Roofer Frank

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1

Freitag, 9. Juni 2017, 22:46

Rumpf aus 0.6 mm Titanzink

Plane einen Gleiter in "Anlehnung" z.B. Combat Boat 90 aus 0.6 mm Titanzink zu bauen. Die angedachte Länge ist zwischen 80 und 100 cm, das Verhältnis von Länge zu Breite etwa 4zu1. Auf Maßstab- und Detailtreue lege ich nicht so Wert drauf. Mir geht's um den Werkstoff Titanzink im Schiffsmodellbau.
Durch meinen Beruf als Dachdecker bin ich mit dem Weichlöten vertraut.

Hat jemand schon Erfahrung damit und kann mir Tips geben.
Gruß Frank
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comicflyer

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2

Freitag, 9. Juni 2017, 23:25

Hi Frank,
original sind die ja aus Alu. Wie wär's denn damit?
Ist am Ende wahrscheinlich auch etwas leichter.

Sonst evtl mal hier schauen:
https://www.bauforum.at/dach-wand/loetve…titanzink-71128

Ich glaube nämlich, dass hier niemand mit so einem Werkstoff Erfahrung hat?!?

CU Eddy
Neue LuftVO! -> gravierte Alu-Namensschilder nur €2,50 -> modellplakette.de

Am Anfang war es ziemlich krumm, das war natürlich ziemlich dumm.
Ich wollte es zum Guten wenden und zog und bog an beiden Enden.
Und als es endlich grade war, da war es ab - was schade war...

3

Samstag, 10. Juni 2017, 00:41

Alu lötet sich aber auch nicht ganz einfach und es muss viel Wärme ins Material eingebracht werden.

Ich denke es gibt bessere Materialien dafür. GFK oder Holz z.B.

Ein Schiff was sich anfühlt wie eine Dachrinne und Bleischwer ist. Ich weiss nicht.
Henseleit TDR II
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Jeti DS16 Carbon Edition

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Roofer Frank

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4

Samstag, 10. Juni 2017, 16:14

Danke für eure Antworten.

Wieso Titanzink, auf die Idee bin ich mit dem youtubefilm gekommen: https://www.youtube.com/watch?v=Kdk6QcKLcgc

Da ich nicht so gern mit den Klebern arbeite, warum nicht Zink. Das hab ich zu
Hauf in meiner Firma liegen und die Bearbeitungsgeräte wie Kantbank,
Zinkscheren und Lötzeug ist ebenfalls schon da.
Auf dem Video sieht es schon mal garnicht so schwer aus, das dürfte mit 0,6er Zink hinzukriegen sein.

@officejet

Ein Modell aus Holz ist mir zu aufwendig zu bauen, die Spanten, das Formen der
Holzplatten und anschließend das Spachteln und Versiegeln der Oberflächen. Rümpfe aus GFK selber herzustellen ist mir auch zu aufwendig mit den Formen und dem anrühren, Matten usw.

@Eddy

dein Link verweist auf vorbewittertes Titanzink, also chemisch gealtertes Zink.
Das ist dann für ein solches Vorhaben ungeeignet. Da ist walzblankes Zink schon
einfacher verarbeiten, denn da brauche ich die Oberflächen nicht mechanisch zu
reinigen. Da reicht es mit Lötwasser oder 33% Salzsäure.



Aluminium wird bei einer Stärke von 0,6 mm zu labbrig und das Löten mit
Aluminium ist mir zu aufwendig.

http://www.aluminium-loeten.de/Tipps_zum_loeten.htm

Auf der letzten Intermodellbau hab ich mir die Stände mal angeschaut, die
hatten auf ihren Tischen als Musterstücke nur dickes Material da liegen, denke
mal die wussten schon warum.

Dann wären da noch die Nähte, wie hier bei einem Modell auf youtube https://www.youtube.com/watch?v=5kdFgwZX3oU die bekomme ich beim Weichlöten mit Titanzink besser hin und brauche diese in der Regel kaum noch zu schleifen.


Um es einigermaßen Formstabil zu halten, sollte die Blechdicke bei Alu nicht
unter 0,8 mm sein. Titanzink hat bei einer Stärke von 0,6 mm eine ausreichende
Formstabilität, so das ich zwischen den Kantungen gerade Flächen bis ca. 20 cm
wählen kann. Auch bei den Lötnähten wirft es keine Wellen, da sich die Wärme
schneller im Material verteilt.

Der Gedanke ist, durch die Formstabilität des Bleches soweit wie möglich auf
Spanten zu verzichten.

0,8 mm Aluminium hat ein Gewicht von 2,16 kg/m² und 0,6 mm Titanzink 4,32
kg/m². Bei 1,00 m² wäre die Ersparnis zwar die Hälfte. Nun hat das angedachte
Modell eine Rumpfoberfläche von ca. 0,7 m² was ein Gewicht von ca. 3,02 kg
ergibt. Ob da Holzboote mit den Spanten leichter sind?

