Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: RCLine Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Donnerstag, 5. Januar 2006, 09:53

Hi..

@Torsten:
Vielleicht könnte man ja hier, in der Elektronik-Rubrik, ein bissle was dazu ins Leben rufen.
Der Spass am Controller steht und fällt mit dem Einstiegserfolg.
ich hab vor ner Weile ebenfalls mit AVR angefangen (Ladeexpander, wurde hie im Forum veröffentlicht).
Problem ist eben nur, dass man zu viele unterschiedliche Vorlieben (Controllertypen, Sprachen etc.) antrifft. So beschränke ich mich z.B. auf C und will nicht auch noch Bascom anfangen.

grüssle

andi

2

Donnerstag, 5. Januar 2006, 11:21

Hallo Andi,

ich habe ein wenig die Befürchtung, wir zerreden diesen Thread hier, Bitte an die Moderatoren: Splittet uns hier ab, wenn ihr meint, das gehört nicht mehr zum Thema.

Deine Idee hat was, und ich gebe Dir auch vollkommen Recht mit dem Einstiegserfolg.

Und eben aus diesem Grunde würde ich persönlich davon abraten, als "blutiger Anfänger" ohne Vorkenntnisse gleich mit "C" zu programmieren.

Klar ist WinAVR unwahrscheinlich leistungsfähig, aber auch ziemlich komplex.

Nimm doch nur mal die Schritte, bis ein Programm kompiliert und in den Chip übertragen ist...

Ich vermute mal, Du hattest da schon ein paar Vorkenntnisse in der C-Programmierung, sonst wäre Dir der Einstieg sicher nicht so leicht gefallen.

Bei Bascom sind viele Funktionen (gerade für R/C-Anwendungen!) bereits in die Sprache implementiert.

Es braucht nur eine Handvoll leicht verständliche Code-Zeilen, und schon drehen sich Servos, werden Empfängersignale gelesen, PWM-Signale erzeugt, LCD-Displays angesprochen, Signale über die RS232 geschickt...

Was soll man lange rumreden, hier ein Beispiel:

Quellcode

1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
'===========================================
' Konfigurationen
'===========================================
'Einbindung des Prozessors AVR Mega 8
$regfile "m8def.dat"

'Bekanntgabe der Taktfrequenz in Hz
$Crystal=8000000

'Port D.0 wird als Ausgang bestimmt                                        
Config Portd.0 = Output

'===========================================
' Hauptprogramm-Schleife
'===========================================
Do

Toggle Portd.0

Waitms 500

Loop


Diese simplen Zeilen lassen eine LED an einem Prozessor-Pin (D.0) im 500ms-Takt blinken.

Ich sagte ja schon, es geht viel leichter, als man glauben mag.

Selbst unser Sohn mit seinen grade mal neun Jahren findet sich schon überraschend gut in Bascom zurecht. Da muß Pappa gar nicht mehr viel danebensitzen...

Mir ist schon klar, wenn ein Profi-Programmierer "Basic" hört, bekommt er gleich eitrigen Ausschlag mit Fieber.
Ich selbst programmiere SPS-Steuerungen und kenne die einschlägigen Vorurteile recht gut...

Aber folgt mal dem Link zu Roboternetz, ihr werdet sehen, BasCom ist unwahrscheinlich stark vertreten.

Klar, µC´s gibt´s viele, aber die Atmel-Chips sind schon irre gut. Da könnte man jetzt seitenweise über die Vorzüge und Nachteile referieren, Tatsache ist, sie sind unwahrscheinlich leistungsfähig, rechnen mit der tatsächlichen Taktfrequenz (!), und sind preiswert.

Ich habe bereits in einem Paralleluniversum eine anfängerfreundliche Bauanleitung für einen LPT-to-ISP-Programmieradapter und ein AVR-Experimentierboard geschrieben, samt Fotos und Schaltplänen.
Wen Interesse besteht, bin ich gerne bereit, die Sachen auch hier im Forum vorzustellen.

Da geht es dann erstmal um die Hardware, mit welcher Sprache man letzendlich programmiert, kann man ja dann immer noch projekt-spezifisch entscheiden.

