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h@bib

RCLine User

  • »h@bib« ist der Autor dieses Themas

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1

Sonntag, 5. März 2006, 16:10

machbarkeit "Single-F3F trainingsanlage"

hallo an alle elektronik-begeisterte

auch auf die gefahr hin, dass ich mich mit der frage bis auf die haut blamiere..... ;) :O

wie es so ist nach ein paar bierchen hatten ein paar kumpels und ich die idee, ob es nicht möglich ist, so was wie eine "Single-F3F-Trainingsanlage" zu basteln.

hangfliegen kann ein sehr gesellige angelegenheit sein, aber ab und zu ist man halt alleine am hang.... darum das "SINGLE" in der bezeichnung....

die sache hat mehrere "haken", der bedeutenste ist, das wir alle samt nicht die leiseste AHNUNG von elektronik haben. :( :(

bevor wir zu viel energie hineinstecken, möchte ich euch einmal fragen, ob so was grundsätzlich machbar ist oder nicht.

für alle, die nicht genau wissen, was F3F ist => Was ist F3F?

an den wendemarken (A und B) sitzt sitzt jeweils eine person, die mit einem taster eine hupe betätigt.
wenn der segler durch ist, drückt er oder sie aufs knöpfchen und der pilot weiß, dass er "umdrehen" darf...... :D ) (die "besseren" piloten wenden in das hupen rein...... :ok: )
um festzustellen, ob der segler "weit genug" geflogen ist, schauen die leute an der wendemarke durch solche oder ähnliche einrichtungen (siehe bild)

und genau diese einrichtung gilt es zu ersetzen mit irgend einem elektrischen "Feldemitter" (das wort gibts wahrscheinlich gar nicht, hab ich bei star trek einmal gehört :D :ok: :D )

spaß ohne ;) , vielleicht gibt es ein "ding", dass eine flächenförmige keule abstrahlt (ca. 50m weit) sobald der segler durch ist, macht es automatisch "HUUP".

mir geht es nur darum, herauszufingen ob so was machbar ist oder wir unserer zeit nur vorraus sind :D :D :D :D

bin schon sehr gespannt auf eure antworten.....

d@vid
»h@bib« hat folgendes Bild angehängt:
  • windenlinie.jpg
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:dumm: ...denn Stillstand ist RÜCKSCHRITT! :nuts:

2

Sonntag, 5. März 2006, 20:36

Mikrowelle alias Radar? z.B. die Dinger, mit denen Türen automatisch geöffnet werden.

Grüße
Malte

robert-1

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3

Sonntag, 5. März 2006, 20:44

Das wird nicht leicht.
Radar fällt wegen der nötigen Höhe, in der es funktionieren müsste flach (erlaubte/bezahlbare Sendeleistung).
Eventuell gehts so: Webcam mit Objektiv großer Brennweite (normales 35mm-Kameraobjektiv dran gebaut, muss nicht perfekt scharf werden) senkrecht nach oben schauen lassen und ein Notebook, wobei per Software eine grobe Mustererkennung läuft.
Eventuell reicht es schon, wenn man im Bild einen Bereich definiert, in dem sich etwas bewegen muss, um den Alarm auszulösen?
Standard schreibt man mit D
Wenn Elektro scheisse wäre, wäre es braun und würde stinken.

4

Sonntag, 5. März 2006, 21:13

Bei den F3F-Wettbewerben, die ich gesehen habe, Wendeten die jungs weniger als 50m von der Hangkante entfernt. Das sollte machbar sein. Radarpistolen reichen doch auch so weit.

Grüße
Malte

robert-1

RCLine User

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5

Sonntag, 5. März 2006, 21:38

Ok, dann wäre das möglich, aber teuer.
Bei der Höhe würde ne unmodifizierte Webcam wohl auch tun.
Wäre eben deutlich kostengünstiger als Radar, pro Wendemarke eine 20€ Webcam und ein Notebook.
Software müsste eben jemand bauen, wenn es das noch nicht gibt.
Standard schreibt man mit D
Wenn Elektro scheisse wäre, wäre es braun und würde stinken.

