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21

Mittwoch, 24. Mai 2006, 13:00

Hallo Namensvetter,

also, in aller Kürze:

Ja, es wird funktionieren, wenn Du

-den Programmieradapter und den Mega 8 über die gleiche Spannung versorgst

- die MOSI- MISO- SCK- und RES-Leitung entsprechend anschließt

- die Beschaltung des RESET-Pins aus meinem Schaltplan vom Einsteigerkurs abkupferst

- Den Quarz erstmal weglässt, der Mega8 kommt für Deine Zwecke sicher erstmal Ohne klar. Der interne Takt lässt sich einstellen, auch auf 4Mhz.

Für den Einstieg würde ich raten, installiere Dir Bascom gemäß der Anleitung im Kurs, damit lassen sich auch die Lock&FuseBits wesentlich komfortabler einstellen als mit Ponyprog. Außerdem sind die Basic-Programme leicht verständlich. Eine blinkende LED braucht nur 3 1/2 Zeilen Banal-Code... ;)

Momentan habe ich wenig Zeit, nach Himmelfahrt kann ich Dir auch gerne eine Minimalbeschaltung für den Mega 8 reinstellen.

Ich bin selbst auch kein Elektronikus und habe vor ca. einem Jahr mit den Prozessoren angefangen. Das lässt sich lernen, es war viel einfacher, als ich je gedacht hätte.

Also, nicht die Flinte in den Korn werfen! :w

Viele Grüße

Torsten
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Torsten_G« (24. Mai 2006, 13:01)


22

Mittwoch, 24. Mai 2006, 14:32

Hi

Vielen Dank für Deine Antwort ! :ok:

Ich habe nun noch (wenn ich das richtig im Schaltplan erkannt habe) den 10K Widerstand eingesetzt.

Wenn ich Dich jetzt richtig verstanden habe:

Verbinde ich:
1 x VCC der Stiftleiste mit VCC des Mega8
2 x GND der Stiftleiste mit GND des Mega8
1 x MOSI der Stiftleiste mit MOSI des Mega8
1 x MISO der Stiftleiste mit MISO des Mega8
1 x SCK der Stiftleiste mit SCK des Mega8
1 x RESET der Stiftleiste mit RESET des Mega8
den ganzen Adapter mit der parallelen Schnittstelle
und lege ich die Spannung (7 ... 15V Gleichsp.) an die Klemme an.
Dann starte ich Bascom (na ja - das Einstellen und erkennen des Adapters werde ich mir im Einsteigerkurs erlesen)
und könnte - sofern die Files vorhanden sind - den AVR flashen - oder !?
Wenn ich ihn flashen kann, dann kann ich ihn doch auch auslesen - oder !?

AVCC muß nicht beschaltet werden und XTAL 1 u. 2 auch nicht !
Wäre der Quarz (kein Quarzoszillator) den dort richtig ? Auch mit den 22pF Kondensatoren.
Ich würde ihn einfach halt gerne gleich mit drauf haben.
Ich sollte einen 3,686400 verwenden, finde aber nur einen mit 3,686411 MHz.
Kann ich den auch verwenden oder muß es exakt der 400er sein ?

Fehlt sonst noch etwas ? Kondensatoren oder Widerstände oder .... ?

Nochmals Danke für Eure Antworten.
Ich habe die geänderte Schaltung mal wieder angehängt.
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Gruß
Torsten
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Bruchflieger

RCLine User

Wohnort: 18km südl. der Lutherstadt Wittenberg

Beruf: Energieelektroniker / HWK-Meister E-technik

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23

Mittwoch, 24. Mai 2006, 16:45

Zitat

Ich habe nun noch (wenn ich das richtig im Schaltplan erkannt habe) den 10K Widerstand eingesetzt.

Ja ist korrekt

Zitat

Wenn ich Dich jetzt richtig verstanden habe:
Verbinde ich:
1 x VCC der Stiftleiste mit VCC des Mega8
2 x GND der Stiftleiste mit GND des Mega8
1 x MOSI der Stiftleiste mit MOSI des Mega8
1 x MISO der Stiftleiste mit MISO des Mega8
1 x SCK der Stiftleiste mit SCK des Mega8
1 x RESET der Stiftleiste mit RESET des Mega8
den ganzen Adapter mit der parallelen Schnittstelle
und lege ich die Spannung (7 ... 15V Gleichsp.) an die Klemme an.
Dann starte ich Bascom und könnte - sofern die Files vorhanden sind - den AVR flashen - oder


oder auch selbst Programme mit Basic erstellen und diese dann flashen - korrekt

Zitat

Wenn ich ihn flashen kann, dann kann ich ihn doch auch auslesen - oder !?