Viele Grüße

Torsten

edit:

Wer mal sehen möchte, was Atmel-Prozessoren leisten können, sollte sich die balancierenden Roboter hier mal ansehen:

http://www.rclineforum.de/forum/thread.p…did=102338&sid=

Die setzen den Mega32 ein. Tja, fit mit 8 Bit, über unser bisschen R/C-Technologie lacht so ein AVR bloß...

Und dieser Chip kostet bei Reichelt grade mal 6 Euronen.
[SIZE=4]www.zuendapp.net - die grösste Zündapp-Community im Internet! :ok:[/SIZE]

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Torsten_G« (5. Januar 2006, 12:03)


3

Donnerstag, 5. Januar 2006, 15:34

Hi Torsten, hi andi,

ich würde einen Anfängerkurs für die AVR's auch unheimlich begrüßen.
Habe mir zum Testen den ATMEL Butterfly besorgt. Nettes kleines Board und alles drauf, was man am Anfang so braucht :)
Jetzt will ich aber ans Eingemachte gehen und für R/C programmieren. Anleitungen gibts ja genug .. allerdings blinkt da auch nur immer was, oder es sind gleich Killerapplikationen, wo man kaum durchsteigt.
Alleine das Decodieren von RC-Signalen macht mir schon erhebliche Schwierigkeiten. Für mich wäre also ein RC-relevanter Anfängerkurs optimal, da der Rest eigentlich überall im Netz zu finden ist.
So eine Art "Modulsammlung" wäre auch super, wo man sich dann für seine spezielle Anwendung die Komponenten "zusammenbaut".
BASCOM wäre auch ideal, da es bis 4Kb Code kostenlos (was für einen ATiny reicht) ... und über 4Kb auch nicht unbezahlbar ist.

Gruß.
Rainer
Dieser Beitrag wurde schon 6322 mal editiert, zum letzten mal von Gwydion am 20.02.2007 00:00.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Gwydion« (5. Januar 2006, 15:42)


4

Donnerstag, 5. Januar 2006, 17:23

Na dann fangt mal an mit dem Kurs. :w
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.


5

Donnerstag, 5. Januar 2006, 17:48

Zitat

Original von Torsten_G
....

Quellcode

1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
'===========================================
' Konfigurationen
'===========================================
'Einbindung des Prozessors AVR Mega 8
$regfile "m8def.dat"

'Bekanntgabe der Taktfrequenz in Hz
$Crystal=8000000

'Port D.0 wird als Ausgang bestimmt                                        
Config Portd.0 = Output

'===========================================
' Hauptprogramm-Schleife
'===========================================
Do

Toggle Portd.0

Waitms 500

Loop


.....


also ich weis nicht, das hier finde ich doch besser:

Quellcode

1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
#include <mega8.h> 
#include <delay.h>


void main(void)
{
//===========================================
// Konfigurationen
//===========================================

//Port D.0 wird als Ausgang bestimmt                                        
DDRD = 1;

//===========================================
// Hauptprogramm-Schleife
//===========================================


while (1)
      {
PORTD.1 ^= 1;
delay_ms(500);
      };
}



liebe leute, last doch bitte das Basic.
so schwer ist doch C nun wieder auch nicht.
heut dreht sich doch alle nur noch um C und C++.
die verirrten in Java wissen doch nicht was sie tun ;)

grüße

PS: von codevisionAVR gibts auch eine 2KB demoversion. WinAVR ist tatsächlich nicht besonders einfach für den Anfang.
Klang ?

Car Hifi ?

Sound pur im Auto ?

besser gehts immer !

hier bist du richtig :D


[SIZE=4][/SIZE]

6

Donnerstag, 5. Januar 2006, 18:12

Hallo Thomas,

vielen Dank für den prompten Service! :ok:

Ich finde, an der Frage "Assembler", "C" oder "Basic" sollten wir dieses Projekt nicht festmachen. Wie ich schon schrieb, jedes System hat seine Vor- und Nachteile.

