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1

Sonntag, 28. Mai 2006, 23:02

Digitaler Kondensator??

Gibt es Kondensator die sich Digital verstellen lassen, so wie die Digitalen Widerstände?

Mike
Wo sind meine Erdnüsse?

2

Sonntag, 28. Mai 2006, 23:41

RE: Digitaler Kondensator??

Nein und Ja.

Ja 1: D/A-Wandler und Varicap-Diode

Ja 2: Analog Multiplexer und mehre Kondensatoren

Ja 3: Verhalten Simulieren

Wozu eigentlich?

3

Montag, 29. Mai 2006, 12:27

RE: Digitaler Kondensator??

Servus,

evtl. über Analogschalter oder simple FETs Kondis entsprechend ihrer Binärstelle zu/wegschalten (parallel):
LSB = C, nächstes Bit = 2 C, dann 4C usw.
Bei mehr Bits müssen die größeren Kondensatoren aber schon sehr genaue Werte haben...

Grüße,

Thomas

4

Montag, 29. Mai 2006, 14:07

RE: Digitaler Kondensator??

Hi Mike
Wie Martin schon fragte...

Wozu dat Dingens?

Gruß
Mike


PS.: Für einen analogen Kondensator mit wechselnder Kapazität fällt mir spontan das Funktionsprinzip der oft zitierten Bartwickelmaschine ein ==[]

5

Montag, 29. Mai 2006, 19:18

RE: Digitaler Kondensator??

@Mike

Die Frage nach dem "Wozu" ist wirklich wichtig !!!
Nicht alle möglichen Methoden eignen sich für alle Anwendungsfälle.

Du solltest schon etwas genauer schreiben um was es geht, welche Spannungen, Frequenzen, Kapazitäten, Präzision es dabei gehen soll.

Sonst endet das ganze hier wie eine Frage "Mein Auto fährt nicht mehr - woran kann das liegen ?"

kmx4fun

RCLine User

Wohnort: Bad Oeynhausen

Beruf: Student, Elektrotechnik

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6

Dienstag, 30. Mai 2006, 00:53

suchst du sowas wie den MAX1474? ???

7

Mittwoch, 31. Mai 2006, 12:48

Mike

Was ist los - erst fragst Du und dann kommt nix mehr?

... oder suchst Du noch Deine Erdnüsse :w

Gruß vom
Namensvetter

8

Mittwoch, 31. Mai 2006, 13:08

sorry hab ned soviel zeit.

Das ist für einen Empfänger um die Frequenz Digital eistellen zu können.
Sollte also ziemlich auflösend sein.

Was ist eine Varicap Diode?
Wo sind meine Erdnüsse?

9

Mittwoch, 31. Mai 2006, 18:18

Zitat

Original von IILaryII
...
Was ist eine Varicap Diode?


Eine Diode, die in Sperrichtung betrieben wird, und deren Sperrschichtkapazität besonders stark von der Sperrspannung abhängt.

Z.B. die BB804, BB814, BB824

Wenn du einen Synthesizer-Empfänger bauen möchtest, solltest du von HF-Technik deutlich mehr verstehen, als ich. ;)

servus,
Martin

wurpfel1

RCLine User

Wohnort: CH-rheintal

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10

Mittwoch, 31. Mai 2006, 18:31

Hi Mike

ich bin irgendwie nicht von deiner idee überzeugt :D
willst du ein langwellenradio bauen?

die industrie setzt auf PLL-schwinger, vermutlich nicht ganz grundlos :shy:
bin schon zu alt zum spielen.. macht aber gleichwohl spass ;-)

11

Mittwoch, 31. Mai 2006, 19:58

Ach wir sind also in der HF Technik zuhause.

Prinzipiell ist gegen den Einsatz von Kapazitätsdioden nichts einzuwenden.
Wenn es nur darum geht die Frequenz digital rauf und runter zu schalten ist das auch noch relativ einfach zu machen.

Wenn deine Einstellungen aber reproduzierbar und auch langzeitstabil sein sollen läuft das Ganze auf einen Frequenzsynthesizer oder zumindest auf eine AFC Schaltung (=Abstimmungsnachregelung) raus.

Einige Varicapdioden brauchen auch recht hohe Abstimmspannungen bis ca. 30V.

Ich würd mir da mal ein paar Ideen aus einem- mahreren Radiotuner Schaltplänen holen.

Einen direkt digital abstimmbaren Kondensator für diesen Zweck hab ich noch nicht gesehen.

Soweit ich mich erinnere gibts auch fertige Empfänger IC's, die mit relativ wenig äußerer Beschaltung funktionieren.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »wkrug« (31. Mai 2006, 20:01)


12

Freitag, 2. Juni 2006, 23:33

Ok danke.

Hab gerade was besseres gefunden.
Ich kann einen Tuner aus einem Fernseher oder Videorecorder mit ner eigenen Schaltung versehen und Digital mit dem Computer Tunen. Das lustige ist das ich damit einen riesigen Frequenzbereich empfangen kann UND eine auflösung von angeblichen 0,01Hz habe!!

Mike
Wo sind meine Erdnüsse?