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Donnerstag, 25. Juli 2002, 22:14

Feineinstellung von Nitro-Rennboote


Hallo zusammen

BIn ganz neu in diesem Forum! Im Mai habe ich mir von Kyosho den Hydrojet gekauft und fährt auch! Nur klappt es nicht mit der Feineinstellung des Nitromotors.
Kann mir da jemand weiterhelfen?

Für Tipps bin ich sehr dankbar.


Grüsse

airtran

Hupe05

RCLine Neu User

Wohnort: D- WB

Beruf: Strippenzieher

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2

Donnerstag, 15. August 2002, 22:59

Re: Feineinstellung von Nitro-Rennboote


Hallo, wie ich lesen kann, sind wir schon 2 die es einfach nicht auf die reihe bekommen mit der einstellung des vergasers, bei mit sind ständig fusseln drin im vergaser trotz Sinderpendel und spritfilter
zum vergaser, ich werde auch bald irre mit meinem Modell.
Ich habe einen OS MAX 21 SE-M in meinem Modell, ob wohl immer alle von OS schwärmen könnte ich den Moter b.z.w. den vergaser ist allerdings ein D2 ist, mit dem Hammer zerschlagen.[puke]

Peterueps

RCLine User

Wohnort: Das kleine Saarland...

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3

Freitag, 16. August 2002, 00:35

Re: Feineinstellung von Nitro-Rennboote


Hallo Ihr zwei "Zerknalltreiblingsfahrer" :-)

*airtran
Welcher Motor ist dort eingebaut, hast Du einen Drehküken/Schiebervergaser mit zwei Düsennadeln?

*Sebastian
Zu den "Fuseln" im Vergaser:
liegt vielleicht ab Abrieb des Seilzugstarters oder des Anlasserriemens?
Welche Bohrung hat Dein Vergaser? Fährst Du mit Getriebe oder Direktantrieb?

Welchen Sprit, Schiffsschraube benutzt Ihr?

Zur Abstimmung:
Der Vergaser selber ist eigentlich meistens sehr einfach einzustellen,
Probleme bereitet eben nur das Testen der Einstellung im Boot!
Möchte mal paar Dinge aufzählen, die einem guten Betrieb des Motores in einem Boot dienen!
Wichtig ist eben das ganze Umfeld des Motors im Boot:

- hochdrehende Motoren für Getriebeantrieb taugen selten zum Direktantrieb der Schrauben!
- möglichst Drucktank mit Beaufschlagung durch Überdruck aus dem Auspuffkrümmer verwenden, Tankanordnung prüfen, Tankpendel verursachen durch Vibrationen eher
Schaumschlägerei im Tank, lieber Zwischenfilter kurz vorm Vergaser, bei hochliegenden Motoren (Außenborder) ist ein Hop-Up Tank zu empfehlen.
- frischen Sprit, max. 5 %Nitromethan, syntetisches Öl
(0 bis 5 % zum Einlaufenlassen und für den besseren Leerlauf, später mit mehr Erfahrung auch bis zu 30 % mit Anpassen der Verdichtung und Glühkerzetyp und Auspufftüte)
- gut funktionierende Wasserkühlung des Motors und des Auspuffkrümmers
- Glühkerze (kurz oder langes Gewinde je nach Motor) möglichst warm für hohe Drehzahlen
Glühwendel mit Lupe mal anschauen ob sie schmelzen tut
(Perlen auf der Wendel=Kerze zu heiß)
- lieber zu kleine als zu große Schrauben fahren: 2,5 ccm bis 37 mm, 3,5 cmm bis 42 mm, 7,5 ccm bis 50 mm, 11 ccm bis 60 mm, die Steigung bestimmt den Speed
- das Vergaserküken sollte mit der Fernsteuerung komplett geschlossen werden können, zum Starten die Gastrimmung ganz vor(küken/Schieber etwas geöffnet), nach dem Anlaßvorgang mit der Trimmung eine sichere
Leerlaufdrehzahl vorgeben
- ein zu lange oder zu kurze Resonanzrohrabstimmung beeinflußt das Laufverhalten ebenfalls sehr negativ
- den Motor wenn möglich mit Luftschraube und provisorischem Kühkreislauf fett mal kurz einlaufen lassen, dabei kann schon mal ein sicherer Leerlauf mit etwas erhöhter Drhezahl eingestellt werden, das
Einstellen der Vollast-Düsennadel kann nur im Boot durch kurze Probefahrten vorgenommen werden, deshalb ist ein sauberer Leerlauf des Motors mit Schraube im Wasser sehr wichtig, sonst geht ja ständig
das Motörle aus!


