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1

Montag, 27. März 2006, 11:39

Akkumonitor mit 4-Pin RGB-LED wie Ansteuern?

Hallo Zusammen,

Ich brauche einen kleinen Akkumonitor für den Empfängerakku. Ich würde dazu gerne eine RGB-LED einsetzen.
Die passende LED habe ich schon gefunden:
http://www.led1.de/shop/product_info.php?products_id=124]RGB-LED[/URL]

Technische Daten:
Gehäuse: 5mm waterclear
Öffnungswinkel: 25°
Spannungen: 2,1V rot, 3,3V grün, 3,4V blau
Wellenlänge: 640nm rot, 515nm grün, 465nm blau
Strom: 20mA je Farbe

Das LED hat 4 pins. Davon ist einer der gemeinsame GND.
Jetzt brauche ich noch eine Schaltung (ohne µControler) um diese je nach Spannung des Empfängerakkus anzusteuern.

Also
i.o. grün
noch Ok grün und blau = gelb
Unterspannungsgrenze rot


Ich würde auch gerne eine 5 und 4 Zellen Variante haben.

Hat einer vieleicht eine Idee? Gibt es vieleicht ein passendes Treiber IC? Ich hatte mal irgendwo ein Spannungsmonitor IC gesehen. Ich weiß nur nicht mehr wo.

Gruß

Andi C.
Auf dem Rücken mußte Drücken oder Dich nach den Teilen bücken. Meine Spezialdisziplin. :nuts:
Die meisten "Funkstörungen" finden zwischen den Ohren statt! :evil:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »GreccoFly« (27. März 2006, 11:40)


2

Montag, 27. März 2006, 14:21

RE: Akkumonitor mit 4-Pin RGB-LED wie Ansteuern?

Hallo Andi,

hab zwar grad keine Schaltung parat, aber gelb erhältst Du durch rot und grün, grün und blau zusammen gibt dagegen türkis (additive Farbmischung!)
Bei einer klaren LED wird - zumindest aus der Nähe - die Farbe nicht wirklich gemischt erscheinen, eher "bunt", wie zwei verschiedenfarbige LEDs dicht nebeneinander, da die Chips der Grundfarben nebeneinander liegen.

Grüße,

Thomas

3

Montag, 27. März 2006, 22:02

Hi Andi

Zitat

Jetzt brauche ich noch eine Schaltung (ohne µControler)


Gibts dafür einen besonderen Grund? Es gibt AVRs und PICs mit 8 Pin-Gehäuse mit A/D-Wandler, die den Strom sogar direkt mit ihren Ports treiben könnten. Das spart enorm Bauteile und mit einem freien Eingang könnte man sogar zwischen 4 bzw. 5 Zellen umschalten.

Wenn's denn eine diskrete Lösung sein soll, wie wärs mit einen Fensterdiskriminator:
http://www.atx-netzteil.de/fensterdiskriminator_tca965.html
Das könnte schon in etwa sein, was du haben möchtest, die Spannungen wären noch anzupassen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Quax_BLMC« (27. März 2006, 22:03)


4

Montag, 27. März 2006, 22:10

Ups..:dumm: ..ja die Sache mit der Farbenlehre...

Klar geht es mit einem µControler am einfachsten, aber ich kenn mich damit nicht genug damit aus! HAb zwar ein Bascom AVR-Buch da, aber irgendwie nicht wirklich Zeit mich damit auseinander zu setzen...obwohl das bestimmt ein gutes Projekt zum Einstieg wäre. Der Algorithmus ist ja ein einfach IF-Then Loop.

Die Schaltung werde ich mir mal gleich anschauen.

Bei Segor hat man mir noch den TCA 965 von Siemens empfohlen. Werde mir mal das Datenblatt suchen.

Gruß

Andi C.
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5

Montag, 27. März 2006, 22:12

Bin jetzt grade mal den Link gefolgt. Der Fensterdiskriminator ist ja der TCA 965...
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6

Mittwoch, 29. März 2006, 00:02

Hi,

Ich habe mir den TCA 965 angeschaut. Es ist eigentlich genau das, was ich wollte.