Da finden regelmäßig die heissesten Diskussionen in den entsprechenden Fach-Foren statt, alle mit dem selben Ergebnis: Eingeschlagene Köpfe und sonst nichts...

Die drei Sprachen existieren friedlich nebeneinander, und so sollten wir es dann auch hier halten. Wenn verstärktes Interesse an der C-Programmierung besteht, kann man ja eine eigene Rubrik dafür eröffnen.

Aber lasst uns jetzt noch nicht zu sehr ins Detail gehen. Ich möchte gerne erstmal sehen, wie das Interesse ist.

Nochmal zusammengefasst:

Andi brachte die Idee auf, hier einen kleinen Einsteigerkurs für Atmel-Microprozessoren ins Leben zu rufen.
Diese Bausteine sind - neben den Pic´s- die am meisten verbreiteten Steuer-Chips für Fahrtregler, Schaltmodule, Beleuchtungseffekte, Robotik, das Feld ist schier grenzenlos...

Die Chips sind TTL-kompatibel, und daher können die üblichen R/C-Komponenten (Empfänger, Servos, etc.) direkt an ihnen betrieben werden.

Was ich beisteuern könnte:

-Bauplan und Beschreibung für einen LPT-to-ISP-Programmieradapter (auf Lochraster)

-Baupläne und -Beschreibungen für ein einfaches, leicht zu erweiterndes Entwicklungsboard mit dem Atmel AVR Mega 8 als Basis (auch auf Lochraster)

- Anleitungen zur Programmierung in Bascom, einem anfänger-freundlichen Basic-Kompiler.
Da gibt es ganz sicher erheblich bessere Programmierer als mich, aber für ein paar Einführungen wird´s schon reichen...

-Andi könnte eventuell, wenn er Zeit und Lust hat, Einsteiger-Hilfe für die "C"-Programmierung leisten?

Die Schaltungen und Programme könnten sich aber alle am Entwicklungsboard orientieren, es wäre sozusagen die gemeinsame Basis. Auch der Programmieradapter sollte gehen.

Der Kostenpunkt für die Hardware liegt -hoch gegriffen- bei etwa 15 Euros, wäre also überschaubar.

Ganz wichtig:
Die Betonung liegt auf EINSTEIGERKURS, das soll keine Plattform für den Erfahrungsaustausch zwischen Vollprofis werden.

Also, wer Interesse an so etwas hat, bitte hier kurz Bescheid geben, und auch sagen, welche Programmiersprache bevorzugt wird.

Viele Grüße

Torsten
[SIZE=4]www.zuendapp.net - die grösste Zündapp-Community im Internet! :ok:[/SIZE]

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »Torsten_G« (5. Januar 2006, 18:51)


7

Donnerstag, 5. Januar 2006, 18:16

Hi Torsten

Wäre dein Entwicklungsoard auch C kompatibel.

Gruß
Gruß Robert

8

Donnerstag, 5. Januar 2006, 18:27

Hallo Robert,

ja, das wäre es sicher.

Die Frage macht sich eher am Programmieradapter fest.

Ich weiß, dass man mit dem parallelen Adapter auch die WinAVR-Programme übertragen kann, zumindest mit PonyProg geht es in jedem Fall.

Da mögen bitte mal die C-Experten was zu sagen.

Viele Grüße

Torsten
[SIZE=4]www.zuendapp.net - die grösste Zündapp-Community im Internet! :ok:[/SIZE]

M.Franz

RCLine User

Wohnort: 15345-Eggersdorf (D)

  • Nachricht senden

9

Donnerstag, 5. Januar 2006, 18:35

Ich hätte großes Interesse daran die Funktionen eines AVRs am praktischen Beispiel zu erleben. Welche Progammiersprache da verwendet wird ist mir dabei ersteinmal völlig Wurscht, da ich diesbezüglich völlig "jungfräulich" bin. Ich brauche lediglich eine Liste für die Grundausstattung an Hardware/Bauteilen/Programmieradapter usw
Elektronikgrundkenntnisse sind vorhanden und am Lötkolben bin ich auch nicht ungeschickt. Bei mir geht es nach dem Motto "learning by doing". Ob es nun blinkt oder piept am Prozessor ist mir auch erstmal egal. Wichtig ist, daß ich es anschließend auch von der Progammierlogic einigermassen nachvollziehen kann. Erst wenn ich das verstanden habe bin ich auch in der Lage eigene Kombinationen umzusetzen.

