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1

Samstag, 20. Mai 2006, 12:37

Countdown mit LED gesucht

Hi

Ich suche eine Schaltung für einen Countdown:

- LED als Anzeige
- bis mind. 200 Sek.
- Zeit/Sekunden einstellbar (Taster ! Wenn möglich ein Tastendruck = 1 Sek. / längerer Tastendruck = schneller Vorlauf)
- Resetmöglichkeit "000" (Ein-/Ausschalten ?)
- bei Ablauf > akustisches Signal (Piezo Summer ?)
- wenn möglich ohne AVR oder PIC (da ich von der Programmierung keine Ahnung habe)
- kann batterie-/akkubetrieben sein - max. 12V

Kennt da Jemand eine Schaltung oder hat ggf. sogar ein Layout ?

Der Countdown soll für einen Platinen- und Stempelbelichter sein.
Die max. Zeit ist eigentlich bei 110 Sek., aber vielleicht gibt es noch andere Anwendungen,
wo ich so ein Teil gebrauchen könnte.
LCD ist vermutlich schwieriger anzusteuern und auch wohl teurer. LED ist besser zu erkennen.

Wäre sehr nett, wenn mir da jemand helfen könnte.

Gruß
Torsten
Meine [SIZE=4]BASTELSEITE[/SIZE]

2

Samstag, 20. Mai 2006, 13:09

Hier einer mit Prozessor und fertigem Programm.
http://pinguin.sauerland.de/timer_v1.html
Und hier noch einer:
http://www.thelastinstance.de/elek/project01.phtml

Ohne Prozessor wuesste ich jetzt gerade nicht. Gibt aber ein paar Timer ICs die dir vielleicht weiterhelfen koennten. Maxim hat da sowas. Finde nur gerade die Nummer nicht.
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.


3

Samstag, 20. Mai 2006, 13:17

Danke für Deine Antwort !
Über diese beiden Links bin ich bei meiner Suche auch "gestolpert" !
Das Problem ist einfach nur der Prozessor !

Gruß
Torsten
Meine [SIZE=4]BASTELSEITE[/SIZE]

4

Samstag, 20. Mai 2006, 13:24

Wieso ist der ein Problem?
Der Hex Code ist doch auf beiden Seiten dabei.
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.


5

Samstag, 20. Mai 2006, 18:15

Wenn mit normalen Bauteilen gehen soll brauchst du einen BCD UP/Down Counter mit Preset, sowie einen Taktgenerator.
Der Counter liesse sich dann mit BCD Drehschaltern Programmieren.

Für die LED Anzeigen brauchst du dann noch zusätzlich BCD Led Treiber.
Eventuell noch ein paar Gatter um den Counter zu Stoppen und das Ausganssignal abzuschalter, der Piepser soll ja auch noch piepen.
Die IC's lassen sich allen in der CMOS 4000 Reihe finden.

Will damit sagen das Ganze artet sehr schnell in ein IC Grab aus.

Also ich würd das Ganze doch mit nem Microcontroller machen, noch dazu wenns da schon fertige Schaltungen gibt.
Als Display würd ich ein 1x16 Zeiliges LCD Display verwenden, oder das Display das in der Schaltung vorgeschlagen ist.

Ein Programmieradapter für die Atmel Chips ist auch in längstens einer halben Stunde aufgebaut.
Druckerportstecker, ein paar Widerstände, Flachbandkabel und Stiftleisten zusammengelötet - fertig.
Als Programmiertool sollte Ponyprog geeignet sein.

6

Samstag, 20. Mai 2006, 18:43

Torsten, wenn du dich fuer die zweite Schaltung mit dem Mega8 entscheiden solltest, kann ich dir einen programmierten schicken.
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.


7

Montag, 22. Mai 2006, 10:57

Hallo

Vielen Dank für Eure Antworten ! :ok:

@Thomas
Danke für Dein Angebot. Das weiß ich zu schätzen !

