderlei Geschlechts. :D

7

Sonntag, 16. September 2007, 10:40

RE: wie ist dass den mit dem pitch un so

ja ich weiß aba ich bin auch erst 12 und war unter zeitdruck.
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »HannesK« (16. September 2007, 10:41)


8

Sonntag, 16. September 2007, 11:59

RE: wie ist dass den mit dem pitch un so

... hmmm, irgendwie gehe ich immer davon aus, das alle hier im Forum schon älter sind. Ein wenig zu einfach von mir gedacht!

Mit 12 ist man zwar schon ziemlich erwachsen ;) aber wenn Dir noch irgendetwas unklar ist, dann frag einfach nochmal und so lange nach, bis wir Dir hier weitergeholfen haben. Versprochen?

Gruß,
Kue.
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FallenAngel2k

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9

Sonntag, 16. September 2007, 23:59

Zitat

Original von Basstom
Sehr gängig bei E-Heli-Fliegern ist, sich eine Kurve zu programmieren, wo bei Hebel unten Gas 0% (Motor aus) und Pitch z.B. -2° betragen. Hebel oben wären dann z.B. 100% Gas und +10° Pitch.
Mit Einstellungen dieser Art kann man gut erste Schwebeübungen machen. Über einen Schalter aktiviert man dann eine 2. Flugphase, in der bei Hebelmittelstellung Pitch wie schon erwähnt 0° ist, unten/oben z.B. -10°/+10°. Gas dann ähnlich wie von Manfred beschrieben.
Ist gut, wenn man ´nen einfachen Motorregler ohne Sanftanlauf hat. So kann man den Heli erst einmal langsam auf Drehzahl bringen und dann in den 3D-Modus umschalten.


und wieder einmal: VETO!

Mit einer solchen Gaskurve, wie von dir beschrieben, darf man niiemals Schweben! Schnells Absetzen provoziert den Boomstrike und wenn der Heli ausm Schweben umkippt braucht man eh Ersatzteile! Also Drehzahl hoch!
1. Steht das Heck besser
2. fliegt der Heli ruhiger
3. Lebt der Heli länger (Boom-/Tailstrikes)
4. lernt man direkt von Anfang an, bei Problemen nicht einfach nur das Gas rauszunehmen!

Ich nutze 2 Flugphasen. Eine zum Hochlaufen lassen und eine zum Fliegen

Phase1:
Pitch 0° 0° 0° 5° 10°
Gas 0 40 80 90 100

Phase2:
Pitch -10° -5° 0° 5° 10°
Gas 100 90 80 90 100

Also bitte: Hört auf mit dem Mist, Gas-/Pitchkurven zu proggen, die bei niedrigem Pitch den Motor abschalten. 1. Fliegt keine Sau mit Regler so (Warum wohl ?!?!), 2. bringt es KEINE Vorteile, nur Nachteile! Erhöht man den Pitch, dreht das Heck durch den Drehzahlanstieg weg. Ein wirklich gesund stehendes Heck ist so im Normalmodus fast ausgeschlossen.

Wenn ich bei niedrigem Pitch auch wenig Drehzahl will, dann kaufe ich mir einen FP-Heli und nicht einen CP! Sonst ist der Technikvorteil des CPs absolut ausgehebelt. Aber hauptsache ein Anfänger fängt mit diesem Quark an und der Rest macht es fleißig nach :wall:
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Basstom

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10

Montag, 17. September 2007, 09:51

Du zitierst mich und schreist laut VETO, nur um dann in leicht abgewandelter Form mein Geschreibsel größtenteils inhaltlich zu wiederholen?

So, wie von mir beschrieben, machen das aber nun mal viele Leute. Und es scheint sich so sehr durchgesetzt zu haben, dass die Funken der gängigsten RTF-Helis eine Programmierung haben, die der von mir genannten frappierend ähnlich ist.

Und jetzt kommst Du!
Munter bleiben, Tom.