Ich habe aber noch folgende frage:

Ich will 4 Zellen "messen". Das heißt einen Spannungsbereich von 4-4,8 V. Aber der Versorgungsspannungsbereich liegt bei 4,5-30 V. Ich sehe das Problem im minimum, das ja bei mir bei 4 V liegen würde.

Geht das?

Gruß

Andreas
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7

Mittwoch, 29. März 2006, 11:40

Zitat

Original von GreccoFly
...
Ich will 4 Zellen "messen". Das heißt einen Spannungsbereich von 4-4,8 V. Aber der Versorgungsspannungsbereich liegt bei 4,5-30 V. Ich sehe das Problem im minimum, das ja bei mir bei 4 V liegen würde.

Geht das?
...


Das ist wirklich blöd.
Du kannst es zwar ausprobieren und vielleicht funktioniert es sogar, aber ob es zuverlässig ist, weiß du nicht. Ich würde mich nicht darauf verlassen.

Scheint auch nur diesen Fensterkomparator zu geben, habe auf die Schnelle keinen anderen gefunden ...

Gaston

RCLine User

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8

Mittwoch, 29. März 2006, 15:28

Warum muss es ein fertiger Fensterdiskriminator sein?

Du willst ja im Fenster drin beide LEDs leuchten lassen, darüber und darunter nur eine. Also einfach zwei Komparatoren (mit kleiner Hysterese versehen!) dranhängen ->2 OpAmps ->1 IC, dann eine Referenz für die Dinger, und dann brauchst Du nur noch ein bisschen Vogelfutter drum herum und fertig.

Das kannst Du für jede Spannung auslegen.
Wenn Du willst, rechne ich Dir mal was aus - im Moment hätte aber wohl mein Arbeitgeber was dagegen... ;) ich sollte arbeiten. :w

9

Mittwoch, 29. März 2006, 17:36

So genau kenne ich mich damit nicht aus.Darum wollte ich ein IC.

Ich würde Dein Angebot sehr gerne annehmen. :tongue:

Es würde mir auch reichen, wenn jeweils nur ein LED in den 3 Bereichen leuchtet. Vieleicht finde ich ja auch ein LED mit Rot-gelb-grün.

Gruß

Andi C.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »GreccoFly« (29. März 2006, 17:37)


Gaston

RCLine User

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Beruf: Elektroääschenjöör

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10

Mittwoch, 29. März 2006, 23:04

Vermutlich ist es sogar einfacher, wenn im mittleren Fenster zwei LEDs leuchten. Dann brauchts nämlich wirklich nur zwei Komparatoren, und keinen Fensterdiskriminator.

Bei welchen Spannungen soll die Umschaltung rot-gelb-grün denn stattfinden? Kenn mich da nicht so aus...

Kam heute nicht dazu, sorry. Hatte Besuch. Und morgen geht's vermutlich auch schlecht - aber ich versuche mal, ein bisschen Zeit freizuschaufeln.

Für alle andern nochmals die Idee - vielleicht hat ja jemand Zeit, einige Rechnungen zu machen...

Batteriespannung an Referenz hängen -> 1.2V oder so. Daraus mit Spannunsteiler(n) (skalierte) Schwellen für die Übergänge rot-gelb und gelb-grün erzeugen. Je zu einem Schmitt-Trigger (OpAmp mit positiver Rückkopplung).

Die Batteriespannung ausserdem über einen Spannungsteiler gemäss den Schwellenspannungen skalieren und den Schmitt-Triggern zuführen. Dann müssen die Ausgänge nur noch so gehängt werden, dass die grüne LED bei Unterschreiten der unteren Schwelle ausgeht und die rote bei Überschreiten der oberen Schwelle angeht. Also die eine "nach oben" und die andere "nach unten" ziehen.

Denkfehler? Sollte doch eigentlich gehen, oder?
2 OpAmps, eine Referenz, Vogelfutter.

Du kannst mir ja mal Deine Email-Adresse per PN zusenden, dann kann ich Dir 'ne Skizze schicken.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Gaston« (29. März 2006, 23:08)


11

Mittwoch, 29. März 2006, 23:23

Ich würde das ja auch gerne selber Versuchen, aber ich verstehe leider Deine Erklährung kaum....:dumm: :dumm:

Also ich würde gerne, das ab 4 V rot bis 4,5 gelb und darüber grün.