Da ich immer häufiger auf solche Prozessoren treffe, muß ich mir auch mal überlegen
wie ich sie selber brennen (nicht programmieren) kann.
Ich habe hier ein Layout für einen AVR ISProgrammer (angehängt).
Die Platine und die Bestückung sind kein Problem.
NUR:
1. Liege ich mit der angehängten Schaltung richtig ("fliegende Verkabelung"),
wenn ich nicht IN System programmieren/brennen will ?
2. und da kommen schon die ersten Probleme: ich habe mir mal Datenblätter
einiger Atmega angesehen. Dort finde ich z.T. mehrfach GND und auch MOSI bzw. MISO
sowie TXD und RXD. Was muß denn nun wo angeschlossen werden ?
Ist es egal an welchen GND ich am Prozessor anschließe ?
3. Ich habe auf einigen Adaptern eine LED gesehen ! Wozu ist diese ? Um anzuzeigen,
dass gerade gebrannt wird bzw eine Datenübertragung stattfindet ?
Wo müßte ich bei dem Layout eine LED wie anschließen ?
4. Wie bekommt der ISP Strom ? Über den Parallelport ?
5. Welches Programm kann ich zum Brennen nutzen (Pony Prog ? AVR_ISP ?) ?
6. Was benötige ich noch außer einen PC, den AVR ISP Adapter, das entspr. Programm
den Programmiercode und natürlich den AVR ?
6. Gibt es irgendwo eine Auflistung über die Prozessoren, die mit solch einem
Programmer gebrannt werden können ?


Ich hoffe, dass Du mir (oder auch gerne jemand anderes) dabei helfen kann, meine
Fragen zu beantworten. Ich wollte nun nicht unbedingt den (sehr groß gewordenen
) Fred für die AVR-Programmierung durchackern !

Wäre sehr nett, wenn mir jemand die Fragen beantworten könnte.


Nette Grüße

Edit: Mist - Bild vergessen
»__XX« hat folgendes Bild angehängt:
  • AVR ISP-2.jpg
Torsten
Meine [SIZE=4]BASTELSEITE[/SIZE]

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »__XX« (22. Mai 2006, 12:57)


8

Montag, 22. Mai 2006, 17:05

Hallo Thorsten,

find ich lustig, genau den selben Programmieradapter verwende ich auch.
Aber nun zu deinen Fragen.

zu 1. Ja, das was du da hast ist ein In Service Programmer.

zu 2. Die GND und VCC Leitungen müssen alle beschalten werden.
eine Ausnahme ist da AVCC die nur bei Verwendung der AD Wandler - Analogkomperators beschaltet werden muss.

zu 3. Ich denk mal die LED wird dazu da sein um anzuzeigen ob eine Programmierspannung anliegt, aber das müsste man schon mit dem zugehörigen Schaltplan klären.

zu 4. Der ISP bekommt über die Stromversorgung der Zielschaltung seinen Strom.
Das heisst die Ziel- Controllerschaltung zusammenbasteln, Prüfen, Strom draufgeben, Programmieren.
Ich hab bei meinem Adapter zusätzlich noch mal eine 7805 + drumherum angelötet, den ich bei bedarf mit einem Akku speise.

zu 5. Ich benutze Pony Prog, mehr brauchst Du normalerweise nicht.

zu 6. Den Programmiercode (*.hex) eventuell das EEPROM File (*.EEP)
Wenn du natürlich den Quelltext hast z.b: .bas .c oder .asm brauchst Du auch noch das entsprechende Editorprogramm um die hex und eep Files zu erzeugen.
Ich würd mir mal die Freeversion von BASCOM AVR, sowie das AVR Studio 4.xx runterladen.
Die meisten AT90... ATtiny... und ATMEGA... unterstützen das ISP.
Schau mal in die Prozessorliste von Ponyprog, da siehst Du was alles so geht.
Es gehen auch noch ein paar Prozessoren mehr ATtiny13, ATMEGA 168 aber die kannst du dann mit Ponyprog nicht programmieren !!