Bei der Decksfläche weiss ich noch nicht aus welchem Material das
mache, Zink oder Kunststoff. Das werde ich im gegeben Baustadium mal
ausprobieren, wie sich der Schwerpunkt da verhält.
Mal schauen, werde einfach mal was zusammenbrutzeln und es auf dem Wasser auspropieren, wenns nicht passt, brauche ich die Lötnähte nur aufzuwärmen und kann es fix umgestalten. Was beim Kleben mit Holz und GFK nicht möglich ist.
Habt ihr einen Ratschlag für mich bei der Form, unten lieber einen leichtes V oder besser einen glatten Boden. Als Antrieb würde ich gern 2 Jet-Antriebe von Kehrer verwenden.
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kalle123

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5

Samstag, 10. Juni 2017, 18:00

Schau dir mal das Video an.



cu KH

comicflyer

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6

Samstag, 10. Juni 2017, 19:32

Aluminium wird bei einer Stärke von 0,6 mm zu labbrig und das Löten mit
Aluminium ist mir zu aufwendig.

http://www.aluminium-loeten.de/Tipps_zum_loeten.htm

Auf der letzten Intermodellbau hab ich mir die Stände mal angeschaut, die
hatten auf ihren Tischen als Musterstücke nur dickes Material da liegen, denke
mal die wussten schon warum.

Dann wären da noch die Nähte, wie hier bei einem Modell auf youtube https://www.youtube.com/watch?v=5kdFgwZX3oU die bekomme ich beim Weichlöten mit Titanzink besser hin und brauche diese in der Regel kaum noch zu schleifen.
Hi Frank,
ich schrieb von LÖTEN! Nicht von MIG/MAG- oder WIG-Schweissen. Die Nähte im Video sind geschweisst.

Mit dem richtigen Lot und ein wenig Einarbeitung brauchst Du die Nähte gar nicht nacharbeiten.
Rate mal, woher ich das weiss :D - Ich verkaufe Alulot, welches ich auch selbst verwende!
Und ich weiss, dass im Modellbau vor allem kleine Teile gebraucht/gemacht werden.
Falls Du was vergleichst, achte bitte mal auf die Daten.

Grad mal nen Bild gemacht von meinem Alufahrwerk, 2 verlötete Probebleche 0,8mm liegen da auch noch drauf:



Und dann kannste Dir nochmal das ansehen (wmv, runterladen!):
http://www.comicflyer.de/Forenpics/2Bleche390.wmv, 12MB

Und für Modellbau hat jemand es auch schon mal getestet, Bericht, 7MB!

Ich will nur drauf aufmerksam machen, dass es geht und WIE es geht. Mehr nicht.
Wenn man es nicht kann oder nicht weiß, ist alles schwierig. Das ist ziemlich relativ!

Ansonsten das nehmen, was man kennt... ;)

CU Eddy
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7

Sonntag, 11. Juni 2017, 02:38

Hallo Eddy,
woher sollte ich wissen, dass du mit dem Alu-Löten vertraut bist?
Jetzt bitte ich euch um ein wenig Verständnis ;( , im Titel und im ersten Beitrag steht Titanzink.
Das Alu leichter ist wissen wir, nur hatte ich die Wahlmöglichkeit nicht in Betracht gezogen. Sonst hätte ich es ja als entweder/oder mit erwähnt.
Hätte ja sein können das jemand mit dem Material Zink im Schiffsmodellbau Erfahrung gemacht hat.

Gruß Frank
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comicflyer

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8

Sonntag, 11. Juni 2017, 07:54

Hi Frank,
ich hatte Alu doch nur als Alternative genannt, weil
1. imho die angefragte Erfahrung mit Titanzink HIER wahrscheinlich gegen null tendiert,
2. weil die Original-Boote auch aus Alu sind,
3. direkt unter mir wohnt auch ein Dachdecker, der oft vor Ort verlötete Aluabdeckungen verbaut.
Von daher war Alu für mich da nicht so weit weg. Sorry.

Weiter mit Titanzink... ;)

CU Eddy
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9

Sonntag, 18. Juni 2017, 21:43

Hab es gerade bei YouTube gefunden.
Ein Panzer mit Jet-Antrieb

https://youtu.be/OReutaiHIcY

Die Bugklappe mit den beweglichen Teilen dürfte ja noch nachzubilden sein, nur das mit dem einziehbaren Kettenfahrwerg wäre dann Schluß.
Der schiebt ja schon eine Menge Gewicht durchs Wasser.

Aber erstmal das einfache, ein Boot.
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Roofer Frank« (18. Juni 2017, 21:59)