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W_Herzog

RCLine User

  • »W_Herzog« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: D-74229 Oedheim

Beruf: www.sic-software.com

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1

Freitag, 13. Januar 2006, 22:30

Brushless Controller selber bauen

In der neuen Ausgabe von Elektor ist eine tolle Bauanleitung für einen Brushless-Controller:
http://www.elektor.de/Default.aspx?tabid…t=5550675&PN=On

Also mal wieder ein toller Artikel in Elektor!
Have fun...

Wolfram

http://www.flugwiese.de
[SIZE=1]http://www.wherzog.de/eflug[/SIZE]

2

Samstag, 14. Januar 2006, 19:47

hallo,
ja habe ich auch schon gesehn, werd mir die zeitschrift auf jeden fall kaufen, nur was mich wundert, ist, dass am bild nur 2 endstufen abgebildet sind.
Werde dann wenns mir gefällt wahrscheinlich auch den fertig programmierten przessor kaufen.

MFG Rene

robert-1

RCLine User

Wohnort: 127.0.0.1

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3

Samstag, 14. Januar 2006, 20:39

Ich hab mir grad die pdf gekauft und durchgelesen. (Nein, ich darf die nicht weitergeben, kauft die halt selber, lohnt sich aber net)
Naja, wirklich leistungsstark ist das Ding nicht, und sooo besonders auch net.
Ich würde mir eher den BB13 BLMC (ähnliche Leistungsdaten) ansehen, wozu man auch keine Platine und keinen fertig programmierten Controller kaufen muss.
Die ST6 kann man leider nicht selber programmieren ohne ein sehr teures Programmiergerät zu kaufen :(
Standard schreibt man mit D
Wenn Elektro scheisse wäre, wäre es braun und würde stinken.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »robert-1« (14. Januar 2006, 21:00)


rafael

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4

Samstag, 14. Januar 2006, 23:09

In einer FMT-extra war auch mal ein Bericht über einen Brushless-Regler zum selber bauen. Wenn s jemand interessiert, kann ich mal schauen ob ich die Ausgabe noch herausfinde.


Hier ist noch ein Link zum Thema: http://www.radetzki.info/html/elektronik.html
Gruss Rafael


Wer eine frage stellt, der wird 5min für dumm gehalten. Wer nicht fragt, bleibt es sein Leben lang.
Wer Rechtschreibefehler findet, darf sie behalten.

wurpfel1

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5

Sonntag, 15. Januar 2006, 09:53

Hi Leutz

wenn ihr euch durchringen könnt einen sensor einzubauen wird so ein BL-controller SEHR einfach.
zb gibts bei ATMEL eine application-note (401?) die den aufbau beschreibt und auch den code zum downladen bereitstellt.
so ein motor arbeitet bis fast zum stillstand, mit etwas mehraufwand sind sehr hohe anfahrmomente erzeugbar..

BL-controller können auch ohne mikroprozessor mit logik-bausteinen+sensoren aufgebaut werden und dann mit einem bürstenregler betrieben werden
bin schon zu alt zum spielen.. macht aber gleichwohl spass ;-)

6

Sonntag, 15. Januar 2006, 11:26

Hi wurpfel,

gibts für diese Lösung:

Zitat

mit logik-bausteinen+sensoren aufgebaut werden und dann mit einem bürstenregler betrieben

einen Schaltplan, mal zum schnüffeln? Wenn sich Dinge vereinfachen lassen, bin ich immer sehr interessiert :ok:

7

Sonntag, 15. Januar 2006, 11:36

Hallo wurpfel!

Da hast du schon recht, aber ohne µC wird's schon eine Aktion, das Timing im Betrieb zu ändern (keine Ahnung, ob das bei den BL-Reglern üblich ist, oder ein konstantes Timing verwendet wird)

Ach ja, und einen normalen Regler verwenden bedeutet IMHO einen riesen Aufand an Transistoren, um die Verluste in Griff zu bekommen, von Vorwärts/Rückwärtsbetrieb ganz zu schweigen. Eine kombinierte Endstufe für diese Funktion wäre schon besser.

servus,
Martin

edit
Was fü einen Mist hab' ich da geschrieben? Vorwärst/Rückwärts würde man natürlich mit der 3-Phasen Brücke machen, und nicht mit dem normalen Regler. Bedeutet zwar etwas Steueraufwand, aber weniger Transistoren. Dann wäre der Aufwand evtl. OK /edit

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MaGo« (17. Januar 2006, 19:34)


K_Mar

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Wohnort: D-76337 Waldbronn-Reichenbach (Karlsruhe) 1988-2005 Seesen/Harz; davor Hannover Modellbau seit 1974

Beruf: Dipl.Ing./Leistungselektr.entw. mW-MW z.Z.Antriebstechn.,früher Stromvers. (incl.Treiber+Messtechn.)

