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Kläuser

RCLine Neu User

  • »Kläuser« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Düsseldorf/komme aber aus Osnabrück (Hasbergen), fahre da noch oft hin (Modellflugverein Lengerich)

Beruf: Support und Trainings- Ingenieur (Ericsson)

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1

Donnerstag, 9. Dezember 2004, 18:59

Hubi Empfehlung nach ersten Erfahrungen mit EP Concept

Hallo,
ich bin neu im Forum und habe schon viele Meinungen zu Hubi Empfehlungen gelesen. Trotzdem bin ich noch nicht richtig schlau geworden, was nun für mich Sinn machen könnte.
Ich fliege seit 'ner Ewigkeit Flächenmodelle und habe von 'nem Kollegen vor ein paar Wochen einen EP Concept (mit Originalmotor und altem Kopf) erstanden.
Zur Selbstfindung ist der Heli ok, zumidest hat mich das Hubi fliegen nun gepackt.

Mehr als Schwebeflug ist allerdings noch nicht drin. Das klappt allerdings schon recht gut, solange es windstill ist.

Allerdings finde ich die Flugzeit (max. 4min. mit 2000er NC 8 Zellen) sehr gering.
Außerdem wird der Motor sehr heiß und braucht nach einer Akkuleerung etwa 10 min. Abkühlpause. Gemessen hat ein Kollege ca. 1400 U/min. Kopfdrehzahl.
Außerdem scheint mir der EP recht träge zu sein und wird bei Wind recht unstabil.

Deshalb wollte ich mich mal umhören, welcher Hubi besser sein könnte.
Habe den Spirit Pro, L16 oder Logo 10 in die engere Wahl gefasst, die sich natürlich deutlich im Preis unterscheiden.

Hat jemand Erfahrung mit der Flugzeit der oben genannten Hubis und evt. nötigen Abkühlpausen.

Wie sieht's mit dem Spirit Pro aus, da finde ich super, daß man ihn mit 8 Zellen betreiben kann. Die sind schließlich mit dem Schulze ISL in 15min. geladen und ich habe noch 4Packs (2x2000er) und (2x2400er) von meinem Race Rat über.

Achja, ich fliege übrigens mit dem Graupner Sender X3810.
Damit müssten eigentlich auch die meisten Hubis funktionieren.

Vielen Dank für Feedback

Kläuser

Anfassen Kostet

RCLine User

Wohnort: Hamburg

Beruf: Ausbildung als Elektroniker, Fachrichtung Energie,- und Gebäudetechnik

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2

Donnerstag, 9. Dezember 2004, 21:08

bin zwar kein Experte, aber mit nem LMH kannst du nichts falsch machen :ok:
Mit richtiger Motorisierung und Akkus machste locker über 10 Min. und die LMHs sind auch sehr wendig.
Bei Wunsch kann man ihn auch auf Pitch umbauen. Aber noch viel besser ist, das er so robust ist...;D

M.f.G. Chris
Mit freundlichen Grüßen...

Chris

«LMH 110»
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SkypeMe: anfassenkostet

think less... ...climb more

Muemmel

RCLine User

Beruf: Mümmel - und nebenbei noch etwas Softwareentwickler

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3

Freitag, 10. Dezember 2004, 09:09

Hi,

in der reinen Baukastenversion ist der EP, besonders der alte wirklich nicht der Bringer. Der Motor ist ein Stromsäufer erster Güte.
Ich habe an meinem einen Lehner 1515/21 mit 13 Ritzel (gibts bei Plettenberg)und bin damit sowohl mit 8x1400 als auch mit 10x2000 bzw. 10x3000 recht zufrieden.
Es gibt aber auch Bürstenvarianten, die recht gut einsetztbar sind.
Eine recht gute Übersicht findest Du auf
http://www.joerg-reinholdt.de/
Beim Rotorkopf solltest Du über Alternativen nachdenken, speziell für Anfänger ist der wenig geeignet, weil fast jede nicht ganz butterweiche landung unweigerlich zum Einschlag ins Heckrohr führt. Ich habe ncoh den alten Z1001-Zealkopf drauf, aber die beiden neuen sehen auch recht gut aus.
Bei den Rotorblättern sind die Original-Schaumstoffdinger auch nicht der Bringer. Bewährt haben sich welche von JV-Modellbau Ulm Tel. 0731 / 263805 sowie auch sehr gut M-Blades.
für einen guten Spurlauf und eine exakte Anlenkung ist ein wenig Tuning sinnvoll. Näheres wie ich es gemacht habe kannst Du auf
http://steffenwerner.privat.t-online.de/
ansehen. Für eine ordentliche Heckanlenkung ist es wichtig, den Bowdenzug rauszuschmeißen und durch ein 3mm CFK-Rohr zu ersetzen. Entweder in der Einfachstversion einfach die Innenseele des bowdenzugs durchlegen und an beiden Enden einkleben/-harzen oder auf beiden Seiten 2mm Gewindestab rein und Kugelgelenke drauf.
Neben all den Nachteilen weil es schon eine recht alte Konstruktion ist hat er aber den Vorteil, daß es eine Konstruktion die man bis auf Heckrohr und -rotor sowie Blätter kaum mit einem Crash kaputt bekommt.

