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lipo-fly

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1

Donnerstag, 7. Dezember 2006, 19:07

Vakuumtisch gesucht

Hallo zusammen,
ich suche für meine CNC Fräse einen Vakuumtisch mit den Maßen 700x380 mm

- wo gibt es so was ?
- kann man den Tisch mit einem normalen Staubsauger betreiben ?
- kann man den auch selber bauen ?
- hat jemand Pläne dazu ?
- ...
Viele Fragen, wer weis weiter ?

Gruß
HP

reddragon

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2

Donnerstag, 7. Dezember 2006, 19:12

Hallo!
- Suche betätigen
- Baumarkt gehen
- selber machen
- billiger


Edit:
Ich suche mal für dich..... ;)
800€ Vakuum? Ich mach´s Billiger!
Gruß
Burkhard :w


Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »reddragon« (7. Dezember 2006, 19:14)


lipo-fly

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3

Donnerstag, 7. Dezember 2006, 19:14

Hallo,
danke für den Tipp , aber soviel billiger ist das nicht.

Gruß
HP

PS: für 140 Euronen hab ich die bei Ebay gefunden. Aber taugen die was ?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »lipo-fly« (7. Dezember 2006, 19:15)


reddragon

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4

Donnerstag, 7. Dezember 2006, 19:15

habe gerade oben den Link reineditiert, du warst zu schnell :)800€ Vakuum? Ich mach´s Billiger!
Gruß
Burkhard :w



lipo-fly

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5

Donnerstag, 7. Dezember 2006, 19:22

Hallo Burkhardt,
guter Beitrag, den les ich mir nochmal in Ruhe durch. Nur 26.000 Löcher bohren und dann noch ggfs. mit 2 untersch. Durchmessern, das dauert ....

Gruß
HP

reddragon

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6

Donnerstag, 7. Dezember 2006, 19:28

ja, das stimmt. mittlerweile bin ich auch schon weiter.

Ich habe in der Regel drei oder vier verschiedene Material-formate, und habe mir dafür Löcher gemacht.

3 Flächen 1000 x 100
2 Flächen 600 x 400
1 Fläche 800 x 400

Eine weitere Platte habe ich in der Ecke passend Zugeschnitten stehen.

Mittlerweile habe ich die 1,5mm (weil ich nur solche Fräser nutze) und den Abstand habe ich auf 10 mm erweitert


müsste meinen Beitrag mal aktualisieren.... :D
Gruß
Burkhard :w



Felis-concolor

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7

Donnerstag, 7. Dezember 2006, 20:55

was macht ihr das unendlich kompliziert
lochblech gibts fertig in allen größen
schönen rahmen drunter
staubsauger dran und gut ists
da haut nix mehr ab
greetz Felis

ihr seit ja nur neidisch das die leisen stimmen nur zu mir sprechen

^____

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8

Donnerstag, 7. Dezember 2006, 22:14

Hallo,

Zitat

da haut nix mehr ab


???

Was ist denn das "Nix" genau für ein Material? ich habe damit noch nie gearbeitet. Bei mir ist es schon schwierig wenn ich die Messingplatten aufklebe und Teile mit 5mm Grösse Fräsen will.

Kannst du vielleicht einmal konkrete Beispiele aufzeigen wo und wie das funktionieren soll?
Die Bilder im link sind ja schon gut und Recht wenn man grossflächige Teile Fräsen will.


Gruss Bruno

reddragon

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9

Donnerstag, 7. Dezember 2006, 22:16

Kann ich mal Bilder von deinem sehen?

Wie stabilisierst du dann das ganze ?

Was macht dein Fräser, wenn er bis auf Grund durchfräsen soll?
Gruß
Burkhard :w



Felis-concolor

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10

Freitag, 8. Dezember 2006, 06:23

wer metal bearbeiten will
sprich große kräfte übertragen
dann sollte das werkstück am rand verspannt werden
sonst fliegt es in der tat

ich dachte ihr wolltet depron sperrholz oder ähnliches fräsen

für metall ist die staubsaugermethode vielleicht
nicht ganz geeignet
aber vakuumpumpen kosten geld :D
greetz Felis

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^____

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11

Freitag, 8. Dezember 2006, 12:06

Hallo,

Wenn Du mich meinst, ja, Du kannst das gerne einmal sehen. Das Teil ist allerdings grösser als 5 mm, lässt sich aber trotzdem nicht auf einem Vacuumtisch auflegen. Vacuumtische sind ausschliesslich für Folienplotter geeignet oder allenfalls noch für grosse Depronteile.