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8

Sonntag, 15. Januar 2006, 11:59

Hallo,
mit Sensoren ist es Unfug mit uC zu arbeiten.
Gruß Klaus
Fahrzeuge auf dem Wasser bewegen macht Spaß und ist ein optimaler Testbereich für Elektronikentwicklungen

wurpfel1

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Wohnort: CH-rheintal

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9

Sonntag, 15. Januar 2006, 12:04

Hi Martin

ich habe letzthin einen E-savage gesehen..das timing kann man mechanisch einfachst verstellen! man dreht einfach die sensorhalterung weiter..


ab und zu sieht man den baum vor lauter wald nicht :shy:


PS
der typ hat den sensorhalter mit einem servo bewegt: das ist aber auch nicht gerade DIE idee :evil:



@Klaus
wenn du eine strombegrenzung, temp-absicherung und leerakkuerkennung haben möchtest finde ich einen mikro nicht verkehrt ;)

oder man verwendet drei gatter und einen bürstenregler, das klappt bei flugmodellen astrein :w
bin schon zu alt zum spielen.. macht aber gleichwohl spass ;-)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »wurpfel1« (15. Januar 2006, 12:08)


10

Sonntag, 15. Januar 2006, 12:25

Hallo!

Und bevor man die Sensorhalterung per Servo dreht, ist ein µC auch sicher einfacher als eine entsprechende Schaltung. Aber bekanntlich führen viele Wege nach Rom

servus,
Martin

11

Montag, 23. Januar 2006, 15:34

Timing

Hallo,

Timing kompensiert die Zeit die das Magnetfeld zum Aufbau benoetigt. Ein Timing mit festem Winkel ist also nicht optimal da nur fuer einen Drehzahl/ Lastzustand passend.

Lustig finde ich die Meining, dass ein Regler mit Sensor ohne Prozessor einfacher aufgebaut werden koennte. Schaut euch den BLMC-Flea an, was soll dort noch einfacher werden?

Ein Sensor am Motor ist auch nicht die Loesung. Beim LRK oder noch -hoeherpoligem Motor wuerde der Sensor nach 7 oder sogar 12 Feldumdrehungen was melden. Ausserdem kann er keinen Rueckwaertslauf detektieren.
Ich denke, dass gerade beim Anlauf von hochpoligen Motoren ein Sensorregler nicht besser als ein sensorloser sein kann.

Gruss Sven

robert-1

RCLine User

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12

Montag, 23. Januar 2006, 15:41

RE: Timing

Zitat

Original von sven.stoecker
Ein Sensor am Motor ist auch nicht die Loesung. Beim LRK oder noch -hoeherpoligem Motor wuerde der Sensor nach 7 oder sogar 12 Feldumdrehungen was melden. Ausserdem kann er keinen Rueckwaertslauf detektieren.

Stimmt beides so nicht.
Die Sensoren (sind ja 3stk) "melden" den Durchgang eines Magneten, bei Hochpolern also einen Impuls je Drehfeldumdrehung.
Richtungserkennung ist bei 3 Sensoren natürlich auch möglich.

Zitat


Ich denke, dass gerade beim Anlauf von hochpoligen Motoren ein Sensorregler nicht besser als ein sensorloser sein kann.

Nicht unbedingt.
Wenn ein BL unter großer Last anlaufen muss, kommt man kaum um Sensoren rum.
Sensorlose Ansteuerungen haben immer gewaltige Probleme damit, da die EMK-Erkennung erst gut funktioniert, wenn der Motor eine gewisse Drehzahl hat, mit Sensoren funktioniert es auch im Stand.
Nicht grundlos hat eine leistungsstarke Vakuumpumpe einen 12N8P Motor mit Sensoren, wie ich merken durfte, wie der Regler kaputt war.Mit einem sensorlosen Controller war nichts anzurichten, unter Last lief der Motor nie hoch, nur mit "Starthilfe" mit einer Bohrmaschine geht es.
Standard schreibt man mit D
Wenn Elektro scheisse wäre, wäre es braun und würde stinken.

K_Mar

RCLine User

Wohnort: D-76337 Waldbronn-Reichenbach (Karlsruhe) 1988-2005 Seesen/Harz; davor Hannover Modellbau seit 1974

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13

Montag, 23. Januar 2006, 17:36

RE: Timing

Hallo,
@Sven:
Für einen Sensorsteller werden für die Steuerung 3 GatterIC`s gebraucht und das war`s.
2. Geringe Drehzahlen und Lastanlauf gehen nur mit Sensor, sensorlose laufen nur ohne Gegenmoment an. Bei Industriemotoren werden dabei statt Hallsensoren auch Inkrementalgeber oder Resolver verwendet. Also Pollage muß sein. Die einzige Möglichkeit ohne Lagegeber gut mit Gegenmoment anfahren zu können bedingt eine genaue Strommessung in 2 Motorphasen und einen phasenstromgeregelten Motoranlauf. Der Aufwand für eine genaue Phasenstrommessung ist aber erheblich größer als der von Hallsensoren, und für solches reichen dann unsere Klein-uC auch nicht mehr, Dann ist unter einem AT90PWM3 oder einem dsPIC30F2010 nichts mehr zu machen.
Zum Thema Strommessung kannst Du Dir mal die Seiten der Firmen VAC und LEM mal anschauen.