Vom Programmieradapter musst Du die Pins MISO MOSI SCK RES und GND mit den entsprechenden Pins des Microcontrollers verbinden normalerweise auch noch die VCC Leitung.
Am RES Pin sollte noch ein 10kOhm Widerstand gegen VCC liegen.
Eine Taktquelle (Quarz, RC-Glied, Keramikresonator, interne Taktquelle) muss auch vorhanden sein.
Blöd ist, das man sich nicht auf eine einheitliche Belegung der Programmierstecker einigen konnte. Es gibt von ATMEL eine 10 polige Beschaltung für die ISP Schnittstelle aber die wird wegen der nicht benutzen Pins nicht immer verwendet.
Die Programmierpins können auch während des Programmierens mit dem Rest der Zielschaltung verbunden bleiben, wenn der Lastwiderstand grösser als 4,7kOhm ist.
Das ist aber auch ein wenig vom Programmieradapter abhängig.
Wenn Du also mal selber Schaltungen entwirfst solltest Du auf diese Pins nicht gerade eine LED legen.
Eine grosse Gemeinheit können die sogenannten Fuse und Lock Bits der Atmel Prozessoren darstellen. Wenn Du da was Falsch einstellst (Taktquelle, Reset) kann es passieren das Du den Chip nicht mehr ISP programmieren kannst.
Die Bits haben nicht bei allen Controllern die selbe Bedeutung ausserdem zeigt sie Ponyprog in inverser Logik an. Also Datenblatt wirklich genau anschauen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »wkrug« (22. Mai 2006, 17:34)


Bruchflieger

RCLine User

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Beruf: Energieelektroniker / HWK-Meister E-technik

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9

Montag, 22. Mai 2006, 17:24

Hi Torsten,

Der Programmer (-teil) der Platine scheint der zu sein, den auch Kollege Gietenbruch verwendet hat im AVR-Kurs. Der Rest der Platine wird sicherlich für so einen IC-Sockel mit Hebel an der Seite zu sein ( siehe Reichelt TEX40 für 13.00 Eu). Diese Sache mit der Fliegenden Verdrahtung macht dahingehend Sinn, wenn du später wie wir anderen auch AVR-Süchtig geworden bist, dann kannst du nämlich fast alle Typen in diesem Sockel Programmieren und per Steckboards etc das ganze erstmal testen und simulieren... Ich gebe dir dazu aber den Tipp, am Testsockel mindestens 2 Kontaktreihen zu machen, die im abstand 5,08mm mindestens auseinander sind. Für meine Testboards habe ich folgende Buchsen- und Stiftleisten von Reichelt benutzt: AW 122/32 -> 1,35 Eu (die sind effektiv billiger als die 64pol Variante) und SPL 32 -> 0,41 Eu. Und die Stiftleisten, da hab ich dann die einzelnen Pins an dünne Litze angelötet, und fertig sind die Steckbrücken.
Sieh bitte auch eine Leiste mit VCC bzw GND Buchsen vor - am besten direkt nebeneinander, dann kannst zB. mit Flachbandkabelstücken gleich 2 pol. (oder mehrpol.) Leitungen fertigen...
An den Prozessoren müssen soweit ich weiß für korrekte Funktion alle VCC bzw GND angeschlossen werden. Und eine evtl vorhandene AVCC soll auch an VCC, sonst arbeitet der ADC-Port nicht.
Der Programmer zieht seine Betriebsspannug aus der Schaltung über das Programmierkabel.
PS: die Belegung bei meinen Platinen hab ich so gewählt: 1. VCC; 2. GND; 3. Reset; 4. SCK; 5. Miso; 6. Mosi. Vor allem die letzten 3 sind bei (fast) allen AVR in dieser Reihenfolge angeordnet. (eine Ausnahme wäre zB. der Mega128, den es aber auch nur in SMD gibt...)
Dein Programmer sollte direkt aus Bascom heraus funzen. Damit kannst auch recht schnell deine ersten eigenen Programme entwerfen - die Demoversion schafft Code bis 4kB - das reicht am Anfang ne ganze Weile...
TXD und RXD sind die Serielle Schnittstelle, darüber kann dein Prozessor zB Daten mit anderen Prozessoren / PC austauschen.
Zum Thema LED am Adapter will ich mal nur sagen, daß es verschiedene Adapter gibt, und manche davon haben eine LED drauf - andere eben nicht...
Das schöne an den AVR ist, daß mit dem einen Programmieradapter alle Typen programmiert werden können.

Ich hoffe schonmal etwas Licht ins Dunkel gebracht zu haben...

