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idefix666

RCLine User

  • »idefix666« ist der Autor dieses Themas

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1

Freitag, 3. Oktober 2003, 07:32

UMELEC Digital-System

Hallo Eisenbahner,

ich hab mir gedacht ein neues Thema schadet nicht...:D

Frank hatte ja den Link zu UMELEC gepostet. Das scheint ja wirklich die Eierlegende Wollmilchsau zu sein!
Funktionen und Komfort im Überfluß:
  • zweistufige Bremsstrecke
  • Doppel- und Mehrfachtraktion
  • einfache Umschaltung zw. Signal- und manuellem Betrieb
  • Diesel- und Dampfloksound "onboard"
  • und 1000 andere Sachen

Da kommt unweigerlich ein "habenwill"-Gefühl auf.
Schade nur, das die meisten unserer Loks schon mit Decodern ausgerüstet sind.
Und ein Mischbetrieb scheint mir nicht wirklich praktikabel.

Was haltet Ihr denn von diesem System ? ? ?

Viele Grüße
Peter
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »idefix666« (3. Oktober 2003, 07:33)


Frank V.

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2

Freitag, 3. Oktober 2003, 11:30

RE: UMELEC Digital-System

Guten Morgen Peter

Ja,die Decoder sind eine feine Sache :ok:
Da ich gerade mit dem digitalisieren anfange,hab ich einen Vorteil. ;)

Zitat

Und ein Mischbetrieb scheint mir nicht wirklich praktikabel.

Warum nicht ???

Zitat

ATLplus-Module verstehen natürlich auch die Telegramme der Bremsbausteine und bremsen ab wie die übrigen Module.

Die Module sind nach der NMRA-Norm konzipiert und können mit normalen DIGITAL-PLUS Zentralen und Handreglern programmiert werden.

Gruß
Frank
Gruß
Frank
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Peter_Seifert

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3

Freitag, 3. Oktober 2003, 12:39

Hallo Peter und Frank,

wenn ich mir die Eigenschaften der Lok- und Blockmodule so anschaue, werden schon Bedürfnisse geweckt. Gut finde ich für meine Planungen vor Allem die Möglichkeit einen halbwegs vernünftigen Wendezugbetrieb durchzuführen. Ich bin bloss noch nicht so tief in die Digitaltechnik eingestiegen, um das richtig beurteilen zu können. So wie ich das verstanden habe, sind die Lokdecoder kompatibel zu Zentralen mit NMRA Protokollen. Heisst das, dass ein Mischbetrieb mit anderen NMRA Decodern uneingeschränkt möglich ist? Den Blockmodulen ist es ja egal, was auf den Schienen fährt (oder?).
Ich muss mich doch mal einlesen.

Viele Grüsse
Peter

Frank V.

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4

Freitag, 3. Oktober 2003, 13:17

Hallo Peter

Warum sollte der Mischbetrieb nicht möglich sein ???

Ich kenn mich zwar in Blockmodulen nicht so aus,aber arbeiten die nicht nach dem Achszähler oder Stromfühler Prinzip.
Da die Blockmodule auch die Signalsteuerung übernehmen und die ATL Decoder auch auf Bremsbausteine reagieren,sehe ich kein Problem,oder habe ich einen Denkfehler
???
Ich habe mir das Systemhandbuch schicken lassen.Bekommst du bei denen über die Seite "Bestellungen" für 7€
Da steht alles ausführlich drin.

Gruß
Frank
Gruß
Frank
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Peter_Seifert

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5

Freitag, 3. Oktober 2003, 13:42

Hallo Frank,

war wohl ein Missverständnis von mir. Ich dachte irgendwo auf der UMELEC Seite gelesen zu haben, dass nicht alle NMRA Funktionen realisiert sind. Aber mein Hauptproblem ist immer noch mein Halb- bzw. Viertelwissen über die Digitaltechnik (Systemkonzepte etc.). Meine MIBA-Sonderhefte über Digitalsteuerung habe ich alle noch in meinem Haus im Badischen (wo jetzt meine Söhne "hausen"). Beim nächsten Besuch soll einer mal mein gesammeltes Wissen mitbringen.

Viele Grüsse
Peter

Frank V.

