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Jettaheizer

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  • »Jettaheizer« ist der Autor dieses Themas

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1

Sonntag, 25. Dezember 2005, 16:20

Fernsteuerung für Lokomotiven?

Hallo Leute,

ich habe mir überlegt, meine Umbau-Lok mit einer Fernsteuerung und eigener Spannungsversorgung (Akku) auf die Schiene zu stellen. Jetzt stellen sich ein mir paar Fragen.
Wichtigste Frage: welches Frequenzband? Ich würde ja spontan auf 40MHz setzen. Oder würdet ihr mir eher zu 27MHz raten?
In beiden Fällen hätte ich noch eine 2-Kanal-Funke da, die ich entsprechend nutzen könnte. Einen Kanal für vorwärts und rückwärts und den zweiten, um über ein Schaltmodul die Beleuchtung ein- und auszuschalten.
Oder hat da jemand eine bessere Idee?
Dann wäre die Frage, ob ich den Akku in der Lok einbauen soll (da würde dann nur ein recht kleiner Akku passen, oder ob ich den in einem Waggon unterbingen sollte. Würde da ein Bleiakku reichen oder soll ich lieber Ni-XX-Akkus nehmen? Gewicht spielt ja eine eher untergeordnete Rolle.
Was meint Ihr dazu?

Gruß,
Franz
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Martin1989

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2

Sonntag, 25. Dezember 2005, 23:04

hallo

welche spurweite überhaupt?
was für ein motor ist drinne? wechselstrom oder Gleichstrom?


Martin
besteht interesse an WD Sunwheel ???

wer lust hat kann mal reinschauen bei der Modellfluggruppe Dettingen Teck

Jettaheizer

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3

Sonntag, 25. Dezember 2005, 23:10

Hallo Martin,

schau mal erin paar Beiträge weiter unten unter "Umbau Spielzeuglokomotive". Es ist eine Lok im Maßstab 1:22,5, Kunststoffgleise, Gleichstrom-Bürsti in 280er Größe mit Schwungmasse und Antrieb auf drei Achsen (2 Haftreifen).
Bisher angetrieben von 2 Baby-Batterien /-Akkus, mit denen der Motor aber untermotiviert ist, da das Getriebe eine recht hohe Untersetzung aufweist. Ich dachte daher daran, die Lok mit 4-5 Zellen bzw. einem 6V-Bleiakku zu speisen, gesteuert über einen elektronischen Auto-Fahrtregler.

Gruß,
Franz
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Peter_Seifert

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4

Sonntag, 25. Dezember 2005, 23:56

Hi Franz,

beim Frequenzband würde ich mir hier keine Gedanken machen: 27,12 oder 40 MHz spielen doch keine Rolle. Etwaige Störungen können höchstens etwas unsanft am Prellbock enden. Beim Akku würde ich das nehmen, was in die Lok passt. Bleiakkus sind für die notwendigen Ströme ok, nehmen aber etwas mehr Platz weg. Vom Motor her kann ich es aus der Ferne nicht beurteilen, ob der höhere Ströme verträgt als die 3 Volt der Alkali-Batterien. Hier einfach: Versuch macht kluch ;) . Lass das Maschinchen mal an vier Zellen laufen und mache die Handprobe nach 15 Minuten. Verbrennst Du Dir die Finger, ist auch der Motor etwas "übermotiviert".
Wenn die Lok genügend Bodenfreiheit hat, kannst Du vier Zellen evt. unter der Lok unterbringen. Oder Du verteilst Einzelzellen irgendwo, wo Platz vorhanden ist. Es kommt bei dieser Anwendung ja nicht auf das letzte Milliampere an, welches in den Verbindungsstrippen in Wärme umgesetzt wird. Beim Akku im "Geisterwagen" bist Du zu sehr an eine Fahrtrichtung gebunden.
Fahrtregler "as cheap as possible", nur nicht viel Geld ausgeben. Ein billiger Bausatz von Conrad reicht. Achte aber auf die Minimalspannung. Nicht alle können mit 4,8 Volt umgehen.

Gruss
Peter

Peter_Seifert

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5

Montag, 26. Dezember 2005, 00:00

Fällt mir gerade ein, da die Lok künftig RC beinhaltet, sollte der Antrieb tunlichst entstört sein, wenn er es nicht schon ist.

