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Kreye

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1

Montag, 12. März 2012, 10:21

NiCD mit Schutzschaltung (?)

Hallo,

ich versuche, einen verschlossenen Akkupack mit NiCD-Zellen zu laden. Es handelt sich um den Akku eines Kenwood-Funkgeräts mit 6V. Am Akku messe ich mit einem Multimeter auch 6,3V, aber sobald ich den Akku über die Ladepads an die Akkumatik anschließe (ohne irgend etwas zu starten), fällt die Spannung auf 0,2V. Die Akkumatik weigert sich deshalb natürlich auch, mit dem Ladevorgang zu beginnen ("Fehler Akkuspannung"). Trenne ich den Akku wieder, messe ich mit dem Multimeter wieder die 6,3V am Akku.

Ich vermute, dass der Messwiderstand der Akkumatik zu klein ist und so eine Schutzschaltung im Akku aktiviert wird. Das Multimeter zieht weniger Strom und wird deshalb akzeptiert.

Was tun? Kann ich den Akku trotzdem irgendwie laden?

Danke
Tarot 450SE V2,5, Roxxy 940-6
Genius 180, LTG-2100T, Robbe FS 61 BB, Robbe FS31, SMC-14, Holzis
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Sandy

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2

Montag, 12. März 2012, 11:34

Hi Kreye

Es könnte aber auch sein, daß eine der Zellen total tot ist. Somit einen sehr hohen Innenwiderstand hat.

Dadurch würdest du bei geringster Belastung nichts mehr messen können.

Ich würde ihn an ein einstellbares Netzteil anschließen.
Die Spannung etwas höher einstellen und den Strom im Kurzschluß auf C/2 deines Akkus einstellen.
Ein paar Stunden hängen lassen und dann siehst du, was sich tut.

Sollte er wirklich wieder Ladung aufnehmen, müßtest du ihn dann Formieren (also ein paar mal komplett entladen und wieder laden. "Memoryeffekt")

lg
Andi
Wasser: Happy Hunter, Neptun, Hovercraft
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Kreye

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3

Montag, 12. März 2012, 12:00

Aber hätte der Akku dann 6,3V, wenn eine Zelle platt wäre? Über das Funkgerät kann er auch noch geladen werden, und hält dann durchaus noch einige Zeit durch, selbst wenn mit 2W gesendet wird.

Wird über das Funkgerät geladen, dann werden die inneren beiden Pads verwendet. Das Funkgerät lädt aber nur mit 60mA.

Die äußeren Pads erlauben wahrscheinlich nur "Energie rein", nicht aber "Energie raus". Falls das Gerät mal auf einer Metallplatte liegt oder so. Außen sind übrigens drei Pads: +, - und T. Das T ist wahrscheinlich der Temperatursensor.

Viele Grüße

Carsten
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Sandy

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4

Montag, 12. März 2012, 12:30

Deine Prokukte kenne ich leider nicht, somit ist es auch etwas schwierig für mich.

Kann es sein, daß die Akkumatik einen Mindestwert von Akkukapazität braucht? Was steht in der Beschreibung?

lg
Andi
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Kreye

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5

Montag, 12. März 2012, 17:03

In der Beschreibung steht, dass man den Akku nur mit dem Standlader von Kenwood laden soll. Letzterer wird aber leider nicht mehr hergestellt.

Hier ein Link:
http://www.thiecom.de/kenwood-pb38.html

Deutlich erkennbar die drei äußeren Ladepads. Die Akkumatik würde auch 6,3 V sehen, wenn der Meßwiderstand der Akkumatik nicht so klein wäre. Durch den recht kleinen Meßwiderstand fließt ein zu großer Strom aus dem Akku heraus, und er macht "dicht". Und die Akkumatik sieht nur noch 0,2 V, und weigert sich, den Ladevorgang zu starten.

So erkläre ich mir das Problem zur Zeit zumindest.

Viele Grüße

Carsten
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aerostar

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6

Montag, 12. März 2012, 23:06

Moin Carsten,

so ganz verstehe ich das nicht, aber probier' mal "Sender". Damit toleriert der Akkumatik eine Schutzdiode in der Ladeleitung. Die Messung und damit Ladesteuerung ist dann nicht so genau, die ersten Ladungen auf jeden Fall überwachen (Temperatur fühlen und Zellenspannungen im Blick behalten).

Martin
:ansage: Failure is not an option! It's basically included. :evil:

Kreye

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7

Montag, 12. März 2012, 23:14

Jau, damit geht es! Zum Entladen muss ich dann zwar immer noch an die inneren Pads, was etwas knifflig ist, da sie eng aneinander liegen. Aber Laden scheint jetzt zu gehen, werde die ersten Ladevorgänge gründlich überwachen.

Danke, und viele Grüße

Carsten
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