Jain - auslesen geht schon, aber nur als Hexfile, und das kann Bascom aber zB nicht recompilieren zu Basic...

Zitat

AVCC muß nicht beschaltet werden und XTAL 1 u. 2 auch nicht !
Wäre der Quarz (kein Quarzoszillator) den dort richtig ? Auch mit den 22pF Kondensatoren.
Ich würde ihn einfach halt gerne gleich mit drauf haben.
Ich sollte einen 3,686400 verwenden, finde aber nur einen mit 3,686411 MHz.
Kann ich den auch verwenden oder muß es exakt der 400er sein ?

Fehlt sonst noch etwas ? Kondensatoren oder Widerstände oder .... ?


AVCC muß nicht beschaltet werden - kann aber - ist total egal zum flashen...
Quartz ist korrekt - Die Empfehlung mit dem Oszillator habe ich nur gemacht, weil man beim Einstellen der Fusebits (über die der Prozessor mitgeteilt bekommt, ob er seinen eingebauten oder einen externen Takt verwenden soll) sich schnell mal vertun kann, und dann benötigt man einen externen Takt aus einem Oszillator am XTAL1-Pin, um diesen Fehler zu korrigieren (Quartz reicht da nicht). Und da ich selbst gleich beim ersten mal diesen Fehler gemacht hatte, wollte ich nur empfehlen so ein Teil da zu haben...
Welchen Quartz du verwendest ist relativ schnuppe beim Flashen - nur in der fertigen Schaltung ist es dann wichtig, daß genau der vorgegebene Takt eingehalten wird, weil jedes Programm für eine bestimmte Taktfrequenz programmiert wird - Stichwort Timer...

Hinweis - deine LED wird so nicht leuchten ...
Grüße Dani.

24

Mittwoch, 24. Mai 2006, 20:26

In Deinem Layout stimmt noch was nicht, die LED wird so nicht leuchten, siehe unten.

Überhaupt, ich weiß nicht, ob Du Dir als Newcomer mit einem selbst gestrickten und geätzten Layout wirklich einen Gefallen tust. Ich finde es einfacher und sicherer, ein Stück Lochraster-Platine zu nehmen und die IC´s nach Schaltplan zu verdrahten.
Das kann man dann vor dem Einsetzen der Chips und Einschalten der Spannung durchklingeln, eventuelle Fehler sind leicht zu korrigieren.

Wenn es NUR um das Blinken einer LED geht und die Blinkfrequenz nicht zu 1000% stimmen muß, wird der 411er Quarz sicher auch gehen. Aber nochmal: Eigentlich brauchst Du gar keinen, der interne Quarz reicht völlig.

Zitat


...
Die Empfehlung mit dem Oszillator habe ich nur gemacht, weil man beim Einstellen der Fusebits (über die der Prozessor mitgeteilt bekommt, ob er seinen eingebauten oder einen externen Takt verwenden soll) sich schnell mal vertun kann,
...


Schön und gut, hilft aber auch nur, wenn man die Fusebits nicht völlig verdreht hat.

Mein Tipp:
Lass den Quarz erstmal weg und die Finger von den FuseBits, mach die ersten Schritte gemäß dem Einsteigerkurs. Der AVR samt seinen Fusebits lässt sich ein paar tausend mal flashen, kein Problem.

Wenn Du Dich ein wenig mit der Materie beschäftigst, wirst Du sogar sehr schnell selbst in der Lage sein, Dir einen Countdown-Timer zu programmieren, der nur mit dem internen Quarz klarkommt.

Viele Grüße

Torsten
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  • led.jpg
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25

Mittwoch, 24. Mai 2006, 21:12

Vielen, vielen Dank an Euch ! :ok:
Ihr könnt Euch nicht vorstellen wie glücklich ich über Eure Aussagen bin !