10

Donnerstag, 5. Januar 2006, 19:20

Wie schon gesagt, bei mir eher RC-Relevantes.
Programmieren kann ich leidlich (C, C++, Basic, Assembler(aber lange her)), aber halt noch nicht viel mit AVR's gemacht. Habe aber auch kein Problem damit, wenn Listings für "blinkende LED's" für Programmieranfänger erstellt werden.

Prinzipiell ist mir die Programmiersprache auch egal, solange es nicht Cobol ist ;)
Basic hat halt den Vorteil, das es Anfängerfreundlich ist, was man z.B. von Pointern in 'C' ja nicht wirklich behaupten kann. Außerdem sind die Entwicklungszeiten einfach geringer in Basic ... und für unsere Anwendungen spielt es wohl eher eine untergeordnete Rolle, wie effektiv der Code kompiliert wird. Bei Zeitkritischen Sachen braucht man wohl sowieso Assembler-Routinen.

Die Programmiersprache sollte aber eigentlich kein Problem sein. Man könnte das gleiche Beispiel ja mit 2 Listings erschlagen.

Meine Wünsche also zusammengefasst (wenn ich die überhaupt äußern darf):

1. RC-Relevant und angewand (einfache Codebeispiele die nicht RC-Relevant sind, findet man wirklich zu Hauf im Netz).
2. Bibliothek aufbauen, die immer wiederkehrende Probleme "erschlägt" (RC-Signale encoden/decoden, Mathematische Operationen, Floating Point, Daten im Eprom ablegen/auslesen, Ansteuerung LCD/Handydisplay, usw.)
3. Ein Dev-Board, damit alle die gleichen Vorraussetzungen haben, möglichst einfach.
4. Empfehlungen für die Dev-Software. Welche Interpreter/Compiler nutzen wir, welche Sim's, welche Progger, usw. Wenn möglich Freeware, möglichst alle die gleiche Software .. erspart eine Menge Frust.
5. Ich werde versuchen mich einzubringen, wenn ich weiß wo es "hinläuft" und ich das nötige KnowHow besitze.

Gruß.
Rainer
Dieser Beitrag wurde schon 6322 mal editiert, zum letzten mal von Gwydion am 20.02.2007 00:00.

11

Donnerstag, 5. Januar 2006, 19:29

Zitat

Original von Gwydion
...
Meine Wünsche also zusammengefasst (wenn ich die überhaupt äußern darf):
...



Das sollst Du sogar, Rainer...

R/C-relevant wird es sicherlich sein. Schließlich sind wir alle Modellbauer, also werden wir das Board recht zügig an den Empfänger hängen...

Und gewisse Grundlagen (z. B. das Lesen des R/C-Kanals) lassen sich auch gut vermitteln.
Allerdings wird letztendlich nur Hilfe zur Selbsthilfe möglich sein, dafür sind die modellspezifischen Anwendungen zu komplex. Vermittlung der Grundlagen ist das Stichwort.

Ich z.B. betreibe Schiffsmodellbau, Heli-Piloten haben sicher ganz andere Ideen als ich, was sie mit dem Chip anstellen möchten.

Was wir machen, sollte also allgemein gehalten sein.

Viele Grüße

Torsten
[SIZE=4]www.zuendapp.net - die grösste Zündapp-Community im Internet! :ok:[/SIZE]

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Torsten_G« (5. Januar 2006, 19:31)


12

Donnerstag, 5. Januar 2006, 20:21

Ja, Du hast Recht ... und doch sind die Grundparameter eigentlich immer die selben:

-Wie verarbeite ich ein Sensorsignal (Sensor ist ja egal ... bei dem einen ein Hallsensor, bei anderen ein manueller Schalter).
- Wie gebe ich Signale aus über die Ports ( auch wieder egal, ob zur LED oder zum Fluxkompensator)
- Interrupts, wann wie warum (ganz wichtiges Thema)
-usw.

