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RE: Block-Diagramm
Da merk ich einfach wieder mal, wie dämlich ich bin
Weiter so!
verfolge den Thread sehr interessiert schon von Anfang an. Bin nur leider jetzt erst dazu gekommen mir mal dein Blockschaltbild genauer anzuschauen.
Super gemacht. Wunderschoen modular.
Eine Frage haette ich aber dazu. Da ist naemlich was etwas inkonsequent.
Warum digitalisierst du nicht die Knueppelstellungen, Schalter und Drehgeber bereits ausserhalb des SPI Boards mit einer eigenen Einheit. Du koenntest dann die Daten Seriell zum SPI Board schicken.
Wuerde weitere Einsatzmoeglichkeiten bieten. Du koenntest dann direkt vom PDA aus ueber den gleichen Weg eingreifen und auch Schaltungen ausloesen. Also gewissermassen Schalter Softwaremaessig implementieren.
Also z.B. Fahrwerk raus ueber den PDA statt einen Schalter umzulegen.
Thomas
Meine Homepage. SBL und mehr.

*** There is a difference between knowing the path and walking the path. *** Morpheus .
@Martin:
Danke 
Hat nix mit Intelligenz zu tun: Arbeit und Hobby haben sich einfach gut ergänzt
und in Design, CAD, und Windows-Sachen bin ich auch ein Idiot
@Thomas:
auch Danke 
Die Knüppel und 4 weitere (wichtige Realtime-Funktionen) AD-Kanäle gehen direkt auf das Main-Board,
das hat den entscheidenden Vorteil, das alle wichtigen und Sicherheits-Relevanten Funktionen auf einem
Modul sitzen, und nur auf einer CPU laufen.
Im Prinzip kann alles andere rundherum ausfallen , und das System läuft trotzdem Sicher weiter.

Hab mir auch überlegt, die Mixer-Schalter und Regler, über I2C an das SPI-Board zu hängen,
dann ist man in der Anzahl von Schaltern/Reglern nicht so begrenzt.
Das mit dem Touchscreen-Bedien-Elementen (Fahrwerk, Scheinwerfer, Gyro) kann per Seriell,
vom PDA zum SPI-Board gesendet werden und von dort, per SPI, zum Main-Board (genauso wie die Konfigurations-Daten).
Für alle die mal schauen möchten, wie das Frontend aussieht, hab ich mal eine Live-CD (Linux-Boot-CD) gebastelt.
Startet leider nicht auf jedem Rechner (nur im Text-Mode), ist aber in QEMU getestet.
Wer hat, kann mir ja mal mitteilen, ob es auch in VM-Ware funktioniert.
Live-CD (MTX-Frontend)
DannBisDann
Olli
Achso
(fast vergessen) : Wunschliste für die, die sie noch nicht kennen
PS: Danke an das RC-Line Team für das schöne Forum
Sicherheit ist hier ein sehr wichtiger Aspekt.
Und wenn ich dich richtig verstanden habe in deinem letzten Post sind (ist ja nur Software) auch die direkten Eingaenge vom PDA aus uebersteuerbar (wenn man es will).
Damit ist das dann tatsaechlich universell einsetzbar. Je nach Software halt die man auf den Chips hat.
Ich hab das Blockschaltbild nur etwas zu einfach interpretiert. Aber da steckt tatsaechlich noch deutlich mehr drin als auf den ersten Blick sichtbar.
Thomas
Meine Homepage. SBL und mehr.

*** There is a difference between knowing the path and walking the path. *** Morpheus .
Kannst du ein paar Worte zu dem Mixmenue verlieren?
Mir ist nicht ganz klar, wie die Logik ist. Ich kann Post und Pre Mixer definieren. Post ist klar. Aber ich hätte erwartet das ich für einen Pre Mixer als Eingang auch das Ergebnis eines Postmixers verwenden kann ? Oder welchen Sinn machen Postmixer?
Ansonsten bin ich begeistert, was du auf die Beine stellst. Ich bin am überlegen ob ich mich auch mal ranwage.
Du hattest aber dich noch nicht dazu geäußert, mit welcher Auflösung (Bitwert) du intern im Atmel die Kanalwerte rechnest?
Thomas
Zitat
...das ISO läuft als VM
Cool, Danke
Wenn ich mir das so recht ansehe, ist in meinem Pre-Mixer noch ein Denkfehler
drin.Im moment werden alle Premixer untereinander gemischt:
z.B.
wert1 = adc1;
wert2 = adc2;
wert1 = wert1 + (50% wert2)
wert2 = wert2 + (50% wert1)
Hier ist auch der Denkfehler: wert2 ist am ende nicht ( wert2 + (50% wert1) ) sondern (wert2 + (50% (wert1 + (50% wert2))))
Cool: erster offizieller Bug
Mus aber dazu sagen, ich hab ihn (PreMixer) bis jetzt noch nicht benötigt.
Der Post-Mixer ist besser
z.B.
wert_IN1 = adc1;
wert_IN2 = adc2;
wert_OUT1 = wert_IN1 + (50% wert_IN2)
wert_OUT2 = wert_IN2 + (50% wert_IN1)
ppm1 = wert_OUT1
ppm2 = wert_OUT2
Keine Angst, im echten Quellcode sind das alles 7Punkt Mixer
Zum Thema Auflösung: PDA = 320x240
Sorry,
die ADC's laufen mit 10bit (AVR Intern), die Knüppel-Potis arbeiten aber leider nur in einem Teilbereich (vielleicht eine Vorstufe mit OpAmps bauen
).Um ein Speicher-Überlauf zu verhindern, ist die Premixer-Ausgabe (integer Variable), auf +-1023 (12bit) begrenzt.
Der PPM-Encoder ist im Moment auch noch auf +-600 begrenzt
(kann das ~10fache) .Der serielle FMS-Ausgang ist 'FMSPIC' Kompatibel und dadurch auf 8bit limitiert (reicht zum Simulieren).
Über ein 2,4Ghz xBee-Modul kann der komplette 12 Wert übertragen werden.
Gerechnet (Mixer-Intern) wird mit mindestens 16bit (Integer-Variable),
im Input-Bereich auch mal mit Flieskomma (für Expo).
Kann auf jeden Fall noch einiges Verbessert werden,
aber es bietet schon eine geeignete Hart- und Software-Basis.