Sorry - morgen werde ich mehr schreiben, da ich meinen "ehelichen-"Pflichten"-( denen ich gerne nachkomme *grins*) nachgehen MUSS !

Nette Grüße
Torsten
Meine [SIZE=4]BASTELSEITE[/SIZE]

26

Donnerstag, 25. Mai 2006, 10:06

Guten, guten Morgen :w

Ich möchte es einfach nochmals betonen:

Vielen, vielen Dank Euch allen !

Sowohl Thomas für sein Angebot als auch Wilhelm, Dani und Torsten für die Unterstützung.
Ohne Euch wäre ich an dieser Schaltung verzweifelt.

Wie ich schon schrieb - für Euch ist es ein einfaches - für mich als Laie eine fast
unüberwindbare Hürde.

Ich bastel sehr viel, helfe auch gerne und bin sehr, sehr darüber erfreut, dass dies
auch eine Resonanz zeigt.
Natürlich frage ich auch viel, versuche aber wo ich etwas konstruktives (manchmal auch nicht :D )
beitragen kann, dieses zutun.

Nochmals - vielen, vielen Dank ! Ich werde auf alle Fälle (weiter fragen ? :D ) ähm - berichten wollte ich sagen. :D

Nette Grüße

Edit: ach ja - das mit der LED viel selbst mir auf als ich das Layout nochmals "überprüft" :dumm: habe.
Torsten
Meine [SIZE=4]BASTELSEITE[/SIZE]

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »__XX« (25. Mai 2006, 10:14)


27

Samstag, 27. Mai 2006, 21:44

Die Platine sieht einfach nur GEIL aus !!!



Ich stelle Morgen Bilder rein !


Nette Grüße
Torsten
Meine [SIZE=4]BASTELSEITE[/SIZE]

28

Dienstag, 30. Mai 2006, 09:34

Hier nun das erste Bild.
Der Grat muß noch entfernt werden. In Natura sieht sie wesentlich besser aus.
»__XX« hat folgendes Bild angehängt:
  • AVR-Rueck.jpg
Torsten
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29

Dienstag, 30. Mai 2006, 09:35

Und die Vorderseite: bestückt aber noch nicht gelötet !
»__XX« hat folgendes Bild angehängt:
  • AVR-Vor.jpg
Torsten
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30

Dienstag, 30. Mai 2006, 09:54

Nun noch einige Fragen:

1. Die Diode ist doch nur ein Verpolschutz - oder !?
Kann ich auch eine andere als die 1N4001 nutzen ? Habe nur eine 1N4004 (Lt. Datenblatt f. 400V - wohl "etwas" zuviel - oder !?)
Oder kann ich - wenn sie nur dem Verpolschutz dient - sie auch durch eine Drahtbrücke ersetzen ?

2. Zur ursprünglichen Frage des Timers: ich habe HIER eine Schaltung mit allem
drum und dran gefunden.
Leider komme ich mit dieser Aussage nicht so recht klar:
"Da es im Zusammenspiel mit dem UV-Belichter zu abstürzen des µCs kam, habe ich die Schaltung ein wenig modifiziert. Diese Änderungen sind noch nicht im Schaltplan/Platinenlayout berücksichtigt: ........ Außerdem wurden die Störungen, die am Schaltkontakt des Relais entstehen, durch ein RC-Glied unterbunden. Das RC-Glied ist eine Reihenschaltung aus einem Widerstand 100 bis 330 &/1 Watt und einem Kondensator 100 nF/630 V~. Es wird parallel zum Schaltkontakt OUT-1/OUT-2 geklemmt."

Das mit mit dem 100nF habe ich verstanden, nur leider nicht mit dem Widerstand und dem Kondensator.
Bedeuted das, dass ich einen Widerstand zwischen 100 u. 330 Ohm/1W verwenden kann ?
In Reihe - o.k. - also erst der Widerstand und danach der Kondenator.
Aber was ist mit "Es wird parallel zum Schaltkontakt OUT-1/OUT-2 geklemmt."
Das verstehe ich leider nicht.
Muß das dann so aussehen, wie ich es hier angehängt habe ?