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6

Freitag, 3. Oktober 2003, 14:07

Hallo Peter

Zitat

Aber mein Hauptproblem ist immer noch mein Halb- bzw. Viertelwissen über die Digitaltechnik

Da sind wir auf dem gleichen Wissensstand.Richtig reingelesen hab ich mich auch erst Anfang diesen Jahres.
Die Miba Digitalhefte hab ich auch und 2 Bücher."Digitalisierung auf Modellbahnanlagen" von Ulrich Lieb und "Die digitale Modellbahn"von Michael Stein.

Ich lese mir die Seiten von Umelec nochmal durch,vieleicht finde ich was über die Realisierung der NMRA Funktionen.

Gruß
Frank
Gruß
Frank
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idefix666

RCLine User

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7

Freitag, 3. Oktober 2003, 16:07

Hi Frank,

das mir dem Mischbetrieb war hauptsächlich auf die geniale Dioden-Lösung für die Bremsstrecken bezogen, da die "normalen" Decoder damit ja nichts anfangen können. Also nicht auf die generelle Machbarkeit.

Allerdings sind bei 28 umzurüstenden Loks schnell mal 1372,- EUR weg - und das gibt die Hobbykasse momentan nicht her.

Gibt es eigentlich irgendwelche bekannten Nebenwirkungen bei Mittelleiterbetrieb?

Viele Grüße
Peter
Signatur - nein Danke!

Frank V.

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8

Freitag, 3. Oktober 2003, 16:43

Hallo Peter

Zitat

Allerdings sind bei 28 umzurüstenden Loks schnell mal 1372,- EUR weg - und das gibt die Hobbykasse momentan nicht her.

Das kann ich verstehen.
Ich denke wahrscheinlich etwas anders.
28 Decoder bei Ebay vertickt(Schätzungsweise 20-30€ pro Stück sind 600-800€
Nicht mehr benötigte Bremsbausteine soundsoviel Euro.
Schon wäre die hobbykasse nicht mehr so hoch belastet :D

Zitat

Gibt es eigentlich irgendwelche bekannten Nebenwirkungen bei Mittelleiterbetrieb?

Hab ich noch nichts von gehört.
Laut Systemhandbuch.
An dieser Stelle sei noch auf einem verbreitetem Irrtum hingewiesen.Dreileiteranlagen(vorwiegend Märklin)müssten mit Wechselspannungen,Zweileiteranlagen dagegen mit Gleichspannung gespiesen werden.Dies ist ein Unsinn,hängt doch die Ansteuerung nur von den in den Loks eingebauten Motoren oder Lokmodulen ab und nicht von der Gleisgeometrie.Moderne Digitalsysteme sind sowieso immer Wechselspannungssysteme und können auf allen Gleisen eingesetzt werden.

Ich kann das Systemhandbuch jedem empfehlen.

Gruß
Frank
Gruß
Frank
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »John McClane« (3. Oktober 2003, 16:44)


idefix666

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Freitag, 3. Oktober 2003, 16:51

Danke Frank!

An einen Verkauf der "alten" Decoder hab ich auch schon gedacht, Bremsbausteine hab ich leider keine um sie zu verkaufen. :(

Die Nebenwirkungsfrage war dumm... weiss ich ja eigentlich das DCC und Motorola auf Wechselspannung (genauer Rechteckspannung) basieren.
Das war wohl ein temporärer Gedächtnisverlust! ;)

Dann werd ich mir mal das Handbuch bestellen und weiter träumen...

Viele Grüße
Peter
Signatur - nein Danke!

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Frank V.

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10

Freitag, 3. Oktober 2003, 16:58

Zitat

Dann werd ich mir mal das Handbuch bestellen und weiter träumen...


Eine gute Entscheidung :ok:
Nochmal zu deinen 28 Loks.Musst du den alle umrüsten.In Rangierloks zB.kannst du ja deine Decoder drinlassen.Sie reagieren halt dann nicht auf die Dioden Signalsteuerung.

Gruß
Frank
Gruß
Frank
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idefix666

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11

Freitag, 3. Oktober 2003, 17:08

Gute Idee, das spart grob überschlagen schon wieder 6 Decoder!
Ich hab aber auch noch ein Sorgenkind gefunden: der VT11.5 hat nämlich Sound in beiden Triebköpfen, zwei Motoren und Schleiferumschaltung!