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FallenAngel2k

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11

Montag, 17. September 2007, 10:00

Leicht abgewandelt? oh nein!

Kurve 1 ist nur mit Pitch versehen, weil der Gas/Pitchverlauf oberhalb der Knüppelmitte (0°) identisch zur Flugkurve ist. Und ich möchte nicht abstürzen, weil ich versehentlich den Schalter umgelegt habe und konstant mit 0° Pitch unterwegs bin...

Ich nutze Kurve 1 nur zum Hochlaufen, niemals zum Schweben. Ganz neben bei setzt sich auch Mist durch, weil viele Leute nicht nachdenken und dann gerne nachplappern. Weißt du denn, was an deinem Vorschlag mist ist? Wirklich verstanden hast du es jedenfalls nicht, sonst würdest du nicht mehr an deinem Vorschlag festhalten.
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12

Montag, 17. September 2007, 10:23

Das Thema hier ist "Schweben üben" und nicht "Streiten üben". Ich finde das Thema hier äußerst interessant und grundlegend wichtig und es bringt einen echten Erkenntnisfortschritt für jeden Anfänger!

Ich habe es bisher so verstanden:
hohe Drehzahl = Stabilität im Heli.
Spät einsetzender Pitch bei steigender Drehzal = Stabilität + Auftrieb.
Geringe Drehzahl + einsetzender Pitch = Motor wird unnötig belastet und alles wird unnötig instabil.

Viele Grüße,
Kue.
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slucon

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Beruf: Elektroingenieur, entwickle und baue moderne elektrische Schweißgeräte

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13

Montag, 17. September 2007, 11:06

Hallo Michael,

aus deiner Signatur sehe ich, dass du mal einen GUTEN HH-Gyro brauchst...

Zitat

Erhöht man den Pitch, dreht das Heck durch den Drehzahlanstieg weg. Ein wirklich gesund stehendes Heck ist so im Normalmodus fast ausgeschlossen.


schaff dir 'nen 401-er an, der macht das alles, und auch noch komplett ohne Heckrotorbeimischung !!!

Deinen Satz oben hättest du dann nie geschrieben...

Da kannst du einfach mal von 2.200 auf 3.000 rpm gehen, dabei Vollpitch geben und das Heck steht einfach still, glaub mir !


- Also spart nicht an der falschen Stelle -


Viele Grüße und eine schöne Woche noch
Stephan
Lipoblitzer und vieles mehr... meine kleine Heliseite...

FallenAngel2k

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14

Montag, 17. September 2007, 12:19

mein Heck steht perfekt im Normal-Modus, denn ich kann einen Heli einstellen. Aber hauptsache man soll wieder was kaufen....

Ich fliege Rundflug nur im Normal-Modus, da ich 1. kein HH brauche, 2. HH beim Rundflug hinderlich ist und 3. der Kreisel kein HH hat.

Wichtig ist, dass die Gaskurve wirklich passend ist und bei Pitcherhöhung die Drehzahl konstant bleibt. Dazu dann ein wenig Revo und das ganze Einfligene.

Selbst bei Vollpitch bleibt das Heck stehen.

Ich revoltiere auch nicht gehen HH im allgemeinen (für Loopings etc schon richtig und wichtig, denn wenn man langsam fliegt, kann auf großen Entfernungen HH kurzzeitig bei der Ausführung von Loopings etc helfen.

Ich hasse es blos, dass Gaskurven zum Schweben genommen werden, die die Vorteile eines CPs total negieren. Bei solchen Einstellungen kann ich mir die komplizierte Mechanik sparen und einen FP fliegen.

Achja: Ich wette mit dir: Mach mal einen schnellen Abstieg und gib dann VollPitch. Das Heck WIRD sich wehdrehen, denn der beschläunigende Rotor braucht gut Energie und erzeugt ein massives Drehmoment!

Zudem dürfte dein Heckrohr Bekanntschaft mit den Rotorblättern machen...

Mich würde auch tierisch nerven, dass Roll und Nick unterschiedlich stark kommen, je nach Position des Pitch-Knüppels.