Gruß
»__XX« hat folgendes Bild angehängt:
  • Timer.jpg
Torsten
Meine [SIZE=4]BASTELSEITE[/SIZE]

31

Dienstag, 30. Mai 2006, 12:51

Zitat

Original von Torsten K.
1. Die Diode ist doch nur ein Verpolschutz - oder !?
Kann ich auch eine andere als die 1N4001 nutzen ? Habe nur eine 1N4004 (Lt. Datenblatt f. 400V - wohl "etwas" zuviel - oder !?)
Oder kann ich - wenn sie nur dem Verpolschutz dient - sie auch durch eine Drahtbrücke ersetzen ?


Ja, sollte gehen. Eine Kleinere tut´s aber auch. Oder Du schaust mal nach einer Schottky-Diode (BAT Irgendwas), die haben weniger Spannungsabfall.

Zitat

Original von Torsten K.
Leider komme ich mit dieser Aussage nicht so recht klar:
"Da es im Zusammenspiel mit dem UV-Belichter zu abstürzen des µCs kam, habe ich die Schaltung ein wenig modifiziert. Diese Änderungen sind noch nicht im Schaltplan/Platinenlayout berücksichtigt
...


Derjenige welche hat wohl einen Platinenbelichter mit der Timerschaltung angesteuert. Dabei gab´s Funktionsstörungen und er hat das Relais mit einer R/C-Combination "entstört".

Dein Schaltbild stimmt so.

Grüße

Torsten
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Torsten_G« (30. Mai 2006, 12:52)


32

Dienstag, 30. Mai 2006, 14:41

Herzlichen Dank für Deine Antwort.
Ich hätte noch eine BAT 43 ! Ist die O.K. ?

Ach ja - könnte mir ggf. noch Jemand sagen, für was auf dem Schaltplan OUT-1 und Out-2 sind ? Ausgänge - ja - aber wofür ?

Nette Grüße
Torsten
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »__XX« (30. Mai 2006, 15:23)


33

Dienstag, 30. Mai 2006, 16:57

OUT 1 und OUT 2 sind die Anschlüsse auf der Platine für den Relaiskontakt k1.
Solange der Timer läuft ist dieser Kontakt geschlossen.

Der Kontakt wird in deinen Stromkreis für die Belichterlampe geschaltet und funktioniert dort als zeitgesteuerter Ein/ Aus Schalter. Das ist ja der Sinn der Sache.

Also 220V (Phase) zum Anschluß OUT1 führen vom Anschluß OUT2 zu einem Pol deiner Belichtungslampe weiter. Vom anderen Pol der Belichtungslampe auf den Nullleiter der 220 V.

Nochmal die nötigen Verbindungen:
220V L1 ------>OUT1 OUT2------->Lampe(Sockel)
Lampe (Gewinde) -------> 220V N

Pass bei der Rummacherei mit 220V ein wenig auf, wir wollen Dich hier im Forum ja noch öfter begrüßen dürfen.

Bei dem Relais musst Du darauf achten, das der Kontakt die Schaltspannung (ich denk mal 230V) sowie den Strom der durch die Lampe fließen soll (ca.1A bei einer 220V Glühbirne) verkraftet.
Wenn der Kontakt mehr aushält ist das auch kein Schaden, weil Glühlampen im Einschaltaugenblick bis zum Zehnfachen des Nennstromes ziehen können.

Aber ich denk mal Du wirst ohnehin das angegebene Relais verwenden wenn es für deinen Zweck ausreichend dimensioniert ist..

Bruchflieger

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34

Dienstag, 30. Mai 2006, 23:33

Hi Torsten,

wenn du immernoch einen Countdown mit LED bauen willst, wirst du ja gar kein Relais benötigen und dadurch auch den Kram mit Out1 und Out2 und dem RC-Glied nicht ...

Bitte versuche uns nun einmal verständlich zu machen, was für eine Schaltung du brauchst - wie soll sie funzen, und was soll wann passieren - dann wären wir sicherlich auch in der Lage, dir sowohl eine mögliche Schaltung als auch ein dazugehörendes Programm zu präsentieren. - ist wahrscheinlich der einfachere Weg, als wenn wir jetzt versuchen, die Schaltung vom Beleuchtungstimer zu modifizieren...

PS: Wenn du das erreichen willst, was ich mit unter dem Fredtitel vorstellen würde, hätte ich vielleicht schon das Herzstück des Programmes zum Teil fertig ... ;)
Grüße Dani.