PPS: Ich habe damit auch erst im letzten August angefangen, und mir letztens eine komplett neue Steuerung für die Tiefkühltruhe gebaut und programmiert... (eine neue orginale hätte 150,- Eu gekostet, und dann wär das Display mit den Bedienelementen auch nur an der Truhe im Keller gewesen - jetzt kann ich jederzeit in der Küche im EG nachsehen, was die Truhe gerade macht - Soll- und Istwert am Display sowie Status des Kompressors (an/aus); Alarm bei 7°C wärmer als Sollwert und sofortiges Einschalten, Summer Quittierbar; Superfrost auf -25°C - um mal einiges zu nennen)
Grüße Dani.

10

Montag, 22. Mai 2006, 19:30

Hi

Vielen, vielen Dank für Eure Antworten ! :ok: Wirklich klasse !

Ich habe sie nur kurz überflogen,da ich im Moment etwas im Streß bin, aber die Platinen
morgen früh ätzen wollte.

Sch..ß. - sorry !!!!

Was brauche ich denn noch für meine Schaltung an Stromversorgung damit ich die AVR
brennen kann ?
Vor Allem: wo mmüßte ich was anschließen ? Eine kleine Erläuterung würde mir wahnsinnig helfen (bin doch noch Laie *schluchz*)

Mir geht es ja nicht - wie man an dem Layout sieht - um das "In System" - programmieren/brennen,
sondern um eine Platine wie im Anhang !

Zitat

Die GND und VCC Leitungen müssen alle beschalten werden.

das bedeuted also, dass wenn ein AVR mehrere GND oder VCC hat, ALLE beschaltet werden müssen ?
Mich hat in einem Schaltplan etwas der Vergleich Mosi, Miso ZU TXD u. RXD verwirrt.

Könntet Ihr mir bzgl. meiner Fragen da vielleicht nochmals helfen !?
Wäre absolut nett - ich will doch auch in dem Bereich mal zu Ergebnissen kommen.

Nette Grüße
Torsten
Meine [SIZE=4]BASTELSEITE[/SIZE]

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »__XX« (22. Mai 2006, 19:31)


11

Montag, 22. Mai 2006, 19:57

Hallo Torsten

Genau du musst alle VCC und Gnd Pins des Avr beschalten. Zwischen den Gnd und VCC Pins jeweils einen 100nF Abblockkondensator dazuschalten. Der filtert kurze Stromspitzen und Spannungseinbrüche.

Zur Stromversorgung einfach mit einem 7805 Spannunungsregler mit ein paar Kondensatoren. Die genau Schaltung gibt es im AVr Kurs bei der HArdwareerklärung vom andrenen Torsten ;) Die Stromversorgung wurde gleich am Anfang behandelt.

Mosi (Master Out Slave In), Miso (Master in Slave out), SCK, und der Reset Pin werden für desn ISP Adapter gebraucht (+ Spannungsversorgung).

RXD und TXD sind die Pins für den UART. Der UART ist eine Schnittstelle mit der man mit dem PC (COM Schnittstelle) oder auch mit einem anderen Avr Prozessor kommunizieren kann.

Ich hoffe geholfen zu haben

Gruß Robert
Gruß Robert

12

Dienstag, 23. Mai 2006, 10:11

Hi
Vielen, vielen Dank für Eure Antworten ! :ok:
Wirklich absolut toll von Euch !!! Mir fehlen ein wenig die passenden Worte !

Mir geht es ja nur darum dass:
- wenn ich mal eine Schaltung finde die ich nutzen will und es muß ein Atmel gebrannt werden,
ich diesen auch einfach gebrannt bekomme.
- ich nicht programmieren will, weil ich einfach zuwenig Ahnung von Elektronik habe.
Ich weiß nicht wie man eine Schaltung aufbaut und wo welches Bauteil mit welchem
Wert warum hingehört.
- ich Schaltungen mit Atmel Prozessoren nachbauen kann.

Ein Experimentierboard ist sicherlich etwas feines, aber für mich der eben NUR brennen will,
vermutliche etwas überdimensioniert.