Aber Du Schreibst von einer Referenzspannung von 1,2 V. Nur zum Verständnis. Ich habe nur eine Spannungsquelle, und das ist der zu messende Empfängerakku mit 4 Zellen.

Aber ich finde Deine Hilfsbereitschaft super. Nur keine Eile. :ok: :ok: :ok:

Gruß

Andi C.
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12

Mittwoch, 29. März 2006, 23:56

Ich kenne zwar den TCA 965 nicht, ich würd aber zum rumexperimentieren einen Operationsverstärker nutzen z.B. Den LM324. Als Referenzspannung würd ich eine Z-Diode einsetzen so um die 3,3 V.
Der Rest sind dann Spannungsteiler an den Operationsverstärker Eingängen.

Eine Alternative wären auch LED Dot/ Balkentreiber wie z.B. der LM 3914 der 10 Ausgänge hat allerdings mit gemeinsamer Anode.

Früher setzte man für sowas auch UAA170 IC's ein. Weiss aber nicht ob man die noch kriegt.

Auch wenn Du keine Microcontroller verwenden möchtest würd ich mir trotzdem mal den ATTiny 13 anschauen (Datasheet von der Atmel Homepage runterladen). Der hätte eigentlich alles drauf was Du so brauchst und ist mit Bascom programmierbar.
Schau dich halt mal ein bischen um.

Gaston

RCLine User

Wohnort: CH-6300 Zug

Beruf: Elektroääschenjöör

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13

Donnerstag, 30. März 2006, 08:52

Wegen der Referenzspannung:

Jaja, hab ich schon verstanden. Aber aus dieser Spannung, die gleichzeitig Stromversorgung und Messspannung ist, muss man immer (egal, wie man die Schaltung realisiert) eine definierte Fixspannung erzeugen, anhand derer man dann Vergleichsmessungen machen kann. Ist keine weitere Batterie, sondern eben ev. eine Zenerdiode oder auch ein kleines IC.

Ich gehe dieses Wochenende skifahren, werde aber sicher mal Zeit finden, mich für ein Stündchen in eine stille Ecke zu setzen - ich nehme Block, Bleistift und Taschenrechner mit.

14

Donnerstag, 30. März 2006, 10:54

Genieße das Skifahren.

Gruß

Andi C.
Auf dem Rücken mußte Drücken oder Dich nach den Teilen bücken. Meine Spezialdisziplin. :nuts:
Die meisten "Funkstörungen" finden zwischen den Ohren statt! :evil:

15

Sonntag, 2. April 2006, 16:35

Servus,

wie wär's mit folgender, simplen Transistor-Schaltung (hab's mal eben hingekritzelt...)
Bei niedrigen Spannungen leuchtet die rote LED allein, ab etwas über 4 Volt kommt die grüne dazu (=Mischfarbe: gelb), und abhängig von der Poti-Stellung geht die rote LED bei einer gewissen höheren Spannug aus (LED=grün).
Als Referenz sind hier zwei grüne LEDs in Reihe geschaltet, da Z-Dioden bei den kleinen Spannungen einen verdammt hohen Strom brauchen, um einigermaßen den aufgedruckten Spannungswert zu erreichen. bei kleinen Spannungen eignen sich LEDs sehr gut als Referenz!

Grüße,

Thomas

EDIT: Ist mit grad aufgefallen: Poti nicht an den oberen Anschlag drehen, oder vorsichtshalber noch einen Widerstand in die Basisleitung vom ersten Transistor einfügen!
»Ottili« hat folgendes Bild angehängt:
  • akkucheck.gif

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Ottili« (2. April 2006, 16:44)


16

Sonntag, 2. April 2006, 19:04

Die Schaltung mit den Transistoren ist erstmal kein schlechter Ansatz.

Allerdings hat die Mehrfarben LED eine gemeinsame Kathode. Wird also an der Schaltung nicht funktionieren.

Eventuell könnte man das Ganze auf PNP Transistoren umstricken.