Gruß Mümmel das Mümmel
\ /
(°°)_).

Mümmel ante portas

4

Freitag, 10. Dezember 2004, 09:14

Hallo Kläuser,

deine Erfahrung kann ich aus leidvoller eigener Erfahrung voll bestätigen: Mit dem EP ist nicht viel los.

Aber es gibt auch noch die Möglichkeit Ihn mit moderner Antriebstechnik auszustatten. Das könnte günstiger werden als eine Neuanschaffung, bei der Du früher oder später ebenfalls bei BL-Motoren landen wirst.


Patrick

TheManFromMoon

RCLine User

Wohnort: D-23714 Bad Malente

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5

Freitag, 10. Dezember 2004, 09:47

Spirit Pro ist sehr geil!
Motorisiert mit einem Twist 37 und Jazz 40-1-18 Regler fliege ich momentan Stunde um Stunde. Pro Akku 2400er etwa 7 Minuten und mit den 3300 knapp 10 Minuten. Mit meinen insegesamt 8 Akkus kann ich so eine Stunde am Stück fliegen und wenn ich wollte würden sich dann meine beiden Ladegeräte um die leeren Akkus kümmern. Der Motor wird dabei übrigends nicht zu warm. Derzeit fliege ich noch mit gemütlichen 1650U/min. Muss mich ja erst noch an das Gerät gewöhnen. Den EP Concept habe ich auch schon live gesehen, oh ha, sehr gewagt die ganze Kiste. Ich vermute mal mit 1400U/min und den Styropor Blätter bekommst du einen ziemlich unruhigen Heli der sehr windanfällig ist.
Also den Spirit kann ich nur empfehlen, der hat Potential wie ein Großer ;-)

Gruß
Chris

Kläuser

RCLine Neu User

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6

Freitag, 10. Dezember 2004, 09:59

Hallo Jungs,
wauuuuu, vielen Dank für die zahlreichen, schnellen Antworten.
Werde sie mal in Ruhe sichten müssen und vielleicht etwas rechnen.

Scheint, als wäre der Spirit Pro eine recht gute Wahl.
Würde heißen, ich muß nicht unbedingt in die Ebene L16, Logo10, oder?

Chris, Du hast recht, mein EP, so ungetunt, wie er nun ist, ist sehr windanfällig.
Steffen, das Heckrohr hat's auch schon öfter mal gerissen, auch richtig.

Vielen Dank schon mal.
Bis bald
Kläuser

TheManFromMoon

RCLine User

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7

Freitag, 10. Dezember 2004, 10:11

Also ich hab auch schonmal nen Logo 16 geflogen.
Das is natürlich ne ganz andere Liga, um einiges Größer, mehr Gewicht, mehr Technik, mehr Kosten.
Der Spirit hat etwa 87cm Rotorkreis und fliegt sehr gut, kannste in keinem Fall mit einem Concept EP vergleichen, Wind ist da nicht so das Problem, Power hat er ohne Ende und aufgrund der sehr niedrigen Ersatzteilkosten zudem auch noch sehr günstig im Betrieb. Ebenfalls kannst du da vorhandene Akkus nutzen. Alles in allem nur zu empfehlen.