Daß es Hilfe zur Selbsthilfe sein sollte, finde ich ja gerade das spannende. Ich würde gar nicht wollen, daß Du die komplette programmierung meines Problemes machst ... aber wenn Du mir zeigst, wie man Empfängersignale decodiert (nur ein Beispiel .. sollst Du jetzt nicht machen ;) ), dann kriege ich den Rest selber hin. Macht ja auch Spaß .. und das habe dann ICH gemacht :)

Gruß.
Rainer
Dieser Beitrag wurde schon 6322 mal editiert, zum letzten mal von Gwydion am 20.02.2007 00:00.

bernd_57

RCLine User

Wohnort: Niedersachsen Emsland Lohne

  • Nachricht senden

13

Donnerstag, 5. Januar 2006, 20:46

RE:Auslöser

Hallo Leute !

Habe ansich das Thema ins Rennen gebracht und will mich nicht aus schließen.
Hardware soll nicht das Problem sein. Habe schon mal Siemens C5 Autotelefone
umgebaut zu Amateurfunkgerät mit Amtel 89c2051/4051.
Aber nur der Proz beschrieben und verwendet.
Frequenzähler mit PIC 16F84 mehrfach gebaut aber immer nur beschrieben und eingebaut.
Letzte Tat Funkgerät aus DDR umgebaut mit Atmega 8515 direkt in der Schaltung über Kabel programmiert.
Hier mal der Link http://nuwala.dl7awl.de/andere_umbauten.htm
Also Intresse besteht um mal diese Dinger selbst zu programmieren und
anzuwenden.

Ich bin dabei
By Bernd

14

Donnerstag, 5. Januar 2006, 21:14

:no:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MaGo« (6. Januar 2006, 00:20)


15

Donnerstag, 5. Januar 2006, 21:15

Dann macht doch Nägel mit Köpfen.

Mein Vorschlag wäre zuerst mal den Grundsätzlichen Aufbau der AVR Microcontroller anzufangen.

Was geht, was geht nicht mit den einzelnen Registern.
I/O Handling
Interrupts
Wie funktionieren die Timer welche Möglichkeiten bieten sie.
Wie funktioniert der U(S)ART.
Wie funktioniert das SPI.
Wie funktioniert das I²C Interface.
ADC Wandler
Analog Komperator
Fuse and Lock Bits.
usw.

Ich weiss das das alles auch in den Datenblättern von Atmel steht, aber die sind halt in Englisch und zeigen wirklich alle Funktionen der einzelnen Bausteine auf.

Für den Anfang würd ich den ATtiny12,(ATtiny13 macht mit Ponyprog Probleme), AT90S2313 (weil der nicht so viele Sonderfunktionen hat) und dem ATMEGA8 (der fast alles hat was die größeren Controller auch haben) näher zerpflücken. Die Bausteine sind preisgünstig, gut erhältlich und für die meisten Modellbauanwendungen vollkommen ausreichend. Aber auch eine Übersicht der On Board Hardware aller Controller wäre nicht schlecht und könnte auch als Nachschlagewerk für spätere Projekte dienen.

Wie kann man die Controller Programmieren.

Welche Software braucht man (danach hab ich als ich anfing am längsten gesucht)
Der nächste Punkt wäre dann ein Testboard sowie ein brauchbarer Progrmmieradapter.