Zitat

Original von wkrug
zu 2. Die GND und VCC Leitungen müssen alle beschalten werden.
eine Ausnahme ist da AVCC die nur bei Verwendung der AD Wandler - Analogkomperators beschaltet werden muss.

1. Hmmm - "...eine Ausnahme...." Was heißt das ? Muß sie beim Brennen mit angeschlossen werden oder nicht ?
Ich bitte höflichst um (nach Möglichkeit einfach verständlich) Aufklärung !

Zitat

Original von wkrug
Am RES Pin sollte noch ein 10kOhm Widerstand gegen VCC liegen.

2. Da Du ja mittlerweile mitbekommen hast, dass Du es mit einem Laien zutun hast,
möchte ich Dich bitten, mir zu schreiben, wo der R genau sitzen muß bzw. was ich
wo verbinden muß.

Zitat

Original von wkrug
Eine Taktquelle (Quarz, RC-Glied, Keramikresonator, interne Taktquelle) muss auch vorhanden sein.

3. Oh man - jetzt war ich schon froh, dass ich das mit der Spannungsquelle (glaube ich)
begriffen zu haben und nun das :wall:
Könntest Du mir das ggf. näher erläutern ?

4. Was fehlt denn nun noch an der Schaltung, damit ich den Mega einsetzen, die Schaltung
mit dem Parallelport verbinden und brennen kann ?

Ich habe mal an der Schaltung etwas "gebastelt" und mir die Spannungsversorgung
wie von Torsten (ja - welcher wohl ?) beschrieben "geklaut" (bzw. von Robert vorgeschlagen).
Ich hoffe, dass ich keinen Fehler gemacht habe.
Mit den Drahtbrücken ist sicherlich nicht elegant aber mit Leiterbahn durch 2 Pins stehe ich etwas
auf dem Kriegsfuß :dumm:
Der Rote Strich in der Mitte soll nur zeigen, dass bis dort hin das Gehäuse gehen soll,
welches den linken Teil bedecken soll.

5. Ach ja - muß der 7805 noch einen Kühlkörper verpaßt bekommen ? Habe ihn extra
nach außen gesetzt um ggf. noch einen nachzurüsten. Bzw. worauf kommt es an,
dass er sich erwärmt ? Liegt das an der angelegten Spannung ?


Es wäre sehr, sehr nett, wenn Ihr mich weiter unterstützen würdet.
Nochmals einen herzlichen Dank an Wilhelm, Dani Robert u. Thomas !

Gruß
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Torsten
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »__XX« (23. Mai 2006, 12:51)


13

Dienstag, 23. Mai 2006, 10:22

Hi

Ist das mit dem Widerstand so gemeint, wie im Anhang ?

Gruß
»__XX« hat folgendes Bild angehängt:
  • AVR ISP-7.jpg
Torsten
Meine [SIZE=4]BASTELSEITE[/SIZE]

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »__XX« (23. Mai 2006, 12:51)


14

Dienstag, 23. Mai 2006, 13:37

@ Thorsten

Du hast da etwas falsch Verstanden.
Die Platine ganz am Anfang dieses Threats sind eigentlich 2 Platinen.
Die Linke Seite ist der eigentliche ISP Programmer für den Parallelport.
Die Rechte Seite ist ein Sockel mit dem ein bestimmter AVR Typ zu programmieren ist.
Der "linke" AVR Programmer passt für viele ATMELS vom ATtiny12 8Pins bis zum ATMEGA128 mit 84Pins.
Ich habs Dir ja schon mal geschrieben - Man baut die Zielschaltung auf (ja die in der man den Microcontroller später benutzen will). Dann ist die Taktversorgung und die Beschaltung für die Stromversorgung und den Reset Pin bereits vorhanden.