Und es Funzt (eh Funkt)
.DBD
Olli
Habe allerdings noch ein paar Fragen:
Was hast du für die einzelnen Komponenten bezahlt?
Ist das System frei erweiterbar?
Kann ich die MPX-Knüppel und Schalter verwenden?
Wie sieht es versicherungstechnisch mit einer solchen Anlage aus?
Der PDA würde nicht in die EVO passen
Im Moment würde ich sie noch nicht als Haupt-Anlage benutzen,
Bis auf den Pre-Mixer
funktionert zwar alles,es sind aber noch nicht alle erwünschten Funktionen Implementiert (Scanner, LS, ...).
Hab auch noch kein Platinen-Layout für das neue SPI-Board (mit ATmega644).
Aber diejenigen die ein wenig rumspielen möchten,
können die Mainboard-Firmware auch auf einem Development-Board (ab mega16) laufen lassen,
und entweder ein HF-Modul oder an einen Simulator anschließen (mixer müssen dann halt im Quellcode geändert werden).
Oder man hat noch ein 2. AVR-Board (als SPI-Board) und hängt seinen PC als Konfigurations-Frontend an das SPI
Mich würde es natürlich freuen, wenn jemand schon den aktuellen Stand nachbaut,
um beim Entwickeln zu helfen (oder einfach aus Spaß).
Wenn mal was geändert wird, dann im Rahmen von ein Paar Euro (< 15Euro / PDA, HF und Knüppel bleiben )
Wer Lust hat kann auch gerne mal versuchen ein Frontend auf AVR Basis zu bauen (LowCost-Version ohne PDA / Basic oder C, mit oder ohne LCD , Tasten oder Drehencoder, alles möglich),
Kosten Übersicht (PI * Daumen
):Main-Board:
AVR ATmega-644 7,00 Euro
Sonstiges (Wiederstände, Transistoren) 5,00 Euro
Platine ab 1.00 Euro
---------------------------------------------------------------------------------------
ab 13.00 Euro
SPI-Board:
AVR ATmega-644 7,00 Euro
Sonstiges (Wiederstände, Transistoren) 5,00 Euro
Platine ab 1.00 Euro
---------------------------------------------------------------------------------------
ab 13.00 Euro
Frontend:
PDA (Linux-Tauglich mit Seriell-Port) ab 40 Euro (bei eBay)
---------------------------------------------------------------------------------------
ab 40.00 Euro
Sonstiges:
Gehäuse mit Knüppel 20.00 Euro (Gebraucht / Eigenbau)
HF-Modul (27/35/40/72 Mhz) oder xBee(Pro) (2,4 Ghz) 30-100 Euro
Sender-Akku (2-3S Lipo oder 8NC) 20 Euro
Schalter, Regler, Dreh-Encoder, ... 10 Euro
---------------------------------------------------------------------------------------
ab 80.00 Euro
Optional:
Sim-Connector:
Buchse oder USB-Serial-Converter 1.00 - 20.00 Euro
Lowcost-Telemetrie:
433Mhz Pollin-Modul 5.00 Euro
LS + Scan:
ATmega8 3.00 Euro
ACT-Scanempfänger (nur LS auch ohne scan möglich)
Kleingram
Head-Tracking:
ATmega8 3.00 Euro
Kleingram
---------------------------------------------------------------------------------------
DBD
Olli
PS: Generell funktioniert sie aber schon so wie sie im Moment ist (Pläne, Layout, Code)
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »o.dippel« (14. August 2008, 23:16)
zum Frontend
Die Abmessungen des PDA's (iPaq 36xx):
Display: 60x80 mm
Gehäuse: 80x130 mm
Die Elektronik aus dem Gehäuse auszubauen kann problematisch werden (hatte danach Probleme mit dem Touchscreen), es ist sowieso praktischer den PDA für große Setup's aus der Funke nehmen zu können.
Sonstige 'mögliche' Frontend-Hardware:
Bedingung (für die aktuelle Software):
Linux-Support inkl. GTK
Serieller Port
Maus/Trackball oder Touchscreen
ARM-CPU oder neu kompilieren (Cross-Compiler benötigt / OpenEmbedded)
Beispiel Produkte (Ungetestet):
TomTom Navi's (OpenTom )
Sharp-Zaurus, iPAQ h3600, h3700, h3800, h3900, h5400, and h5500 / Siemens Simpad (Familiar )
Aber wie oben schon erwähnt, ist es auch möglich sich ein eigenes Frontend zu Programmieren:
z.B. eins für Win(CE/Mobile)
(kein Support von mir
... vielleicht mit viel betteln
)oder auf AVR bzw. PIC Basis (2,5Zoll-Display / Danke an Wurpfel) .
Wer es Richtig Dekadent braucht, kann auch ein EeePC (UMPC) mit Touchscreen einbauen (7-10Zoll, 3D-Beschleunigung, WLAN, Bluetooth, Kammera
), da passt dann auch noch ein Simulator drauf
Oder halt per Laptop,
möglich ist einiges, Hauptsache mit Seriell-Port.
RE: zum Frontend
ich bin eben erst auf dieses Thema gestossen, das hört sich sehr interessant an. Erste Gedanken hatte ich mir auch mal gemacht, das hier ist aber ja schon sehr weit gediehen.
Zitat
Spontan wollte ich auch genau dieses empfehlen, ich habe mir Anfang des Jahres so ein Paket zugelegt, bin aber aus Zeitgründen noch nicht über allererste Versuche gekommen. Das Paket ist aber sehr interessant und auch preislich in einem guten Rahmen. Den Touchscreen müsste man dann durch Tasten ersetzen, sehe ich aber nicht als grossen Nachteil an.
Ansonsten super Konzept, ich wünschte ich hätte mehr Zeit und vor allen Dingen Kenntnisse
Grüße
Ralf
PS: Man findet im Netz kaum was drüber, das hier ist fast das einzige was ich jetzt auf die Schnelle mal ergooglet hab. Aaaaber für soetwas haben wir ja unser Forum
Hiiilmar, hiiierhin!