Zu der Düsennadeleinstellung selber:

der Motor sollte nach längerer Leerlaufphase das Gas gut annehmen,
geht er beim Gasgeben sofort aus, ist das Gemisch zu mager,
Leerlaufgemischschraube etwas öffnen
stottert er beim hochdrehen oder qualmt zu stark, ist das Gemisch zu fett,
Leerlaufgemischschraube etwas schliessen

Vollgaseinstellung durch schrittweises Schliessen der Hauptdüsennadel mit Testfahrten
herausfinden, Motor sollte schon gut drehen, wird der Motor nach kurzer Vollgaslaufzeit "sauer" (Drehzahl fällt etwas ab), die Düsennadel wieder etwas öffnen! Diese Verhalten tritt aber bei
mangelnder Kühlung und nicht abgeschlossener Einlaufphase des Motores ebenso auf! Daher immer bissel probieren! :-)

Zu guter letzt:
versucht einmal Eure Drehzahl zu messen! Es gibt preiswerte optische Drezahlmesser mit
Höchstwertspeicher, die Schwunscheibe muß nur markiert werden!
Ich bin früher viele K&B Außenborder und Inborder-Motoren gefahren, und habe mich gewundert, das meine Boote nie so schnell waren, obwohl die Motoren doch über 27.000 U/min drehen sollten können!
Ich habe mir dann dann mal den Aufwand gemacht und so einen Drehzahlmesser provisorisch eingebaut: meine Vollgasdrehzahl lag nur bei 18.000 U/min und das mit einer 45 mm Graupnerschraube! Mit einer bearbeiteten
Octura X437 ( 1,4 fache Steigung, 37 mm Durchmesser) drehte der Motor dann endlich mal 25.000 und pfiff recht ordentlich!

Sorry bissel lang geworden, aber ich hoffe das hilft etwas!
Gruß Chris, der sich als nächstes ein 40-er Sporthydro mit 7,5 cmm Motor aufbaut!





Hupe05

RCLine Neu User

Wohnort: D- WB

Beruf: Strippenzieher

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4

Freitag, 16. August 2002, 17:09

Re: Feineinstellung von Nitro-Rennboote


:) Hi Chris das was du alles geschildet hast und die tip´s du gibst sind aller recht gut nur habe ich diesen ganzen prozess schon alles durch.
Doch ich konnte keinen erfolg erziehlen.
Das broblem ist bei mir wenn der vergaser ein bissel fetter eingestellt ist nimmt er kein gas an weil er mit dem prob unter wasser liegt sobalt ich ihn mit der 1/4 schraube aus dem wasser hebe geht er
los wie die pest aber im wasser brauch er einige zeit bis er almählich auf touren kommt und das dauer einfach zu lange, nun mache ich ihn mager sollte er doch ein wenig mehr leist ung haben ist ja auch
der fall er hebt sich hinten broplem los  ein wenig aus dem wasser und geht anfangst super los, doch dann bricht er zusammen und stottert, also zu mager,doch ich kann einfach keinen idealen punkt
finden.
MfG Sebastian

Peterueps

RCLine User

Wohnort: Das kleine Saarland...

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5

Freitag, 16. August 2002, 20:31

Re: Feineinstellung von Nitro-Rennboote


Hallo Sebastian,

das klingt aber nicht gut!

Schraube zu groß, Vergaser zu groß, Motor überhitzt, Abstimmung Auspuff zu kurz?!

Aber einmal der Reihe nach:
Wie lange hast Du den Motor schon betrieben, ist er schon eingelaufen oder neu?
Hast Du einen Drucktank? Wenn ja: wo ist der Überdruck-Entnahmepunkt?
Hast Du ein Reso-Rohr montiert, wenn ja: miß einmal die Länge vom Auspufflansch am Motor bis zur dicksten Stelle am Resorohr, evtl. innen nachschauen!
Wie groß ist der Vergaserdurchlass? Ist Dein Vergaser mechanisch in Ordung? Falschluft?Welchen Sprit und Kerze benutzt Du? Kannst Du vermehrten Ölaustritt am vorderen Kurbelwellenlager feststellen?
Schafft es Dein Motor, mit Leerlaufdrezahl und vollgetauchtem Propeller, mit dieser fetten Einstellung langsam zu beschleunigen?