Wenn Du deinen Prozessor unbedingt ausserhalb der Zielschaltung programieren willst oder musst (kein ISP Anschluss in der Zielschaltung vorhanden), würd ich mir ne Euro Prozessor Platine zulegen, die passenden IC Sockel für deine gewünschten Prozessortypen auflöten und die Programmierpins der einzelnen Sockel miteinander verbinden. Der 10k Ohm Widerstand für den Resetpin kannst Du dann auch gleich auf die Platine auflöten, ebenso die Entkoppelkondensatoren 100nF zwischen VCC und GND. Natürlich darf dann immer nur 1 Prozessor auf der Platine gesteckt sein! Ausserdem kann auch gleich eine 5V Stromversorgung mit drauf.
Wenn Du dann einen neuen Prozessortyp mit anderer Pinbelegung kriegst brauchst Du nur einen weiteren Sockel auf deine Platine drauflöten.
Ein bischen Vorsichtig musst Du mit deinem Quarz sein, die Strippen bis zu den Pins des Microcontrollers sollten nicht zu lang sein, immerhin ist hier die Taktfrequenz zwischen 4...16 MHz (ich würd den 4MHz nehmen).
Die Taktversorgung mit den Atmel Controllern ist von Typ zu Typ unterschiedlich.
Der AT90S2313 braucht unbedingt einen Quarz oder externe Taktquelle. Die ATMEGA Typen haben meines Wissens alle einen internen Taktgenerator können aber auch mit externem Quarz betrieben werden (siehe Fuse und Lock bits des entsprechenden Prozessors im Datenblatt!).
Die Selbstbauschaltungen die ich bis jetzt in den Fingern hatte hatten aber alle! eine ISP Schnittstelle mit auf der Platine, manche auch nur als Lötpads.
Es komm also wirklich auf deine Zielplatine an.
Doof ist nur das hier die Anschlussbelegung der ISP Schnittstelle bei jedem Layout anders ist. Ich behelf mir dann immer mit Adapterkabeln.

Übrigens AVCC braucht zum Programmieren nicht beschaltet werden.

Ich hoffe nun ist einiges klarer.

15

Dienstag, 23. Mai 2006, 15:43

Vielen Dank für Deine Antwort ! :ok:

Ich geb's auf ! Vielleicht finde ich bei http://www.mikrocontroller.net/forum/
Jemanden, der mir zeigt, was ich brauche um einen Atmel außerhalb der Zielplatine
zu brennen.

Nochmals vielen Dank an Euch Alle.

Nette Grüße
Torsten
Meine [SIZE=4]BASTELSEITE[/SIZE]

Bruchflieger

RCLine User

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Beruf: Energieelektroniker / HWK-Meister E-technik

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16

Dienstag, 23. Mai 2006, 17:17

Warum denn aufgeben?

Ist doch alles erklärt worden:
1. Dein Adapter (rechte hälfte) ist in Ordnung, und kann mit den verschiedensten Programmen benutzt werden. Es gibt da reichlich von - da ich aber selbst einen anderen Programmieradapter nutze, kann ich momentan auch nicht sagen, welches Programm du brauchst um fertige Hex-files einzuspielen. Und wenn du den Pullup-widerstand 10k zw VCC und Reset im Platinenteil des Programmers machst wirds perfekt.
2. wenn du nur einen Prozessortypen bearbeiten willst, kannst du das so machen, und den entsprechenden Sockel mit auf der Platine des Programmieradapters fest zu installieren. Aber dann müßtest du eben auch genau wissen welchen Prozessor du brauchst, da jeder Prozessor die Pins zum Programmieren an einer anderen Stelle hat - darum wäre für diese Verbindung vom Programmer zum Sockel eine Verbindung per Steckbrücken eindeutig die bessere Variante in Verbindung mit einem "Nullkraft Testsockel für DIL Package" weil dort alle AVR-Prozessoren mit DIL-Gehäuse reinpassen, und du dadurch flexibel wirs auch Schaltungen nachzubauen, in denen ein anderer Prozessor der AVR-Familie drin ist - du mußt ja die Steckbrücken nicht rausziehen, wenn du fertig bist mit Programmieren... Und wenn du den Pullup-widerstand 10k zw VCC und Reset im Platinenteil des Programmers machst wirds perfekt.
3. Zum Thema Taktquelle will ich mich mal behaupten, daß du die jetzt am Anfang nicht brauchen wirst, weil die Meisten Schaltungen mit Mega-Prozessoren oder Tinys gebaut werden, und die haben interne Taktquellen, die von Fabrik her mit 1MHz aktiviert sind. Ansonsten wäre es nicht verkehrt einen Quartzoszillator mit zu bestellen, weil damit kann man auch einen verstellten AVR wieder beleben (wenn du den Takt verstellen mußt, geht das über die sogenannten Fuse-Bits, und da könnte man sich leicht mal vertun, und dann braucht man einen Oszillator, um den Prozessor wieder ansprechen zu können) aber darüber kann man noch später mal reden - hauptsache nur, daß du so ein Ding mal mit da hast.