Zitat
Original von o.dippel
PS: Hätte gerne mal ein größeres Bild![]()
Da müsste sich halt der Hilmar mal melden (ist hier im Forum ja recht viel unterwegs), habe sonst auch keines gefunden. Aber geben wir ihm zumindest ein "bisschen"
Zeit. Ich mache das aber nur wenn ich auch seine Zustimmung habe. Dann aber mit Vergnügen
ich habe mir mal Deine Live-CD 'runter geladen und etwas damit gespielt. Nach dem das Thema Pre- und Post-Mixer ja schon angesprochen wurde, muss ich leidermal ganz blöd fragen: Wo ist denn da der Unterschied bzw. wofür wird das gebraucht?
Als eingefleischter Multiplex User habe ich darüber hinaus folgende Fragen:
* Ein Modell mit 2 Querrudern braucht dann 2 Mixer?
* Wenn ich die als Landeklappen hoch fahren will, wieder 2 Mixer?
* Dual Rate ist ja eine Wegbegrenzung in zwei Stufen, wie schalte ich die zweite Stufe ein/aus?
* Wenn ich bei einem Geber einen Name vergeben habe, woher weiss ich dann nachher, welcher Geber es dann noch ist? Oder hängt das von der Reihenfolge weiterhin ab? Das gleiche gilt bei den Namen für die Servos.
Beispiel: Bei Multiplex sind die Geber auf dem Gehäuse bezeichnet mit A/B/C/D. In der Software weise ich dann dem Geber A die Funktion Höhe zu, diese Zuweisung wird auch weiterhin visualisiert. Könnte man hier auch so machen.
Ansonsten habe ich eine weitere Möglichkeit für ein weiteres Frontend gefunden: http://www.toradex.com/01_Products/01_Colibri_Modules, dazu gibt es im Webshop ein kleines LCD mit Touchscreen. Die Preise sind auch recht interessant, und es gibt dazu ein Linux System.
Grüße
Ralf
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »elral« (23. August 2008, 18:41)
Zitat
ich habe mir mal Deine Live-CD 'runter geladen und etwas damit gespielt. Nach dem das Thema Pre- und Post-Mixer ja schon angesprochen wurde, muss ich leidermal ganz blöd fragen: Wo ist denn da der Unterschied bzw. wofür wird das gebraucht?
Um gemischte Werte (im Pre-Mischer) in einer 2. Stufe nochmal mischen zu können (Post-Mixer).
Ich hab im Moment nur Post-Mixer genutzt, und hab den Pre-Mixer noch nie benötigt.
Vielleicht hab ich auch einfach einen Denkfehler in diesem Aufbau, aber ich glaube man kann ihn noch gebrauchen.
Zitat
* Ein Modell mit 2 Querrudern braucht dann 2 Mixer? * Wenn ich die als Landeklappen hoch fahren will, wieder 2 Mixer?
Wollte das System möglichst generisch gestalten, daher wird alles über freie Mixer gemischt.
Zitat
von Fabian auf der Wunschliste:
*Wirklich absolut frei, so dass ich z.b. alle vier Knüppelfuktionen aufs Seitenruder legen kann, wenn ich gerade Lust dazu habe nuts
Ist zwar aufwendiger in der Konfiguration, bietet aber alle Möglichkeiten,
jeder Weg ist per 7-Punkt Kurve justierbar.
Damit der Aufwand sich in Grenzen hält, hab ich ein Template-System eingebaut,
zum Laden einer Grund-Konfiguration (Heli, Segler, Shocky, ...).
Wo wir schon mal bei Generisch sind, der PPM-Encoder ist es auch.
Erste Funke die Standard und Walkera kann
.Des weiteren lässt sich der Encoder auch High-Speed Trimmen (4Kanal, 1,2ms Mittel-Stellung, 4ms Sync)
Zitat
Dual Rate ist ja eine Wegbegrenzung in zwei Stufen, wie schalte ich die zweite Stufe ein/aus
Ausrede: Version 0.2
Wirklichkeit: Hab vergessen die Schalter mit dem DualRate zu verknüpfen
.
Zitat
Wenn ich bei einem Geber einen Name vergeben habe, woher weiss ich dann nachher, welcher Geber es dann noch ist? Oder hängt das von der Reihenfolge weiterhin ab? Das gleiche gilt bei den Namen für die Servos.
Die Reihenfolge wird erhalten.
Zitat
Beispiel: Bei Multiplex sind die Geber auf dem Gehäuse bezeichnet mit A/B/C/D. In der Software weise ich dann dem Geber A die Funktion Höhe zu, diese Zuweisung wird auch weiterhin visualisiert. Könnte man hier auch so machen.
Gute Idee, wird eingebaut
Zitat
Ansonsten habe ich eine weitere Möglichkeit für ein weiteres Frontend gefunden: http://www.toradex.com/01_Products/01_Colibri_Modules, dazu gibt es im Webshop ein kleines LCD mit Touchscreen. Die Preise sind auch recht interessant, und es gibt dazu ein Linux System.
Cool, kannte ich noch nicht, der kleine (206 Mhz / 79 Euro) recht völlig aus.
Nur leider benötigt man erst einmal ein 'Evaluation Board',
dann noch das Display (110 + Adapter, ...) und, und, und ....
Unter 500 Euro geht da NIX.
Aber wenn du magst, ich helfe gerne

DBD
Olli
PS: Bitte weiter so

ich bin kein Profi-Pilot, übersehe mal, für andere wichtige, Basis Funktionen.
Zitat
Um gemischte Werte (im Pre-Mischer) in einer 2. Stufe nochmal mischen zu können (Post-Mixer).
Ich hab im Moment nur Post-Mixer genutzt, und hab den Pre-Mixer noch nie benötigt.
Hättest Du dann nicht Pre-Mixer benötigt:-)
Naja, ich versuche das mal sacken zu lassen. Aber wahrscheinlich hast Du recht, dass man das ggf. noch mal brauchen kann.
Zitat
Wollte das System möglichst generisch gestalten, daher wird alles über freie Mixer gemischt.
Wenn ich mir das so recht überlege, sind es bei Multiplex auch alles freie Mischer, die aber schon Ihren Namen aus der entsprechenden Funktion heraus bekommen. Ist eigentlich alles eine Sache der Gestaltung des Frontend.