Und wo fährst Du mit Deinem Boot? Welches eigentlich?

Hihi, ich weiß sind viele Fragen, aber man kann Dein Problem auch nicht so einfach lösen!
Und ich helfe gerne!

Ein Bekannter hatte auch einen 3,5 ccm OS-Max 21 RXM mit 9 mm Vergaser uind wollte das Ding im Direktantrieb betreiben, der lief auch so ähnlich wie Du es beschreibst!
Schiffs-Schraube und Vergaser viel zu groß, mit kleinerem Drehkükenvergaser hat er dann richtiges Drehmoment untenrum und dreht dennoch wie der Teufel!

Gruß Chris, der auf Deine weiteren Versuche hoffen tut
MUSS DOCH KLAPPEN!!!

Hupe05

RCLine Neu User

Wohnort: D- WB

Beruf: Strippenzieher

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6

Freitag, 16. August 2002, 21:15

Re: Feineinstellung von Nitro-Rennboote


;) Also der Motor ist ein OS Max 21 SE-M mit einem 2D Vergaser auspuf ist alles original , aber ich glaube den fehler gefunden zu haben, der drucknipel am auspuf war lose.
Drotz dem vielen vielen dank für deine schnelle Hilfe
MfG Sebastian

FPassat

RCLine Neu User

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7

Donnerstag, 22. August 2002, 12:05

Re: Feineinstellung von Nitro-Rennboote


Hi!

Die Problematik interessiert mich auch gewaltig.
Ich hab vor ca. 2 Jahren einen Autrigger  mit 6,5ccm Motor ruissischer Bauart gekauft.
Zigfach nadelgelagert, Stahlpleul usw.
Ein Freund von mir meinte anhand der Einlassteuerung das Teil wäre wohl ein Drehzahlmonster, weil der Einlaß schon vor OT wieder auf geht...
Wie auch immer, ich hab 3 Probs das erste: ich konnte das Teil nich nie ein Stückchen gefahren (ich gebe zu, ich hab mich auch nicht extrem drum bemüht):)#
Das resultierte aber aus Problem 2 und 3 nämlich anfängliche probleme mit dem Starten, dann leif er, aber ich hab den Keilriemen nicht mehr raus bekommen, weil die Schwungmasse so dicht über dem Rumpfboden
rotiert. (für das Prob. suche ich immernoch eine Lösung)
Soweit so gut nach etlicher Mühe einigen metern durchgewetztem Strick und unzähligen Flüchen lief der motor dann endlich. Nur er läßt sich nicht richtig regeln. Gleich gar nicht per verschluss des Schiebevergasers
zum ausgehen bewegen.
Noch als Info, der Vergaser ist ein Schiebevergaser Heckseitig angebracht mit externer Düsennadel, die per RC verstellt werden kann. In axialer Richtung der Kurbelwelle ist hinten ein Schlauchanschluß,
der aber zugestöpselt ist. Der vergaser kommt schräg von der Seite. (ich kann auch mal ein Par fotos machen, wenns jemand noch nicht verstanden hat) ;)
Das Modell ist angeblich beim Vorbesitzer gelaufen...
Ich habe die Versuche mit Robbe Sprit (16% glaub ich) gemacht Glühkerze Rossi 7 (Vorbesitzer hat mir ne Anleitung dazu geschrieben, Glühkerzen nur Possi 7 oder 8 verwenden)
Ach ja, ein Resorohr ist nach dem Wassergekühlten Krümmer auch noch dran.
Ich würd mich freuen, wenn mir jemand nützliche Tipps geben kann.

FRANK

Peterueps

RCLine User

Wohnort: Das kleine Saarland...

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8

Freitag, 23. August 2002, 07:24

Re: Feineinstellung von Nitro-Rennboote


Hallo Frank,

auch mit "Russenpower" unterwegs? :)

Ein Bild des Motors, speziell eine Ansicht,
die den Vergaser auf dem Motoranschluß zeigt und diesen "Nippel" der verschlossen ist!

Vermute das ist ein Heckdrehschieber? Der Nippel könnte ein Druckanschluß für den Tank sein! Hast Du einen Druckanschluß vom Resorohr an den Tank? Wo sitzt der Druckanschluß am Resorohr? (dicke Stelle,
Prallplatte...)