Ich bleibe dabei: Solche Pitch/Gaskurven sind Mist und sollen bei einem CP niemals geflogen werden, da sie das Steuergefühl versauen, den Heli gefährden, den Heli unruhiger fliegen lassen, das Heck unruhiger werden lass und obendrein unnötig sind.
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Basstom

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15

Montag, 17. September 2007, 13:12

Zitat

Original von Michael
Weißt du denn, was an deinem Vorschlag mist ist? Wirklich verstanden hast du es jedenfalls nicht, sonst würdest du nicht mehr an deinem Vorschlag festhalten.


Schön, dass Du beurteilen kannst, was ich verstanden habe und was nicht.
Fakt ist, dass meine "Start- und Schwebegas/pitchkurve" bei Gas Null beginnt, ab Mitte (ca. 80% Drehzahl) geht dann Pitch ins Positive. Sei es, wie es will, aber zum Abheben habe ich immer rechlich Drehzahl, zum Schweben und einfachen Rundflug finde ich die Einstellung gut.
Mit der Meinung stehe ich nicht alleine da. Man kann immer anderer Meinung sein und seine Lösungsvorschlöäge unterbreiten, aber nur, weil einem eine weit verbreitete und bewährte Sache nicht gefällt, diese gemeinhin als Mist abzutun, zeugt nicht gerade von geistiger Größe.
Munter bleiben, Tom.

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slucon

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16

Montag, 17. September 2007, 13:30

Hallo Michael,

Zitat

Achja: Ich wette mit dir: Mach mal einen schnellen Abstieg und gib dann VollPitch. Das Heck WIRD sich wehdrehen, denn der beschläunigende Rotor braucht gut Energie und erzeugt ein massives Drehmoment!


das mache ich immer, um zu sehen, ob mit dem Heck alles i.o. ist - und glaube mir, der kommt schnell runter und geht dann verdammt schnell wieder hoch :ok: so ab 2.600 rpm macht das richtig Spaß. Da wirken richtige Kräfte...

(Tailboomstrike - noch nie gehabt)

Da bricht je nach Akku-Zustand sogar der Jazz ein bischen ein !

Grüße Stephan
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »slucon« (17. September 2007, 13:31)


FallenAngel2k

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17

Montag, 17. September 2007, 13:36

bewährt ist an der Methode nichts. Es regnet doch nur Threads im Forum, wo Anfänger nach dem Grund für die andauernden Boomstrikes fragen. Es ist und bleibt einfach sinnlos, einen CP mit ansteigender Drehzahl zu fliegen, erstrecht im Rundflug! Im Rundflug würde ich es schon als fahrlässig bezeichnen. Willst du stark Höhe abbauen, sinkt deine Kopfdrehzahl. Und versuch dann mal schnell Steuerkorrekturen durchzuführen, weil dir z.B. ein Kind in die Flugbahn läuft. Gibst du Vollpitch um der Situation wegzusteigen, fräst du mit ein bischen Glück dein HZR ab oder der Heli macht unkontrollierbare Bewegungen um die Hochachse.

Ich verstehe einfach nicht, wo das Problem darin liegt, eine Gaskurve zu verwenden, die einem auch den negativen Pitchbereich mit Leistung zur Verfügung stellt und die die Drehzahl konstan hällt. Also nochmal die Vorteile, evtl nimmst du sie dann ja auf...

1. Der Heli reagiert konstant, also auch im Sinken
2. Der Heli fliegt ruhiger
3. Der Heli fliegt sich wendiger
4. Das Heck steht auch in Notfällen wie ne Eins
5. Das HRZ wird es dir danken, wenn es sich nicht ständig gegen das Drehmoment vom Rotor lehnen muss
6. Du kannst dich aus unabsichtigtem Rückenflug retten.
7. Du bekommst bei hartem Absetzen keine Boomstrikes mehr.