Gruss
Peter

Jettaheizer

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6

Montag, 26. Dezember 2005, 11:31

Hallo Peter,

zum Glück hab ich keinen Prellbock, an dem eine Störumg enden könnte. ;)
Ich werd den Motor einfach mal mit einem kleinen Gleichstromtrafo bis 6V testen, wenn er das ohne maulen mitmacht, ist ok, wenn nicht, muß ich mir einen anderen Motor suchen. Ich kann ja die Temperatur per Infrarot messen. Mit den Fingern kommt man eh schlecht an den eingebauten Motzor ran.
Unter der Lok ist nicht viel Platz, aber ich könnte evtl. vier bis fünf kleinere Zellen (Mignon-Größe) im Batteriefach unterbringen zwecks niedrigem Schwerpunkt. Ansonsten hab ich aber über im Lokgehäuse noch reichlich Platz, da sollte auch ein kleiner Bleiakku passen. Mal schauen, was sich günstig auftreiben läßt.
Was den Fahrtregler betrifft: er sollte schon eine halbwegs brauchbare Bremse haben. Die Schwungmasse ist schon sehr effektiv. Andererseits brauche ich die Schwungmasse aber für einen weichen Anlauf und Laufruhe allgemein. Nur beim Abbremsen läuft sie eigentlich etwas zuviel nach, deswegen die Bremse im Regler.
Den Motor entstören muß ich noch, das hatten sich die Macher gespart (ist ja auch bei Batteriebetrieb nicht wirklich nötig).

Dann muß ich mich nur noch entscheiden, auf welcher Frequenz die Lok laufen soll.

Gruß,
Franz
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Peter_Seifert

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7

Montag, 26. Dezember 2005, 23:48

Hallo Franz,

baue bitte keinen Regler mit Bremse ein. Eine Lok muss ausrollen wie im Original. Ausserdem willst Du ja bestimmt vorwärts und rückwärts fahren. Der Rückwärtsgang bremst auch. Sei froh, wenn die Maschine lange nachläuft. Viele Modellbahner helfen künstlich nach, wenn die Lok zu schnell bremst. Beim Rangieren ist eh langsam fahren angesagt und ein Rangierstoss durch zu spätes Bremsen auch bei der grossen Bahn keine Seltenheit. Wir müssen unsere Ausrüstungen für Lokomotiven alle auf einen Rangierstoss mit 5g testen. Da sind denn auch entsprechende Massen unterwegs, die man im Modell nur durch extreme Gewichtszugabe simulieren kann. So eine Rangierlok dürfte an die 50Tonnen wiegen (sieht aus wie die V60).

Wenn Du genug Platz hast, kannst Du ja beide Empfänger einbauen, zur Not kann man ja die Gehäuse entfernen. Funktionen gibt es deren viele: Licht, Rangierkupplung, Makrofon (Hupe).

Evt. würde ich noch die typische Blindwelle einer solchen Treibstangenlok einbauen. Schau mal auf den einschlägigen Seiten nach ( z. B. http://www.v60.de ). Da kann man auch noch manch anderes Detail erkennen.

Was ich auch noch ändern würde sind die "filigranen" ;) Handläufe. Da macht sich bestimmt etwas feineres Rundmetall besser. Es gibt also noch genügend Arbeit für Dich. Aber wie sagt Rotorkopp so treffend: Der Weg ist das Ziel.

Gruss
Peter

Jettaheizer

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8

Dienstag, 27. Dezember 2005, 23:03

Hallo Peter,

hast gewonnen, ich baue einen Regler ohne Bremse ein. Aber ein elektronischer muß es schon sein. ;)
Was die Detailierung betrifft, will ich momentan noch nicht zu viel am Fahrwerk machen, weil ich noch nicht sicher bin, ob das für immer drin bleibt. Vielleicht reitet mich ja auch mal der Teufel und ich baue ein komplett neues Fahrgestell...
Die Griffstangen werd ich aber bei Gelegenheit neu machen (vielleicht aus Kupferleitung gelötet)

Gruß,
Franz

Edit: immer diese Rächtschraibfeller...
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Jettaheizer« (27. Dezember 2005, 23:04)


Jettaheizer

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Freitag, 13. Januar 2006, 22:08

Hallo Leute,

ich hab´s getan! ;)
Hab meiner Umbaulok eine Fernsteuerung (27MHz) spendiert. Jetzt hab ich nur ein Problem mit der Antenne...
Wo leg ich die am besten unsichtbar (!!!) her? Die soll nach Möglichkeit nicht aus dem Gehäuse rausschauen. Ist zwar nur eine kurze Antenne (45cm) und die Reichweite muß auch nicht so besonders hoch sein, aber störungen möchte ich halt schon weitestgehend vermeiden.
Hat jemand da einen Tip für mich?

Gruß,
Franz
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Rotorkopp

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Beruf: Seit 1.12014 Rentner

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10

Sonntag, 15. Januar 2006, 09:16

Moin Franz
Meine Empfehlung:Bau sie doch einfach außen herum unter das Umlaufblech
LG Jürgen
nichts ist für die Ewigkeit
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Mein erster Heli 1982 : Schlüter Heli - Baby


http://www.lgbfreundesaar.de/
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Jettaheizer

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Sonntag, 15. Januar 2006, 11:01

Hallo Jürgen,

so werd ich das vermutlich auch machen.
Allerdings habe ich momentan ein anderes Problem...
Aber dazu mehr im Umbau-Fred.

Gruß,
Franz
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