Und eigendlich war es das auch schon, was du brauchst - ein Programm auf dem Rechner, das Hex-file und die Platine da und natürlich ein Kabel zum LPT1.
Welches PC-Programm du brauchst, da fragst du doch einfach mal den Torsten Gietenbruch per PN...
Grüße Dani.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Bruchflieger« (23. Mai 2006, 17:18)


17

Dienstag, 23. Mai 2006, 17:40

@Thorsten

Wenn Du denn unbedingt eine Menge Kohle ausgeben willst kannst Du dir das AVR-Starter-Kit STK 500 kaufen.
Das kostet bei Reichelt 89,90€ (Best.Nr.: AVR STK 500) und erfüllt Dir deinen Wunsch nach einer programmierung ausserhalb der Zielschaltung und ist für die meisten gängigen AVR Controller in DIL Fassungen geeignet.
Ausserdem ist das Ganze ein Entwicklungssystem für eigene Schaltungen.
Schau Dir mal die Artikelbeschreibung bei Reichelt an.
Das Board wird hier im ATMEL Kurs nicht verwendet, weil es den meisten zu teuer ist.
Nur zum Programmieren der Controller ist aber die Lösung mit der Euro Prozessorplatine sicher kostengünstiger, Du kannst auch ne Lochrasterplatine oder Streifenrasterplatine für den Aufbau verwenden.

Ich würd mir den ISP Programmer erstmal so bauen wie er ganz am Anfang des Threats ist.
Für das STK 500 brauchst du den ISP Programmer nicht der ist dort on Board.

18

Mittwoch, 24. Mai 2006, 07:43

Hi

Danke für Eure Antworten ! :ok:

Ich weiß im Moment nicht, ob ich mich einfach nur falsch ausdrücke oder einfach zu blöde bin.

Ich versuch's nochmal:

1. ICH BIN LAIE, LAIE, LAIE - soll heißen: mir muß man wirklich sagen/schreiben,
wo welches Bauteil mit welchem Wert hingehört. Ich kann mit Aussagen wie
"... dann mußt Du noch einen .... vom Reset Pin GEGEN VCC schalten..." nicht
viel anfangen. Mir muß man wirklich sagen "... und dann mußt Du noch den Reset Pin
mitels eines 10K R mit VCC verbinden ... " - wenn ich es denn richtig verstanden habe :dumm:
Wo gehört dieser denn nun hin ?

2. Das Bild für's Layout ist sehr schlecht ! Aber kann man dort nicht erkennen,
dass es sich um Stecker(-Leisten) handelt ? Also vom linken Teil gehen Leiterbahnen zu den "Verteilerstecker".
Ab dort gibt es eine fliegende Verkabelung. Der Sockel ist ersteinmal nicht so wichtig,
weil ich mir dafür eine exta Platine löten werden, auf welcher unterschiedliche Sockel sitzen werden.

3. Brauche ich eine Stromversorgung oder nicht ? Wenn ja - wo muß diese (wenn die
von Torsten, wie in "meinem"" Layout eingezeichnete, so o.k. ist) hin bzw. angeschlossen werden ?

4. Da ich scheinbar irgendwann einen Quarz benötigen werde, würde ich diesen
gerne gleich mit integrieren (dann brauche ich Euch nicht mochmals mit diesen
blöden Fragen belasten). Nur wo muß dieser wie angschlossen bzw. in das Layout
integriert werden und mit welchem Wert ?

Würde sich mir einfach jemand "erbarmen" und das Layout (welches ich nochmals
in einer besseren Qualität hochlade) runterladen und einfach mit einem einfachen
Grafikprogramm darin das einzeichnen, was wo noch fehlt oder falsch ist,
damit alles komplett ist ?