35

Mittwoch, 31. Mai 2006, 07:10

Herzlichen Dank für Eure Antworten :ok:

Zitat

Original von wkrug
Der Kontakt wird in deinen Stromkreis für die Belichterlampe geschaltet und funktioniert dort als zeitgesteuerter Ein/ Aus Schalter.

Also 220V (Phase) zum Anschluß OUT1 führen vom Anschluß OUT2 zu einem Pol deiner Belichtungslampe weiter. Vom anderen Pol der Belichtungslampe auf den Nullleiter der 220 V.

Nochmal die nötigen Verbindungen:
220V L1 ------>OUT1 OUT2------->Lampe(Sockel)
Lampe (Gewinde) -------> 220V N


Ich habe lange darüber gegrübelt, wofür die Ausgänge sein könnten
und heute Nacht - als ich mal wieder nicht schlafen konnte - kam selbst ich Idiot drauf. :dumm: Also manchmal .....

Zitat

Original von wkrug
Pass bei der Rummacherei mit 220V ein wenig auf, wir wollen Dich hier im Forum ja noch öfter begrüßen dürfen.

Das freut mich - danke :ok:
Bei solchen Spannungen und den entspr. Stömen bin ich übervorsichtig.
Ein Beispiel: als ich meine Phasenanschnittsschaltung fertig hatte und diese nun auch
testen wollte, habe ich die ganze Schaltung unter einen Eimer gepackt,
ein langes Anschlußkabel in die Schaltsteckdose gesteckt und den Schalter gedrückt. *lol*

Bei einer Lampenfassung hat vermutlich schon fast jeder mal eine "gewischt" bekommen
aber ich kenne jemanden, der seinen Herd selber anschließen wollte und an der Leitung
"kleben" blieb. Nur weil er die "richtige Haltung" dabei hatte, konnte er sich fallen lassen.
Wenn er es nicht geschafft hätte, wäre ich vermutlich heute nicht da :w
Soviel zum Thema "Vorsicht bei über 24V".

Zitat

Original von Bruchflieger
Hi Torsten,

wenn du immernoch einen Countdown mit LED bauen willst, wirst du ja gar kein Relais benötigen und dadurch auch den Kram mit Out1 und Out2 und dem RC-Glied nicht ...

Bitte versuche uns nun einmal verständlich zu machen, was für eine Schaltung du brauchst - wie soll sie funzen, und was soll wann passieren -


Der Grundgedanke war: einen Countdown Timer für meinen Belichter.
Im Moment "werkelt" eine Microwellenzeischaltuhr in dem Teil.
Ist irgendwie lustig: am Ende der Belichtungszeit "Ding - Essen is' fertig" !
Das Teil ist aber alles Andere als genau.

Eigentlich brauche ich nur einen Timer OHNE Relais f. die Lampen, da diese bei der
Belichtung mehrerer Platinen ständig an sein sollen und vor der Belichtung auch
aufgewärmt werden sollen. Also paßt das Relais eigentlich nicht. Es wäre aber auch
kein Problem - ich müßte die Lampen ja nicht anschließen.

Das Optimum wäre:
- eine Schaltung mit 3 oder gar 4 (9999 Sek.) Siebensegmentanzeigen,
bei der ich Taster für UP/(Down)/Start und Stop habe. 4 - damit ich den Timer
auch für andere Anwendungen nutzen könnte.
- die LED-Anzeige GETRENNT von der eigentlichen Schaltung (im Belichter ist nicht viel Platz)
incl. der Taster da drunter. Das wird aber wohl das geringere Problem sein.
- wie ich schon Eingangs erwähnte wäre es dabei natürlich schön, wenn bei längerem gedrückt halten eines Tasters
die Zeit schneller laufen würde oder - was vermutlich einfacher und vor Allem sinnvoller ist - für jedes Segment einen UP-Taster.
- da es vermutl. mit AVR realisiert werden kann, sollte das Abspeichern der zuletzt eingestellten Zeit im (E)EPROM
doch möglich sein - oder !?
- ein Signalton bei erreichen der Belichtungszeit wäre recht wichtig - z.B. Piezo-Summer.
Stop = Summer Aus und Anzeige der voreingestellten Zeit.
- Reset der Zeit (0000) könnte ich mir auch per Taster vorstellen - ist aber nicht das Wichtigste.

