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cgaugl

RCLine User

  • »cgaugl« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Österreich

Beruf: Bauingenieurstudent

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1

Donnerstag, 17. Januar 2008, 14:10

Mausefalleneisschlitten?

Hi Leute!
Brauche unbedingt Hilfe zu meinem Maturaprojekt:

Ich soll einen SChlitten bauen, der nur von einer Mausefalle angetrieben wird!

Ich habe schon ein Konzept, wie ich den Schlitten baue:

Vorne zwei kufen, aus Balsaholz, die mit einem Glasfaserband an der Unterseite Rutschen, wie SChi!
Der Hinterradantrieb bilden die Spikes!

Wie soll ich es schaffen, dass die Mausefalle die Spikes antreibt und dass die Spikes auf dem Eis rutschen?

Oder habt ihr eine bessere Idee zum Antrieb?

Bitte helft mir!

MFG
Clemens GAugl
Holm-, Rippen-, und Elaporbruch wünsch ich euch!! :w

Paul H.

RCLine User

Wohnort: A-Graz

Beruf: freiberuflicher Techniker

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2

Donnerstag, 17. Januar 2008, 16:07

RE: Mausefalleneisschlitten?

Nu, schon mal angesehen wie ein jojo funktioniert? ;)

Das alleine wäre zu einfach, darauf wie du das/die Antriebsräder auskuppelst oder ausser Eingriff mit der Unterlage bringst kommst du sicher auch von selbst ;), eigentlich ist das ja deine Aufgabe etwas auszutüfteln, oder? Ich nehme an dass auch ne mathematische Beschreibubg des ganzen Bewegungsablaufs gefordert ist, oder? So ein Ding zu bauen ist ja nichtmal 2 Stunden Arbeit.

In welchem Fach macht man denn so ein Maturaprojekt? Gibt's da ne Konkurrenz, also sowas wie mit einer Mausefalle weiter kommen als die anderen?

:w Paul
Heavy Metal: Das Bierdosen - OV-10 Bronco - Projekt
Status 30.11.2010 : Endlich geht's weiter - Kabinenhaube

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »Paul H.« (17. Januar 2008, 16:17)


cgaugl

RCLine User

  • »cgaugl« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Österreich

Beruf: Bauingenieurstudent

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3

Donnerstag, 17. Januar 2008, 18:10

In Physik!
Also wie ein Jojo funktioniert weiß ich!
Ich sollte der weiteste mit dem ding auf Eis sein!

Ja, aber wie bekomme ich die Kraft des "Schlittens" (der Mausefalle) auf das eis!?
Nein, Mathematisch muss ich nichts dazu machen!
ICh baue alles aus Balsa!

Vorne bei dem SChi mache ich ein Glasfaser band hinauf dann rutscht es Besser!

Vorschläge zu dem Ding?

Hinten baue ich die 2 Räder aus jeweils 2 Cd's um gewicht zu sparen!
Nur wenn ich in die Cd`s kannten hineinschneide habe ich den Effekt von Spikes (glaube ich halt), die genügend haftung haben müssen damit die Kraft von der Mausefalle auf das Eis kommt!

Es gibt ja schon Mausefallenautos, nur weiß ich nicht wie ich diese Technik aufs Eis bringen soll!
Ich darf nur Balsa verwenden und kein Depron ;(

Hättet ihr Tips evntl. auch eine Skizze, wie das am Besten funktionieren sollte?

MFG
Clemens Gaugl
Holm-, Rippen-, und Elaporbruch wünsch ich euch!! :w

Elektroniktommi

RCLine User

Wohnort: MK, Sauerland

Beruf: Konstrukteur

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4

Donnerstag, 17. Januar 2008, 20:41

Hmmm, Was darf alles Verwendet werden?
Mir fallen spontan 2 Möglichkeiten ein.
Die Aufschrift "NICHT BRENNBAR" ist keine Herausforderung!
[IMG]http://www.rclineforum.de/forum/attachment.php?attachmentid=122429&sid=[/IMG]

[SIZE=4]Ströme messen nicht vergessen![/SIZE]

Chilikakaoexperte

Paul H.

RCLine User

Wohnort: A-Graz

Beruf: freiberuflicher Techniker

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5

Donnerstag, 17. Januar 2008, 20:56

Wie gross wird das?

2 CDs als Räder..., darf das Ding fahren oder muss es gleiten? Welche Materialien sind für Lager, Welle, Kraftübertragung etc. zulässig?

"Spikes" sind imho nicht unbedingt nötig wenn man das Antriebsmoment der Räder klein genug hält, anschleifen, oder Schleifpapierreifen könnten auch reichen.