Wie gesagt, bei Multiplex wird dem Geber C z.Bsp. Quer zugeordnet, dann dem Servo 1 und 5 wird wiederum die Funktion Quer. Also nichts anderes als 2 freie Mischer, nur mit anderer Vorgehensweise. Zusätzlich kann dann einem Servo, z.Bsp. Höhe, wiederum weitere Anteile einer Funktion, z.Bsp. Klappen, zugemischt werden. Auch alles über Kurven.
Bzgl. Toradex melde ich mich noch mal, ich muss jetzt erstmal auf Fahrradtour.
Grüße
Ralf
Zitat
Hiiilmar, hiiierhin!
Man muss seine Augen ja auch überall haben..
auf Wunsch von Olli stell' ich hier mal ein paar Bilder meines Sender-Gehäuses rein.
Die als Display nutzbare Fläche misst übrigens 90 x 145 mm.





Herzlichst
Hilmar.
hier geht's zur Bauplanbibliothek.
Einen CNC-Frästeilesatz des Elektroseglers HIBOU gibt's bei scale-parkflyer.de
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Hilmar« (25. August 2008, 22:06)
zum Verlieben, dein Gehäuse
Durch den großen Display-Ausschnitt hat man auch genügend Freiraum für verschiedene Frontends.
Ein Zusatzdisplay finde ich auch sehr gut, vor allem auch umsetzbar (wenn nicht gerade Rund / kleines LCD am SPI-Board)
Ein paar mehr Schalter/Regler würde ich mir Wünschen
Ansonsten einfach nur Genial
Vielen, vielen Dank
Olli
PS: ich glaube ich nimm die in Grün

EDIT:
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Updates:
Main-Board: Quellcode etwas aufgeräumt und Initial-Support für Nautic/Multiswitch-Module
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »o.dippel« (26. August 2008, 12:27)
,ist das ganze bisher nur im PC bzw. deinen Prototypen, oder gibt es da schon eine "Produktion" (sprich, man kann ein paar Gehäuse fertigen)? Ist natürlich nicht ganz so umsetzbar, z. B. Teleskop-Aufhängung, aber sind ja dann Kleinigkeiten.
Ich nehme die in Holz!
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MiniMagister« (26. August 2008, 22:05)
Um da realistisch eine Kleinauflage an Sendergehäusen zu fertigen, gäbe es zwei Möglichkeiten:
a) CAD-Daten aufarbeiten, auf Wandstärke durchkonstruieren und aus dem Vollen aus PU-Blockmaterial fräsen. Alternativ Stereolithographie-Bauteile anfertigen. Davon dann Vakuumgussteile aus Silikonformen herstellen. Furchtbar teuer.
b) mein Prototyp abformen und als GFK-Schale bauen. Deutlich realistischer, wenn auch etwas trickreich, da ich das Handmuster nicht durch den Formenbau beschädigen oder gar verlieren möchte.
In beiden Fällen kommt das Hauptproblem hinzu: ich habe momentan keine Zeit dafür. Vielleicht nächsten Monat oder so, dann könnte ich mal näher darüber nachdenken wenn konkretes Interesse bestünde.
...aber aus Holz wird das nix...
edit: ach, jetzt raff' ich's: Du meinst die Holz-Optik der Akku-Elemente! (Klatschvormkopp)
Herzlichst
Hilmar.
hier geht's zur Bauplanbibliothek.
Einen CNC-Frästeilesatz des Elektroseglers HIBOU gibt's bei scale-parkflyer.de
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Hilmar« (26. August 2008, 22:49)
Wenn wir die CAD-Zeichnungen anpassen (iPac u.s.w.) und als Hohlkörper definieren, kommen wir mit 3D-Printing oder Selective Laser Sintering auf etwa 100 - 150 Teuros bei einer Serie von mindestens 10 Stück (Schätzung ohne Garantie). Es kommt dabei darauf an, ob die Akkuwannen tatsächlich lösbar sein müssen, oder integriert. Die Wandstärke müsste so 3-5mm sein, das hat ein MC15 Gehäuse aber auch schon...
Exklusivität hat halt seinen Preis...
Olli:
Was ist wenn ich mit meinem Boot gar nicht nicken oder rollen will?
Leo
Zitat
Was ist wenn ich mit meinem Boot gar nicht nicken oder rollen will
Dann Herrscht Linearität
:
Mann könnte aber auch die Lenkung mit dem Bugstrahlruder Mixen (nur so zum Beispiel)
Für Funktions-Modellbau, hab ich bereits einen Nautil/Multiswitch Software-Encoder eingebaut, der
nur noch im Frontend integriert werden muss !
Gibt es irgendwelche Spezial-Funktionen für Boote
Als alternativ Gehäuse würde ich auch noch ein Pult-System vorschlagen (vielleicht aus ALU)
So etwas in der Art:
DBD
Olli
Ja, 2-Schraubensteuerung für Drehen auf dem Teller.
Zitat
Gibt es irgendwelche Spezial-Funktionen für Boote
Ist aber nichts aufregendes und entspricht etwa einem V-Leitwerksmischer.
RudyPostings Irrtum vorbehalten.
MX16 (33116) HoTT, einige Details: MX16Hott Erfahrungen
Letztes Update 15.4.03.2012: GPS-Wartezeiten.
RE: Mixer, ... Visualisierung
Zitat
Original von o.dippel
Damit man mal sieht was in der Funke so ab geht !!!
sauber, das sieht gut aus! Mein Vorschlag bzgl. Geberbezeichnung ist ja auch schon integriert. Was hälst Du davon, das gleiche für die Servos zu machen:
1: Speed
2: Nick
usw.
Hast Du schon mal über Spline Funktionen statt "einfacher" Polygonen bei den Mixerfunktionen nachgedacht?
Wieviel Parameter übergibst Du eigentlich bei einem Modellwechsel an den ATmega? Ich habe mal so 600 abgeschätzt.
Ach, und was ich schon länger fragen wollte, hast Du bei Deinem Sender keine Trimmungen?
Ich bin auf die neue Live-CD gespannt:-)
Grüße
Ralf
RE: Mixer, ... Visualisierung
Zitat
Was hälst Du davon, das gleiche für die Servos zu machen: 1: Speed 2: Nick usw.
Hab es nur in der Visualisierung vergessen,
ist aber genau so schon Vorhanden
Zitat
Hast Du schon mal über Spline Funktionen statt "einfacher" Polygonen bei den Mixerfunktionen nachgedacht?