Zitat

Original von Bruchflieger
PS: Wenn du das erreichen willst, was ich mit unter dem Fredtitel vorstellen würde, hätte ich vielleicht schon das Herzstück des Programmes zum Teil fertig ... ;)

Das wäre natürlich klasse ! Nur die Schaltung wird für mich mal wieder das Problem !

Nochmals - ein herzliches Dankeschön an Euch für Eure Hilfe ! :ok:
Ich freue mich auf Eure Antworten !

Ich will hier nun nicht zuviel durcheinander bringen, aber kann ich beim AVR-ISP
für die 1N4001 auch die BAT43 nutzen ?
Bei Reichelt finde ich leider nix dazu.

Gruß
Torsten
Meine [SIZE=4]BASTELSEITE[/SIZE]

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »__XX« (31. Mai 2006, 07:28)


Bruchflieger

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36

Donnerstag, 1. Juni 2006, 17:14

Hi Torsten,

hab gerade wenig Zeit - nur soviel, ich denke die BAT43 wird auch gehen - ich sehe zwar in deiner Schaltung nur ne BAT46 - aber die 43 wirds wohl auch tun... (Versuch macht Kluch.) ;)

OK meinst dann wohl doch n bissel was anderes, als ich zuerst dachte - aber soll auch kein Problem sein... Sollzeit würde ich mitels Poti einstellen - geht einfacher... aber später dazu mehr.
Grüße Dani.

Bruchflieger

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37

Freitag, 2. Juni 2006, 21:35

Hi,

So, weiter im Text...

Ich habe mir auch schonmal sowas überlegt - am besten wäre es ja, wenn man eine Art Iris zwischen UV-Lampe und Leiterplatte einbauen könnte, die sich beim Starten des Timers öffnet, und wenn der Timer abgelaufen ist wieder schließt - es ertönt ein Summer und fertig... Vielleicht hast du da noch eine Idee, wie man das bauen könnte...

Zur Hardware:
Also wenn eine Anzeige, dann schon ein LCD-Display - braucht auch nur 6 Leitungen zum Prozessor, und gibt es von 1x8 bis 4x27 Zeichen
Das Einstellen der Timerzeit würde ich mit einem Poti machen - dann brauchen wir nicht auf den EEPROM zugreifen.
Und dnn noch einen Piezosummer - aber das müßte so einer sein, der die Tonerzeugung selber macht und nur an 5V angeschlossen wird (den 16Bit Timer1 brauchen wir für ja wahrscheinlich schon für den Countdown)

OK das wärs dann auch schon an Hardware - naja den Start - Taster noch...
Was meinst du?
Grüße Dani.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Bruchflieger« (2. Juni 2006, 21:36)


38

Samstag, 3. Juni 2006, 07:53

Danke für Deine Antwort ! :ok:

Zitat

Original von Bruchflieger
nur soviel, ich denke die BAT43 wird auch gehen - ich sehe zwar in deiner Schaltung nur ne BAT46 - aber die 43 wirds wohl auch tun... (Versuch macht Kluch.) ;)


Ne, ne - nich' die BAT 43 sondern einen Ersatz für die 1N4001 !
Ich habe jetzt eine 1N4004 eingesetzt und weil ich ja auch wissen wollte, ob die Schaltung funktioniert,
habe ich Saft drauf gegeben. Und siehe da - beide LED leuchten und es qualmt nix !
Is' doch schonmein ein gutes (Rauch)Zeichen :D
Als Nächstes wird das Teil dann mal am PC meiner Frau angeschlossen :evil: ......

Zitat

Original von Bruchflieger
am besten wäre es ja, wenn man eine Art Iris zwischen UV-Lampe und Leiterplatte einbauen könnte, die sich beim Starten des Timers öffnet, und wenn der Timer abgelaufen ist wieder schließt.....Vielleicht hast du da noch eine Idee, wie man das bauen könnte...

Jau - an Ideen soll's nich' scheitern :D
Vorstellen könnte ich mir soetwas mit einem lichtdichten Rollo, welches mittels eines Motors (Servo?)
über einen Seilzug bewegt wird.
Ich denke mal, dass dies die einfachste und platzsparendste Möglichkeit darstellen würde.

