Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: RCLine Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

reinerf

RCLine User

  • »reinerf« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: NRW / Duisburg

  • Nachricht senden

1

Montag, 11. April 2005, 14:13

einbau von stevenrohr und welle

hallo zusammen,
da liegt mir doch schon seit längerem folgende frage auf dem herzen. wie ermittelt ihr eigentlich wo die bohrung für den bootsantrieb (stevenrohr) hinkommt? richtet sich nach der länge des verwendeten stevenrohres. ok. schraube möglichst nahe am ruder. ok. ein gewisser winkel (grad ? ) muß auch eingehalten werden. aber das stevenrohr darf ja auch nicht zu steil im bootsinneren nach oben zeigen sonst gibt es ärger beim einsetzten des motors.wird das rohr nach unten gedrückt, kann eventuell die schiffsschraube nicht mehr frei drehen. gibt es da eine richtlinie oder hilfe wie man das am besten löst? danke für eure antworten.
gruß reiner ???

Moorkapitaen

RCLine Team

Wohnort: D- Ostfriesland

  • Nachricht senden

2

Montag, 11. April 2005, 15:31

Hallo Reiner,

aus genau den von Dir geschilderten Gründen gibt es Richtwerte für den Einbau des Stevenrohres. Die sind aber sehr stark von der Rumpfform und dem Verwendungszweck und auch der Motorisierung abhängig.
Um welchen Rumpf geht es denn - dann kann man Dir sicher eher weiter helfen.

Gruss Jürgen

reinerf

RCLine User

  • »reinerf« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: NRW / Duisburg

  • Nachricht senden

3

Montag, 11. April 2005, 15:56

Hallo Jürgen.
Habe ich mir fast gedacht, daß das komplizierter ist. Habe bisher einfach Pi mal Auge eingebaut (Ente,S-100,PT117 bei der Banckert ist es ja so ziemlich vorgegeben)) Wenn es dann nicht paßte einfach Loch vergrößern bis es paßt. :nuts: Zumachen kann man dann immer noch.Ist aber natürlich auf Dauer keine korrekte und gut aussehende Lösung.Deshalb meine Frage nach einer „ALLGEMEINEN“ Richtlinie beim Einbau von Stevenrohren.
Gruß Reiner

Moorkapitaen

RCLine Team

Wohnort: D- Ostfriesland

  • Nachricht senden

4

Montag, 11. April 2005, 16:11

Ist bei diesen Modellen sicherlich auch nicht 'kriegsentscheidendent'

Beim Verdrängerrumpf würde ich die Welle grundsätzlich so gerade wie möglich herausführen. Beim Gleiter/Halbgleiter mit vollgetauchter Schraube braucht die Welle einen gewissen Winkel um das Boot nach oben zu 'liften'. Zu steil darf der auch nicht sein, weil Leistungsverlust und evtl. das Boot dann hinten zu hoch gehoben wird.
Modelle mit Hydroantrieb (halbgetauchter Schraube) brauchen kaum Anstellwinkel, weil der Lift hier vom Propeller kommt. Hier ist die richtige Höhe der Schraube in der Wasserlinie viel wichtiger.
Speziell bei den Rennbooten ist das ganze schon fast eine Wissenschaft für sich, da können wenige Grad Abweichung schon über Gleiten oder Nichtgleiten entscheiden.

Gruss Jürgen

reinerf

RCLine User

  • »reinerf« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: NRW / Duisburg

  • Nachricht senden

5

Montag, 11. April 2005, 16:31

ja suuuper. ist doch schon mal eine grobe linie nach der ich mich richten kann.rennboote sind z.zt. noch ganz weit weg. gibt es denn nun noch eine findige lösung für das von mir erwähnte problem wie ich am besten den durchführungspunkt für die stevenrohre finde? denn ich würde gern für zukünftige projekte ohne „große“ löcher basteln.
gruß reiner :ok:

hanjo

RCLine User

Wohnort: Raum Stade/Buxtehude

Beruf: Privatier

  • Nachricht senden

6

Montag, 11. April 2005, 20:41

Die von dir gebauten Boote sind wohl Halbgleiter. Dann ist es ca. 25 % (der Rumpflänge von hinten für Prop/40% für Wellendurchbruch/ 60% für Moltorspant). Das wären die neutralsten Maße wenn du gleichzeitig den Schwerpunkt beim Wellendurchbruch legst. Bei Verdrängerrümfen kannst du dich weitestgehend nach der Optik richten.
MfG Hanjo

reinerf

RCLine User

  • »reinerf« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: NRW / Duisburg

  • Nachricht senden

7

Montag, 11. April 2005, 22:04

N'Abend Hanjo.
Besten Dank :ok: Hilft mir schon mal weiter.Der Rest wird wohl irgendwann die Bau-Erfahrung bringen.
Gruß Reiner

hanjo

RCLine User

Wohnort: Raum Stade/Buxtehude

Beruf: Privatier

  • Nachricht senden

8

Montag, 11. April 2005, 23:33

Hallo,
das mit der Optik bei Verdrängern meinte ich aber im von Jürgen beschriebenen Sinne. Das ist praktisch immer deutlich zu sehen wo die Schraube(n) hingehört

Und bei der 25/40/60 Regel. Du kannst aus Scale Gründen weiter nach hinten rutschen, aber nicht weiter nach vorne. Bei mehrschraubigen Halbgleitern sitzen die Props meist viel weiter hinten. Wellenwinkel so gering wie möglich, d.h. Motor sollte bis auf 1-2 mm auf dem Rumpf aufsitzen. Nichts sieht so übel aus wie eine zu steil stehende Welle. Und dem Fahrverhalten ist es auch abträglich.
MfG Hanjo