Ja, aber die armen 8bit-Atmel's
,außerdem Ich hab kein Plan von Spline's
Kannst ja mal schauen wie man so etwas rechnen würde (7-Punkt-Kurve).
Zitat
Wieviel Parameter übergibst Du eigentlich bei einem Modellwechsel an den ATmega? Ich habe mal so 600 abgeschätzt
könnte aber hinkommen
Zitat
Ach, und was ich schon länger fragen wollte, hast Du bei Deinem Sender keine Trimmungen?
Also, am Anfang (siehe Avatar / Depron-Gehäuse) waren da die mechanischen Trimmer an den Knüppel'n,
Im Neuen Gehäuse (Holz) wollte ich schon mal auf Digital umstellen, hab aber noch keine Tasten/Encoder eingebaut
.Ist aber per PDA/Software möglich !
Zitat
Ich bin auf die neue Live-CD gespannt:-)
Nächstes Problem,
Ist Fertig, inkl. allen Entwicklungs-Tools (Editor, Compiler (x86 und AVR), Flash-Utils)
Aber, 'leider' hab ich angefangen die (Mainboard-)Software nochmal neu zu schreiben,
was natürlich Änderungen im Frontend und auf dem SPI-Board mit sich zieht.
Also entweder ihr wollt nur mal die Visualisierung (und vielleicht die Limiter) sehen,
oder ihr wartet nochmal bis zur nächsten Version.
Ach schei.. drauf
,Upload läuft (~1:30 Stunde)
(Ich editiere diesen Eintrag wenn's fertig ist).... EDIT: Fertig, unter 1 Stunde
Da mir die Visualisierung neue Ideen beschert hat, solltet ihr auch nochmal drüber schauen können
. DBD
Olli
PS: Als weiter gefragt, erspart nachher viel Arbeit bei der Dokumentation
,und enthüllt manchen Denkfehler
. Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »o.dippel« (29. August 2008, 13:13)
nochmal ganz Offiziell ein Dank an Dich
.Deine Berichte, wie z.B. Kritik und Visionen ,
haben dieses Projekt stark Beeinflusst (z.B. Dynamischer, Highspeed - PPM-Encoder
).vielen Dank,
Olli
PS: Neue Live-CD ist Online
schon wieder ich
Mal eine Frage:
Ist es Heutzutage noch Sinnvoll, die Trimmung auf die Eingabe-Werte zu setzten (an den Knüppeln / vor den Mixern),
oder besser am Ausgang (einzelne Servo's / nach den Mixern)
Im Eingangs-Bereich würden ja alle Mixer-0-Punkte verstellt werden !
----------------------------------------------------
Neue Struktur (für C-Programmierer):
// Geber-Werte
typedef struct {
// Vorgabe-Wert
char value;
// Schalter/Encoder-ID (control: 0=OFF, 1-10=ADC, 11-254=Virtual, 255=ON)
char control;
} RC_Control;
// Eingangs-Puffer
typedef struct {
// Puffer
int value;
// Quelle (AUS, ADC, Schalter, ...)
char control;
} Rc_Input;
// Exponential-Setup
typedef struct {
// Kurven-Typ
char type;
// Kanal
char channel;
// Steigung & Geber-Eingang (AN, AUS, ADC, Schalter, ...)
RC_Control gardient;
} Rc_Expo;
Rc_Expo Expo[4];
// Dualrate-Setup
typedef struct {
// Kanal
char channel;
// Limit & Geber-Eingang (AN, AUS, ADC, Schalter, ...)
RC_Control limit;
} Rc_Dualrate;
// N-Punkt-Kurven-Setup
typedef struct {
// Eingang/Kanal
char channel_in;
// Ausgang/Kanal
char channel_out;
// Mixer-Werte
char point[2][MIXER_POINTS_MAX];
// Gesammt-Beimischung, An/Aus
RC_Control percent;
} Rc_Mixer;
// Linear-Mixer-Setup
typedef struct {
// Eingang/Kanal
char channel_in;
// Ausgang/Kanal
char channel_out;
// Gesammt-Beimischung, An/Aus
RC_Control percent;
} Rc_Linear;
// Limiter-Setup
typedef struct {
// Kanal
char channel;
// Obere Krenze
RC_Control up;
// Untere Krenze
RC_Control down;
} Rc_Limiter;
// Slowmotion / Move
typedef struct {
// Type (Input-Slowmotion, Input-Move, Output-Slowmotion, Output-Move)
char type;
// Kanal
char channel;
// Puffer/Werte-Speicher
int buffer;
// Speed nach Oben
RC_Control up;
// Speed nach Unten
RC_Control down;
} Rc_Motion;
// ATV-Setup (Servo-Endpunkt)
typedef struct {
// Kanal
char channel;
// Oberer-Endpunkt
RC_Control up;
// Unterer-Endpunkt
RC_Control down;
} Rc_Atv;
// Ausgabe-Puffer
typedef struct {
// Puffer
int value;
// Trimmung
RC_Control center;
} Rc_Output;
Rc_Input Input[16];
Rc_Dualrate Dualrate[4];
Rc_Mixer Mixer[16];
Rc_Linear Linear[16];
Rc_Motion Motion[4];
Rc_Limiter Limiter[4];
Rc_Atv Atv[8];
Rc_Output Output[32];
----------------------------------------------------
Neue Struktur (für Alle):
32 Eingangs-Kanäle: jeder frei belegbar auf Knüppel, Schalter, Drehencoder, Touchscreen/Widgets. oder Festwert.
4 x Dualrate: jeweils frei auf einen der 32 EingangsKanäle konfigurierbar
4 x Motion-Control: jeweils als Slowmotion oder Kransteurung, und an Ein- oder Ausgang verwendbar.
16 x 7Punkt-Mixer + 16 x Linear-Mixer: Ein- und Ausgänge sind frei wählbar, der Gesamt-Misch-Anteil kann per Drehgeber/Schalter reguliert werden.
4 x Limiter: getrennt an jedem Ausgabe-Kanal anwendbar.
8 x ATV: an jedem Ausgabe-Kanal anwendbar.
32 Ausgabe-Puffer (feste Belegung / 0-12=PPM, der Rest auf Nautic/Multiswitch oder per alles per xBee)
Alle Werte (bis auf die 7-Punkt-Kurven) lassen sich frei auf Festwerte, Schalter, oder Dreh-Encoder legen.