Für Euch ist das alles kein Problem. Ihr zeichnet vermutlich einen Schaltplan oder ein Layout
im Schlaf. Ich hingegen, versuche das, was Ihr mir hier schreibt zu verstehen und es
dementsprechend umzusetzen, was mich häufig stark ins Grübeln bringt und wie man sieht
nicht unbedingt zum Erfolg führt.


Zitat

Original von wkrug
@Thorsten

Wenn Du denn unbedingt eine Menge Kohle ausgeben willst

Es geht hier NICHT ums Geldausgeben, sondern darum einem LAIEN bei der Erweiterung eines Layouts zu helfen.
Nicht mehr - nicht weniger !
Ich bin Dir wirklich dankbar für Deine Hilfe, nur leider verstehe ich Deine Beschreibungen
nur "bruchstückhaft" - wie Du siehst. Ich persönlich halte mich nicht für allzu dumm,
aber wenn man ein neues Gebiet betritt, gibt es nunmal Schwierigkeiten.
Ich glaube Dani hat die Problematik mit der Laienhaftigkeit verstanden.

Versteht mich bitte nicht falsch, aber ich lese hier, das was Ihr schreibt, versuche es
zu verstehen und dann sitze ich stuuuuundenlang vorm Rechner um es umzusetzen,
mit dem Ergebnis, dass ich scheinbar nix verstanden habe.
Dass dies nicht unbedingt aufbauend ist, zumal ich immer wieder betont habe,
dass ich Laie bin, versteht sich wohl von selbst.

Wie ich schon schrieb - für Euch ist das alles vermutlich selbstverständlich.
Ich bin leider recht spät zu dem Hobby Elektronik gekommen. Die "Faszination"
hat mich vor vielleicht einem oder 2 Jahren gepackt. Ich habe es nicht gelernt.
Ich wage mich aber gerne an Dinge heran, die ich noch nicht kenne.
Leider ist auch meine Zeit begrenzt und ich habe noch einige andere Hobbies,
sodass mir einfach die Zeit fehlt, mich intensiv mt der gesamten Materie zu beschäftigen,
was dann - logischer Weise - zu solchen Fragen führt.

Vielleicht klappt es ja doch noch !
Ich lade die Bilder nochmals hoch und würde mich tierisch auf Hilfe freuen (wie freuen sich eigentlich Tiere ?) !

Nochmals vielen, vielen Dank !
Nette Grüße
Torsten
Meine [SIZE=4]BASTELSEITE[/SIZE]

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »__XX« (24. Mai 2006, 09:10)


19

Mittwoch, 24. Mai 2006, 08:05

Hier nun das Layout etwas besser !

[SIZE=1]Klicken - für eine vergrößerte Ansicht[/SIZE]




Gruß
Torsten
Meine [SIZE=4]BASTELSEITE[/SIZE]

20

Mittwoch, 24. Mai 2006, 10:44

Hi

Ich habe versucht mal wieder etwas zu verstehen:

[SIZE=1]Klicken - für eine vergrößerte Ansicht[/SIZE]




wenn ich im angehängten Bild nun die Kontakte der Stiftleiste (VCC, Reset, GND, GND,
Miso, Mosi, XTAL1, XTAL2, SCK) mit den entsprechenden Pins des ATmega8 verbinde,
den Adapter an der parallelen Schnittstelle anschließe und Spannung drauf gebe -
würde das so funktionieren ? Also würde das Programm den Adapter erkennen und ich könnte
den ATmega flashen ? Oder habe ich schon wieder einen Denk-/Verständnisfehler.
Oder muß die Stromversorgung und der Quarz direkt am Prozessor angeschlossen werden ?

Muß es ein Quarz oder ein Quarzoszillator sein ? Wenn ich mir das Datenblatt des ATmega 8 ansehe
scheint es ein Quarzoszillator zu sein.
Einen Quarz mit genau 4 MHz habe ich auch nicht gefunden.

Nette Grüße

Edit: es muß auf dem Layout XTAL 1 UND XTAL 2 heißen (versehentlich 2 x XTAL1)
Torsten
Meine [SIZE=4]BASTELSEITE[/SIZE]

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »__XX« (24. Mai 2006, 11:32)