Paul
Heavy Metal: Das Bierdosen - OV-10 Bronco - Projekt
Status 30.11.2010 : Endlich geht's weiter - Kabinenhaube

Hilmar

RCLine User

Wohnort: NRW-48149 Münster

Beruf: Designmodellbauer / Fachredakteur Bauplanmodelle bei Modell AVIATOR

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6

Freitag, 18. Januar 2008, 20:13

Hihi, ich hab's..

Du legst eine möglichst schwere Kugel auf die Falle und sorgst dafür, dass sie beim Auslösen nach hinten beschleunigt wird.
Aufgrund der Impulserhaltung wird die leichte Falle nach vorn katapultiert, und die schwere Kugel bleibt sozusagen liegen.


Realistisch wird der Trick eher darin liegen, die vorhandene Energie auf einen möglichst langen Weg zu verteilen. Ein Spike-Reifen dürfte als Antrieb richtig sein. Dazwischen gehört dann halt ein sehr langsames Getriebe, das möglichst verlustarm arbeiten muss.


Herzlichst
Hilmar.
Bauplanbibliothek online!
www.lange-flugzeit.de

cgaugl

RCLine User

  • »cgaugl« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Österreich

Beruf: Bauingenieurstudent

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7

Samstag, 19. Januar 2008, 09:31

Materialien sind Balsaholz und Polyvenylchlorid (PVC)
ICh befürchte nur dass die Spikes durchdrehen!

Ich verlengere die "Arme" der Mausefalle! Aber sie dürfen nicht zu lange sein, weil es sonst die Feder der Mausefalle auf keinen Fall schaffen würde!

DAs Prinzip mit der Kugel verstehe ich nicht ganz!

MFG
Clemens GAugl
Holm-, Rippen-, und Elaporbruch wünsch ich euch!! :w

Muckymu

RCLine User

Wohnort: Bayern

Beruf: Produkt Ingenieur

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8

Samstag, 19. Januar 2008, 09:50

Mal vorausgesetzt, das mit den Spikes geht:

Auf die Antriebsachse einen Faden aufwickeln und das lose Ende an den Bügel der Falle binden.

Die Feder wickelt nach dem Auslösen den Faden ab, die Räder drehen sich.
Je nach Achsdurchmesser kannst du mit Übersetzungen herumspielen, bis das Optimum aus Beschleunigung und Laufzeit gefunden ist.

Über eine kegelförmige Rolle lässt sich sogar realisieren, dass der Schlitten beim Anfahren mehr Drehmoment hat und dann zunehmenr schneller wird.

Wenn du den Faden umlenkst und von unten ziehst sowie die Achse in der Höhe beweglich lässt, dann erzeugst du sogar einen gewissen Anpressdruck ohne zusätzliches Gewicht.
»Muckymu« hat folgendes Bild angehängt:
  • Mausefalle.jpg
Viele Grüsse

Dominik

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Muckymu« (19. Januar 2008, 10:48)


Elektroniktommi

RCLine User

Wohnort: MK, Sauerland

Beruf: Konstrukteur

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9

Samstag, 19. Januar 2008, 11:44

Ich würde noch ein paar Stützen einbauen, auf der der Faden abgelegt wird (Alternativ PVC Rochstück)
Damit verlägerst du die wirksame Fadenlänge :ok:
»Elektroniktommi« hat folgendes Bild angehängt:
  • mausefalle.jpg
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Chilikakaoexperte

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Elektroniktommi

RCLine User

Wohnort: MK, Sauerland

Beruf: Konstrukteur

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10

Samstag, 19. Januar 2008, 11:52

Mit runder Ablage:
»Elektroniktommi« hat folgendes Bild angehängt:
  • mausefalle.jpg
Die Aufschrift "NICHT BRENNBAR" ist keine Herausforderung!
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Chilikakaoexperte

11

Samstag, 19. Januar 2008, 12:55

Und wieder jemand, der sein Abitur mit "Fremdhirn" bekommt.

Was würdet Ihr eigentlich denken, wenn Ihr jemanden eingestellt hättet, der für jede Aufgabe erst mal sein Modellbauforum um Rat fragen müsste?

...komisch, daß der so'n gutes Abitur hatte?...

Grüße
Malte

Muckymu

RCLine User

Wohnort: Bayern

Beruf: Produkt Ingenieur

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12

Samstag, 19. Januar 2008, 14:56

Zitat

Original von DrM

Was würdet Ihr eigentlich denken, wenn Ihr jemanden eingestellt hättet, der für jede Aufgabe erst mal sein Modellbauforum um Rat fragen müsste?

...komisch, daß der so'n gutes Abitur hatte?...

Grüße
Malte


Ich würde denken:

In der heutigen Zeit kann niemand mehr alles wissen (Wobei, wann konnte man das je???)