Gibt´s dafür auch ´ne Lösung?

Gruß
Peter
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Frank V.

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12

Freitag, 3. Oktober 2003, 17:25

Es gibt eine für 2 Motoren

Ich zitiere aus dem Handbuch :D

Sie sind stolzer Besitzer von Loks mit 2 Motoren,schliessen Sie beide Motoren parallel am selben Modul an.Aber bitte so,dass die beiden in der gleichen Richtung drehen!Die Gesamtlast darf nicht über 1,5A steigen.Sonst müssen Sie die Leistungsversion des ATL2064 einsetzen.

Ist der Sound des 11.5 mit auf dem Decoder,oder hat er zusätzlich einen dafür eingebaut.
Sound bringen die Umelec Decoder von Haus aus mit.Diesel- und Dampfgeräusche.

Zur Schleiferumschaltung kann ich nichts sagen:(

Ich hab gerade auf meiner HP einen Link zu diesem Bereich des Forums erstellt,mal sehen ob sich hier noch ein paar einfinden.

Viele Grüsse
Frank
Gruß
Frank
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »John McClane« (3. Oktober 2003, 17:26)


Peter_Seifert

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Freitag, 3. Oktober 2003, 20:12

Schleiferumschaltung

Also wenn der Decoder wendezugfähig ist, kommt er auch mit einer Schleiferumschaltung zurecht.
Die Decoder scheinen richtig gut zu sein. Ich muss mich mal durch die ganzen Sites im www durcharbeiten.
Mit der Blocksteuerung bin ich mir noch nicht so ganz im Klaren. Wenn man keinen PC einsetzen will, ist das Modul bestimmt erste Wahl. Ich überlege allerdings auch in Richtung Rechnereinsatz. Da unsere Kinder alle öfters ihren PC wechseln, als ihre Hemden, sind da einige ältere Modelle frei.
Ich glaube das wäre etwas günstiger als viele Module. Ok, mit dem Rechner allein ist es noch nicht getan, Weichen und Signalanschaltgruppen müssen auch gekauft oder zusammengelötet werden. Und die Programmiererei ist ja auch nicht ganz trivial. Mal sehen. Es sind ja noch ein paar Jährchen bis ich mich zur Ruhe setze(n kann).

Viele Grüsse
Peter

Nachtrag: bei den Wende(Trieb)zügen muss man auf ausreichend lange Brems und Halteabschnitte achten.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Peter_Seifert« (3. Oktober 2003, 20:13)


idefix666

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Samstag, 4. Oktober 2003, 19:18

Ich hab mir gerade nochmal den Text zum Wendezugbetrieb reingezogen.
Wenn ich das richtig verstehe, bezieht sich die Wendezugfähigkeit nur auf die Magnetbeeinflussung zur Steuerung, nicht aber auf Schleiferumschaltung.

Zwei Decoder auf der gleichen Adresse einzusetzten fällt auch aus, sonst schiebt der hintere Triebkopf in den Bremsstrecken schneller als der Vordere will!

Vielleicht gibt´s ja eine externe Schleiferumschaltung die man dann mit einem UMELEC-Decoder fahren kann?

grübelnde Grüße
Peter
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Frank V.

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15

Samstag, 4. Oktober 2003, 19:44

Hallo Peter

Besitzt dein Zug einen Allstrommotor?
Sorry,ich kenn mich nicht aus mit Märklin. :nuts:
Ansonsten kann man es nachrüsten,ich hab mal gegoogelt und bin bei Tams gelandet

Schau mal
hier
scrollen bis Schaltungstips.
Oder hier
Vieleicht lässt sich das auch mit anderen Decodern funktionsfähig gestalten.

Oder einfach mal bei Umelec anfragen,ob das mit den Decodern geht.

Gruß
Frank
Gruß
Frank
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idefix666

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16

Samstag, 4. Oktober 2003, 20:38

nee, alle unsere Loks haben Motoren mit Permanentmagnet, also Gleichspannung. Ist ja für die meisten Digital-Decoder Grundvoraussetzung.