----------------------------------------------------
Einfacher Signal-Verlauf:
Eingang -> Linear-Mixer -> Center -> Ausgang
----------------------------------------------------
Komplexer Signal-Verlauf:
Eingang -> (Motion) -> (Dualrate) -> (Expo) -> 7Punkt-Mixer -> (ATV) -> (Limiter) -> (Motion) -> Center -> Ausgang
----------------------------------------------------
Die Anzahl der einzelnen Module und Kanäle kann im Quellcode variiert werden (Achtung RAM).
DBD
Olli
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »o.dippel« (29. August 2008, 15:42)
RE: Mixer, ... Visualisierung
Zitat
Original von o.dippel
Kannst ja mal schauen wie man so etwas rechnen würde (7-Punkt-Kurve).
siehe www.tfh-wildau.de/rhirte/informatik/excel/splines.htm
Die Koeffizienten würden ja im Frontend berechnet und dann übergeben. Auf dem ATmega wäre dann allerdings x^2 und x^3 erforderlich
Könnte echt sein, dass es knapp wird.
Zitat
m Neuen Gehäuse (Holz) wollte ich schon mal auf Digital umstellen, hab aber noch keine Tasten/Encoder eingebaut
Mir gefallen die mechanischen Trimmer eindeutig besser, da kann man schnell in eine Richtung trimmen. Würde allerdings weitere 4 analog Eingänge belegen. Die maximale Trimmung könnte dann auch eingestellt werden
, und natürlich zum Modell gespeichert werden.Oh, ich sehe gerade ein weiterer Eintrag von Dir. Den Geber-Eingangswert zu vertrimmen ist meiner Meinung nach sinnvoller. Bei 2 Querrudern müsstes Du sonst beide Servos vertrimmen, so geht es direkt vom Geber über beide Mixer.
Grüße
Ralf
RE: Mixer, ... Visualisierung
Zitat
Die Seite ist klasse
(bei Wikipedia sah das noch verwirrender aus)Dennoch blick ich noch nicht so ganz durch (mal mit Quellcode rumspielen).
Heist das, mann kan im Frontend die Kurven vor berechnen (keine Werte-Tabelle erstellen / Zu viel Speicherbedarf),
und im Atmel nur noch einen Kleinen Teil:
den

Zitat
'eigentliche Rechenschleife Do Do Cells(aROff + m, aCOff).Value = CSng(dx) Cells(aROff + m, aCOff + 1).Value = CSng(A(i) + B(i) * (dx - x(i)) + C(i) * (dx - x(i)) ^ 2 + D(i) * (dx - x(i)) ^ 3) dx = dx + Steps m = m + 1 Loop Until dx> x(i + 1) i = i + 1 Loop Until i> n
Hab bislang eine große Kurve um Kurven gemacht
Zitat
Den Geber-Eingangswert zu vertrimmen ist meiner Meinung nach sinnvoller. Bei 2 Querrudern müsstes Du sonst beide Servos vertrimmen, so geht es direkt vom Geber über beide Mixer.
Hmmmmm,
Sauberer ist es auf jeden Fall am Ausgang, man kann auch einen Trimmer (Drehencoder, Taster oder Poti)
zu mehreren Servos zuordnen (Man muss auch mal alte Gewohnheiten aufgeben können
).Das ist in der Konfiguration aufwendiger aber genauer.
Im Frontend kann man immer mal 'Tricksen'.
Vielleicht eine 'Expert-Mode' Ansicht mit allen Feinheiten,
und eine 'Easy-Heli', 'Car', ... Ansicht für das Nötigste (oder bekannte Menüs Clonen / von Multiplex/Futaba/Graupner).
DBD
Olli
ja, im Frontend kannst Du mittels der im Link aufgeführten Routine im Frontend die Parameter A(n), B(n), C(n), D(n) mit n=7 Stützpunkten berechnen. Diese 4*7 Werte müssen dann übergeben werden.
Im Atmel dann y=A(n)*x^3 + B(n)*x^2 + C(n)*x + D(n), wobei n dann für den jeweiligen Abschnitt im X-Intervall steht, zu dem Du den y-Wert berechnen möchtest.
Ich nehme mal an, bisher hast Du A(n), B(n) mit n=7 Stützstellen und
y=A(n)*x + B(n) mit n für den jeweiligen Abschnitt des x-Intervalles. Bei dieser Methode braucht man dann natürlich nur 2*6 Werte zu übergeben, wird also schon mehr.
Bzgl. Trimmer tendiere ich immer noch zum Geber-Eingangssignal, ich möchte ja diese Funktion trimmen. Andererseits könnten man den Trimmer dann auch als Geber benutzen, würde ggf. den ein oder anderen Funktions-Modellbauer erfreuen.
Expert-/Einfach Modus kann ich nur unterstützen, insbesondere die Wahl von bekannten Menues. Oberfläche für Multiplex wollte ich schon vorschlagen:-))
Ich habe gestern wieder ein Modell in meine MC4000 programmieren müssen, ich finde es immer wieder genial, vor allen Dingen bin ich beeindruckt was vor >15 Jahren dort schon programmiert wurde (MC68HC16).
Wenn ich ein passenden Ersatz für den PDA hätte, hätte ich es schon nachgebaut.
Grüße
Ralf
Zitat
Komplexer Signal-Verlauf:
Eingang -> (Motion) -> (Dualrate) -> (Expo) -> 7Punkt-Mixer -> (ATV) -> (Limiter) -> (Motion) -> Center -> Ausgang
Hmmmhhhmmh, ist das die richtige Reihenfolge?
ATV = Servoweg-Begrenung?
Limiter = Geberbegrenzung?
Wenn ja, müßte das doch dann so sein:
Eingang -> (ATV) -> (Dualrate) -> (Motion) -> (Expo) -> 7 Punkt Mixer -> (Motion) -> Center -> (Limiter) -> Ausgang
Wichtig wäre, eine die Servowegbegrenzung als letztes zu machen, da damit die mechanischen maximal Wege eingestellt werden. Dadurch wird verhindert, dass bei einer Addition verschiedener Mischanteile das Servo in die mechanische Begrenzung läuft! Das sollte eigentlich auch immer der erste Schritt bei einer Programmierung/Einstellung eines Modelles sein. Erst danach werden die Wege entweder im Geber oder aber im Mixer so begrenzen, wie ich es als Ausschläge zum fliegen brauche. Zusätzliche Anteile von anderen Mischern können dann noch "verarbeitet" werden.