Ich fräse in den Tisch wenn ich etwas ausfräse. Dazu habe ich eine " Opferplatte " aus weichem Kunststoff. Darauf werden die Platten meist aufgeklebt indem ich eine Haftfolie aufklebe und diese dann wiederum mit der Materialplatte auf dem Fräsbett.

Alle paar Wochen ersetze ich die Opferplatte.

Gruss Bruno
»^____« hat folgendes Bild angehängt:
  • Re66 front detail kk.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »^____« (8. Dezember 2006, 12:07)


reddragon

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12

Freitag, 8. Dezember 2006, 13:57

alo mich schint ihr hier völlig zu ignorieren.... ;(

Felis,

zeig mal Bilder von deinem Lochblech! Auch wenn du Depron fräst, wir das damit nicht gehen!

Das Blech biegt sich minimal durch, das Depron hinterher. Da du das Depron aber durch fräsen willst, musst du ins Metall fräsen. Dafür ist dann aber der Vorschub zu hoch, und du hast eine gute Wärmeentwicklung, die den Schnitt beinträchtigt.


Im übrigen, 0,12 VA-Blech habe ich problemlos auf meinem Tisch fest saugen können, und ausfräsen können.
Gruß
Burkhard :w



^____

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13

Freitag, 8. Dezember 2006, 15:07

Hallo,

Zitat

zeig mal Bilder von deinem Lochblech! Auch wenn du Depron fräst, wir das damit nicht gehen!


Ganz genau, das würde ich auch einmal gerne sehen. Man liest immer davon wie einfach das alles ist weil man ja nur.......

Aber eben, WIE es dann geht und wie es aussieht kann man nie sehen.

Gruss Bruno

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14

Samstag, 9. Dezember 2006, 03:15

Hallo HP,

hast Du schon mal an einen Tisch mit Nuten- Raster gedacht?
Wenn Du dann bei einem Werkstück durchfräsen musst, kannst Du ja eine Schablone machen.
Was benötigst Du für einen Nuten-Tisch?
- 2 Holzplatten,
- Lack oder Epoxyharz um die Nuten zu streichen, dass sie abgedichtet sind.
- Rundschnur Moosgummi (Meterware)
- einen Anschluss für den Saugschlauch.
Die Nuten fräst Deine Maschine.

Das war es.
Wenn Du einen Nuten-Tisch fertigen willst und weitere Infos benötigst z.B. Nutenbreite und Nutentiefe bei einer Rundschnur von 5 mm, kannst Du nachfragen.
Ich möchte jetzt aber nicht einen Menge schreiben, wenn Du lieber so ein Wunderkasten, wie weiter oben abgebildet bauen willst.


Gruß
Theodor Schönwald

Kuni

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15

Samstag, 9. Dezember 2006, 08:53

Theodor,

nee, schreib mal bitte mehr dazu. Ich bin auch auf der Suche nach einem Spannsystem, das ohne Pratzen geht für Balsa und dünnes Sperrholz.
Mein Tisch wäre 70x40 cm groß. Zur Verfügung steht ein handelsüblicher Nass-Trocken-sauger.

Danke,
Kuni

Felis-concolor

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16

Samstag, 9. Dezember 2006, 09:05

Zitat

Original von reddragon
alo mich schint ihr hier völlig zu ignorieren.... ;(

Felis,

zeig mal Bilder von deinem Lochblech! Auch wenn du Depron fräst, wir das damit nicht gehen!

Das Blech biegt sich minimal durch, das Depron hinterher. Da du das Depron aber durch fräsen willst, musst du ins Metall fräsen. Dafür ist dann aber der Vorschub zu hoch, und du hast eine gute Wärmeentwicklung, die den Schnitt beinträchtigt.


Im übrigen, 0,12 VA-Blech habe ich problemlos auf meinem Tisch fest saugen können, und ausfräsen können.


wenn ich das nächste mal in den baumarkt geh nehm ich ne cam mit
ich habe keinen vakuumtisch !!!

aber ich würde versuchen ihn so zu bauen

die unterstützung für die platte muss natürlich biegesteif sein
also 10er bandstahl oder so

mann die heben grundstücksgroße platten stahl mittels vakuum
auf viel kleinerer saugfläche, da muss man doch sperrholz oder depron
in nicht mal qm größe halten können
greetz Felis

ihr seit ja nur neidisch das die leisen stimmen nur zu mir sprechen

reddragon

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17

Samstag, 9. Dezember 2006, 10:45

HI Theodor,

mich würd´s auch interressieren....... :tongue:

@Felis,

Du verwechselst hier Äpfel mit Birnen!