Witzig finde ich ja, wie sich die beiden Kontrahenten =/~ immer ähnlicher werden: die digitalen "Gleichstromer" nutzen plötzlich Wechselspannung und die bösen "Digtal-Märklinisten" haben auf einmal Gleichspannungsmotore verbaut! :dumm:

Und da gibts immer noch Leute die sich (verbal) die Rübe einhauen wegen des kleinen Unterschieds!!!
Die spinnen die Römer!

Ave
Peter
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Frank V.

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17

Samstag, 4. Oktober 2003, 20:48

:ok: :ok: :D :D

Muss ich dir zustimmen.

Lachende Grüsse
Frank
Gruß
Frank
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Peter_Seifert

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Sonntag, 5. Oktober 2003, 14:02

Die Schleiferumschaltung dient doch dazu, die Stromaufnahme auf den führenden Triebkopf zu beschränken. Das heisst doch, dass der Triebzug eine durchgehende Speiseleitung für die Antriebsmotoren des jeweils nachschiebenden Triebkopfes haben muss. Wird der Schleifer über ein Fahrtrichtungsrelais oder über einen richtungsabhängigen Microschalter an einer Achse umgeschaltet?
Nächste Frage: Habe ich das bis jetzt richtig verstanden, dass man den Decoder frei programmieren kann?
Dann könnte man doch einen der Funktionsausgänge abhängig vom Fahrtrichtungsbit auf das Umschaltrelais legen (oder liege ich da jetzt total daneben?).
Zwei Decoder würden in diesem Fall nichts bringen, wie Peter schon gesagt hat.
Bei meinen Wendezügen (Steuerwagen führend) käme ich nur mit umfangreichen Umbauten aus (Einbau einer Stromabnahme im Steuerwagen und entsprechende Abschaltung der Stromabnahme in der schiebenden Lok). Das würde in etwa auch einer Schleiferumschaltung entsprechen. Oder man passt die Brems- und Anhalteabschnitte zugspezifisch an. Wie das funktionieren soll, weiss ich allerdings auch noch nicht.

Viele Grüsse
Peter

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Peter_Seifert« (5. Oktober 2003, 15:05)


idefix666

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19

Sonntag, 5. Oktober 2003, 15:17

Zitat

Die Schleiferumschaltung dient doch dazu, die Stromaufnahme auf den führenden Triebkopf zu beschränken. Das heisst doch, dass der Triebzug eine durchgehende Speiseleitung für die Antriebsmotoren des jeweils nachschiebenden Triebkopfes haben muss.
Korrekt!

Zitat

Wird der Schleifer über ein Fahrtrichtungsrelais oder über einen richtungsabhängigen Microschalter an einer Achse umgeschaltet?
Die Schleiferumschaltung wird mittels Decoder elektronisch realisiert.

Zitat

Nächste Frage: Habe ich das bis jetzt richtig verstanden, dass man den Decoder frei programmieren kann? Dann könnte man doch einen der Funktionsausgänge abhängig vom Fahrtrichtungsbit auf das Umschaltrelais legen (oder liege ich da jetzt total daneben?).
Bis jetzt weiß ich nicht, wie "frei" er programmierbar ist, ist aber ein interessanter Ansatz!

Ich wüßte auch gern, wie der Decoder darauf reagiert, wenn man die Schleiferumschaltung ganz eliminiert und stattdessen beide Schleifer parallel anschließt. Kurzschlüsse durfte es ja nicht geben, es ist halt nur die Frage ab wann der Decoder die Diodenstrecke erkennt.

Bisher bin ich aber vom UMELEC-System recht angetan (auf jeden Fall in der Theorie), denn ein kompletter Systemwechsel bringt eigentlich mehr Probleme mit sich!

Viele Grüße
Peter
Signatur - nein Danke!

Peter_Seifert

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20

Sonntag, 5. Oktober 2003, 15:37

Danke erstmal für die Info mit der Schleiferumschaltung. Vielleicht fällt mir noch eine andere Lösung ein.
Ein Parallelschalten der Schleifer kann m. E. nicht funktionieren. Was macht der Decoder dann mit zwei unterschiedlichen Fahrinformationen? Müsste man aber mal mittels Oszi überprüfen, wie so ein Mischsignal aussieht (so man einen hätte :D ).
Ich bleibe mal dran an dem Thema.

Viele Grüsse
Peter