Ausserdem fürchte ich das durch die Transistoren eine breite Streuung in die Anzeige kommt. Ich meine das die angezeigte Farbe keiner Spannung so richtig zugeordnet werden kann (Rot-Dunkelgelb-Hellgelb-Halbgrün-Vollgrün usw.)

17

Sonntag, 2. April 2006, 21:09

Hallo Wilhelm,

Zitat

Original von wkrug
Allerdings hat die Mehrfarben LED eine gemeinsame Kathode. Wird also an der Schaltung nicht funktionieren.

da vermute ich aber fast ein bisserl einen Irrtum von Andi - bei www.led1.de (wo er die LED nach seiner Angabe gefunden hat) habe ich nur welche mit gemeinsamer Anode gefunden.

Zitat


Eventuell könnte man das Ganze auf PNP Transistoren umstricken.

das wäre ggf. natürlich auch leicht möglich - einfach +/- vertauschen, die Dioden umdrehen und PNP-Transistoren nehmen, dann sollte es schon passen!

Zitat


Ausserdem fürchte ich das durch die Transistoren eine breite Streuung in die Anzeige kommt. Ich meine das die angezeigte Farbe keiner Spannung so richtig zugeordnet werden kann (Rot-Dunkelgelb-Hellgelb-Halbgrün-Vollgrün usw.)

Klar, die Schaltung funktioniert natürlich "analog" und im "Grenzbereich" wird es einen fließenden Übergang geben. Dieser wird mit zunehmenden Verstärkungsfaktor der Transistoren aber schmaler, und in der Praxis wird der Akku ja auch mit verschiedenen Strömen belastet, so daß z.B. an der Grün-Gelb-Grenze im Ruhezustand eindeutig Grün an ist, und wenn sich die Servos bewegen, die Spannung eindeutig in den Gelb-Bereich geht.
Man könnte aber auch leicht eine Hysterese einbauen (zumindest für "rot"), so daß die Umschaltung Grün/Gelb schlagartig vonstatten geht. Dazu müßte lediglich von Collektor des "rot"-Schalttransistors ein recht hoher Widerstand (ein paar hundert kOhm) zur Basis des ersten Transistors geführt werden. Für eine Hysterese beim rot/gelb-Übergang bräuchte man aber leider noch einen zusätzlichen Transistor.

Grüße,

Thomas

Gaston

RCLine User

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18

Montag, 3. April 2006, 08:29

Sorry, hatte 'nen grausamen Absturz dieses Wochenende. Tja, wenn man mit 'ner Guggemusig skifahren geht - und wenn man dann noch zur falschen Zeit bei den falschen Leuten sitzt (falsche Zeit: Früher Nachmittag bei brennendem Sonnenschein, falsche Leute: Die besten Kumpels, die auf die abgrundtief besch***ene Idee kommen, ein Saufspiel zu machen....)

Habt Ihr gewusst, dass man schon am ABEND 'nen Kater haben kann??? :angry: ;( zzz zzz zzz


Aber die vorgeschlagene sehr einfache Schaltung sieht doch tiptop aus, da muss ich ja gar nichts mehr dazu beitragen! Ist sicher eine einfache und elegante Lösung.

19

Montag, 3. April 2006, 23:38

Und wie war der Schnee? :evil:

Danke für eure Resonanz.

Ich hatte gehoft einen Baustein zu finden, der eine sehr kompakte Schaltung für einen Sal aufzubauen, die auch absolut simpel ist.

Auch wenn Ihr jetzt mit Steinen werfen werdet, muß ich sagen, dass ich jetzt eine fertige Schaltung bei Schulze für 16¤ gefunden habe. Ich glaube ich nehme diese fertige Schaltung. Denn mein Berufsleben schluckt 45-50 % des Tages 25 % gehen zum Schlafen drauf. Die restlichen 30 % nutze ich lieber zum Bau meiner Modelle, bzw. Reparatur (meine schöne Alpina liegt zertrümmert auf der Werkbank ;( ;( ;( ;( )

Ich muß mal wieder feststellen, das man nicht alles selber machen kann, auch wenn ich gerne wollte! :(

Trotzdem vielen Dank. Ich werde die Schaltung zur Seite legen. Vieleicht gehe ich ja doch mal dran.

Gruß

Andi C.
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