Zitat

mann die heben grundstücksgroße platten stahl mittels vakuum
auf viel kleinerer saugfläche, da muss man doch sperrholz oder depron
in nicht mal qm größe halten können

Dass die Fläche genug trägt, ist unumstritten. Ich meine bei mir was um 80 kg ausgerechnet zu haben, es geht darum, wie das Material sitzen bleibt.

Ich vermute, du meinst so ein Lochblech:

Das Problem ist aber, dass diese Bleche sehr dünn sind, und keine eigene Stabilität haben. Auch wenn du jeden cm einen senkrechen Streifen befestigst, wird sich speziell das auf dem 2. Foto trotzden noch durchbiegen, wenn weiche Materialien befestigt werden. Das Depron gibt den Druck der Umgebung 1:1 ind Blech weiter.
Nun kommt man mit dem Fräser, und hat das Problem, dass man nicht überall bis auf den Grund durchgefräßt hat. Wenn man nun passend die stellt, dann kommt man mit dem Fräser auf das Blech, und diese wird angefräst. Dafür ist der Holzfräser aber nicht gedacht, und wird schneller Stumpf. Eine andere Sache ist die Wärmeentwicklung, wenn ich Stahl bearbeite entsteht hitze, die möglicherweise ausreicht, um das Depron zu schmelzen.

Bei den grundstücksgroßen Blechen ist es egal ob die irgendwo einen 1m unterschiedlich in der Saugglocke hängen. Hier würde auch ein normaler Kasten reichen, denn damit ein so großes blech sich durch sein Eigengewicht an den Enden nicht verbiegt, muss es schon 10mm oder mehr haben. Durch die dicke gibt es dann nicht so viel nach wie das Depron, und das was es nachgibt bleibt im elastischen Rahmen..

Nun ist aber auch zu bedenken, wie viel Fläche wir Tatsächlich efektiv nutzen!
Wenn du nochmal beide Bilder vergleichst, dann siehst du, dass auf dem ersten noch sehr viel Platz zwischen den Löchern ist, während beim zweiten nur noch wenig Material vorhanden ist (Die stabilität der Bleche zueinander ist nun mal egal.). Wenn man nun von jedem blech 1m² nimmt, wird bei dem ersten Blech die tatsächliche Vakuumleistung bei 25-20% liegen, mehr nicht. Bei dem anderen bei 50-60%.
Habe ich einen Kasten, der eventuell noch eine Gummi-Dichtlippe hat, dann habe 100% Vakuumleistung. Das liegt daran, dass die Fläche wo Material ist und keine Luft was ansaugen kann, auch nicht die Vakuum-kraft genutzt werden kann.

Was Bruno nun mit seinem 5mm Teil an Problemen hat, wird dadruch offensichtlich!
Wenn er einen Lochabstand von 10mm hat, kann es passieren, dass das Bauteil garnicht über einem Loch liegt, und somit nicht festgehalten wird. Selbst bei meinen 5mm Abstand, ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich genau ein Loch abdecke eher gering, so dass ich da auch keine so kleinen Teile fertigen kann.
Wenn nun noch um dem Bauteil das weggefräße Material Löcher freigibt, dann sinkt dazwischen der Unterdruck enorm. Es relativiert sich nur großflächig wieder, weil die eingeströmte Luft sich gleichmäßig im Kasten verteilt.

Eigentlich hätte Bruno die tatsache, dass man die Teile garnicht Vakuumfräsen kann mehr betonen müssen.... ;)
Gruß
Burkhard :w



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18

Samstag, 9. Dezember 2006, 11:49

Hallo Kuni,

wenn du meinst, schreibe ich mehr dazu.

Rundschnur:
Ich gehe von 5 mm Moosgummi Rundschnur aus.

Nut:
Die Nutbreite soll mindestens 1.2 x d sein, die Nuttiefe 0.8 x d.
Das wäre in diesem Fall 4 mm tief und 6 mm breit. In der Breite werden oft Fehler gemacht, weil man meint, wenn die Nut schmaler macht, dichtet sie besser. Dass ist aber nicht so, denn die Rundschnur soll sich bei Druck von oben schön oval machen können.