Ich wäre froh, wenn ich jemand hätte, der eine Aufgabe lösen kann - und sei es, dass er Rat sucht.
Viele Grüsse

Dominik

13

Samstag, 19. Januar 2008, 16:08

Ach so, stimmt.
Die Schulnoten bewerten auch nicht die Leistungen des Schülers, sondern seine Fähigkeit seine Aufgaben von anderen lösen zu lassen...

Muckymu

RCLine User

Wohnort: Bayern

Beruf: Produkt Ingenieur

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14

Samstag, 19. Januar 2008, 17:18

... demzufolge hast du dir die Lösungswege auch nicht von den Lehrern erklären lassen, sondern ganz alleine entwickelt.
Du hast dich nirgends schlau gemacht, mit keinem geredet und auch nie einen Rat gebraucht.

Herrje, jetzt wird es mir klar:
Du bist Gott !

Können wir jetzt wieder zum Thema kommen?
Viele Grüsse

Dominik

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Muckymu« (19. Januar 2008, 17:19)


Paul H.

RCLine User

Wohnort: A-Graz

Beruf: freiberuflicher Techniker

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15

Samstag, 19. Januar 2008, 20:04

Nun, prinzipiell sind mir auch Mitarbeiter lieber die zur Lösung eines Problems auch andere Wege gehen als die vorgezeichneten. Schulnoten - danach hat mich niemals wer gefragt (war aber auch noch nie länger als 6 Wochen irgendwo angestellt ;))

Allerdings ist es, um das auch umsetzen zu können, nötig einiges von der Materie zu verstehen. Und im realen Leben findet man dann nicht so leicht Leute die bereitwillig Auskunft geben - Know-How kostet auch was. Und es ist nicht Aufgabe eines Lehrers eine Aufgabe möglichst einfach zu gestalten, eher im Gegenteil - damit kann man dann effizienter andere um Rat fragen. Schule ist kein Selbstzweck, leider erkennt man das erst deutlich zu spät :shy: .
Mehr als die genannten, und ziemlich haarklein beschriebenen Lösungen fallen mir spontan auch nicht ein.

Wobei ich die Umlenkung nach unten nur dann sinnoll finde wenn der Wagen nach der Antriebsphase nur gleiten und nicht rollen darf (das wird dann aber etwas komplizierter) - ansonsten bringt's nichts da sich der Anpressdruck rein aus der Schwerpunktlage und Geometrie ergibt.

Dass ich dazu neige mir Lösungswege selbst zu entwickeln hat es mir in DG auf der Uni nicht unbedingt einfacher gemacht :D

:w Paul
Heavy Metal: Das Bierdosen - OV-10 Bronco - Projekt
Status 30.11.2010 : Endlich geht's weiter - Kabinenhaube

Dieser Beitrag wurde bereits 8 mal editiert, zuletzt von »Paul H.« (19. Januar 2008, 20:12)


Muckymu

RCLine User

Wohnort: Bayern

Beruf: Produkt Ingenieur

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16

Samstag, 19. Januar 2008, 21:25

Natürlich, wenn der Schlitten nur ein halbes Kilogramm wiegt, wird der Anpressdruck garantiert nicht höher sein.

Ich sehe vielmehr den Vorteil, dass der Anpressdruck bleibt, auch wenn die Eisbahn nicht vollkommen eben ist - die Antriebsachse federt nach unten und bleibt im Bodenkontakt.

Eine weitere Schnur könnte die untere Umlenkung am Ende der Beschleunigungsphase wegnehmen, wodurch der Anpressdruck wegfällt und die nicht mehr angetrieben Räder keine Bremswirkung mehr erzeugen.
Viele Grüsse

Dominik

Manfred Wagner

RCLine User

Wohnort: Rhoen

Beruf: Dipl. Ing. Kunststofftechnik

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17

Sonntag, 20. Januar 2008, 00:07

Hi,

muss auch mal meinen Senf dazugeben...

Klar, vom Prinzip genauso. Jetzt an die Feinheiten:

Jede Umlenkung ergibt zus. Reibungsverluste, weg damit.

Das Ding muss möglichst Langsam !! fahren, Luftwiderstand macht Verluste..

Also auf jeden Fall den Hebel der Mausefalle deutlich verlängern... Muss gerade so von der Stelle kommen.

Spikes braucht man dann evtl auch nicht, die schlucken auch einiges an Antriebsleistung....


Grüsse, Manfred

pefi

RCLine User

Wohnort: Aulendorf

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18

Dienstag, 22. Januar 2008, 17:08

RE: Mausefalleneisschlitten?

Hallo clemens
schau mal unter Mausefallenauto.
gruß Peter
Gruß Hp