Gruß
Chris

Muemmel

RCLine User

Beruf: Mümmel - und nebenbei noch etwas Softwareentwickler

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8

Freitag, 10. Dezember 2004, 10:14

Hi,

naja, zwischen Spirit und EP liegen ja auch ca 15 Jahre. Aber wenn er den EP nun mal hat, warum soll er dann nicht damit fliegen. Und mit den 2000er Zellen ist der auch nicht allzu windanfällig. Bei optimalen Bedingungen hab ich da schon mal bis zu 10 Sekunden die Hände von den Knüppeln nehmen können. Mehr dürfte in der Größe illusorisch sein.
Mit den Styroblättern ist der Heli wirkluich recht wendig, aber bei genügend Drehzahl düfte der damit auch über eine Automatische Rotorkreisvergrößerung verfügen. ;-)
Den sahnigsten Lauf hatte meiner übrigens mit den damaligen EH-83-Holz-Tuningblättern. Da lief er wirklich butterweich. Aber vom Preis her waren die völlig unvertretbar. Das beste Preis-Leistungsverhältnis hatte ich mit den von JV Ulm.
Was die Crashresistenz betrifft, da ist der EP sicher nicht mit dem LMH vergleichbar, aber dafür fliegt er sich durch den Pitch doch wesentlich mehr wie ein großer.
Sicher kein Top-Heli, und zum Neupreis wüsste ich nicht, ob der heute noch zu kaufen lohnt, aber für einen Anfänger sicher noch besser wie die Rebell und ähnlichen, mit Alu-Seitenteilen wo nach einem ordentlichen Einschlag sämtliche Teile nur noch krum und Aluschrott sind.
Mei Vorschlag: Einen ordentlichen Motor rein und zum Beruhigen Stellringe auf die Paddelstage und einen CFK-Heckanlenkung gebastelt (Rohr gibts im Drachenladen). Dann eventuell noch die kugelgelagerte Pitchgleithülse rein und im Heck eventuell die Anlenkung ein wenig geändert (zwei Anlenkhülsen mit den geschlossenen Seiten gegeneinander geklebt) und mit dem Ding erst mal fliegen gelernt. Beim Motor aufpassen, daß es einer ist, der später auch im LMH bzw im Eolo und ähnlichen geht. Mein Lehner 1515/21 hat sich da sehr bewährt, ist aber leider auch nicht der biligste.
Wenn der Heli dasteht ist es müßig, über andere zu disskutieren, sondern der muß erst mal seinen Kaufpreis abarbeiten. Und mit Ausnahme des wirklich beschissenen Motors ist er zumindest für einen Anfänger durchaus brauchbar. Einen anständigen Motor braucht man aber bei jedem Heli, der ist kein rausgeschmissenes Geld.
Aus Vernunftsicht ist sicher der Acrobat dann der beste Nachfolger in der Größe. Ist wohl der teuerste in der Anschaffung, aber das wars dann wohl auch schon. Die restlichen Ersatzteil-Kosten machen den dann schnell wieder zum billigsten.

Gruß Mümmel das Mümmel
\ /
(°°)_).

Mümmel ante portas

Kläuser

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9

Freitag, 10. Dezember 2004, 10:35

Hi Steffen,
muß mir mal Deine Seite anschauen.
Vielleicht bleibe ich ja doch beim EP.

Würde mir eigentlich aber schon gerne den Pro gönnen.

Wie gesagt, ist ein Rechenexempel.

Wielange kannst Du denn mit dem Lehner Antrieb fliegen?
Überhitzt der Motor schnell oder hast Du ähnliche Erfahrung damit wie Christian mit dem Spirit Pro?