6

Montag, 6. März 2006, 23:25

Servus,

wie wär's z.B. mit einem CCD-Line Sensor? In entsprechendem Abstand eine Optik (Lupe? Kasten mit einem kleinen Loch?) zur Fokussierung drangebaut und schon überwacht der Sensor ganz automatisch nur den relevanten Luftraum. Die Auswertung stelle ich mir nicht sehr kompliziert vor (jedenfalls einfacher, als das Bild einer Cam auszuwerten) und das müßte sich dann mit einem kleinen Microcontroller erledigen lassen, was wesentlich "feldtauglicher" ist, als ein oder sogar 2 Laptops...

Grüße,

Thomas

7

Dienstag, 7. März 2006, 00:25

Viele schoene Ideen. Habt ihr mal ueber die Geschwindigkeit der Flieger nachgedacht und den optischen "Sichtbereich" (kurzer Schatten der da vorbeihuscht)?
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.


8

Dienstag, 7. März 2006, 01:31

Eine Abtastrate von 10 ms müßte reichen: ein 30 m/s schneller (ca. 100 km/h) Flieger bewegt sich in 10 ms nur 30 cm, innerhalb eines 100Hz Frames müßten sich bei Überflug der Meßlinie also schon auswertbare Änderungen einzelner Pixel ergeben.

Gruß,

Thomas

h@bib

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9

Dienstag, 7. März 2006, 10:07

hallo

wie sieht es aus bei der CCD-lösung, wenn da in sichtweite ein vom wind bewegter baum ist? und da ist meistens viel wind......

gruß

david
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10

Dienstag, 7. März 2006, 12:43

SichtWeite ist egal. SichtRichtung ist wichtig. Und das sollte sich kein Baum befinden, da wird doch geflogen!

Grüße
Malte

h@bib

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11

Dienstag, 7. März 2006, 13:01

hallo malte

da hast du grundstätzlich recht. alle eventualitäten kann man ja nicht ausschliessen.

bei den optischen geschichten: wie sieht es da mit wechsel hell-dunkel aus (wenn eine fette wolke vorbeizieht und dann ist wieder pralle sonne) das passiert oft an westhängen ab ca. 12:00.....

würde sich auch eine lösung finden, ohne laptop? obwohl mit Laptop könnte man dann gleich die zeit stoppen..... das ist dann evolutionsstufe2......

also dann lieber in erster version ohne laptop......wenn möglich...


was ist mit ultraschall? geht das so weit?

gruß

david
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12

Dienstag, 7. März 2006, 22:34

Hallo David,

Wolken ziehen ja im Vergleich zum Flugzeug recht gemächlich durch's Bild, sollten also im Bereich der Abtastrate keine nennenswerten Helligkeitsunterschiede produzieren.

Weitergesponnen: angenommen, die Durchflug-Erkennung kriegen wir in den Griff, dann wäre der Rest zur automatischen Zeitmessung ein Kinderspiel (ohne Laptop)! Die beiden Meßstationen müßten nur verbunden werden (Buetooth? IR? notfalls ein Kabel durch's Gelände...) und die Signale dann von einem Microcontroller ausgewertet und auf ein LCD gebracht werden. Dort könnten dann z.B. immer die Zeiten der letzten X Durchgänge angezeigt werden.

Grüße,

Thomas

h@bib

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13

Mittwoch, 8. März 2006, 07:54

hallo thomas

du hast recht, so schnell wie die F3F-segler sind die wolken nicht! :D zum glück ;)

also mal weitergesponnen:
der OBERHIT wäre natürlich eine zuverlässige DRAHTLOSE verbindung, wie auch immer die realisiert ist.
im notfall bzw. in der ersten stufe der realisierung "genügt" auch ein kabel.
in der nächsten ausbaustufe kann man so eine drahtlose verbindung vorsehen.

grüsse

david
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