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1

Donnerstag, 1. Juni 2006, 19:14

Periodendauer verlängern. Nur wie???

Hallo!

Ich möchte gerne eine Periodendauer verlängern.

Amplitude beträgt 4,2 Volt. Dann bekomme ich einen negativen Puls mit einer Dauer von nur 10 us. Nicht ms!!!

Das heißt der Offset beträgt 4,2 Volt! :angry:

Quasi so wie im Anhang gezeigt!




Unten ist 0 Volt, obere Linie 4,2 Volt, Abstand 10 us.

Habt ihr eine Idee wie ich so eine Dauer mindestens vervierfache, also nicht paarmal hintereinander sondern wirklich verlängern!!!

Flip-Flop geht irgendwie nicht! Oder hab ich das mit dem Flip-Flop etwa noch nicht verstanden ??? :wall:


Oder ich bräuchte was womit ich diesen kurzen Puls aufnehmen kann, Microcontroller?, und dann an einem anderen Ausgang einen längeren Puls so wie ich ihn haben möchte ausgeben kann!

Ideen bitte bitte

Dirki
»Highfly2« hat folgendes Bild angehängt:
  • Unbenannt.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Highfly2« (1. Juni 2006, 19:17)


2

Donnerstag, 1. Juni 2006, 19:32

RE: Periodendauer verlängern. Nur wie???

Hallo Dirk.

Es gibt viele Möglichkeiten, eine Pulslänge zu verlängern.

in welchem Abstand kommen die Pulse?
Muß wieder genau 4.2 V eingehalten werden, oder geht ein normales TTL-Signal?
Wie genau muß die Verlängerung sein? genau Faktor 4 oder Haupsache länger? evtl. einfach eine feste Länge?

servus,
Martin

3

Donnerstag, 1. Juni 2006, 19:36

RE: Periodendauer verlängern. Nur wie???

Wofür brauchsten das?
Soll die Zeit konstant sein? Wenn ja, such mal nach monoflop.
Z.B. hier http://www.elektronik-kompendium.de/publ…er/timer555.htm
"Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, du kannst sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."
Quelle: GBO

4

Freitag, 2. Juni 2006, 00:01

Willst du echt verlaengern oder suchst du nur nach einer Moeglichkeit auf den kurzen Puls zu reagieren?
Denn wenn es "nur" um das Regieren geht, musst du ja Stoerimpulse ausschliessen koennen.
Gruss
Thomas

🖖
So long, and thanks for all the fish.


5

Freitag, 2. Juni 2006, 01:42

Na ja das ist so...

Ich möchte diesen Impuls, es ist genauer gesagt ein Triggerimpuls, verwenden, um Messungen zu triggern.

Das heißt ich habe ein Multimeter, das über den PC angesteuert (HP-IB\IEEE-488)wird und nach jeder aufgenommenen Messung (Teilmessung,die dann zum PC geschickt wird, also z.B. 1 V, 1.2V, ...) jeweils einen dieser oben genannten Impulse rausgibt. Ca. alle 2 Sekunden soll ein solcher Puls kommen der über den Parallelport wieder an den PC zurück geht.
Der PC fungiert dabei als Patterngenerator, welcher 10 Bit nacheinander ausgeben soll, ebenfalls über den Parallelport. (also 0,1,2,3...)
Für diese steigende Patternausgabe brauche ich jeweils einen Puls.

Also Messung starten...,Erstes Bitsignal z.B eine dezimale 1..., Signal an Multimeter- EineMessung machen-..., Messung fertig=Triggersignal vom Multimeter zum PC (und hier liegt der Hund begraben)* für nächste Bitfolge..., Schleife beginnt von vorne bis alle pattern aufgenommen sind!

Alles verständlich?


* der Puls ist leider zu kurz für den PC, hin und wieder kriegt er diesen Puls mit und schaltet dann weiter. Geht aber nicht zuverlässig.

Ich brauche also einen längeren Puls, den der PC nicht übersehen kann!!!

TTL wäre ganz gut, geht aber schon über einen 74HC244 zum PC Parallelport. Das Triggersignal hat leider einen positiven Offset von 4.2V mit einer negativen Flanke als Puls zum reagieren, anders herum wäre es mir lieber, aber das ist ja invertierbar.

Also wie mache ich das Jungs und Mädels??? Mh :wall: ???

Danke schonmal!

6

Freitag, 2. Juni 2006, 09:18

Dann scheint der Vorschlag von "Geist" ja genau das richtige zu sein :ok:

Allerdings habe ich den Eindruck, daß C1 falsch gepolt ist - Minus vom Elko muß natürlich an GND.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Quax_BLMC« (2. Juni 2006, 09:19)


7

Freitag, 2. Juni 2006, 12:02

Da muss ich noch dazu sagen das der Puls dann auch nicht zu lange anliegen darf!

Die Schnittstelle am PC hat glaube ich eine maximale Abtastung von 100kHz. bei meienm kurzen signal kann es also ungünstigerweise mal dazu kommen das der in einem ungünstigen Zeitfenster kommt wo der PC das nicht mitkriegt.

Ist schon öfters passiert, das der hin und wieder mal weiter geschaltet hat.

Also denke ich eine negative Flanke von 5ms oder so wäre da ganz gut! Das sollte dann passen.


Mfg

Dirki

8

Freitag, 2. Juni 2006, 13:04

SICHER erkennen kannst Du den Impuls nur, wenn Du einen Interrupt erzeugen lässt, oder dein PC mit einem Betriebssystem läuft, bei dem Du sichergehen kannst, daß keine anderen Prozesse die Abtastung des Ports mal für ein paar ms lahmlegen, z.B. DOS. (Mit Echtzeit-BSen habe ich keine Erfahrungen.)

ODER, in dem Du das ganze mit Handshaking implementierst!

d.h. der Impuls geht auf ein Flipflop, dessen Ausgang am PC hängt. Wenn der Inpuls kommt, wird der Ausgang des Flipflops gesetzt (meinetwgen auf 1).
Wenn der PC den gesetzten Ausgang des Flipflops erkennt (auch mit etwas Verzögerung zum ursprünglichen Impuls) löscht er das Flipflop wieder und führt die gewünschte Aktion aus.

Grüße
Malte

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DrM« (2. Juni 2006, 13:06)