- "...Einlaß vor dem OT wieder aufgeht..."-
Der Einlaß geht immer vor dem OT auf, wichtiger ist vielmehr, wieweit nach OT der Einlaß wieder schließt!

Bitte nicht falsch verstehen: drehst Du den Motor richtigrum?
Meine K&B Außenborder liefen hervorragend falschrum, bis ich das Boot ins Wasser setzte und der Motor abstarb! Das passiert auch mit richtiger Drehrichtung des ANlassers schonmal, wenn der Motor zurückschlägt!

Problem Keilriemen:
Hatte auch solche Probleme gehabt:
- Den Rumpf unter der Schwungscheibe ausschneiden und mit GfK Gewebe eine Art von Mulde drüberlaminieren, bissel "strömungstechnisch ausformen" :-)

Hoffe das hilft Dir ein wenig, aber vergiß die Bilder nicht!!!

Gruß Chris

FPassat

RCLine Neu User

Wohnort: d-017 Dresden

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9

Freitag, 23. August 2002, 11:44

Re: Feineinstellung von Nitro-Rennboote


Hi!

Habe mal ein par Bilder gemacht. Da ich aber nicht weiß, wie ich die am Besten hierher bekomme, schick ich sie Dir per Mail.
Den Motor dreh ich richtig rum. Es sei denn die schraube, die dran ist, ist eine falsche. (Drehrichtung)[smile2]
Mit der Delle im Rumpf wegen Riemen - ich weiß nicht so richtig Das Boot ist zwar voll GFK, also halte sollte das auf jeden Fall, aber der Boden ist so schön Flach, tut einem in der Seele weh, da nen
Buckel rein zu machen...[lil]

FRANK[wave]

Peterueps

RCLine User

Wohnort: Das kleine Saarland...

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10

Freitag, 23. August 2002, 13:02

Re: Feineinstellung von Nitro-Rennboote


Hi Frank,

was Hast Du denn für einen Anlasseriemen? (Zahnriemen, Keilriemen)
Es gibt auch schöne dünne Polyurethan-Riemen zum selbstverschweißen!
Sind nur 4 mm dick, vielleicht reicht dann der Platz unter der Riemenscheibe?

Hab Deine Bilder gesehen,das ist aber ein schönes Hydro!!! :o
Muß doch zum laufen kommen!!! :-)

Drehrichtung???

Ich kenne dieses verdrehte Kurbelgehäuse-Vorder/Hinterteil (also dort wo der Drehschieber drinsitzt). Das habe ich auch gemacht, um rechtslaufende Außenbordmotore auf normalen Linkslauf für Inboarder-Betrieb
umzustellen!

Wie dreht die Schiffsschraube? Vom Heck des Bootes gesehen gegen den Uhrzeigersinn?

Nimm einmal den Motor ohne Glühkerze in die Hand, schau von vorne auf die Schwungscheibe und drehe diese gegen den Uhrzeigersinn, beobachte den Kurbelwellendrehschieber:
- der Einlass sollte schon vor dem UT öffnen und bissel nach OT schliessen!

Vielleicht liege ich auch völlig falsch und der Motor ist in Ordnung?!

Kann es sein das Dir Spritrückstände vom Startvorgang in den Auspuff laufen, diese sich dann sammeln? Schlechtes Anspringen und stetiges "absaufen" des Motors!? Modell mit Nase nach oben aufstellen
und Startversuch machen!

Mir hat es einmal ein Pleul beim Starten zerissen, obwohl der Vergaser auf Leerlauf stand, (alter CMB Schieber-Vergaser mit Falschluftöffnung) hat der Motor gedreht ohne Ende, bis er festging und das
Pleul gebrochen ist! Der Fehler hat sich aber nach Instandsetzung nie mehr wiederholt!

Ich werde mal Hilfe aus dem Verbrennerforum hier her lotsen!

HILFE!!!

Gruß Chris


FPassat

RCLine Neu User

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11

Sonntag, 25. August 2002, 15:08

Re: Feineinstellung von Nitro-Rennboote


Hi!