Gruß Klaus
Fahrzeuge auf dem Wasser bewegen macht Spaß und ist ein optimaler Testbereich für Elektronikentwicklungen

14

Montag, 23. Januar 2006, 18:26

Hallo,

wie ich letztens lernen durftre gibt es ausser EMK Effekte an der 3. Phase die zur genauen Positionsbestimmung geeignet sind. EMK ist ja die induzierte Spannung die abhaengig von der Drehzahl ist. Dann gibts z.B noch ein magnetisch Kopplung die abhaengig von der Stellung der Magneten ueber den Phasen ist. Stromverteilung ist schon angesprochen worden.

Das die Umetzung dieser Moeglichkeiten im Bereich der Eigenbauregler noch etwas dauern kann ist klar. Aber der SBL-Mega laeuft z.B mit sehr hohem Drehmoment jeden Motor blitzschnell an. Hier ist bestimmt mehr als reine EMK im Spiel.

Einfacher Aufbau von Projekten ist wiederum Geschmackssache. Fuer den einen sind ein paar Gatter einfacher zu realisieren als fuer den anderen ein kleines Programm. Ich habs mehr mit den Prozessoren und sitze lieber stundenlang an der Software.

ich glaube auch, dass Loesungen mit Gattern oder mehr oder weniger Sensoren gut funktionieren koennen. Bezweifel aber mal, dass dadurch die Probleme grundsaetzlich beseitigt sind. Und die Probleme sind " Anlaufverhalten mit verschiedenen Motoren, optimaler Wirkungsgrad und Laufverhalten mit verschiedenen Motoren.
Erst die Vielzahl der dokumentierten Loesungsansaetze und erfolgreicher Projekte bietet die Grundlage zur Verbesserung unserer Technik.

Gruss Sven

wurpfel1

RCLine User

Wohnort: CH-rheintal

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15

Montag, 23. Januar 2006, 20:26

Der trick mit dem sensorlosenblitzhochlauf ist recht einfach, Julian hats rausgefunden :ok:
man gibt der unbestromten phase einen kurzen spannungspuls und misst die zeit bis die spannung auf null ist.

diese zeit ist ein guter massstab der rotorlage.

da man einige impulse schiessen kann weiss der mikro recht schnell was sache ist und syncronisiert sich :D

das wars :angel:



bei hochlast klappt das aber nicht mehr so gut, für ein maximales losbrechmoment würde ich sensoren und eine phasenstrommessung verbauen :shy:


PS
der sensorBL geht gemäss der AP-note 443 bis 1`600k umin :evil: mit 350bytes code
das ganze mit dem butterfly als master steht in der AP-note 441 von ATMEL für bis zu 8 BL-motoren
AP-notes sind auch für sensorlos veröffentlicht worden.

die info ist GRATIS, inkl. code und belichtungsvorlagen :ok:
bin schon zu alt zum spielen.. macht aber gleichwohl spass ;-)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »wurpfel1« (23. Januar 2006, 20:58)


pem

RCLine User

Wohnort: bei Frankfurt / Main

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16

Montag, 23. Januar 2006, 22:41

hallo wurpfel

meinst Du die hier ?

... aber wo find ich dafür layouts und code ?


Grüße

PM
Ey ömma, wir sinne Borg. Uns kannze nich widderstehn. Jetzt tunwer dich bei uns beipackn

17

Montag, 23. Januar 2006, 22:57

App Note 441. Auf der Atmel Seite ein bisschen runterblaettern. Da stehen die Notes mit Nummern.

Aber irgendwie der Hammer. Eine Luefterkontrolle auf einer Platine 160x100. Irgendwie kann ich das nicht glauben. :D
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.


K_Mar

RCLine User

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18

Dienstag, 24. Januar 2006, 18:22

Hallo,
wenn Ihr mal genau gelesen habt, dann hättet Ihr gesehen, das es sich um einen zweiphasigen Motor mit unipolar gespeisten Wicklungen handelt. Da ist jedes weiter Nachdenken über die AN Zeitverschwendung.
Gruß Klaus
Fahrzeuge auf dem Wasser bewegen macht Spaß und ist ein optimaler Testbereich für Elektronikentwicklungen

19

Dienstag, 24. Januar 2006, 21:29

Hab ja gelesen. Nur keine Lust gehabt soviel zu tippen. Ist dann bei der Bemerkung mit der Luefterkontrolle geblieben. ;)
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.


20

Dienstag, 24. Januar 2006, 21:57

Hallo!

Bisher habe ich Application notes eher als Beispiel gesehen, das noch an die eigene Anwendung angepaßt werden muß, nicht als rund um glücklich fertig Schaltung. Manchmal kann man auch was für ganz andere Zwecke aus ANs lernen. Und lernen ist doch nie Zeitverschwendung ;)

servus,
Martin