Es kann von mir aus auch ein LCD sein, obwohl ich die gute Lesbarkeit der LED-Anzeige
etwas vermissen würde. Aber das ist nun nicht das Thema.

Würde mich freuen, wenn wir beide (gerne natürlich auch mit Anderen) das hinbekommen würden.

Gruß
Torsten
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Bruchflieger

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39

Samstag, 3. Juni 2006, 19:54

OK, ich werd meine Grauen Zellen mal etwas martern und versuchen eine kleine Leiterplatte und ein Programm dazu zu erstellen.
Nur eins noch - in letzter Zeit mach ich immer mehr mit SMD - diverse Widerstände und Kondensatoren lassen sich so sehr Platzsparend in Schaltungen einbauen - aber da ich auch nicht so sehr für das kleine zu haben bin nehm ich nur 0805-er Teile - ist ein guter Kompromiß zwischen Lötbarkeit und dem benötigten Platz auf Platinen. Wäre das noch in Ordnung, oder soll es doch lieber mit herkömmlichen Teilen sein? Und beim Prozzi stellt sich auch die gleiche Frage - könntest du den in SMD löten oder doch den herkömmlichen? Wegen Programmieren bau ich eigentlich immer eine 6pol. Buchse mit ein in Schaltungen - die nimmt nicht viel Platz weg, und man kann jederzeit evtl. noch vorhandene Fehler in der Programmierung beheben - Ich bin ja nicht vollkommen, ab und zu mach ich auch noch Fehler... ;)
Dann wäre noch die Frage nach der Stomversorgung - soll ein Netzteil mit drauf, oder nicht? - Ich persönlich würde es jedenfalls lieber auf einer extra-Platine aufbauen - schon für den Fall, daß das mit der Iris wirklich klappt, dann sollte das Netzteil den Motor mit versorgen können, und evtl bräuchte man dann sogar ein ganz andres Netzteil mit 2 Spanungen... und dann wäre es blöd, wenn es schon integriert wäre... :wall:

Zur Diode - da ist es in dem Fall total egal ob 1N4001 oder 1N4007 - der Einzige Unterschied ist da wirklich nur die Maximale Sperrspannung von 100 / 700 V - das macht bei unseren 5V - Anwendungen absolut keinen Unterschied! ;)
Grüße Dani.

40

Sonntag, 4. Juni 2006, 07:40

Hallo Dani

Zitat

Original von Bruchflieger
Wäre das noch in Ordnung, oder soll es doch lieber mit herkömmlichen Teilen sein? Und beim Prozzi stellt sich auch die gleiche Frage - könntest du den in SMD löten oder doch den herkömmlichen?

Ich weiß, dass selbst ich irgendwann mal mit SMD anfangen muß. Es soll ja auch gar nicht soooooo schwer sein.
Ich würde es mir vermutlich sogar zutrauen, nur die Pins der Prozessoren bzw. der Bauteile,
bei denen die Pins so dicht aneinander sind, dass sie sich fast berühren, traue ich mich nicht zu löten.
Ich sage einfach mal - entscheide Du das !

Zitat

Original von Bruchflieger
Wegen Programmieren bau ich eigentlich immer eine 6pol. Buchse mit ein in Schaltungen - die nimmt nicht viel Platz weg, und man kann jederzeit evtl. noch vorhandene Fehler in der Programmierung beheben

Gerne - dafür ham wa ja den ISP :D

Zitat

Original von Bruchflieger
Dann wäre noch die Frage nach der Stomversorgung - soll ein Netzteil mit drauf, oder nicht?

Ich denke auch, dass es getrennt sein sollte !

Zum LCD - was hattest Du Dir da vorgestellt ? Mir wäre es am liebsten, wenn es ein
kleines mit großen Zahlen wäre (4-stellig), denn es muß ja "nur" zählen.
Könntest Du bei der Schaltung evtl. berücksichtigen, dass das Display über ein
Flachbandkabel mit der Schaltung verbunden wird ?

Ach ja - und da Du nicht alles alleine machen sollst, kümmere ich mich um die Abdeckung/Iris - o.k. !?

Gruß
Torsten
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »__XX« (4. Juni 2006, 07:40)