Danke und Gruß
Kläuser

Muemmel

RCLine User

Beruf: Mümmel - und nebenbei noch etwas Softwareentwickler

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10

Freitag, 10. Dezember 2004, 11:09

Hi,

Mit dem Motor habe ich keine Probleme. Natürlich ist der nach einem Flug auch ein wenig heiß, aber da ich sowohl die 0-Zeller als auch die 8-Zeller habe, hab ich die immer abwechseln genommen. War selbst im Sommer kein Problem mit der Temperatur. Man konnte den finger immer noch mindestens 5-10 Sekunden auf dem Motor lassen.
Bei meiner Variante (Regler völlig offen) hab ich je nach Akku so gegen 5 - 8 Minuten. die kleinere Zeit mit den 1400ern und die 8, bischen mit den 30000ern, aber das sind die alten GMVIS von Graupner und die haben mittlerweile die besten Jahre hinter sich.
Leider kann ich ihn Dir nicht vorführen, da ich ihn doch geschafft habe zu schrotten und über einen Komplettumbau nachdenke, bei dem auch die Anlenkung völlig geändert werden soll.
Versuch nie mit einem stabilen Alurohr aus dem Baumarkt einen Heckcrash zu überstehen. Das erhält zwar das Rohr am Leben, aber dafür wird dabei das Chassis überfordert.
Was den Pro betrifft, ohne einen anständigen Motor fliegt der auch nicht, und Blätter brauchst Du für den auch. Also was solls. Das sind also keine rausgeschmissenen Kosten. Eine verbogene Stabistange wird durch 2mm Silberstahl von Conrad ersetzt und die 3mm CFK-Röhrchen gibts preiswert im Drachenladen. Rotorblätter kosten bei fast jedem Heli nach dem Crash Geld, und das Heckrohr, eventuell über eine CFK-Alternative nachdenken, da kostet der Meter bei
www.carbon-composite.com
knapp 23 Euro. Wenn Du über Möglichkeiten was mechanisch zu bearbeiten verfügst, sind auch die anderen Umbaumöglichkeiten einen Gedanken wert. Zeichnungen findest Du auf meiner Seite.

Gruß Mümmel das Mümmel
\ /
(°°)_).

Mümmel ante portas

11

Freitag, 10. Dezember 2004, 11:59

Hallo,

wenn es um kleine Helis geht kann ich den Lipoly http://www.heli-tuning.com nur empfehlen, der Aufbau ist zwar mit etwas Gebastel verbunden aber dafür wird der Heli sehr schön leicht und nicht so eine Bleiente wie der Eolo/Spirit. Die Flugeigenschaften sind auch super und waren der Grund meinen Eolo zu verkaufen.

Gruß Stefan
[SIZE=4]Montage und Einstellung von E- Helis [/SIZE]

skipper44

RCLine User

Wohnort: 49219 xx

Beruf: Ruhestand

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12

Freitag, 10. Dezember 2004, 12:08

Hallo Stefan,

EOLO/SPIRIT und BLEIENTE ? ???
Warte ab, bis Chris wieder online ist! :D
Gruß aus dem Osnabrücker Land. :w

Muemmel

RCLine User

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13

Freitag, 10. Dezember 2004, 12:57

Hi,

ich weiß nicht, ob ich da was falsch gelesen habe, aber amn Hubi ist er wohl noch ei wenig Anfänger, und da ist ein wenig Gewicht nicht so ganz falsch. Der Hubi liegt bei Wind einfach ein bißchen ruhiger. Bei meinem EP macht da der unterschied zwischen den 8x1400er und den 10x2000er schon einen Großen Unterschied aus. Bis er die Wendigkeit eines Lipoly braucht ist noch ein paar Tage hin. Aber was nutzt ihm ein Heli der nur Lipo will, wenn er erst noch seine vorhandenen 8-Zeller fliegen will. Für den anfang reicht erst mal der EP und wenn er den sicher ohne ihn hinzuscheißen beherrscht, dann wird er bis dahin wissen was ihm in der Nase sticht.
Einfach mal versuchen auch ein wenig in den Anfänger reinzudenken. Im übrigen ist mit dem EP auch sehr schöner Rundflug machbar, da war mal vor längerer Zeit ein tolles in einer Turnhalle aufgenommenes Video von einer Hughes 500 im Forum.
Das ist übrigens einer der Vorteile des EP, das es recht knufflige Hubiverkleidungen dafür gibt, die auf Grund ihres Materials recht unzerstörbar sind.

Gruß Mümmel das Mümmel
\ /
(°°)_).