Soll ich weiter machen? Es gibt bei deiner Methode keinen Vorteil, außer dass sie einfach Handzuhaben ist. Aber jeder Pilot sollte doch in der Lage sein, Schalter zu bedienen, oder?

Die RTF-Funken sind gerne so aufgebaut, weil es Anfängern im ersten Moment einfacher erscheint und weil die Programmierung einfach ist. So reicht bei Mechanischem Mischer eine einfache 4-Kanal-Funke für das Fliegen eines CPs. Sinnvoll ist es aber nicht.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »FallenAngel2k« (17. September 2007, 13:40)


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Montag, 17. September 2007, 13:38

Zitat

Original von slucon
Hallo Michael,

Zitat

Achja: Ich wette mit dir: Mach mal einen schnellen Abstieg und gib dann VollPitch. Das Heck WIRD sich wehdrehen, denn der beschläunigende Rotor braucht gut Energie und erzeugt ein massives Drehmoment!


das mache ich immer, um zu sehen, ob mit dem Heck alles i.o. ist - und glaube mir, der kommt schnell runter und geht dann verdammt schnell wieder hoch :ok: so ab 2.600 rpm macht das richtig Spaß. Da wirken richtige Kräfte...

(Tailboomstrike - noch nie gehabt)

Da bricht je nach Akku-Zustand sogar der Jazz ein bischen ein !

Grüße Stephan


Moment mal. Du Fliegst den Jazz im Stellermodus?!? Sag doch mal genau, was deine Konfig ist.
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19

Montag, 17. September 2007, 14:17

Nein,

fliege natürlch im Regler-mode bei ca. 60% offen, aber wenn du an die physikalischen Grenzen des Systems gehst, bricht auch mal ein Jazz ein. Dies betrifft speziell meinen ältesten Akku (2.100-er Powerhouse mit zwei versehentlichen Tiefentladungen). Der hat nun schon bald 150 Zyclen absolviiert und bringt in der Flugzeit 10% weniger als die neueren Akkus. Und ein Akku liefert auch nur einen bestimmten maximalen Strom, der sich in dieser speziellen Flugsituation doch bemerkbar macht. Es spielen dabei auch die Innenwiderstände der Akkuleitung durch deren Länge, der Verbindungsstecker usw. eine Rolle.

Die neueren Akkus und speziell der 2.500-er Saehan brechen weit weniger weg.

Aber an der Physik kommt auch ein Jazz nicht vorbei...

Und Einbrechen heißt auch noch lange nicht Zusammenbrechen ;) Ich hab das nicht gemessen, da sich das eh' schlecht macht, aber ich schätze mal, es dreht sich um 100-200 rpm max. Einbruch für vllt. 0,5-1 sek.

(Hab heute meinen Unilog bekommen, aber dann erstmal nur I/U-Messung möglich)

Grüße Stephan
Lipoblitzer und vieles mehr... meine kleine Heliseite...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »slucon« (17. September 2007, 14:18)


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20

Montag, 17. September 2007, 15:03

Zitat

Original von Michael
Es ist und bleibt einfach sinnlos, einen CP mit ansteigender Drehzahl zu fliegen, erstrecht im Rundflug!


Wer hat denn geschrieben, so etwas zu tun? Mir scheint, Du verallgemeinerst hier etwas sehr.

Für die ersten Schwebeversuche ist eine einfache 0% bis 100% Gaskurve (nicht linear) besser und einfacher zu handhaben, davon bringt mich keiner ab, auch Du nicht. Ebenso ist die bei den ersten Rundflügen recht gut, denn wenn was schief geht, einfach Knüppel nach unten und der Motor ist aus.
Knüppel runter schafft fast jeder, wenn es kritisch wird.

Ich erkenne gerne an, dass Deine persönlichen Vorlieben anders sind. Ebenso, dass ein CP-Heli schon mit ordentlicher Drehzahl geflogen werden sollte.
Aber deshalb werde ich jetzt nicht Deine Ansichten übernehmen und hier vertreten.
Munter bleiben, Tom.

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