Ich hatte erst einen normalen Gummi-Keilriemen, der war dabei. Aber der hattte sich schon zeimlich aufgelöst. Ich hab keinen solchen mehr bekommen, also hab ich jetzt einen von diesen gelblich / glasigen
von graupner mit den ausgeschnittenen Keilen, den hatt ich noch da, aber der ist eben zu hoch.
Ich hab noch nen großen Nullring, mit dem will ichs nochmal versuchen.
Ich persönlich habe noch keinen Anlasser mit Zahnriemen gesehen, wie soll da die Schwungmasse aussehen? Wär sicher etwas teuer in der Herstellung, und der Riemen würde sicher auch schlecht rausfallen,
nach dem Start. Oder meinst Du die unterbrochennen Keilriemen[frage]
Die Drehrichtung ist glaub ich entgegen dem Urzeigersinn. Muß ich nochmal nachschauen.
Aber eigentlich hab ich jetzt keine Probs mehr beim anspringen. (zumindest mit Anlasser)[smile2]
Wenn ich nen passenden Riemen find ist das Prob. gegessen.[Rauchend_mit_Hut]
Was mir mehr soregn macht, ist, daß ich dem Motor nicht steuern kann.
1. Geht er bei voll zugeschobenem Vergaser nicht aus.
2. Nimmt er nur wiederwillig gas an, wenn überhaupt.
Ich hab zwar noch nicht viel probiert (hab jetzt erst eine Stand-Kühlung gebaut.
Aber bei den ersten Versuchen konnte ich am gas spielen, wie ich wollte, der Motor lief wie er gerade lustig war im großen und ganzen ohne sich um die vergaserstellung zu scheren.
Wie ist das mit der Düsennadel? Von der Düsennadel (RC Verstellbar) geht ein Schlauch zum Vergaser...
Eigenartig, kann mir das einer erklären? normalerweise wird der Sprit doch an der Düse erztäubt (wenn die Nadel im vergaser ist) durch die Einstellung verändert man die Spritmenge, die in den Brennraum
kommt. Wenn nun aber die Nadel extern ist, kann sich doch sprit im Schlauch sammeln, und die ganze Einstellung ist fürn A*sch. Selst, wenn (wie ja zur zerstäubung nötig) noch eine Duse im vergaser ist.
Ich hab schonmal ein Bischen rumgefragt, einer meinte er zieht nebenluft. Klingt logisch, denn dann holt er seine Luft von woanders und ich kann an meinem Vergaser machen was ich will. Das würde auch
erklären, warum ich ihn nicht aus bekomme. Aber woher zu kukuk soll die Luft kommen???

FRANK

FPassat

RCLine Neu User

Wohnort: d-017 Dresden

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12

Sonntag, 25. August 2002, 15:12

Re: Feineinstellung von Nitro-Rennboote


Ach so! Noch ganz vergessen!

Der tank scheint höher zu liegen als der Lufteinlass des vergasers. Ich pumpe zwar immer den restlichen Sprit im Tank ab, aber der Motorraum ist trotrzdem nach ein par tagen wieder eine einzige Öllache,
vermutlich läuft der Sprit zum vergaser raus. (zumindest was noch in dem Schlauch zum vergaser ist, und natürlich, aus dem Tank, wenn er voll ist)

FRANK

Peterueps

RCLine User

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13

Montag, 26. August 2002, 16:33

Re: Feineinstellung von Nitro-Rennboote


Hallo Frank,

- Zahnriemen!? (ich Depp)
sorry, ich habe mich falsch ausgedrückt:
ich meinte einen Keilriemen mit der unterbrochenen Innenseite
(hast Du ja anscheinend, ich nenne die Teile leider Zahnriemen)

- Dusennadel!?
die Austrittsdüse des Kraftstoffs liegt innerhalb des Vergasers, idealerweise an der engsten Stelle (bzw. verengt der "Düsenstock an dieser Stelle den Querschnitt)!
Dein externer Düsenstock mit RC-verstellung  dient dem Dosieren des Spritzuflußes
(Hauptdüsennadel) Ein Schlauchstück von etwa 5 cm Länge zwischen Vergaser und Düsenstock  sollte aber kein Problem sein, der Motor zieht während des Laufens ja ständig die "geregelte" Spritmenge
nach!

- Viel zu fette Gemischeinstellung!? Falschluft!?
Ist Dein Vergaser am Anschlußstück zum Motor auch richtig dicht?
Die Kurbelwelle so drehen, daß der Einlaß des Drehschiebers geschlossen ist, und einmal in den Vergaser reinblasen: es sollte nur am Schlauchanschluß des Kraftstoffes, Luft austreten!
Kannst Du den Vergaser bitte einmal abbauen, das Drosselküken von Hand schliessen und einfach mal in die Ansaugöffnung blasen oder Luft ansaugen!

Gruß Chris