Typisches Beispiel Querruder mit Landeklappen. Bei der Landung werden die Querruder hoch gefahren, wenn dann Quer gesteuert wird muss das eine Querruder auch noch weiter nach oben fahren. Auf diesen maximal Ausschlag werden die Gestänge eingestellt und der maximale Servoweg. Geber Quer ist dann meinetwegen auf 60% Weg eingestellt (oder über entspr. Mixer), Geber Landeklappen auch auf 60% Weg. Bei der Landung kommen dann 60% von den Landeklappen, 40% können dann immer noch vom Geber Quer kommen (wenn das Servo auf 100% begrenzt ist).
In die 7 Punkt Kurve bekommst Du auch die Geberbegrenzung mit hinein, desweiteren in erster Näherung auch die Expo Funktion (bei Splines dann allemal
). Auch die Gebermittenstellung steckt in der Kurve. Ist alles nur eine Definition der Stützstellen, die man aber durchaus als separate Punkte im Frontend aufführen kann.Tja, und dann fallen mir noch die "Flugphasen" ein. Ich glaube spätestens da sprengt es den ATmega
Je länger ich nachdenke, desto... Ich glaube ich höre mal lieber auf
Grüße
Ralf
Zitat
Original von elral
...vor allen Dingen bin ich beeindruckt was vor >15 Jahren dort schon programmiert wurde (MC68HC16).
Wirklich beeindrucken was Olli hier auf die Beine stellt.
Aber eine kleine "Konzeptionsdelle", auch als nicht Fernsteuerlatenzfetischist, sehe ich wirklich den armen 8Bit Atmel, welcher die komplexeren mathematischen Funktionen in Realtime abfackeln soll.
Multiplex hat vor 15 Jahren ja nicht ohne Grund bereits einen 16Bit Prozessor eingesetzt.
Thomas
Thomas
@ Space (das geht schneller
)
Zitat
Multiplex hat vor 15 Jahren ja nicht ohne Grund bereits einen 16Bit Prozessor eingesetzt
Vor 15 Jahren waren die 8bitler auch noch nicht so schnell
Stimmt schon, mit Spline-Kurven auf jeden Fall zu Langsam
Aber:
1. was flott auf dem Mega läuft, rennt auf einem 32bit ARM wie Hölle
2. guter Anreiz den Quellcode möglichts Portabel zu Gestalten (bin schon dabei / Frontend & Backend nutzen bald die gleichen Funktionen)
.@Ralf
Bin für So
:Eingang -> Dualrate -> Motion -> Expo -> Mixer/Limiter -> Motion -> ATV -> Center/Ausgang

weil,
Dualrate: bezieht sich auf die Knüppel (Eingang -> Dualrate), optional
Motion-IN: möglichst nah am Eingang (vor oder nach Dualrate), optional
Expo: vor dem Mixer (Expo -> Mixer/Limiter), optional
Mixer/Limiter: 7-Punkt oder Linear (um RAM zu sparen)
Limiter: sehe ich als 'optionalen' Teil des Mixers (Mixer/Limiter), optional
Motion-Out: möglichst nah am Ausgang (aber vor ATV und Center), optional
ATV: bezieht sich auf die Servos (Motion -> ATV), optional
Center: bezieht sich auf die Servos (ATV -> Center/Ausgang), sollte für jeden Kanal existieren (fest mit einem Kanal verbunden)
Das 'optional' bedeutet, das diese Funktion (um RAM zu sparen) nicht auf jedem der
250
Kanälen vorhanden sein muss.
Zitat
In die 7 Punkt Kurve bekommst Du auch die Geberbegrenzung mit hinein, desweiteren in erster Näherung auch die Expo Funktion (bei Splines dann allemal smile ). Auch die Gebermittenstellung steckt in der Kurve. Ist alles nur eine Definition der Stützstellen, die man aber durchaus als separate Punkte im Frontend aufführen kann.
Ich kann nicht jedem Kanal einen 7-Punkt-Spline-Mixer spendieren (RAMRAM, RAMRAM)
Zitat
Wenn ich ein passenden Ersatz für den PDA hätte, hätte ich es schon nachgebaut
Laptop/PC mit Live-CD
Zitat
Je länger ich nachdenke, desto... Ich glaube ich höre mal lieber auf
bitte, bitte, weitermachen
Zitat
Ich habe gestern wieder ein Modell in meine MC4000 programmieren müssen, ich finde es immer wieder genial, vor allen Dingen bin ich beeindruckt was vor >15 Jahren dort schon programmiert wurde (MC68HC16).
alles alter Schrott
, HIER ist die Zukunft
Zitat
Tja, und dann fallen mir noch die "Flugphasen" ein. Ich glaube spätestens da sprengt es den ATmega
Ohoh,
hab gehofft es spricht keiner an
Brauch ich nicht, hab ich nicht
(auf den mega644 aber machbar / so 2-3)Aber
@All
Ursprünglich wollte ich nur ein bisschen Elektro-Schrott bei mir Daheim verwerten
Alter iPaq, HF-Modul, ein paar Atmels, Holz und 2 Knüppel,
klasse ich Bau mir ne Touchscreen-Computer-Funke (8-Kanal AVR-Funke hatte ich schon mal gebaut).
Jetzt kommt das 'Aber':
da das alles hier etwas Ausgeartet
ist,und in Richtung 'Community - Projekt' mit guten Aussichten
mutiert,bin ich auch gerne Bereit auf 32bit-ARM CPUs (im Backend) auszuweichen.
Allerdings sind da meine eigenen Grenzen gesetzt.
Da ich noch nie ne SMD-Platine gelötet habe, und auch nicht sehr vertraut mit professioneller Platinen Herstellung bin, bräuchte ich in diesem Bereich tatgräftige Unterstützung.