Mümmel ante portas

14

Freitag, 10. Dezember 2004, 13:19

Hallo,

ich wische einfach mal die Bedenken von Leuten die weder einen Spirit/ Eolo haben, noch einen Lipoly, geschweige denn sie fliegen gesehen haben (hallo Steffen:w ) beiseite und empfehle den Lipoly auch für Anfänger weiter. Ordentlich basteln sollte man halt können. Das Gewicht etwas gutes ist, ist doch wohl hoffendlich nicht dein Ernst?
Nur um Chris zu ärgern: Spirit/ Eolo = Bleiente, harhar :evil:

Gruß Stefan
[SIZE=4]Montage und Einstellung von E- Helis [/SIZE]

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »noch ein Stefan« (10. Dezember 2004, 13:22)


Kläuser

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15

Freitag, 10. Dezember 2004, 13:21

Hallo Steffen,
siehst Du genau richtig. Ich bin noch Anfänger.
Also nix mit 3D Flug, höchstens mal 8ten fliegen, wenn man das überhaupt schon Rundflug nennen kann. Meistens ist Schweben angesagt.

Deshalb wünsche ich mir auch einen Hubi, der stabil fliegt (auch bei Windböen) und lange Flugzeiten zu lässt. Akkuwechsel ist ok, aber 15 min. Abkühlpausen nerven.

Ich weiß vom Flächenfliegen, daß grössere Modelle leichter zu fliegen sind und sich durch Wind nicht so schnell aus der Ruhe bringen lassen.

Deshalb ging meine Denke zu grösseren Hubis a la Spirit L16, Logo10, ...

Wenn der EP ausreicht ist das natürlich super. Müsste mal die Umbaukosten kalkulieren. Ich finde allerdings komisch, daß beim Hochlaufen der Rotorblätter (also in der Startphase) der ganze Hubi kurz vibriert. Bei höherer Drehzahl lässt das wieder nach. Gleiches Verhalten entsteht beim Auslaufenlassen ...

Drehzahlabhängiges Vibrieren, ist das normal bei Hubis oder stimmt da etwas nicht?

Wenn der Spirit Pro schon recht stabil fliegt (anfängertauglich) und die Flugzeiten ohne Abkühlpausen funktionieren, wäre das schon eine Alternative.

Fliegt der denn out of the box, oder muß man da auch noch tunen?
Habe mich schon fast mit dem Gedanken abgefunden, zu investieren.
Will nicht jemand seinen verkaufen?

Gruß an alle
Kläuser

Sagt mal, wie bekomme ich eigentlich jetzt noch ein Foto unter meinem Usernamen ;-)