Raster:
Als Rastermaß empfehle ich 50 x 50 mm bis 80 x 80 mm.
Ca. 10 mm vom Rand der Platte wird eine Nut rings herum gefräst und die Raster so aufgeteilt, dass sie aufgehen, dabei sollen aber keine ungeraden Maße festgelegt werden, denn das Raster ist später als Anschlag sehr nützlich z.B bei bei Nullpunktfestlegung und -Verschiebung.

Material:
Hier eignet sich Kunststoff, Alu oder Holz. Bei Holz ist eine Harz getränkte Platte sehr gut, weil Sie luftdicht ist. Diese Platten sind aber teuer.
Wenn man eine billige Sperrholzplatte verwendet, geht das auch man muss sie dann dicht machen.
Wie? Man fräst die Nuten vor, ca. 0.2 mm minus und streicht die Nuten mit Epoxyharz ein. Wenn danach die Platte etwas erwärmt wird, wird das Harz dünnflüssig und zieht sich in die Poren.
Nachdem alles ausgehärtet ist können die Raster und die Oberseite nochmals leicht überfräst werden.

2 Platten, warum?
In die unter Platte werden die Kanäle für die Absaugung gefräst. Eine Breite und Tiefe von 8 mm reicht. Diese Kanäle werden, wie oben beschrieben, abgedichtet.

Es reichen 2 Ausgänge noch oben. Einen links, vorne und einen in der Mitte der Platte. Der Austrittspunkt an der oberen Platte soll an einer Nutenkreuzung liegen und später rund abgeflacht werden, damit man ihn einfach verschließen kann, wenn er nicht gebraucht wird. Wenn man es gut macht, reicht es, wenn man ein kleines Geldstück darauf legt.

Die Kanäle könnten auch an der Unterseite der oberen Platte sein. Dann wird die untere Platte nur als Abdichtung von unten benutzt und kann entspechend dünn sein.

Arbeitsschritte:
Alle Maße festlegen.
Untere Kanäle fräsen, die Austrittsstelle ein wenig verbreitern, abdichten, Anschluss setzen und die beiden Platten verleimen.
Anschraubbohrungen setzen. hierbei auf Abdichtung achten. Wie? Eine Rundnut um die Schaubensenkungen und O-Ring einlegen.
Nun wird die Platte auf den Tisch geschraubt und die Nuten wie oben beschrieben vorgefräst. Dann werden die beiden Austrittsbohrungen gesetzt und angeflächt.
Versiegeln und fertig fräsen.
Das war es. Für spezielle Formen die oft kommen und außen umfräst werden müssen, kann man Schablonen über das Austrittsloch legen.

Die Kosten:
2 Platten, Harz, Leim, Rundschnur.

Wurde so ein Tisch schon gebaut? Ja, verschiedene Größen! Funktioniert er auch? Ja, er ist ständig im Einsatz!

Wer nun noch eins drauf setzen will und Druckluft hat (ja Druckluft) kauft sich bei Festo eine Venturodüse und erzeugt damit sein Vakuum. Platzbedarf 100 x 100 x 50 mm. Ein wirklich feines Ding. Arbeitsstellungen "Anziehen" "Aus" "Abstoßen".
Die Düse kostet ein par Euronen, ist also nichts für Hungerleider.

War es das was Du wissen wolltest?

Gruß
Theodor Schönwald

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19

Samstag, 9. Dezember 2006, 11:57

Hallo,

mit eine Schablone erübrigt sich die die folgende Diskussion,

...
Wenn nun noch um dem Bauteil das weggefräße Material Löcher freigibt, dann sinkt dazwischen der Unterdruck enorm. Es relativiert sich nur großflächig wieder, weil die eingeströmte Luft sich gleichmäßig im Kasten verteilt.

Eigentlich hätte Bruno die tatsache, dass man die Teile garnicht Vakuumfräsen kann mehr betonen müssen.... augenzwinkern
...

denn da sind auf der Schablone um freigegebene Löcher O-Ringe. ...auch Augenzwinkern!

Gruß

Theodor

lipo-fly

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20

Samstag, 9. Dezember 2006, 12:41

Hallo Theodor,
das mit den Nuten verstehe ich nicht. Hast Du mal Bilder ?
Gruß
HP