ARM9E Development-Board in USB-Stick Form für 40 Teuros
Kann ich mir noch Leisten
DBD
Olli
PS: Pre-Mixer gibt es nicht mehr

EDIT: Sorry, Falscher Link str9-comstick
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »o.dippel« (30. August 2008, 00:28)
der trick: rechenintensive werden VORHER berechnet und in einer lookup-tabelle gespeichert.
der prozzi holt sich dann was er braucht.. stichwort reihenentwicklung und logarithmentabelle
der andere trick: man teilt das problem in kleine häppchen und lässt mehrere prozzies daran arbeiten.
ich nutze das konzept alle intelligenz im modell, das bediengerät muss nur die knüppelstellung codieren und die telemetrie darstellen.
im modell steht im jedem busknoten ein micro zur verfügung um die servos harmonisch und sprungfrei mit 16bit bewegungsgenauigkeit anzusteuern. damit wird zusätzlich bandbreite gespart, diese nutze ich teilweise um das befehlswort mit redunantem, selbstheilendem code zu übertragen.
erst mit live-videoübertragung wird mehr leistung zum komprimieren benötigt, dazu nehme ich ein FPGA oder einen ARMprozzi.
PS
die mondlandung wurde von einem 4bit-prozzi gesteuert.. mit einem schlanken konzept kommt man sehr weit
Zitat
mit den 8biter sind auch kurven und komplexe mischer möglich..
Ich kann dir auch ein 3D-Spiel auf nem Atmel rendern lassen,
aber ob das in einer angemessenen Geschwindigkeit funktioniert ist zu bezweifeln.
Der Atmel ist jetzt schon absolut an seiner Grenze.
Zitat
der trick: rechenintensive werden VORHER berechnet und in einer lookup-tabelle gespeichert. der prozzi holt sich dann was er braucht.. stichwort reihenentwicklung und logarithmentabelle augenzwinkern
Eine Lookup-Tabelle für 10bit, 2048 byte = 2Kbyte / Mixer
Zitat
der andere trick: man teilt das problem in kleine häppchen und lässt mehrere prozzies daran arbeiten
Hab ich mir auch schon überlegt, da brech ich mir beim ARM, weniger ein BEIN bei ab
Zitat
die mondlandung wurde von einem 4bit-prozzi gesteuert.. mit einem schlanken konzept kommt man sehr weit
Für ne Film-Studio-Aufnahme reicht das wohl
Ne, ne du,
32bit ARM wird da schon wichtig.
DBD
Olli
Zitat
Original von Space
Wirklich beeindrucken was Olli hier auf die Beine stellt.
Das steht ausser Frage! Sollte meine Kommentar negative angekommen sein, entschuldige ich mich.
Zitat
Allerdings sind da meine eigenen Grenzen gesetzt.
Da ich noch nie ne SMD-Platine gelötet habe, und auch nicht sehr vertraut mit professioneller Platinen Herstellung bin, bräuchte ich in diesem Bereich tatgräftige Unterstützung.
Ich denke hier kann ich dann endlich mal unterstützen, beim programmieren ist der Zug für mich wohl langsam abgefahren
Bzgl. alternativen Prozessor habe ich mich auch schon mal erkundigt. Das hier käme ggf. auch in Frage http://www.actel.com/documents/IGLOO_StarterKit_PIB.pdf
Ich glaube der von Dir angegebene ARM ist mir vor einiger Zeit schon mal in der c't aufgefallen. Sieht auch interessant aus und hat wohl auch direkt ein(oder mehrere?) ADC on Board.
Den Rest habe ich mir ausgedruckt, werde ich in den Pausen beim fliegen heute mal lesen.
Grüße und einen schönen sonnigen Tag heute, Holm- und Rippenbruch
Ralf
Zitat
Sollte meine Kommentar negative angekommen sein, entschuldige ich mich
Was, wer ,wie ,wo, nix gesehen
Ihr denkt einfach nur mit (Konstruktiv und Kritisch) ,
so gefällt mir das
Zitat
Ich denke hier kann ich dann endlich mal unterstützen
tust du doch schon
Zitat
beim programmieren ist der Zug für mich wohl langsam abgefahren
Im Gegenteil, ich komm bei deinen Spline-Kurven nicht mehr mit
Zitat
Das hier käme ggf. auch in Frage http://www.actel.com/documents/IGLOO_StarterKit_PIB.pdf
Will euch nicht kritisieren, aber ich glaub das wird zu teuer, und bezieht sich, glaube ich, Hauptsächlich auf FPGA-Entwicklung (ARM nur am Rande).
Zitat
Ich glaube der von Dir angegebene ARM ist mir vor einiger Zeit schon mal in der c't aufgefallen
Jepp
Zitat
Sieht auch interessant aus und hat wohl auch direkt ein(oder mehrere?) ADC on Board.
notfalls halt noch nen AVR-tiny26 mit 11 * 10bit ADC's drann,
oder gleich echte 16 oder 24bit Wandler (HighEnd
).Auch bei Nutzung eines ARM's, bin ich nach wie vor für eine Trennung zwischen Frontend und Backend !
Zum besseren entwickeln der Backend-Software,
sollte man sich vielleicht eine kleine Entwicklungs-Umgebung aufbauen.
Fernbedienung mit Sim-Adapter (als Eingabe)
Backend-Software auf dem PC (als Test-System)
PPM-Encoder (AVR-Board), Serieller Servo-Tester oder PC-Bildschirm (als Ausgabe)
Neue Backend-Software,
hab Angefangen 'alles' neu zu schreiben
(beim 2. mal wirds immer besser, und geht auch schneller
).Im Prinzip hab ich erst mal nur eine Visualisierung gemacht,
allerdings mit den Atmel-Tauglichen Funktionen,
das Backend wird sozusagen Simuliert und Visualisiert
Sogar die Slowmotion-Funktion (2.Zeile / 3.Kasten im Bild).
Viel Spaß beim Fliegen
Olli
Benutzerinformationen überspringen
Wohnort: D-76337 Waldbronn-Reichenbach (Karlsruhe) 1988-2005 Seesen/Harz; davor Hannover Modellbau seit 1974
wenn ihr schon bei den uCs seid, dann schaut euch mal den neuen STM32F103R6T bis 103RET von ST an, der hat in der LQFP64-Variante 16ADC Eingänge auf 3Stk. 12bit-ADCs gemultiplext, da kommt Atmel nicht mit und bei der TI TMS320F28xx tut sich auch einiges, wobei beide uC- Reihen preislich moderat sind.
Gruß Klaus