Muemmel

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16

Freitag, 10. Dezember 2004, 13:51

Hi,

Wunder kannst Du von keinem Heli erwarten. Die wollen alle 100% der Zeit gesteuert werden. Aber so ein 8-10-Zeller bleibt von den Kosten her vertretbar und auch vom Risikopotential. Das ist so das Ende der Fahnenstange, wo man, wenn man sich selber umgeflogen hat noch ohne Arzt auskommt.
Mit etwas Ballast auf der Paddelstange (ich habe eine 6 cm Längere mit zwei zusätzlichen aufgebohrten Blatthaltern als Beschwerung drauf) und vernünftigen blättern liegt der schon recht sat in der Luft. Wenn du da ordentlich was an Akku dran hängen hast, dann bleibt der auch beherschbar. Wenn Du natürlich nur wie ich die kleinen 1400er dranhängen würdest, dann ists ne Kabbelei und nur für Schönwetter.
Sowohl mit dem Bürsten-Plettenberg den ich vorher drin hatte als auch mit dem Lehner jetzt ist fliegen ohne Abkühlphase drin, selbst im Sommer. Die Zeit, in der ich den Aku am boden noch ein wenig auslutsche sowie das dranfummeln des anderen Akkus reichen bei mir. Aber das hängt wie schon gesagt mit dem Motor den Kyosho da reinbaut zusammen. Der ist allererste Säufersahne. Der schlürft schon beim Schweben jeden Akku in 3-4 Minuten leer, und da die Leistung nicht in Kraft umgesetzt wird, wirds folglich zu Wärme.
Das Schütteln ist ganz normal, das macht JEDER Heli beim hoch- und runterlaufen. Da hilft nur Augen zu und schnell durch. Beim Start mit 0° Blattstellung zügig hochfahren und beim Ausschalten nach dem Motorabschalten noch mal Steigung auf die Blätter geben. Blos nicht ängstlich in der Drehzahl verharren, da schüttelts jeden Heli zu Staub. Nachden ich bei meinem EP die Blätter durch zügiges hochlaufen lassen ausgerichtet hatte, konnte ich ihne aber vielfach auch langsam ganz sauber hochlaufen lassen. Kam immer drauf an, wie dic Blätter standen.
Bei den Blättern solltest Du dir aber wirklich was ordentliches gönnen, mit den Schaumis ist es nicht die Welt. Ordentliche Blätter drauf und Du erkennst ihn auch von der Flugruhe her nicht wieder.
Investieren kannst du wenn Du fliegen kannst immer noch. Woher willst Du wissen, daß Du in einem jahr immer noch die gleichen Wünsche hast, wie jetzt. Im Moment ist dir jeder Heli zu unruhig. Aber vielelicht willst du ja in einem Jahr eine richtig giftige 3D-Biene. Oder aber Du willst dann einen ruhig fliegenden für Rundflug... woher willst Du das jetzt wissen. lern erst mal fliegen und verwende Deinen finanziellen Rückenhalt auf das Kaufen von den sicher auch benötigten Ersatzteilen. Wenn Du aber jetzt wirklich richtig investieren willst, dann gibt es nur eien Heli, bei dem Du dir 100%ig sicher sein kannst, daß es unter allen Bedingungen eine richtige Entscheidung ist, und da ist der Acrobat SE. Aber der kostet eben auch ca 700 Euro + 2 Monate drauf warten. Bei dem halten sich übrigens auch die Ersatzteilkosten in sehr bescheidenen Rahmen, weil der so robust gebaut ist, daß kaum was kaputt geht.
Oder aber du gehst den ganz anderen Weg und machst Deine ersten Schritte Indoor mit einer Hirobo-XRB-Lama. Da ist das Lernen fast zum Nulltarif möglich und Du bist nach dem Winter so weit, daß Du den Hubi problemlos aus allen Richtungen in der Luft halten kannst.
Ein ordentlicher Motor und Regler sowie ordentliche Blätter hat nichts mit Tuning zu tun, das ist für JEDEN Hubi die Grundvoraussetzung für ordentliches Fliegen.

Gruß Mümmel das Mümmel
\ /
(°°)_).

Mümmel ante portas

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Muemmel« (10. Dezember 2004, 13:56)


TheManFromMoon

RCLine User

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17

Freitag, 10. Dezember 2004, 14:10

Der Spirit Pro soll ne Bleiente sein?

Du fliegst sicherlich mit Bleiakkus :D

Gruß
Chris

18

Freitag, 10. Dezember 2004, 15:03

Hallo Chris,

Spirit 1650 U bei 1500 gr.
Lipoly 2000U bei 1150 gr.

@Steffen
zuerst soll es kein 3D Heli sein und dann ein Acrobat? :D

@Kläuser
der Lipoly fliegt gerade durch sein geringes Gewicht recht langsam und gutmütig. Auch wenn er mal ein wenig schief in der Luft hängt verliert er nicht so schnell Höhe wie ein Eolo und nimmt nicht so schnell Fahrt auf was sehr angenehm ist. Mit dem Setup aus der Kiste liegt er sehr ruhig. Ich habe sie beide gehabt und geflogen und kann den Lipoly nur empfehlen :ok: .

Gruß Stefan
[SIZE=4]Montage und Einstellung von E- Helis [/SIZE]

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TheManFromMoon

RCLine User

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19

Freitag, 10. Dezember 2004, 15:08

Hmm, was wiegt der Lipoly denn komplett flugfertig aber ohne Akku?

Bleiente würd ich dazu aber immer noch lange nicht sagen.

Gruß
Chris

20

Freitag, 10. Dezember 2004, 15:16

Hallo Chris,

keine Ahnung aber ich fliege mit 6 2000er Kokams á 50gr. + Platine, Kabel, Lot = ca. 330 gr. macht dann für den Heli ca. 820 gr.. Ich denke ich weiss auf was du hinauswillst. Ich habe die Akkus auch mal an den Spirit gebaut bevor ich ihn verhökert habe, ca.1360 gr..
Der Unterschied zum Spirit ist unglaublich, nicht nur vom Gewicht sondern auch vom Flugverhalten und mein Spirit ging wirklich nicht schlecht zum Schluss.

Gruß Stefan
[SIZE=4]Montage und Einstellung von E- Helis [/SIZE]

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