Gefolgt von Programmierbeispielen in Assembler, C und Basic.
Speziell Impulslängenmessung (Servo Impulse)
Impulsgenerierung (Servo Impulse)
PWM (Motorreglerschaltungen, Dimmer, Analogwertausgabe)
Anbinden von Displays
Anbinden von externen IC's (I²C, SPI, usw.)
Tastenentprellung

Unabhängig davon könnte man auch ein paar IC's mit kurzbeschreibung angeben mit denen schon erfolgreich Applikationen gelaufen sind. Ich denke da an Analogschalter, OP Amp's, Speicherbausteine, Leistungstreiber, Pegelwandler , Schnittstellentreiber usw. die auch gut erhältlich und günstig sein sollten.
Ich weiss der Markt ist hierbei Riesengroß und jeder hat hier andere Vorlieben, aber versuchen kann mans ja mal.
Ich Denke das mit diesem Rüstzeug die meisten Anwendungen im Modellbau machbar sind.
Ui das war jetzt ein langes Posting zzz zzz zzz schaun wir mal was draus wird.

16

Donnerstag, 5. Januar 2006, 21:27

@Martin

Zitat

Original von MaGo
Hallo!


Möglichkeit 2:
Wie 1, jedoch wird auf die erste Flanke am Pin ein Interrupt ausgelöst, die Zeitmessung erfolgt in der Interruptroutine wie bei Beispiel 1

Nachteil:
Die Interruptroutine läuft sehr lange und blockiert so andere Interrupts (je nach Prozessorarchitektue)
Bei Rauschen am Pin wird der Prozessor mit Interrupts zugemüllt



Die eleganteste Methode die ich bisher gesehen habe ist bei der steigenden Flanke am Interrupt Pin eine Interrupt auszulösen.
In der Interrupt Routine wird dann ein Timer gestartet und das Interrupt sensing auf fallende Flanke gestellt.
Beim nächsten Aufruf der Interrupt Routine wird der Timer ausgelesen und abgespeichert = Servoimpulslänge und das Interrupt Sensing wieder auf steigende Flanke zurückgesetzt, für den nächsten Servoimpuls.
Ungültige, zu kurze oder zu lange Servoimpulse werden nicht ausgewertet.
Vorteil: Der Interrupt benötigt sehr wenig Zeit.
Nachteil: ein Timer wird benötigt

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »wkrug« (5. Januar 2006, 21:28)


M.Franz

RCLine User

Wohnort: 15345-Eggersdorf (D)

  • Nachricht senden

17

Donnerstag, 5. Januar 2006, 21:34

Jo, finde ich echt toll wie ihr schon in Programmierdetails geht :no:
Wenn das so weiter geht weicht das Thema hier auf und nix geht mehr. Und die Profis sind wieder unter sich und alles ist wie vorher. ;(

hopfen

RCLine User

Wohnort: Österreich - Wolfsberg

  • Nachricht senden

18

Donnerstag, 5. Januar 2006, 21:41

Hallo,
Hab hier auch auch noch einen Testadapter (lt. AVR Microcontroller Lehrbuch v. Roland Walter) für MEGA8 und auch noch eine freie Butterfliege rumliegen.

Sollte ich es schaffen meinen alten Windows Rechner vorallem platzmäßig wieder zum laufen zu bringen würd mich das Thema auch stark interessieren.

C würd ich den Vorzug geben, ist nur inzwischen eine Menge Kalk darüber abgeladen ;-)
Mit BASCOM hab ich mich auch mal kurz (obiges Buch) beschäftigt.

Unter Linux (GNU-C Installation) hab ich mich dann leider nicht mehr damit befasst.
Horst wünscht viel Spaß beim Fliegen und experimentieren. - Einige Infos auf flying . . CDR Motore & Micromodelle: flying(alt)

gpo

RCLine User

Wohnort: Österreich/Ost-Stmk.

  • Nachricht senden

19

Donnerstag, 5. Januar 2006, 22:01

Hallo,

Es ist sinnlos, sich über die interne Hardware und Programmbeispielen Gedanken zu machen, bevor man weis, wie so ein AVR beschaltet werden muss, damit er zuverlässig läuft. Ich babe es schon einige male miterlebt:

Warum macht mein AVR immer einen Reset? --> keine Abblockkondensatoren auf der Versorgung.

Mir würden jezt noch viele Beispiele einfallen, was ich sagen will sollte jedoch klar sein :w

Günter

20

Donnerstag, 5. Januar 2006, 22:10

:no:

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »MaGo« (6. Januar 2006, 00:21)